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  • 05.07.2022, 15:45:50

Autor Thema: Die »Dynamik« der »Classic-Serie«  (Gelesen 5446 mal)

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Offline Natira

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Die »Dynamik« der »Classic-Serie«
« am: 03.12.2010, 10:53:07 »
Die »Classic-Serie« von He-Man, wie ich sie als Star-Trek-Fan liebevoll bezeichne, hat mich nicht nur als Kind begeistert. Auch heute noch fasziniert sie mich mit meinen mittlerweile 33 Jahren, völlig unabhängig davon, daß es Kindheitserinnerungen und »Nostalgie« sind. Vor kurzem gerade habe ich nach langer Zeit mal wieder alle Folgen gesehen. Dabei sind mir einige Stilelemente bewußt geworden, die man als Kind natürlich so nicht sieht, die für mich aber diese Serie ausmachen! Diese Aspekte würde ich gerne zur Diskussion stellen, und vielleicht fallen euch noch mehr solcher Beispiele ein, die wir hier sammeln können.

Was mich zum Beispiel an der Serie wirklich beeindruckt hat, ist die Vielfältigkeit der Serie. Hier geht es eben nicht nach dem Motto: »Die Bösen kommen, die Bösen werden geschlagen, Folge zu Ende!«, frei nach dem Prinzip, kennt man eine Folge, kennt man alle. Im Gegenteil! He-Man ist nicht nur dazu da, Skeletor in die Flucht zu schlagen. Es gibt viele bedrohliche Mächte (wohlbemerkt, nicht »böse Mächte«), nicht nur verschiedene Feinde, sondern z.B. auch Naturgewalten, die He-Mans Eingreifen erfordern und die Serie somit realistisch und spannend machen. Ich habe leider nicht mitgezählt, in wie vielen Folgen Skeletor überhaupt nicht vorkommt!  ;)
Dazu kommt, daß man auch Einblick in Skeletors Reich erhält, was einem die vermeintlich bösen Charaktere näherbringt und deutlich zeigt, daß auch sie ihre Höhen und Tiefen haben und das Leben nicht immer so ganz einfach ist. Man leidet nicht mehr nur mit den Helden mit, sondern auch mit den Widersachern, und die Schurken erringen dadurch eine Sympathie, die nur durch die Liebe zum Detail im Ganzen entstehen kann.
Ebenso ist die Rahmengestaltung der Folgen sehr vielseitig und immer interessant ausgearbeitet. Gerade das bringt einem Eternia und die Charaktere näher, als so manche andere Serie deren Inhalt.

Ein weiteres Highlight der Serie ist für mich, wie mit dem Status der Frau umgegangen wird. Bestes Beispiel: Teela und Evil-Lyn! Keine Modepüppchen, die von den Männdern beschützt und gerettet werden müssen, sondern starke, ebenbürtige Persönlichkeiten, die auch den Posten innehaben, der ihnen zusteht. Teela ist Hauptmann der Wache! In den 60ern noch kam Gene Roddenberry mit seinem Konzept, eine Frau als ersten Offizier auf einem Raumschiff anzusetzen nicht durch. Sicher, die Zeiten haben sich seither geändert, nichtsdestotrotz war ich überrascht, denn eine Gleichberechtung in der Art ist selbst heute noch nicht selbstverständlich. (Leider erfuhr dieser Aspekt ja in den NA in einer gewissen Folge einen Rückschritt, zumindest nach meinem Empfinden.)

Zu diesem Thema gibt es übrigens eine Szene, dich mich einfach nur unheimlich fasziniert hat.  :icon_biggrin: Erinnert ihr euch noch an folgende Szene:


He-Man wischt den Boden, während Teela danebensteht und zuschaut! Einfach göttlich! Ich mag diese Szene!  ;)
« Letzte Änderung: 09.01.2011, 22:07:34 von Natira »

Offline archon

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Re: Die »Dynamik« der »Classic-Serie«
« Antwort #1 am: 03.12.2010, 11:24:47 »
Hast du Glück, dass ich dich ob deines Geschlechts aus aufgeklärte, emanzipierte Frau betiteln kann.  :baehhh:

Offline Ascalon

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Re: Die »Dynamik« der »Classic-Serie«
« Antwort #2 am: 03.12.2010, 11:46:57 »
Ach, ich würd dich auch sofort als aufgekl emanzi Frau betiteln, das geht schon.  :icon_wink:

Aber Natira hat vollkommen Recht: Wenn man erstmal verwunden hat, dass die Zeichnungen recycled werden, Prinz Adam aussieht wie He-Man und eine überschaubare Anzahl von Sprechern hinter den Figuren steht, dann offenbart die Serie immer wieder erstaunliche Abwechslung und sogar Tiefgang. Und zwischendurch ist der eine oder andere richtig gute Witz dabei.

Offline Natira

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Re: Die »Dynamik« der »Classic-Serie«
« Antwort #3 am: 03.12.2010, 12:29:21 »
Wenn man erstmal verwunden hat, dass […] Prinz Adam aussieht wie He-Man

Diese Frage hat mich auch deutlich beschäftigt. Darauf basiert im übrigen auch meine Fanfiction (die ersten Teile, vor der, die ich hier schon gepostet habe). Ich habe mich nämlich auch immer wieder gefragt, wieso das niemandem auffällt! So kam mein Charakter Enya überhaupt erst in's Spiel, und es wird in meiner Fanfiction zumindest dafür eine Erklärung geben.  ;)

Hast du Glück, dass ich dich ob deines Geschlechts aus aufgeklärte, emanzipierte Frau betiteln kann.  :baehhh:

 :kratz: Wie hätte dein Kommentar ausgesehen, wenn der gleiche Beitrag von einem Mann geschrieben worden wäre?

Gut, du bzw. ihr scheint die Serie besser zu kennen, als ich. Die Folgen, die ich mir letzter Zeit angetan hab, zeigten nicht den Hauch von "Tiefgang" oder gar "guten" Witzen. Unfreiwillig komisch bis nervig (was auch stark an der Tele 5 Synchro liegt, muß ich nochmal zugeben) war und ist mein Eindruck.

Nicht jede Folge ist der Brüller! Mein bestes »Anti-Beispiel« ist die Folge, in der Skeletor den Fluß mit einem Damm vom Wald abschneidet, und alle plötzlich an akuter Atemnot leiden.

Offline Ascalon

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Re: Die »Dynamik« der »Classic-Serie«
« Antwort #4 am: 03.12.2010, 13:05:05 »
Mich hat das nie interessiert, ob He-Man und Adam jetzt gleich aussehen oder nicht. Sie sahen gleich aus, weil die Figuren gleich waren. Und die Figuren waren gleich, weil alle Figuren mehr oder weniger gleich waren. Das hat mir schon immer gereicht als Erklärung. Man muss nicht in alles etwas reingeheimnissen.

Wobei... wo ich so darüber nachdenke, vielleicht wäre das eine anständige Abschlussarbeit für einen Pädagogen oder Germanisten: Es gibt Kinder, denen es beim Lesen lernen schwerfällt, b und d zu unterscheiden, weil das ja im Grunde das gleiche ist.  Ob da wohl ein Zusammenhang besteht?  :bga:

Offline illvanno

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Re: Die »Dynamik« der »Classic-Serie«
« Antwort #5 am: 03.12.2010, 13:09:09 »
@Mega:
Wenn du zur nächsten Con kommst und der Ascalon mir bis dahin vieleicht meine Dvd fertig gemacht hat um die ich ihn gefragt hatte     ;)   Kann ich dir beweisen das auch du Spass an der Filmations serie haben kannst.    :bier:

Offline IHaveThePower

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Re: Die »Dynamik« der »Classic-Serie«
« Antwort #6 am: 04.12.2010, 14:08:05 »
dann offenbart die Serie immer wieder erstaunliche Abwechslung und sogar Tiefgang.
würdest du selbiges auch den Power Rangers attestieren? :D

nein, also, ich habe die Serie schon lange nicht mehr gesehen, aber an etwas mit Tiefgang kann ich mich nicht wirklich erinnern... vielleicht klärst du mich (uns) mal anhand eines Beispiels auf?

kannst auch die Spoilerfunktion benutzen, sonst jammert der Spu wieder :lol:

Offline Ascalon

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Re: Die »Dynamik« der »Classic-Serie«
« Antwort #7 am: 04.12.2010, 17:32:57 »
Power Rangers hab ich nie geguckt, die kamen raus als ich wohl schon zu alt dafür war. Beispiele für Tiefgang... nehmen wir meinen üblichen Verdächtigen: Die Folge "Das zweischneidige Schwert", in denen nicht gesagt wird: "Gewalt ist böse, haut euch nicht!" sondern der tenor der Folge ist: "Seid euch immer bewusst, was ihr da macht, denn alle Taten haben Folgen." Das nimmt die Zielgruppe ernst und schafft das ohne den moralischen Zeigefinger.

Offline Natira

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Re: Die »Dynamik« der »Classic-Serie«
« Antwort #8 am: 05.12.2010, 20:49:26 »
Eine Folge mit Tiefgang hatten wir heute gerade: »Das verlorene Schwert«! (Na gut, Orkos Sturzflug zum Mittelpunkt Eternias war wohl hier eher nicht gemeint.  ;))

Okay, mal im Ernst: Gerade bei He-Man fällt mir dazu zum Beispiel die Folge »Klein aber oho« ein, in der für eine brisante Rettungsaktion Adam notwendig war, da gerade diese von He-Man nicht durchführbar war; was beweist, daß Stärke nicht alles ist im Leben. Und das, finde ich, ist eigentlich eine ganz wichtige Botschaft. In dieser Folge gibt es übrigens auch so etwas ähnliches wie eine »Rückverwandlungsszene«.  ;)

Offline Hellfish

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Re: Die »Dynamik« der »Classic-Serie«
« Antwort #9 am: 05.12.2010, 23:44:32 »
also was ich persönlich an der serie gut finde ist die verquickung von elementen aus sci-fi und fantasy. das gibt der serie für mich jedenfalls etwas besonderes( was ich übrigens auch bei den Thundercats liebe, meiner zweiten lieblingsserie) schön die futuristischen elemente beim setting des palastes und der technik (fahrzeuge, waffen etc.) bei denen es sich die macher sicherlich auch hätten einfacher machen können und das ganze mit nem 08/15 mittelalterlichen setting z.B. hätten gestalten können. und das ganze gepaart mit einer urzeitlichen, fantastischen, flora und fauna und z.T. archaischen kulturen. dazu noch die stets presente Magie welche hier eine große rolle spielt, wenn nicht die tragende rolle siehe die verwandlung zu He-Man, Orko,Sorceress, Evil-Lyn,  all die guten und bösen Magier/in. und nicht zuletzt Skeletor und seine Mannen die es immer wieder mit irgendwelchen magischen Mitteln versuchen Eternia zu erobern. Alllerdings muß ich NATIRA wiedersprechen bei der Aussage"Die Bösen kommen, die Bösen werden geschlagen, Folge zu Ende!" Gerade das wurde mir in der serie zu einfach gemacht! Und Skeletor und die seinen stellen sich zu oft zu dumm an. vorallem die seinen! da bedarf es nur eines wurfes oder fausthiebes von He-Man und schon sind meist alle bis auf skeletor besiegt. da hätte ich mir gewünscht die macher hätten es He-Man und seinen freunden etwas schwerer gemacht mit den Bösewichten. das läuft mir persönlich zu oft nach eben jenem schematha ab, skeletor sucht magische waffe, He-man kommt, beast man fliegt in den matsch, mer-man fliegt in matsch, He-man zerbröselt oder zerschlägt magische waffe, Skeletor o.a. ist/sind besiegt. aber gut für diese altersgruppe für welche die serie gemacht wurde ist das wohl genauso konzipiert und in ordnung. ich hätte mir die bösewichte einfach raffinierter und somit als gegner ernstzunehmender gewünscht. was auch nicht gut gemacht wurde und ja schon oft kritisiert, die synchro. könig randor, skeletors lache und erwachsene die kinderstimmen sprechen, fällt mir da so ad hoc ein. vielleicht gabs das budget nicht her, oder man dachte sich, für die kiddies reichts. ich weiß es nicht ??? aber insgesamt liebe ich die serie und sehe sie entsprechend gern und oft an. auch die charaktere gefallen mir insgesamt sehr wobei ich mir auch hier den erwähnten "Tiefgang" etwas mehr gewünscht hätte. auch laden sie mich immer wieder zu spekulationen ein warum eben jene und eben jene Figur nicht den eingang in die Toyline gefunden haben. z.B. Strongman und Fangman hätten nach meiner bescheidenen meinung schöne figuren werden können. und so einige andere auch. aber das bleibt dann somit inspirationsquelle für die Customizer unter uns fans...!? ich danke für die aufmerksamkeit
« Letzte Änderung: 05.12.2010, 23:51:35 von Hellfish »

Offline Natira

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Re: Die »Dynamik« der »Classic-Serie«
« Antwort #10 am: 06.12.2010, 00:05:04 »
Alllerdings muß ich NATIRA wiedersprechen bei der Aussage"Die Bösen kommen, die Bösen werden geschlagen, Folge zu Ende!" Gerade das wurde mir in der serie zu einfach gemacht! Und Skeletor und die seinen stellen sich zu oft zu dumm an. vorallem die seinen! da bedarf es nur eines wurfes oder fausthiebes von He-Man und schon sind meist alle bis auf skeletor besiegt. da hätte ich mir gewünscht die macher hätten es He-Man und seinen freunden etwas schwerer gemacht mit den Bösewichten. das läuft mir persönlich zu oft nach eben jenem schematha ab, skeletor sucht magische waffe, He-man kommt, beast man fliegt in den matsch, mer-man fliegt in matsch, He-man zerbröselt oder zerschlägt magische waffe, Skeletor o.a. ist/sind besiegt. […] ich hätte mir die bösewichte einfach raffinierter und somit als gegner ernstzunehmender gewünscht.

Du wirst lachen, so wie du es beschrieben hast, gebe ich dir uneingeschränkt recht! Ich habe es auch etwas anders gemeint, sehe aber ein, daß es mißverständlich rübergekommen ist. Was ich mit meiner Aussage meinte ist, daß es sehr viel Rahmen drumherum gibt, über dieses Schema hinaus. Es gibt z.B. diverse Folgen, in denen Skeletor nicht einmal auftaucht, weil das aktuelle Problem beispielsweise eine Naturkatastrophe ist. (Gab es bei Saber Rider und die Starsheriffs je eine Folge ohne die Outrider…?) Eine meiner Lieblingsfolgen ist zum Beispiel »Das verlorene Schwert«. Eine Folge, die gänzlichst ohne Skeletor auskommt; die sogar ohne »Feinde« auskommt, und in der He-Man es alles andere als leicht hat, und er eigentlich auch nicht Held des Tages ist, sondern eher Orko. (Womit ich jetzt doch mal ernsthaft an meinen saloppen Kommentar von oben anschließen muß!  ;)) Und die Schurken sind nicht nur farblose Gestalten, die es zu besiegen gilt, sondern man erhält oft genug Einblick in die Gefühlswelt der sog. »Bösen«, so daß man auch zu ihnen einen Bezug aufbauen, und auch sie liebgewinnen kann (wenn man mag). Das meinte ich damit, als ich sagte, das weicht vom Schema ab.

Es steht außer Frage, und da gebe ich dir völlig recht, daß die Lösungen, wenn Skeletor und He-Man sich begegnen, oft viel zu einfach abgehandelt sind, und in dieser Form dem Schema folgen. Auch ich hätte mir da bei so mancher Stelle mehr Realitätssinn gewünscht, eine Lösung, die mehr von He-Man gefordert hätte, und die Böswichter ernsthafter rüberkommen läßt. Ich vermute mal, das hätte aber die Sendezeit nicht zugelassen. :icon_sad:

was auch nicht gut gemacht wurde und ja schon oft kritisiert, die synchro. könig randor, skeletors lache und erwachsene die kinderstimmen sprechen, fällt mir da so ad hoc ein. vielleicht gabs das budget nicht her, oder man dachte sich, für die kiddies reichts. ich weiß es nicht ???

Auch da stimme ich voll mit dir überein. (Das hatte ich an anderer Stelle schon mal erwähnt, wenn ich mich recht entsinne…?) Ein paar mehr Synchronstimmen und eine vernünftige Synchronisierung für die Kinder hätte schon Wunder gewirkt, und auch, bei der Synchronisation bis zum Schluß Kontinuität zu wahren. Ich bin schon heilfroh, daß Adam/He-Man und Skeletor wenigstens durchgehend ihre Stimmen behalten haben.
« Letzte Änderung: 06.12.2010, 00:08:01 von Natira »

Offline Hellfish

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Re: Die »Dynamik« der »Classic-Serie«
« Antwort #11 am: 06.12.2010, 00:27:11 »
ja das mit der stimme von adam/he-man stimmt. wenigstens hatten die durchgängig dieselbe. das ist ja auch keine selbstverständlichkeit. wieviele serien wurden "verhunzt" weil man die stimme eines hauptprotagonisten geändert hat oder ändern mußte. das bringt ja immer wieder die fans in rage. insgesamt geht es für "unsere" serie in ordnung man hat schon schlimmeres gehört und aber auch besseres. also ich denke heutzutage hätte die macher da mehr augen-bzw. ohrenwerk draufgelegt. die englische syncro soll da ja auch nicht der super große wurf sein ??? glaub ich mal gelesen zu haben. kenne die nicht! ja na klar bekriteln kann man immer irgendwas und jedem ist es nunmal nicht recht zu machen.manchmal auch besser so :icon_lol:

Offline SchakoKhan

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Re: Die »Dynamik« der »Classic-Serie«
« Antwort #12 am: 07.12.2010, 11:41:57 »
Ein interessantes Thema.

Wobei mir die ganzen Beispiele für "Tiefgang" eher in die Richtung gehen, dass die zu vermittelnde Moral abwechslungsreich vermittelt wurde.
Bei "Tiefgang" denke ich eher an eine Handlung bei der man mitdenken muss und die dann dafür auch lohnende neue Aspekte eröffnet und dies gerade bei einer langen durchgehenden Handlung.

Letzteres gab es doch garnicht beim alten Cartoon, oder? Ansonsten würde ich höchstens zustimmen, dass meine (sicherlich mangelhafte) Definition von "Tiefgang" beim Filmationcartoon gerade noch dann attestierbar ist, wenn man ein Kind als Zuschauer annimmt.

Genau so kommt er mir dann aber auch vor: Als Kind toll und als Erwachsener nur mit vielen Zugeständnissen halbwegs sehbar.
Ich habe in ein paar der alten Folgen reingeschaut und mir wurde leider furchtbar schnell furchtbar öde.  :(


@Hellfish

Bei Deinem "wall of text" verliere ich leider auch nach einem (nicht vorhandenen) Absatz die Lust. Deren fehlen plus die Weigerung am Satzanfang groß zu schreiben führt zumindest bei mir zu einer Leseverweigerung. Falls Du der Meinung bist, dass Deine Texte nur kopfschmerzresistenten Menschen zustehen, so ignoriere diesen Hinweis.  :icon_wink:

Offline Ascalon

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Re: Die »Dynamik« der »Classic-Serie«
« Antwort #13 am: 07.12.2010, 12:15:26 »
Tiefgang kann es ja auf verschiedene Arten und Weisen geben. In dem Moment, in dem die Serie mehr zu bieten hat als "Die Bösen haben einen Plan, es wird gefährlich, die Guten besiegen die Bösen, Ende" ist schonmal wenigstens etwas Tiefgang vorhanden. Man vergleiche Beispielsweise M.A.S.K. mit He-Man. Ich kann mich im ersten Fall nicht daran erinnern, dass ich ernsthaft eine Moral erkannt hätte (die 30 Sekunden nach der Folge zählen nicht!). Scott setzt sich konsequent über Verbote hinweg ohne danach Konsequenzen zu spüren und Venom wird entweder mit Tricks aus der Technikkiste, Glück oder Gewalt bezwungen.

Da hat He-Man mehr zu bieten. Wer die Masters of the Universe auf den reinen Aspekt reduziert, dass da Düstere Fantasy und Science Fiction aufeinander treffen, der kann vom Cartoon eigentlich nur enttäuscht werden. Denn dafür ist dieser zu wenig Dark. Da ist man wohl bei so manch anderem Cartoon besser aufgehoben, die bereits genannten Saber-Rider vorneweg, gefolgt von einer [rant]Legion japanischer Dutzendware[/rant].

Der Tiefgang des MOTU-Cartoons offenbart sich dann, wenn man die strikten Vorgaben kennt, unter denen die Serie produziert wurde. So wenig neues Material wie möglich, keine "On-Screen-Gewalt" und zu guter Letzt nicht mal mehr Waffen, die wie irdische Waffen aussehen. Und das ganze dann synchronisiert von vier Sprechern, die sich herzlich Mühe geben, 25.000 Figuren ein Leben einzuhauchen. Sozusagen ist der Cartoon vielleicht eine Gesamtmessage: Gegen alle Widrigkeiten immer dein Bestes geben. Aber das führt vielleicht doch etwas zu weit...

Offline Hellfish

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Re: Die »Dynamik« der »Classic-Serie«
« Antwort #14 am: 07.12.2010, 12:16:27 »
@ shakokhan& megask. ich hab ein heimliches (jetzt nich mehr) abkommen mit der pharmaindustrie den Paracentamol-verbrauch anzukurbeln :baehhh: nee im ernst, habt ja recht! satzbau 6, setzen. war in eile. groß und kleinschreibung hab ich durch sms-schreiben schon längst abgewöhnt. für dieses forum und zukünftige beiträge gelobe ich besserung :hail: