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  • 27.09.2022, 05:39:22

Autor Thema: Exil, Teil 12  (Gelesen 1576 mal)

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Offline skydriver

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Exil, Teil 12
« am: 14.09.2011, 11:38:03 »
(geschrieben von Skydriver
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Teil 12


In dem abgedunkelten Raum hatte sich Keldor seitlich auf die Liege gesetzt und rieb sich die Stirn, soweit man das bei seiner blauen Haut sagen konnte, sah er etwas blass aus.
„Es hat nicht geklappt, Keiy. Ich erinnere mich an gar nichts aus meiner Vergangenheit. Ihr habt Eure Zeit verschwendet.“
Keiy begegnete den traurigen Blick des Jungen, rein äußerlich hatte der Junge nichts von seinem Vater. Die Gene der Garrasse, der die Mutter angehörte, mussten sehr stark sein.
So kalt sich das auch in Keiys eigenen Ohren anhörte, aber es war gut, dass nichts an dem Jungen an Miro erinnerte.
So fiel es dem Krieger leichter nicht an seinen ehemaligen Kommandanten zu denken.
„Gräme dich nicht, Keldor. Es war nicht umsonst. Du warst in Trance und währenddessen hast du uns an vergangenen Erlebnissen teilhaben lassen. Leider reichte die Trancezeit nicht aus, um die Blockade in deinem Geist niederzureißen. Daher erinnerst du dich nicht.“
Der Junge riss die Augen auf, begierig mehr zu erfahren.
„Aber ihr wisst was ich erzählt habe . . . bitte sagt es mir!“
„Junge, ich weiß nicht, ob . . .!“
„Jetzt sagt es schon, ich will es endlich wissen“, brüllte der Knabe auf und damit einher begangen die losen Gegenstände im Raum zu wackeln.
Mit zwei großen Schritten war der Krieger bei ihm und hielt den Jungen energisch an den Oberarmen fest.
„Du musst lernen diese Kraft in dir zu kontrollieren. Sonst wird noch eines Tages ein Unglück geschehen. Darüberhinaus ist Geduld eine Tugend, die dir auch nicht schaden könnte.“
Mit dem sicheren Halt, den ihm der Krieger gab, spürte Keldor wie die Wut in ihm abebbte und eine Woge der Zuneigung für Keiy über ihn kam.
„Ich werde dir erzählen, was ich weiß, aber ich denke nicht, dass dies der richtige Ort ist. Lass uns etwas spazieren gehen. Etwas anderes wollte ich, vor deinem Wutausbruch, gar nicht sagen.“
Der Junge schlug die Augen nieder, dann nickte er leicht und gemeinsam verließen sie den Ort des Geschehens.

Die Gestalt hatte genug beobachtet und gehört. Sie trat von dem Fenster weg. Der Krieger war in den Raum hinter den Balkon gegangen und Adam wollte nicht riskieren, dass ihn diese Mala am Fenster stehend entdeckte. Im Schatten hinter seinem Fenster war er gut verborgen.
Er nahm die Kopfhörer ab, die mit einem Gerät an seinem Gürtel verbunden waren. Eine nützliche Erfindung die der Waffenmeister zum Abhören da entwickelt hatte.
Ein kluger Schachzug war es auch gewesen, als er am frühen morgen vor den Toren der Stadt Avion angekommen war, sein Schwert gen Himmel zu recken. Und sich dank der, der Waffe innewohnenden Magie, in den unscheinbaren Jüngling Adam zu verwandeln. Unerkannt und ohne Aufsehen zu erregen hatte sich ihm Avion geöffnet.
Er war eine Zeitlang durch die Straßen gegangen, immer nähr an den Palast heran und wer weiß schon welche Mächte Eternias ihn geleitet hatten . . . Letztendlich hatte er den Krieger und den Jungen entdeckt und einen Weg gefunden ihnen zu folgen.
Als sie dann in dem Raum verschwunden waren, hatte er rasch ein gegenüberliegendes Zimmer ausgemacht und hier sein beobachtendes Abhören begonnen.

Seufzend lehnte sich Adam an die Wand, sein Schwert in der Scheide auf seinem Rücken klirrte leicht.
Jenes Schwert, das schon sein Urahne der sagenumwobene König Grayskull geführt hatte, verwandelte ihn, dank der Zauberformel, in den Stärksten der Starken.
Aber trotz der Mächte und der Kräfte die dann durch Adams Adern flossen und ihn zu dem heroischen Verteidiger für die Ideale des Guten machten, war er nicht allmächtig. Das hatten viele Kämpfe gezeigt und auch die Begegnung mit dem Krieger war ein Zeugnis dieser Tatsache.
Adam und seine Gefährten, die burschikose Teela und Duncan, der Man-At-Arms am Hofe seines Vaters, hatten den fremden Mann unterschätzt, der sich dazu entschieden hatte, das blauhäutige Kind zu beschützen.
Aber nicht nur der Krieger, nein, auch die Kräfte des Knaben waren stärker als angenommen. So waren sie überrumpelt worden. Mühselig erholt von ihrer letzen Konfrontation stellten sie fest, dass der Krieger mit samt dem Kind verschwunden war.
Schweren Herzens entschieden sie, sich zu trennen und verschiedene mögliche Ziele der Beiden aufzusuchen. Ein großes Risiko, schließlich befanden sie sich an einem Ort, der ihnen bei allen vertrauten Eindrücken doch nicht allzu bekannt war. Aber es stand zu viel auf dem Spiel um auf so etwas Rücksicht zu nehmen.
Der Knabe durfte nicht weiterleben.
Zu diesen Zweck würde er im passenden Augenblick sein Schwert erneut ziehen, sich in den Stärksten der Starken verwandeln und dann würde Keldor endlich durch die Hand von He-Man sterben.

Offline Sherlyndrea

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Re: Exil, Teil 12
« Antwort #1 am: 15.09.2011, 01:40:25 »
He-man, der Kämpfer für das Gute - der ein wehrloses Kind ermorden will.  :flop:
Sich selber als leuchtende Fackel der Gerechtigkeit und des Guten präsentieren und dann mit den gleichen Methoden arbeiten wie der Feind. Scheinheiliger Vogel!  :motz:
Ich weiß schon, warum ich die Evils immer bevorzugt habe. Die stehen wenigstens dazu, daß sie böse sind.

Ich ahne schon, worauf deine Story hinausläuft. Aber ich behalte es für mich.  :bga:

Mehr!

Und schnell!!!  :lol:


Offline skydriver

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Re: Exil, Teil 12
« Antwort #2 am: 25.09.2022, 22:12:46 »
I'm still alive . . .

Aber ich war schon lange nicht mehr auf der Seite aktiv . . . Vielleicht schaffe ich es, zu Ende zu bringen, was ich einst mit "Exil" begann. Aber ich sehe, es muss dringend überarbeitet werden . . . Ich hoffe ich finde die Muße dazu . . . Mal sehen. :-)