He-Man.de Forum

Kreative Fanecke => Fanfiction => Thema gestartet von: AngelofDeath am 18.06.2011, 13:07:03

Titel: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 18.06.2011, 13:07:03
Hi Leute, mir kam heute morgen eine Idee, die ich auch gleich mal in die tat umsetezen wollte. Ihr habt sowas bestimmt schon unzählige male gemacht, aber ich wollte mit einer Fanfic anfangen, an der jeder der Lust hat mitarbeiten kann...Doch vorher wollte ich fragen ob überhaupt interesse eurerseits besteht oder ich das ganze wieder vergessen kann. Da es meine Idee war, würde ich mich einfach mal zum Chef des ganzen erklären, natürlich wenn ihr mitmacht. Daher würde ich einfach ein paar regeln vorschlagen. Ich befürchte, dass es sonst einfach zu großes Chaos geben könnte.
Da ich kein großer Fan von Kinder geschichten bin, wollte ich die ganze sache etwas ernster nehmen. Natürlich kan der eine oder andere an passender stelle ewtwas lustiges einfügen, aber die Handlung sollte an sich dennoch ernst sein.
Kämpfe, in der Geschichte, sind natürlich erwünscht. Da könnt ihr euch dann auch voll austoben.
Es gibt auch nur eine Regel, die mir am Herzen liegt, solltet ihr jemanden in der Geschichte sterben lassen wollen, so schreibt mir doch bitte ne nachricht und fragt vorher. Nicht das plötzlich He-Man alleine auf Eternia steht und sich an den Füßen spielen muss weil keiner mehr da ist.
Tja sonst fallen mir gerade keine weiteren Regeln ein.
Ihr könnt ja erstmal sagen ob ihr mitmachen würdet oder eher nicht.
Wenn es dann ein paar gibt, die mitmachen wollen, werde ich einfach mal einen kurzen Einstieg schreiben.
Achso zur Menge die jeder schreiben kan, bevor der nächste dran ist, sollte ich vielleicht auch etwas sagen. Versucht nicht zu viel zu schreiben. Ich will euch zwar nicht wirklich sehr eingrenzen, doch öchte ich ja auch, dass jeder etwas beisteuern kann der lust hat. Also würde ich sagen, dass man höchstens so um die 10 Sätze schreiben kann.
Von der Story her werde ich mich mehr an die 200x Sachden orientieren.

Und danke nochmal für die vielen Wilkommensgrüße

Mfg euer AoD (der gleich zur arbeit muss xD)
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 20.06.2011, 11:40:28
Nette Idee, wie wird denn die Reihenfolge ausgewürfelt, in der jemand was schreiben darf?

Ansonsten frohes Schaffen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Sherlyndrea am 20.06.2011, 17:37:58
Vielleicht möchtes du ja ein RPG organisieren?  :bga:
(Ganz uneigennützig frag   :holy:   :holy:)
In unserem RPG-Forum tut sich momentan gar nichts. Etwas frischer Wind wäre wünschenswert.  :bga:
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 20.06.2011, 21:36:37
Oh über die Reihenfolge habe ich mir noch gar keine großen gedanken gemacht. dachte mir eigentlich jeder, kann schreiben. Also damit meine ich, wem was einfällt, der kann etwas dazu schreiben...ich frage mich gerade ob eine festgelegte reihenfolge nicht vielleicht die kreativität einschränkt....aber wenn jemand eine bessere idee hat, lasse ich mich auch gerne beraten :)

naja n RPG? mhm habe ich auch nicht wirklich dran gedacht, da ich es bestimmt nicht jeden tag on schaffe bzw sogar manchmal es einige tage am stück nicht schaffen werde hier on zu sein, bräuchte ich wenn es ein RPG werden soll vielleicht noch unterstützung von einem weiteren Spielmeister, der mit mir ein auge auf den vorgang der story hat und mich auch in den einen oder anderen regelfragen unterstützen kann :)

ich bin allerdings für vorschläge offen (wie gesagt)

MfG AoD
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 21.06.2011, 15:31:48
Also soll einer anfangen und wer zu erst posted, hat gewonnen? Wenn natürlich mehrere gleichzeitig schreiben und posten, kanns bisschen durcheinander gehen. Oder willst du so ne Art ein Satz-Fortsetzungsstory machen?
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 21.06.2011, 17:07:36
naja habe ja schon gesagt jeder höchstens 10 sätze, aber das kann ich ja noch runtestufen. man könnte ja auch sagen  2 - 3 sätze sagen, da ich einen satz doch etwas wenig finde
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 22.06.2011, 10:34:38
Dann leg doch mal los und gib ein Stichwort. Mal schauen, was passiert.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 23.06.2011, 00:03:47
Stimmt vielleicht zeigt sich ja mehr reaktion wenn es einfach mal anfängt....also lets rock


Eternos stand in Flammen, die Menschen versuchten zu flüchten. Adam war umgeben von Flammen, er konnte sein Schwert nicht finden. Die hitze des Feuers wurde immer unerträglicher, dann wachte der Prinz schweißgebadet auf.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 23.06.2011, 02:04:56
Verstört sah er sich um und es dauerte einige Sekunden, bis er begriff, dass er sich in seinem Bett befand.Es war hellichter morgen, die Sonne schien duch die Vorhänge seines Fensters hindurch und Cringer schlummerte immernoch am Fußende des Bettes. "Nur ein Traum."  murmelte der Prinz. Er wußte, es war lächerlich, doch noch immer zitterten seine Hände, so einen merkwürdigen Traum hatte er noch nie gehabt. Er könnte sogar schwören, er hätte noch den beißenden Geruch des Rauchs in der Nase. "Nur ein Traum, weiter nichts." sagte er noch einmal zu sich selbst und erhob sich aus seinem Bett.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Tri-Klops am 23.06.2011, 04:03:18
Er wartete noch ein wenig ab, bis seine Hände aufhörten zu zittern. Dann begann er langsam damit, sich anzuziehen. Auf dem Weg nach draußen hatte er seinen Traum schon beinahe wieder vergessen. Heute war ein viel zu schöner Tag, um ihn sich von solch dummem Zeug verderben zu lassen, also entschloss er sich, gemeinsam mit Cringer erstmal einen ausgedehnten Morgenspaziergang zu unternehmen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 23.06.2011, 09:01:08
Die morgendliche Sonne hellte sein Gemüt zunehmend auf und als er von weitem Orko auf sich zuschweben sah, machte er sich schon auf ein paar Späße des Hofzauberers bereit. "Guten morgen, Orko, ist das nicht ein herrlicher Tag?", begrüßte er den Trollaner freundlich. Doch Orko schien irgendwie abwesend und schwebte mit einem genuschelten "Morgen Adam, morgen Cringer." an den beiden vorbei. Adam und Cringer schauten sich verwundert an. So hatten sie den Trollaner noch nie erlebt. Vielleicht hat er wieder Ärger von Man-at-Arms bekommen, dachte sich der Prinz. "Laß uns Duncan mal einen Besuch in seiner Werkstatt abhalten.", sagte Adam zu Cringer und so machten sich beide in Richtung Werkstatt des Waffenmeisters auf.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 23.06.2011, 10:49:24
Kurz bevor sie die Werkstatt erreichten, trafen sie schon auf den Waffenmeister. "Guten Morgen Adam, hallo Cringer, wie geht es euch meine Freunde?" Adam nickte Duncan zu, "ich habe nur etwas schlecht geschlafen, sonst geht es mir gut." Doch wurde ihre Unterhaltung von einer Stimme in ihren Köpfen unterbrochen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 25.06.2011, 04:50:58
Die beiden berührten gleichzeitig mit ihren Fingern ihre Schläfen, als sie die Stimme der Sorceress vernahmen. " Adam, Duncan, ich erwarte euch so schnell wie möglich in Castle Grayskull. Eillt euch, die Zeit drängt!"  Die Stimme der Zauberin klang wie immer ernst. Die beiden sahen einander an und wußten was zu tun war, ohne ein Wort zu wechseln. Während Man-at-Arms eine Flugmaschine für den Start vorbereitete,suchte Adam ein passendes Versteck um sich zu verwandeln. Nachdem er sich vergewisserte, dass er unbeobachtet war, ergriff er sein Schwert, streckte es gen Himmel und sprach, wie viele male davor, die Worte, die ihn in den mächtigen He-Man verwandeln sollten. "Bei der Macht von Grayskull! Ich habe die KRAAAAFFT!!!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 26.06.2011, 14:21:14
Währenddessen, flog Orke immernoch gedankenversunken durch den Palast. Er stieß plötzlich gegen etwas und hörte dann eine ihm bekannte Frauenstimme, die sich als Teelas herausstellte. "Orko, geht es dir gut? Du scheinst so in Gedanken versunken zu sein, so kennt man dich gar nicht." "Teela, e...es ist n...nichts!" Doch Tella traute ihm nicht und versuchte die Wahrheit zu erfahren.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 26.06.2011, 18:12:34
Duncans Adoptivtochter lächelte den kleinen Hofnarren aufmunternd an. "Komm schon, Orko, so schlimm wird es schon nicht sein! Vater nimmt es dir auch längst nicht mehr übel, dass du den Fußboden seiner Werksatt versehentlich in einen Sumpf verzaubert hast." Der Trollaner ging nicht weiter darauf ein und starrte aus dem Fenster. Die Befehlshaberin der königlichen Wache hatte das Gefühl, dass er irgendetwas krampfhaft vor ihr verbag. "Was hälst du da in der Hand? Das ist doch nicht etwa...? Oh Orko, waren wir uns nicht einig, dass du es vernichtest?", fragte das Mädchen ernst.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 27.06.2011, 15:32:00
Währenddessen eilten He-Man, Battle-Cat und Man-at-Arms zum Schloß, um von der Sorceress über das nahende Unheil aufgeklärt zu werden. Dabei bemerkten sie nicht, daß sie von Tri-Klops beobachtet wurden, der sehr zufrieden darüber schien, was er sah.

Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 27.06.2011, 21:26:30
Er zückte einen Komunikator, um Verbindung mit seinem Meister herzustellen. "Hier ist Tri-Klops. Skeletor, kannst du mich hören?" Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. " Natürlich kann ich dich hören!" ,ertönte Skeletors Stimme. "Hast du He-Man im Visier?" "Ja, Meister. Er und Man-at-Arms betreten grade Castle Grayskull. Soll ich.." Doch er wurde harrsch von Skeletor unterbrochen. "Nein, noch nicht! Warte bis sie das Schloß verlassen haben. Wir dürfen uns keine Fehler erlauben, sonst könnte es auch unser Ende bedeuten."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 28.06.2011, 13:07:50
Im Palast blickte der kleine Hofzauberer Teela betreten an. "Du musst nicht glauben, dass ich es nicht versucht hätte, es zu vernichten. Sobald ich es zerstöre, setzt es sich von selbst wieder zusammen! Als ich es in den Teersümpfen versenkt habe, tauchte es in einer Quelle nahe vom Palast wieder auf! Ich kann es nicht loswerden, obwohl ich so ein mächtiger Zauberer bin! Es ist stärker als alles, was ich bisher gekannt habe!"

Duncans Adoptivtochter betrachtet den Gegenstand des Unheils genauer. Ein Schauer überlief sie, obwohl das Ding, bis auf einen eigentümlichen grünen Schimmer, so harmlos wirkte. Ihr Gefühl sagte ihr, dass der Trollaner, entgegen seiner Gewohnheiten, diesmal nicht übertrieb.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: ostfriese79 am 28.06.2011, 14:19:08
"Ssollten wir mit dem Ding nicht lieber zur Sorceress gehen und Sie um Ihren Rat fragen?" SIe wird bestimmt wissen, was zu tun ist." Orko schaute Teela an und stimmte Ihr zu "Die Sorceress kann uns bestimmt weiter helfen. Ich hoffe nur, das mich mein Gefühl nicht täuscht."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 28.06.2011, 15:19:43
Gerade, als Teela und Orko mit einem Wind Raider starten wollten, kam Ram Man angelaufen. "Teela! Warte!" rief er völlig ausser Atem. "Drachen! Sie greifen ein Dorf nahe der Mystic Mountains an. Du musst mitkommen. Weißt du wo dein Vater ist?" "Drachen?" Teela musste sich kurz sammeln und ihre Gedanken ordnen. "Warum greifen sie an? Wir lassen sie doch in Ruhe und sie uns." "Wir wissen noch nichts genaues, aber wir müssen sofort aufbrechen, bevor sie alles vernichten." drängte Ram Man, "Sag, weißt du, wo Man-at-Arms ist?" "Nein, weiß ich leider nicht," antwortete Teela. "Orko, flieg los und such Vater. Er muß so schnell wie möglich gefunden werden. Ich breche mit den anderen Masters schon mal auf." Orko nickte, noch nicht ahnend, welches Unheil sich noch über die Helden Eternia's ergießen sollte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 29.06.2011, 02:56:35
Der Trollaner flog in Richtung Werkstadt, als ihm eine Dienerin entgegen kam. "Hast du Man-at-Arms gesehen?!" , fragte Orko aufgeregt. "Ja, Orko. Er ist zusammen mit He-Man vor etwa einer halben Stunde weggeflogen, sie hatten es sehr eilig." Der Zauberer konnte sich aufgrund dieser Antwort schon denken, dass die beiden auf dem Weg zur Sorceress waren. Im Nu schoß er los, rief noch ein " Dankeschön!" in richtung der Dienerin und machte sich auf den Weg zum Schloß.
Er flog so schnell er konnte und hoffte, dass seine Intuition ihn nicht täuschte. Es schien ihm so, als ob sich der Weg endlos hinziehen würde, doch endlich erblickte er die Konturen von Castle Grayskull. Und tatsächlich, je näher er kam , umso deutlicher konnte er einen Wind Raider erkennen, der vor dem Schloß abgestellt war. Er war schon fast bei dem Fluggerät, als er aus dem Augenwinkel ein kleines Aufblitzen in einer Felsspalte bemerkte. Er fuhr herum und erkannte im Schatten des Felsens eine Gestallt, die er nicht erwartet hatte, Tri-Klops. Orko machte sich auf das schlimmste gefasst.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 29.06.2011, 10:03:52
Währendessen bot sich den Masters ein Bild des Grauens. Das ganze Dorf war niedergebrannt und überall lagen verkohlte Leichen herum. Der Gestank war bestialisch und veranlasste einige der Helden, sich zu übergeben. Auch Teela konnte nur mit Mühe gegen den Würgereiz ankämpfen. "Das ist schrecklich," brachte sie heiser hervor. "Was hat die Drachen zu so einer Greueltat veranlasst?" Voller Entsetzen suchten sie das Dorf nach Überlebenden ab, doch die Drachen hatten Niemanden verschont. "Krieg." Fisto sprach es leise, doch für alle verständlich aus. "Dies kommt einer Kriegserklärung gleich. Aber warum?" "Ich weiß es nicht, Fisto. Aber wür müssen sofort König Randor informieren." Noch immer unter Schock versuchte sich Teela nun auf das Wesentliche zu konzentrieren um ihren Status als Captain der königlichen Wache gerecht zu werden. "Stratos, Buzz-Off", sprach sie, "Ihr müsst den Himmel ausspähen. Sobald ihr neue Aktivitäten der Drachen erblickt, gebt ihr uns Bescheid. Aber haltet Sicherheitsabstand, keine Alleingänge!" "Verstanden!" kam von beiden als Antwort und schon schwangen sie sich in die Lüfte. Auch wenn beide es, als Führer ihrer jeweiligen Völker, selbst gewohnt waren, Befehle zu erteilen, nahmen sie diesen doch dankbar an, konnten sie so doch den Ort des Schreckens verlassen. "Sy-Clone, du bist der Schnellste von uns, eile zum Palast voraus und gib dem König einen Bericht über die Lage hier. Wir kommen so schnell es geht nach." Und Sy-Clone machte sich nach einem Kopfnicken auf. "Kommt Freunde, wir müssen auch so schnell es geht zurück. Wir können hier nichts mehr tun." "Sollen wir die Toten hier einfach so liegen lassen?" fragte Man-E-Faces, dem bei dem Gedanken sichtlich unwohl war. " "Auch wenn wir keine Zeit haben, hast du Recht. Du in deiner Robotergestalt und Roboto seit gegen den Gestank hier immun. Gebt den Bewohnern eine letzte Ruhestätte und kommt dann zum Palast zurück. Aber beeilt euch. Ich habe das ungute Gefühl, daß wir in nächster Zeit jeden brauchen werden." Und so machten sich Teela und die übrigen Masters auf, zum Palast zurückzukehren. Sie schwiegen alle und versuchten jeder für sich, daß Gesehene zu verarbeiten.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 29.06.2011, 13:57:59
Ehe Orko reagieren konnte, verspürte er einen schneidenen Schmerz. Unfähig, sich  zu
bewegen, sankt der Trollaner zu Boden. Er hörte eine Männerstimme höhnisch auflachen, dann fühlte er wie er hart umfasst wurde.
"Vorsicht, Wischlappen, keinen Mucks! Sonst war das deine letzte Tat, Meisterzauberer!"
Der kleinen Hofzauberer hatte nur eine Hoffnung. Mühsam murmelte er die Worte für seinen Schmerzzauber zusammen. Würde es reichen, sich aus der Umklammerung des ehemaligen Söldners zu befreien?
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: ostfriese79 am 29.06.2011, 14:44:04
Orko versuchte sich zu konzentrieren aber der Schlag war doch zu hart für den kleinen Trollaner. das einzige, was er glaubte geschafft zu haben, waren die Vögel die er sah. Aber da war noch etwas. H'inter den Vögeln. He Man! Man at Arms, He Man und die Sorceress hatten mit angesehen, wie Orko von Tri-Klops angegriffen wurd. He Man zögerte keine Sekunde um seinen kleinen Freund zur Rettung zu eilen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 29.06.2011, 16:48:20
"Zu früh, Tri-Klops, du Narr!!!" rief Skeletor, der das Geschehen vor Castle Grayskull auf seinem Monitor in Snake Mountain beobachtete. "Evil-Lyn, schnell, die Fernbedienung!!!" Evil-Lyn sah ihn erschrocken an. "Skeletor, du willst doch nicht etwa..." "Schweig!!! Und gib mir die Fernbedienung bevor ich mich vergesse!" bellte er sie an. Widerwillig gehorchte die Hexe und als der Herr des Bösen den Knopf drückte, sah sie, wie unaussprechliches Grauen über das alte Schloß hereinbrach. "Was hast du getan..." murmelte sie und wandte sich ab, während Skeletor gebannt auf den Monitor starrte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 29.06.2011, 19:25:56
Ein dumpfes Grollen erklang und grüne Blitze züngelten sich um die Mauern von Castle Grayskull und ließen es erbeben. Schwarzer Rauch stieg aus der Tiefe empor und begann, das Schloß einzuhüllen. He-Man, Man-at-Arms, Battle Cat und Tri-Klops, der immernoch den Trollaner festhielt, wurden auf den Boden geschleudert. "He-Man, das Schloß!" ,schrie Duncan, als er realisierte, was dort vor sich ging.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: ostfriese79 am 30.06.2011, 11:41:09
Immer noch mitgenommen von dem was sie gerade sahen, konnten sie es immer noch nicht glauben: Das Schloss war weg! Spurlos verschwunden nachdem es von dem schwarzen Rauch umhüllt wurde. He Man, Orko und Duncan konnten die Zauberin noch in Ihren Gedanken wahrnehmen, wie sie versuchte dagegen anzukämpfen, das Schloss an Ort und Stelle zu halten aber sie schaffte es nicht. Tatenlos mussten die drei zusammen mit Tri-Klops, der genauso sprachlos war, mit anfühlen, wie die Scorceress den Kampf verlor und ihre Kraft immer weniger wurde.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 30.06.2011, 12:55:23
Zur gleichen Zeit besah sich Granamyr, der oberste der Drachen, ein weiteres, wenn auch verstecktes Schlachtfeld an. Die Nistplätze seiner Art, wo doch eigentlich neues Leben heranwachsen sollte, waren übersäht von zerbrochenen Eierschalen, Dotterresten und zerbissenen, halb ausgebrüteten Embryonen. Ungeborene Wesen, die nun niemals zu Drachen heranreifen würden. "Hat keines überlebt? Wirklich keines?", forschte der Anführer mit heiserer Stimme. Daria, die Halbdrachin, aus dem Volk der Caligaren schüttelte den Kopf. "Seitdem der Schutzzauber nicht mehr funktioniert, sind wir den
Snake-Men hilflos ausgeliefert. Sie plündern die Nester, ohne Rücksicht, egal, wie gut wir die Gelege tarnen. Je länger die Menschen das Amulett behalten, desto mehr Junge werden sterben." Der sonst so friedliebende rosa Drache spie zornig eine Rauchwolke in die Luft. "Die Menschen werden ihren Diebstahl noch bitter bereuen! Das war erst der Anfang!" Mit einem mächtigen Schwung erhob sich Granamyr in die Luft.

Es raschelte kurz im Gebüsch und Whiplasch, ein Caligar im Dienste Skeletors baute sich vor Daria auf. Er lachte bitter. "Da siehst, was deine edlen Menschen so anrichten. Wenn es darum geht, sich Vorteile zu verschaffen, rotten sie rücksichtslos alles aus! Und ihr habt mich verbannt, weil ich mit sogenannten "Dämonen" kooperiere."

Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 30.06.2011, 13:21:36
Randor blickte mit versteinertem Blick aus seinem Fenster im Thronsaal. Er dachte über Sy-Clone's Bericht nach. Es machte keinen Sinn. Warum hatten die Drachen das Dorf vernichtet. Sie hatten sich doch in der Vergangenheit zumindest als neutrale Verbündete im Kampf für den Frieden hervorgetan. Weshalb jetzt dieser Wandel. Wer oder was steckte dahinter. Was sollte er unternehmen? Gegen Drachen kämpfen war aussichtslos, sie waren die mächtigsten Geschöpfe Eternias. Dazu die ständigen Kämpfe mit Skeletor und seinen Schergen.
Während er noch grübelte sah er kurz einen Schatten über die Dächer fliegen. Grade als er versuchte, den Ursprung zu lokalisieren, hörte er schon die ersten Schreie und über Eternos öffnete die Hölle ihre Schleusen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 01.07.2011, 13:53:48
General Rattlor lehnte sich satt und zufrieden zurück. Dracheneier, das waren Delikatessen, und mit zähen Wachmännern in muffigen Stiefeln absolut nicht zu vergleichen. Der Snake-Man rülpste vernehmlich und wandte sich an Kobra Khan, der als einziger Vegetarier angeekelt blickte. "Kleiner, du taugst zwar als Kämpfer nicht viel, aber du weißt, wie man sich gutes Essen verschafft! Warum warst du dir so sicher, dass wir  gleich zweimal ungestraft an die Gelege herankommen und sie zudem auf Anhieb finden? Hat da dein "Meister" etwa die Hände im Spiel?" Rattlor spuckte das Wort "Meister" förmlich aus. Dass Khan immer ein Diener zweier Herren blieb und so niemals ganz von den anderen Schlangenmenschen ernst genommen wurde, war ein offenes Geheimnis. Plötzlich schnellt der rote Snake-Man seinen Kopf vor und packte Kobra Khan am Schlafittchen. "Wenn das ganze nur ein Trick war, um uns deinem alten Kumpel Skeletor auszuliefern, dann bekommt dir das schlecht, Nebelspucker! Wir behalten dich im Auge, dass du es nur weißt!"

Khan flüsterte im öligen Ton, der seine Artgenossen stehts rasend werden ließ : "Keine Sorge, General Rattlor, Sir! Nirgendwo ist ein Geheimnis besser aufgehoben, als an einem Ort, den es bald nicht mehr gibt. Skeletor hat darauf weniger Einfluss, als ihm lieb ist!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 01.07.2011, 22:59:48
Skeletor verfiel in diabolisches Gelächter, als er beobachtete, wie sich der schwarze Rauch lichtete und nackten Felsen zum vorschein brachte, wo einst das Schloß von König Grayskull stand. "Dies ist erst der Anfang, Evil-Lyn." , sprach er, noch immer auf den Monitor gebannt, zu der Hexe, die wie versteinert und fassungslos, einige Meter hinter ihm stand. "Du hast Mächte freigesetzt, gegen die wir nichts ausrichten können, Skeletor.", brach sie, mit zittriger Stimme, ihr Schweigen. Die Augen des Herrn des Bösen leuchteten auf. " Ich habe alles unter Kontrolle. Wenn ich erst einmal das Amulett in Händen halte, bin ich der mächtigste Mann auf Eternia." Er drehte sich zu ihr um und setzte nach kurzer Pause seine Rede fort." Ich habe die Zukunft gesehen, Evil-Lyn! In ein paar Stunden wird König Randor Geschichte sein!"

Unter dem donnernden Lachen Skeletors verließ sie den Raum. "Die Zukunft läßt sich verändern, mein Meister." murmelte sie ungehört und verschwand in den dunklen Gängen von Snake Mountain.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 03.07.2011, 14:21:01
Man-at-Arms hatte es als erstes geschafft, sich aus seiner erstarrung zu lösen, er drehte sich blitzschnell zu Tri-KLops und lies während der drehung seine Handfeuerwaffe entstehen. Mit einem genaustens berechnetem Energiestoß, feuerte er in das Gesicht von Skeletors Schergen. Orko eilte schnell davon und ein weiterer Schuss von  Man-at-Arms haute Tri-Klops entgültig um.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 04.07.2011, 09:33:01
He-Man stand am Rand des Kraters und schaute mit versteinerter Mine in den bodenlosen Abgrund. Man at Arms, der den bewusstlosen Tri-Klops gefesselt hatte, kam zu ihn. "Wie ist das möglich, Duncan?" Der Waffenmeister, ebenfalls noch unter Schock, merkte, wie brüchig He-Man's Stimme geklungen hatte. "Das Schloss und die Zauberin, einfach verschwunden. Hast du sie schreien gehört? So etwas habe ich noch nie zuvor gehört. Sie muß unendliche Schmerzen ertragen haben. Duncan, was ist geschehen? Was wollte uns die Zauberin sagen?" Bei den letzten Worten sahen sich He-Man und Man at Arms direkt in die Augen und was dieser beim stärksten Mann im Universum sah gefiel ihm gar nicht. Der Waffenmeister versuchte sich auf das wesentliche zu fokussieren, um He-Man aus seiner Lethargie zurück zu holen, da er wusste, daß ohne ihn sowieso alles verloren war. "Lass uns schnell zurück nach Eternos in meine Werkstatt fliegen. Vielleicht haben meine Meßgeräte etwas aufgezeichnet. Wir dürfen jetzt nicht den Kopf verlieren und in Panik geraten. Wenn wir der Sorceress helfen wollen, müssen wir methodisch vorgehen. Vielleicht bekommen wir aus Tri-Klops was raus, wenn er wieder bei Bewusstsein ist." He-Man nickte und schwang sich auf Battle-Cat, welcher stumm neben seinem Freund gestanden hatte. Orko, der ebenfalls wortlos den Helden hinterherflog, nestelte die ganze Zeit an dem kleinen Amulett herum, welches er in seinem Ärmel versteckt hielt.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 04.07.2011, 16:20:58
Währenddessen saß Skeletor auf seinem Trohn in Snake Mountain und schaute zufrieden auf eine Glaskugel, welche ihm den ehemaligen Standort von Castle Grayskul zeigte. "Selbst wenn He-Man unseren Plan durch Tri-Klops erfahren sollte, ist es nun zu spät. Ich werde mich nun auf den Weg machen!" Mit seinem Widderstab lies er ein Portal entstehen, durch das er und Evil Lyn hindurchschritten. Die böse Hexenmeisterin hatte jedoch ihre bedenken. "Skeletor, ihr wisst, wer in dieser Dimension gefangen ist, er könnte eine große Gefahr für uns darstellen." Skeletor schien jedoch dem Wahnsinn verfallen, alles was von ihm zu hören war, war ein bösartiges lachen, als sich das Portal hinter ihm schloss, doch erreichten sie nicht Despondos, sie waren auf einen Planeten gelandet, der fast aussah wie Eternia.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 05.07.2011, 09:53:13
"Marlena! Wo ist Marlena? Und Adam?" Randor rief nach seinen Familienangehörigen doch niemand konnte ihm verraten, wo sich die beiden aufhielten. Er ließ den Palast und die Stadt evakuieren. Die Drachen leisteten ganze Arbeit und bald würde kein Stein mehr auf dem anderen stehen. Marlena, Adam, hoffentlich habt ihr keine Dummheiten gemacht und seit durch einen der Geheimgänge geflohen. Dies waren Randor's Hoffnung während er zum großen Schloßplatz lief, um seine Wachen und die Evakuierung weiter zu koordinieren. Von überall kamen verzweifelte Schreie, welche teilweise abrupt endeten. Randor fühlte, daß die Drachen auf vollkommene Vernichtung aus waren, da sie so gnadenlos zuschlugen und alles in ihrem Höllenfeuer verbrennen liessen. Es machte weiterhin keinen Sinn für ihn, doch die Frage nach dem Warum musste warten. Priorität hatte erst mal die Flucht aus der Stadt und so viele Leben wie möglich retten. "Sy-Clone, hast du sie gefunden?" Der Gar, welcher zu Randor stieß mußte die Frage seines Königs jedoch verneinen. "Also gut. Dann muß ich das Beste hoffen. Hilf den königlichen Truppen bei der Evakuierung." Sy-Clone nickte und flog los. Hoffentlich kommen Teela und die Masters schnell zurück. Wir können jede Hilfe brauchen.

Also Randor den Schloßplatz erreichte, bot sich ihm ein Bild des Grauens. Überall lagen verkohlte Leichen und die stolzen Bauten lagen alle in Schutt und Asche. Überall brannten Feuer und ein beissender Geruch aus Tod und Verderben trat in seine Nase. Der Himmel war schwarz und nur undeutlich konnte man die Schatten der Drachen erkennen. Randor versuchte auszumachen, wie viele es wohl sein mochten, als plötzlich einer herabstieß und direkt auf ihn zuflog. Der König sah nur noch, wie sich das Maul öffnete und sich in dessen Schlund etwas unglaublich Helles bildete...
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 05.07.2011, 12:23:07
Randor bereitete sich innerlich auf sein Ende vor, vor seinem inneren Auge sah er, seine Frau, seinen Sohn und eine junge Frau die ihm sehr bekannt vorkam, doch war ihr bild aus seinen Gedanken so schnell verschwunden, dass er sich nicht fragen konnte woher er sie kannte. Schon spürte er die Hitze des Feuers, er war von ihr völlig umgeben und wartete auf den todbringenden Schmerz. Langsam öffnete er die Augen, als der Schmerz ihm verwehrt blieb und vor ihm stand ein Mann. "König Randor, ihr müsst keine Angst haben, ich werde alles tun um euer Leben zu retten!" "He-Man...."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 05.07.2011, 17:35:30
Teela und die Masters eilten so schnell es ging Richtung Eternos, als einige Meter vor ihnen etwas auf dem Weg liegen sahen. Als sie näher kamen, erkannte Teela mit großem Entsetzen, daß es ihr Freund Buzz-Off war, der auf dem Weg lag. Schnell eilten sie zu ihm um ihm zu Helfen. "Buzz-Off, was ist geschehen? Kannst du mich hören?" Teela, die als erste bei ihm war, versuchte, nachdem sie sich vergewissert hatte, daß er noch lebte, ihn wieder zu Bewusstsein zu bringen. Langsam ertönte ein keuchendes Husten von dem Krieger, der über und über mit Brandwunden versehen war. "Die Drachen," röchelte er, "sie fliegen auf die Hauptstadt zu. Ich hab sie zu spät bemerkt und konnte nicht mehr rechtzeitig fliehen." "Stratos! Wo ist er?" Teela wusste, daß sie keine Zeit vergeuden durften und drängte den geschwächten Buzz-Off, schnell zu antworten. "Er wollte nach Avion um Verstärkung zu holen. Das Letzte, was ich von ihm hörte war..." Buzz-Off konnte den Satz nicht mehr beenden und verlor das Bewusstsein, welches er auch nach mehreren Versuchen seitens Teela nicht mehr wiedererlangte. "Wir müssen so schnell es geht aufbrechen, Teela. Die Drachen werden inzwischen die Stadt erreicht haben." "Ich weiß, Rio, ich weiß. Schnell! Tragt Buzz-Off in den Landshark und dann weiter!"

So trugen sie den halb verbrannten Wespenkrieger in den Landshark und machten sich mit einem mehr, als ungüten Gefühl Richtung Eternos auf.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 06.07.2011, 20:40:37
Was in Eternos geschah, bekamen Skeletor und Evil Lyn nicht mit. Der Herr des Bösen hatte inzwischen festgestellt, wo er sich befand. "Ich dachte nicht, dass mein Weg mich eines Tages wieder hier her bringen würde." "Skeletor, wo sind wir hier?" "Wir, meine Liebe, sind hier auf Etheria. Ich war einst auf diesem Planeten um eine Aufgabe zu erledigen. Doch müssen wir auf diesem Planeten vorsichtig sein." Doch die Gier nach der Mach von Castle Grayskull, war für Skeletor Grund genug auf Etheria zu bleiben.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 07.07.2011, 13:04:12
Daria und Whiplash fuhren währenddessen schweigend mit ihren Aufräumarbeiten fort.
Die Caligarin wusste sehr wohl, welche Strafe ihr blühte, falls man sie mit einem Verbannten zusammen sah. Sie war sich allerdings auch sicher, dass niemand so schnell freiwillig den Nistplatz, der nun nur noch Friedhof war, aufsuchen würde.
"Warum ist das Amulett für die Menschen eigentlich so wertvoll? Sie müssen ihre Ungeborenen nicht vor Freßfeinden schützen! Es scheint also pure Machtlust zu sein, die Drachen an ihrer einzigen Schwachstelle zu fassen, um sie dann zu unterwerfen!", hetzte der Knecht Skeletors weiter gegen die Dorfbewohner.
"Ganz stimmt das nicht", warf seine Kameradin ein. Menschliche Wesen können mit Hilfe des Amuletts in andere Zeiten, andere Dimensionen reisen. Sie können, wenn sie in ihrem bisherigem Leben ihre Ziele nicht erreicht haben, als jüngerer Mensch unter besseren Bedingungen neu anfangen. Mit der Erfahrung die sie aus alten Fehlern gemacht habe! Von einer zweiten Chance träumen fast alle Menschen  - und auch Dämonen!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 07.07.2011, 13:11:12
"Das klingt zu schön, um wahr zu sein!", antwortete der Drachenkrieger skeptisch.
"Wo ist der Haken bei der Geschichte? Die Drachen haben doch sicher einen Nachteil in diesen Zauber eingebaut?"
Daria hob die Schultern. "Ich weiß es nicht. Als einfache Magd werde ich von den Drachen in solches Wissen nicht eingeweiht." "Lass mich das machen!", forderte Whiplash seine Kameradin auf, als er merkte, wie schwer es ihr fiel, einen verstümmelten Embryo aufzuspießen und zum restlichen Abfall zu bringen. Für einen Moment wünschte sie sich, Whiplash zu seinem Volk zurückbringen zu können. Doch dafür war es zu spät.
Er hatte sich längst für die Gegenseite entschieden.


Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 07.07.2011, 14:24:05
He-Man hatte König Randor vor einen Drachen gerettet, indem er dessen Feur mit seinem Schwert abwehrte. Bevor der Drache erneut angreifen konnte, sprang He-Man auf seinen Rücken und schlug mit beiden Fäusten auf dessen Kopf. Das rießige Ungetüm began zu schwanken, ein weiterer Schlag von He-Man brachte es zu fall. "König Randor, sammelt die Masters, damit wir Eternos evakuieren können, ich werde versuchen soviele von den Drachen wie möglich aufzuhalten!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 08.07.2011, 12:18:36
Das kurze Gespräch zwischen Kobra Khan und Rattlor hätte den beiden Caligaren Klarheit geben können.
"Was meinst du mit "der Zauber ist sicher an einem Ort, den es nicht mehr gibt", du kleine Blindschleiche?", forschte Rattlor im drohenden Ton.
"Nun, man könnte den Zauber teilen, eine Hälfte zu dem Wesen, dem man den Besitz nie zutrauen würde, weil es so klein und schwächlich erscheint.  Die andere Hälfte an einem Ort, der Eternia, hmm, sagen wir, verlassen musste."
"Ein schwächliches, dümmliches Wesen, dem niemand etwas zutraut? Dann hast du also den Schutzzauber, Khan?" Der rote General lachte schallend über seinen eigenen Witz. Der Nebelsprüher stimmte schleimisch kichernd in das Gelächter mit ein. Mit Schwung stieß Rattlor Kobra Khan zu Boden.
"Halt die Klappe und komm wieder, wenn du gelernt hast, dich klar auszudrücken. Weiß gar nicht, warum King Hsss auf deine Anwesenheit besteht!"

"Ich weiß es aber", dachte der grüne Snake Man bei sich, nachdem sich Rattlor entfernt hatte. "Ich weiß auch, das Skeletor leicht mit der Energie des Schutzzaubers in andere Dimensionen reisen kann, wie jedes menschliche Wesen oder von Menschenhand Erschaffenes. Aber nach Eternia zurückzukehren - DAS wird das wahre Problem werden. Eternia ohne Masters ohne Skeletor und ohne Drachen - das goldene Zeitalter der Schlangenmenschen ist nah wie nie!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 10.07.2011, 13:34:24
Eternos brannte, die Menschen versuchten zu flüchten und die Masters versuchten, den Menschen dabei zu helfen, doch die übermacht der Drachen war einfach zu groß. He-Man hatte es geschafft, einige drachen zu überwältigen, doch war er inzwischen am Rande seiner Kräfte, er blutete aus unzähligen kleinen und großen Wunden und hatte einige Verbrennungen davon getragen. Um weiter in den Kampf eingreifen zu können, hob er sein magisches Schwert in den Himmel und rief: "Bei der Macht von Grayskull!" Es geschah jedoch nichts, während He-Man verwirrt auf sein Schwert blickte, traf ihm der Schwanz eines Drachen und schleuderte ihn durch die Luft.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 11.07.2011, 17:14:15
"Adam, wach auf! Schnell, wir müssen hier weg!" Man at Arms versuchte den bewusstlosen Adam wieder aufzuwecken, doch er schaffte es nicht. "Adam, wach auf, verdammt!" Duncan wusste, daß sie ohne He-Man keine Chance mehr hatten. Selbst mit ihm ging es eigentlich nur darum, die Drachen so lange wie möglich hinzuhalten, um die Bevölkerung in Sicherheit zu bringen. "Mein Sohn!" Randor hatte die beiden entdeckt und kam angerannt. "Duncan, ist er...?" Randor konnte die Frage nicht beenden und hörte erleichtert, daß sein Sohn noch lebte. "Duncan, was ist passiert?" "Später, mein König, wir müssen uns erst in Sicherheit bringen, aber ihr könnt Stolz auf euren Erben sein. Er hat mir unter Einsatz seines Lebens mein eigenes gerettet." Dies entsprach zwar nicht der Wahrheit, aber der Waffenmeister wußte, wie besorgt der König immer über das sorglose Leben seines Jungen war und sah zufrieden, wie Stolz Randor trotz der misslichen Lage war. "Also gut. Machen wir uns auf. Ich werde Adam tragen. Gib du uns Deckung, alter Freund." Duncan nickte und steckte noch Adam's Schwert ein.

Als sie über den Platz liefen, alle anderen Wege waren bereits verschüttet, senkten sich plötzlich Schatten ringsherum und sie wurden von Drachen eingekreist. Direkt vor ihnen landete Granamyr und ließ ein markerschütterndes Brüllen seiner Kehle entsteigen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 12.07.2011, 01:31:05
Plötzlich entstanden kleine Feuerwerke vor den Augen des Drachen und er wurde mit allen möglichen Dingen beworfen. Man-at-Arms schaute auf und sah, wie Orko den Drachen angriff, der kleine Zauberer schrie: "Los, lauft davon! Bringt Adam in Sicherheit! Los, ich werde versuchen Granamyr so lange wie möglich aufzuhalten!" Orko warf weiter mit allem, was er in seinem Mantel und seinem Hut versteckt hatte, als Orko ein bestimmtes Amulett in die Hand nahm, begann es grün zu leuchten.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: ostfriese79 am 12.07.2011, 12:44:05
Man at Arms war schon dabei, sich mit Adam und König Randor von Orko zu entfernen als er das Amulett beim kleinen Zauberer sah. "Nicht! Stop! Orko, hör auf!" rief er so laut er konnte. Er hat das Amulett bereits einmal  gesehen und kennt eines der Geheimnis des mystischen Artefakts.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 12.07.2011, 13:40:52
"Dunkelheit, meine Liebe, wie fühlt sie sich für dein verdorbenes Herz an? Spürst du sie? Spürst du Angst? Schrecken? Oder verzückt es dich? Evil-Lyn, meine treue Dienerin, saug es in dich auf! Das Böse, was du fühlst, genieße dies unsagbare Böse, diese unendliche dunkle Kraft, so rein, so unverfälscht, Evil-Lyn, ich bin zu Hause, endlich zu Hause!" Skeletors ruhige, monotone Stimme schwoll mit jedem Satz an und zum Schluß brach er in schallendes Gelächter aus, welches selbst Evil-Lyn das Blut in den Adern gefrieren ließ.

Die dunkle Hexe spürte es. Nachdem sie auf Etheria gelandet waren, durchquerten sie einen dichten Dschungel und gelangten zum versteckten Eingang einer Höhle. Als sie sie betreten hatten, war es ihr schon aufgefallen und je tiefer sie eindrangen, desto stärker wurde das Gefühl, daß in den dunklen Gängen etwas abgrund tief Böses lauern musste. Letztendlich erreichten sie einen riesigen Raum. "Skeletor, wo hast du uns hingeführt?" Der Raum hatte die Form einer Halbkugel. Eine kleine Brücke führte vom Ende des Ganges über eine Schlucht, deren Boden mit dem bloßen Auge nicht zu erkenne war, zur Mitte des Raumes. Dort konnte Evil-Lyn eine riesiges, kreisförmiges Gebilde erkennen, welches für sie wie eine Art Portal ausssah. "Dies, meine Liebe, ist das letzte Portal zum Heimatplaneten meiner Gar-Vorfahren. Ich werde endlich meine Heimat kennen lernen und meine Familie, meine Wurzeln. Ich werde die Gar nach Eternia führen und als ihr Anführer unterwerfen."

Die Gar. Evil-Lyn sah ihren ehemaligen Geliebten erschrocken an. "Aber wie...?" Sie konnte den Satz nicht beenden. "So erschrocken meine Liebe? Du mußt keine Angst haben, du wirst natürlich meine rechte Hand bleiben oder muß ich mir Gedanken machen?" Sie schüttelte hastig den Kopf "Natürlich nicht, aber bitte erlaubt mir die Frage, wie ihr das Portal gefunden hast, Meister." "Wie du weißt, war ich früher ein Mitglied der Horde und Hordak's Schüler. Doch das war nur Mittel zum Zweck, um auf Etheria nach dem Portal zu suchen, von dem mir meine Mutter einst erzählte, bevor sie von meinem Vater so schändlich verraten worden ist. Nachdem ich das Portal gefunden hatte, kamen mir leider die dir bekannten Differenzen mit Hordak dazwischen, so daß ich nicht die Möglichkeit hatte, zu Etheria zurückzukehren. Doch nun, da ich mit Hilfe des Amulettes und dieses unfähigen Trollaners Schloß Grayskull hab verschwinden lassen können und somit He-Man seine Machtquelle beraubt habe, wird sich mir und meiner Gar-Armee nichts mehr in den Weg stellen können. Selbst Hordak wird, nach dem Eternia gefallen ist, vor mir auf die Knie gehen." Und wieder fing Skeletor laut an zu lachen, während sie langsam über die Brücke auf das Portal zu schritten.

Und zum ersten mal in ihrem Leben verspürte die dunkle Magierin Furcht in ihrem Herzen und den Wunsch, Keldor wäre beim Angriff auf Eternos vor so langer Zeit gestorben...

Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 12.07.2011, 16:27:20
Die böse Hexe war sich ihrer Sache nun nicht mehr so sicher und überlgete fieberhaft nach einem Plan, wie sie Skeletor davon abhalten konnte, durch das Portal zu schreiten. Dann kam ihr eine Idee, "Skeletor, wieso ergreifen wir nicht zunächst die Macht von Grayskull und machen uns dann auf den Weg deine neue Armee zu holen. Je mehr macht wir besitzen, desto leichter wird es uns fallen, unsere Rolle als Herscher zu festigen!" Skeletor blieb für einen Moment stehen, seine Augen begannen rot zu leuchten. "Meine liebe Evil Lyn, natürlich ist es besser mehr Macht zu haben, doch hast du nicht gesehen, was ich gesehen habe!" "Die Hüterin von Grayskull, wird für uns beide kein Problem darstellen. Ohne He-Man ist sie uns bei weitem unterlegen." "Du hast recht, doch auch auf dieser Welt wird diese alte Hexe nicht allein sein, ich hatte eine Vision, in der ich eine blonde Amazone sah. DIese Kriegerin kämpfte für Grayskull. Erst wenn meine Armee steht, werde ich nach der Macht von Grayskull greifen!" Evil Lyn sah ein, dass sie keine Chance hatte Skeletor zu überzeugen und so folgte sie ihrem geliebten weiter auf das Portal zu, als plötzlich, wie aus dem nichts, ein schwarzer Blitz vor ihnen in die Erde einschlug und vor ihnen eine Frau stand, welche in einem roten Mantel gehüllt war.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 14.07.2011, 12:49:29
Als sich die Krieger des Guten um Teela Eternos näherten, wuchs deren Sorge mit jedem Meter, dem sie sich der Stadt näherten. Würden sie noch rechtzeitig kommen, was würde sie erwarten. Jeder Versuch, über Funk mit der Stadt in Kontakt zu treten, war erfolglos geblieben. Die Stimmung war gedrückt und jeder befürchtete das Schlimmste.

"Wie geht es Buzz-Off?" wollte Teela wissen, doch bevor Ram-Man zu einer Antwort ansetzen konnte, wurde Teela's Aufmerksamkeit auf die Straße vor ihnen gelenkt, denn wie durch Magie kamen aus einem kleinen Busch am Straßenrand eine größere Menschenmenge geklettert. "Die Königin!" rief Fisto und deutete auf eine Frau mittleren Alters in einem grünen Kleid. Die Masters hielten an und liefen zu der Gruppe von Flüchtlingen. "Meine Königin," sprach Teela Marlena an, "was ist geschehen? Wo kommt ihr her? Geht es euch gut?"
Als Marlena die Freunde erkannte, fiel ihr ein Stein vom Herzen und etwas Erleichterung machte sich in ihr breit. "Captain Teela, Masters, endlich seit ihr zurück. Die Drachen haben das Schloß und die Stadt angegriffen und alles zerstört. Ich konnte mit dieser kleinen Gruppe durch einen mir bekannten Geheimgang fliehen. Aber was mit Randor und Adam passiert ist, weiß ich nicht. Bitte, Freunde, könnt ihr meinen Mann und meinen Sohn finden?" Marlena's Stimme war die Verzweiflung aufgrund ihrer Hilflosigkeit deutlich anzuhören. "Wir werden den König und den Prinzen finden und alles in unserer Macht stehende tun, um sie wohlbehalten zu euch zurück zu bringen, Majestät. Das verspreche ich." "Ich danke euch, Freunde, doch bitte denkt auch an die anderen Bürger. Helft ihnen, zu fliehen, sollte es keine Hoffnung für meinen Gemahl und meinen Sohn mehr geben. Randor und Adam würden in dieser Situation niemals ihr Wohl über das anderer stellen."

Teela und die Masters nickten. "Für Eternia!" rief plötzlich Rio Blast und die anderen antworteten im Chor "Für Eternia und die Freiheit!" Sie wussten, es gab nicht viel Hoffnung doch ganz hatte der Schlachtruf seine Wirkung nicht verfehlt. "Also los, Freunde, beeilen wir uns um zu retten, was zu retten ist!" befahl Teela. "Meine Königin, unser Freund Buzz-Off wurde von Drachen schwer verwundet, könnten wir ihn in Eurer Obhut lassen?" "Natürlich, ich habe eine fähige Ärztin unter den Flüchtlingen hier. Wir haben zwar keine Medikamente, aber sie wird sich so gut es geht um ihn kümmern."

Und so machten sie sich auf, in eine Schlacht zu ziehen, die für alle das Ende bedeuten könnte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 14.07.2011, 23:42:18
Währenddessen in Etheria:

Die Frau, die vor Skeletor und seiner Begleiterin erschienen war sprach zu ihnen. "Ich kann nicht zulassen, dass ihr durch dieses Tor geht!" Der Herr des Bösen erwiederte: "Närrin, wenn ihr glaubt, ihr könnt mich aufhalten, so versucht es doch! Ihr werdet nur euren Tod finden!" Skeletor richtete seinen Widderstab auf die Frau, doch diese begann nur zu lachen: "Ihr wisst nicht wer mein Herr und Meister ist! Ihr seid der Narr! Seht her!" Sie machte eine kleine Handbewegung und auf ihrem roten Umhang entstand der Umriss einer FLedermaus, doch ihr Kopf war der eines Monsters, welches Skeletor sehr wohl bekannt war.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 15.07.2011, 21:34:07
Die Sorceress öffnette ihre Augen. Über ihr der blaue Himmel Eternias und die Vögel zwitscherten in den Bäumen. Sie richtete sich langsam auf und bemerkte, dass sie, weich auf Moos gebettet, in einer Lichtung lag. Sie wollte aufstehen, doch kaum dass sie stand, bohrte sich ein stechender Schmerz in ihren Kopf und sie verlor das Gleichgewicht. Unweigerlich kippte sie nach hinten, ohne auch nur das geringste tun zu können, als sie plötzlich von jemandem aufgefangen und sanft auf ihr Moosbett zurückgelegt wurde. " Nicht so hastig.", diese Stimme klang sanft in ihre Ohren "Du bist in Sicherheit. Ich habe dich bewußtlos im Wald gefunden." Die Zauberin drehte sich um und erblickte eine Gestallt, die halb Mann, halb Pflanze zu sein schien. Er lächelte sie an und sagte, " Du brauchst keine Angst zu haben. Ich bin Mossman, der Herr der Wälder. Kannst du mir sagen wer du bist?" " Mein Name ist Teelana", sagte sie schüchtern. " Kannst du mir erzählen, was dir geschehen ist, Teelana?"  Die Zauberin versuchte es, doch alles woran sie sich erinnern konnte, waren Dunkelheit und Schmerz. Dann brach sie in Tränen aus. "Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht!!!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 15.07.2011, 21:43:57
"Komm doch her, wenn du dich traust!", fauchte Evil Lyn und schleuderte einen roten Energie-Blitz gegen die blonde Kriegerin. Diese wich mühelos aus. "Zieh dich erst mal anständig an, Kleine, bevor du mit Erwachsenen sprichst!", höhnte die Dienerin Hordaks.
Evil-Lyn stutzte. Tatsächlich fühlte sich ihre Rüstung unangenehm weit an, so, als hätte sie rasch an Hüft- und Brustumfang verloren. Die Hexe starrte an sich herunter, sie hatte wieder den Körper eines unterentwickelten Teenagers! "Skeletor! Wie ist das möglich...!",stammelte sie entsetzt. Ihr Herr war keineswegs überrascht, obwohl mit ihm eine noch drastischere Veränderung vorging. Lange, schwarze Haare begannen aus dem Schädel zu sprießen und auf den knochigen Wangen bildeteten sich blaue Hautstellen.

"Nicht Skeletor, meine Liebe. Keldor! Aber mit dem Wissen und der Macht Skeletors! Als erstes werde ich mich an dem Mann rächen, dem ich meinen Gesichtsverlust zu verdanken hatte! He-Man, mein Bruder und mein Vater müssen sich noch ein Weilchen gedulden. Das Beste kommt immer zum Schluss! Jetzt zu dir, Blondie!" Mit gehässigem Grinsen ging der Gar zum Angriff über. Seiner Gefährtin wurde klar, dass  sie nicht nur in der Dimension, sondern auch in der Zeit zurückgereist sein mussten.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 16.07.2011, 20:03:10
Orko schien wie versteinert, er hielt das AMulett in der Hand und wusste nicht was er machen sollte. Die Drachen jedoch, drehten sich alle zu ihm um, wild schlugen sie mit ihren Flügeln und brüllten laut. Granamyr fletschte mit den Zähnen und schoß auf Orko zu, der Trollaner rief erschrocken: "Nein nicht! Stop!" Das Amulett fing an grün zu Leuchten und Granamyr landete ohne Orko anzugreifen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 17.07.2011, 18:16:21
Der Waffenschmied nutzte die Chance, und stieß Randor und den Thronfolger rasch in das Schutzschild aus grünem Licht, das nun den kleinen Hofzauberer umgab. Granamyr hielt sich respektvoll einiger Meter vor ihnen auf, es war unklar, ob er die Mauer aus Licht nicht durchbrechen konnte oder wollte. Dies kleine Amulett, das wie ein billiges Schmuckstück aussah, war offenbar wirkungsvoller als jede Waffe. Orko, einer der eher schwächlichen Wesen auf Eternia war es möglich, nun den kraftvollsten und mächtigsten Geschöpfen auf diesem Planeten Einhalt zu gebieten. Granamyr senkte den Kopf, es sah fast so aus, als bereitete ihm die Gegenwart des Trollaners Schmerzen. "Meister, was müssen wir tun, um dich gnädig zu stimmen? Damit wir wieder in Frieden leben können?", fragte die riesige Echse fast flüsternd. Orko war völlig verwirrt.
Er sah sich suchend um. "Welchen "Meister" meinst du, Granamyr?" Man-at-Arms stieß den kleinen Hofnarren sanft an. "Der Drache redet mit dir. Orko, ich glaube, du bist der einzige, der diese Feuerspucker zur Vernunft bringen kann."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 19.07.2011, 02:01:42
Orko war verwirrt, "Was soll ich jetzt machen?" Man-at-Arms seufzte niedergeschlagen: "Durch das Amulett, welches du in der Hand hälst, kannst du den Drachen befehle geben. Du musst ihn sagen, dass sie sofort aufhören sollen uns anzugreifen!" Verwirrt wendete sich Orko wieder an Granamyr: "Hört bitte auf uns anzugreifen. Ihr töten sonst nur noch mehr Menschen. Warum tut ihr das überhaupt?" Der Drache verzog für einen Augenblick sein Gesicht und aus seinen Nüstern stieg Dampf auf. "Ihr Menschen habt uns unseren wertvollsten Besitz geklaut. Wir haben unsere Jungen verloren, nur weil ihr die Macht des Amulettes wolltet!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 19.07.2011, 13:39:49
"Ich habe das Amulett gar nicht haben wollen!", beteuerte der kleine Hofzauberer. "Es war eines Morgens einfach in meinem Ärmel und egal wie oft ich es fortgeworfen habe, es kehrte stets zurück!" Der oberste Drache lachte verächtlich. "Du willst mir weismachen, du würdest freiwillig darauf verzichten, wieder genau so mächtig zu werden, wie du einst auf Trolla warst?" Orkos Augen leuchteten auf: "Das wäre möglich?!" Ehe es sich der kleine Kobold anders überlegen konnte nahm Man-at-Arms ihm das verhängnisvolle Schmuckstück ab und reichte es an Granamyr weiter. "Das ist nur eine Hälfte! Die nützt uns allein gar nichts! Wo ist der Rückteil?" Randors Berater untersuchte das Amulett und stellte betroffen fest, dass es tatsächlich so aussah, als sei es der Länge nach geteilt worden. Der alte Soldat versuchte zu bluffen:"Den anderen Teil erhaltet ihr, wenn ihr mindestens 48 Stunden einen Waffenstillstand einhaltet! Vorher nicht!" Dieser Zeitraum müsste reichen, um weitere Bewohner Eternias in Sicherheit zu bringen. Duncan hatte eine dunkle Ahnung, wo sich der zweite Teil befinden konnte. Doch dieser Ort war zur Zeit unerreichbar. Gespannt blickte der Mann die mächtige Echse an und betete, dass sie auf seinen Vorschlag eingehen würde.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 20.07.2011, 11:54:05
Skeletor, der sich nun wieder Keldor nante, feuerte mächtige magische Angriffe auf sein Gegenüber und die blonde Frau parrierte die Angriffe mit einem Schild, der sich aus ihrem Handgelenkschutz gebildet hatte, doch war Skeletor viel zu mächtig für sie. Sie stürzte zu Boden und blickte in Skeletors Gesicht, welches nun wieder ganz zu dem von Keldor geworden war. Der Widderstab war für den letzten Angriff auf sie gerichtet, als Skeletor von etwas in den Rücken getroffen wurde, obwohl die blonde Frau nicht sah, wer sie gerettet hatte, wusste sie es bereits. "Shadow Weaver..."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 27.07.2011, 02:19:54
Granamyr überlegte einen Moment lang. Er wußte, es würde einen langen und verlußtreichen Krieg mit den Menschen geben, sollten diese nicht ihr Wort halten. "Also gut.", stimmte der Drache zu. "In 48 Stunden finden wir uns an genau dieser Stelle wieder ein. Solltet ihr euer Wort brechen, seid ihr dem Untergang geweiht." Er wendete sich ab und verließ mit seinen Drachen den Ort des Geschehens. "Was ist, wenn die Drachen uns trotzdem Angreifen, auch wenn sie die zweite Hälfte bekommen?" fragte Orko in die Runde. Es war der König, der als erster antwortete. "Wir haben ein größeres Problem. Was passiert, wenn wir sie gar nicht finden?" " Ich hätte da schon eine Ahnung, wo sie sich befindet, eure Majestät." , versuchte Man-at-Arms die Lage etwas zu beruhigen."Bringt mir Tri-Klops her! Vielleicht bekommen wir von ihm ein paar Informationen."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 27.07.2011, 14:01:38
Moss-Man drückte seine Patienten sanft, aber bestimmt zurück auf ihr Lager. "Ganz ruhig, dein Gedächnis kommt schon wieder, ganz sicher! Habe nur ein bisschen Geduld!"
Sonerbarerweise huschte ein schwaches Lächeln über Teelanas Gesicht: " Das habe ich auch immer zu meinem Mann gesagt. Aber Geduld ist nicht gerade seine größte Stärke!"

Moss Man horchte auf. "Wo lebt dein Mann? Kann ich ihn benachrichtigen, damit er sich keine Sorgen macht?" Die fremde Frau dämmerte langsam weg. "Er ist unterwegs,"murmelte sie halb bewusstlos,"hat nicht gesagt, für wie lange. Dabei muss er nocht etwas Wichtiges erfahren, etwas ganz Wichtiges!" Der Waldmensch erkannte, das weiters Drängen in diesem Fall zwecklos war. Er lies seine Patientin einschlafen. Vielleicht war dieser Ehemann ja der Schlüssel zu ihrer Herkunft? Ihr Alter war schwer zu schätzen, kein Teenager mehr, aber die Gesichtshaut war noch glatt, die langen Haare in einem schönen Kastanienbraun. Eigenlich sollte man so etwas nicht tun, aber dies hier war ein Notfall. Moss-Man begutachtete den Schmuck der Frau und erkannte einen silbernen Armreif aus Parlezzia, ein Ehereif, allerdings mit einem Riss. Ein gebrochener Reif stand bei diesem Naturvolk symbolisch für eine gescheiterte Beziehung. War sie etwa mit einem dieser Pelzwesen verheiratet gewesen?
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 28.07.2011, 04:14:24
Duncan und der König waren am Ende ihrer Geduld. Seit zwei Stunden versuchten sie etwas aus ihrem Gefangenen heraus zu bekommen, und die Zeit drängte. Tri-Klops lachte nur still in sich hinein, wärend er an dem Kellergewölbe angekettet hing. "Es reicht mir, Duncan!" platzte es aus dem König heraus. "Bringt ihn nach draußen und kettet ihn an den höchsten Turm. Sollen sich die Drachen mit ihm vergnügen, wenn sie zurückkommen. Wir bringen uns in sicherheit." Randor war schon fast zur Tür hinaus, als der Diener Skeletors seine Sprache wieder fand. "Hey, moment! Das könnt ihr nicht machen! Das ist barbarisch!", winselte Tri-Klops. Genau darauf hatte Randor spekuliert. "Harte Zeiten erfordern außerordentliche Maßnahmen.Wer nicht kooperiert hat keinen Wert für uns." Wieder kehrte er seinem Gefangenen den Rücken zu und konnte sich nur mit Mühe ein verächtliches grinsen verkneifen. Nun war Tri-Klops Widerstand entgültig gebrochen. "Na schön, ich erzähl euch alles was ich weiß. Skeletor schickte mich nach Castle Grayskull und gab mir eine Fernbedienung mit. Alles was ich tun sollte, war den Knopf auf seinen Befehl hin zu drücken. Das wichtigste für ihn war nur, dass sich He-Man nicht im Schloß befindet." "Was hat Skeletor mit dem Schloß gemacht?" fragte der Waffenmeister ihn zornig und packte ihn am Kragen. "Das weiß ich nicht. Er hat diesmal nichts von seinen Plänen erzählt. Ihr müßt mir glauben." Lange war es her, seit Tri-Klops dieses Wort sagte, doch dieses mal fürchtete er um sein Leben. "Bitte!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 02.08.2011, 12:06:31
"Meckaneck, kannst du was erkennen?" "Nichts, Captain. Anscheinend sind die Drachen schon abgezogen. Aber auch sonst gibt es hier kein Lebenszeichen." Teela und die Masters schlichen sich vorsichtig durch die Trümmer von Eternos auf der Suche nach Überlebenden und bereit, einen Angriff der Drachen abzuwehren. Teela, deren größte Sorge auch  ihrem Adoptivvater Man at Arms galt, hatte plötzlich das Gefühl, ihr müsste vor Freude zerspringen, als sie Duncan zusammen mit dem König auf dem großen Platz entlanglaufen sah. "Vater!" rief sie und lief, jede Vorsicht vergessen auf die kleine Gruppe zu.
Nach einer kurzen, aber intensiven Begrüßung, in der alle ihre Freude über das Wiedersehen kunt taten, fasste sich Teela sofort wieder und gab einen Bericht über die Ereignisse.
Als Randor die Nachricht von Marlena's sicherer Flucht erfuhr, fiel im deutlich sichtbar ein Stein vom Herzen.

"Mutter? Vater? Hust..." Adam, welcher bis jetzt noch bewusstlos war, kam langsam wieder zu sich. Er lag am Rande des großen Platzes und wurde von Battle Cat und Orko bewacht. Randor, der sofort zu ihm eilte, als er merkte, daß sein Sohn aufwachte, wirkte erleichtert.
"Alles in Ordnung, mein Sohn. Du bist in Sicherheit. Sag, bist du verletzt? Hast du Schmerzen?" "Mir geht es gut, nur ein paar blaue Flecken. Vater, was ist passiert?" Adam wirkte noch leicht verwirrt. "Drachen." kam es ihm plötzlich wieder in den Sinn. "Sie haben uns angegriffen. Wo sind sie. Wo ist Mutter? Teela..." "Beruhig dich, Adam. Es geht ihnen gut. Komm mit. Ich erklär es dir unterwegs."
 

Der König, durch die gute Nachricht über das Wohlbefinden seiner Frau und beflügelt, gab neue Anweisungen. "Gut Freunde, als erstes werden wir in Duncan's Werkstatt nachsehen, ob dort etwas Nützliches für uns den Angriff überstanden hat. Desweiteren werden wir versuchen, die Kommunikation wieder flott zu bekommen, um mit Avion und Stratos Kontakt aufzunehmen. Außerdem müssen wir euch auch noch so einiges berichten. Unser guter Freund Tri-Klops, welcher es sich in einer unserer schönsten Zellen bequem gemacht hat, hat uns einige interessante Informationen geliefert." Bei dieser Aussage machten die Masters alle ein sehr überraschtes Gesicht.
"Kommt Freunde," rief Randor, "wir müssen die Menschen vor ihrer Vernichtung retten und eine Zauberin mit ihrem verschwundenen Schloß wiederfinden. Es gibt viel zu tun, für Eternia und die Freiheit!!!" "Für Eternia und die Freiheit!!!" riefen die Krieger des Guten als Antwort und so machten sie sich auf zur Werkstatt des Waffenmeisters.

Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 02.08.2011, 12:53:34
Auf Etheria blickte Shadow Weaver tadelnd ihre Ziehtochter an. "Das war eine ganz miese Kampfleistung, Adora! Haben wir dir nicht beigebracht, dem Feind in Gedanken immer ein Stück voraus zu sein? Und du läßt dich von einem kleinen Mädchen ablenken!"
Die rotgekleidete Magierin wandte sich Evil Lyn zu. "Du bist gut, Kleine! Vielleicht ist deine Magie nicht ganz ausgereift, aber da lässt sich was dras machen!" Im ersten Moment wollte Skeletors rechte Hand aufbrausen,  immerhin war sie längst eine ausgebildete und höchst erfolgreiche Schwarzmagierin. Dann besann sie sich. Vielleicht war es besser,  sich mit der Fremden gut zu stellen, immerhin war dies ihr Revier.

Bevor Evil-Lyn etwas sagen konnte, bauten sich ein rothaariger Mann und eine zierliche junge Frau mit langen zartrosa Locken vor ihr auf. "Adora, Adora, Adora. Bist du schon so weit gesunken, dass du dich an einem Kind und seinem Lehrer vergreifen musst?" Die Schwarzmagierin begriff. Der Trottel mit dem albernen Schnauzbart hatte die Situation gründlich missverstanden. Der musste zur Rebellion gehören. Bei den Rebellen würden Skeletor als Keldor nicht erkannt werden. Bei der Horde schon. Der Hexenmeisterin gab alles. Mit weit aufgerissenen Augen flehte sie den Bogenschützen an.
"Diese Barbaren haben meinen Meister grundlos angegriffen und verletzt! Bitte helft uns!"





Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 03.08.2011, 00:37:30
Shadow Weaver lachte verächtlich, "Ihr dämlichen Rebellen! Ihr solltet aufgeben, bisher hat die Horde euch zwar noch nicht vernichten können, doch schon bald wird unser Herscher wieder frei sein. Sobald wir diesen Planeten übernommen haben, werden wir den Rest des UNiversums versklaven." Die blonde Frau zog einen Blaster und richtete ihn auf den Mann mit den roten Haaren, doch hatte sie die Rechnung ohne Keldor gemacht, der den selben Plan wie Evil Lyn verfolgte. "Die Horde wird niemanden versklaven! Ihr werdet verlieren!" Evil Lyn versuchte noch einen drauf zu setzen, "Lang leben die Rebellion!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 04.08.2011, 14:02:14
Adora und Shadow Weaver sahen sich nun einer zwei zu eins Übermacht gegenüber und konnten nur mit Mühe die Angriffe der neuen Allianz abwehren. Immer weiter wurden sie in Richtung des Portales zurückgedrängt, als dieses, von den Kämpfern unbemerkt, plötzlich anfing, grün zu leuchten.

Im dunkeln leuchteten rote Augen und Hordak beobachtete den Kampf aus seinem Versteck heraus. Als die Kämpfer dicht zusammen vor dem Tor standen schlug er zu. Er schoss einen roten Energieblitz auf die überraschten Protagonisten, welche durch die Wucht durch das Portal geschleudert wurden und verschwanden.

"Schade um euch, Shadow Weaver, ihr wart mir eine gute Dienerin. Lebt wohl Adora, meine größte Trophäe. Ihr wart mir immer die Liebste. Ich werde euer Opfer nie vergessen. Euch werde ich meinen Sieg über Eternia widmen." Und mit einer Träne im Auge zerstörte Hordak das letzte existierende Portal zum Planeten der Gar.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 04.08.2011, 14:10:55
Hordak kehrte den Überresten des Portals den Rücken, nach all den Jahren hatte er es geschafft, sich aus Despondos zu befreien. Er würde nun wieder die Horde führen und bald schon würde ihm Eternia gehören, Etheria sollte ihm als Startpunkt dienen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 07.08.2011, 19:46:52
Entsetzt sahen die Rebellen und die Krieger des Bösen, wie sich das Portal zu Etheria schloss. Auf dem Planeten der Gar verlor der Zauber des Amuletts augenblicklich seine Wirkung. Keldors Antlizt verwitterte in Sekundenschnelle, Evil-Lyns Körper wurde wieder zu der einen erwachsenen Frau. Die Gar-Krieger, die Keldor erst noch so willig folgen wollten, waren nicht länger magisch zu beeinflussen. "Das sind feindliche Hexer, Dämonen!", hetzte ein Hauptmann seine Truppe auf. "Tötet den Knochenkopf und seine Gefolgsschaft!" Shadow Weaver und Evil-Lyn sahen sich an. "Schutzschildzauber, aber rasch! Adora, Glimmer und Bow, gebt uns Rückendeckung! Diese Blauhäuter kriegen wir nur gemeinsam in den Griff!" Selbst Skeletor musste einsehen, dass ihm sein ehemaliges Volk ohne der Bann des Amuletts nicht wohlgesonnen war. Zusammen mit Bow hielt er die blauen Krieger mittels Energieblizen aus dem Widderstab in Schach, Adora und Glimmer unterstützten sie mit Lichtstab und magischem Schwert. Die beiden Hexen schufen einen weiß leuchtenden Schutzschild in dem alle Zuflucht fanden. Die Krieger der Gar versuchten vergeblich, den Schild zu durchbrechen. Nach dem sie sich mehrere Verbrennungen eingehandelt hatten, zogen sich die Truppen zurück. Evil-Lyn funkelte ihren ehemaligen Geliebten an. "Wieder einmal ist ein genialer Plan von dir gescheitert!
Welche Überraschung!", giftete sie ironisch. "Sag Tri-Klops, er soll uns per Fernbedienung von hier wegholen. Ich habe die Nase voll von deinem Heimatplaneten!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 07.08.2011, 19:58:31
Skeletor konzentrierte sich stark, doch nichts geschah. Tri-Klops konnte oder wollte nicht antworten. Der Herr des Bösen sah seine Hexenmeisterin an und starrte dann ratlos ins Leere. Evil-Lyn überkam Panik. Hätte ihr Meister einen Wutanfall bekommen, wäre ihr wohler gewesen. Hilflos hatte sie Skeletor bisher nur einmal erlebt, als sie ihn schwer verletzt nach dem Säureunfall zu Hordak geschleppt hatte.
"Im Moment bleibt uns nichts anderes übrig, als zusammen zu halten und zu sehen, wie wir wieder nach Hause kommen. Wir können uns auf niemand anderen verlassen, als auf uns selbst", fasste Shadow Weaver sachlich zusammen. "Hordak kann uns doch helfen!
Er wird uns nicht im Stich lassen! Er hilft uns, ich weiß es", warf Adora ein. Die rotgekleidete Magierin warf ihrer Ziehtochter einen traurigen Blick zu. Waren Bösartigkeiten anderen gegenüber eine Freude für sie, so schwer fiel es ihr, Adora zu verletzen. "Verlass dich nicht darauf, Kind. Verlass dich nicht darauf." Das blonde Mädchen begriff und schwieg. Noch wollte sie nicht wahrhaben, dass ihr Ziehvater sie so schmählich im Stich ließ.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 07.08.2011, 23:34:14
Adora vetraute einfach zu sehr auf ihren ZIehvater, obwohl sie ihn nie wirklich gesehen hatte, da er ja in Despondos festgesessen hatte. Jetzt, da sie ihn das erste Mal sah, wollte sie nicht wahr haben, das er sie verriet.

Währenddessen fand sich die Sorceress umringt von dunkelheit wieder, einige Meter vor ihr kniete Adam auf dem Boden, doch er verschwand sehr langsam in der DUnkelheit, als plötzlich ein Licht anfing zu flackern, Teelana, sah nur eine junge blonde Frau, die ein Schwert in die Luft streckte. SIe wachte auf und schrie "Adora!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 09.08.2011, 09:24:43
Kobra Khan schlich sich in dieser Nacht heimlich aus dem Stützpunkt der Schlangenmenschen. Er hatte spezielle Anweisungen erhalten und er würde seinen neuen Herrn nicht enttäuschen. Bis jetzt war sein Plan zur vollsten Zufriedenheit verlaufen.
Nachdem King Hsss im Kampf gegen die Masters besiegt worden war und jetzt in einer magischen Regenerationskammer lag, galt es Skeletor und He-Man aus dem Weg zu räumen. Dies schien mit Hilfe des Amulettes, welches Khan auf Geheiß seines Meisters den Drachen entwendete und dann eine Hälfte Orko, dem trotteligen Freund He-Man's unterjubelte, während er die andere ganz offiziell Skeletor als Geschenk überreichte, gelungen zu sein. Skeletor war fort und He-Man schien im Kampf mit den Drachen gefallen zu sein. Selbst Castle Grayskull war fort, so daß die Mächte des Guten schutzlos waren.
Eternia würde fallen und er würde es für seinen Herrn als neuer König der Schlangenmenschen regieren.
"Khan!", bellte eine Stimme in seinem Kopf, "Wie weit sind die Vorbereitungen?" "Es ist alles vorbereitet, Ihr könnt mit der Eroberung beginnen... Meister Hordak."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 09.08.2011, 21:45:07
Plötzlich vernahm der Nebelsprüher eine höchst reale Stimme hinter sich. General Rattlor, ausgerechnet der. Wie Khan diesen Angeber hasste, der sich so viel darauf einbildete, ein erfolreicher Menschenjäger und Stellvertreter von King Hsss zu sein.
"Na, Blindschleiche, wieder auf dem Weg zum Knochenkopf? Du solltest dich wirklich mal für eine Seite entscheiden! Jetzt, wo es Hsss so schlecht geht, brauchen wir hier jeden Mann - selbst dich!" Kobra Khan nahm sofort eine heuchlerische, demütige Haltung ein:
"Selbstverständlich, General Rattlor, Sir! Kommt näher, ich habe hier etwas, was für die Eroberung von Eternia von höchster Bedeutung ist." Der General der Snakes begann den fataler Fehler, seinen Gegner zu unterschätzen. Ehe sich der rote Snake-Man versah, hatte Khan tief Luft geholt und spie mit aller Macht eine brennende Flüssigkeit ins Gesicht seines Vorgesetzten. Schmerzgepeinigt heulte Rattlor auf. "Oh, ich habe mich längst für eine Seite entschieden, Sir!", triumphierte der Giftspucker leise zischend. "Und zwar für die Richtige!" Mit geschmeidigen Bewegungen verschwand Kobra Khan vom Stützpunkt der Snake-Man, in Richtung Fright Zone.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 10.08.2011, 14:03:50
"Nabend, Spike, musste wieder Wache schieben?" Whiplash konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, wusste er doch wie sehr Spikor diesen Spitznamen hasste und Nachtwache war sowieso kein sehr begeehrter Job bei den Kriegern des Bösen.
"Na, warste wieder bei deiner Freundin? Du wirst es wohl nie lernen, daß sie nichts für dich ist, was. Hat dir ganz schön den Denkaparat vernebelt, auch wenn da vorher eh nicht viel Klarheit geherrscht hat." Spikor lachte und Whiplash ging wortlos an ihm vorbei. "Dir zeig ich's noch." murmelte er beim betreten von Snake Mountain.
"Wo ist Skeletor?" fragte er die übrigen Krieger, die im Thronsaal um einen Monitor versammelt waren. "Ich habe Neuigkeiten für ihn."
Whiplash wollte die Informationen, die er von Daria über das Amulett erhalten hatte, an seinen Herrn weitergeben um in dessen Gunst zu steigen. Er wusste aufgrund seiner Abwesenheit nicht, das der Herr des Bösen längst im Besitz einer der Hälften war. "Ist mit Lyn verschwunden." bekam der Caligarer von Stinkor als Antwort.
"Du hast was verpasst." entgegnete Trap-Jaw, die Drachen haben Eternos in Schutt und Asche gelegt, "Es war herrlich." "Ja, wir konnten alles vorm Monitor hier aus sehen." erklärte Beast Man.
Interessiert sah Whiplash auf den Monitor. "Aber wo Skeletor ist, wisst ihr nicht, oder wann er zurück kommt?" Alle schüttelten den Kopf.

"Lasst uns feiern." rief Clawfull und stieß damit auf große Zustimmung. Auch Whiplash, der sich immer noch Hoffnung machte, Skeletor mit seiner Nachricht über das Amulett beeindrucken zu können, wollte erst mal mitfeiern. "Lasst uns erst mal was ordentliches zu Futtern holen." warf Mer-Man ein und so machten sich die Krieger Richtung Speisekammer auf. Beast-Man komm, du bist doch sonst nich so langsam wenn's ums essen geht." lachte Stinkor und Beast-Man, welcher in Gedanken schien, machte sich auf.

"Das ist seltsam," murmelte er für alle anderen unverständlich. "He-Man wird vom Drachen getroffen und in den Trümmern liegt dann Prinz Adam. Wie kann das sein? Ich behalte das erst mal besser für mich, sonst lachen nur wieder alle über meine Dummheit."


Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 10.08.2011, 15:24:25
Teelana war schweißgebadet, sie schaute sich um und erkannte Mos-Man, der sich neben sie gehockt hatte, er lächelte sie freundlich an: "Ist alles in Ordnung? Kann ich irgendwie helfen?" "Nein, ich hatte nur einen Traum, leider weiß ich nicht was er zu bedeuten hat, das Einzige was mir klar ist, ist dass Eternia in großer Gefahr ist!" Mos-Man dachte kurz nach, "was sollen wir nun tuen? Ich glaube kaum, dass wir beide, Eternia alleine retten können!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 11.08.2011, 12:31:30
Das Schloß der Zeitlosen befand sich an einem Ort, an dem kein sterbliches Wesen überlebt hätte. In völliger Dunkelheit hätte jedes Lebewesen unendliche Todesqualen erlitten, welche zur vollständigen Auslöschung der Seele geführt hätten. Die Mauern waren noch immer in grünes Licht gehüllt, doch fingen die Blitze an, ins Innere des Schlosses zu wandern. Durch den alten Thronsaal züngelten sie über den Boden in einen Raum, in welchem zwei riesige Statuen standen. Die eine zeigte einen muskolösen Krieger, welcher ein Schwert Richtung Decke hielt, während die zweite eine schlanke Frau in einer Art Vogelkleid darstellte. Die Blitze huschten über die Körper und drangen in den jahrtausende alten Stein ein bis sie vollkommen verschwunden waren und der Raum wieder vollkommen dunkel wurde.
Kleine Risse, aus denen das grüne Licht schien, bildeten sich auf den Statuen und hatten bald die kompletten Körper überzogen. Mit einem lauten Knall explodierten sie und gaben zwei Körper frei, welche genau wie die Statuen aussahen, aber leicht durchsichtig waren und von einem leichten Leuchtschein umgeben waren, was auch die einzige Lichtquelle darstellte.

Ungläubig und verwirrt sah der Krieger erst an sich herab und dann in Richtung der Frau, welche mit einem Lächeln auf den Lippen auf ihn zukam. "Veena, was ist... wie kann das..." war alles, was Grayskull noch hervorbrachte, bevor ihn seine Gemahlin nach 5.000 Jahren zum ersten mal wieder küsste...
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 16.08.2011, 11:39:20
"Veena, wie kann das sein? Was ist geschehen?" Grayskull sah seine Gemahlin nach der innigen Begrüßung immer noch fragend an. Veena's Gesichtsausdruck wurde nun ernst und sie sprach: "Es ist war, mein geliebter Gemahl, wir sind beide Tod. Nachdem du im Kampf gegen Hordak dein Leben für Eternia gabst, ging deine ganze Kraft, deine Güte und Weisheit auf dein Schwert über, welches du von unserem geliebten Freund He-Ro in der Stunde seines größten Opfers erhieltest. Auch He-Ro übertrug damals seine gesamte Kraft und Energie auf dieses Schwert. So konntest du Hordak mit der kombinierten Kraft besiegen. Deine Seele, wie ich erst viel später herausfand, band sich jedoch als weiterer Schutzgeist an das Schloß, anstatt in Frieden das Jenseits zu betreten. Als meine Zeit gekommen war und ich eine Nachfolgerin als Hüterin für Schloß Grayskull gefunden hatte, beschloß ich, es dir gleich zu tun, in der Hoffnung, dich eines Tages wiederzusehen, auch wenn dies Gefahr für Eternia bedeuten würde. Und nun scheint der Zeitpunkt einer neuen Bedrohung gekommen zu sein." "Aber wo sind wir? Wir stehen hier im Schloß, aber sieh," und er zeigte zu einem Fenster, "wir sind nicht auf Eternia. Und wer trägt das Schwert jetzt?" "Komm, fragen wir ein paar alte Freunde um Rat."

Und Veena nahm Grayskull's Hand und zusammen gingen sie mehrere Treppen hinab, welche sie tief unter das Schloß führten, auch wenn es von außen unterhalb der Maulbrücke nichts zu sehen gab, was auf Kellergewölbe schließen lies.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 16.08.2011, 15:30:45
Das Kellergewölbe war voller Kristalle, die in der Luft schwebten. Grayskull und Veena bahnten sich ihren weg voran, bis zu einer weiß leuchtenden Kugel. Veena nahm die Kugel in ihre Hände, "Hört mich an ihr Weisen, wir brauchen euren Rat! Eternia und Grayskull scheinen in Gefahr zu sein, wir müssen wissen, was geschehen ist!" Die Kugel begann immer heller zu leuchten und aus ihr waren nun deutlich Stimmen zu hören: "Das Ende Eternias steht bevor! Ihr müsst versuchen es zu verhindern! Das zweite Zauberschwert wird benötigt!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 16.08.2011, 16:30:24
Wärend die Masters und die Überlebenden den zerstörten Palast nach Sachen durchsuchten, die nützlich zu sein schienen. Wandte sich der Waffenmeister Adam zu. Er nahm den Prinzen behutsam zur Seite, um mit ihm zu reden. "Adam, geht es dir wirklich gut?" ,fragte er. Der Prinz, immer noch etwas wackelig auf den Beinen, machte gute Mine zu bösem Spiel. "Natürlich, ging mir nie besser. Aber mein Schwert, ich hab es verloren." "Keine Bange.", beruhigte ihn sein Freund, "Ich hab es für dich aufbewahrt. Hier ist es." Jedoch hatte Man-at-Arms nicht mit der Hellhörigkeit einer besorgten Mutter gerechnet, denn die Königin war just in diesem Augenblick mit Man-E-Faces und Roboto zum Palast zurück gekehrt, und hatte unfreiwillig ihre Unterhaltung mit angehört. "Nein Duncan!" ,rief sie zornig. "Ich weiß, mein Junge will genau wie alle anderen helfen. Aber sie ihn dir an, hat er nicht für heute genug einstecken müßen?" Liebevoll nahm sie ihren Sohn in die Arme. "Adam, ich bin so froh, daß du noch lebst." Sie drückte ihn fest an sich und es dauerte eine Weile, bis sie sich wieder etwas beruhigte."Genau wie dein Vater bin auch ich stolz auf dich, wenn du Eternia verteidigst, aber bitte, greif nicht sofort wieder zur Waffe, sondern ruh dich aus und komm wieder zu Kräften. Das sag ich dir nicht als Königin, sondern als Mutter."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 17.08.2011, 12:28:17
"Und ich sage dir als Sohn, dass ich mein Schwert bei mir haben muss! Was sollich den tun, wenn die Drachen uns wieder angreifen oder irgendeine andere Gefahr besteht? Soll ich mich nicht verteidigen können?" Adam schaute seine Mutter tief in die Augen und sie erkannte plötzlich, dass ihr kleiner Junge nun langsam ein Mann wird. "Adam, ich will einfach nur nicht, dass dir etwas passiert!" Tränen stiegen in die Augen der Königin als sie fortfuhr: "Du bist nicht He-Man!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 18.08.2011, 22:17:18
"Er mag zwar nicht He-Man sein, Marlena, aber er ist alt genug um zu wissen, was er sich zutrauen kann und was nicht,"mischte sich der Waffenschmied in die Diskussion zwischen Mutter und Sohn ein. "Wir haben nicht mehr viel Zeit. Ich vermute, dass sich die andere Hälfte des Amuletts auf Castle Grayskull befindet, somit haben wir keinen Zugriff darauf. Wir müssen retten, was noch zu retten ist!
Beginnen wir mit der Evakuierung der Überlebenen von Eternos!" Adam straffte sich und griff entschlossen nach dem Schwert. "Auf meine Hilfe kannst du zählen, Duncan!" Widerwillig, doch auch ein bisschen beeindruckt ließ die Regentin ihrem Sohn seinen Willen. Adam hatte nicht nur eine sanfte, künstlerische Seele in sich, sondern auch eine kämpferische.

Währendessen hatte sich Skeletor unter dem magischen Schutzschild auf dem Planeten der Gar wieder einigermaßen gefangen. Das Amulett hatte hier sämtlichen Funktionen eingebüßt, doch von zwei Frauen, die aus Etheria unfreiwillig mitgerissen wurden, gingen magische Kräfte aus. Die galt es zu nutzen!
Dann würden die Krieger der Gar eben ohne die Hilfe des Amuletts zum  Gehorsam gezwungen! Würde er und seine Hexenmeisterin zusammen mit Shadow-Weaver oder Glimmer ihre Kräfte bündeln, so sollte dies kein Problem darstellen. Bow und Adora nahm He-Mans Erzfeind nicht weiter ernst.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 18.08.2011, 22:27:51
Die erfahrene und gewiefte Shadow Weaver würde sich nicht einwickeln lassen, soviel stand fest. Da sie Hordak nahe gestanden hatte, konnte Skeletor auch nur schwer abschätzen, wie viel sein ehemaliger Meister ihr über ihn erzählt hatte.
Glimmer! Es war dem Knochenkopf nicht entgangen, wir sie den Bogenschützen in unbeobachteten Momenten ansah. Mit einer Mischung aus Sehnsucht und Bewunderung, wie man etwas ansah, was man sich wünschte und doch nie erlangen konnte. Dem Skelettgesicht war dieser Blick wohlbekannt. Vor vielen Jahren hatte ihn Evil-Lyn mit dem gleichen Ausdruck in den Augen angesehen. Jetzt musste der Höllenfürst freundlich und verständnisvoll sein. Wie er es hasste und leicht fiel es ihm auch nicht, seitdem er zu keinem Gefühl mehr fähig war. Aber der Zweck heiligt die Mittel! "Du magst ihn, nicht wahr?", sprach er Glimmer bei der nächsten Gelegenheit ungewöhnlich sanft an. Die Lichtfee zuckte ertappt zusammen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 18.08.2011, 23:38:18
"Was?" Glimmer hatte sehr wohl Skeletors Frage verstanden, war aber erstens verwundert darüber, dass dieser dämonisch aussehende Fremde, so eine Frage überhaupt stellte, und zweitens, dass es so offensichtlich zu sein schien, dass sie Gefühle für Bow hegte. " Oh verzeih. Ich habe ganz vergessen mich vorzustellen, wie unhöflich." seuselte der Herr der Finsternis. " Mein Name ist Skeletor. Wie ist dein Name?" Die junge Frau zögerte mit der Antwort. Der Fremdling schien trotz seines Aussehens ein nettes Wesen zu haben. " Ich heiße Glimmer." sagte sie schließlich. " Glimmer." , wiederholte Skeletor "Ein schöner Name." Glimmer konnte ein lächeln nicht verbergen, wie er das hasste. " Glimmer, ich will nicht aufdringlich sein, aber mir ist aufgefallen, wie du deinen Gefährten ansiehst. Ich kenne diesen Blick und er sagt mir, du scheinst ihn sehr zu mögen." Ihr Gesicht bekam eine leicht rote Farbe und sie wendete den Blick von Skeletor ab. " Keine Angst, ich verrate es keinem. Aber ich kann dir helfen, dass er auch das selbe für dich empfindet." "Wie meinst du das?" Skeletor wußte, jetzt hatte sie angebissen. Nun konnte er seinen teuflischen Plan durchführen. " Er beachtet dich nicht, das weiß ich eben so gut wie du. Und so ein hübsches Geschöpf wie du, muß erhalten was es verdient, nicht war?" Skeletor ließ keine Antwortmöglichkeit zu. " Meine liebe Glimmer, ich weiß, wir kennen uns kaum und wahrscheinlich macht dir meine Erscheinung Angst, aber glaube mir, auch ich weiß, was Liebe ist. Und wenn ich sehe, dass eine Frau leidet, bricht es mir das Herz. Laß mich dir helfen." Der Gedanke, ihrem Geliebten endlich näher kommen zu können, ließ Glimmer alle Gefahren vergessen und sie ließ sich von den falschen Worten Skeletors überzeugen, was sie später bitter bereuen würde. " Oh bitte, Skeletor. Sag mir was ich tun kann." Der Meister der Unterwelt legte freunschaftlich seinen Arm um die Rebellin und zog sie somit immer weiter auf seine Seite. " Hör zu, es ist ganz einfach..."

Auf der Ebene, auf der sich vor wenigen Stunden noch das mächtige Castle Grayskull erhob, blinkte ein kleiner, leicht zu übersehender Gegenstand einsam vor sich hin. Es war die Fernbedinung Tri-Klops, die beim Aufeinandertreffen mit Orko auf den sandigen Boden gefallen war. doch dieses Blinken wurde letzendlich doch entdeckt. Und so wechselte der kleine Apparat seinen Besitzer.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Onkel Hordak am 19.08.2011, 02:06:55
Auf dem Planeten der Gar brach die Nacht herein, das Kraftfeld schützte zwar vor den Angriffen der Ureinwohner, nicht aber vor der abfallenden Temperatur.
Adora bemühte sich ein Feuer zu entzünden, wie man es ihr in ihrer Ausbildung beigebracht hatte. Es wäre den Hexen sicherlich ein leichtes gewesen es mit ihren magischen Kräften zu tun, aber einerseits mußten diese sich konzentrieren um das Kraftfeld zu erhalten und zweitens hatte man Adora stets eingeschärft ihre Fähigkeiten zu trainieren und möglichst häufig einzusetzen, selbst wenn es einen leichteren Weg gab.
Um so mehr ärgerte es sie, dass es ihr nicht gelang das Feuer zu entzünden.

Bow sah immer wieder zu Adora hinüber und wie sie sich mit ihren einfachen Werkzeugen abmühte.
Sie waren sich schon in mehreren Kämpfen begegnet aber die Situation hier in dieser für alle Mitglieder der Gruppe lebensfeindlichen Umwelt war anders.
Bow sagte sich zwar immer wieder, dass Adora böse war, aber das konnte auch nicht verhindern, dass er sie unheimlich attraktiv und anziehend fand.

Nach einiger Zeit ging er zu Adora hinüber.
"Kann ich vielleicht helfen?" fragte er.
Adora sah einen Moment überrascht auf, dann verfinstere sich ihr Blick. "Wie sollte eine Sumpfratte wie du mir helfen können?" erwiderte sie feindseelig.
Bow blieb gelassen "Vielleicht bereitet einen das Leben als Sumpfratte ja besser darauf vor ein Feuer zu machen, als es das hochwertige Training der Horde vermag," meinte er mit einem Ton der Belustigung.
Er setzte sich neben Adora und rückt so unangenehm dicht an sie heran, dass sie augenblicklich den Zwang verspürte ihm ihren Ellenbogen in die Seite zu rammen, doch das untertrückte sie, - fürs erste.
"Und warum so feindseelig? Ich dachte wir hatten uns darauf geeinigt, dass wir alle im selben Boot sitzen," fuhr er fort.
Wieder sah Adora ihn einen Moment an.
"Vielleicht will ich mir ja einfach nicht von einem dreckigen Rebellen helfen lassen," zischte sie.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Onkel Hordak am 20.08.2011, 04:01:03
Hordak war in die etherianische Fright Zone zurückgekehrt und dort von seinen Truppen feierlich empfangen worden. Und schon bald würden diese Legionen nach Eternia strömen und mit einer Kraft und Gewalt zuschlagen wie sie dieser Planet noch nicht erlebt hatte. Nach tausenden von Jahren war die Zeit für die Rückkehr endlich gekommen und diesmal würde niemand ihn aufhalten.

Eine letzte Hürde mußte Hordak nach überwinden. Es gehörte zu den Eigenheiten des Übergangs von Etheria nach Eternia, dass das Portal von beiden Seiten geöffnet werden mußte. Auf Etheria standen Hordak und sein Zirkel dunkler Magier bereit, doch auf Eternia mußte er sich eines Agenten bedienen.
Skeletor hatte sich einst geweigert ihm zu helfen, Evil Lyn hatte wiederholt versucht ihm den Weg nach Eternia zu öffnen, war aber nicht erfolgreich gewesen. Ohnehin standen beide nicht zur Verfügung.
Nun konnte Hordak sich nur noch an einen wenden, er verabscheute es sich dieser geringen Kreatur zu bedienen, doch hatte er keine andere Wahl.

Auf Eternia schrie Vormus gequält auf. Vormus hielt sich aus dem großen Kampf Gut gegen Böse heraus, ergriff keine Partei außer seiner eigenen, jeder der bereit war den geforderten Preis zu zahlen konnte zu ihm kommen. Vormus' Geschäft für Zauberei und Gifte hatte in der Hemisphäre der Schatten einen exzellenten Ruf.
Doch nun war der Tag vor dem der Zauberer mit der blassen blauen Haut und dem weißen Bart sich fast sein ganzes Leben gefürchtet hatte da: Hordak war in seinem Kopf und jedes seiner Worte donnerte als wollte er ihn von innen heraus sprengen.

"Es ist an der Zeit," verkündete die Stimme von Hordak in seinem Kopf "Mach dich sofort auf den Weg!"
Vormus wußte, dass es keinen Sinn hatte sich zu widesetzen. Er ging in einen geheimen Raum, in dem sich Zaubersprüche befanden, die nicht zum Verkauf standen und die nie verwendet werden sollten.
Nachdem Vormus alles hatte was er brauchte machte er sich auf dem Weg zu der Jahrtausende alten Frightzone von Eternia.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 20.08.2011, 04:47:03
"Wir könnten zum Palast gehen und König Randor um Audienz bitten." schlug Moss-Man vor. "König Randor?" Teelana hatte diesen Namen schon einmal gehört, das wußte sie, konnte sich jedoch nicht erinnern , in welchem Zusammenhang. "Er ist ein gerechter Herrscher und wird uns sicherlich empfangen, wenn es umdie Sicherheit Eternias geht." ,fuhr der Herr der Wälder fort. " Bist du ihm schon einmal begegnet?" fragte die junge Frau. " Nicht persönlich, nein. Aber ich höre nur gutes von ihm. " Als die Zauberin sich überzeugen ließ, machten sich die beiden auf dem Weg nach Eternos. Teelana war noch etwas schwach auf den Beinen, wollte aber unbedingt selbst laufen. Moss-Man mußte sie dennoch das ein oder andere mal vorm Fallen retten. Plötzlich spürte Teelana eine seltsame Macht, die sie wie im Zwang die Richtung ändern ließ. Sie bestieg einen Hügel, dicht gefolgt vom grünen Pflanzenwesen und erblickte in der ferne eine alte Burg, die sie in ihren Bann zog. "Ist das der Palast, Moss-Man?"  "Nein," antwortete er fast ehrfürchtig, "das ist das sagenumwobene Castle Grayskull."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 21.08.2011, 00:09:47
Teelana blinzelte und als sie wieder zum Standort des Schlosses sah, war es verschwunden. Verwirrt sah sie Mossman an, doch auch er schien verwundert zu sein. "Wo ist das Schloß hin?" fragte sie ihn. "Ich weiß nicht," bekam sie als antwort, "eben schien es noch da zu sein und im nächsten Moment war es weg. Als ob es nur ein Trugbild gewesen wäre." "Es muß eine Verbindung zwischen mir und diesem Ort geben. Ich fühlte, wie mich etwas hier her zog, so, als ob es mich gerufen hätte. Aber ich kann nicht sagen, was es war oder was es wollte." "Fürwahr scheinen hier seltsame Dinge vorzugehen. Dein Gedächnisverlust, ein verschwundenes Schloß, welches als Geisterbild erscheint und wieder verschwindet. Komm, laß uns weiter Richtung Eternos gehen. Vielleicht wissen die Ärzte dort eine Methode, dein Gedächtnis zu heilen." "Ja, Mossman, du wirst wohl recht haben."

Und so machten sich die beiden wieder auf den Weg, noch nichts ahnend, welche verheerende Katastrophe über Eternos hereingebrochen war. Mit einem letzten Blick sah sich Teelana noch einmal um. Als ob das Geisterbild des Schlosses ein Hilferuf gewesen war, der ihr galt. Aber sie konnte ihn nicht verstehen geschweige denn, sich erinnern, welche Verbindung zu ihr bestand.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Onkel Hordak am 21.08.2011, 22:04:07
Teela hatte die Schäden an Stadt und Palast gesichtet und die einzelnen Masters mit Aufgaben betraut. Nun näherte sie sich Marlena, Duncan und Adam und bekam ihre Diskussion teilweise mit.
Sie fand, dass nie wahrere Worte gesprochen wurden als das Adama nicht He-Man war. Aber wie sollte er auch? Wurde er doch selbst in dieser schwierigen Lage für das Volk von Eternos von seiner Mutter verhätschelt. Wohlwollend nahm sie zur Kenntnis, dass Adam nach seinem Schwert verlangte um sich verteidigen zu können, wenn sie auch bezweifelte, dass es im Ernstfall viel nutzen würde. Er mußte einfach hoffen, dass sie oder jemand anderes von den Masters in der Not da sein würden um ihn zu beschützen.

Sie erreichte die Gruppe schließlich in dem Moment als Adam entschlossen verkündete, dass man auf seine Hilfe zählen könne.
"Das höre ich wirklich gerne," sagte sie mit einer leichten Spur der Anerkennung. "Vielleicht wird aus dem Prinzchen ja schließlich doch noch ein richtiger Mann," fügte sie schnippisch hinzu. Sie hatte nicht groß darüber nachgedacht, es war wie ein Reflex und immer so, wenn sie und Adam zusammentrafen. Unangenehm wurde ihr bewußt, dass Königin Marlena noch immer in unmittelbarer Nähe stand. Sie verbeugte sich leicht "Enschuldigt bitte eure Majestät, aber die Lage ist wirklich ernst, wir brauchen jede Hand."
Sie sah wieder zu Adam. 'Sogar deine,' dachte sie, ließ den Gedanken aber diesmal unausgesprochen. Stattdesen verlagerte sie das Gewicht auf ihren Stab und beugte sich nach vorne. Sie funkelte Adam herausfordernd an. "Am besten kommst du gleich mit mir. Ich kann dir zeigen, wo wir deine Hilfe am besten brauchen können."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 22.08.2011, 10:52:13
Teela schaute sich noch kurz um. "Vater, weißt du vielleicht wo He-Man ist? Ohne ihn wird alles nur noch schwerer!" Adam funkelte seine Freundin aus Kindheitstagen bösen an. "He-Man ist seit dem Angriff der Drachen verschwunden! Er wird bestimmt wieder auftauchen, aber vielleicht sollten wir endlich lernen auch ohne ihn klar zu kommen! Es ist eine Schande, dass wir unser Schicksal immer und immer wieder in die Hände eines Mannes legen! Nun zeig mir wo ich helfen kann Teela!" Ohne ein weiteres Wort stürmte Adam davon und Teela musste fast rennen, um ihm folgen zu können.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 22.08.2011, 16:27:43
Grayskull wirkte überrascht. "Ein zweites Schwert? Was hat es damit auf sich?" "Wir haben dein Schwert geteilt, mein Geliebter," antwortete Veena. "Nach deinem Tod erschloß sich uns, daß dein Schwert weit mächtigere Kräfte besaß, als uns vorher bewusst war. Selbst bevor He-Ro und du eure Macht auf das Schwert übertragen hattet, muß bereits eine immense Kraft der Klinge innegewohnt haben. Dem Rat und mir war klar, daß über kurz oder lang neue Mächte des Bösen versuchen würden, sich diese Macht zu eigen zu machen. Deswegen teilten wir dein Schwert in das Schwert der Macht und das Schwert des Schutzes und versteckten sie auf Eternia. Nur ein Nachfahre von dir, welcher für deine Sache einsteht, hätte die Macht, welche hier im Schloß verborgen liegt, entfesseln können und ihn in einen mächtigen Krieger verwandelt. Jeder andere hätte mit den Schwertern ins Schloß eindringen müssen."
"Aber ich habe doch keinen Nachfahren, Veena. Heißt das, die Macht ist für immer verl..." Grayskull konnte den Satz nicht mehr beenden, da Veena's Gesichtsausdruck ihn verstummen ließ. "Du warst schwanger?" "Ja, als du dich für die Zukunft Eternia's geopfert hast, hast du auch die Zukunft deines ungeborenen Kindes gerettet." Veena's Gesichtsausdruck wurde traurig und ihr Blick richtete sich in die Ferne. "Er war ein guter und gerechter König. Du wärst stolz auf ihn gewesen. Er starb im hohen Alter und hinterließ ein Königreich, welches in Frieden und Wohlstand lebte." "Du hast in sterben sehen? Erst ich und dann dein eigen Fleisch und Blut. Was hab ich dir angetan, Geliebte." Grayskull wandte sich voll scham ab. "Euch trifft keine Schuld, Geliebter. Es gab keine andere Möglichkeit. Auch wenn es der größte Schmerz einer Mutter ist, sein Kind sterben zu sehen, so starb er doch, wie es die Zeit vorherbestimmt hatte. Unsere Linie bestand bis zu meinem eigenen Tod weiter. Grämt euch nicht. Es war richtig so, wie es war."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 22.08.2011, 16:43:42
Grayskull drehte sich wieder um. "Es tut mir so unendlich Leid, Veena. Ich wünschte, es hätte eine andere Möglichkeit gegeben und ich hätte euch diesen Schmerz ersparen können." "Das ehrt dich, doch laß uns nun nach vorne schauen. Eternia braucht unsere Hilfe. Was geschehen ist, ist geschehen." Er nickte und nahm ihre Hand. "Ab jetzt und für immer will ich an eurer Seite sein und euch nicht noch einmal alleine lassen. Ich liebe dich." "Ich dich auch, für immer." Und nach einer langen Umarmung wandten sie sich erneut dem Rat der Weisen zu.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 23.08.2011, 10:49:22
Veena sprach erneut zu den Kristallen. "Sagt, was ist nach meiner Zeit geschehen? Welche Gefahr droht Eternia? Wo befinden wir uns jetzt?" "Als eure Zeit gekommen war, Veena, wähltet ihr Kudok Ungul als eure Nachfolgerin. Als Eternia in dieser Zeit von neuen dunklen Bedrohungen heim gesucht wurde, beschlossen wir, die Schwerter in den entlegentsten Winkeln Eternia's zu verstecken. Nur die Hüterin des Schlosses kannte die Verstecke. Selbst uns, dem Rat der Weisen sind die Orte unbekannt, als Schutz, sollte das Schloß doch einmal erobert werden. Da die Hüterin ausserhalb des Schlosses keine große Macht besitzt und sich nur in Form eines Adlers fortbewegen kann, verbündeten wir uns mit der mächtigsten Kriegerin. Wir gaben unsere körperliche Gestalt auf und übertrugen unseren Geist und unser Wissen in diese magischen Kristalle. Unsere körperlichen Kräfte übertrugen wir auf die Kriegerin, die fortan als grüne Kriegergöttin dazu bestimmt war, die Schwerter in ihren Verstecken zu beschützen und vor den Augen dunkler Kräfte verborgen zu halten. Als nun die Zeit Koruk Ungul's gekommen war, erwählte sie eine Frau namens Teelana zur neuen Hüterin von Schloß Grayskull. Sie stand eurem Nachfahren, König Randor, im Kampf gegen seinen Halbbruder Keldor, einen Schüler Hordak's, bei, als dieser versuchte, die Macht über Eternia an sich zu reißen. Keldor wurde dabei tödlich verwundet und konnte nur mit Hilfe Hordak's überleben. Den Preis, den er dafür zahlte, ist wohl der Höchste, den es gibt. Er gab sich selber auf und wurde in Skeletor, den Herrn der Zerstörung, verwandelt. Bevor Skeletor jedoch erneut angreifen konnte, wurde er auf die dunkle Seite Eternia's verbannt. Als er es jedoch vor einem Jahr schaffte, sich zu befreien, hatte Teelana keine andere Wahl, als eurem Nachfahren, Prinz Adam, dem Sohn Randor's, daß Schwert der Macht zu überreichen
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 23.08.2011, 11:28:20
, worauf er sich in He-Man, den stärksten Mann des Universums, verwandelte und fortan gegen Skeletor und seine Krieger des Bösen kämpfte. Dieser Kampf dauert an. Desweiteren kehrten die Schlangenmenschen aus ihrer Verbannung zurück, jedoch konnte King Hsss besiegt werden. Skeletor jedoch ist noch immer eine Bedrohung und scheint nun so mächtig geworden zu sein, daß er das Schloß mitamt seiner Macht in die dunkle Dimension verbannt hat, in der kein sterbliches Wesen überleben kann. Findet einen Weg, daß Schloß nach Eternia zurück zu bringen und findet die Hüterin, welche noch auf Eternia verweilt. Nur sie weiß, wo das Schwert des Schutzes versteckt ist. Ohne die vereinte Macht der Schwerter wird Eternia dem Untergang geweiht sein. Die dunklen Kräfte sind dabei, so mächtig zu werden, wie wir es noch nie erlebt haben."
Grayskull's und Veena's Blicke trafen sich. "Wie sollen wir das Schloß zurück bringen? Wir sind nur zwei Geister ohne festen Körper oder magischen Kräften."

"Ich glaube, ich könnte euch dabei helfen." antwortete eine Stimme aus dem Hintergrund.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 23.08.2011, 18:45:25
Glimmer war der kurze Dialog zwischen Bow und Adora nicht entgangen. Die beiden hatte sich zwar angegiftet, aber es stand noch eine andere Spannung zwischen den beiden, die nicht auf Aggression beruhte. Es war, als hegten die Streithähne eine widerwillige Sympathie füreinander. Mutlos wand sich die Lichterfee an die einzige, wie sie glaubte, verständnisvolle Seele. "Es hat keinen Zweck!", murmelte das zarte Mädchen traurig und sah an sich herunter. Adora war eine voll entwickelte, äußerst attraktive junge Frau, Glimmer dagegen sah man das Teenageralter noch an. "Ich kann´s ihm nicht verdenken, dass er sie toll findet. Verglichen mit ihr bin ich einfach ein dummes kleines Mädchen!", stieß Angellas Tochter verbittert aus. Skeletor nahm sich zusammen. "Na, na, ich dachte, du bist eine Rebellin! Eine Rebellin gibt doch nicht einfach bei wichtigen Zielen auf! Manche Männer müssen halt zu ihrem Glück gezwungen werden. Meine Unterstützung hast du, ich bin in magischen Dingen nicht ganz unbegabt! Aber wenn du nicht den Mut hast, mir zu vertrauen", stachelte der Höllenfürst die junge Rebellin an. Es kostete ihn all seine schauspielerischen Kräfte, den verständnisvollen Onkel zu mimen. Erst als er sah, wie Evil-Lyn vor Eifersucht zitterte, fühlte der Herr der Unterwelt sowas wie ein sadistisches Vergnügen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 23.08.2011, 19:03:03
Skeletor hatte sich nicht getäuscht. Kaum war Glimmer gegangen, um nochmals über sein Angebot nachzudenken, als Evil-Lyn auf ihren ehemaligen Geliebten zuschoss.
"Ein solch schönes Geschöpf wie du", äffte sie seinen säuselnden Ton trefffsicher nach. "Pass bloß auf, dass du nicht auf deiner eigenen Schleimspur ausrutscht!"
Der Knochenkopf sah sich rasch um, bemerkte, dass er unbeobachtet war und drehte seiner Hexenmeisterin mit einem gekonnten Griff dem Arm schmerzhaft auf den Rücken. Seine Aughöhlen glühten auf. "Keinen Mucks! Die Kleine da ist unser Schlüssel in die Freiheit. Und mit ein bisschen Glück vielleicht auch die Möglichkeit, Eternia doch noch zu erobern! Das lasse ich mir nicht von deinen kruden Gedanken verderben, kapiert?!" Schmerzgepeinigt schnappte Evil-Lyn nach Luft. Scheinbar eingeschüchtert zog sich die Hexenmeisterin zurück. Sie sann auf Rache. Ein Knacken von Ästen weckte die Aufmerksamkeit von Skeletors rechter Hand. Sie zauberte ein kleines Loch in das Schutzschild und erspähte einen Krieger der Gar. Wie lange hatte der junge Mann sie beobachtet? Es sah aus, als könne er durch den Schutzschild sehen. War er, wie Skeletor, magisch begabt? Der Fremde bemerkte, dass man ihn entdeckt hatte, doch er geriet nicht in Panik. Langsam stellte er vor dem Schutzschild einen Korb ab, grinste Evil-Lyn erstaunlich selbstsicher an, und ging mit langen, gemächlichen Schritten davon. Ein Geschenk? Oder eine Falle? War es vielleicht möglich, die Gar-Krieger auch ohne Magie auf ihre Seite zu ziehen?




 


Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Onkel Hordak am 23.08.2011, 22:20:06
Vormus hatte die Frightzone erreicht.
Die Festung der Horde stand auf einer felsigen Erhebung und war umgeben von einem Wald versteinerter Bäume deren weit ausladende Äste jeden zu drohen schienen, der das Gebiet betrat. Vormus wußte, dass diese Bäume einst der Magie Hordaks gehorcht und eine wirksame Verteidigung für die Festung gebildet hatten, doch in der heutigen Zeit konnten sie lediglich durch ihr Aussehen Schrecken verbreiten, waren aber keine echte Bedrohung. Und auch um die Fledermausschwärme, die in dem Wald lebten und von denen man sich wahlweise erzählte, dass sie Reisenden das Blut aussaugten oder sie in Sekundenschnelle bis auf die Knochen abnagen konnten, machte er sich kaum Sorgen. So lange er sich auf dem Weg hielt sollte er sich einigermaßen in Sicherheit befinden und es war nicht so, dass er sich nicht hätte verteidigen können.

Wachsam setzte Vormus seinen Weg fort bis er schließlich vor dem großen Portal der Festung stand und zu dem massiven Fallgitter emporsah. Die Burg war aus obsidianschwarzen Steinen erbaut wurden, doch hatten sie im Laufe der Jahrtausende ihren Glanz verloren und waren heute mit grünem Moos überwuchert.
Vormus durchschritt das Portal und befand sich im einstigen Hof der Festung. Abgesehen von der beinahe vollständig erhaltenen Mauer mit dem Tor befand sich die Frightzone in einen schlechten Zustand, ihre Gebäude waren weitgehend zerfallen.
Doch all die Steine, die für ihren Bau verwendet worden waren befanden sich noch hier. Es würde Hordak ein leichtes sein seine Festung wiederaufzubauen so bald er erstmal wieder in Eternia war und dann würde sie wie einst praktisch uneinnehmbar sein.

Vormus erschauderte bei dem Gedanken. Vor ihm ragte der zentralen Turm in den Himmel empor. Dies war der magische Nexus der Festung und sein Ziel.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 23.08.2011, 23:31:33
Die Nacht brach herein und den Menschen in und um Eternos wurde bei dieser Stille und Dunkelheit erst jetzt so richtig bewusst, dass ihr Leben seit dem letzten Tag nie wieder das selbe sein würde. Einige wälzten sich unruhig auf ihrem Nachtlager in Behelfsunterkünften hin und her, andere saßen in kleineren oder größeren Gruppen um ein Feuer. In dieser Nacht wurde genauso wenig geredet wie geschlafen. Selbst einige der heldenhaften Masters sahen mit leerem Blick in die Flammen und schwiegen. Bei Sonnenaufgang sollte es losgehen. Der große Exodus, in eine ungewisse Zukunft. Alle Hoffnungen ruhten auf König Randor und He-Man, doch dieser war verschwunden. Der eine oder andere hatte gehört, He-Man sei beim Angriff von einem Drachen getötet worden, was jedoch von niemandem wirklich geglaubt wurde, schließlich sei He-Man unsterblich.
Der einzige, der tief und fest schlief, war der gefesselte Tri-Klops, der jedoch unsanft von einem Tritt in die Seite geweckt wurde. Er blickt auf und erkannte ein ihm vertrautes Gesicht. " Trap Jaw?", murmelte er. " Mwahaha, hättest nicht erwartet, dass ich dich so schnell hier raushole, was? Warte, ich nehm dir die Ketten ab." Der Mann mit dem Stahlkiefer befreite seinen Mitstreiter und führte ihn aus seinem Verließ ins Freie. Dabei passierten sie einige tote Wachen, die Trap Jaw aus dem Weg geräumt hatte. "Komm, wir hauen ab, bevor uns noch jemand bemerk und Alarm auslöst.", schlug Trap Jaw vor.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 24.08.2011, 02:12:47
Adam lag auf einem Heuballen und schaute in die Sterne. Jeder Knochen in seinem Körper tat ihm weh. Er hatte viel getan, Vorräte neu eingelagert, Notunterkünfte ausgestattet und auch ein Besuch bei den Verletzten stand auf seiner Liste. König Randor war noch beschäftigter gewesen, also hatte Adam sich bei den Kriegern verletzten bedankt. Als He-Man hätte er das alles tuen können ohne auch nur die geringste Spur von erschöpfung zu spüren. Doch er wollte endlich auch mal die Gelegenheit haben, sich als Adam zu beweisen. Warum sollte er das also nicht jetzt machen, wo er sich sowieso nicht in He-Man verwandeln konnte. Adam war völlig in seine Gedanken versunken, als er plötzlich das Gefühl hatte, beobachtet zu werden. Er setzte sich auf und schaute sich um. Doch alle die um ihn herum lagen, schienen zu schlafen. Da fiel ihm auf, wie nah er Teela war. Der Mond beleuchtete sie ein wenig, so dass sie fast aussah wie ein Engel und für einen ganz kurzen Augenblick, sah es so aus, als hätte Teela Flügel. Adam rieb sich seine Augen und stand auf, wenn er schon nicht schlafen konnte, wollte er wenigstens, den Kopf etwas frei bekommen.
Er entschloss sich, nach den Wachen zu schauen und zu fragen, ob sie etwas benötigen. Doch fand er nur ihre Leichen vor.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 24.08.2011, 14:48:52
Sofort griff Adam nach seinem Schwert und schaute sich erschrocken um. Über Funk rief er dann die Masters. "Prinz Adam an alle Masters! Die Wachen, welche auf Tri-Klops aufgepasst haben, sind tot! Ich fordere sofortige Unterstützung an! Den Tri-Klops ist auch verschwunden!" Man-at-Arms gab als erster Antwort: "Teela, Mekaneck und ich werde zu dir kommen Adam, die anderen teilen sich auf und suche im Lager nach den Tätern!" SO schnell sie konnten, eilten Teela Mekaneck und Man-at-Arms zu Adam. Sie machten sich sofort auf die Suche. Sie bogen gerade um eine Ecke, als Mekaneck von einem Energiestrahl getroffen wurde. Er ging sofort zu Boden und in seiner rechten Schulter klaffte ein dampfendes Loch. Trap Jaws Stimme erklang: "Verdammt, ich habe nicht richtig getroffen!"
Man-at-Arms erwiederte das Feuer auf Trap Jaw, doch dieser konnte im letzten Augenblick zur Seite springen. Adam rannte wutentbrannt mit erhobenem Schwert auf Trap Jaw zu, aus dem Augenwinkel, sah er wie eine Klinge sich ihm nährte. So schnell er konnte riss er sein Schwert herunter und parrierte damit Tri-Klops schlag.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 24.08.2011, 15:04:52
Skeletor schaute auf den Korb und gab dann Evil Lyn den Befehl, den Korb zu holen. Vorsichtig nährte die Hexe sich dem Korb, dabei lies sie für keine Sekunde ihre Umgebung aus den Augen. Der Korb war mit einem Tuch abgedeckt, Evil Lyn wollte das Tuch gerade anheben, als Skeletor fauchte: "Lass das lieber sein Lyn, du weißt nicht, was in diesem Korb auf uns wartet! Ich hole den Inhalt lieber heraus!" Evil Lyn reichte Skeletor den Korb und der Herr der FInsternis, griff unter das Tuch. Mit seiner Hand ertastete er einen Griff, an dem etwas ovales befestigt war. Vorsichtig hob er den Gegenstand aus dem Korb und blickte auf einen Spiegel. Die Welt um ihn herum wurde plötzlich schwarz und das letzte was Skeletor sah, bevor er in Ohnmacht fiel, war seine Mutter, die auf einem Stuhl saß und genau den Spiegel in der Hand hielt, den Skeletor gerade aus dem Korb geholt hatte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 24.08.2011, 17:32:17
Skeletor wusste, dass es nur eine Illusion war, doch konnte er nicht aufhören seine Mutter anzuschauen. Sie drehte ihren Kopf und schaute ihren Sohn an, ihre Lippen formten ein Wort, doch Skeletor konnte nicht hören was sie sprach. Dann hörte er die Stimme eines Mannes: "Keldor, deine Mutter hat dich über alles geliebt. Doch du hast dich von deinem eigenen Ich abgewendet und damit auch deine Familie verraten." Skeletor drehte sich um und sah einem alten Gar ins Gesicht. Seine Haaren waren lang und weiß, aber sonst sah er aus wie Skeletor ausgesehen hatte, als er noch Keldor war. "Du kennst mich nicht Keldor, doch ich bin dein Großvater. Dein Schicksal wäre ein völlig anderes gewesen, wenn du dich nicht dem Bösen und Hordak zugewendet hättest. Du hättest dein Leben selbst retten könne, doch du trautest noch nie deiner eigenen Kraft."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 24.08.2011, 17:54:48
"Ich brauche euch nicht! Welches Schicksal hätte mich auf eurem verdammten Planeten erwartet? Der uneheliche Sohn einer Magd zu sein?! Auf Eternia war ich Thronfolger!", bellte der Herr von Snake Mountain die Abbilder seiner Familie an.
"Ich nehme auf Eternia den Platz ein der mir bestimmt ist, ihr werdet euch alle noch wundern!" Unbeherrscht feuerte Skeletor einen Energiestrahl gegen den Spiegel, so dass er in tausend silberne Scherben zersprang. Die übrigen Mitglieder des Notbündnis nahmen den Wutausbruch erschrocken wahr. Vor allem Glimmer, die in dem Höllfürsten eine missverstandene, doch gutherzige Seele gesehen hatte.
Nur Evil-Lyn, die den Jähzorn ihres ehemaligen Geliebten kannte, blieb unberührt. Sie hatte andere Sorgen, dies sah eindeutig nach psychologischer Kriegsführung aus. Nervenstärke war nicht Skeletors Stärke. Er würde für die Gruppe zum Risiko werden, falls sie sich nicht bald aus dieser Lage befreien konnten. Evil-Lyn vernahm das höhnische Kichern eines jungen Mannes. Der jugendliche Krieger freute sich offenbar über seinen Schachzug. Für einen Moment fühlte sich die Hexenmeisterin an den jungen Keldor erinnert. Die Mischung aus Intelligenz, Dominanz und körperliche Stärke hatten einmal einen unwiederstehlichen Reiz auf sie ausgeübt.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 24.08.2011, 18:17:49
Es gab Momente, in denen Charlotte die Entscheidung, Ärztin geworden zu sein, bitter bereute. Ein Leben bei den Ingenieuren des Königs, wie es ihre Schwester Alison gewählt hatte, wäre viel problemloser gewesen. Eine kaputte Maschine schrie nicht, hatte keine Angehörigen und ließ sich bei Bedarf einfach austauschen. Der junge Krieger aus dem Volk der Wespenmenschen hatte keine Chance. Ein zu großer Teil seines Körpers war verbrannt. Tom, der Sanitäter warf ihr einen fragende Blick zu, und die Frau nickte bestätigend. Sie rührte eine Überdosis Schmerzmittel an, sie sollte den unvermeidlichen Tod sanfter und rascher herbeiführen. "Ist gleich vorbei, gleich hast du es überstanden", tröstete sie Buzz Off leise. Für einen Moment sah es aus, als würde der Schwerverletzte sie verstehen und lächeln. Bevor Charlotte dem Insektenmenschen das Mittel einfößen konnte, gab es einen Ruck und das Fahrzeug, dass dem Krankentransport diente, bewegte sich keinen Meter mehr. Tom fluchte und stieg aus dem Fahrzeug. Dort entdeckte der Sanitäter das ungewöhnliche Pärchen: Ein Pflanzenwesen und eine Frau mit langem kastanienbraunen Haaren. Diese Pflanzenmenschen hatten eine großes Wissen über Heilkräfte. Vielleicht hatte der Wespenmann doch noch eine Chance! "Warte!", brüllte Tom Charlotte zu.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 25.08.2011, 10:30:03
Nun, liebe Leserschaft, werdet ihr euch sicher fragen, wie können unsere Helden bestehen? Wie sollen sie das fehlende Amulettteil wiederbeschaffen, wo es doch in unbekannter und vor allem in unerreichbarer Ferne ist. Wie sollten sie sich gegen den Zorn der Echsen erwehren? Die Stadt in Trümmern und die Macht, mit der sich Adam in He-Man verwandelt, ist mit Castle Grayskull verschwunden, die Sorceress leidet an Amnesie und zu allem Überfluss wird Hordak mit seiner wilden Horde zurückkehren und Eternia für sich beanspruchen.
Wie also sollen unsere Verteidiger des Guten gegen solch mächtige Gegener bestehen?
Leider, liebe Leser und Leserinnen kann ich euch diesbezüglich keine guten Nachrichten mitteilen. Ich muß zugeben, was ich euch im Folgenden berichten werde sind sogar ziemlich schlechte Nachrichten der übelsten Sorte. Zündet schon mal eine Kerze an und betet zur Göttin, daß es am Ende schnell gehen wird für unsere Freunde und sie nicht allzusehr leiden müssen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 25.08.2011, 10:44:50
Nachdem Rattlor wieder das Bewusstsein erlangt hatte, kehrte er in das Versteck der Schlangenmenschen zurück um alle Krieger für die Jagd nach Kobra Khan zu versammeln. Er kochte innerlich vor Wut und brüllte nach seinen Kriegern. "Snake Face, Tung Lashor und alle anderen, sofort antreten."
"Warum so aufgeregt, mein General? Willst du denn nicht deinen König begrüßen, welcher sich durch eure edle Spende von Dracheneiern vollständig von dem hinterhältigen Angriff dieses Feiglings Zokak erholen konnte und jetzt noch stärker ist, als jemals zuvor."
Rattlor blieb wie angewurzelt stehen, als er die ihm vertraute Stimme hörte und als fünf Schlangenköpfe aus dem Regenartionsbecken in der Mitte des Raumes auftauchten sank er vor seinem König auf die Knie.
"Mein König, " sprach er und auch wenn er den Zorn fürchtete, den seine folgende Nachricht mit Sicherheit auslöste, fuhr er fort "man hat euch verraten."

An dieser Stelle verlassen wir lieber erst mal den Ort des Geschehens und bringen uns in Sicherheit, denn nachdem King Hsss die schlechten Nachrichten über das Verhalten von Kobra Khan vernommen hatte, hörte man nur noch laute Racheschreie und Zornes gebrüll.

Hoffen wir, daß die Göttin Kerzen mag.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Onkel Hordak am 25.08.2011, 12:39:13
Vormus blickte nach unten und atmete angestrengt durch. Der Hauptturm der Frightzone war wirklich hoch und in Vormus' Alter war es nicht mehr so leicht die schier endlos erscheinenden Stufen der Treppe zu ersteigen, die sich um den Turm herum wandt.

Vormus setzte seinen Weg fort. Mit jedem Schritt fiel es ihm schwerer, er machte sich selber Vorwürfe und verwünschte sich dafür, dass er zu schwach war sich zu widersetzen.
So erreichte er schließlich die oberste Spitze des Turms. Er ging zu dem Altar im Zentrum des Turmplateaus und atmete ein weiteres Mal durch.

Bedächtig öffnete er seine Tasche , entnahm ihr die Dinge die er für das Ritual brauchte und ordnete sie auf dem Altar an: Eine silberne Schale, kleine Fläschen mit magischen Pulver und Flüssigkeiten, eine uralte Schriftrolle und ein ritueller Dolch mit gebogener Klinge.

Vormus nahm den Dolch in die Hand und sah lange auf ihn herab. Er schwankte innerlich. Er hatte  nun die Wahl das Ritual zu beginnen und Eternia in eine Zeit unvorstellbarer Dunkelheit zu stürzen oder sich den Dolch selbst ins Herz zu rammen. Vormus wußte, dass Hordak ihm schlimeres als den Tod antun würde, wenn er sich widersetzte und am Leben blieb.  
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 25.08.2011, 12:43:18
Man-at_arms lieferte sich mit Trap Jaw ein Feuergefecht, während Teela versuchte Mekaneck in Sicherheit zu bringen. DOch konnte sie sich kaum darauf konzentrieren, ihren Kameraden zu schützen, da sie immer wieder zu Adam blicken musste. Er kämpfte gegen Tri-Klops und was Teela am meisten wunderte war, das nicht Adam es schwer hatte, sondern der Diener Skeletors.
Adam führte einen Hieb nach dem Anderen aus und drängte Tri-Klops so in die Defensieve. Der Prinz war es gewohnt, als He-Man zu kämpfen, also nutzte er eine günstige Gelegenheit um Tri-Klops seine Faust in den Magen zu rammen. Noch kurz bevor er traf, fiel es Adam wie Schuppen von den Augen, seine Kraft als Adam würde nicht reichen um Skeletors Handlanger nieder zu schlagen. Doch wie duch ein Wunder torkelte Tri-Klops ein paar Schritte zurück und hielt sich seinen Bauch. Er hatte sein Schwert fallen gelassen und Adam nutzte die Gelegenheit um seinem Gegner, die Breitseite seines Schwert gegen den Kopf zu schlagen. Tri-Klops sackte in sich zusammen und blieb regungslos auf dem Boden liegen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 25.08.2011, 13:35:52
Charlotte hatte sofort den Trank zurückgezogen. Sie wollte Buzz-Off zwar nicht länger als nötig leiden lassen, doch wenn es eine Chance zur Heilung gab, sollte er sie bekommen. Der Pflanzenmann warf jedoch nur einen Blick auf den mit Brandblasen übersähten Insektenmenschen und schüttelte den Kopf. "Hier kann ich nichts mehr tun. Es ist zu spät," bekannte Moss Man. Teelana, die sich bisher im Hintergrund gehalten hatte, folgte einem plötzlichem Impuls. Sie drängte sich an den Schwerverletzen und legte ihre Hand auf den zerfetzen Arm. Buzz-Off wimmerte vor Schmerzen, doch dann wurde er ruhig. Es begann, sich neue Haut zu bilden. Fasziniert sahen Charlotte und Tom zu. Nach einer Weile musste Teelana sich erholen. "Du bist eine Heilerin! Jetzt kann es nicht mehr so schwer sein, deine Herkunft zu ergründen!", rief Moss Man begeistert aus. "Vielleicht kann ich auch nach dem Fahrzeug sehen. Ich bin zwar keine Mechanikerin, aber Duncan hat mir einiges gezeigt," murmelte Teelana schwach. "Ist Duncan dein Mann? Wie sieht er aus?", drängte Moss Man. "Er hat rote Haare und einen Vollbart", gab Teelana Auskunft. "Der Sohn vom alten McCallister, heißt der nicht Duncan?", mischte sich Tom ein. "Dann müsste Alison den doch kennen." Charlotte schüttelte den Kopf und zerstörte die Hoffnung Teelanas gleich wieder.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 25.08.2011, 13:41:02
"Der ist fast fünzig, hat eine erwachsene Tochter und ein eher südländisches Aussehen. Es gibt zwar noch einen älteren Sohn bei den McCallisters, aber über den redet niemand gern. Der war wohl ziemlich aus der Art geschlagen und hat schon vor Jahren den Kontakt zur Familie abgebrochen. Sie muss einen anderen Duncan meinen." Teelana ließ sich die Enttäuschung nicht anmerken. Sie sammelte Kraft, um Buzz-Off, wenn sie ihn nicht heilen konnte, dann wenigstens transportfähig zu machen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 25.08.2011, 14:55:29
Wütend startte Skeletor auf die Überreste des Spiegels, doch dabei war ihm das Gekicher im hintergrund nicht entgangen. "Wenn du dich mit mir anlegen willst, dann komm aus deinem Versteck und stell dich mir! Ich werde dich auch nicht unnötig leiden lassen!" Der junge Gar stellte sich so hin, dass Skeletor ihn gut sehen konnte. "Ich wusste das du eines Tages hier auftauchen würdest. Fast hättest du herausbekommen, welche Mächte in dir schlummern! Du bist und bleibst ein Narr Skeletor, als Keldoir hättest du Eternia und unsere Welt beherschen können. Doch da du dich nur dafür interessiert hast, dass du Trohnfolger bist oder warst, hast du vergessen weiter zu schauen. Sonst wäre dir vielleicht aufgefallen, dass unter deinen Ahnen ein mächtiger Mann war!"

Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 25.08.2011, 15:17:03
Adam riskierte einen letzten Blick auf Tri-Klops und wendete sich dann Trap Jaw zu. Der Mann mit dem Stahlkiefer war immernoch mit dem Kampf gegen Man-at-Arms beschäftigt. Inzwischen hatte sein Arm sich in eine übergroße Zange verwandelt, mit der er auf den Waffenmeister einschlug. Man-at-Arms parrierte mit seiner Keule, keiner der beiden konnte sich bisher einen Vorteil erarbeiten. Adam versuchte nicht von Trap Jaw gesehen zu werden also kam er langsamer voran, als er eigentlich geplant hatte. Skeletors Leibwächter konnte Man-at-Arms Waffe zu fassen kriegen und zerdrückte sie mit leichtigkeit. Er wollte gerade Man-at-Arms an sich heran ziehen, als vor seinen Augen ein Schwert herab fuhr. Zu spät regestrierte er, dass das Schwert auf seinen Arm gerichtet war. Funken stoben aus den Überresten des mechanischen Armes. Trap Jaw bemerkte jetzt wem das Schwert gehörte. Neben ihm stand Prinz Adam, schwer atment hielt der Trohnfolger sein Schwert in der Hand, bereit um weiter gegen Trap Jaw kämpfen zu können.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 25.08.2011, 17:00:13
Als Granamyr und die übrigen Drachen in ihren Hort zurückkehrten, hatte Daria alle Spuren des Massakers an den Ungeborenen beseitigt.
Unterwürfig, aber auch neugierig zu erfahren, was während ihrer Säuberungsaktion geschehen war, sprach sie den ältesten Drachen Eternia's an: "Der Hort ist gereinigt." Granamyr nickte, schwieg aber weiter. Daria merkte, daß er über die Ereignisse sehr bedrückt war und von sich aus nicht anfangen würde, etwas zu erzählen. "Können wir anfangen, den Hort für neue Eier vorzubereiten, Herr?" Granamyr zog die Augen zusammen, doch dann antwortete er:"Noch nicht. Wir haben das Amulett noch nicht wieder?" Daria, die nun ihre Chance auf Informationen gekommen sah, fragte weiter unterwürfig nach: "Dann war es nicht bei den Menschen?" "Die Menschen besitzen nur eine Hälfte, sie behaupten, die andere Hälfte wäre nicht in ihrem Besitz." "Kann man ihnen trauen?" "Das hoffe ich, das hoffe ich sehr." Und noch bevor Daria weiter nachhaken konnte, zog zich Granamyr ohne ein weiteres Wort zurück und ließ die Halbdrachin weiter im Dunkeln.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 26.08.2011, 10:46:03
Nun, liebe Leser, habt ihr euch erholt? Habt ihr den ersten Schrecken überwunden? Ich habe gehört, einige hätten in meinem Bericht eine gewisse Prise Humor herausgehört. Humor? Ich wüsste nicht, an welcher Stelle ich hätte lachen sollen. Im Gegnteil, ich wäre am liebsten schreiend weggelaufen, aber dann dachte ich mir, daß ich euch warnen sollte. Also, wo ist der Witz? Ich meine, es hat keiner eine Torte ins Gesicht bekommen oder wurde mit einer Blume nass gespritzt. Und glaubt mir, King Hsss steht nicht der Sinn danach, mit Torten zu schmeißen. Bitte, liebe Leser, erkennt den Ernst der Lage, es ist hoffnungslos. Bringt euch in Sicherheit. Verkriecht euch in den tiefsten Höhlen, die ihr finden könnt. Eternia ist kein sicherer Platz mehr, um eure Kinder groß zu ziehen.
Wie? Ihr wollt nicht. Ihr wollt wissen, wie es weitergeht. Ihr wollt unseren Freunden in der Stunde ihres Unterganges zur Seite stehen. Überlegt es euch gut. Ihr werdet das Schicksal der Masters teilen und es wird kein angenehmes sein.
Nun gut, gebt mir eine letzte Chance, euch von eurem törrichten Vorhaben abzubringen, eine letzte Möglichkeit, euch Vernunft in eure verblendete Vorstellung vom Kampf für das Gute zu prügeln.
Nun hört zu und ich bitte euch, hört gut zu, was ich euch nun zu berichten gedenke:
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 26.08.2011, 11:39:52
In dieser Nacht, die so gar nichts Gutes für unsere Freunde übrig hatte fällt unser Blick zu dem Zeitpunkt, wo Adam grad herausfand, daß seine eigene Schlagkraft ohne die Macht He-Man's doch nicht ganz so durchdringend ist, auf eine kleine, gut versteckte Hütte im Immergrünen Wald. Es scheint etwas Licht durch die verhangenen Fenster nach Außen. Im Inneren glitt eine kleine, alte, schrumpelige Hand über einen metallenen Gegenstand, der mehrere Knöpfe aufwies und eine kleine Lampe, die ständig rot aufblinkte.
"Was hat es mit diesem Ding auf sich? Wie hat es der alte Stümper nur geschafft, mit diesem Ding das Schloß verschwinden zu lassen?" Die Stimme war mehr ein Krächzen, denn wirklich artikuliert und purer Hass auf alles schwang in jeder Silbe mit. Der Zwerg fingerte weiter an dem Gerät herum und drückte dann einen der zwei vorhandenen Knöpfe. Grüne Blitze schossen durch die kleine Hütte und richteten ein heilloses Chaos in der spartanischen Einrichtung an. Doch über dem Tisch, an dem der Zwerg gesessen hatte, passierte noch etwas anderes, erst war es nur ein Schatten, doch langsam erkannte der Zwerg, wie sich die Konturen verfestigten und eine schwebende Gestalt erkennbar wurde.
"...reich mir deine helfende...??? Was ist passiert? Wo bin ich? Wo ist Adam? Ich muß ihm helfen, er steckt in Schwierigkeiten!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 26.08.2011, 12:10:45
Orko und der Zwerg sahen sich überrascht an. "Was machst du in meinem Haus, du...?" Abrupt beendete der wütende Hüttenbesitzer seine angefangene Schimpftirade, als er sah, was der kleine Trollaner in seiner rechten Hand hielt. "Ich bin Orko, der mächtigste Zauberer von Trolla und ich muß schnellstens zurück nach Eternos. Die Krieger Skeletors greifen uns an und mein Freund Adam steckt in großen Schwierigkeiten. Wer bist du und kannst du mich bitte wieder zurück schicken?"
Der Zwerg konnte den Blick nicht vom Amulett. "Wie kann das sein. Er hat das Amulett der Drachen. Das ist meine Chance." murmelte er für Orko unhörbar und zum Trollaner gewandt antwortete er mit dem höchsten Maß an Freundlichkeit, welches er aufbieten konnte: "Natürlich, mein Freund. Verzeiht meine erste, etwas stürmische Reaktion. Sie war der Überraschung aufgrund eures unerwarteten Auftauchens geschuldet. Ich bin Gwildor und werde euch gerne in Eurer Not helfen." "Schon in Ordnung, aber bitte, die Zeit drängt, ich muß zurück nach Eternos." "Aber natürlich, dazu bräuchte ich allerdings für die Vorbereitung das Amulett, welches Ihr in Händen haltet. Würdet ihr es mir für einen kurzen Moment ausleihen?" Orko wirkte erst skeptisch, doch die Zeit wurde knapp und so überreichte er dem Zwerg das Amulett. "Aber nur kurz, ich muß es unbedingt wieder haben. Das Schicksal Eternia's hängt davon ab."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 26.08.2011, 12:57:44
Gwildor nahm das Amulett mit zitternder Hand an sich und augenblicklich verzog sich sein Gesicht zu einer Grimasse diabolischer Freude, die Orko sofort erkennen ließ, daß unser kleiner Trollaner wohl den größten Fehler seines Lebens begangen hatte.
Grüne Blitze umschlossen den Körper des Zwerges und unter schallendem Gelächter wuchs der Zwerg langsam in die Höhe und verwandelte sich in einen dunkelhaarigen, bärtigen Mann.
"Endlich habe ich meinen alten Körper und meine Macht wieder. Und nun werde ich Rache verüben an denen, die mir dieses angetan haben und Eternia wird mein sein. Graf Marzo dankt euch, Orko, mächtigster Zauberer von Trolla für Eure Hilfe. Doch ihr werdet nun nicht mehr benötigt."
Und das letzte, was Orko noch sah, war ein heller Lichtblitz, der direkt auf ihn zugeschossen kam...
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 26.08.2011, 12:58:17
Na? Immer noch so heldenhaft? Oder kommen euch doch langsam Zweifel über eure Entscheidung? Kommt nicht mit „Musste das jetzt noch sein? Aller guten Dinge sind doch drei. Drei hätten doch völlig genügt. Nun, liebe Freunde, so läuft das aber nicht. Ich kann doch nichts für die Dinge die Geschehen, aber lasst euch gesagt sein, dass Böse hält sich nicht an die Regeln. Wenn aller guten Dinge drei sind, sagt es sich, dann sind aller bösen Dinge eben vier. Und wer weiß, vielleicht kommen fünf und sechs auch noch. Das Böse kämpft schmutzig, unfair und mit allen Tricks, die es zur Verfügung hat.
Was ist mit Orko geschehen, fragt ihr. In welchen Schwierigkeiten steckt Adam? Nun, ich weiß es nicht und will es auch nicht wissen. Das müsst ihr selbst herausfinden. Ich werde jetzt schnellstmöglich mir noch eine neue, frische Hose anziehen, denn meine ist voll, bis oben hin voll und dann werde ich mir irgendwo ein Versteck suchen. Ein letztes Mal bitte ich euch, es mir gleich zu tun. Ob es etwas am Ende bringt, kann ich euch nicht versprechen, aber es ist die einzige Chance, die wir haben.
Nein? Ihr wollt lieber Untergehen im Kampf für das Gute? Ihr Narren, ihr könnt nicht gewinnen. Niemals. Ihr schiebt das Unvermeidliche nur hinaus.
Nun gut. Gehabt euch alle wohl. Ich bete für euch. Möget ihr nicht allzu sehr leiden.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 26.08.2011, 13:44:49
Evil-Lyn sah sich gezwungen, ihre Pläne zu ändern. Sich hinterrücks mit den Gar zu verbinden, war doch zu kompliziert. Der junge Gar hatte, anders als Skeletor seinerzeit, ihre körperlichen Reize ignoriert. Alle Posen waren zwecklos gewesen. Adora dagegen beäugte er mit fast frecher Offenheit. Bow starrte düster zurück, doch das Selbstbewusstsein des Jungen war unerschütterlich, der ältere und muskulöse Bogenschütze beeindruckte ihn nicht im geringsten. Vielleicht war es klüger, Skeletor mit Hilfe Glimmers zu unterstützen. Glimmer hatte sich nach dem Wutausbruch des Höllenfürsten zurückgezogen. Der Knochenkopf wusste, dass sie ihm so leicht nicht wieder vertrauen würde. Evil-Lyn ging auf das Mädchen zu und sprach sie im ruhigen Ton an:"Hallo Kleine. Lass dich nicht von Skeletors Show beeindrucken. Du weißt ja: Hunde die bellen, beißen nicht. Er hat es halt schwer, seit dem Säureunfall, den sein heimtückischer, machtgieriger Bruder verursacht hat."
Die Lichtfee fühlte sogleich Mitleid. "Er sah nicht immer so aus?" "Nein", bestätigte die gelbe Hexe. "Er sah nicht immer so aus und er war nicht immer so. Kummer kann Menschen sehr verändern, weißt du. Und wenn sich dann auch noch die eigene Familie gegen dich stellt... Ich bin alles, was er noch hat."


Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 26.08.2011, 13:53:13
Das zarte Mädchen nickte und war bereit, sich wieder mit dem "armen gequälten und missverstandem" Skeletor zu unterhalten. Evil-Lyn warf ihrem ehemaligem Geliebten einen strengen Blick zu der signalisierte: "Reiß dich zusammen!" Der Herr der Unterwelt konnte erneut sein ursprüngliches Ziel verfolgen. Glimmers magischen Stab!
Zusammen mit Evil-Lyns Armreif und dem Widderstab würde es eine magische Kraft
geben, die jeden gefügig machte. Bow, Adora und Weaver konnten von ihm aus hier bei seiner übrigen Verwandtschaft verschimmeln. Die starken, kriegsfähigen Männer und Frauen jedoch würden unter seinem Kommando Eternia erobern!
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Onkel Hordak am 27.08.2011, 23:12:59
Vormus streckte seinen linken Arm über der Schale aus. Er führte den Dolch an sein Handgelenk und schnitt sich die Pulsader auf. Das Blut sprudelte heraus und in die unter dem Arm aufgestellte Schale.
Vormus biß die Zähne zusammen. Während er den Dolch weglegte sprach er die ersten Formeln des Zaubers.

Wie aus dem Nichts bildeten sich dunkle Wolken am Himmel und zogen sich über der Frightzone zusammen.
Vormus nahm eines der Fläschchen und schüttete ihren magischen Inhalt in die Schale.

Es donnerte als Vormus die nächsten Beschwörungsformeln sprach.
Er gab den Sand hinzu und Blitze zuckten vom Himmel herab und schlugen in die turmartigen Obelisken der Frightzone ein.

Vormus setzte seinen Zauber fort, während der Sturm um ihn herum immer heftiger wurde.
Schließlich donnerte es ein letztes Mal und ein Blitz schlug genau in den Altar ein. Vormus wurde von der Energieentladung zurückgeschleudert.

So sehr er es auch versuchte, er schnaffte es nicht wieder aufzustehen. Der Zauber hatte ihn völlig erschöpft. Über der Frightzone lag nun eine merkwürdige Stille, nicht ein Geräusch war zu vernehmen.

Vormus meinte eine dunkle Präsenz direkt neben sich zu spüren, doch ehe er sich darüber weiterführende Gedanken machen konnte, verließen ihn endgültig alle Kräfte und er verlor das Bewußtsein.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Onkel Hordak am 28.08.2011, 15:32:09
Nachdem Graf Marzo sich um Orko gekümmert hatte, hatte er sein Haus verlassen. Er genoss die neu gewonnene Freiheit, seinen Körper und seine Macht.
Nach einen weiteren erzwungenen Darsein als machtloser Zwerg brannte er nun darauf sich auszuprobieren. Es schien ihm eine gute Nacht zu sein um irgendein Unheil anzurichten.

Marzo ging seinen Träumen nach als er die äußeren Wellen einer magischen Erschütterung verspürte. Schnell baute Marzo Schutzbarrieren auf um sich vor den Ausläufern der fremden Magie zu schützen. Kaum war dies getan, traf ihn die ganze Wucht der magischen Welle. Für einen Magier wie Marzo war es als stünde er als Fels in der Brandung.

Dann klang die magische Erschütterung ab und Marzo atmete aus.
Es mußte ein gewaltiger Zauber gewesen sein, was naturgemäß Marzos Aufmerksamkeit erregte.

Doch Marzo spürte noch etwas anderes. Eine Präsenz, die ihm einen Schauer über den Rücken jagte.
Er erstieg einen Hügel und sah zu einen bestimmten Punkt am Horizont.


"Er ist wieder da," murmelte er.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 28.08.2011, 18:33:13
Fisto und Ram-Man hatten Adams Not bemerkt und eilten ihm zur Hilfe. Trap Jaw, als gewiefter Kämpfer, hatte jedoch deren Absichten rasch durchschaut. Geschickt feuerte er auf den rechten Arm des rothaarigen Kämpfers, ehe er seine Eisenfaust nutzen konnte. Fistos Schmerzensschrei ließ Ram-Man erstarren. Das Stahlmaul schnappte wie ein Hund nach dem Zauberschwert und versuchte,  es zu zerbeißen.
Der menschliche Rambock war es schließlich, der die Katastrophe ohne es zu ahnen, verursachte. Der kräftige Krieger rammte den Leibwächter Skeletors so hart, dass dieser mehrer Meter durch die Luft segelte. Unglücklicherweise verlor er dabei die magische Waffe, so dass das Schwert irgendwo in der Dunkelheit aufschlug und liegenblieb. Ein normaler Mensch hätte sich bei dem Aufprall schwer verletzt. Der halb mechanische Körper Trap Jaws bewahrte ihn davor. Der Mann mit dem Stahlkiefer rappelte sich rasch auf und verschwand in der Dunkelheit. Der Thronfolger Eternias hätte sich ohrfeigen können. Die ganze Zeit hatte er versucht, zu kämpfen, ohne sich in He-Man zu verwandeln. Nun blieb ihm keine Wahl mehr, falls er das Schwert nicht finden sollte. Der Prinz wollte sich gerade auf die Suche begeben, als Teela ihn zurückhielt:
"Vergiss das Schwert! Nimm dir einfach ein anderes. Wir haben hier Verwundete, die sind wichtiger als jede Waffe!"


Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 28.08.2011, 18:45:56
Duncans älterer Bruder wies barsch jede Fürsorge zurück. "Das ist nur ein Kratzer, kümmert euch lieber um Meckaneck! Ich führe mein Schwert sowieso mit der linken Hand, von daher ist es egal." Verständislos blickte Fisto auf Adam, der einen äußerst bedrückten Eindruck machte. "Du hast dich sehr gut geschlagen, du kannst stolz auf dich sein! Was ist schon eine verlorene Waffe, die kann man doch ersetzen!" "Nein", dachte der Prinz deprimiert, "dieses Schwert kann man eben nicht ersetzen!" Er wollte sich gar nicht Duncans Reaktion auf den Verlust ausmalen. Wenn er nur nicht aus Eitelkeit darauf verzichtet hätte, sich in He-Man zu verwandeln... Einzig und allein Teelas Blick, der zum ersten Mal so etwas wie Respekt und Bewunderung zeigte, war ein Trost. Bisher hatten solche Blicke nur He-Man gegolten.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Onkel Hordak am 28.08.2011, 22:06:02
Teelana machte bei der Heilung von Buzz Off gute Fortschritte.
Sie war froh, dass sie helfen konnte.

Doch sie wußte nicht welche Quelle diese Fähigkeiten hatte und sie wußte auch nicht was sie sonst noch konnte. Unfähig ihre magischen Sinne zu gebrauchen nahm Teelana die äußeren Ausläufer der magischen Erschütterung, die von der Frightzone ausgehend über das Land jagte, nur durch ein leichtes Kribbeln auf der Haut wahr, dem sie aber keine weitere Beachtung schenkte.

Wäre sie in Vollbesitz ihrer magischen Fähigkeiten gewesen, hätte sie wie Graf Marzo eine Schutzbarriere um sich errichtet, doch so traf sie die Welle völlig unerwartet und mit ihrer ganzen Wucht.
Teelana wurde durchgeschüttelt und schrie vor Schmerzen auf. Der kurze Augenblick als die Welle sie berührte dehnte sich für sie zu einer halben Ewigkeit.
Es war unerträglich und schließlich gab Teelana auf und brach das Bewußtsein verlierend über ihren Patienten zusammen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 30.08.2011, 13:36:46
Kobra Khan schlich heimlich durch die Nacht. Er musste sich beeilen. Hordak hatte ihm seine Rückkehr für den kommenden morgen angekündigt und von ihm noch einen "Gefallen" gefordert. Er sollte ihm etwas beschaffen. Etwas, womit er King Hsss besiegen würde und dann ihn, Kobra Khan, zum neuen König der Schlangenmenschen kühren würde, welcher dann in Hordak's Namen Eternia regieren würde.
Als er sein Ziel erreicht hatte, stand er in der Nähe vom Standpunkt, wo bis vor wenigen Stunden noch Schloß Grayskull gestanden hatte. Etwas Abseits vom Pfad, welcher zum Schloß geführt hatte, stand ein alter, verwitterter Grabstein, dessen Inschrift kaum noch zu entziffern war.
"Hier also liegst du versteckt. Der grösste Zauberer, den Eternia je gesehen hat." Und der zukünftige Herrscher Eternia's fing an zu graben.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 31.08.2011, 09:51:59
Marzo erforschte die magischen Kräfte seines neuen Amulettes. "Erstaunlich, es scheint nur eine Hälfte zu sein und trotzdem hat es jetzt schon eine so riesige Macht in sich. Mit ein bisschen Magie hier und da sollte ich doch in der Lage sein, gewisse Dinge nach meinem Willen neu gestalten zu können." Er spürte mit seinem Geist noch eine Weile in der Macht des Amulettes herum, bis er auf die Kraft stieß, die ihm ein freudiges Lächeln entlockte. "Wundervoll, daß wird mir den Sieg bringen, egal, ob über den König, Hordak oder sonst wen." Und zufrieden machte er sich auf den Weg.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 31.08.2011, 12:12:10
Trap Jaw hatte sich ein gutes Stück von Eternos entfernt. Er sah einen umgestürzten Baum, unter dem sich ein Hohlrauim gebildet hatte, dort verkroch er sich. Aus seinem Gürtel hohlte er ein kleines Knicklicht, welches ihm genug Licht spendete um sich den, von dem Prinzen attackierten Arm, anzuschauen. Der Schade war nicht so groß wie Trap Jaw es erst gedacht hatte, doch ohne Werkzeug könnte er ihn nicht wieder voll funktionstüchtig kriegen. Zum Glück hatte Trap Jaw auf seiner Flucht ein Schwert gefunden. Er war zwar gewohnt mit seinem mechanischem Arm zu kämpfen, aber ein Schwert würde es im Notfall auch tun. Einen Moment schaute er sich die Waffe an, es war das Schwert des Prinzen von Eternia. Für Skeletors Leibwächter war es im Moment eine schwere Zeit. Sein Meister war anscheinend verschwunden und er saß allein in einem Wald, in dem er jederzeit entdeckt werden könnte. Für einen Moment dachte er daran wie es wäre, in diesem Augenblick richtige Freunde zu haben. Freunde die ihm jetzte beistehen würden. Trap Jaw schüttelte seinen Kopf, an so etwas hatte er bisher nie gedacht. Er war schließlich nur ein Handlanger Skeletor, zwar war er schlauer, als die meisten dachten, doch er lebte dafür Skeletor zu schützen und zu dienen. Manchmal war es jedoch so, als wäre in Trap Jaw noch etwas anderes oder auch jemand anderes.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 01.09.2011, 09:53:47
Nervös schritt King Hsss auf und ab. Er hatte sich seine Rückkehr etwas anders vorgestellt. Natürlich hatte auch er die magische Eruption gespürt, die Hordak's Rückkehr verursachte. "Er kommt also zurück." murmelte er. Er wusste, daß er in seiner jetzigen Verfassung, so kurz nach seiner Regeneration, noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte war und so keine Chance gegen den Anführer der wilden Horde hatte.
"Was können sollen wir tun, Gebieter?" Rattlor konnte die herrschende Anspannung kaum ertragen, doch bekam er für seine Frage nur ein bellendes "Schweig!" von seinem Herrscher. "Ich denke nach, Rattlor, ich denke an nichts anderes, also wie wir diesen Bastard von unserem Planeten fern halten können. Irgendwie müssen wir es schaffen, unsere Armee aus ihrem zeitlosen Gefängnis zu befreien. Aber wie? Und dann sind da ja auch noch diese vermaledeiten Masters und dieser Trottel Skeletor. Nur Probleme und ich wollte doch meine Rache an diesem Zokak genießen. Das muß leider warten."
"Aber wie geht es denn nun weiter?" Snake Face war nicht der Hellste und wäre für seine Respektlosigkeit beinahe von King Hsss exekutiert worden, doch mit einem mal hellte sich der finstere Gesichtsausdruck des Schlangenkönigs auf und einem "Das ist es. Wieso ist mir das nicht sofort eingefallen." folgte das diabolische Lachen, zu welchem nur der König der Schlangenmenschen fähig war.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 01.09.2011, 13:53:59
Trap Jaw versuchte, die melancholischen Gedanken abzuschütteln. Irgendetwas stimmte mit dem Schwert nicht, das er an sich genommen hatte. Auf der einen Seite fühlte er sich, trotz des beschädigten Arms stärker und energiegeladen, als hätte er heute noch nichts getan. Auf der anderen Seite war dort ein Gefühl, dass er sich schon vor Jahren abgewöhnt zu haben glaubte. Ein schlechtes Gewissen. Sein Talent zum Stehlen hatte ihm als Kronis in den Slums von Eternos ein besseres Leben verschafft. Diebstahl hatte er immer als eine Notwendigkeit empfunden, die Ungerechtigkeit des Lebens auszugleichen. In den Armenvierteln galten andere Regeln, wenn schon die Wahl zwischen Opfer und Täter, dann lieber Täter. Der Cyber-Mann betrachtete seine Beute mit Unbehagen. Emotionen waren für einen Kämpfer des Bösen keine gute Sache. Hätte Skeletor ein bisschen mehr Geduld und Selbstbeherrschung, die Eroberung des Planeten wäre längst kein Thema mehr.
Das Problem seines Meisters war der Jähzorn, nicht etwa mangelnde Fähigkeiten.
Erschrocken über seine eigenen Gedanken wicht Trap Jaw ein paar Schritte vom Schwert zurück So etwas durfte höchstens Evil-Lyn laut äußern, alle anderen würden für diese wahren Erkenntnisse hart bestraft werden.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 01.09.2011, 15:09:45
Tri-Klops war ebenfalls seinen Verfolgern entkommen und stieß nun durch für ihn glückliche Umstände auf Beast-Man und Spikor, die den Rückzug sichern sollten. "Sieh, da kommt Tri-Klops." sprach Spikor zu Beast-Man. "Beastman, Spike, was steht ihr hier so herum, wir hätten eure Hilfe eben gut gebrauchen können. Wo ist Skeletor? Jetzt wäre seine Chance, die geschwächten Masters fertig zu machen."
"Er ist mit Lyn zusammen verschwunden." antwortete Spikor spitz, der seinen Spitznamen hasste, wie sonst nur das Gute selbst.
"Wir wissen nicht, wohin oder was er vor hat." ergänzte Beastman. "Du müsstest doch bescheid wissen, ihr habt doch zusammen was ausgeheckt. Erzähl, was das Knochengesicht vor hat." "Ich weiß es auch nicht, Spike. Ich sollte nur diese Fernbedienung für ihn bauen und mit diesem Amulett verbinden, welches er sich besorgt hatte. Ich konnte dann mit der Fernbedienung einmal das Amulett aktivieren und zum zweiten zu mir mitsamt des Trägers zu mir hinbeamen. Wir haben es dann diesem Trottel Orko untergejubelt und jedes mal, wenn er es los werden wollte, hab ich es ihm wieder heimlich zugeschustert. Skeletor's Plan war, Orko mitsamt seinem Kumpel He-Man ins Schloß zur Sorceress zu locken und dann sollte ich das Amulett per Fernbedienung aktivieren. Mehr weiß ich auch nicht."
"Seltsamer Plan, was der Chef wohl vor hat?" fragte sich Beastman. "Egal, lasst uns Trap-Jaw suchen und dann kehren wir zu Snake Mountain zurück. Wir müssen schnell zuschlagen, solange die Masters angeschlagen sind. He-Man scheint auch nicht da zu sein, jedenfalls kam er bei meiner Flucht den anderen nicht zu Hilfe. Los!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 02.09.2011, 13:54:45
Die Dämonen waren ein Stück weit gegangen, als Spikor, der vorausgegangen war, plötzlich höhnisch auflachte:"Seht mal, wer da im Dreck wühlt! Bist du nicht ein bisschen zu alt für Sandkastenspiele, Khan?" Der Nebelspucker war überhaupt nicht erfreut über die Unterbrechung. Er hatte einen wichtigen Auftrag zu erfüllen. In der Annahme, Spikor käme allein, entschied Kobra Khan sich für seine übliche Taktik. "Oh, Spike, alter Freund. Ich habe gehört, hier lagern Goldreserven von unschätzbarem Wert. Eigentlich ein Geheimnis, das ich King Hsss abgelauscht habe, aber um meine Loyalität zu beweisen, vermache ich sie natürlich Skeletor, meinem wahren Herren!"
Khan wartete, bis er meinte, die volle Aufmerksamkeit seines Gesprächspartners zu haben, dann setzte er zum Spucken an. Unglücklicherweise hatte er den Stacheldämon unterschätzt. Der ehemalige Schmied wirkte zwar dümmlich, aber war in Wahrheit weit klüger, als die meisten glaubten. Mit einem Satz war Spikor der Nebelfontäne ausgewichen und brüllte:"Beast-Man! Bring ihn zu Ruhe!" Der Affenmann, der außer Drachen jedes Tier beherrschen konnte, fixierte Kobra Khan mit seinem Hypnose-Blick. Der grüne Snake-Man erstarrte. "Und was machen wir jetzt? Graben wir jetzt das Gold aus und schenken es Skeletor? Er belohnt uns bestimmt," vermutete der Herr der Bestien im eifrigen Ton. Gerade konnte ihn Spikor
noch ihn davon abhalten, weiter zu graben. Beast-Man konnte zwar nicht verstehen, warum er "den Goldschatz" nicht heben durfte, doch er fügte sich. Die anderen waren halt klüger, die würden schon wissen, warum.


Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 03.09.2011, 02:16:29
Skeletor sprach so sanft er konnte zu Glimmer: "Mein Ausbruch von vorhin tut mir Leid. Ich wollte dir keine Angst einjagen." Die junge Frau lächelte ihn fröhlich an: "Keine Panik, du hast anscheinend in deinem Leben eine Menge mitgemacht, ich kann dich verstehen. Manchmal geht es mir auch so, dass ich alles und jeden hasse. Es ist schwer das Schicksal zu akzeptieren. Doch ich habe mich dazu entschieden, zu kämpfen, damit ich mein Schicksal ändern kann." Skeletor war von Glimmers Worten angewiedert, doch musste er so tun als würde ihn alles was sie sagte interessieren. "Meine Liebe Glimmer. Wir sollte zusammen Kämpfen, unsere Feinde sind stark, doch zusammen könnten wir stärker sein!"

Während der Herr der Finsternis mit Glimmer sprach, ging Shadow Weaver zu Adora. "Adora meine leibe Tochter. Dieser Mann Bow, er scheint etwas für dich übrig zu haben, wir sollten versuchen ihn auf unsere Seite zu ziehen. Skeletor versucht Glimmer für sich zu gewinnen. Wenn du es jedoch schaffst, das der Bogenschütze, an uns glaubt, dann würd Glimmer uns auch folgen." Adora überlegte kurz. "Wie soll ich das schaffen?" "Dir wird schon etwas einfallen mein Kind, bring den Mann einfach dazu, dass er mir zuhört. Ich werde ihm dann berichten, wer Skeletor wirklich ist und er wird seine Informationen an GLimmer weiter geben." "Selbst wenn wir die beiden für uns gewinnen, Skeletors Hexe ist mächtig und Skeletor ist sogar stärker als du, es könnte sein, dass ein Kampf entbrennt, den wir nicht gewinnen können." Weaver nickte ihrer Ziehtochter zu. "Das könnte wirklich passieren. Doch ist dies eher unwahrscheinlich. Wenn wir kämpfen, könnten die Gar dies als ihre Chance sehen uns anzugreifen."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 03.09.2011, 02:45:43
Während ihrer Bewustlosigkeit hatte Teelana einen Traum.

Sie sah eine Armee von metallenden Kriegern, die alles und jeden nieder mähte, der ihnen in die Quere kam. Angeführt wurden sie von verschiedenen Monstern, hinter denen eine große Gestalt aufragte. Die Gestalt brüllte: "Eternia wird mein Sein!"

Teelana wachte auf und schrie: "Hordak!" Sie schaute sich um und blickte in Moss-Mans Gesicht. "Ist alles in Ordnung mit dir?" Fragte der Mann aus dem Wald. Teelana nickte vorsichtig, denn ihr tat der Kopf weh. "Du hast gerade den Namen Hordak geschrieen, als du aufgewacht bist, weißt du denn wer das ist?" "Nein das weiß ich nicht. Wer soll denn dieser Hordak sein?" Moss-Man erzählte so knapp wie er konnte wer Hordak war und das er dachte, dass es wohl kein gutes Zeichen sei, wenn man von ihm träumt. Teelana lächelte ein wenig: "Das klingt für mich wie ein Märchen und ich glaube nicht an Märchen. Glaube ich jedenfalls." Langsam stand sie auf und widmete sich wieder dem Wespenmann. Sofort bemerkte sie eine Hand auf ihrer Schulter. Doch ehe jemand was gegen ihr Vorhaben sagen konnte, sprach sie: "Nein haltet mich nicht auf, ich muss ihn heilen. Bitte lasst mich weiter machen. Ich habe das Gefühl, dass ich ihm und mir helfen kann."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Onkel Hordak am 04.09.2011, 00:40:46
Vormus kam langsam wieder zu sich. Er hielt sich den Kopf während sich sein Blick langsam klärte. Er blickte auf dem Boden, er hatte eine Menge Blut verloren. In der Blutlache, die sich auf dem Boden gebildet hatte, saß ein etwa fünfzig Zentimeter großes fledermausartiges Geschöpf und leckte das Blut auf.
Als es Vormus' Blick bemerkte, knurrte es und erhob sich mit einigen kräftigen Flügelschlägen in die Luft. Vormus vernahm ein tiefes Lachen, blickte auf und erschrak. Der Anblick ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren.
Es war eine Sache Illustrationen in Büchern zu sehen und von schattenhaften Gestalten, die sich angeblich irgendwo im Land gezeigt haben sollten, zu hören, aber es war eine ganz andere Sache tatsächlich in das Gesicht mit den rasiermesserscharfen Zähnen, die ihn angrinsten, und in die rotglühenden Augen, die ihn anstarrten, zu blicken.

Hordak lachte wieder. "Das hast du gut gemacht Vormus. Erlaub mir dir zu helfen," erklärte Hordak gönnerhaft, beugte sich zu dem Zauberer hinunter und verschloß dessen Wunde mit seiner Magie.
Vormus rieb sich das Handgelenk.

"Und nun haben wir viel zu tun!"
Hordak hob beide Hände und die Luft knisterte vor mächtiger Magie. Vormus sah wie sich gewaltige Steinquader in die Luft erhoben sich übereinander stapelten, sich miteinander verbanden und langsam mächtige Mauern bildeten. Vor Vormus' Augen entstand die zu einer Ruine heruntergekommene Frightzone neu.

Vormus wagte einen Blick hinab in den Hof und sah wie wahre Truppenmassen metallen glänzender Krieger aufmarschierten.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 05.09.2011, 10:59:24
"Zodac? Bist du es wirklich?" Veena sah die Gestalt ungläubig an. "Wie kann das sein? Nach all der Zeit." Auch Grayskull sah den Mann musternd an. Er trug eine rote Rüstung und einen Helm. "Ich bin es wirklich. Es erfreut mein Herz, euch nach so langer Zeit wiederzusehen." "Aber wie kann das sein? Wir lebten beide noch, als du Eternia verlassen hast." "Zeit spielt für mich keine Rolle. Als Mitglied des galaktischen Rates reise ich durch Zeit und Raum, um das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit zu bewahren. Und leider erhebt sich die Dunkelheit und einem noch nie dagewesenem Ausmaß, um das Licht endgültig zu verschlingen. Und unsere Heimat Eternia, Mittelpunkt des Universums, ist der Schlüssel." "Als Kundschafter des galaktischen Rates darf ich nicht aktiv in den Kampf eingreifen, aber ich kann euch zwei nach Eternia zurückbringen, dort müsst ihr die Hüterin des Schlosses finden. Nur mit ihrer Hilfe könnt ihr das Schloß zurück bringen, um die in diesen Mauern verborgene Macht für das Licht einzusetzen. Sollte es euch nicht gelingen, dann wird die Dunkelheit siegen und mit dem Licht wird auch alles Leben aus dem Universum verschwinden." "Aber wie sollen wir das anstellen? Wir haben keine festen Körper." Grayskull wirkte aufgrund der ihm unlösbaren Aufgabe hoffnungslos. "Zweifelt nicht an euch. Es besteht immer noch eine schwache magische Verbindung zwischen dem Schloß und Eternia. Allerdings wird sie mit jeder Minute schwächer. Ihr müsst euch beeilen. Findet die Hüterin des Schlosses. Sie kann euch weiterhelfen. Und nun geht, ich wünsche euch viel Glück, meine alten Freunde, auch wenn ich es offiziell nicht darf. Kehrt nun durch dieses Portal zurück nach Eternia..."
Zodac öffnete mit Hilfe einer in seiner Hand befindlichen Fernbedienung ein Portal. Veena und Grayskull nahmen sich an die Hand und blickten sich noch einmal tief in die Augen. Eternia. Sie kehrten nach Hause zurück. Und gemeinsam schritten sie durch das Portal.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 05.09.2011, 11:43:44
Veena und ihr König verliesen das Portal auf der anderen Seite. Sie befanden sich einige Meter von dem Ort entfernt, an dem einst GRayskull stand. Grayskull sah seine geliebte an: "Es ist so lange her. Diese Welt hat sich verändert und ich spüre, dass das Böse seine gierigen Finger nach dieser Welt ausstreckt. Doch spüre ich auch noch einen Funken Hoffnung für diese Welt. Ich spüre denjenigen, der meine Kraft schon so oft für das Gute genuzt hat und auch mein Schwert." "Mein König, du solltest deinen Nachkommen aufsuchen, er braucht vielleicht ein paar aufmunternde Worte. Ich werde in der Zeit nach der Zauberin suchen. Doch sollten wir uns beeilen, damit wir überhaupt noch eine Chance haben, dass sich alles zum Guten wendet. Denn ich spüre, dass Hordak diese Welt betreten hat und seine Kräfte sind noch stärker als zu der Zeit, als du gegen ihn gekämpft hast!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 05.09.2011, 12:34:19
Veena wirkte einen Zauber, der ihr bei der Suche nach der Zauberin helfen sollte. Erschorcken blickte sie ihren Mann an: "Ich kann die Hüterin von Grayskull spüren, doch weiß ich nicht genau wo sie ist. Ich muss mich beeilen um sie zu finden." "Ich sollte dir lieber helfen, so finden wir sie vielleicht schneller." "Nein, wir brauchen das Schwert und seinen neuen Besitzer. Denn das Schwert der Macht ist auch mit Grayskull verbunden und so könnten wir vielleich die Magische verbindung zu Castle Grayskull verstärken. So würde es einfacher werden, das Schloss wieder hier her zu bringen. Ich werde dich jetzt zu deuben Nachfahren schicken, während ich weiter nach der Zauberin suche."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 05.09.2011, 13:58:46
"Idiot." bellte Spikor, weißt du denn nicht wo wir hier sind. "Schau doch mal, wo dieses widerliche Reptil gegraben hat. Das ist das Grab von He-Ro. Weißt du denn gar nicht, wer das ist?" "Tut mir leid, Spikor, aber ich kenn den Toten nicht." "Natürlich nicht. He-Ro war der größte Zauberer, den Eternia je gesehen hat. Man sagt, er kam von den Sternen herab. Er half, die Schlangenmenschen vor tausenden von Jahren zu besiegen und ins Exil zu schicken. Keine Ahnung, was Khan hier gesucht hat, aber ein Goldschatz war es mit Sicherheit nicht." "Aber vielleicht ist es ja doch was wertvolles." meinte Beast Man, "sollten wir nicht nachschauen, was es ist. Vielleicht kann Skeletor damit was anfangen."
"Besser nicht." warf jetzt auch Tri Klops ein. "Los, wir fesseln diese Schlange, bevor deine mentale Kontrolle nachlässt, und nehmen ihn mit nach Snake Mountain. Wir quetschen ihn aus, was hier eigentlich vor sich geht und sobald Skeletor zurück ist, kann er ja hier selber noch mal suchen. Wer weiß, welche verborgenen Schutzzauber hier auf dem Grab wirken. Damit könnten wir nicht umgehen, wir sind eben keine von diesen verfluchten Blitzschleuderern." Das letzte Worte offenbarte die tiefe Verachtung, die Tri Klops, ein Mann der ehrlichen Stahl bevorzugte, für Magier, und damit auch indirekt für seinen eigenen Herrn, übrig hatte. "Kommt, wir müssen alle unsere Freunde in Snake Mountain versammeln, hoffentlich ist Trap Jaw dann auch wieder da..."
So brachen die Monsterkämpfer mit dem gefesselten Kobra Khan nach Snake Mountain auf. Das Grab He-Ro's liessen sie aber halb offen zurück.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 05.09.2011, 15:24:14
Die Nacht näherte sich langsam ihrem Ende entgegen und er Tag sollte unheilvoll beginnen. Auch Marzo war in Richtung Castle Grayskull aufgebrochen mit dem gleichen Ziel, welches schon Kobra Khan verfolgt hatte. Das fehlen des Schlosses hatte er noch nicht registriert, so fokossiert war er auf sein nächtliches Ziel. Kurz nachdem die Dämonenkämpfer verschwunden waren, stand er vor dem Grab He-Ro's und schloß die Augen, in tiefer Konzentration versunken. Die Amuletthälfte hielt er dabei in Richtung Grab, als das magische Schmuckstück in der bekannten grünen Farbe anfing zu leuchten und Blitze Richtung Erde schickte. Marzo's Gesicht war in das gespenstische grüne Licht getaucht und ähnelte dem, eines Dämons, um so mehr als er sah, wie die aufgewühlte Erde in sich zusammenfiel und etwas tief im Boden knirschte und berstete. Ein Sargdeckel schoß aus dem Grab hervor und landete mehrere Meter entfernt im Gras. Langsam kam eine Skeletthand zum Vorschein gefolgt vom restlichen Körper. Marzo musterte die Gestalt, welche direkt vor ihm stand. Hier und da hingen noch einzelne, verweste Fleischreste an den vergilbten Knochen, ansonsten bestand der Körper nur noch aus Knochen. Es trug einen alten, verrosteten Brustpanzer, der seinen goldenen Glanz schon vor Ewigkeiten verloren hatte. Letzte Stoffreste eines Capes wehten in der leichten, nächtlichen Brise. In der rechten Hand allerdings hielt das Skelett einen Stab, welcher das Interesse Marzo's zu sein schien.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 05.09.2011, 15:35:24
"Du bist also He-Ro." murmelte der Zauberer des fünften Grades. "Sehr imposant siehst du ja nicht mehr aus. Mal schauen, wieviel noch von dir vorhanden ist." Marzo fokussierte seinen Geist und er versuchte in die mentale Ebene des Skelette's einzudringen. "Hmm. Dein Geist ist nicht mehr in deinem Körper. In diesem Zustand bist du mir nicht ebenfürtig, aber immernoch ein mächtiger Krieger. Mal schauen, ob noch etwas von deiner Erinnerung übrig geblieben ist." Wieder konzentrierte sich Marzo und mit jeder Sekunde wurde sein Grinsen größer. "Wundervoll. Deine Geheimnisse sind bei mir gut aufgehoben. Nun eine letzte Übung. Wie steht es mit deinem Gehorsam dem zukünftigen Herrscher Eternia's gegenüber." Er hielt das Amulett hoch. "Gib mir deinen Zauberstab." Das Skelett gehorchte, doch als Marzo den Stab nehmen wollte, durchfuhr ihn ein stechender Schmerz und er zog hastig seine Hand zurück. "Verdammt." entfuhr es ihm. "Also gut, dein Stab ist an dich gebunden. Bis ich eine Möglichkeit gefunden habe, diesen Zauber zu brechen, sollst du ihn behalten und für mich einsetzen. Und nun folge mir, wir haben noch Großes vor."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 05.09.2011, 16:33:20
Trap Jaw erlebte, unweite des Treffpunktes der Dämonen, einen höchst realen Alptraum. Das Schwert, das erst noch harmlos im Sand vor ihm gelegen hatte, begann rot zu glühen. "Kronis! Kronis! Hör mir zu! Hör mir  zu!!", befahl eine dröhnende Männerstimme  in seinem  Kopf.  Das Stahlmaul warf sich angsterfüllt zu Boden. Der Cyber-Mann schlug mit dem Kopf gegen den nächsten Baum, in der Hoffnung, die Stimme zum Schweigen zu bringen. Trap Jaw hatte das Gefühl, verrückt zu werden. Die Waffe richtet sich plötzlich auf und schwebte auf Skeletors Leibwächter zu. "Folge mir, Kronis! Ihr werdet euch verbünden müssen! Eternia wird von etwas bedroht, das ihr allein nicht besiegen könnt. Folge mir!" Stille trat ein.
"Du lieber Himmel, so viel Wein habe ich doch gar nicht getrunken," ächzte das Stahlmaul. Die Pause währte nur kurz. Dann begann das Schwert, Trap Jaw vor sich herzutreiben. "Schon gut, schon gut, ich folge dir ja.", lenkte der Cyber-Mann ein. Er ergriff die magische Waffe, die ihn sanft Richtung Castle Grayskull lotste. Plötzlich entdeckte Trap Jaw seine Kameraden, die auf dem Heimweg waren. Er wollte sich bemerkbar machen, doch seine Stimme gehorchte ihm nicht. Das Schwert des Prinzen zog seinen unrechtmäßigen Besitzer mit aller Macht dorthin, wo He-Mans Vorfahren einst ihr Leben gelassen hatten.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 05.09.2011, 16:59:38
"Und?", forschte der Thronfolger Eternias hoffnungsvoll. Duncan ließ resigniert das Metalsuchgerät sinken. "Und nichts! Das Ding ist wie vom Erdboden verschluckt. Sag mal, was hast du dir eigentlich dabei gedacht? Wozu bist du mit diesen besonderen Fähigkeiten ausgestattet, wenn du sie nicht nutzt?" Der Waffenschmied verstummte abrupt, als er seine Tochter kommen hörte. Teela wirkte enttäuscht und verzweifelt.
"He-Man lässt uns im Stich, jetzt, wo wir ihn brauchen. Das hätte ich nie von ihm gedacht!" Die Bemerkung reizte Adam bis aufs Blut. "Vielleicht ist er ja verletzt oder sein Stamm braucht ihn gerade! Schon mal darüber nachgedacht, Fräulein Superkämpferin? He-Man ist keine Maschine, sondern ein Lebewesen!" Duncans Adoptivtochter zuckte getroffen zurück, ging dann aber zum Gegenangriff über:" Du tust so, als würdest du ihn kennen. Als würde sich der mächtigste Held Eternias mit Milchbubis abgeben!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 05.09.2011, 17:49:29
Man at Arms schüttelte den Kopf, als seine Ziehtochter beleidigt von dannen ging. "Müsst ihr euch immer streiten? Gerade jetzt." Adam wirkte zerknirscht, erst wollte er nicht He-Man sein, sondern selbst zeigen, was er konnte und jetzt musste er He-Man noch verteidigen. "Und sag, warum hast du dich nicht verwandelt?" "Es ging nicht." Adam verzweifelte. Waren denn jetzt alle gegen ihn? "Ich weiß nicht warum, aber es ging nicht. Vielleicht hängt es mit dem Verschwinden von Schloß Grayskull zusammen. Ich hab keine Ahnung."
Wütend auf sich, da er das Schwert verloren hatte und auf seine engsten Freunde, die an ihn zu zweifeln schienen, ließ er Man at Arms stehen und zog sich zurück.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 05.09.2011, 19:57:17
Bow, der Rebellenkrieger, zupfte an seiner Harfe. Dieser Ort, an den es sie verschlagen hatte, deprimierte ihn. Und wenn er deprimiert war, hellte die Musik sein Gemüt normalerweise wieder auf. Nun war er so vertieft in sein Spiel, dass er nicht bemerkte, dass sich Adora ihm näherte. "Was bist du? Ein Rebell oder ein Minnesänger?" unterbrach sie ihn schnippisch. Bow lächelte sie an. "Nun, ich kann alles sein was ich will. Ich lasse mir nicht vorschreiben, was ich tun und lassen soll. Schon vergessen, ich bin ein Rebell." Die blonde Frau verschränkte ihre Arme und sah ihr Gegenüber mit scharfen Augen an. "Nein, ich habe es nicht vergessen. Ich hätte nur nicht gedacht, dass jemand, der im Wald lebt, so etwas wie eine Harfe spielen kann. Ich hätte eher an eine Trommel gedacht." "Das sagt ein Captain der Wilden Horde?" Der Bogenschütze war sichtlich amüsiert über diese Aussage. "Soviel humor hätte ich dir garnicht zugetraut, Adora. Seit ihr es nicht, die nach dem Takt der Trommeln marschieren?" Adora, ärgerte sich maßlos über die disziplinlosigkeit dieses eingebildeten Fatzkes und hätte sich am liebsten umgedreht und wäre gegangen, doch ging es darum ihn auf ihre Seite zu ziehen. "Ich bin nicht hier, um über Musik zu reden.", schwänkte sie vom Thema ab. "Ich mache mir mehr Sorgen um unsere Sicherheit." "Und dann kommst du zu mir?" Bow war überrascht und geschmeichelt zugleich. "Dieser Skeletor ist nicht der, der er vorgibt zu sein. Und ich an deiner Stelle würde mir Sorgen machen, um deine kleine Freundin Glimmer. Sie rennt ihm hinterher wie ein Hundebaby." "Ich kenne Glimmer und vertaue ihr." ,entgegnete Bow. "Wenn dieser Skeletor böses im Sinn haben sollte, würde sie sich nie mit ihm abgeben. Und warum sollte ich auf dich hören?" "Ich wollte dich nur vor ihm warnen. Ich dachte du hättest etwas mehr Verstand, aber tu was du willst, schließlich bist du ja ein Rebell."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 05.09.2011, 23:15:42
Man-at-Arms folgte dem Prinzen und versuchte ihn dazu zu überreden, dass er stehen blieb. Doch erst, nach Duncans vierten rufen reagierte der Prinz. Er drehte sich voller Wut zu seinem alten Freund um und brüllte: "Duncan, verstehst du es nicht? Ich bin froh He-Man zu sein, doch wünsche ich mir ein wenig anerkennung als Adam. Nur kann ich mir diese nicht verdienen, da ich alles als He-Man erledigen muss. So bleibe ich der lächerliche Prinz!" Ein blauer Schimmer tauchte zwischen den beiden Männern auf, langsam nahm es die Form eines Mannes an. "Du bist also du Träger des Schwertes der Macht. Entschuldige bitte, ich wollte euch nicht belauschen, doch lies es sich nicht verhindern, dass ich mitbekam, was du gerade gesagt hast. Ich kann mir vorstellen, wie schwer es für dich ist. Doch eines Tages kannst du der Welt zeigen, dass du He-Man bist und dann erntest du den Ruhm den du verdient hast. Doch bis dahin, musst du für das gute kämpfen." Adam starrte den Mann, der anscheinend aus blauem Licht bestand an. "Wer bist du? Was machst du hier? Wieso siehst du aus wie He-Man?" "Ich bin König Grayskull und ich bin hier, weil ich deine HIlfe brauche junger Prinz."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 05.09.2011, 23:46:12
Adam schaute nun noch ungläubiger. "Selbst wenn du König Grayskull bist, wie soll ich dir helfen? Ich habe mein Schwert verloren!" Der Geist trat näher an Adam heran und musterte ihn von Kopf bis Fuß. "Doch die Kraft von Grayskull wohnt dir inne. Du brauchst das Schwert zwar noch um sie zu entfesseln, doch irgendwann, wird das Schwert nur noch ein normales Schwert für dich sein." Der Geist legte Adam seine Hand auf die Schulter. "Du bist stark junger Prinz, doch spüre ich, dass dein Selbstvertrauen nicht so groß ist wie es sein sollte. Als He-Man ist das dann anders. Also sieh das als Geschenk von mir!" Kleine Blitze bildeten sich um die Hand des Geistes langsam griffen sie auf Adam über. Der Prinz fühlte allerdings keinen Schmerz. Er fühlte sich eher stärker und erholter. Dann hörte er die Worte aus dem Mund des Mannes, die er auch schon so oft gesprochen hatte. "Bei der Macht von Grayskull!" Die Blitze umhüllten die beiden Gestalten.
Duncan starrte die beiden einfach nur an, durch die Blitze konnte er nichts mehr erkennen. Dann hörte er He-Mans Stimme. "Ich habe die Kraft!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 06.09.2011, 01:29:33
Trap Jaw folgte immernoch dem Weg, welchen das eigensinnige Schwert für ihn einschlug. Unzählige Gedanken schossen ihm durch den Kopf. Warum eigentlich war er Skeletor untergeben? Was war mit ihm geschehen, dass sein halber Körper einer Maschine glich? Wo kam er her? Alles herum schien sich zu drehen und er war im Begriff das Schwert im hohen Bogen davon zu schleudern und zurück nach Snake Mountain zu laufen. Doch es klebte wie durch Zauberhand an ihm und zog ihn mit sich. "Wir sind gleich am Ziel, Kronis.", drang erneut die Stimme in seinen Kopf und im selben Augenblick wurde sein Körper von blauen Blitzen umhüllt, welche ihm die Bilder seiner Vergangenheit offenbarten.
 
Er sah sich selbst im Kampf gegen seinen Meister Skeletor. Nein, seinen Gegner Skeletor. Er wollte ihn töten. Er, Kronis, Anführer einer großen Streitmacht. Doch sie alle hatten keine Chance. Der Herr des Bösen war zu mächtig. Kronis war nicht mehr. Sein Körper zerschmettert. Schmerz. Dunkelheit. Vergessen.

Trap Jaw kam zu sich. Die Sonne ging auf und er befand sich an den zerstörten Mauern des Palastes. "Er wartet auf dich" , erklang die Stimme ein letztes mal in seinem Kopf, als zwei Gestallten hinter der Mauer hervor kamen und auf ihn zu gingen. Es waren He-Man und Man-at-Arms.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 06.09.2011, 14:03:35
Die kalte Abendwind kühlte Teelas vor Zorn gerötete Wangen. Sie mochte Adam, egal wie faul, schwächlich und feige er ihr manchmal vorkam. Der Prinz hatte es so viel leichter als sie, und kämpfte troztdem schlechter. Er hatte eine gute Herkunft, liebevolle Eltern und musste sich nie wirklich um etwas bemühen. "Er ist ein verwöhntes, dummes kleines Kind. Er ist mir total egal", versuchte Teela sich einzureden. Ein unterdrückter Schmerzlaut riss sie aus ihren Gedanken. Fisto, dem der kleine Kratzer offenbar mehr zu schaffen machte, als er zugab, stand plötzlich vor ihr. "Alles in Ordnung?", fragte Teela vorsichtig. Sie wusste um die Reizbarkeit ihres Onkels. Der Rothaarige ging nicht darauf ein. "Du solltest Adam besser behandeln. Er hat heute wirklich gut gekämpft und verdient keine herablassende Behandlung. Ein fairer Captain bestärkt seine guten Kämpfer und zwar unabhängig davon, ob er denjenigen mag oder nicht." Duncans Adoptivtochter fühlte, wie ihr das Blut ins Gesicht schoss. Eine Rüge von jemandem einzustecken, der selbst seinen Jähzorn schlecht im Griff hatte, war hart. Fisto hatte sich die Prothese abgenommen und versuchte umständlich, die erlittene Verbrennung am Arm zu kühlen. Ihn ohne Eisenfaust zu sehen, nur mit dem Stumpf, fiel seiner Nichte schwer. Sie sah zur Seite und schwieg.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 07.09.2011, 10:21:55
Randor ging gedankenversunken durchs Lager. Marlena schlief noch. Er war der König, er hatte die Verantwortung, deshalb wollte er Präsenz zeigen. Den Masters, die er mehr als Freunde, denn als Untergebene ansah, Mut machen. Sie hatten nur diesen einen Tag, um die Amuletthälfte zurückzuerobern. Tri-Klops hatte ihnen im Verhör verraten, daß Skeletor es besaß. Sie mußten Snake Mountain angreifen, von sich aus würde Skeletor wohl nicht herauskommen. Er hatte bestimmt schon vom Ultimatum der Drachen erfahren, der alte Knochenkopf hatte überall seine Spione, mutmaßte Randor. Also müssen wir zu ihm kommen, aber wie sollten sie es anstellen. Bestimmt war Snake Mountain bereits auf einen Angriff der Masters vorbereitet worden und sie hatten nur diese eine Chance. Während er weiter über mögliche Strategien nachdachte, stieg ihm ein angehmer Duft von gebratemen Speck in die Nase, welcher ein Lächeln auf sein Gesicht zauberte. Er folgte dem Duft, bis er auf Rio Blast stieß, der in einer Pfanne über einem kleinen Feuer sein Frühstück briet. "Morgen Majestät, hast du gut geschlafen?" wurde Randor von Rio begrüßt. Er liebte die unkonventionelle Art des Space Cowboys und grüßte ebenfalls: "Morgen Rio, der Duft deines Frühstücks wirkt moralaufhellender als jede Rede, die ich halten könnte." "Danke, danke, wenn du willst, kannst du was abhaben, du siehst betrübt aus, da kann ein Stück ordentlich gebratener Speck Wunder wirken."
"Da sag ich nicht Nein. Mit leerem Magen hätten wir ohnehin keine Chance gegen Skeletor." "Du sagst es."

Und so frühstückten Randor und Rio Blast ein letztes Mal miteinander. Eine bessere Henkersmahlzeit hätte sich niemand wünschen können.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 07.09.2011, 15:13:16
Der schreckliche Hordak,sah begeistert zu, wie seine Streitmacht stetig wuchs. Immer mehr gepanzerte Trooper marschierten in den Hof seiner neu errichteten Festung und nahmen Stellung an. Da erklang eine Stimme hinter ihm. "Ihrr habt mich gerrufen, Meisterr Horrdak?" Die Stimme mit dem rollenden R gehörte niemand anderem als der Katzenfrau Catra. Schon lange war sie im dienst der Horde und Hordak treu ergeben. Umso mehr erfüllte es sie mit Stolz, dass ihr Herr sie nach seiner Ankunft auf Etheria zum neuen Captain ernannt hatte. Der Rang, den bisscher Adora für sich beansprucht hatte. Catra mochte sie noch nie und war froh, dieses Blondchen nicht mehr vor der Nase zu haben. Aber es war besser, ihre Gefühle für sich zu behalten, denn Hordak ließ nichts auf seinen Liebling Adora kommen.  "Ja Catra." Hordak schritt auf die schwarzhaarige Frau zu. "Stell einen Spähtrupp zusammen und erforsche die Gegend. Ich war schon lange nicht mehr auf diesem Planeten und will keine bösen Überraschungen erleben."  "Sehrr wohl, mein Meisterr. Ich werrde den Auftrrag ganz nach eurrerr Zufrriedenheit errfüllen." , Catra verbeugte sich und machte sich auf dem Weg zu den Truppen. Für ihren Spähtrupp wählte sie den kräftigen Grizzlor, Mosquitor, der die Luftüberwachung übernehmen sollte, sowie sechs zusätzliche Trooper. So schritten die Mitglieder der Horde durch das Tor, um den Planeten zu erkunden, der nun bald unter ihrer Herrschaft stehen sollte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 08.09.2011, 10:47:27
Veena war nachdem sie sich von Grayskull verabschiedet hatte zum alten Standpunkt des Schlosses aufgebrochen, um von dort ihre Suche nach Teelana zu beginnen. Es erfüllte sie mit Schrecken, als sie den verlassenen Ort sah, wo bis vor kurzem das Schloß stand, welches ihr Gemahl zusammen mit dem Riesen Tytus vor so langer Zeit errichtet hatte. Sie versuchte irgendeine magische Spur ihrer Nachfolgerin zu spüren, doch nichts. Es gab keinen Hinweis darauf, wo sich die Hüterin von Schloß Grayskull hätte aufhalten können. Dafür spürte Veena etwas anderes, eine dunkle Kraft, die vor kurzem, ganz in der Nähe gewirkt haben musste. Sie folgte dieser Spur bis sie mit Entsetzen vor dem leeren Grab He-Ro's stand. "Bei der Göttin." entfuhr es hier. "Was ist hier geschehen? Welch teuflische Macht schändet den Frieden der Toten?" Sie beschloss, da sie für Teelana's Aufenthaltsort keinerlei Hinweise hatte, der Spur der dunklen Magie zu folgen. Vielleicht würde sie ja so neue Hinweise erhalten.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 08.09.2011, 16:48:47
Charlotte und Tom hatten alles für die weitere Reise vorbereitet. Nach einem kurzem Frühstück luden fuhren sie weiter. Sie saßen vorne, während Moss Man und Teelana hinten bei ihrem Patienten blieben, dem es durch Teelana's wundersame Heilungskräfte schon wieder erstaunlich gut ging. Als sie die Straße entlangfuhren versperrten ihnen plötzlich zwei Gestalten den Weg. Ein Mann, kräftig gebaut, mit schwarzem Haar und Bart, beim Anblick des Zweiten rissen beide vor Entsetzen die Augen auf und Tom legte eine Vollbremsung hin, welche das Fahrzeug direkt vor den beiden Gestalten zum stehen brachte. "Siehst du was ich sehe?" stammelte Tom. "Ja, aber ich will nicht glauben, was ich sehe." bekam er als geflüsterte Antwort. "Was ist lo...?" wollte Moss Man wissen, der nach vorne gekommen war um den Grund des abrupten Stehenbleibens zu erfahren, da sie im hinteren Teil doch sehr stark duchgeschüttelt worden waren. Doch noch bevor er seine Frage beenden konnte eröffneten Marzo und sein Sklave das Feuer. Charlotte und Tom hatten gegen die kombinierte, magische Feuerkraft keine Chance und zerfielen sofort zu Staub, während Moss Man durch den ganzen Transporter nach Hinten, knapp an Teelana und Buzz Off vorbei nach draussen geschleuder wurde. Marzo und He-Ro setzten sofort nach, um ihr Überraschungsmoment vollständig auszunutzen. Buzz Off wollte seinem Freund zu Hilfe, wurde jedoch nach Verlassen des Wagens von einem weiteren magischen Blitz im Rücken getroffen und ging neben Moss Man zu Boden.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 08.09.2011, 16:57:41
"So einfach lassen sich die Masters of the Universe besiegen." Marzo blickte verächtlich auf die geschlagenen Helden herab. "Wer, wer seit ihr?" Buzz Off, unfähig, einen Gegenangriff zu starten, versuchte vergeblich, sich wieder aufzurichten. "Euer Bezwinger und neuer Herr und Meister, Graf Marzo, zukünftiger Herrscher über Eternia." "Nur über meine Leiche." "Das kannst du haben, Wespenmann." Und das waren die letzten Worte, welche Buzz Off vernahm, bevor seine Existenz als Verteidiger des Guten endete. Marzo und He-Ro feuerten erneut auf Buzz Off und Moss Man, doch während der Körper des Andreniden leblos im Staub lag, war der des Waldgottes verschwunden. "Hmmm." Marzo gefiel es nicht, doch wollte er sich damit auch nicht länger aufhalten. "Und nun Wespenmann, tritt meiner neuen Armee bei." Und mit Hilfe des Amulettes belebte er Buzz Off's toten Körper wieder zu einem willenlosen Zombie. "Kommt, meine Getreuen, wir müssen weiter. Nach einem kurzen Blick ins Innere des Zerstörten Transporters, welcher leer war, machte sich die kleine Gruppe wieder auf den Weg.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 09.09.2011, 09:42:24
Angella war diesen morgen sehr beunruhigt. Ihre Tochter Glimmer und Bow waren gestern nicht von ihrem Wachgang zurückgekehrt. Normalerweise konnten sie auf sich selbst aufpassen, doch als sie heute morgen immer noch nicht wieder aufgetaucht waren, machte Angella sich große Sorgen. "Und wenn ihnen doch etwas passiert ist?" "Na, nun sieh mal nicht gleich Schwarz. Die beiden können schon auf sich aufpassen." versuchte Madame Razz die Anführerin der Rebellion zu beschwichtigen. "Ich hoffe, du hast Recht, Madame Razz, ich hoffe, du hast Recht."
Doch insgeheim wusste Angella, daß es nicht so war, auch wenn sie sich noch für den Moment an die Hoffnung klammerte, daß ihre Tochter und Bow während der Nacht Schutz gesucht haben und verschlafen hätten.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 10.09.2011, 01:10:13
Trap Jaw wollte die Waffe hoch reißen um sich verteidigen zu können, doch wollte sein Körper ihm nicht gehorchen. He-Man trat ein wenig näher an ihn heran. "Ich weiß zwar nicht was du hier willst Trap Jaw, doch du trägst mei..." Man-at-Arms mischte sich schnell ein, bevor He-Man etwas ausplauderte, was sein Geheimnis verraten könnte. "Du trägst das Schwert des Prinzen, gib es uns und wir nehmen dich nur fest. Ich verspreche dir, dir wird nichts passieren!" Trap Jaw schaute erst He-Man und dann den Waffenmeister an und dann hörte er wieder die Stimme in seinen Kopf. "Versuche nicht gegen sie zu kämpfen. Sie werden dir helfen können und du wirst auch für sie eine große hilfe sein!" Trap Jaw rammte das Schwert in den Boden und entfernte sich einige Schritte davon. "Nehmt euch das Schwert, ich werde euch nicht daran hindern. Doch bin ich nicht mehr der Trap Jaw den ihr kanntet. Ich weiß jetzt, das Skeletor nicht nur euer Feind ist, sondern auch meiner. Vor meinem Leben als Trap Jaw habe ich gegen ihn gekämpft. Nun möchte ich den Kampf gegen das Böse wieder beginnen und ich bitte um eure Hilfe!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 12.09.2011, 16:12:48
Der Weltraum. Unendliche Weiten... ;) ... von Eternia entfernt gleitet eine riesige Schlachtflotte an Raumschiffen lautlos duch das dunkle All. In deren Mitte ein riesiges Kriegsschiff, welches alleine schon einen Planeten hätte vernichten können. Die Schiffe trugen alle vorne auf ihrer Spitze und an ihren Flanken das Symbol, welches auch bei Hordak und seinen Kriegern vorne auf dem Brustkorb prangte, ein roter Fledermauskopf, umrahmt von zwei Flügeln.
"Captain!" donnerte eine Stimme aus den Lautsprechern, welche den Angesprochenen auf der Brücke des riesigen Hauptschiffes zusammenzucken ließ. "Hat sich mein unfähiger Bruder endlich gemeldet?" "Nein, mein Herr. Wir versuchen weiterhin Kontakt zu unserem Stützpunkt auf Etheria zu bekommen. Aber bis jetzt erhalten wir keine Antwort." "WAS!!!" die Stimme donnerte durch die Lautsprecher, daß sich die gesamte Crew die Ohren zu hielt. "Wir nehmen Kurs Richtung Etheria, ich will wissen, was da vor sich geht." "Jawohl, Herr." stammelte der Captain und so setzte die Flotte der wilden Horde Kurs Richtung Etheria.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 12.09.2011, 17:01:09
Evil-Lyn hatte es geschafft, durch ihre magische Kugel über das Geschehen auf Eternia informiert zu werden. Die Bilder, die ihr Werkzeug ihr lieferten, gefielen der Hexe überhaupt  nicht. Kaum war die Katze aus dem Hause, so tanzten die Mäuse, bzw. Graf Marzo und Hordak! Die Schwarzmagierin konzentrierte sich, bis sie sich dunkel an die Sehnsüchte und Träume erinnern konnte, die sie einst für Keldor gehegt hatte. Romantik war nicht unbedingt ihr Spezialgebiet, aber was muss, muss. Geschickt lenkte Skeletors rechte Hand einen kleinen Energieblitz direkt unter Adoras Absatz. Das Ding gab nach, und Hordaks Ziehtochter, die gerade hocherhobenen Hauptes davonschreiten wollte, fiel direkt in Bows Arme. "Vorsicht!", rief der Bogenschütze aus und fing seine Feindin ab. Beide Gesichter waren sich nahe. He-Mans Schwester fühlte wieder diese sonderbare Spannung, sie wollte den Feind zu Boden stoßen, doch unwillkürlich starrte sie ihr Gegenüber an. "Grüngraue Augen, ich habe noch nie solche Augen gesehen. Wie bei einer Raubkatze...", schoss es ihr durch den Kopf. Entsetzt versuchte Adora, die albernen Gedanken abzuschütteln.  Bow schien der Zwischenfall auch nicht gerade unangenehm zu sein. Sachte half er dem Captain der Horde auf die Beine. Ihm war deutlich anzusehen, dass er nur zu gerne in der Nähe der attraktiven Frau war.

Die Schwarzmagierin sorgte dafür, dass Glimmer die Szene genau mitbekam. Hoch zufrieden nahm sie den Schmerz des jungen Mädchens wahr.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 12.09.2011, 17:15:27
Evil-Lyn legte dem jungen Mädchen scheinbar verständnisvoll die Hand auf die Schulter. "Kleine, ich will ja nicht drängeln, aber du solltes dich ranhalten, wenn du deinen Harfespieler noch haben willst. Vertrau Skeletor, er wird dir zum Glück verhelfen. Und nicht nur dir. Bow ist doch mit einer Rebellin weit besser bedient, als mit dieser komischen Horden-Tussi. Die nutzt ihn doch bloß aus!" Die Lichtfee schluckte. "Gut, was muss ich tun?" "Geh zur Skeletor. Er wird dich schon unterweisen!" Glimmer nickte gehorsam. Sie übersah, dass sich Adora aus der unwillkürlichen Umarmung gelöst und Kurs auf Shadow Weaver nahm. Der Captain der Horde kämpfte mit einem Schwall unerwünschter Gefühle. Zuneigung und Romantik war etwas für schwache, alberne Hühnchen wie Glimmer. Eine starke Frau ließ sich niemals davon beeinflussen.
Glimmer tippte dem Höllenfürsten auf die Schulter. "Ich bin bereit. Was muss ich tun, damit du mir hilfst? Bow soll das selbe für mich empfinden, wie ich für ihn!"
Skeletor war die Rolle des aufopfernden Freundes gründlich leid. "Deinen Lichtstab!
Ich brauche etwas Persönliches von dir, wenn ich Liebe entstehen lassen soll." Die Fee riss erstaunt die Augen auf. Dieser Stab war die Quelle all ihrer magischen Kräfte. Ohne ihn war sie nur ein gewöhnlicher Teenager. "Funktioniert das nicht auch mit meiner Tasche, oder einer Locke vom meinem Haar? Muss es der Lichterstab sein?" "Ja! Es muss sein! Bist du taub?", knurrte der Herr des Bösen sie an. Dieses Kind war ja schlimmer als Beast-Man!
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 12.09.2011, 22:15:14
Geschockt durch die plötzliche Unfreundlichkeit wich die Angellas Tochter ein paar Schritte zur Seite. Evil-Lyn vesetzte ihrem Meister heimlich einen kurzen, schmerzhaften Tritt. "Reiß dich zusammen! Oder willst du Hordak Eternia gleich auf dem Silbertablett servieren?", zischte sie Skeletor unmerklich zu. Der Gar atmete tief durch: "Deinen Lichterstab, bitte! Ich will dir doch nur helfen." Glimmer sah kurz zu Bow, der offenbar noch immer ganz berauscht war, vom Glück, Adora in den Amen gehalten zu haben. Sie gab sich einen Ruck:"Hier!" Das Skelettgesicht sürzte sich wie ein Raubtier auf das magische Werkzeug. Nun waren die Freundlichkeiten vorbeit. Zusammen mit dem Widderstab in der linken und dem Lichtstab in der rechten Hand erzeugte He-Mans Erzfeind eine magische Wolke. Shadow Weaver, Adora und Bow konnten sich nicht mehr rühren. Entsetzt sahen sie, wie sich Minuten später ein Trupp Soldaten vom Volke der Gar  einfand. Von Angriffslust war nichts mehr festzustellen. Der einst so aggressive Hauptmann fiel vor dem Schutzschild auf die Knie: "Meister, befiehl, wir gehorchen!" Skeletor brach in irres Gelächter aus. "Erst mal will ich euch ein wenig ansehnlicher machen!" Mit einem Blitzstrahl aus dem Widderstab verwandelte er die jungen, gesunden Männer in Skelettkrieger. "Du hast einen Skelettkrieger, Marzo? Wie süß! Ich habe hier eine ganze Armee!" Glimmer wurde zu spät klar, dass sie sich hatte täuschen lassen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 13.09.2011, 10:33:50
"Mantenna an Hordak, Mantenna an Hordak. Hört ihr mich meister?" Die Stimme des Hordespions und Ingenieurs klang knarzig aus dem Lautsprecher. "Sprich, Mantenna. Wie läuft die Trooperproduktion auf Etheria?" "Die Produktion läuft wie geplant ohne Probleme, Herr. Morgen werden die nächsten Truppen für euren Feldzug auf Eternia bereit stehen." "Wunderbar. Morgen wird unser Feldzug beginnen und Eternia wird mein sein und damit die ultimative Macht, daß Universum zu beherrschen. Gibt es noch etwas, Mantenna?" "Leider ja. Das Schiff von Hordes Prime versucht Kontakt mit uns aufzunehmen, Herr. Ich habe bis jetzt nicht geantwortet. Was soll ich tun, Herr?" "Hat mein Bruder also von unserer Befreiung erfahren. Auch wenn es bedauerlich ist, einen Verräter in meinen Reihen zu haben, so habe ich es doch erwartet." Hordak hatte die letzte Überlegung für andere unhörbar ausgesprochen bevor er seinem Gefolgsmann auf Etheria antwortete: "Kannst du herausfinden, von wo das Signal kam und wie lange Hordes Prime benötigt, bevor er hier eintrifft, denn das wird er mit Sicherheit tun." "Eine genaue Berechnung wird ein paar Stunden dauern, Herr, aber die Flotte könnte in zwei bis drei Tagen hier sein." Hordak überlegte, die Zeit war knapp bemessen, er durfte sich keine Fehler erlauben. "Du wirst auch weiterhin nicht antworten Mantenna. Berechne das genaue Antkunftsdatum und teile es mir umgehend mit. Desweiteren wirst du die Produktion meiner Armee bis zum Anschlag fossieren und mir jede Einheit, die noch auf Etheria stationiert ist, hierher nach Eternia schicken. Kurz bevor Hordes Prime bei dir auftaucht, wirst du mit den letzten Einheiten ebenfalls hierher kommen und vorher alle Anlagen zerstören. Sobald du hier bist, werden wir die Verbindung zwischen Eternia und Etheria kappen. Das wird mir genug Zeit geben, siegreich zu sein. Hast du verstanden?!"
 "Habe verstanden, Herr. Mantenna Ende."
Morgen würde es soweit sein. Hordak konnte es kaum noch erwarten. Die Macht war so nahe, wie noch nie für ihn.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 13.09.2011, 18:13:36
Glimmer versuchte nach ihrem Stab zu greifen, doch Evil Lyn war schneller als sie. Die böse Hexe schlug Glimmer mit ihrem eigenen Zauberstab in den Magen und dan gegen den Kopf. "Törichtest kleines Mädchen. Du bist noch so jung. Aus dir hätte wirklich eine besondere Kämpferin für das Böse werden können. Doch bist du viel zu sehr darauf bedacdht, dem Guten zu dienen! Das Gute wird verlieren und am Ende wird nur noch der stärkste stehen!"
Das letzte was Glimmer sah, war wie ein Energieblitz auf sie zuschoss. Bow schrie auf. "Ihr miesen Schweine, wie könnte ihr es wagen uns so zu verraten!" Skeletor lacdhte nun böse und seine Augen glühten rot: "Du erbärmlicher kleiner wicht! Wie kannst du es wagen so mit mir zu sprechen?" "Ihr habt Glimmer getötet! Stell dich mir in einem Kampf Mann gegen Mann!" Wieder lachte Skeletor "Keine Angst, sie ist nicht tot. Denn so würde sie mir nichts bringen. IN Etheria gibt es ja noch mehr Rebellen und die könnten sich immer noch gegen mich verschwören, doch wenn ich dieses kleine Mädchen als Geisel habe, dann werden sie auf meine Forderungen eingehen!" Der Herr der FInsterniss wand sich an die Gar, die er in seine neue Armee verwandelt hatte. "Führt mich nun zu dem Ort, von dem man nach Eternia kommt. Ich weiß das es hier irgendwo solch einen Ort gibt!" Die Skellete standen auf und gingen davon. Skeletor brüllte ihnen hinter her: "Zwei von euch nehmen das Mädchen hier mit! Los beeilt euch!" Dann zogen sie gemeinsam los.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 13.09.2011, 22:24:14
Zwischen den Ästen eines knorrigen alten Baumes herraus, wurde das Geschehen, welches sich um Skeletor abspielte, beobachtet. Es war der junge Gar, der den Korb mit dem mysteriösen Spiegel vor dem Kraftfeld abstellte und anschließend den Herrn des Bösen verspottete.
Gelassen sah er zu, wie die Krieger seines Volkes von Skeletor in wandelnde Gerippe verwandelt wurden und mit ihrem neuen Herrn und dessen Hexe davon zogen.
"Du hattest recht, Mutter.", sprach er leise, obwohl niemand in seiner Nähe zu sein schien. "Alles ist so geschehen, wie du mir erzähltest. Ich hätte es nicht geglaubt, wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, deine Magie hat mich in der Zeit zurück versetzt." Er schwieg und ging in sich. " Es läßt sich jetzt nicht mehr verhindern. Der große Kampf steht bevor. Doch keine Angst, ich werde dich beschützen, so wie es meine Bestimmung ist."

Der Gar ließ das kleine Amulett los, dass an einer Kette um seinen Hals hing. Das Bildnis seiner geliebten Mutter war darin eingelassen und es zeigte das Gesicht Evil Lyn´s.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 13.09.2011, 23:44:51
Angella spürte einen stechenden Schmerz in ihrer Brust. Sofort wusste sie, dass etwas mit ihrer Tochter nicht stimmte. Den ganzen Tag hatte sie schon versucht ihre Tochter aufzuspüren, doch hatte sie bisher keinen Hinweis gefunden. Nun hatte sie noch viel größere Angst um ihre Tochter.
Doch sie kämpfte die Angst nieder und konzentrierte sich. Sie versuchte ihr ganzes magisches Können aufzubringen, um Glimmer zu finden. Angella versunk in einer Art Trance und sah Bilder vor ihrem inneren Auge. Sie sah eine blaue Hand, die Glimmers Stab trug. Außerdem sah sie ihre Tochter, die von zwei Skeletten durch einen Wald getragen wurde. Plötzlich verschwanden die Bilder von Glimmer und sie befand sich an einem anderen Ort. Dort sah sie eine große Armee von Troopern, die nur zerstörung und Chaos verbreiteten.
Angella riss ihre Augen auf. Sie wusste, dass die Trooper, die sie gesehen hatte, nicht auf Etheria waren. Doch wusste sie, dass jede Welt, welche von der Horde erobert wurde, die Horde nur noch stärker machte. Früher oder später würden sie wieder nach Etheria kommen und dann wären sie wahrscheinlich unaufhaltsam.
Es kam Angella in den Sinn, das Glimmer vielleicht auch auf der Welt ist, auf der die Horde nun ihren Krieg führen wollte. Angella wollte eine Armee zusammenstellen, mit der sie gegen die Horde kämpfen könnte. Doch musste sie dies mit bedacht tun, denn sie durfte Etheria nicht ungeschützt zurück lassen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 14.09.2011, 11:30:30
Veena gelangte zum zerstörten Fahrzeug von Tom und Charlotte. Sie spürte, daß hier vor kurzem dunkle Magie gewirkt wurde. Sie blickte sich um und entdeckte in der Fahrerkabine zwei kleine Häuflein Asche. Sie sah sich weiter um, als plötzlich um sie herum riesige Pflanzen aus dem Boden wuchsen und ihr einen leblosen Frauenkörper sanft vor die Füße legten. Veena kniete vor der bewusstlosen Frau nieder und versuchte herauszufinden, was ihr fehlte, als sich ein Schatten über sie legte. "Hallo Veena, lange nicht gesehen." Veena hob ihren Blick und sah voller Freude das ihr vertraute Gesicht von "Moss Man. Welch eine Freude, dich wiederzusehen." Der Waldgott und die erste Hüterin begrüßten sich. "Wie lange ist es her, daß wir gemeinsam gegen Hordak kämpften. Und jetzt sehe ich dich wieder und es sind schon wieder dunkle Stunden, in denen sich Eternia befindet, Moss Man." "Wohl war, sag, ist Grayskull auch hier?" Veena berichtete Moss Man kurz die Geschehnisse und er hörte aufmerksam zu. "Das sind schlimme Neuigkeiten, doch auch ich habe wenig erfreuliches zu berichten. Wir wurden von einem Magier namens Marzo aus dem Hinterhalt heraus angegriffen. Ich konnte nur mich und die Frau retten, indem ich uns mit Hilfe der Pflanzen in dem Moment, als Marzo von seinem eigenen Blitz geblendet war, welchen er auf mich feuerte, ins Erdreich versank. Für unsere übrigen Begleiter konnte ich jedoch nichts tun." Betrübt wendete der Herrscher des Waldes den Blick ab. "Mach dir keine Vorwürfe, du hast getan, was du konntest. Wer ist deine Begleiterin?"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 14.09.2011, 11:39:49
"Ich weiß es nicht, ich fand sie im Wald, sie hat ihr Gedächtnis verloren. Wir waren auf dem Weg nach Eternos um dort Hilfe zu suchen. Sie verfügt über magisch heilende Kräfte, ohne das wir wissen, wo sie her kommen." "Dann laß uns euren Weg fortsetzen, vielleicht finden wir dort neue Antworten und du wirst meinen Gemahl wieder sehen." Moss Man nickte. "Veena, da ist noch etwas. Dieser Marzo hatte einen Begleiter. Einen toten Körper, welcher die Waffe und die Kleidung unseres Freundes He-Ro trug. Er half Marzo bei seinem Angriff. Ich glaube, Marzo hat He-Ro von den Toten zurückgeholt und unter seiner Kontrolle gebracht." Veena fiel sofort das geöffnete Grab ein und berichtete Moss Man von ihrer Entdeckung. Moss Man's Reaktion war entsprechend und so nahm er behutsam den bewusstlosen Körper Teelana's auf seine Schultern und sie machten sich Richtung Eternos auf, in der Hoffnung, Hilfe zu erhalten.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 14.09.2011, 22:13:28
"Was sollen wir nun mit ihm machen?", fragte Beastman, nachdem Kobra Khan nach Snake Mountain gebracht und ins Verließ geworfen wurde. Die Monsterkämpfer standen ratlos im Thronsaal und sahen sich an. Sonst war es ihr Herr und Meister, der die Entscheidungen traf, doch dieser war verschwunden.
Es war Tri-Klops, der die Stille unterbrach."Wir werden ihn ausquetschen. Diese falsche Schlange hatte irgendwas vor, bei dem wir ihn gestört haben und ich will wissen, was das war."  "Stinkor sagt, bringen wir ihn um, dann haben wir ein Problem weniger." "Nein! Er ist mein Gefangener und ich bestimme über sein Schicksal !", befahl der Mann mit den drei Augen. Doch Stinkor ließ sich nicht beirren und beharrte weiter auf seinem Standpunkt. "Wer hat dich zum Anführer benannt? Stinkor bestimmt nicht." " Ich kenne Skeletor schon am längsten von uns allen.Das macht MICH zu seinem Stellvertreter."
Den anderen gefiehl nicht, was sich da zwischen Tri-Klops und Stinkor anbahnte, griffen aber nicht ein, wußten sie doch, was für ein guter Schwertkämpfer Tri-Klops war und man sich ihm lieber nicht in den Weg stellen sollte. Doch die Kreatur mit dem üblen Geruch zeigte keinen Respekt und stellte sich dem Kämpfer mit dem grünen Schwert entgegen. "Stinkor hört nur auf Skeletor. Stellvertreter sind nutzlos!" "Nicht so nutzlos wie du, du stinkender Dreckskerl!", erwiderte Tri-Klops, bevor er mit einer Bewegung sein Schwert zog und einen Hieb ausführte. Stinkor ging zu Boden und blieb leblos in einer Blutlache liegen.
"Hat noch jemand Widerworte?",fragte der neue Stellvertreter in die Runde. Die Anwesenden zogen es vor, zu schweigen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 15.09.2011, 02:23:58
Trap JAw wurde von Man-at-Arms in eine Zelle gebracht und He-Man machte sich auf den Weg zu König Randor. Als der Beschützer Grayskulls allein war, tauchte der Geist von König GRayskull wieder neben ihm auf "Du hast das SChwert wieder, dass ist gut. Nun stehen unsere Chancen wieder etwas besser. Doch müssen wir uns beeilen. Die Zeit rennt uns davon. Erledige du was du zu tun gedenkst und ich werde meine Gefährtin aufsuchen. Wenn wir dann so weit sind, hole ich dich." He-Man nickte. "Gut so machen wir es." Der Geist schaute seinen Nachfahren an. "Du scheinst nicht glücklich zu sein mein junger Freund!" "Ich wünschte, ich könnte endlich auch als Adam ein Held sein. Ich weiß, die Welt braucht He-Man im Moment mehr den je, doch wünsche ich mir nur etwas anerkennung." "Keine Angst mein junger Freund. Es wird sich bald eine Möglichkeit bieten, damit du dich als Adam als Held beweisen kannst." He-Man schaute den König verwirrt an, doch bevor er etwas fragen konnte, war Grayskull schon verschwunden.
He-Man traf auf Randor, der gerade sein Frühstück beendet hatte. Rio Blast nickte dem Helden zu und zog sich zurück. Der König begrüßte He-Man mit einem Lächeln. "He-Man du bist wieder da! Was für eine schöne Überraqschung. Wir brauchen im Moment jeden starken Krieger, den wir kriegen können!" He-Man verbeugte sich leicht und schaute dann dem König in die Augen. "König Randor, auch für mich ist es eine Freude wieder hier zu sein. Ich musste einige DInge erledigen, deshalb war ich eine Zeit lang weg. Doch nun bin ich wieder hier. Doch habe ich noch einige Aufgaben vor mir, bevor ich wieder an eurer Seite kämpfen kann." He-Man zeigte dem König das Schwert. "Als ich wieder kam, traf ich auf Man-at-Arms und zusammen mit ihm habe ich Trap Jaw gefunden, der Adams Schwert bei sich hatte. Ich werde Adam sein Schwert wieder bringen, doch vorher habe ich noch eine bitte an sie!"
Der König schaute ernst drein. "Ich hoffe, du wirst rechtzeitig wieder da sein um mit uns gegen das Böse kämpfen zu können. Doch nun zu deiner Bitte, was kann ich für dich tun mein Freund?" He-Man überlegte kurz wie er seine Bitte formulieren sollte. "Also, ich möchte euch darum bitten, mir Adam an meine Seite zu stellen. Die Aufgaben, die ich erledigen muss sind äußerst wichtig und könnten entscheident für den Krieg sein der uns bevor steht. Da sie als König hier bei den Bürgern aus Eternos bleiben müssen, möchte ich sie darum bitten, mir Prinz Adam an meine Seite zu stellen. Er wird vielleicht etwas lernen und hinterher, kann er genau berichten, was wir getan haben."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 20.09.2011, 16:06:00
Teela ging an diesem morgen ebenfalls durch die Ruinen der Hauptstadt und grübelte über Adam nach. Sie war hin und hergerissen zwischen ihren Gefühlen dem Thronfolger gegenüber. Es hatte sich viel verändert seit sie als Kinder zusammen spielten und jede Menge Streiche ausgeheckt hatten. Sie waren wie Pech und Schwefel gewesen und sie hätte es sich nie träumen lassen, daß irgendetwas diese Freundschaft gefährden könnte. Doch mit dem älter werden veränderte sich alles. Erst schleichend, dachte sie, doch es wurde anders zwischen den beiden. Sie wurde von ihrem Vater immer strenger trainiert um auf ihre Aufgaben als Captain der königlichen Leibwache vorbereitet zu sein. Adam wurde ebenfalls mehr und mehr an seine zukunftige Rolle als Thronfolger herangeführt. Doch während sie sich ihrem Stiefvater fügte, sie wollte immer, daß er stolz auf sie war, damit er sie nicht ebenfalls verließ, wie es ihre richtigen Eltern getan haben, rebellierte Adam immer mehr gegen seine angedachte Rolle. Als sie dann schließlich zum jüngsten Captain in der Geschichte Eternia's ernannt wurde und Adam im Kampf ausbilden mußte, wurden die Streitigkeiten immer größer. Adam konnte es nicht ertragen, sich ständig blaue Flecke von ihr abholen zu müssen. Als dann auch noch He-Man auf der Bildfläche erschien, schien Adam völlig den Verstand verloren zu haben. Teela bewunderte He-Man für seinen Mut und seine Kampffähigkeiten, doch insgeheim fühlte sie sich doch mit der Zeit immer mehr zu Adam hingezogen. Das war wohl der Grund, warum sie sich wünschte, daß er mehr wie He-Man wäre, sie hatte Angst, ihm könnte im Kampf etwas zustoßen. Adam jedoch schien immer eifersüchtiger auf He-Man zu werden. Teela sehnte sich nach der alten Zeit und dem unbeschwerten Leben zurück. Wieso konnten sie und der Prinz nicht wieder diese alte Verbundenheit wie früher haben. Vielleicht auch mehr?

Während Teela so ihren Gedanken nachhing, schlug urplötzlich etwas direkt vor ihr auf den Boden auf.
"Was zur..." entfuhr es ihr im ersten Augenblick bevor sie begriff, was da lag.

"Stratos!!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 20.09.2011, 21:04:54
Daria wollte sich auf den Weg nach Hause begeben, als sie von einem jungen Drachenweibchen zurückgehalten wurde. Das Reptil deutete ihr an, zu Schweigen, und zog sie mit sich. Der Weg führte zurück zu dem ehemaligen Nistplatz. In einer Senke unter einem Holunderbusch, denkbar schlecht geschützt, lag ein blaugrün gesprenkeltes Drachenei. Unglaublich. So offensichtlich hätten die Snake-Men es sofort finden müssen. "Ich bin Snowblossom, die jüngste von Granamyrs Gefährtinnen. Ich hätte noch gar kein Gelege haben dürfen", erklärte Snowblossom leise. "Mit Recht. Ich haben noch nie ein derart schlecht getarntes Nest gesehen", dachte die Caligarin, doch sie behielt ihre Gedanken für sich. "Ich wollte, dass die Raubtiere es finden. Das Junge...es ist nicht von Granamyr, weißt du. Ich werde hart bestraft, wenn es herauskommt." "Warum haben die Snakes es nicht gefunden?
Es ist nun der einzige Nachwuchs, den ihr habt. Du kannst es nicht opfern!"
Snowblossom sah Daria ruhig an. "Wenn du das Ei an dich nimmst, verrate ich dir ein weiteres Geheimnis des Amuletts. Es ist auch der Grund, warum die Snake-Men das Ei nicht finden konnten." Daria schüttelte den Kopf: "Ich kann als Halbdrachin keine Drachen aufziehen. Was Geburt und frühe Kinderzeit angeht, sind wir den Menschen näher als euch! Wir legen keine Eier, wie du weißt!" Granamyrs Gefährtin wurde hart.
"Dann muss es eben sterben!" Die Magd war hin und her gerissen. Vorsichtig befühlte sie das werdene Leben. Die Sonne hatte die Schale noch nicht auskühlen lassen.

Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 20.09.2011, 21:17:05
Die Chance für das Junge durchzukommen, standen nicht schlecht, so lange kein
Raubtier das Ei fand. "Gut, ich nehme es." Daria hob das Ei auf und wickelte es vorsichtig in ihr Halstuch ein. "Wenn Granamyr nicht der Vater ist, wer ist es dann?"
Snowblossom sah sich vorsichtig um, bevor sie flüsterte:"Darknight!" Der Caligarin glaubte, sich verhört zu haben. "Bist du wahnsinnig? Du hast dich mit einem Schwarzdrachen eingelassen?" Das Drachenmädchen wollte den Einwand nicht hören.
"Gut, Böse, wer entscheidet das schon? Hast du nicht gesehen, wie grausam sich Granamyr an unschuldigen Menschen gerächt hat? An Frauen und Kindern, die nichts
für das Massaker konnten? Zu mir war Darknight immer freundlich!" Die Magd schwieg, denn Whiplash hatte ihr gegenüber ähnlich argumentiert. Snowblossom sprach schnell und hektisch:"Das Amulett funktioniert immer nur eine gewissen Zeit.
Dann wandeln sich seine Kräfte ins Gegenteil um. Ein Schwacher wird stark, ein Starker schwach. Deshalb haben die Snakes nur die gut getarnten Gelege gefunden."
Daria schüttelte skeptisch den Kopf.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 20.09.2011, 21:22:33
"Wann werden sich die Kräfte des Amuletts ins Gegenteil verkehren?", forschte die Halbdrachin. "Das lässt sich nie vorhersagen. Es kann Wochen dauern, es kann auch schon in den nächsten Stunden geschehen. Das ist das Tückische daran. Ich muss los! Sorge gut für das Junge!" Das jüngste Mitglied aus Granamyrs Harem stieß sich vom Boden ab und flog davon. Daria blieb wie betäubt mit dem Nachkommen eines Schwarzdrachen zurück. Einen Moment lang überlegte sie, das Ei dem Schicksal zu überlassen. Doch sie brachte es nicht über sich. Das Kleine konnte nichts für seinen Vater. Vielleicht wusste Whiplash Rat. Langsam machte sich die Magd auf den Weg nach Snake Mountain.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 21.09.2011, 15:29:09
Nachdem Teela sich vom ersten Schock erholt hatte, rief sie sofort um Hilfe und versuchte dem Herrscher von Avion zu helfen. Sie beugte sich über den Vogelmenschen, um zu prüfen, wie stark dessen Verletzungen waren. "Stratos, kannst du mich hören?" sprach sie ihn an. "Tote..." stammelte er, nur halb bei Bewusstsein. "Lebende Tote... Armee.... Eternos..." "Stratos, was redest du?" Teela wirkte verwirrt, konnte mit den Worten nichts anfangen. "Teela, was ist los?" Man at Arms und die übrigen Masters kamen angerannt. "Es ist Stratos, Vater." Teela berichtete knapp, was geschehen war. "Er scheint zu fantasieren, Vater. Seine Worte ergeben keinen Sinn." "Wir müssen versuchen, ihn ärztlich zu versorgen und ihn wieder zu klarem Bewusstsein zu kriegen. Nur so können wir sicher sein. Gebt Königin Marlena bescheid. Vielleicht kann sie etwas für seine Gesundheit tun, unsere medizinischen Möglichkeiten tendieren gegen Null. Schnell!" "Ich werde König Randor informieren, Teela, organisiere Spähtrupps. Wir müssen auf der Hut sein."
Teela nickte. Insgeheim ärgerte sie sich, daß sie sich die Initiative durch ihren Vater hatte abnehmen lassen, schließlich war sie der Captain.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 21.09.2011, 19:03:42
Der Planet der Gar. Auf seinem Erdboden, begann es leicht zu funkeln, welches zu einem hellen Leuchten anstieg. Die Scherben des Spiegels, welcher von Skeletor zerstört wurde, setzten sich in sekundenschnelle wieder zu ihrer Ursprungsform zusammen und glitten zurück in die Hand ihres Besitzers. Es war der Sohn Evil Lyn´s, der sein kostbares Erbstück zurückholte und es in seiner Tasche verstaute.
"Nun zu euch." , sprach er und blickte in die Richtung, in der sich Bow, Adora und Shadow Weaver aufhielten. Sie waren immer noch erstarrt und konnten den Gar nicht sehen, der sich hinter ihren Rücken aufhielt. "Wer ist da?", fragte Adora laut, als sie seine Schritte hörte. "Der einzige, der euch von hier fortbringen kann." Der Gar trat vor die drei und lichtete seine Kapuze. "Kannst du uns befreien?", fragte Bow "Ich muß Glimmer retten.Sie ist in Skeletors Gewallt." Der Junge lachte. "Natürlich kann ich euch befreien, nur wundert es mich, da ihr doch eine mächtige Magierin bei euch habt." Verschmitzt schaute er zu Weaver hinüber, die genauso hilflos von Skeletors Zauber gefangen war, wie die anderen. Trotzdem antwortete sie in ruhigem Ton. "Skeletors Macht hat sich nun verdoppelt und er hat mich überrascht. Doch wie ich spüre, birgst auch du Magie in dir. Befreie uns und zusammen können wir Skeletor besiegen."
Der Gar stolzierte vor ihnen auf und ab und strahlte eine Ruhe und Selbstsicherheit aus, wie es die dunkle Zauberin bissher nur von ihrem Meister kannte. Woher sollte sie auch ahnen, das er aus der Zukunft stammt und über die Geschehnisse genauestens bescheid wußte. "So wie es aussieht haben wir das gleiche Ziel. Mit dem Unterschied, dass ich weiß, wo Skeletor hin will." "Befrei uns und wir werden mit dir gehn.", schlug der Bogenschütze vor.
 "Unter einer Bedingung. Ihr werdet Evil Lyn kein Haar krümmen und sie in meine Obhut übergeben."  "Ja, abgemacht." motzte Adora ungeduldig. "Abgemacht.", antworteten auch Bow und Shadow Weaver.
Der junge Gar griff in seine Tasche und brachte ein Amulett zum Vorschein. Er richtete es auf die drei erstarrten und mit einem grünen Leuchten brach er den Zauber des Herrn des Bösen.
"Danke.", sagte der Rebell,nachdem sie sich wieder bewegen konnten. "Nun sag, wohin ist Skeletor unterwegs?" "Er ist auf dem Weg zum schwarzen Tor. Er will es nutzen, um ein Portal zum Planeten Eternia zu öffnen, sein Gegenstück steht dort in der Wüste der Zeit. Wir müßen uns beeilen, denn wenn es erst eimnal geöffnet ist, schließt es sich schnell wieder und das könnte fatale Folgen für jeden haben, der es zu spät durchquert."
"Wie ist dein Name, Fremder?" , forschte Shadow Weaver nach. Der Gar grinnste sie wieder ungeniert an und streifte seine Kapuze zurück über seinen Kopf. "Keldor.", sagte er trocken.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 21.09.2011, 19:16:06
Shadow Weaver mussterte den jungen Gar von oben bis unten. "Keldor ist also dein Name und du siehst Skeletor wie er einst war sehr ähnlich. Ich weiß, dass die Gar sich oft ähnlich sehen, doch für mich ist das ein komischer Zufall." Keldor schaute die Hexe an. "Ich schulde dir keine antwort du Hexe! Mein Leben ist mein Leben, ich kann auch gehen und euch eurem Schicksal überlassen!" Adora trat vor. "Wir wollen nur gerne wissen, wer unser Retter ist. Doch wenn du uns nichts verraten willst, dann soll es so sein." Der Gar lächelte sie die junge Frau an. "Euer Benehmen ist wahrlich königlich. Ich habe es nicht anders erwartet, nun folgt mir bitte schnell!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 21.09.2011, 19:24:09
Orko erwachte aus seiner Ohnmacht. Er lag in einer Ecke der Hütte zwischen zerbrochenen Krügen und zersplitterten Brettern, die wohl eben noch ein Regal darstellten. Ihn schmerzte es überall und auch seine Stimme, schien ihm nicht mehr zu gehorchen. Grade wollte er sich aufrichten, als er draußen eine weibliche Stimme vernahm. Teela? Nein, es war nict Teelas Stimme. Sie klang viel zu laut und fordernd. Der Trollaner hörte genauer hin, ob er etwas verstehen konnte.
"Seht in derr Hütte nach!" Die Frau schien nicht allein zu sein. Vorsichtshalber verkroch Orko sich hinter einem kaputten Krug. Schon flog die Tür aus den Angeln und zwei silberne Gestallten betraten den Raum. Orko konnte nicht genau erkennen, ob es sich um Roboter oder Menschen in Rüstungen handelte. Dann erklang von einem eine mechanische Stimme. "Kein Lebenszeichen zu erkennen." Hinter den Troopern erschien nun die Frau, zuder die Stimme gehörte. Sie schaute sich kurz um und kam zu dem Schluß "Hierr gibt es nichts Besonderres. Brrent die Hütte niederr."
Sie verließen den Raum und Orko mußte mit ansehen, wie von draußen ein Feuerstrahl aufs Innere abgeschoßen wurde. Orko sah sich nach einer Fluchtmöglichkeit um.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 22.09.2011, 10:37:17
"Du willst also meinen Sohn als Unterstützung? Nun gut, ich will dir deinen Wunsch gewähren. Ich denke, er wird keinen besseren Lehrmeister finden, als dich, He-Man. Er ist ein guter Junge, auch wenn er manchmal etwas nachlässig erscheint. Sei aber nicht zu nachsichtig, falls er sich, sagen wir mal, seinem Alter entsprechend, verhalten sollte." "Ich danke euch, Majestät, ich werde gut auf ihn acht geben während unserer Reise." "Darf ich fragen, was ihr vorhabt?" "Ich werde mich auf die Suche nach jemandem begeben, der von enormer Wichtigkeit ist." "Nun gut, ich hatte ja auf deine Hilfe beim Versuch, Skeletor die zweite Amuletthälfte abzujagen, gehofft. Aber du wirst schon wissen, was du tun musst." "Solltet ihr in Schwierigkeiten stecken, werde ich es erfahren. Man at Arms und ich werden über Funk Kontakt halten können und ihr habt die besten Krieger des Universums an Eurer Seite." "Also gut, dann wünsch ich euch beiden viel Glück bei eurer Suche, wo ist denn mein Sprössling? Ich möchte mich noch verabschieden und ich denke, seine Mutter wird ihn auch noch mal sehen wollen." "Verzeiht, Majestät, aber ich muß Euch gestehen, daß ich ihn schon vorgeschickt habe, ich glaube, er wollte vor den anderen nicht eine große Abschiedsszene mit seinen Eltern haben." Randor lachte, "Nun gut, dann viel Glück, bring ihn mir gesund zurück, sonst reist mir Marlena den Kopf ab und dir wahrscheinlich auch. Da werden dir deine Zauberkräfte auch nichts mehr helfen können. Sie wird mir sicherlich gleich schon gehörig den Kopf waschen." He-Man lächelte ebenfalls und schwang sich dann auf Battle Cat, hob die Hand zum Abschied und ritt aus der Stadt. `Hoffentlich hat Grayskull recht und die Sorceress befindet sich noch auf Eternia`dachte der Stärkste der Starken.

Randor sah den beiden noch etwas hinterher, hoffentlich hatte er richtig entschieden und Adam kam gesund und weiser zurück. Während er noch grübelte, riss ihn Man at Arms plötzlich aus seinen Gedanken, der laut Randor's Namen rufend angelaufen kam.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 22.09.2011, 14:44:42
Das Schwert des Schutzes ruhte jahrelang in seinem Versteck. Nun, da Eternia vor dem Untergang stand und es gebraucht wurde, fing der Edelstein, der im Schwert eingelassen war, zu leuchten an. Erst unbemerkt, doch nach einigen Minuten umschloß eine grüne Hand den Griff.
"Ist es möglich? Sind wir dem Ende so nah? Lang hab ich geschlafen, doch nun will ich meinen letzten Dienst erfüllen, den die Weisen mir zuteilten."
Die grüne Frau verließ ohne Zögern ihren Unterschlupf, die leuchtende Waffe fest im Griff, und machte sich auf den Weg nach Castle Grayskull, um der Sorceress das Schwert des Schutzes zu übergeben und für immer aus dieser Welt zu gehen.


Kobra Khan war mit den Kräften am ende. Die Folter hatte ihm zugesetzt, doch blieb er bei der Geschichte, nur einen Goldschatz für Skeletor bergen zu wollen und er sich nur gegen Spikor zur wehr setzten wollte, hatte der Stacheldämon ihn doch zuerst angegriffen.
Jetzt, wo Skeletors Krieger ihn für einen Moment allein in der Zelle ließen, verfluchte er jeden Einzelnen von ihnen. Wenn erst einmal die Zeit der Horde anbrach, würden sie ein schlimmeres Schicksal als den Tod erleiden. Er war kurz davor, die Besinnung zu verlieren, als ein seltsames Kratzen ihn wieder aufblicken ließ. Es schien irgendwo über ihm zu sein und tatsächlich, feiner Staub rieselte auf den Boden. Langsam löste sich ein Stein aus der Wand, nicht größer als einen halben Meter, und etwas grünes kam zum vorschein. Es war Kobra Khans ständiger Begleiter, die Echse die er auf seiner Schulter zu tragen pflegte. Mit einem Schlüßel im Maul huschte sie behende zu ihrem Meister und übergab ihm das Objekt seiner Begierde.
"Sehr gut.", zischte der Schlangenmensch, befreite sich von seinen Ketten und schlüpfte mit letzter Kraft durch das kleine Loch in der Wand.
"Niemand hat es bemerkt", dachte er. "Meine Rache wird fürchterlich sein."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 22.09.2011, 15:20:52
Königin Marlena belud gerade eine Karren, als eine Wache zu ihr kam. Er kniete vor ihr nieder und sprach " Meine Königin, verzeiht wenn ich störe, aber der Gefangene wünscht, euren Gemahl zu sprechen. Leider kann ich ihn nicht finden und so wollte ich euch fragen, ob ihr wisst wo er sich aufhält?"  Marlena unterbrach die Arbeit. "Was will der Gefangene?" "Ich weiß es nicht.", bekam sie als Antwort "Er sagte nur, er wolle mit dem König reden und komme in friedlicher Absicht." "Ich weiß nicht, wo der König sich aufhält. Aber wenn der Gefangene es so eilig hat, muß er mit mir vorlieb nehmen. Bring mich zu ihm." "Jawohl eure Majestät."
Die Wache führte sie zu der Zelle, in der Trap Jaw gefangen gehalten wurde. Die Tür wurde ihr geöffnet und sie trat ein. Ihr Herz schlug schneller als sie den Schergen Skeletors sah. Normalerweise überließ sie solche Dinge ihrem Mann oder Duncan, doch auch sie wollte zeigen, daß sie eine würdige Königin war.
Zu ihrer Überraschung, fiel der Leibwächter des Bösen vor ihr auf die Knie. "Meine Königin," fing er an zu sprechen "ich hatte zwar mit eurem Gatten gerechnet, doch freut es mich, euch zu sehen." War das ein Trick? Marlena blieb lieber auf Abstand und hielt sich nahe der Tür auf. "Du kannst auch mir berichten, was du zu sagen hast, Trap Jaw. Also, was führt dich zu uns?"  Trap Jaw berichtete der Herrscherin von Eternia seine Absichten. Er offenbarte ihr auch seine Vergangenheit als Kronis und wie er zu dem wurde, was er heute ist.
"Du willst also an unserer Seite gegen Skeletor Kämpfen?", wiederholte die Königin das eben erzählte und sah ihr Gegenüber ernst an. "Ja, meine Königin. Ich kann von großem nutzen sein, denn ich kann in Snake Mountain frei ein und ausgehen und kenne alle Geheimgänge. Und jetzt wo Skeletor verschwunden ist sollten wir schnell zuschlagen." "Skeletor ist verschwunden?" Marlena hatte nicht mit dieser Information gerechnet. Sie drehte sich zur Tür um."Wachen, macht die Tür auf. Und fndet so schnell wie möglich König Randor."
Sie mußte bei dieser Sache die Meinung ihres Mannes erfahren, denn sie selbst war unsicher, ob man Trap Jaw glauben schenken sollte. Aber was, wenn er die Wahrheit sagte?
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 27.09.2011, 01:13:56
Marzo hatte auf seinem Weg nach Eternis einen Umweg gemacht und hatte ein Dorf überfallen. Er hatte alle Bewohner getötet und nun folgten sie ihm als seine willenlosen Sklaven. Er ärgerte sich sehr darüber, das Stratos es geschafft hatte, ihm zu entkommen. Doch hoffte Marzo, dass der Avionier, aufgrund seiner Verletzungen, niemanden mehr über die kleine Armee aus Untoten berichten konnte.
Unbemerkt nährte sich etwas Marzo und seiner Armee. Es versteckte sich zwischen den Bäumen und Büschen, die den Wegrant zierten. Selbst wenn Marzo etwas bemerkt hätte, hätte er nur eine kleine Schlange gesehen. Doch diese Schlange war durch einen Zauber an den König der Schlangenmenschen gebunden und alles was sie sah, sah er auch.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 27.09.2011, 01:26:27
König Grayskull fand seine Frau endlich und zu seiner Überraschung, war sein alter Freund MOs Man auch bei ihr. Auch wenn die Zeit drängte und ihnen noch harte Zeiten bevor stehen würden, begrüßte der König seinen Freund und seine Frau herzlich. "Mos Man, nach all der Zeit sehe ich dich wieder mein Freund! Ich bin froh, dass es dir gut geht. Ich hoffe du wirst mit uns in den Kampf ziehen, Eternia braucht jeden starken kämpfer. Veena meine geliebte Frau, ich habe dafür gesorgt, dass He-Man wieder da ist. Wir werden uns mit ihm treffen und zusammen mit ihm un der Zauberin, können wir das Schloss wieder holen!" Veena nickte, doch wurde ihr Blick etwas finsterer. "Ich habe die Zauberin jedoch noch nicht gefunden. Wir müssen uns beeilen, sonst sind wir am Ende noch zu spät. Auch wenn He-Man jetzt wieder im Spiel ist, so wird seine Kraft auch bald wieder nachlassen und ohne das Schloß kann er sie nicht auffrischen."
Plötzlich wurde das Gespräch unterbrochen, Teelana, die noch immer von Mos Man getragen wurde schrie etwas. Doch konnte niemand verstehen was sie schire. Mos Man bemerkte, wie sie sich auf seiner Schulte bewegte und setzte sie vorsichtig ab. "Ist alles in Ordnung mit dir?" "Ja ich dachte, ich hätte etwas geträumt, doch kann ich mich nicht mehr erinnern. Erst jetzt bemerkte Teelana die blau schimmernden Gestalten, die neben ihr standen. "Wer seit ihr?" Ihr Blick richtete sich auf Veena. "Ihr kommt mir so bekannt vor!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 28.09.2011, 11:01:12
"Wo ist mein Gemahl?" Marlena wurde immer unruhiger, da sich Randor nicht finden ließ. Als sie Teela erblickte, lief sie sofort auf sie zu. "Captain, wisst ihr, wo mein Mann steckt? Ich habe Wichtiges mit ihm zu besprechen." "Er ist mit meinem Vater vor einer Stunde nach Snake Mountain aufgebrochen, sie wollen versuchen, heimlich einzudringen und Skeletor das Amulett abjagen. Sie glauben, sie hätten so eine größere Chance als wenn wir alle frontal angreifen würden." Marlena's Augen weiteten sich vor Entsetzen. "Haben die beiden den Verstand verloren?!" entfuhr es ihr und Zorn breitete sich in ihr, aufgrund des leichtsinnigen Verhaltens ihres Mannes, aber wohl noch mehr aufgrund der Tatsache, daß er sich nicht mit ihr beraten hatte, sondern sich klammheimlich aus dem Staub gemacht hatte, aus. Sie berichtete Teela hastig, was sie von Trap Jaw erfahren hatte. "Und was ist, wenn es eine Falle von Skeletor ist um uns auf eine falsche Fährte zu locken?" Teela und Marlena sahen sich ratlos an. "Ich weiß es nicht, Captain, aber wir müssen irgendetwas unternehmen, sonst laufen Duncan und Randor in ihr Verderben."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 29.09.2011, 11:53:28
"Kronis. Kronis." Ein dunkler Raum, kaum Licht, Trap Jaw wusste nicht wo er war noch, wie er hier her gekommen ist. "Kronis. Kronis." wieder hörte er diese säuselnde Stimme, die unaufhörbar seinen menschlichen Namen flüsterte. Er schauderte und auf seinem menschlichen Körperbereich bildete sich Schweiß. "Kronis. Kronis." schon wieder. Trap Jaw blickte sich hastig nach allen Seiten um, doch konnte er niemanden entdecken. "Kronis. Bist du da?" säuselte die Stimme. "Wer bist du? Was willst?" rief der Maschinenmensch voller Panik. "Erkennst du mich nicht, Kronis?" "Wer bist du, verdammt?" Trap Jaw stand kurz davor, vollständig die Kontrolle über sich zu verlieren, als plötzlich im Dunkel Konturen sichtbar wurden. Klare Linien bildeten sich und der Umriss einer Tür war zu erkennen. "Was geht hier vor?" flüsterte der ehemalige Krieger des Bösen zu sich selbst. "Kronis, willst du mich nicht hereinlassen? Ich würde dich gerne besuchen, wir sind doch Freunde. Kronis?" Diese fürchterliche Stimme, sie säuselte und war so lieblich, doch irgendwas war falsch an ihr. "Mach mir bitte auf, Kronis!" Trap Jaw's menschliche Hand bewegte sich langsam auf den Türknauf zu. Trap Jaw wehrte sich, instinktiv wusste er, daß er die Tür geschlossen lassen sollte, doch er hatte keine Kontrolle mehr. "Gut so, Kronis. Mach mir auf. Gleich hast du es geschafft. Du mußt keine Angst haben, Kronis. Wir sind doch Freunde." beteuerte die Stimme immer wieder. "Ich will nicht." Doch er hatte keine Chance, er sah, wie seine Hand, die ein fremdes Wesen an seinem eigenen Körper zu sein schien, langsam den Türknauf drehte. Als die Tür einen Spalt weit aufging, erlangte Trap Jaw die Kontrolle über seinen Körper zurück und er wich so weit es ging von der Tür zurück, die langsam mit einem Knarzen immer weiter aufging und ein grelles Licht, welches Trap Jaw blendete, durchflutete den Raum.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 29.09.2011, 12:16:01
Er hob schützend die Hand vor seine Augen und langsam gewöhnten sie sich an das helle Licht. Die Tür war inzwischen komplett aufgegangen und er konnte undeutlich den Schatten einer Gestalt in der Tür stehend erkennen. "Ah, Kronis, endlich sehen wir uns wieder." Trap Jaw versuchte die Gestalt zu fokussieren, um zu erkennen, um wen es sich handelte. "Wer bist du?" brachte er nur noch mit einem Flüstern hervor. "Kronis, du kennst mich doch. Du weißt wer ich bin." Die Gestalt kam immer näher und immer deutlicher sah Trap Jaw voller Entsetzen, um wen es sich handelte. "Ich bin du, Kronis, ich bin Trap Jaw und ich bin hier, um dich wieder auf den richtigen Weg zu lenken. Bevor unser Meister Skeletor noch etwas von deinen Eskapaden erfährt. Hahahaha..."
"Neeeiiiiinnnn....!!!!"

"Trap Jaw, wach auf! Wir haben keine Zeit zu verlieren."
 
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 03.10.2011, 21:36:19
-edit-
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 04.10.2011, 13:56:51
Auf dem Planeten der Gar führte Skeletor seine Armee rasch und zielsicher Richtung Schwarzes Tor. Der Höllenfürst war ganz in seinem Element und wenn es ihm noch möglich war, etwas wie Freude und Erfüllung zu empfinden, dann empfand er es jetzt. Glimmer lief wie betäubt zwischen den Skelett-Kriegern, an denen sie gefesselt war. Sie hätte sich für ihr naives Benehmen ohrfeigen können. Adora wäre sowas nicht passiert, die hatte sich immer im Griff. Aber wenn selbst eine so erfahrene und mächtige Magierin wie Shadow Weaver sich von Hordak hatte linken lassen, war dann ihr eigener Ausrutscher so verwerflich? Glimmer versuchte, sich an die Worte ihre Mutter zu erinnern: Hinfallen war keine Schande, aber liegen bleiben. Sie war wertvoll für das Skelettgesicht, sonst hätte er sie längst getötet. In ihrem Kopf reifte langsam ein Fluchtplan.

Evil-Lyn beobachtete ihren ehemaligen Geliebten mit heimlichen Erstaunen. Fühlte sich Skeletor in der Rolle es Feldherren tatsächlich wohler, als in der des Anführers der Unterwelt? Wäre es vielleicht besser für ihn, nicht mehr nach Eternia zurückzukehren? Die Hexe erschrak bei ihren Gedanken. Irgendetwie widerstrebte es ihr, diesen Planeten zu verlassen. Eine unbekannte Sehnsucht überfiel sie, eine Sehnsucht nach Heimat, Geborgenheit und Familie.

Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 05.10.2011, 21:57:10
Das Drachenei wurde mit jedem Schritt schwerer in den Armen Daria´s. So kam es der Halbdrachin zumindest vor, als sie sich ihren Weg nach Snake Mountain bahnte. Sie achtete darauf, im Schutz der Bäume zu bleiben, um nicht von einem Drachen entdeckt zu werden, denn sie wusste, dass sie ihre Tat mit dem Leben bezahlen könnte. Doch je näher sie der Festung Skeletors kam, desto weniger Möglichkeiten hatte sie, um Schutz zu suchen. Ab und zu kreuzten fremdartige Wesen und zwielichtige Gestallten ihren Weg, um die sie aber einen großen Bogen machten konnte.
"Hoffentlich finde ich Whiplash schnell.", ging es ihr durch den Kopf. "Er wird schon eine Lösung finden."  Noch in ihren Gedanken versunken, bemerkte sie jedoch nicht, dass sie bereits entdeckt wurde. Sie erschrack undhätte fast das Ei fallen lassen, als sie eine Hand auf ihrer Schulter spürte.
"Hey, ich kenn dich doch. Du bist doch Whiplashs Freundin. Was willst du hier?" Es war Spikor, der mal wieder die ungeliebte Wache schieben mußte.
" Ich.. ich muß zu ihm. Ich muß zu Whiplash." , stotterte Daria. "Ich werde dich zu ihm bringen." , versprach Spikor. "Doch zuerst erklärst du dem Boss, warum du hier herumschleichst." "Nein, nicht zu Skeletor.", flehte sie. Der stachelige lachte. "Keine Angst. Skeletor wird dir nichts tun." Mit diesen Worten drängte er Daria weiter in richtung Snake Mountain.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 05.10.2011, 22:14:04
Die alte Hütte wurde in sekundenschnelle von dem Feuer umschloßen. Wie rote Schlangen wanden sich die Flammen um Balken, Tisch und Stühle und schließlich brannte alles lichteloh. Orko sah zu wie das Dach einstürzte und mit einem krachen alles unter sich begrub.
Der Trollaner war froh, noch durch den Schornstein einen Ausgang gefunden zu haben und nicht in dieser Feuerhölle festzusitzen.
Von der Frau und ihren begleitern war aber nichts mehr zu sehen, allerdings schienen sie nichts gutes im Sinn gehabt zu haben, da war er sich sicher. Doch es gab jetzt wichtigeres für ihn. Marzo hatte das Amulett und er mußte seine Freunde vor ihm warnen, wenn es nicht schon zu spät war.
Er machte sich auf den Weg zum Königlichen Palast und hoffte, dass noch nicht zu viel Zeit vergangen war.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 06.10.2011, 13:03:13
Spikor führte Daria in den Thronsaal von Snake Mountain. Zu ihrer Verwunderung stellte Daria jedoch fest, daß nicht der Herr des Bösen auf dem Knochenthron saß, sondern Tri Klops. Vor ihm auf dem Boden war eine Lache, bestehend aus grüner Flüssigkeit. Ein paar, der anderen Monsterkämpfer waren im Raum verteilt, Whiplash gehörte leider nicht dazu. "Melde mich zurück, Chef." Daria horchte bei den Worten Spikor's auf. "Ah. Spikey (Spikor bebte innerlich bei der Anrede), wenn bringst du mir denn da mit?" fragte Tri Klops mit herablassendem Tonfall. "Es ist Daria, die Freundin von Whiplash. Sie will ihn treffen." antwortete der Stacheldämon mit unterdrücktem Zorn. "Interessant, was du so "aufgabelst" (die Lava in Spikor brodelte bedenklich). Was willst du denn von unserem grünen Freund, wenn ich fragen darf?" wante sich Tri Klops nun direkt an die Caligarin. "Ich muß ihn sprechen, es ist etwas persönliches." versuchte Daria sich zu rechtfertigen. "Was trägst du bei dir, Caligarin?" fragte der selbsternannte Stellvertreter Skeletor's und zeigte auf das Ei, welches Daria bei sich trug. "Das... äh... ist ein Geschenk für Whiplash." antwortete Daria hastig, die sich immer unwohler in ihrer Haut fühlte. "Bitte zeig mir doch einmal dein Geschenk. Ich hoffe, du verstehst, daß ich hier alles überprüfen muß, was von außen in meine Festung eintrifft." säuselte Tri Klops, wobei Daria der ironische Ton nicht entging und auch die anderen horchten bei `meine Festung`auf, duckten sich aber ganz schnell wieder weg, um nicht den Zorn des Waffenmeisters des Bösen auf sich zu lenken. Zu frisch waren ihnen die Bilder von Stinkor's Schicksal noch im Gedächtnis. "Beast Man, wärst du so nett, mir das Geschenk zu bringen?" "Ja... Herr." Beast war diese Bezeichnung für Tri Klops sehr unangenehm, doch setzte er sich in Bewegung.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 06.10.2011, 13:16:14
Daria blickte sich panisch im Raum um, um eine Fluchtmöglichkeit auszumachen, doch war die Lage hoffnungslos. Beast Man nahm ihr das Ei ab und brachte es Tri Klops. "Ein Ei?" fragte Tri Klops überrascht. "Wieso bringst du Whiplash ein Ei?" "Es...ist..." versuchte Daria eine Erklärung doch Beast Man fiel ihr ins Wort: "Das ist ein Drachenei, aber es hat ein komisches Muster. So etwas hab ich noch nie gesehen." "Ein Drachenei!" entfuhr es Tri Klops sichtlich überrascht, ich glaube, du solltest uns einiges erklären. Was soll so ein Tölpel wie Whiplash mit einem Drachenei? Wo hast du es her und was hast du damit wirklich vor?" "So, Stinkor ist eingekerkert und wird wohl wieder. Hast ihm ganz schöne eine verpasst, Chef. Daria!!! Was machst du denn hier?" entfuhr es dem sichtlich überraschten Whiplash, als er die Halbdrachin bei seiner Rückkehr aus den Verliessen von Snake Mountain erblickte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 06.10.2011, 13:56:54
Kobra Khan tätschelte seiner treuen Echse liebevoll den Kopf. Der Kleine war doch das beste Beispiel dafür, dass Tüchtigkeit nichts mit der körperlichen Größe zu tun hatte. Umgehend nahm derr grüne Snake-Man Kontakt zu seinem neuen Meister per Funk auf, unwissend, dass er einen heimlichen Zuhörer hatte. "Ja, Meister Hordak! Snake Mountain ist führerlos, es herrscht das totale Chaos! Greift zu, bevor sich die besten Kämpfer bei der Eroberung der Herrscherpositon selbst umgebracht haben!
Selbstverständlich, Meister Hordak, Ihr habt meine volle Unterstützung!" Obwohl ihn niemand beobachtete, nahm Khan aus alter Gewohnheit seine Demutshaltung an.
Den kleinen Sender, der sich am Halsband seiner Hausechse befand, hatte der Nebelsprüher übersehen.

King Hsss, lehnte sich in seinem Thron behaglich zurück. Der Sender, den Khans Haustier trug, funktionierte einwandfrei. Ein selbstzufreidenes Grinsen umspielte seine mageren, faltigen Wangen. "Aaah, Snake Mountain wartet nur darauf, erobert zu werden. Das ist gut!" General Rattlor war skeptisch. "Der nächst stärkere Kämpfer nach Skeletor und Lyn ist Tri-Klops. Es wäre nur logisch, wenn er sich bereits die Führungsposition erobert hat. Unterschätzt ihn nicht, Meister. Er mag nur ein Mensch sein, aber er ist gerissen und hoch intelligent. Er steht dem Waffenmeister von Randor in nichts nach, höchstens fehlt ihm noch etwas Erfahrung!" Der König der Schlangenmenschen lachte verächtlich.

Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 06.10.2011, 22:43:50
Der Wind Raider in dem der König und der Waffenmeister von Eternos saßen, flog mit Höchstgeschwindigkeit Richtung dunkle Hemisphere. Die beiden Männer brauchten nicht zu reden, kannten sie sich doch schon so lange, um zu wissen, wie ernst es dem jeweils anderen war, in die Festung Skeletors einzudringen. Beide blickten angespannt zum Horizont und merkten nicht, dass sich Mosquitor von rechts näherte. Im vorbeifliegen packte er Randor und hob ihn aus dem Cockpit. Duncan, der genaus so überrascht war, wie der König, reagierte jedoch schnell und vollzog ein rasches Wendemanöver um dem fliegenden Wesen zu folgen. Schießen kam für ihn allerdings nicht in frage, wollte er doch seinen alten Freund nicht verletzen. Der König klammerte sich indessen instinktiv an seinen Entführer, um nicht in die Tiefe zu stürzen. Man-at-Arms folgte dem Insekt der Horde im Sinkflug und hatte es fast eingeholt, als er von unten beschoßen wurde. Eine Salve von Laserschüßen traf unvorbereitet den Wind Raider und rissen den linken Flügel, sowie das Triebwerk in Stücke. Randor mußte hilflos mit ansehen, wie die Maschine mit seinem Freund qualmend abstürzte und irgendwo zwischen den Bäumen zu Boden ging. Er selbst wurde nach einigen Minuten Flug unsanft abgesetzt und sah sich umringt von einigen silbernen Soldaten, die ihn mit ihren Waffen in schach hielten. Eine große haarige Kreatur und eine schwarzhaarige Frau in rot gekleidet traten hervor und auch sein Entführer, ein gräßlich aussehendes Moskito Wesen, landete bei ihm. Alle trugen das selbe Symbol, eine art rote Fledermaus.
"Wen brringt du uns da, Mosquitorr?", fragte Catra und beäugte den König. "Ich weiß nicht, Captain. Aber sieh, er trägt eine Krone, er wird wichtig sein.", antwortete das Insekt. Catra sah ihn grimmig an. " Das sehe ich auch!", fuhr sie ihn an "Also, werr bist du?" Randor kam auf die Beine. "Ich bin König Randor aus dem Hause Miro. Regent von Eternia. Laßt mich gehen und ihr werdet..." "Schweig!", unterbrach ihn der Force Captain. "Deine Rregentschaft ist hierrmit beendet Rrandorr. Denn nun wirrd die Horrde auf Eterrnia herrrschen." Sie machte eine Handbewegung und der König wurde von den Troopern überwältigt und gefesselt. " Unserre Aufklärrungs Mission ist hierrmit beendet. Wirr brringen ihn zurr Frright Zone." Wärend ihre untergebenen sich in bewegung setzten, schaute das Katzenweib noch einmal Richtung der Rauchsäule, die zwischen den Baumkronen hervortrat, drehte sich aber wieder um, ohne ihr besondere Bedeutung zukommen zu lassen.  "Horrdak wirrd mehrr als zufrriedenmit mirr sein."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 06.10.2011, 23:34:33
Bow ging neben Keldor her, der schnellen Schrittes die Richtung vorgab. Shadow Weaver und Adora folgten ihnen mit kleinem Abstand. "Wie weit ist es noch bis zum schwarzen Tor?", fragte der Bogenschütze. Der Gar blieb einen Moment stumm, antwortete dann aber doch. "Dort, hinter den Hügeln in einer Höhle. Darin befindet sich ein alter Tempel, der das schwarze Tor beherbergt." Bow schaute ihn interessiert an. "Woher weißt du soviel darüber?" "Dies ist mein Planet, ich bin hier aufgewachsen. Meine Mutter warnte mich immer in die Nähe dieser Höhle zu gehen, jedoch war ich als Kind schon sehr neugierig und ging sehr oft an diesen Ort." Die beiden Männer gingen einige Minuten schweigend nebeneinander her, dann ergriff Bow wieder das Wort. "Ich wollte mich noch bedanken, dass du uns geholfen hast. Ich hoffe wir können Glimmer mit deiner Hilfe befreien und wieder zurück nach Hause gelangen. Mein Name ist übrigens Bow." Keldor stutzte und sah den Rebellen an. "Bow. An diesen Namen kann ich mich gar nicht erinnern.", sagte er, allerdings lauter, als er es vorhatte. "Was meinst du mit 'erinnern'?" wunderte sich Bow. " Wir haben uns vorher noch nie getroffen." " Ach, vergiss es." , winkte Keldor ab." Komm wir müßen uns beeilen."
Adora und Weaver unterhielten sich ebenfalls. Aber sprachen so leise, dass die beiden Männer sie nicht verstehen konnten. "Sollen wir diesem Gar trauen?" "Ich weiß nicht mein Kind. Er ist stark in der Magie, er könnte uns von Nutzem sein. Allerdings währe auch ich vorsichtig. Er hat etwas seltsames an sich." "Bow scheint ihm zu vertrauen." sagte Adora und erschrack sich selbt bei ihrem Satz. Fügte aber schnell hinzu "Aber was soll man schon von einem Rebell erwarten." Warum sagte sie solche Sachen? Warum wollte ihr dieser Harfespielende Halunke mit den himmlischen grünen Augen...Nein, diese Gedanken waren zu viel für sie. Sie fasste sich an die Schläfe und konzentrierte sich wieder auf die Hexe neben ihr. "...und deswegen ist es wichtig, dass wir zusammen halten." ,Hörte sich noch aus Weavers Mund. Mit großen Augen sah sie sie an. "Ja, du hast recht.", bestätigte sie, ohne zu wissen worum es eigentlich ging. Dieser verdammte Rebell besaß doch tatsächlich die frechheit,ihr nicht mehr aus dem Kopf zu gehen, mit seinem freundlichen getue und seinem Lächeln und mit seinen starken Armen und...
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 11.10.2011, 15:27:22
"Das, meine Liebe, sind meine alten Freunde König Grayskull und seine liebe Gemahlin Veena. Du müsstest die beiden aus den alten Geschichten und Legenden von Eternia kennen. Sie waren zu ihrer Zeit diejenigen, die Eternia von den Schlangenmenschen und der Horde befreit haben. Nun sind sie als Geister zurückgekehrt, um uns erneut im Kampf gegen die Dunkelheit beizustehen." Das königliche Paar nickte Teelana zu Begrüßung zu. "Sehr erfreut, euch kennenzulernen. Eine Freundin von Moss Man soll auch unsere Freundin sein. Sagt, mit wem haben wir die Ehre?" antwortete Grayskull. "Ich heiße Teelana, soweit ich mich erinnern kann. Mehr kann ich leider nicht von mir preis geben, da mich mein Gedächtnis im Stich gelassen hat." antwortete die Sorceress mit einem leichten Lächeln. Grayskull und Veena schreckten auf, als sie den Namen Teelana's vernahmen. "Wie sagtest du, ist dein Name?" hakte Veena nach. "Teelana." antwortete die Sorceress. "Und du kannst dich sonst an nichts erinnern?" "Nein, an gar nichts." "Sie träumt sehr intensiv, mir scheint es, als seien es Visionen, " ergänzte Moss Man, "und sie hat magische Heilkräfte." "Aber ich kann wirklich nicht sagen, wo ich die her habe oder was es zu bedeuten hat." versuchte Teelana sich zu rechtfertigen.
"Ich glaube dir, Teelana." antwortete Veena, "nur ist es so, daß wir eine Frau mit deinem Namen suchen, da wir glauben, daß sie uns im Kampf gegen die Dunkelheit helfen kann."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 11.10.2011, 15:33:05
"Und das soll ich sein?" fragte die junge Frau ungläubig. "Das weiß ich nicht. Ich könnte es mit deiner Hilfe vielleicht herausfinden. Wenn du es mir erlauben würdest, deinen Geist zu erforschen könnte ich sowohl unsere Fragen beantworten, ob du die Richtige bist als auch vielleicht versuchen, dein Gedächtnis zu heilen. Ich verspreche, daß es dir keine Schmerzen bereiten wird." Teelana sah zweifelnd zu Moss Man. Dieser antwortete auf ihre stumme Frage: "Du kannst ihnen vertrauen. Mach dir keine Sorgen, wenn dir jemand helfen kann, dann sie." Teelana nickte, "Also gut, ich vertraue euch. Laßt uns beginnen."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 11.10.2011, 17:13:01
Duncan hatte es geschafft noch rechtzeitig aus dem Gleiter zu springen. Er konnte der Wucht der explosion jedoch nicht ganz entkommen und wurde gegen einen Baum geschleudert. Nur dank seiner Rüstung wurde er vor lebensgefährlichen Verletzungen geschützt. Langsam rappelte er sich wieder auf und begutachtete seine Umgebung. Es dauerte noch einen Moment bist er sich wieder daran erinnerte, dass Randor entführt wurde. Leise fluchte er vor sich hin, dann begann er sich seinen nächsten Schritt zu überlegen. Randors Entführer konnte nicht allein sein, die oder der Komplize mussten Duncan ja vom Himmel geholt haben. Leider wusste der Waffenmeister nicht, wieviele Gegener auf ihn warteten.
Randor war Duncans bester Freund und ohne zu zögern hätte der Waffenmeister sein Leben gegeben um seinen Freund zu retten. Doch wusste er nicht in welche Richtung er sich wenden sollte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Onkel Hordak am 12.10.2011, 03:44:26
Hordak grinste nachdem ihm Kobra Khan Bericht erstattet hatte.
Obwohl er ein Schlangenmensch war mochte Hordak Kobra Khan. Er war eine bemerkenswert niedliche Mischung aus gerissener Verschlagenheit und Naivität. Khan war stets nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht, kannte keinerlei Loyalität und hätte seine eigene Mutter verraten, wenn es so etwas bei den Schlangenmenschen gegeben hätte. Und er wollte König der Schlangenmensch werden.

Hordak lachte bei dem Gedanken, dass Kobra Khan anscheinend ernsthaft daran glaubte.
Er selbst fragte sich wofür man wohl einen König brauchte, wenn es keine Schlangenmenschen gab.
Und nur ein Narr hätte diesem Pack erlaubt weiter zu existieren.

Insgeheim sah Hordak sich selbst als eine Art Wohltäter.
Die Eternier konnten sich glücklich schätzen, dass er es ein würde, der ihren Planet erobern würden und vor dem sie auf die Knie gehen würden.
Es war nicht das schlechteste unter dem Schutz der Horde zu stehen.....ganz anders würde es aussehen wenn die Schlangenmenschen die dominierende Macht des Planet wären, doch das würde Hordak nicht zulassen.

Er lächelte, ja die Eternier konnten wirklich froh sein.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 12.10.2011, 10:50:39
`Nun gut`dachte sich Duncan, 'es kann ja nur ein Scherge Skeletor's gewesen sein, auch wenn ich diesen Kämpfer noch nie zuvor gesehen habe. Wahrscheinlich wird er Randor eh nach Snake Mountain bringen, von daher wird sich mein Zielort nicht ändern, nur die Aufgabe wird weitaus schwieriger. Für einen Moment hätte ich schwören können, daß alte Hordesymbol auf der Rüstung erkannt zu haben, aber daß wäre unmöglich. Bestimmt nur eine optische Täuschung aufgrund des Überraschungseffektes. Nun gut, muß eben zu Fuß weiter.' Und so machte sich Man-at-Arms, nachdem er seine Position anhand der Himmelsrichtungen ausgemacht hatte, zu Fuß Richtung Snake Mountain auf, nicht ahnend, daß er das Hordesymbol sehr wohl richtig erkannt hatte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 12.10.2011, 13:50:46
Daria zog den Kopf ein. Sie hatte unüberlegt gehandelt, hatte vergessen, dass Whiplash nicht ohne Grund sein ursprüngliches Volk verlassen musste. Seine Kumpanen hier waren unberechenbar. Trotzdem wollte sie sich nicht einschüchtern lassen:"Ich habe nicht weniger riskiert als du, wenn du mich getroffen hast! Auch wenn wir mal einander versprochen waren, als Verbannter darfst du keinen Kontakt mehr zu einem Caligaren aufnehmen, das weißt du!" Der grüne Krieger richtete sich auf. Daria war ein Stück kleiner als er. Ihre Schuppen glänzten in einem türkisgrün, der Körperbau war der einer Menschenfrau, wenn man von dem Drachenschwanz absah. "Ich hatte meine Gründe, mich Skeletor anzuschließen. Unser Volk wird ausgenutzt, sowohl von den Drachen als auch von den Menschen! Mit Skeletors Hilfe hätte ich das Leben unseres Volkes verbessern können - ja, notfalls eben auch mit Gewalt! Aber du scheinst ja glücklich zu sein, wenn du den Drachen dienen darfst - das ist nicht die Art von Leben, die ich meinem Volk wünsche!"
Die Caligarin hielt dagegen. Sie waren wieder an dem Punkt angekommen, an dem sie sich immer gestritten hatten. "Gewalt ändert gar nichts! Skeletor soll unserem Volk helfen? Wovon träumst du nachts? Was hätte der davon?"


Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 12.10.2011, 13:59:59
Tri-Klops, der den Streit amüsiert gefolgt war, erhob sich. Nichts gegen gute Unterhaltung, aber jetzt waren die wichtigen Dinge des Lebens wieder dran.
"Beast-Man, was weißt du über die Drachenart, die solche Eier legt? Kannst du ihr Wachstum nicht ein bisschen beschleunigen?" Dem Affenmann war der Widerwillen, dem Kundschafter sein Wissen weiterzugeben, ins Gesicht geschrieben. Trotzdem antwortete er: "Der Schale nach ist es ein Junges der Schwarzdrachen.  Beast-Man kann es schlüpfen und sofort heranwachsen lassen. Aber das wird er nicht machen!"
Der neue Herrscher Snake Mountains zog den Affenmann am Kragen dicht zu sich heran. "So? Du wagst es, zu widersprechen?" Das orange Monster schüttelte den Kopf:"Nicht, weil Beast-Man ungehorsam ist, sondern weil Drachen sich nicht beherrschen lassen - und Schwarzdrachen schon gar nicht! Sie sind zu mächtig! Beast-Man hat Furcht und Tri-Klops sollte sie auch haben!" Der ehemalige Spion schlug die Warnung in den Wind. Folter machte jedes Lebewesen gefügig, warum sollte es bei Drachen anders sein? Mit einem Schwarzdrachen, der ihm zu Diensten war, ließ sich wesentlich mehr erobern als Snake-Mountain. Skeletor konnte einpacken, falls er je wieder erscheinen sollte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 13.10.2011, 12:26:07
Die Sonne schien hell an diesem Morgen, der Duft des Meeres umwehte Angella's Gesicht, sie konte das Salz fühlen, ja schmecken. Es war ein schöner Moment der Ruhe und des Friedens, dem sie sich für einige Momente hin gab. Sie stand am Kai des Hafens, an dem sie sich mit Castaspella und Frosta treffen sollte. Neben ihr standen Madame Razz mit ihrem fliegenden Besen Broom. Light Hope hatte sie hier hin geschickt, sie sollten sich hier treffen und mit einem Schiff in See stechen, mehr wusste sie nicht. Die Rebellion hatte sie schweren Herzens verlassen, doch hatte die Sorge um ihre vermisste Tochter sie letztendlich dazu getrieben. Sie hoffte inständig, daß Glimmer nichts passiert war und sie schnell zurückkehren konnten.
"Guten morgen, Angella. Was hat unser Treffen hier zu bedeuten?" Frosta und Castaspella waren angekommen und begrüßten nun die Führerin der Rebellion. "Light Hope hat uns heute morgen angewiesen, hierher zu kommen um uns mit dir zu treffen. Natürlich hat er wie immer nicht zu viel verraten." gab Frosta etwas unterkühlt, wie sie nun mal war, von sich. "Guten morgen, ihr zwei," antwortete Angella, "Glimmer und Bow sind verschwunden. Auch mir hat Light Hope nicht mehr verraten. Er meinte nur, wenn ich sie wiederfinden will, sollte ich mich hier mit euch treffen und dann zusammen mit einem Schiff in See stechen. Alles weitere läge noch im Dunkeln und würde sich dann lichten. Ich hatte gehofft, ihr wüsstet mehr." "Na toll, da eilt man hier hin und keiner hat ne Ahnung von gar nichts. Das es der alte Leuchtkäfer einem immer so schwer machen muß. Wo um alles in der Welt sollen wir denn jetzt ein Schiff her kriegen und vor allem, wo soll es hin gehen?"
"Habe ich richtig verstanden, die Damen brauchen ein Schiff?"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 13.10.2011, 16:34:46
Ein fülliger, leicht untersetzter, aber kräftig scheinender Matrose stand den Frauen gegenüber und sah sie mit einem freundlichem Lächeln an, welches wohl ausdrücken sollte, daß keine Gefahr von ihm ausging, aber bei Angella genau das Gegenteil bewirkte.
"Wer seit ihr?" antwortete Angella. "Wenn ich mich vorstellen darf, meine Name ist Swen und ich bin erster Offizier auf einem Schiff. Wenn ihr wollt, kann ich meinen Captain fragen, ob er euch mitnehmen will." "Wie überaus freundlich von euch, wie kommen wir zu so einer gemeinützigen Wohltätigkeit?" antwortete Frosta schnippisch. "Nun, Gemeinnützig wird mein Herr nicht sein, aber für einen guten Preis wird er euch bestimmt mitnehmen und sicher, ohne Fragen zu stellen, an euer Ziel bringen." "Dacht ich mir." Frosta verzog das Gesicht doch Angella übernahm die Initiative: "Also gut. Wir werden euer Angebot annehmen. Aber, auch wenn es euch etwas seltsam anmuten darf, wir kennen unser Ziel nicht." Swen hob überrascht eine Augenbraue, fing sich aber sofort wieder: "Nun, daß ist wirklich höchst ungewöhnlich, doch ich denke, auch das sollte kein Problem darstellen. Mein Captain folgt eh keiner bestimmten Route."
"Wer ist denn euer Captain und wann werden wir ihn kennen lernen?" wollte jetzt auch Castaspella wissen.

"Das bin ich, verehrte Damen. Nun, Swen, wen hast du denn hier aufgegabelt?"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 14.10.2011, 15:43:16
Hordak stellte eine kleine Gruppe von Troopern zusammen, die mit Leech zusammen nach Snake Mountain gehen sollte. Dann nahm er kontakt zu Catra auf, die ihm davon berichtete, dass sie jemanden gefangen genommen hatte, der sich als König Randor ausgab. Hordak war sehr efreut darüber, sollte der König wirklich in seine Hände geraten, würde der König und ganz Eternia schon bald vor ihm Knien. Sie würden schon bald alle erkennen, dass es eine ehere ist unter der Horde dienen zu dürfen.
Nun stand der Moment kurz bevor, in dem Snake Mountain fallen würde und mit dem König in seiner Hand, könnte Hordak schon bald die Schlacht beginnen. Die Schlacht, die über das Schicksal des Universums entscheiden würde.
Hordak musste sich beeilen, denn wen Horde Prime ihn finden würde, wäre sein gesamter Plan in Gefahr. Hordak wusste nicht ob Horde Prime stärker geworden war, doch hatte er in Despondos noch mehr Macht sammeln können.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 16.10.2011, 23:57:58
Skeletor war kurz davor sein Ziel auf dem Planeten der Gar zu erreichen. Seine Armee war auf seinem Weg noch etwas gewachsen und er würde auf Eternia noch mehr Kriger für sich gewinnen. Er würde sich dieses Mal nicht auf seine alten Handlanger verlassen, der einzige, der ihm nützlich sein könnte wäre Tri-Klops. Er könnte Waffen für die Skelette produzieren.
Skeletor bemerkte, dass sein Widderstab auf irgendetwas reagierte. Die leeren Augenhöhlen glühten immer heller auf. Der Herr der Finsternis schrieb dieses allerdings der nähe zu dem Portal zu. Er war völlig in seinen Gedanken versunken, als er Evil Lyns Stimme hörte: "Skeletor, deine Untoten brauchen vielleicht keine Pause, aber ich schon, wir sollten ein wenig rasten. In dem Wald, können wir uns gut verstecken." Skeletor drehte sich um und kochte vor Wut, doch als er einen Moment darüber nachdachte, wurde ihm klar, das Lyn recht hatte. "Wir werden eine Pause einlegen, folgt mir alle!" Sie gingen so tief in den Wald hinein, dass sie den Weg, auf dem sie eben gegangen waren nicht mehr sahen. Dann befahl Skeletor seinen Skeletten, Glimmer an einen Baum zu fesseln und von vier Kriegern bewachen zu lassen. Die restlichen Untoten verteilten sich im Wald um Skeletor und Evil Lyn herum.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 17.10.2011, 00:11:04
Keldor hob seine Hand. "Wartet, wir werden hier eine Pause machen. Wir werden unsere Kräfte noch brauchen, wenn wir auf Skeletor treffen sollten!" Auch sie gingen ein Stück in den Wald hinein. Keldor sagte: "Ihr könnt euch hier ausruhen, ich brauche ein wenig Zeit für mich!" Schnell verschwand er noch tiefer im Wald. Als er sicher war, dass die anderen ihn nicht so schnell finden würden, zog er den Spiegel aus seiner Tasche hervor. Er hielt ihn vor sein Gesicht und blickte hinein.
Sofort verschwand seine Umgebung und sein Gesamtes Blickfeld wurde von dem ausgefüllt, was im Spiegel zu sehen war. Er sah Evil Lyn, wie sie auf dem Waldboden saß und Skeletor beobachtete. Der junge Keldor wünschte sich, er könne Evil Lyns Gedanken lesen. Dann hörte er eine ihm sehr vertraute Stimme: "Mein Sohn, es ist so weit. Lass nun von dem Spiegel ab und lass das Schicksal seinen lauf nehmen!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 17.10.2011, 00:34:50
Evil Lyn beobachtete Skeletor schon eine ganze Weile. Sie vermisste Keldor in diesem Moment sehr. Immer mehr wünschte sie sich ihn zurück. Die Hexe schüttelte ihren Kopf. Solche Gedanken waren ihr eigentlich fremd. Schon immer hatte sie darauf geachtet auf niemanden angewiesen zu sein, doch bei Keldor ist sie schwach geworden. Skeletor drehte sich zu ihr um. Für einen Moment war es so, als würde sie Keldors Gesicht sehen und nicht die Knochen die nun Skeletors Gesicht waren. Der Herr der Finsternis kam auf sie zu. "Was starrst du mich so an Evil Lyn?" Die Hexe stand auf und sah in die dunkelen Augenhöhlen ihres Gegenübers. "Ich habe mich nur daran erinnert, wie du als Keldor warst!" "Keldor ist nicht mehr und das weißt du!" "Und doch denke ich noch an ihn." Skeletor lachte. "Seit wann bist du so Sentimental? Das passt nicht zu dir!" Evil Lyn ging auf Skeletor zu und streckte ihre Hand nach seinem Gesicht aus. Bevor sie es jedoch berühren konnte, griff Skeletor nach ihrer Hand.
Für einen Moment standen die beiden reglos da. Dann sprach Evil Lyn: "Ich weiß das Keldor tot ist, doch oft wünsche ich mich das er es nicht ist. Wenn er nur eine Nacht wieder für mich da wäre, dann würde ich damit schon zufrieden sein. Skeletor, wenn du es mir ermöglichst meinen Keldor wieder zu haben, auch wenn es nur für einen Augenblick ist, werde ich mein Leben für dich geben! Das schwöre ich dir!" Evil Lyns magischer Stab begann zu Glühen um ihrem Schwur noch mehr deutlichkeit zu verleihen. "Ich würde alles für dich tun und dir die treuste Dienerin sein!"
Skeletor lachte finster. "Du legst dein Leben in meine Hand! Wie dumm von dir! Doch ich werde dir deinen Wunsch gewähren. Nur musst du bereit sein dein Leben für meinen Schutz zu opfern!"
Der Packt war geschlossen und für einen Augenblick, der für Evil Lyn eine Ewigkeit und eine Sekunde zugleich zu sein schien, hatte sie ihren Keldor wieder.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 17.10.2011, 13:58:54
Evil-Lyn ließ sanft ihre Hand über den Rücken ihres ehemaligen Geliebten gleiten. Sie nahm ihren Helm ab, und silberne Lichtreflexe erschienen in ihrem weißblonden Haaren, von denen ein paar eigenwillig abstanden. Skeletor konnte mit viel Energien eine Illusion von seinem alten Aussehen herstellen. Innerlich blieb er kalt und tot, es war der Vollzug eines Handels, nicht mehr, nicht weniger. "Keldor", flüsterte Evil-Lyn heiser. "Vergiss Eternia! Lass uns hier neu anfangen!" Statt einer Antwort schlang der Herrscher der Unterwelt seine kräftigen Arme fest um den schlanken Körper seiner Magierin. Die Hexe gab sich der Illusion hin, geliebt zu werden. Vielleicht war es dumm, vielleicht war es schwach, aber es tat gut...

Glimmer beobachtete das Paar von dem Ort ihrer Gefangenschaft aus. Evil-Lyn war nichts besser als sie. Der Knochenkopf hatte mit ihren Gefühlen gespielt, nun war es Zeit, den Spieß umzudrehen. Das Skelettgesicht trug trotz seiner Verwandlung offenbar noch genug menschliche Bedürfnisse und Eigenschaften in sich. Die Lichterfee wusste um die unangenehmen Folgen, die der Verzehr der Beere nach sich zogen. Ob Skeletor noch Furcht vor Krankheiten hatte? Es könnte ein Ausweg sein. .. Das zierliche, rosagelockte Mädchen zerbiss die Beere und wartete ungeduldig auf deren Wirkung.




Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 17.10.2011, 15:44:11
Gedankenverloren stand Angella an der Reling des Schiffes und starrte wieder aufs Meer. Sie spürte mit zunehmender Entfernung von Castle Brightmoon, wie ihre magischen Kräfte schwanden. Bald würden sie vollkommen verschwunden sein. Doch das war ihr egal, hauptsache, sie fanden Glimmer. War ihre Tochter doch das Einzige, was ihr noch geblieben. Unentwegt kreisten ihre Gedanken zwischen Glimmer und Micah hin und her. So könnte es nicht ertragen, nach dem Verschwinden ihres Mannes vor so langer Zeit auch noch ihre Tochter zu verlieren. Sie hoffte nur, daß Light Hope sie nicht umsonst aufs Meer geschickt hatte.
Der Captain, Sea Hawk, war sein Name, war ein rauher Geselle, aber er hatte keine Fragen gestellt. Ihn hatte nur das Gold interessiert.
"Ganz schön ungemütlich hier draussen, heute." Swen hatte sich zu Angella gestellt und blickte sorgenvoll zum Himmel. "Diese Wolken verheißen nichts Gutes, vielleicht geht ihr besser unter Deck." "Ich danke euch für eure Sorge um unser Wohl. Das hätte ich auf diesem Schiff gar nicht erwartet." "Ach, wegen dem Captain. Ja, er hat einen rauhen Ton, aber im grunde seines Herzens ist er ein guter Mensch, er ist, sagen wir mal, ein bisschen vom Kurs abgekommen. Hat eine traurige Geschichte hinter sich. Ich glaube, er braucht etwas, woran er sich orientieren kann. Seinen Kompass ausrichten, wenn ihr versteht. Vielleicht könnt ihr und eure Freundinnen ja so ein Kompass sein. Ich hatte gleich das Gefühl, als ich euch am Hafen sah, daß ihr etwas Besonderes seit." "Danke für euer Vertrauen, Swen, aber ich glaube nicht, daß ich eurem Captain eine große Hilfe sein kann. Ich bin ja selber orientierungslos. Außerdem glaube ich nicht, daß euer Captain jemanden sucht, an dem er etwas Gutes tun will. Ich hatte das Gefühl, er würde für Gold alles tun." "Aye, da mögt ihr wohl im Moment Recht haben, aber trotzdem, mein Gefühl hat mich noch nie betrogen und aktuell sagt es mir, ihr solltet wirklich unter Deck gehen."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 17.10.2011, 19:11:03
Trap Jaw wurde von Marlenas Stimme aus seinem Traum gerissen. Für einen Moment konnte der Leibwächter des Bösen sich nicht erinnern wo er sich befand, doch nach wenigen Sekunden kam die Erinnerung zurück.
Die Königin stand mit Teela, Ram Man und Fisto in Trap Jaws Zelle und sah ihn an. Trap Jaw erhob sich und bemerkte die ernsten Gesichter der Masters.
"Was habt ihr nun mit mir vor?", fragte er. "Habt ihr über mein Angebot nachgedacht?"  "Das haben wir.", bestätigte Marlena. "Wir werden dich frei lassen, doch dafür führst du uns nach Snake Mountain." Der Mann mit dem Stahlkiefer nickte. "Einverstanden. Ich danke euch, dass ihr mir vertraut."
Teela befreite den Gefangenen und zusammen mit ihm verließen sie das Kellergewölbe, in dem die Zellen angeordnet waren. Auf dem Weg nach draußen erinnerte sich Trap Jaw an die Wachen, die er getötet hatte, als er Tri-Klops befreite. Das schlechte Gewissen plagte ihn, obwohl er doch wußte, dass sein Geist zu dieser Zeit vom Bösen vernebelt war.
Sie traten ins Freie, und Trap Jaw bemerkte, dass es sehr still in den Ruinen des Palastes war. "Wo sind die Menschen hin?" "Sie sind gegangen. In Zeiten wie diesen sucht das Volk von Eternos Schutz an einem Geheimen Ort.", antwortete Teela. "Ach. Und wo ist dieser Ort?" "Das werden wir dir gerade sagen!", blaffte Fisto ihn an. " Auch wenn du nicht mehr Skeletor dienst, heißt das lange nicht, dass du zum Volk von Eternos gehörst." "Fisto, bitte.", beruhigte Marlena Duncans Bruder. "Wir müßen jetzt zusammen halten, wenn wir Eternia retten wollen. Das heißt auch, dass wir ehemaligen Feinden vertrauen schenken müßen. Jeder hat eine zweite Chance verdient, das solltest du am besten wissen." Fisto wußte darauf nichts zu sagen und schaute nur zu Ram Man hinüber, der mit einem Nicken seiner Königin zustimmte. "Also schön. Dann laßt uns aufbrechen. Geh voran, Trap Jaw."
"Es wäre wohl am besten, wenn ich ein Auge auf dich habe. Einmal Schurke, immer Schurke." ,dachte sich Fisto, als die fünf sich nach Snake Mountain aufmachten und den Palast Herrenlos zurück ließen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 18.10.2011, 12:41:22
Schmerzen, Angst, eine Mauer, welche sie nicht durchdringen konnte. Veena versuchte tief in Teelana's Geist einzudringen, doch dort, wo die Erinnerungen lagen kam sie nicht weiter. Nichtsdestotrotz spürte sie gewaltige magische Kräfte in Teelana schlummern. Sie hätte auf jedenfall das Potential, eine Sorceress zu sein, aber Veena konnte es nicht mit Bestimmtheit sagen.
Enttäuscht kehrte Veena in die Realität zurück.
Während Teelana noch schlief ferklärte Veena ihren Freunden, daß sie nichts herausfinden konnte, es aber weiterhin möglich sein könnte, daß sie die Zauberin gefunden haben.
"Wer könnte uns jetzt noch helfen, Freunde?" fragte Moss Man. "Mir fällt nur noch das Orakel von Zalesia ein. Auch mir hat es damals geholfen und mir den Weg zu meiner Stärke gezeigt. Hätte ich doch nur vorher von eurem Fund gewusst. Ich hätte He-Man mitgebracht, er wüsste sofort, ob wir die echte Hüterin von Grayskull vor uns haben. Jetzt sucht er womöglich völlig umsonst."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 18.10.2011, 15:27:47
Evil Lyn war wie im Rausch und hatte sich komplett aufgegeben. Immer mehr gab sie sich dem Keldor hin, den sie sich vorstellte. Noch einmal war es wie früher. Noch einmal war es sie und er gegen den ganzen verdammten Rest. Sie spürte noch einmal dieses Feuer, in welchem sie brannten. Dieses alles verbrennende Feuer der Leidenschaft, welches sie miteinander verschmolzen hatte. Sie brannten beide, sie fühlte es noch einmal. Nichts würde sie je aufhalten können, nichts würde sie trennen können. Dies war der perfekte Augenblick für die Ewigkeit. Seine Kraft, seine Leidenschaft, nur für sie brannte er. Er würde ihr die Welt zu Füssen legen, daß hatte er ihr geschworen. Immer wilder wurde ihr Liebesspiel, immer größer wuchs die Ekstase, der sie sich hingaben. Immer heftiger wurde sein Verlangen, immer schneller seine Bewegungen. Sie keuchte, sie schrie, sie biß, sie kratzte, sie konnte nicht anders. Ihr Geliebter war zu stark, er war zurück, er hatte sie überwältigt, sie zur totalen selbstaufgabe gebracht und sie schrie alle ihre Emotionen heraus, schrie und dann wurden sie für einen kurzen, ewig dauernden Augenblick eins mit dem Universum.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 18.10.2011, 19:34:47
Dann war alles vorbei und Evil Lyn merkte wie Keldor sich von ihr entfernte. Sie lies ihre Augen geschlossen und wollte die Erinnerung an Keldor noch einen Moment halten. Doch riss Skeletors Stimme sie aus ihren Gedanken: "Denk an dein Versprechen Lyn!" Die Hexe flüsterte verärgert: "Ja doch Skeletor!" Sie blieb allerdings auf dem Boden liegen und hielt ihre Augen geschlossen.
Der junge Keldor forderte Bow, Shadow Weaver und Adora unterdessen zum weitergehen auf.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Onkel Hordak am 18.10.2011, 21:43:12
Randors Beine baumelten in der Luft. Die Trooper, die ihn an beiden Armen trugen, waren nicht gerade sanft. Catra flankierte sie als sie den Hof der Frightzone erreichten.

Die Gruppe  betrat einen gewaltigen Saal mit Säulen und blieb schließlich vor einem Podest stehen. Von diesem Podest führten einige weitere Stufen hinauf zu einer weiteren Plattform mit einem mächtigen Thron. Hordak stand auf dem Podest und hatte sich von der Gruppe abgewendet er blickte zu Vormus, der in einer Ecke kauerte.

"Mächtiger Hordak, ich erstatte Bericht. Hier ist unserer Gefangener.....Randor, König von Eternia," schnurrte Catra.

Nun drehte Hordak sich um.

"Ah, der König von Eternia.....Willkommen."

Hordak streckte eine Hand aus und getragen von Magie wurde Randor aus dem Griff der Trooper entlassen und schwebte auf Hordak zu. Hordak hielt den erschöpften König von Eternia etwas über eine Armeslänge von sich entfernt in der Luft und betrachtete ihn ausgiebig.

"Ich spüre keinerlei Magie...da ist nichts."

Mit diesen Worten bewegte Hordak die Hand und Randor wurde durch den Raum geschleudert und krachte gegen eine Wand. Der König von Eternia stöhnte auf, die Wucht des Aufpralls war so groß, dass er meinte jeder einzelne Knochen in seinem Körper müsste brechen. Langsam glitt Randor an der Wand in Richtung Boden, doch dann wurde er erneut von Magie gegriffen und flog zurück zum anderen Ende des Saals, wo Hordak ihn aus etwa 2 Meter Höhe zu Boden fallen ließ.

Wieder wurde Randor von Schmerzen geschüttelt. Er hatte nicht die Kraft aufzustehen und so kauerte er nun ob er wollte oder nicht auf seinen Knien vor Hordak.

"Nur ein Mensch," erklärte Hordak verächtlich.

"Als ich das erste Mal auf euren Planeten war, da hatte Eternia einen großen König, einen Kämpfer, einen würdigen Gegner....und heute? Ist das alles was ihr mir diesmal entgegenzusetzen habt? Habt ihr nicht mehr zu bieten?" 

Randor nahm alle seine Kraft für den nächsten Moment zusammen. Er hob seinen Kopf und sein Blick funkelte kämpferisch.
"Wir haben He-Man, er ist der Sträkste der Starken, ihr werdet lernen ihn zu fürchten."

Hordak grinste, seine Fangzähne funkelten.
"Ah.....He-Man....ich hörte von ihm....und ich freue mich darauf ihn kennenzulernen."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 18.10.2011, 22:48:36
He-Man ritt auf seinem Kampftiger an den Ort, an dem einmal Castle Grayskull stand. Der Ort, an dem er als Prinz Adam an seinem Geburtstag das magische Schwert von der Zauberin überreicht bekam.  Jetzt, wo er die Sorceress wieder finden wollte, kam es ihm am logischsten vor, noch einmal an ihrer alten Wirkungsstätte nachzusehen, ob nicht doch ein paar Hinweise auf ihren Aufenthaltsort zu finden waren.
Es nahm ihn immernoch sehr mit, die Burg nicht mehr anzutreffen, obwohl er dabei war, als Castle Grayskull vom schwarzen Rauch umhüllt wurde und spurlos verschwand. Nichts schien sich sonst in der näheren Umgebung verändert zu haben, bis ihm ein freigelegtes Grab auffiel. He-Man stieg von Battle Cats Rücken und näherte sich seiner Entdeckung.
Tatsächlich war es ein Grab, das von irgendjemandem ausgegraben wurde. Ein alter Grabstein bestätigte He-Mans Vermutung, allerdings konnte der stärkste Mann Eternias die alte und verwitterte Innschrift nicht entziffern. Jedoch sah er, dass es nicht nur eine Person gewesen sein mußte, die sich an der Ruhestätte vergangen hatte, denn er zählte mindestens sechs verschiedene Fußabdrücke rund herum. Eine Spur schien auszusehen, wie von einem Skelett. "Seltsam," ,sprach er zu sich selbst "was ist hier nur vor sich gegangen?"

"Der Anfang vom Ende!"
Eine Stimme hinter seinem Rücken ließ He-Man herum fahren und er sah eine Frau hinter sich stehen. Sie trug eine Art Schlangenrüstung und ihr grüner Körper schien Transparent zu sein. Außerdem trug sie ein Schwert mit sich, das einen leichten Schimmer von sich gab.
"Wer bist du?", fragte er die Frau. "Du brauchst keine Angst zu haben, He-Man. Ich wurde von den Weisen erschaffen, um die magischen Schwerter aufzubewahren, damit sie eines Tages den rechtmäßigen Erben König Grayskulls übergeben werden können, wenn die Zeit reif ist. Du, He-Man, hast vor einigen Jahren dein Schwert von der Zauberin erhalten und hast Eternia vor dem Unheil bewahrt. Doch nun, da wir kurz vor dem Ende stehen und ich mit Schrecken feststellen mußte, dass Schloß Grayskull und die Sorceress nicht mehr sind, und auch deine Kraft allein nicht ausreicht, um es abzuwenden, muß ich dir das zweite Schwert überreichen, sodass du es deiner Schwester überreichen kannst."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 18.10.2011, 23:04:28
He-Man war total verwirrt. "Ein zweites Schwert? Und das soll ich meiner Schwester übergeben? Ich verstehe nicht. Ich habe keine Schwester." He-Man sah die Frau an, die mit ausgestrecktem Arm mit der Waffe in der Hand vor ihm stand. "Komm mit mir. Ich bin selbst auf der Suche nach der Sorceress, ich bin sicher, dass sie dir helfen kann."
"Leider ist es mir nicht gestattet, weiter zu gehen, als zu diesem Ort. Meine Bestimmung ist es, die Schwerter den Personen zu geben, denen sie zugeteilt sind. Bitte nimm es, He-Man." Der blonde Kämpfer schloß seine Hand um den Griff, der im entgegen gehalten wurde. Ein bekanntes Gefühl durchströmte ihn, als er das Schwert in Händen hielt. "Aber eines mußt du mir erklären." , sprach er und löste den Blick von seiner Hand und stellte fest, dass er allein war. Die grüne Frau war spurlos verschwunden. He-Man und Battle Cat standen allein vor dem Grab. Er schaute sich noch einmal die Waffe an und wunderte sich über diese seltsame Begegnung.
"Eine Schwester? Wen hat sie damit nur gemeint?"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 19.10.2011, 00:26:53
Skeletor hatte sich mit seiner kleinen Armee wieder auf den weg gemacht und die Höhle, in der das Portal stand, war schon zu sehen. Schon bald würde er In den Krieg ziehen können. Evil Lyn würde ihn nun nicht mehr verraten, da sie ihren Schwur mit Magie besiegelt hatte. Da die Hexe nun uneingeschränkt zu ihm stand, würde das seine Streitkraft nur noch stärker machen. Der Herr der Finsternis hoffte nur das seine Anhänger, in seiner Abwesenheit, nicht zuviel Unheil auf Snake Mountain angerichtet hatten.
Ein schauer lief über Skeletors Rücken als er die Höhle betrat, etwas große würde geschehen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 19.10.2011, 00:50:13
Hordak vergewisserte sich, dass König Randor ihm nicht auch nur ein bisschen gefährlich werden konnte und dann wendete er sich an Catra. "Catra, nimm deine Truppe und folge Leech, er ist auf dem Weg nach Snake Mountain um dort Skeletors Anhänger zu vernichten. Auch wenn ich mir sicher bin, das Leech das alleine schafft, so glaube ich, dass es mit deiner Hilfe schneller geht und zumindest für uns weniger Opfer kostet!" Catra verbeugte sich. "Wir ihr befehlt mein Herr!" Sofort drehte sie sich um und ging davon.
Nun war Hordak alleine mit König Randor. Die finstere Stimme des Anführers der Wilden Horde donnerte durch den Saal. "König Randor, ich werde euch einen qualvollen tot ersparen, wenn ihr euch mir ergebt und mir sagt, wie ich He-Man am besten umbringen oder zumindest schwächen kann!" Die Welt um den König herum drehte sich noch immer von Hordaks unsafter Behandlung, doch auch unter diesen Bedingungen behielt er seinen starken Willen: "Ich werde nichts verraten! Eher sterbe ich als mein Volk zu verraten!" Hordak grinste und machte eine kleine Handbewegung. Sofort wurde Randor wieder gegen eine Wand geschleudert. Die Luft wurde aus seinen Lungen gepresst. Hordak begann nun lauthals zu lachen. Blitze zuckten aus seiner Hand und schlugen in de Körper des Königs ein. Randor brüllte vor Schmerz. Nach wenigen Sekunden lies der Schmerz jedoch nach und die Welt um König Randor herum verdunkelte sich. Hordak merkte, dass der König bewustlos wurde. Zwei Trooper wurden angewiesen den König in eine Zelle zu bringen und Hordak sofort zu berichten, wenn er aufwachen sollte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 19.10.2011, 12:10:55
Langsam aber sicher nährt sich das Geschehen auf Eternia und an all den anderen Orten einem kritischen Punkt. Castle Grayskull ist noch immer verschwunden. Skeletor nährt sich mit einer Armee untoter Gar dem Portal nach Eternia. Die Schlangenmenschen entwickeln einen geheimen Plan. Der junge Keldor, Bow, Adora und Shadow Weaver sind Skeletor auf den Fersen. Die Zauberin von Grayskull kann sich nicht daran erinnern wer sie ist. König Grayskull und seine Frau Veena suchen nach der Zauberin, obwohl sie schon bei ihnen ist. Count Marzo ist mit seiner eigenen Armee von Untoten auf den Weg nach Eternis.
Und zu allem Überfluss sind die 48 Stunden, welche die Drachen den Menschen von Eternis eingeräumt hatten um das Amulett zu besorgen bald vorbei.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 19.10.2011, 14:05:39
Skeletor war mit dem Ergebnis seines Einsatzes hoch zufrieden. Eines hatte er allerdings nicht einkalkuliert. Die Liebe zwischen Mann und Frau ist ein starkes Band. Nur ein Band ist noch stärker: Die Verbindung zwischen Mutter und Kind. Durch Angella aber auch durch Evil-Lyn sollte der Herr des Bösen bald erfahren, wie stark so eine Verbindung sein konnte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 19.10.2011, 15:08:40
Es gibt Orte in unserem Universum, die sind so dunkel und böse, daß es unsere Vorstellungskraft sprengen würde, würden wir versuchen, das Grauen an diesen Orten zu begreifen. Auf einen dieser Orte konzentrierte Marzo seinen Geist. Seine Armee war beachtlich gewachsen, doch waren es nur schwache willenlose Zombies, rekrutiert aus schwachen Menschen, doch außer He-Ro und Buzz Off war kein starker Krieger dabeigewesen. Marzo aber wollte sich nicht noch einmal überrumpeln lassen, wie es ihm vor 20 Jahren bei seiner Niederlage passiert war. Daher suchte er nun nach demjenigen, der ihm einst im Weg stand und dessen Söhne ihn besiegten. "Ah. Da steckt ihr also. Sehr schön. Ich hoffe, Euer Urlaub, auf den ich euch geschickt habe, hat Euch gefallen." murmelte er leise zu sich selbst. Marzo beschwor ein Portal über seinem Kopf und aus dem Kreis aus Rauchschwaden fiel ein Körper, der soviele Qualen erlitten hatte, daß es für Tausend Mörder gereicht hätte. Ein von Narben übersäter Mann, mit weißem Haar und nur mit einem kleinen Fetzen Stoff das nötigste bedeckt, lag bewusstlos vor Marzo's Füßen. "Willkommen zu Hause, König Miro. Ich freue mich, euch als neustes Mitglied meines Gefolges begrüßen zu dürfen. Wir werden Euer altes Zuhause, Eternos, besuchen und Ihr werdet ganz vorne stehen, als mein persönliches Schutzschild, sollte Euer verzogener Bengel auch nur auf den Gedanken kommen, sich mir entgegenzustellen."
Unter dem diabolischen Lachen Marzo's wurde der alte König an hölzernes Kreuz gebunden, welches fortan von den Zombies als Trophäe vornweg getragen wurde.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 19.10.2011, 18:09:40
Evil Lyn, die neben Skeletor im Eingang der Höhle stand, blickte noch einmal zurück. Es würde nicht mehr lange dauernund sie würden diesen Planeten durch das schwarze Tor verlassen. Diese Vorstellung gefiel der Hexe nicht, doch hatte sie sich nun ganz und gar ihrem Herren und Meister verschrieben.
Eben noch in Gedanken, stieß Evil Lyn mit aller Kraft den Herren des Bösen zur Seite und er fiel zu Boden. Zwei seiner Krieger waren sofort zur stelle und halfen Skeletor auf die Beine. "Hast du den Verstand verloren, Evil Lyn ?!", donnerte Skeletor los und stürmte auf Evil Lyn zu, die ebenfalls am Boden lag.
Zu seinem Entsetzen steckte in ihrem Körper ein Pfeil, der eben noch von Bow abgeschoßen wurde und eigentlich dem Knochenkopf galt.
Lyn sah ihren Geliebten mit Tränen in den Augen an. "Skeletor, lauf. Es sind die Anderen.", sagte sie mit leiser Stimme, bevor sie zusammenbrach.
Skeletors Augen leuchteten auf und es hatte den Anschein, als ob der Herr des Bösen darüber nachdachte, ob er seine Hexe retten sollte, oder nicht. Letztendlich wandte er sich an seine Skelettkrieger. "Haltet mir den Rücken frei.", befahl er. "Ich werde das Portal nach Eternia suchen. Und wagt es nicht, auch nur einen Angreifer am Leben zu lassen.

Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 19.10.2011, 18:26:41
Der junge Keldor brüllte Bow an: "Ich habe euch gerettet, dafür lässt du Evil Lyn jetzt in ruhe! Sie wird nicht getötet! Was mit dem Rest ist, ist mir egal!" Bow feuerte Pfeil um Pfeil auf die Skelettkrieger. Dabei versuchte er Glimmer unter ihnen ausfindig zu machen. Adora stand mit einem Blaster hinter Bow und feuerte auch. Sie war eine gute Schützin, und fast jeder ihrer Schüsse traf. Die Untoten kamen jedoch unaufhaltsahm näher. Shadow Weaver reagierte schnell und stellte sich zwischen Bow und Adora. "Ihr beseitigt unsere Gegner und ich schütze uns!" Ein magischer Schild entstand um sie herum.
Der junge Keldor stürmte währenddessen in die Richtung in der Evil Lyn lag. Einem Untoten hatte er das Schwert aus der Hand gerissen und bahnte sich damit nun einen Weg durch die Reihen seiner Gegner. Er musste rechtzeitig kommen, son wäre alles umsonst gewesen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 19.10.2011, 18:42:57
Skeletors Hexe hörte, dass jemand mit ihr sprach.Ihre Augen hielt sie jedoch geschloßen. War es ein Traum? Sie erinnerte sich noch an einen Pfeil, der auf sie zugeflogen kam.

"Mutter, nein!"

Wer war das? Evil Lyn spürte einen starken Schmerz in der Magengegend und endlich öffnete sie die Augen. Alles schien verschwommen und dazu kam noch der Lärm eines Kampfes.

"Mutter, bitte stirb nicht! Sieh mich an!"

Das Bild wurde klarer und sie sah ihrem Geliebten in die Augen. Tatsächlich, es war Keldor. War sie tot? Sie versuchte etwas zu sagen, doch konnte sie nicht.

Keldor hielt seine Mutter in den Armen. Er konnte nicht glauben was gerade hier passierte. Davon hatte sie ihm nie etwas berichtet. Zum ersten mal, seit er in dieser Zeit war, wußte er nicht, was er tun sollte. Er dachte angestrengt nach und achtete nicht einmal mehr auf den Kampf, der sich immer mehr in Richtung Höhleninneres verlagerte.
Es gab nur noch eine Möglichkeit, die ihm einfiel. Er atmete noch einmal tief durch und holte sein Amulett aus der Tasche.
"Weißt du noch, als du es mir schenktest?", fragte er. "Du sagtest, es hat dir einst das Leben gerettet."

Er nahm die Hand seiner sterbenden Mutter, Tränen flossen über seine Wangen und mit fester Stimme sagte er einen Spruch auf. Wieder und immer wieder, bis das Amulett in seiner Hand grün zu leuchten anfing.

Evil Lyns Wunde schloß sich wie durch Zauberhand, doch war es nun Keldor, der an der selben Stelle stark zu bluten anfing. Er wurde immer schwächer und kippte schließlich zur Seite. Evil Lyn richtete sich auf und beugte sich über ihren Lebensretter um nach ihm zu sehen. Er sah Keldor wirklich zum verwechseln ähnlich, doch sie wußte, dass er es nicht sein konnte.

"Du wußtest es von Anfang an.", flüsterte der Gar ihr zu.

"Wer bist du?", fragte sie verstört.

Keldor zog an seiner Kette und zeigte Evil Lyn das Bild, das darin eingelassen war. Mit dem letzten Funken Lebens, das noch in ihm war gab er ihr die erschreckende Antwort.

"Ich bin dein Sohn."

Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 19.10.2011, 18:49:45
Ein Doomseeker flog zu Tri-Klops- Sofort entstand ein Hologramm welches die Umgebung um Snake Mountain zeigte, Tri-Klops sah sich die Bilder genau an. Er sah wie sich etwas in den Schatten bewegte. Dann erkannte er was sich dort bewegte. Es waren General Rattlor und einige andere Snakemen. Der neue Herrscher Snake Mountains reagierte sofort: "Wir werden angegriffen! Sofort alle bereit machen für einen Kampf! Die Snakemen kommen!"
Es dauerte nicht lange, da waren die Krieger des Bösen versammelt. Keiner von ihnen wusste, wie sie ohne Skeletor gegen die Snakemen ankommen konnten.
Auch die Snakemen bereiteten sich auf den Kampf vor, Rattlor gab letzte Befehle und sie nährten sich langsam aber sicher dem EIngang Snake Mountains.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 19.10.2011, 18:57:53
Evil Lyn war geschockt, doch es dauerte nicht lange, da gewann sie ihre Fassung wieder. Sie beschwörte all ihre magische Kraft und versuchte damit die Wunde ihres Lebensretters zu schließen. Heilmagie war nicht ihre stärke, doch irgendetwas in ihr zwang sie zum weiter machen. Ihr Sohn schlug die Augen auf und starrte Evil Lyn an. Ein wenig Lebenskraft war noch in seinen Augen zu sehen. Evil Lyn spürte, dass er wirklich ihr Sohn war.
Sie wurde immer schwächer und die Augen ihres Sohnes wurden immer trüber. "Nein mein Sohn, du darfst nicht sterben! Bitte nicht jetzt, ich möchte das du lebst!" Evil Lyn liefen tränen über ihr Gesicht und wie durch ein Wunder merkte sie, dass ihre Kraft zurückkehrte. Langsam schloss sich die Wunde des jungen Mannes. Er war bewustlos, doch Evil Lyn hatte die HOffnung, dass er überleben könne.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 19.10.2011, 19:03:28
Rattlor und seine Mannen stürmten Snake Mountain. Aus einer dunkelen Ecke Sprangen die Krieger des Bösen hervor und gingen in den Gegenangriff über. Tri-Klops schlug mit seinem Schwert nach General Rattlor. Der General konnte im letzten Moment ausweichen und lies seinen Kopf nach vorn schnellen. Tri-Klops antwortete mit einem Energiestrahl aus einem seiner Augen, der Rattlor zurück schleuderte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 20.10.2011, 09:42:07
Einsam flog der Engel des Todes durch die Weiten des Universums. Er, der Vernichter von Welten, der Seelenernter, derjenige, der immer am Ende stand. Er war nicht gut oder böse, er hatte keine Ambitionen, Macht über etwas zu erlangen oder Welten zu erobern. Er war einfach er, er erfüllte einfach die ihm zugedachte Aufgabe. Er beklagte sich nicht. Es war ihm egal, daß er am Anfang aller Dinge den einen Bruchteil nach dem Leben entstand. Es war einfach logisch. Er wusste, dafür würde er am Ende stehen. Wenn alles verging. Er würde die Party als Letzter verlassen, das Licht ausmachen und die Tür abschließen. Er flog dahin, streifte unendlich viele Welten, auf einer von ihnen hätte er heute seinen Geburtstag feiern können, doch den wievielten hätte kein menschliches Hirn sich vorstellen können. 24 millionen Äonen kämen dem nicht mal annähernd nahe. Sein Ziel war diesmal die Rückkehr zum Ursprung, zur Mitte des Universums, denn dort würde sich bald alles entscheiden und er würde eine reiche Ernte einfahren. Doch das war ihm egal, er würde nur seine Aufgabe erfüllen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 20.10.2011, 12:19:30
Der Kampf zwischen den Snakemen und Skeletors Kriegern war in vollem Gange und die Snakemen schienen zu unterliegen. Ein finsteres Lachen war zu hören, welches den Kämpfenden durch Mark und Bein ging. Ein magischer Energiestoß schoß auf Spikor zu und schleuderte ihn gegen eine Wand. Spikor sackte sofort bewustlos zusammen. Da schoß ein weiterer Energiestoß auf Beastman zu. Das orangene Monster wurde am Kopf getroffen und der Geruch von verbrantem Fell kroch jedem in seiner Umgebung in die Nase oder die Nasenlöcher. Auch Beastman wurde gegen eine Wand geschleudert.
Und aus den Schatten, die den Eingang von Snakemountain umgaben, trat der König der Schlangenmenschen. In seiner Hand hielt er einen magischen Stab um den sich das Abbild einer Schlange wand. "Ihr Krieger Skeletors seit des Todes! Ergebt euch sofort! Sonst töten wir euch alle!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 20.10.2011, 12:39:12
Daria konnte von ihrem Versteck aus den Kampflärm hören. Zum ersten Mal machten sich bei der Caligarin die Drachengene bemerkbar. Ob moralisch, oder nicht, es blieb keine Wahl. Dann starben eben alle, das Risiko musste sie eingehen. "Ich kann nicht länger bei dir bleiben - ich muss zu meinen Leuten," zischte Whiplash seiner Ex-Verlobten zu. "Ich weiß, aber nicht ohne Hilfe. Vielleicht kannst du ihn kontrollieren..."

Mit diesen Worten nahm die Halbdrachin die Flasche mit dem Gebräu, das Beast-Man für seinen neuen Meister hergestellt hatte. Sie träufelte es über das Drachei. Sekundenschnell sprang die Schale, das Jungtier schoss in die Höhe, ein Prozess, der eigentlich mehrere Jahre in Anspruch nahm. Im Nu stand ein schwarz-grün gesprenkelter Drache vor ihnen, dessen Schweif mit großen Dornen gespickt war. Daria nutzte die Verwirrung des Tieres und legte ihm das elektronisch Halsband um, das Tri-Klops eigens dafür entwickelt hat. Whiplash war fassungslos: "Aber das...das ist gegen unseren Codex, gegen unsere Ehre, ein Wesen wie ihn zu zwingen!" Daria schüttelte den Kopf: "Wir haben keine Zeit für Ehrencodexe! Setz dich auf seinen Rücken und versuche zu retten, was zu retten ist! Ich versuche, Granamyr zu erreichen. Er muss von den Geschehnissen unterrichtet werden. Die Rache an den Menschen ist zweitrangig. Kommen die Schlangenmenschen an die Macht, so gibt es für niemanden mehr Hoffnung!" 





Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 20.10.2011, 14:04:50
Tri-Klops sah seine Niederlage immer näher Rücken. Ohne Skeletor waren sie einfach zu schwach für einen Gegner wie die Snakemen. Er wurde schon von General Rattlor in bedrängnis gebracht und konnte sich nicht vorstellen, gegen den König des Schlangenvolkes zu kämpfen. Er wich einen Angriffs Rattlor aus und feuerte wieder einen Energiestrahl auf den Kopf seines Gegners. Er traf ihm an einen seine Augen und Rattlor sackte in sich zusammen, doch Tri-Klops hatte keine Zeit zu schauen, ob sein Gegner noch am Leben war, denn er musst sich schon gegen einen neuen Gegner verteidigen
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 21.10.2011, 12:22:17
Nichtsahnend über die Geschehnisse auf Snake Mountain kämpfte sich Man-at-Arms durch den dichten Wald und fluchte immer wieder auf, wenn ihm Zweige ins Gesicht schlugen oder ein vermeintlicher Weg in eine Sackgasse führte. Als er auf einer kleinen Lichtung anhielt um sich neu zu orientieren, Lichtung hieß in diesem Fall, daß er aufrecht stehen konnte ohne zerkratzt zu werden, brach plötzlich der Boden unter seinen Füssen weg und er rutschte einen dunklen Gang entlang in die Tiefe. Duncan war davon so überrascht, daß er keine Chance hatte zu reagieren und als er mit einemmal gegen etwas Hartes, vermutlich der Boden einer Höhle, schlug, wurde ihm schwarz vor Augen und er verlor das Bewusstsein.

Als Duncan erwachte, dröhnte sein Schädel, als ob ein Schmied ihn als Amboss benutzen würde. Langsam klarte sein Blick auf und er sah sich um. Er war in einer dunklen Höhle, ein paar Fackeln spendeten ein bisschen Licht und, wie er zu seinem Bedauern feststellen mußte, war er mit den Händen an die Wand gekettet worden. "Na toll." entfuhr es ihm und schaute sich weiter um. Neben ihm stöhnte es und er erblickte einen weiteren Mann, welcher ebenfalls angekettet war. Er hatte volles, dunkelbraunes Haar und trug einen Vollbart.

Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 21.10.2011, 13:13:09
"Pssst, hey, aufwachen." Man-at-Arms versuchte, seinen Mitgefangenen zum erwachen zu bringen und lautes Stöhnen deutete darauf hin, daß er auf dem richtigen Weg war. "Hey, aufwachen. Was machen wir hier? Wo sind wir und wer seit ihr?" "Ich...," begann der Mann mit Mühe, "Ich bin Micah von Brightmoon, angenehm. Entschuldigt mein Aussehen, aber ich war nicht auf Gesellschaft vorbereitet." "Micah von Brightmoon sagtet ihr, klingt, als seit ihr ein König, aber ich habe noch nie von einem Brightmoon auf Eternia gehört." "Eternia?" Micah schaute den Waffenmeister überrascht an. "Wieso Eternia, wir sind doch auf Etheria."
"Ah. Meine Gäste haben sich schon kennengelernt. Wie schön." wurden die beiden Männer von einer hohen, krächzenden, weiblich klingenden Stimme unterbrochen. "Wer seit ihr? Warum werden wir gefangen gehalten?" entfuhr es Man-at-Arms, noch bevor er sah, wem die Stimme überhaupt gehörte.
"Schweig, du ungehobelter Klotz." antwortete die Stimme barsch. "Ich bin Hunga, die Königin der Harpyien und ihr seit unbefugt in mein Reich eingedrungen." Und mit dieser Antwort trat die Harpyie ins Licht und Man-at-Arms wünschte sich, sie würde wieder im Dunkel verschwinden.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 21.10.2011, 13:50:53
"Hunga! Was hat das zu bedeuten, daß wir nicht mehr auf Etheria sind?" schaltete sich Micah ein.
"Nun, mein lieber König Micah, ich war leider gezwungen, mich vor der Horde zurückzuziehen und als ich zufällig in der Nähe war, als dieser Bastard Hordak ein Portal nach Eternia geöffnet hatte, durch daß ihm einer seiner Anhänger ein Baby brachte, welches wohl von königlichem Blut war. Er wollte aber wohl zwei haben, jedenfalls stieß er seinen Jünger zurück durchs Tor und überließ ihn seinem Schicksal. Nachdem Hordak mit dem Baby verschwunden war, konnte ich die magische Spur zurückverfolgen und habe selbst ein Tor hierhin geöffnet um mich vor der Horde zu verstecken. Euch nahm ich natürlich mit, als meine größte Trophäe." "Du Scheusal," entfuhr es Micah, "ihr habt mich im Glauben und der Hoffnung gelassen, meine Familie könnte mich retten. Sollte ich jemals frei kommen, werde ich euch dafür bezahlen lassen.
Man-at-Arms hatte aufmerksam zugehört und versuchte sich an einen solchen Vorfall zu erinnern, doch wollte es ihm beim besten Willen nicht einfallen, auf welches Ereignis Hunga angespielt hatte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 21.10.2011, 14:32:45
"Tri-Klops, geh aus dem Weg! Ich unseren Freund hier noch nicht ganz unter Kontrolle!" Der Spion des Bösen wich unwillkürlich ein paar Schritt zurück und erstarrte. Ein riesiger
grün-schwarzer Drache mit Whiplash auf dem Rücken erhob sich aus dem Nichts und spie weißglühende Funken auf mehrere Snake-Men. Die Kämpfer  zischten vor Schmerz und Schreck.  Ein paar brachen mit schweren Verbrennungen zusammen. Whiplash zwang sein Reittier mit Hilfe des Halsbandes herum und hielt auf General Rattlor zu. Mit dieser mächtigen Waffe hatten die Snakes nicht rechnen können. Tapfer versuchte Rattlor, seine Giftzähne in die mächtige Echse zu schlagen, doch die Schuppen waren zu hart, der rote Snake-Man fand keinen Ansatz zum Beißen. Mit einem Hieb des Schweifes wurde der General von King Hss wie ein Spielzeug zu Boden geschleudert. "Rückzug! Rückzug!, ächzte
Tung Lashor. "Rückzug? Oh nein! Jetzt werdet ihr zahlen, Schlangenpack," brüllte, Tri-Klops, der wieder Morgenluft witterte.


Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 22.10.2011, 12:48:15
Zodac unterbrach abermals seine Meditation. Wieder einmal spürte er, wie die Geschichte Eternias einen anderen Weg einschlug. Der Galaktische Kundschafter, der die Zukunft kannte, wußte , dass die Zukunft in ständiger bewegung war, aber die änderungen in letzter Zeit waren ungewöhnlich.
Er grübelte, ob  es seine Schuld war, weil er König Grayskull und dessen Frau wieder zurück nach Eternia gebracht hatte. Wenn es so wäre, hätte er als Mitglied des galaktischen Rates einen folgenschweren Fehler begangen.
Zodac schloß erneut die Augen und konzentrierte sich.  Er mußte herausfinden was nicht stimmte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 22.10.2011, 21:19:51
Orko beeilte sich, um seine Freunde im Palast zu warnen. Hätte er gewußt, dass sich niemand mehr dort aufhielt, hätte er sich seinen Weg sparen können.
Doch auch diese Erkenntnis hätte den Trollaner wohl nicht aufhalten können, denn er nahm die Schuld auf sich, das Amulett verloren zu haben.
"Ich komme einfach zu langsam voran.", dachte er sich, als er dahin schwebte. Doch wozu war er eigentlich der größte Zauberer des Universums? Ja, warum zauberte er sich nicht ein Transportmittel das ihn mit hoher Geschwindigkeit zum Palast bringen könnte? Und so sprach Orko seinen Zauberspruch.


Der Sturm, der sich um das Schiff von Captain Sea Hawk bildete, wurde immer heftiger. Angella und ihre Begleiter hatten sich indessen doch lieber unter Deck begeben, während die Crew mit ihrem Captain das Schiff durch den Sturm zu steuern versuchten.
Als allerdings eine Welle von riesigem Ausmaß das Schiff zum kentern brachte, glaubte selbst der kühnste Seefahrer auf diesem Schiff an sein Ende und dem Grab auf dem kalten Meeresgrund.

Doch als sich die Seeleute schon auf das eiskalte Nass vorbereiteten, wurde es still um sie. Sie öffneten die Augen und sahen blauen Himmel über sich. Verwunderung machte sich an Deck breit und alle sahen hinauf zu ihrem Captain, der über ihnen beim Steuermann stand. Sea Hawk war ebenso ratlos wie sie und schaute über die Reling. Er sah Bäume, er sah Gras und eine kleine Gestallt mit Zipfelmütze, Mantel und blauen Ohren.

"Oh je.", sagte Orko. "So hab ich mir das nicht vorgestellt.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 23.10.2011, 00:26:33
King Hss war erstaunt in Snake Mountain einen Drachen zu sehen und dann kämpfte dieser auch noch für Skeletors Krieger. Doch schnell wich die Verwunderung. Der König der Schlangenmenschen schrie auf: "Rückzug! Wir müssen den Kampf nach draußen verlegen!" Ohne darauf zu achten, ob seine Snakemen ihm folgen, rannte Hss nach draußen. Die Snakemen flüchteten hinterher, doch mussten sie dabei noch versuchen sich gegen Skeletors Krieger und den Drachen zu wehren.
Als King Hss wusste, dass er auserhalb der Reichweite des Drachen war, platzten aus seinem Oberkörper viele Schlangen. In jedem der Schlangenmäuler die größte Schlange, in der Mitte hielt einen Goldenen Ring in ihrem Maul. Der Ring begann zu Glühen und alle Schlangen, an King Hss Körper, fingen an zu sprechen: "Wir haben unsere mächtigste Waffe wieder! Ihr werdet uns unterlegen, selbst mit dem Drachen an eurer Seite!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 24.10.2011, 03:13:35
Keldor befand sich in einer Welt aus finsterniss. Er spürte, wie er immer mehr in ihr verschwandt. Es war kaum noch etwas von ihm übrig, als er endlich wieder etwas spürte. Es war, als ob etwas an ihm zog. Etwas oder jemand wollte ihn in die Realität zurückholen. Immer heftiger wurde an ihm gezogen. Er spürte seinen Körper langsam wieder.
Als er seine Augen öffnete, sah er Evil Lyn, seine Mutter neben ihm Knien. Ihr stand der Schweiß auf der Stirn. Keldor wurde sofort klar, dass sie ihm das Leben gerettet hatte. Vorsichtig stand er auf. Um ihn herum tobte ein Kampf, zwischen Skeletten und seinen Gefährten. Doch waren sie nun nicht mehr seine Gefährten. Er hatte noch etwas zu erledigen. Evil Lyn sackte langsam zusammen, doch bevor sie auf den Boden fiel hob Keldor sie hoch. Er ging mit ihr auf seinen Armen hinter Skeletor her.
Als er auf den Herrn des Bösen traf, war dieser schon damit beschäftigt, das Portal nach Eternia zu öffnen. Keldor legte seine Mutter vorsichtig auf dem Boden ab und vergewisserte sich, dass sie in Sicherheit war. Er ging einige Schritte auf Skeletor zu. Der Herr der Finsternis drehte sich zu ihm um und seine Augen glühten rot auf: "Denkst du wirklich du kannst dich an mich heranschleichen? Ich bin Skeletor und auch wenn du mich mit deinem Spiegel überraschen konntest, so bin ich doch stärker als du!" Skeletor hielt in einer Hand seinen Widderstab und in der anderen Glimmers.
Keldor zuckte mit den Schultern: "Ja du bist nun stärker, doch ist das nicht dein verdienst, nur durch den magischen Stab einer jungen Frau konntest du diese Kraft erreichen!" Skeletor lachte finster auf: "Dieser Stab hat seinen Dienst fast erledigt, ich bin froh wenn ich ihn loswerde. Er ist von einer furchtbaren weißen Magie ausgefüllt." Skeletor murmelte ein paar unverständliche Worte, aus einer sehr alten Sprache und rammte Glimmers Stab in den Boden. "Nachdem ich dich getötet habe, kann ich den Zauber, der das Portal öffnet auch noch vollenden!" Skeletor hielt den Widderstab nun mit beiden Händen vor sich.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 24.10.2011, 03:24:24
"Wenn du wüsstest wer ich wirklich bin, würdest du wissen, dass es nicht so leicht ist gegen mich zu gewinnen Skeletor!" Keldor konnte gerade so diesen Satz beenden, da musste er schon einen magischen Schild um sich errichten, der einen Energiestrahl Skeletors abwehrte.
Der Widderstab qualmte ein wenig und Skeletor lachte finster. "Dies war nur ein Bruchteil meiner Kraft, dein Schild hält auf keinen Fall einen weiteren Angriff aus!" "Da hast du vielleicht recht Skeletor, doch war dies auch nicht alles was ich drauf habe!" Keldor grinste seinen Gegner an und in seiner rechten Hand tauchte plötzlich ein Widderstab auf, der genau wie der von Skeletor aussah. Sofort schoß Keldor mit einem magischen Strahl auf Skeletor, der den Angriff mit einem eigenen Energiestrahl parrierte. Skeletor konnte kaum glauben was er sah und vor allem was er spürte. Er wusste, dass der Widderstab, den sein Gegner in der Hand hielt, sein eigener war. Doch das war unmöglich, denn Skeletor hielt seinen Widderstab selbst in der Hand.
"Ja Skeletor, was ich hier in der Hand halte, ist dein Widderstab!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 24.10.2011, 12:06:42
Weder Skeletor noch Keldor gabe während ihres Kampfes nach. Doch Keldor wolte gar nicht gegen Skeletor kämpfen. "Ich kann dir eine Möglichkeit bieten, noch stärker zu werden. Doch musst du mir dafür einen Gefrallen tun!" Skeletor schien für einen Augenblick nachzudenken. "Wie möchtest du es denn erreichen, dass ich noch mächtiger werde?" "Zunächst musst du mir versprechen, Evil Lyn von ihrem Schwur zu befreien. Außerdem muss sie am Leben bleiben und natürlich musst du mein Leben auch verschonen. Von meinen Gefährten sollte zumindest eine Person am Leben bleiben."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 26.10.2011, 12:30:28
Daria war schon fast am anderen Ende von Snake-Mountain angelangt, als sie mehrere lange, seildünne behaarte Beine um sich fühlte. "Schsch! Nicht hier hinaus! Sie warten nur auf dich!" Vier rotglühende Augenpaare richteten sich auf sie. Ein Spinnenmensch! Die Caligarin war so erschrocken, dass sie dem blauhäutigen Wesen folgte. Es ging durch mehrere Katakomben, hier und da waren leblose, ausgesaugte Hüllen von Beutetieren -oder waren es Menschen?- zu sehen. Der Fremde hatte, wider Erwarten, nicht gelogen. Durch eine dünne Steinwand konnte man Tageslicht schimmern sehen. "Geh, und warne Granamyr. Wenn der rosa Fettwanst noch etwas Verstand im Schädel hat, wird er dir helfen." Daria war entsetzt über die respektlose Art, mit der der Spinnenmensch über der Obersten der Drachen sprach. "Warum hast du dich abgesetzt? Warum hilfst du deinen Leuten nicht?" Der Weber lachte heiser. "Du hast eine komische Art, Dankbarkeit zu zeigen. Snake Mountain wird fallen, es ist nur noch eine Frage von Stunden. Ich verschwende meine Kräfte nicht, um als Diener für die Natter herzuhalten. Ich suche mir meinen Herren selbst!" Mit diesen Worten verschwandt der Spinnenmann lautlos in der Dunkelheit.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 26.10.2011, 13:04:47
Webstors Prophezeiung ging schneller in Erfüllung als erwartet. Der Ring der Snake-Men verdoppelte die Kräfte der Schlangenkrieger um ein Vielfaches. Unglücklicherweise verweigerte die neue Waffe der Evils ihren Dienst -wie von Beast-Man vorhergesagt.  Das Eletrohalsband schien den Drachen nicht länge zu irritieren. Er zerriss das Band der Gefangenschaft, schüttelte sich noch einmal und brach ohne zu Zögern durch die nächste Wand. Einmal draußen, erhob sich das Tier anmutig in die Höhe und flog davon.

Die Snakes nutzen ihre Chance. Jitsu, Blade und Ninjor wurden betäubt und als lebender Proviant bestimmt. Tri-Klops, der ebenfalls menschlicher Natur war, wurde verschont, ganz verstand der Ingenieur des Bösen nicht, warum. Die übrigen Dämonen ergaben sich fluchend ihrem unbestimmten Schicksal. Skeletor hatte sie im Stich gelassen. Sie würden ihm nie wieder gehorchen. Der einzige, der trotz der Siegesstimmung höchst unzufrieden war, war Rattlor. "Wo ist Khan?!", zischte er seinen Herren und Meister mit mühsam unterdrückter Wut an.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 26.10.2011, 22:22:46
Skeletor schien einen Moment nachzudenken. "Wenn du mir wirklich mehr Macht geben kannst, dann werde ich dir deine Bitten erfüllen. Doch verrate mir, wer soll denn von deinen Gefährten noch überleben?" Keldor nickte zufrieden. "Die junge Kriegerin der Horde, sie ist nicht so gefährlich wie Shadow Weaver, doch kann sie Hordak die Nachricht überbringen, das du nun nicht mehr von ihm abhängig sein wirst und das du ihn vernichten kannst! Doch darfst du nicht vergessen Evil Lyn von ihrem Schwur zu befreien." "Nun eine Frage bleibt, wie willst du meine Macht stärken?" Keldor blickte auf seinen Widderstab, aus dem immernoch der Magische strahl drang. "Zunächst, sollten wir aufhören einander zu bekämpfen!" Skeletor nickte und beide Kämpfer liesen voneinander ab, Keldor lies seinen Widderstab sinken. Skeletor jedoch hielt seinen Kampfbereit. "Nun sag mir schnell, was du im Schilde führst, sonst bringe ich dich um!"
Keldor lies seinen Widderstab los. Doch fiel er nicht auf den Boden sondern began zu schweben. Er hielt genau zwischen Skeletor und Keldor an. "Skeletor, dein Widderstab, kann die Kraft meines Widderstabs übernehmen, um noch stärker zu werden. Doch bevor ich das zulasse, musst du mir schwören meine Bedingungen zu erfüllen!" Skeletor lachte auf. "Wie wunderbar, damit würde ich wirklich noch mächtiger werden! Evil Lyn ist von ihrem Schwur befreit und solange sie sich mir nicht in den Weg stellt, darf sie auch weiter leben. Dir schenke ich auch dein Leben und dieser Hordekriegerin auch. Das schwöre ich bei der Magie, fals ich wirklich stärker werde."
Keldor streckte seine Hand in richtung seines Widderstabs. "So soll es sein!" Ein magischer Strahl, so fein wie ein Faden, spannte sich zwischen Keldors Hand und seinem Stab. Die Augen des Widderschädels glühten auf.
Die Augenhöhlen von Skeletors Widderstab glühten ebenfals auf. Zwischen den Beiden stäben Entstand ein magisches Band aus Licht. Der Stab vibrierte in Skeletors Händen und der Herr der Finsternis spürte, wie seine Macht wuchs.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 29.10.2011, 18:58:21
Graf Marzo und seine Untoten hatten die Mauern von Eternos erreicht. Doch was der dunkle Magier vorfand, gefiel ihm ganz und gar nicht. Er wußte ja nicht, dass die Drachen unter der Führung von Granamyr dem König und seinem Gefolge einen unerwünschten Besuch abstatteten.
Marzo hatte den Palast gestürmt und ohne Verluste eingenommen. Er war nun der mächtigste Mann in Eternos, doch diese Entwickelung wollte ihm einfach nicht gefallen. Wo war König Randor und die Masters? Wutentbrannt sandte er einige seiner Zombies aus, um nach Leben in den Ruinen zu suchen.


Kobra Khan hingegen war froh, seiner Gefangenschafft in Snake Mountain entkommen zu sein. Er Hatte sich in eine kleinen Höhle verkrochen und ruhte sich aus. Die Festung lag genau in seinem Blickeld und als er helle Blitze bei ihr sah, rieb er sich die Hände. Das mußten die Kämpfer seines neuen Meisters sein, die Snake Mountain einnahmen. Er wollte sich grade erheben und zurück gehen, als er etwas von Skeletors Basis in seine Richtung fliegen sah. Er konnte seinen Augen kaum trauen, als er begriff, dass es sich um einen Drachen handelte.


Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Onkel Hordak am 30.10.2011, 00:00:12
Randor saß in einen bequemen dick gepolsterten Sessel. Seine Füße, die sich anfühlten als wäre er von einer langen Wanderung zurückgekehrt ruhten auf einer luxeriösen Fußbank. Der Raum wurde von einen gewaltigen Fenster, an dessen Seiten Vorhänge aus leichten Stoff angebracht waren, dominiert. In der Ferne waren schneebedeckte Berge zu sehen. Es war ein freundlicher Tag, die Sonne schien in das freundliche helle Zimmer hinein und ein kühler Sommerwind wehte.
Randor lehnte sich entspannt zurück und seufzte, dieser Raum fühlte sich warm und behaglich an.

Nach einen kurzen Augenblick öffnete Randor die Augen, zwischen ihm und den Fenster stand ein identischer Stuhl. In dem Stuhl saß eine Person, deren Gesicht Randor aufgrund der hereinscheinenden Sonne jedoch nicht erkennen konnte.

"König Randor, ich hoffe ihr genießt meine Gastfreundschaft."

Die Stimme war tief und klang durchaus freundlich.

"Ich denke wir könnten durchaus Freunde sein."

Dies brachte eine eine Saite des Mißtrauens in Randor zum klingen.

"Freunde?"

Die andere Person lachte.

"Aber natürlich ihr müsstet euch nur eintschließen die Dinge etwas mehr von meinem Standpunkt aus zu sehen."

Randor blinzelte gegen die Sonne an, doch das Gesicht seines Gegenübers blieb weiter unkenntlich.

"Die Dinge von eurem Standpunkt aus sehen?"

fragte Randor nach. Die Stimme und der freundliche Vortrag schienen nicht mit dem Inhalt der Worte zusammenpassen zu wollen.

"Ja, ich lasse euch zu eurem Volk zurückkehren und ihr regiert es in meinem Namen."

Randor versuchte ein weiteres mal die Person zu erkennen, er dachte über den Namen nach.....er war sicher ihn schon gehört zu haben.

"Hordak!"

platzte es dann aus Randor heraus. Nun beugte Hordak sich nach vorne und offenbarte sein furchterregendes Gesicht. Für einen Moment bedauerte es Hordak, dass Shadow Weaver nicht bei ihm war. Er war zwar mit weitem Abstand der mächtigste Offensivzauberer der Horde, aber Shadow Weaver war eine ungleich begabtere Illusionistin und konnte den Geist eines jeden Menschen völlig vernebeln.

"Es hat sich als sehr lohnend erwiesen, die von der Horde besetzten Gebiete durch einen Statthalter zu regieren, dem die jeweiligen unterworfenen Völker vertrauen."

erklärte Hordak freundlich, wählte jedoch klare Worte. Randor lächelte milde.

"Das wäre Verrat und ich sagte euch bereits, dass ich das nicht tun werde."

"Ihr seht das falsch, mit eurer Hilfe werde ich in der Lage sein das Leben vieler Eternia zu schonen, ihr würdet eurem Volk einen Dienst erweisen."

Randor hob trotzig das Kinn und seine Stimme war fest, als er sprach.

"Ich werde euch nicht helfen."

Hordak lehnte sich nach vorne und seine rotglühenden Augen verengten sich zu Schlitzen, es war als würde er direkt in Randors Seele blicken. Hordak erkannte, dass weitere warme und vernünftige Worte nichts bewirken würden. Dieser König Randor war einfach zu sturr und zu fest überzeugt von seinen nutzlosen  moralischen Werten.
Hordak stand auf.

"Doch das werdet ihr, ich verspreche es euch."

Bei diesen Worten verschwand das helle und freundliche Zimmer und wurde wieder zu der kleinen, fensterlosen schwarzen Zelle in der das Gespräch in Wirklichkeit stattgefunden hatte. Hordak drehte Randor den Rücken zu und stand vor der Tür, die er mit einem magischen Befehl öffnete.

"Und geht es so nicht, geht es eben anders."

sagte Hordak bevor er die Zelle verließ. Auf den Gang erwarteten ihn drei Mitglieder aus seinem Zirkel der dunklen Magier.

"Ihr könnt beginnen, ich erwarte eure Erfolgsmeldung."

Die Augen unter den Kutten der Zauberer leuchteten zur Bestätigung auf und die Magier schwebten wortlos an Hordak vorbei in die Zelle. Die Tür schloß sich wie von Geisterhand. Als Hordak den Gang entlang schritt, waren die Gewölbe von Randors Schreien erfüllt.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 31.10.2011, 10:13:50
Hordak waren die Schmerzensschreie auf seinem Weg zurück zu seinem Thron nur ein schwacher Thron. So ein Schwächling sollte der Herrscher über das Zentrum des Universums sein? Ein gewöhnlicher Mensch? Wie konnte das sein? Pah, es muß noch einen anderen geben. Der konnte doch nicht der Vater derer sein, die ihn laut der alten Prophezeiung stürzen sollten. Krieger, aus dem edelsten Geschlecht Eternia's, in deren Adern das Blut zweier Welten fließt, so wurde es ihm vorhergesagt. Doch dieser König hier war ein Witz. Stur und Stolz, ja, aber mächtig? Niemals. Hordak hätte ihn mit einem Wimpernschlag vernichten können. Doch wollte er erst sicher gehen, daß Randor nicht doch noch nützliche Informationen für ihn bereit hielt, außerdem wollte er ihn für sein respektloses Verhalten ihm gegenüber maßregeln, bevor er ihm die Gnade eines Todes gewährte. Hatte er Keldor damals doch völlig umsonst beauftragt, die Königskinder zu rauben. Auch wenn dieser unfähige Bastard nur den halben Auftrag ausfgeführt hatte und sich Adora als sehr fähig erwiesen hatte, so war er doch enttäuscht, daß er die Prophezeiung noch nicht endgültig hat ausschließen können. Auch wenn er sich nicht vorstellen konnte, daß ihn etwas oder jemand aufhalten könnte, aber er hatte schon genug Zeit durch seine Verbannung, welche er auf den Umstand, zu nachlässig gewesen zu sein, führte, etwas, was er nicht wiederholen würde, verschwendet.
Als er wieder im Thronsaal angekommen war wurde Hordak plötzlich von der hektischen Stimme Mantenna's, welche aus den Lautsprechern kam, aus seinen Gedanken gerissen.
"Mantenna an Hordak, bitte kommen, wir haben ein riesiges Problem! Mantenna an Hordak, bitte kommen!"...
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 01.11.2011, 15:31:04
"Eine Schwester? Ich hatte nie eine Schwester, was hat diese Frau damit gemeint und dieses Schwert sieht genau aus wie meines, nur mit einem Edelstein verziert. Und nun, alter Kater, wie solls weiter gehen?" Battle Cat sah seinem Herrn bei der Frage an und deutete mit einem Kopfschütteln an, daß auch er ratlos war. "Anstelle von Antworten erhalten wir immer nur neue Fragen und Geheimnisse, wie? Und die Zeit wird knapp, wir müssen uns für eine Richtung entscheiden. Sagt dir dein Instinkt zufällig, in welche Richtung wir müssen?"
Der mächtige Kampftiger sah seinem Herrn in die Augen, dann fing er an, den Kopf oben haltend im Kreis zu gehen, so als ob er alle Richtungen beschnuppern würde um eine Fährte zu wittern. Dann ließ er ein mächtiges Brüllen seinem zähnebewehrten Maul entfahren, welches durch Mark und Bein ging und die Vögel hochschrecken ließ, welche laut kreischend davon flogen. Ein weiteres Brüllen folgte und nach einem Dritten schien er zu horchen, als ob die kreischenden Vögel ihm eine Nachricht zukommen ließen. Nach einer Weile wurde es weider still und Battle Cat schien sich für eine Richtung entschieden zu haben.
He-Man schmunzelte. "Interessant, lern ich noch was Neues über dich. Also dann, los gehts, alter Kater."
Und mit diesen Worten schwang sich der Stärkste der Starken in den Sattel und sie machten sich auf, ihre Suche nach der Sorceress fortzusetzen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 02.11.2011, 12:46:56
Während sich He-Man von Battle Cat führen ließ, grübelte er weiter über die mysteriösen Worte der grünen Fremden nach.
Eine Schwester, meinte sie vielleicht Teela? Es konnte doch nur Teela sein. Als Kinder waren sie quasi wie Geschwister zusammen aufgewachsen. Zusammen waren sie durch Dick und Dünn gegangen, jeder stand dem anderen bei, wenn mal wieder einer ihrer Streiche aufgeflogen war. Doch irgendwann hatte sich ihr Verhältnis zueinander verändert. Sie bekam Brüste und ihn schienen diese aus irgendeinem Grund zu interessieren. He-Man musste schmunzeln, als er an das Gespräch zurückdachte, was sein Vater damals versuchte mit ihm zu führen. In Hofessachen und Vorträge über Disziplin und Polotik war Randor immer in seinem Element gewesen, aber wenn es um Aufklärung seines Sohnes ging, nunja, es war nicht seine Stärke gewesen, auch wenn er es dann irgendwie doch hinbekommen hatte. Arme Teela, dachte He-Man, sie hatte nur Duncan gehabt, für den es bestimmt noch schwieriger war, seiner Tochter gewisse Dinge zu erklären. Seit diesem Zeitpunkt waren er und Teela anders miteinander umgegangen. Sie konnten irgendwie nicht mit ihren Gefühlen füreinander umgehen. Sie wussten nicht, ob sie weiter Freunde waren oder ob da sowas wie Liebe im Spiel war. Irgendwie gingen sie miteinander und am Abend des Schulabschlußballes hatten sie sich davon gemacht und im Mondschein hatte er alles auf eine Karte gesetzt und sie geküsst. Sie hatte seinen Kuß sofort erwiedert. Dies war der perfekte Moment gewesen und für ihn war klar, daß sie zusammengehörten. Teela schien seine Gefühle zu erwiedern, doch ab dem folgenden Tag begann die Zeit auf der königlichen Akademie.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 02.11.2011, 13:05:15
Teela begann die Ausbildung zum Beitritt der königlichen Wache und er wurde auf seine Zukunft als König vorbereitet. Ihr anfängliches Glück trübte sich mit der Zeit und der immer größeren Belastungen durch ihre Ausbildung. Als Teela dann auch noch in den gemeinsamen Kampftrainingseinheiten anfing, ihn vorzuführen, bekam sein Stolz einen gehörigen Knacks. Ich war noch nicht soweit, dachte er, als er an den Streit dachte, der dazu geführt hatte, daß sie sich schließlich trennten. Er hatte zwar später noch versucht, sich mit Teela auszusöhnen um einen Neuanfang zu wagen, doch auf mehr als Freundschaft ließ sich nicht ein. Als dann auch noch He-Man dazu kam und er die Rolle des faulen Prinzen spielen musste, war das natürlich weiteres Gift, bestärkte es doch den Eindruck Teela's, daß er ein selbstsüchtiger, fauler Egomane war. Vielleicht sollte ich ihr mein Geheimnis verraten, aber dann will sie vielleicht, daß ich für immer He-Man bleibe, aber ich bin Adam. Und wenn ich mich jetzt zurückverwandle, kann ich nicht mehr He-Man werden. Grayskull hatte nur Kraft für eine Verwandlung aus dem Schloß mitnehmen können. Doch als Adam bin ich Eternia keine große Hilfe. Vielleicht hat Teela recht und Adam ist wirklich zu nichts nütze. Wie soll ich mich denn beweisen, wenn ich ständig He-Man mit mir rumschleppe? Er versaut mir mein ganzes Leben.
So vor sich hingrübelnd merkte er gar nicht, daß Battle Cat langsamer wurde und erst, als der grüne Tiger stehen blieb, sah er, wohin sein treuer Freund ihn getragen hatte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 02.11.2011, 13:46:57
Adam konnte nicht ahnen, dass Teela ähnliche Gedanken verfolgten. Sie betrachtete verstohlen Marlena, die routiniert Befehle gab. Wieso schaffte Randors Frau es, all ihre Rollen so auszufüllen? Sie wirkte zwar streng, aber keineswegs männlich, ja sie strahlte trotz ihrer Position als Anführerin eine gewisse Anmut aus.
"Männer haben es besser", dachte Teela bei sich. "Sie haben ihren Weg zu gehen, von der Jugend bis ins hohe Alter und niemand fordert von ihnen, verschiedenen Mustern zu entsprechen."

Teela musste unwillkürlich an ein Erlebnis aus ihrer frühen Kindheit denken. Duncan hatte ihr eine hübsche Puppe mit langen blonden Haaren geschenkt und einen Puppenherd. Adam hatte ein Steckenpferd und ein Holzschwert erhalten. Sowohl der Prinz als auch Arms Adoptivtochter waren höchst unzufrieden mit ihren Geschenken gewesen.  Die Kinder hatten für sich bald eine passende Lösung gefunden.

Ein paar Stunden später rührte Adam am Puppenherd in einem Topf voll Wasser und spielte "Meisterkoch" während Teela mit dem Holzschwert auf imaginäre Dämonen losging. Marlena hatte damals darüber gelacht, Randor und Duncan dagegen waren wenig begeistert gewesen. Ihr Nachwuchs verhielt sich einfach nicht rollengerecht!
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 03.11.2011, 12:27:02
Die Puppe lag unbeachtet in einer Ecke. Das Mädchen hatte sich nicht mal die Mühe gemacht, sie aufzuheben.

Teela hatte, wie viele Kinder, die ihre Herkunft  nicht kannten, lebhafte Phantasien über ihre Mutter entwickelt. Sie war eine schöne und stolze Kriegerin und eines Tages würde sie sie zu sich holen. Lange hatte Duncans Adoptivtochter selbst an dieses Märchen geglaubt, doch mit zunehmendem Alter verblassten diese Träumereien. Marlena hatte die Mutterrolle übernommen, ebenso einige Kindermädchen am Hof. Die Regentin schenkte ihr immer wieder Schmuck und Kleidung die eindeutig für ein Mädchen bestimmt waren, fast so, als hätte sie selbst einmal eine Tochter gehabt, der sie es nicht mehr geben konnte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 04.11.2011, 13:16:19
"Was ist denn?" bellte Hordak schlechtgelaunt in den Kommunikator. "Es ist Horde Prime, oh mächtiger Hordak. Er wird schneller hier eintreffen, als ursprünglich vom Computer berechnet. Was soll ich tun?" lautete Mantenna's hecktische Antwort. "WAS! Wie kann das sein?" Hordak's Faust sauste auf die Aramturen und hinterließ nur noch Schrott. "Das ist zu früh, ich brauche noch mehr Truppen. Wann wird er eintreffen? Und bitte jetzt den genauen Zeitpunkt!" "In zwei Stunden, oh mächtiger Hord..." "Zwei Stunden!?!" Hordak's Laune sank in den Minusbereich. Mantenna wurde immer kleiner hinter seinem Mikrofon und wusste nicht, ob er froh sein sollte, nicht in Hordak's unmittelbarer Gegenwart zu sein oder ängstlich darüber, Horde Prime's Ankunft zu erleben.
"Also gut, hör mir genau zu: Du schickst alle verfügbaren Truppen sofort hierher nach Eternia und stellst danach für all unsere Anlagen den Selbstzerstörungsmechanismus so ein, daß er bei der Ankunft der Schlachtschiffe hochgeht. Der alte Bastard soll nichts als verbrannte Erde auf diesem unützen Planeten vorfinden. Das Portal wird ebenfalls zerstört, nicht das er uns hierher folgt. HAST DU MICH VERSTANDEN!?!" "Jawohl, mächtiger Hordak, zu Befehl."

Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 04.11.2011, 23:08:13
Das Volk von Eternos war unterdessen auf dem Weg zum geheimen Unterschlupf. Es war lange her, das sie es aufsuchen mußten und nur die ältesten konnten sich erinnern, wie es das letzte mal war, als sie ihre Häuser verlassen mußten und den langen und beschwerlichen weg durch die Wälder bestreiten mußten.

Doch sie waren nicht allein. Die Soldaten des Königs, sowie einige der Masters sorgten für das wohl der Bürger und halfen ihnen soweit sie konnten, wenn ein Karren im Dreck stecken blieb oder einer der älteren nicht mehr weiter laufen konnte. Meißt war es Roboto, der den einen oderer anderen erschöpften Bürger auf seine Arme nahm, um ihn einige Kilometer weit mitzunehmen.

Ein Mann der Königlichen Garde setzte sich besonders ein. Es war Lieutenant Spector, der dem König schon immer ein treuer Soldat war. Trotzdem war er nicht bei jedem im Volk beliebt, denn er war doch ein wenig eigen, aber der König hatte stets großes vertauen zu ihm.

Schon als Kind wünschte er sich, ein Mitglied der Königlichen Wachen zu sein, was er auch geschafft hatte. Doch sein streben nach mehr hatte nie aufgehört. Er sah wie die Menschen zu Clamp Champ, Man E Faces oder sogar Roboto aufschauten. Ja, sie waren Mitglieder der Masters of the Universe und genau das war es, was er auch wollte. Heldentaten begehen und einer derer sein, die gegen Skeletor und seinen Schergen Auge in Auge gegenüber standen. Aber seine Zeit würde kommen, das wußte er ganz genau.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 07.11.2011, 12:12:11
"Stellt ihn oben auf, daß jeder ihn von weitem sehen kann." befahl Marzo seinen untoten Soldaten. "Was zum Teufel ist hier nur passiert?" murmelte er zu sich selbst. Sie standen mitten auf dem Schloßplatz und er betrachtete das, was von Eternos noch übrig geblieben war. So hatte er sich die Eroberung nicht vorgestellt. Er wollte eine stolze Stadt erobern in einer wahren Schlacht den grandiosen Sieg erringen, aber so? Niemand war zu sehen, daß stolze Eternos ein Trümmerhaufen, von seinem ehemaligen Feind Randor, an dem er Rache für seine Schmach nehmen wollte, fehlte jede Spur. "Was hat dein verdammter Sohn nur angerichtet?" rief er Miro entgegen, der auf dem zerstörten Hauptturm an seinem Kreuz aufgestellt worden war. Miro stöhnte nur, immernoch geschwächt von seinem Martyrium in der Höllendimension. Die Sonne brannte auf seiner Haut und ihr helles Licht schmerzte in seinen Augen. Noch immer konnte er nichts von dem erkennen, was um ihn herum passierte.

Während Marzo noch überlegte, welche Schritte er als nächstes unternehmen wollte, schleiften zwei seiner Soldaten einen jungen Mann auf den Schloßplatz. "Was bringt ihr mir denn da?" fragte Marzo und nachdem er die Gedanken seiner Untergebenen gelesen hatte, wusste er, daß es sich um einen Wächter der königlichen Leibgarde handelte, der versucht hatte, sich zu verstecken.
"Was ist hier passiert? Wo sind die anderen? Sprich, wenn du einen gnädigen Tod erhalten möchtest."
"Niemals!" bekam Marzo als trotzige Antwort. "Nun gut, ich werde meine Zeit nicht mit dir verschwenden." Und ohne weitere Vorwarnung tötete Marzo den Wächter und las seine Gedanken, nachdem er ihn als Zombie wieder hatte auferstehen lassen.
"Interessant. Interessant." hörte man ihn murmeln, während er anfing, seine Armee um sich zu versammeln.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 07.11.2011, 13:48:27
Teelana zuckte plötzlich zusammen und schien einer inneren Stimme zu lauschen.
Sie begann, ein Selbstgespräch zu führen: "Wo bist du? Warum hast du Eternia verlassen? Anworte mir doch..."
Moss Man nahm seinen Schützling besorgt bei Seite. "Mit wem unterhälst du dich? Hier ist doch niemand! War es heute vielleicht doch ein bisschen zu viel für dich?"

"Duncan ist in Gefahr", murmelte die junge Frau wie in Trance.
"Welcher Duncan? Dein Mann?", forschte der Walddämon.
"Warte. Vielleicht kann ich etwas Klarheit verschaffen," bemerkte Veena. Die durchsichtige Frauengestalt legte vorsichtig die Hand auf Teelanas Stirn und murmelte etwas. Plötzlich erschienen ein paar Bilder am Fluss vor ihnen. Ein Heim für Soldaten, die psychische Schäden während ihrer Kämpfe erlitten hatte. Ein schwangere junge Frau, die geduldig mit einen lethargisch wirkendem Kämpfer vor einem Schachspiel saß und ihn offenbar immer wieder zum Mitspielen aufforderte. Etwas später zeigten die Bilder, dass sie und der fremde Soldat sich unterhielten, zwischen beiden herrschte Vertrautheit, aber es gab kein Zeichen von Liebe. Kein Kuss, kein Halten der Hände, nicht einmal intensive Blicke. So gingen Geschwister miteinander um, aber kein jung verheiratetes Paar. Mehr Bilder kamen nicht. Die ehemalige Zauberin sank erschöpft zu Boden.
"Soviel ist sicher,"bemerkte Veena leise. "Ihr Mann ist dieser Duncan nicht. Aber es besteht eine Verbindung zwischen den beiden. Wir müssen ihn finden."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: AngelofDeath am 07.11.2011, 15:06:20
Skeletor zitterte schon fast vor Freude, noch nie hatte er solch eine große Macht in sich gespürt. Der Widderstab seines Gegenübers fiel scheppernd zu Boden. "Was für eine Wohltat, solch eine Macht und alles was ich dafür tun muss, ist ein paar zum Tode verurteilte am Leben zu lassen!"
Keldor schaute Skeletor ungläubig an. "Wieso meinst du das wir zum Tode verurteilt sind?" Skeletor lachte finster und seine Augen glühten blutrot auf. "Wenn ihr hier auf diesem PLaneten bleibt, habt ihr eine geringe Chnace zu überleben. Doch denke ich das ihr versuchen werdet von hier zu fliehen. Solltet ihr dann meinen Weg kreuzen, werde ich ich töten. Denn auch wenn ich durch dich jetzt mächtiger denn je bin, werde ich nicht dulden, dass irgendwer versucht meine Pläne zu durchkreuzen."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 10.11.2011, 12:35:23
Marlena saß neben Rio Blast auf der Rückbank des Attack Track's, mit welchem sie sich auf den Weg nach Snake Mountain gemacht hatten. Immer, wenn sie Rio sah, mußte sie an ihre alte Heimat, die Erde, denken. Hätte der Kämpfer doch glatt aus einem Westernfilm stammen können, welche sie als Kind so geliebt hatte.
"Sagt Rio," begann die Königin das Gespräch, "wo kommt ihr eigentlich her? Ich habe noch nie etwas über eure Herkunft erfahren."
Der Angesprochene zuckte zusammen, überrascht von der plötzlichen Ansprache der Königin und anscheinend unangenehm berührt von der Frage.
"Wie meint ihr das, eure Hoheit? Warum wollt ihr das wissen?"
"Na, ich möchte gern mehr über meine Freunde und Verbündeten erfahren. Ich weiß nur, daß ihr eines Tages mit He-Man aus der Wüste der Zeit zu uns kamt. Ihr erinnert mich so an meine Heimat, besonders euer Chilli, welches es auch als Gericht bei uns auf der Erde gab. Natürlich war keines so gut, wie eures."
"Ich erinnere euch an eure Heimat?" Rio schien verblüfft, doch konnte Marlena nicht genau sagen, ob es echt war oder ob er Zeit schinden wollte, um ihr auszuweichen.
"Bei uns gab es die so genannten Cowboys und ihr seit ihnen von Art uns Aussehen sehr ähnlich, nur in einer modernen Version, sozusagen. Sagt, ihr seit nicht zufällig auch von der Erde und durch sonderbare Umstände hierher gelangt, wie es bei mir der Fall war."

Rio sah sie mit ausdrucksloser Miene an und schien zu überlegen, was er antworten sollte, als plätzlich von draussen Schüsse zu hören waren und Clamp Champ schrie: "Wir werden angegriffen, in Verteidigungsposition, schützt die Königin!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 11.11.2011, 12:33:19
Whiplash krallte sich, so gut es ging, in den Schuppen des Drachen fest. Er hing am Schwanz, nachdem ihn sein Reittier abgeschüttelt hatte. Er verfluchte seinen Greifreflex jetzt noch, wäre eine Landung auf dem harten Steinboden Snake Mountain's doch allemal besser gewesen, als seine jetzige Lage. Sie waren in schwindelerregender Höhe, aus welcher er einen Absturz nie und nimmer überlebt hätte. Er drückte sich ganz fest an den Drachenkörper, um so wenig von dem eisigen Wind, wie möglich, abzubekommen, welcher ihm aufgrund der enormen Geschwindigkeit, mit der der Drache durch die Luft flog, entgegen wehte.
'Was hat sich Daria nur dabei gedacht, ein Drachenei nach Snake Mountain zu bringen? Das das kein gutes Ende nehmen konnte, hätte ihr doch klar sein müssen. Und ich muß es wieder ausbaden. Typisch.' fluchte der Monsterkämpfer in Gedanken.
Während er noch weiter mit seinem Schicksal haderte, merkte er, wie sein Reittier die Geschwindigkeit verringerte und auch die Luft um ihm herum wurde wärmer, ja richtig heiß und stickig. Als sie die Flughöhe verringerten und durch die Wolkendecke brachen, weiteten sich Whiplash's Augen, als er sah, worauf sie zuflogen.
Eine riesige Kraterlandschaft, überall Vulkane und Lavaseen, ähnlich dem Gebiet um Snake Mountain herum, nur noch viel heißer. Sie steuerten auf ein riesiges Felsplateu zu, auf welchem sich zu Whiplash's Entsetzen eine riesige Anzahl schwarzer Drachen befand, welche alles andere als freundlich aussahen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 15.11.2011, 10:09:01
Die Masters gingen um den Attack Track herum in Verteidigungsstellung. Sie bildeten einen Kreis um das Gefährt, um die Schüsse abzuwehren. Rio Blast und Teela, welche den Transporter bis zum Angriff gesteuert hatte, waren ebenfalls herausgesprungen. Von überall aus dem Dickicht kamen die Schüsse und die Verteidiger Eternia's hatten sichtlich Mühe, diese zu parieren. Rio schoß wahllos mit allem was er hatte ins Dickicht und hin und wieder hörte man Explosionen, wenn er etwas getroffen hatte. Doch schien es dem Feind überhaupt nichts auszumachen.
Marlena, die sich zusammen mit Kronis noch im Attack Track befand, überlegte fieberhaft, wie sie ihre Freunde unterstützen konnte. "Kronis, hast du eine Ahnung, wer hinter dem Angriff stecken könnte?" fragte sie ihren Begleiter. "Es tut mir leid, ich habe keine Ahnung. Es scheinen aber nicht Skeletor's Leute zu sein, dafür sind es zu viele und sie benutzen andere Laserwaffen."
'Pack zu! Jetzt ist die Gelegenheit. Töte die Königin und Skeletor... und ich werde dich reich belohnen.' "Nein! Arghh! Nicht!" Kronis hielt sich die Ohren zu und schüttelte seinen Kopf, was Marlena zurückschrecken ließ. "Kronis? Alles in Ordnung?"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 15.11.2011, 12:04:16
"Wir werden die Stellung bei diesem Beschuß nicht lange halten können, Captain." "Ich weiß, Clamp Champ, " keuchte Teela, "hast du einen Vorschlag? Sollten wir einen Ausfall wagen? Hier auf der Lichtung sitzen wir wie auf dem Präsentierteller." "Sehr riskant, da wir nicht sehen, was uns im Dickicht erwartet, selbst Mekanek kann nichts erkennen. Andererseits immernoch besser, als hier wie die Tontauben abgeschossen zu werden." "Also gut, gib den anderen Beschei..."
Teela verstummte, als urplötzlich der Beschuss eingestellt wurde und eine weibliche Stimme rief: "Ergebt euch, dies ist eure einzige Chance!"
"Vielleicht gebt ihr euch erst mal zu erkennen, damit wir wissen, mit wem wir das Vergnügen haben!" gab Teela als Antwort, um etwas Zeit zu gewinnen, während sie Clamp Champ mit einem Nicken Anweisungen gab, die Masters auf den Ausfall vorzubereiten. "Entschuldigt meine Unhöflichkeit. Ich bin Force-Captain Catra von der wilden Horde und biete euch hiermit einmalig die Möglichkeit auf Kapitulation an, um als Gefangene vor dem mächtigen Hordak niederzuknien und um seine Gnade zu betteln."
Diese Antwort saß und die Kämpfer des Guten verfielen kurzfristig in eine Art Schock, als Catra sich ihnen offenbarte. Clamp Champ war der Erste, der sich wieder fing: "Das ist eine Lüge. Hordak und die wilde Horde sind Verbannt. Zeigt euch, damit wir sehen, mit wem wir es wirklich zu tun haben!"
"So soll es sein." bekam er als Antwort und mit einem mal waren sie von einem Ring aus Horde Troopern umgeben und vor ihnen traten Catra und Leech aus dem Dickicht.
"Nun? Glaubt ihr mir jetzt?"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 15.11.2011, 17:02:39
"Verdammt!" hörte man Fisto knurren, doch auch er verhielt sich angesichts der zahlenmäßigen Überlegenheit erst mal ruhig.
"Was sollen wir jetzt tun, Captain?" Clamp, der schon in so unzählig vielen Schlachten gegen das Böse angetreten war, wirkte ratlos und auch Teela sah keinen Ausweg aus ihrer Lage. Es schien hoffnungslos zu sein. "Ich weiß es wirklich nicht." gab sie flüsternd zurück.
"Nun? Wie habt ihr euch entschieden? Meine Geduld hält nicht ewig! Wir haben heute noch andere Dinge zu erledigen, die weitaus wichtiger sind." Teela's Gedanken rasten, doch es war kein Ausweg in Sicht. Die Trooper hatten sie eingekreist, sie waren so schon zahlenmäßig überlegen und sie wussten nicht, wieviele noch im Dickicht versteckt waren.
"Wir haben keine andere Wahl, wenn wir das Leben der Königin vorerst schützen wollen." flüsterte sie.
"Also gut," erhob sie ihre Stimme, "wir werden uns erge...?" Teela konnte ihren Satz nicht mehr beenden, denn mit einem mal hatte der Attack Track einen Blitzstart aus dem Nichts hingelegt und raste direkt auf Catra und Leech zu. Teela und Clamp Champ konnten sich nur mit einem beherzten Sprung in Sicherheit bringen und auch Catra und Leech waren so überrascht, daß ihnen nichts anderes übrig blieb, als zur Seite zu springen. Die Trooper dahinter hatten weniger Glück und wurden einfach überfahren. Entsetzt sahen Catra und Leech dem Gefährt hinterher und vernahmen mit einem mal den Angriffsbefehl Teela's, die die Verwirrung ausnutzen wollte und schon schossen Energiesalven der Masters gegen ihre Truppen, daß sie Mühe hatte, sich in Sicherheit zu bringen.

Währendessen raste Kronis durch die Trooper, die keine Zeit hatten zu reagieren und entkam ihnen. Auf dem Rücksitz lag eine leblose Marlena.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 19.11.2011, 19:56:21
Duncan fühlte eine leichte Wärme an seinem rechten Handgelenk. Es schien, als würde sich die Fessel leicht lockern. Der Waffenschmied horchte in sich hinein. Nahm die Zauberin Kontakt mit ihm auf? Oder war es nur ein glücklicher Zufall, einfach ein schlecht hergestelltes Folterinstrument? Die Hände des königlichen Man-at-Arms waren zwar groß, jedoch für einen Mann seiner Statur recht schmal. Randors Freund kickte einen kleinen Stein nach Micah um seine Aufmerksamkeit zu erlangen. Sein Zellengenosse sah erstaunt auf und die oberste Ingenieur deutete mit seinem Kopf zu der lockeren Fessel. "Ich glaube, ich kann mich befreien!", zischte er Micah leise zu. "Falls unsere schöne Wärterin hier auftaucht, lenk sie ab!" Mit kleinen Bewegungen begann He-Mans Stellvertreter, seine Rechte Stück für Stück aus dem eisernen Ring zu ziehen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 19.11.2011, 21:10:50
Nach ein paar Minuten hatte es He-Mans bester Freund tatsächlich geschafft, seine Hand zu befreien. Er drehte sich zu seinem Zellengenossen und griff nach dessen Gürtel. Der bärtige Mann zuckte zusammen. "Hey, was soll das!" Duncan flüsterte ihm im beruhigendem Ton zu:"Halt still! Das muss sein, wenn wir hier beide diese gastliche Stätte verlassen wollen! Ich tu dir schon nichts."

Micah begriff und ließ seinen Mitgefangenen gewähren. "Hoffentlich sieht uns keiner!
Die müssten ja wer weiß was denken!" Der Waffenschmied grinste schief. "Was diese Frau von mir hält, ist mir ziemlich schnuppe! Ich will hier weg!"  Der Waffenmeister hatte es geschafft, dem anderen Mann den Gütel auszuziehnen und begann, mit dem Dorn des Kleidungsstücks das Schloss der anderen Fessel zu öffnen. Keine zwei Minuten später war er frei und begann, die Fesseln seines Gegenübers ebenfalls auf diese Art zu öffnen. Seine Arbeit wurde durch plötzliche Schritte unterbrochen.
"Was macht ihr da?!", dröhnte eine fremde Stimme.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 21.11.2011, 20:53:49
He-Man stieg vom Rücken seines Kampftigers. Sein Mund war vor Erstaunen geöffnet und er wischte sich die Augen, weil er nicht glauben konnte, was er da sah.

Mitten im Wald lag ein Schiff. Eines der Mittelklasse, wie es viele Händler besaßen oder auch Piraten. He-Man ging um das Schiff herum, um es zu untersuchen. Es wies keinerlei Beschädigungen auf, die Segel waren sogar noch auf halbmast.

"Hallo !?", rief er, in Erwartung auf eine Antwort, doch nichts geschah. He-Man erklomm das Schiff auf der Seite, die etwas mehr zum Boden geneigt war, um sich zu überzeugen, ob es vielleicht doch Leben an Bord gab und ob jemand Hilfe brauchte. Sein erster Schritt allerdings, bescherte ihm einen nassen Fuß, denn das halbe Deck war von einer großen Menge Wasser bedeckt. Das wunderte ihn noch mehr, denn es hatte seit Tagen nicht mehr geregnet. "Hallo ! Ist da jemand !?" Er lauschte wieder, doch nichts war zu hören außer dem rascheln der Blätter und ein paar Vögeln.

Er watete über das Deck zu der Tür, die ihn ins innere führen sollte. Er öffnete sie und bemerkte gleich, das unter Deck noch Licht war. Er sah sich weiter um, ohne erfolg. ´Was ist das bloß für ein Geisterschiff ?´ ,dachte er. Auf einem Tisch entdeckte er einige Schriftrollen und auch Karten waren dabei. He-Man sah sich, in der Hoffnung, etwas zu erfahren, eine der Karten genauer an, doch konnte er nicht zuordnen,um welchen Teil von Eternia es sich hierbei Handeln sollte.

Er legte die Karte beiseite und wollte grade eine weitere Rolle vom Tisch nehmen, als er Battle Cats lautes Brüllen vernahm.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 23.11.2011, 10:40:08
Endlich hatten die Flüchtlinge von Eternos den geheimen Unterschlupf erreicht. Es war eine alte, riesige Felsenhöhle, welche noch aus grauer Vorzeit bestand. Sie barg wenig Komfort, lag aber gut versteckt und durch den massiven Stein drang keine Radarstrahlung durch.
Roboto und Man-E-Faces, im Robotermodus, öffneten das Felsentor, welches, geschlossen, sich nicht vom übrigen Gestein zu unterscheiden ließ. Während Sy-Klone und Extendar die Umgebung, nach Feinden ausschauhaltend, sicherten organisierte Lt. Spector mit den verbliebenen Palastwachen den zügigen Einmarsch der Flüchtlinge. Auch Stratos befand sich, immer noch verletzt und nicht ansprechbar, darunter. Er hatte hohes Fieber und stammelte immerwieder etwas von lebenden Toten und Gefahr. Besorgt beobachteten seine Freunde, wie der Herr der Vogelmenschen auf einer Bahre an ihnen vorbei in das Versteck getragen wurde.
Nachdem der Letzte durch das Tor eingetreten war schlossen Roboto und Man-E-Faces wieder das Tor und verbargen sich so vor der Außenwelt, nichtsahnend, daß sie in einer Falle saßen, aus der es kein Entkommen geben konnte.

Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 25.11.2011, 11:28:22
"Ach Adam, es ist so schön hier. Ich wünschte, es würde immer so bleiben. Mit dir hier unter unserem Baum in der Sonne liegen und..."
"Wirklich 'nur' liegen? Das wäre aber schade." Adam hatte gegrinst, als er seine Liebste unterbrach. "Ach Adam, woran du immer nur denkst. Wenn uns hier einer erwischt wärend wir, nein, sowas wäre zu peinlich." Teela errötete leicht bei dem Gedanken.
"Ach was, hier kommt doch eh keiner vorbei und ansonsten könnten wir ja auch in das geheime Flüchtlingsversteck verschwinden. Das wird ja auch nicht gebraucht und außer der königlichen Familie und unserer Leibgarde kennt es auch keiner, geschweige denn kann es einer öffnen." "Du hast schon so deine Vorteile als Prinz." "Kann man so sagen. Und wenn du in drei Jahren Captain der königlichen Leibgarde geworden bist, muß du mich sogar hoch offiziell überall hin begleiten und auf mich 'aufpassen' *g*." "Captain, du spinnst ja, du glaubst doch nicht wirklich, daß die einen Absolventen sofort das Amt des Captain übertragen. Ich hab doch noch gar keine Erfahrung." "Ach komm, du bist die Beste und steckst alle anderen locker in die Tasche und dein Vater wird doch mit garantiert der nächste Man-at-Arms. Der Zeitpunkt wäre perfekt." "Ach du spinnst ja komplett, die nehmen mich nie, außerdem ist dieser Spector mindestens genauso gut wie ich." "Ach vergiss den, der hats nicht mal ansatzweise so drauf wie du. Glaub mir, du wirst der nächste Captain und..." "Genug davon," unterbrach ihn Teela, "lass uns lieber die Sonne noch weiter geniessen und unsere Zeit nicht mit solch unsinnigen Gedankenspielen verschwenden."
Und noch bevor Adam reagieren konnte küsste sie ihn leidenschaftlich und vergas absichtlich, daß sie noch immer unter ihrem Baum lagen und nicht in der geschützten Höhle.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 25.11.2011, 11:56:28
Man sagt, wenn man stirbt, sieht man noch einmal sein ganzes Leben vor seinem inneren Auge vorbei ziehen. Man stellt sich dieses Phänom nun wohl nicht gerade bei Bäumen vor, doch als Adam's und Teela's Baum starb sah er diese Szene noch einmal genauso wie die späteren Streiteren, die Eifersucht Adam's auf Spector, sein gekränktes Ego, gegen Teela im Kampf unterlegen zu sein oder Teela's Vorwürfe, er würde sich nicht genügend anstrengen und nur aufgrund seines Prinzseins weiterkommen. Die Trennung hatte ihn sehr traurig gemacht, hatte er die beiden doch in sein altes, korriges Herz geschlossen und sogar zugelassen, daß Adam anfangs ein Herz mit ihren Anfangsbuchstaben in seine Rinde ritzte.
Der alte Baum hatte keine Chance als sich Marzo mit seiner Armee der versteckten Höhle näherte. Er stand im Weg und wurde einfach niedergemäht.
Das letzte Bild, was der alte Baum sich ins Gedächtnis rief, war sein Liebstes, denn es hatte ihn immer mit einer wohligen Wärme erfüllt und so wollte er die beiden in Erinnerung behalten. Er hatte sich so gewünscht, daß sie noch einmal zueinander finden würden.

(http://koti.mbnet.fi/jukka_i/gallery/jukka__3_should_we_never_awaken_from_this_sleep.jpg)
Quelle Bild: http://koti.mbnet.fi/jukka_i/gallery/jukka__3_should_we_never_awaken_from_this_sleep.jpg

von http://koti.mbnet.fi/jukka_i/index.html
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 28.11.2011, 13:54:39
Skeletors Truppe in Snake Moutain ging einem ungewissen Schicksal entgegen.
Die Snakes kosteten ihren Triumph voll aus und genossen es sichtlich, die unterlegenen Dämonen zu demütigen. Der einzige, der vollkommen in Frieden gelassen wurde, war Tri-Klops. Das Dreiauge ahnte schwach, warum er verschont wurde, obwohl er seine menschliche Herkunft nicht leugnen konnte. King Hss löste seine Fesseln und warf Snake-Face einen auffordernen Blick zu. "Ich wünsche, mit meinem zukünftigen Partner ein Glas Wein zu trinken. Natürlich nicht in dieser Gesellschaft!"
Tri-Klops hob zweifelnd den Kopf: "Partner? Habe ich da was verpasst? Seid wann sind wir denn Partner?!"
 "Schweig, Mensch, hier hat King Hsss das Sagen", rief Snake-Face und sah seinen Herrn beifallsheischend an. "Na fantastisch," schoss es dem Spion des Bösen durch den Kopf. "Dumm wie Beast-Man und einschmeichelnd wie Kobra Khan." Langsam begann sich das Dreiauge nach Skeletor zu sehnen. Bei dem Knochenkopf wusste man erstens, woran man war und zweitens hatte das Skelettgesicht wenigstens kein Verlangen nach Menschenfleisch. Es blieb Tri-Klops jedoch keine Wahl, er war gezwungen, King Hss in den Thronsaal zu folgen, in dem sonst nur Skeletor und Evil-Lyn speisten.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 28.11.2011, 14:00:57
Ein Dämon jedoch witterte die Chance zur Flucht. Der blaue Stachelhäuter, den viele für dumm hielten, hatte eine Schwachstelle in der Schlangenarmee erkannt. Spikor wartete, bis Hss und Tri-Klops verschwunden waren, dann sprach er General Rattlor an.

"Du interessierst dich für den Aufenthalt von Khan, ja?", fragte er im harmlosen Ton. Rattlor fuhr herum. "Was weißt du über die grüne Blindschleiche! Sag es, oder du wirst es bereuen!"

Der Schmied zuckte scheinbar gelassen die Achseln. Er hatte mitbekommen, wie der rote Snake vergeblich versucht hatte, King Hss dazu zu bringen, Khans Aufenthaltsort zu verraten. "Keine Leistung ohne Gegenleistung. Das ist das Gesetzt der Dämonen. Aber wenn du es vorziehst, mich zu foltern oder zu töten, bitte schön! Fragt sich nur, ob du Kobra ohne meine Hilfe aufspürst!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 29.11.2011, 13:16:45
Langsam näherte sich Marzo mit seiner inzwischen doch riesigen Armee von Untoten dem geheimen Versteck der Stadt Eternos. Und auch wenn der Lieblingsbaum von Adam und Teela dem Marsch zum Opfer viel, so war Marzo doch darau bedacht, die  Bäume rund um das Felsenversteck stehen zu lassen, boten sie doch eine hervoragende Deckung. Er musste konzentriert bei der Sache bleiben, spürte er doch wieder den alten Blutrausch, der ihn immer befiel, wenn ein Sieg bevorstand. Doch dieses mal würde er sich zügeln, bis er den Kaninchenbau komplett ausgeräuchert hatte. Noch einmal sollte ihn seine Überheblichkeit nicht blind machen, den Preis, welchen er dafür schon einmal bezahlt hatte, war zu hoch gewesen. Nein, diesmal würde er kühl und sachlich an die Aufgabe heran gehen, mit Strategie. Eiskalt, ohne Gnade würde er sein. Mit den Masters in seiner Armee würde seine Kampfkraft weiter steigen, diese Gelegenheit durfte er sich nicht entgehen lassen.

Er ließ seine Soldaten ausschwärmen, sie sollten den ganzen umzingeln und dann würden sie zu schlagen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 29.11.2011, 17:36:16
Die Flüchtlinge verteilten sich in einer riesigen Höhle, die an ihren Rändern zahllose kleine Nischen hatte, in denen alte, abgenutzte Pritschen standen. Roboto und Man-E-Faces gingen an einer Seite der Höhle zu einem alten Kontrollpult und aktivierten die Energiezufuhr. "Hoffentlich geht uns hier nicht der Saft aus, wer weiß, wie alt diese Anlage schon ist." meinte der ehemalige Schauspieler lakonisch bevor er wieder in seinen Robotermodus wechselte um mit Roboto zusammen die Möglichkeiten der Anlage zu ergründen.
'Dies gefällt mir ganz und gar nicht. Wir sitzen hier in der Falle, falls uns jemand angreift haben wir keine Chance. Ich muß versuchen ruhig zu bleiben. Konzentriert." Sy-Klone wusste nicht, wie richtig er mit seiner Vermutung lag. Er schob es einfach darauf, daß er als Kämpfer der Lüfte in einem engen, abgeschlossenen Raum sich nicht wohl fühlen konnte. Extendar versuchte derweil, den Flüchtlingen zu helfen, wo es ging. Dabei blickte er auch immerwieder sorgenvoll zu Stratos Pritscher herüber, welcher von zwei Krankenschwestern versorgt wurde.
Auch Spector hatte ein unangehmes Gefühl, allerdings lag es weniger an klaustrophobischen Attacken, als vielmehr an schlechten Erinnerungen aus der Vergangenheit. Hatte er doch früher Adam und Teela hierhin verfolgt und so ihr geheimes Versteck für ihre Liebesausflüge herausgefunden. Er selbst hatte damals auch ein Auge auf die Tochter Duncan's geworfen und war rasend vor Eifersucht, war Adam doch in seinen Augen nicht gut genug und nur mit ihr zusammen, weil er der zukünftige König war. Oft hatte er versucht sich gegenüber Adam hervorzutun oder auf andere Art einen Keil zwischen die Beiden zu treiben. Als sie sich schließlich trennten, wähnte er sich schon am Ziel all seiner Träume. Endlich würde Teela einsehen, daß er der Richtige für sie wäre, er, der zukünftige Captain der Leibgarde des Königs und eines Tages ein Mitglied der Masters of the Universe. Doch dann kam alles anders. Teela lehnte ihn ab und wurde am gleichen Tag, der Tag ihres Abschlusses an der Akademie als erste Frau und als erster direkter Absolvent direkt zum Captain befördert, während ihr Vater zum neuen Man-at-Arms aufstieg. All die Mühen waren umsonst, alles vergebens, doch jetzt war der Moment gekommen, wo er sich beweisen konnte. Seite an Seite mit den Masters.

Als er durch die Höhle ging, sah er in einer unbenutzten Nische etwas glitzern. Es war ein Haarreif, den Teela hier während einer ihrer Besuche mit Adam vergessen haben musste. Und wieder kam die ganze Wut und Enttäuschung ihn ihm hoch und er zerbrach den Haarreif in seiner Hand in zwei Stücke, bevor er ihn achtlos zurück auf den Boden schleuderte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 29.11.2011, 18:18:35
Auf dem Planeten der Gar bereitete sich Skeletor darauf vor, mit seiner Armee das Portal
in Richtung Eternia zu durchschreiten. Wer oder was sollte ihn noch davon abhalten?
Bow, Shadow-Weaver, Adora und Glimmer konnten gerne bei dem seltsamen Jungen bleiben, sie waren als gewöhnliche Sterbliche nur eine Last. Dumm nur, dass es ihm trotz aller neu gewonnener Macht nicht gelang, zu Tri-Klops Kontakt aufzunehmen! Ob der Spion bereits nicht mehr lebte? Der Herr der Unterwelt fühlte eine Art Bedauern, so wie man es bedauert, wenn eine Maschine nicht ordnungsgemäß funktioniert. Egal! Vorher wollte er sich nochmal das kleine Großmaul ein wenig aufmischen. Skeletor lenkte unerwartet einen roten Energieblitz gegen Evil-Lyns Sohn. Der Junge schrie auf, doch fast gleichzeit durchzuckte den Herrn des Bösen ein gewaltiger Schmerz, fast so schlimm wie damals, als ihm die Säure das Gesicht zerfetzte. Jeder Schlag der Masters war eine sanfte Massage dagegen. "Du Hund! Was hast du mit mir gemacht?!".heulte das Skelettgesicht schmerzgepeinigt auf.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 29.11.2011, 18:30:54
"Keine Leisung ohne Gegenleistung! Ich dachte, du kennst die Gesetze der Hölle," versetzte der junge Keldor. "Ich habe dir meine Macht gegeben, das ist wahr. Als Preis dafür sind wir miteinander verbunden. Mein Schmerz ist auch dein Schmerz. Und wenn du micht töten willst...". Evil-Lyns Sohn ließ den Satz unvollendet, aber es war klar, was er sagen wollte. "Lügner! Lügner!", brüllte Randors älterer Bruder hysterisch. "Ich kann dich jederzeit töten, wenn ich es will! Ich bin der mächtigste Mann im Universum und an keine Gesetze mehr gebunden!" Wider besseren Wissens holte das Knochengesicht mit dem Widderstab zum tödlichen Schlag aus. "Nein!" Evil-Lyn schnellte vor wie eine Raubkatze und stieß ihren ehemaligen Geliebten beiseite. Der Schuss ging ins Leere.
Skeletor rappelte sich auf, hob abermals den Widderstab...und ließ ihn unvollendeter Dinge sinken. "Geh!", wies er den Jungen an und wand sich ab. Unklar blieb, ob das Skelettgesicht nicht morden wollte, oder es nicht konnte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Onkel Hordak am 09.12.2011, 22:57:18
Hordak saß in seinem Thronsaal. Sein Blick fiel auf Vormus, der auf den Stufen vor ihm kauerte. Der dunkle Magier und Händler hatte sich seit einer gefühlten Ewigkeit praktisch nicht bewegt. Hordak konnte nur zu leicht erraten, dass es Vormus größter Wunsch war die Frightzone zu verlassen und wieder in sein belangloses Leben zurückzukehren. Und Hordak wäre sogar Willens gewesen diesen Wunsch zu erfüllen, machte jedoch keine Anstalten Vormus von sich aus zu entlassen. Stattdessen amüsierte ihn der Gedanke, dass das einzige was Vormus hier festhielt seine eigene Angst war zu fragen ob er gehen dürfe.

Hordak blickte auf als seine Zauberer in den Saal schwebten. Sie hatten Randor bei sich, ihre Arbeit mußte getan sein.
Er wartete geduldig, bis sie den Saal durchquert hatten und vor der Treppe stehenblieben.

"Ihr wollte mir von eurem Erfolg berichten," sprach Hordak, es war keine Frage sondern eine Feststellung.

"So ist es Großer Hordak," erklang die weit entfernt klingende Stimme eines der Zauberer.

Hordak nickte.
"Gut, wem dienst du?" sprach er nun Randor an.

"Ich diene euch, Großer Hordak."
antwortete dieser.

Hordak hatte keinen Zweifel am Erfolg gehabt aber dieses Bekenntnis versetzte ihn doch in Hochstimmung. Er kam die Stufen herunter und wenige Meter von Randor entfernt leuchteten seine Augen auf.
 
"Du bist nun an mich gebunden, was du siehst sehe ich, ich weiß was du denkst und meinen Befehlen kannst du dich nicht widersetzen. In Kürze wirst du die Frightzone verlassen und zu deinem Volk zurückkehren."

Hordak war zufrieden, der König von Eternia gehörte ihm und war bereit als sein Agent zu dienen. Natürlich war es verlockend eine Streitmacht wie die der Horde zu entfeseln und alles hinwegzufegen was sich ihr in den Weg stellte, aber es gab elegantere und Material sparendere Wege einen Planeten einzunehmen und Hordak hatte hier noch mehr zu tun, als einfach nur den Planeten zu erobern.
War der König von Eternia in Hordaks Augen auch nur ein Wicht, so genoß er zweifellos viel Vertrauen unter den freien Völkern Eternias und dies würde Hordak sich zu Nutze machen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Natira am 10.12.2011, 18:06:28
Von den meisten Entwicklungen bekam Granamyr unterdessen kaum etwas mit. Sein Fokus war auf etwas ganz anderes gerichtet, als er nachdenklich in den Spiegel der Visionen blickte - einem alten Medium, dessen sich der Drache hin und wieder bediente. Auch heute hatte es ein Zeichen gegeben, und was er sah, beunruhigte ihn. "Die Prophezeiung über einen schwarzen Drachen… Ich hätte nicht geglaubt, daß sie sich bewahrheiten würde." sagte er leise zu sich. "Was mag das nur für unser Schicksal bedeuten…?"
"Von was für einer Prophezeiung redet ihr?"
Granamyr war so in Gedanken vertieft gewesen, daß er erst jetzt bemerkte, daß er nicht allein war. Ein Drache aus seinen Reihen stand in dem Zugang zur Höhle und sah ihn irritiert an.
"Ihr wirkt sorgenvoll aus!" versuchte es der Drache, der einen hohen Stand in Granamyrs Reihen genoß, noch einmal.
"Sorgenvoll ist nicht das richtige Wort!" erklärte Granamyr. "Ungewiß trifft es eher!"
"Ihr sprecht in Rätseln! Ist es ein Geheimnis?"
"Es ist kein Geheimnis, aber ich will keine Unruhe schüren, da selbst ich nicht weiß, was die Zeichen zu bedeuten haben. Euch aber will ich es erzählen, da ihr schon wißt, daß etwas im Gange ist. Nur müßt ihr schwören, es für euch zu behalten!"
Der andere Drache nickte.
"Also gut! Vor einiger Zeit offenbarte mir der Spiegel der Visionen, daß sich ein unbekannter schwarzer Drache erheben wird. Niemand weiß, woher er kommt oder was sein Ziel ist. Die Vision sagt, sobald der Drache sich in den Himmel erhebt und den Vollmond kreuzt, werden sich Schicksale wenden. - Ich habe der Prophezeiung ehrlich gesagt nie viel Bedeutung beigemessen, zumal mir unklar ist, woher ein unbekannter Drache kommen könnte - egal ob schwarz oder nicht. Die Prophezeiung ist alt, und geriet bei mir in Vergessenheit. Nun aber hat sie sich bereits zum Teil bewahrheitet. Warum gerade jetzt?"
Sein Gegenüber sah ihn argwöhnisch an. "Schicksale werden sich wenden? Was ist damit gemeint? Gute zum schlechten oder schlechte zum guten?"
"Es kann alles sein! Mehr weiß ich nicht!" gab Granamyr zurück. "Aber wir müssen auf viele Dinge vorbereitet sein!"
Der andere Drache wandte den Blick nach draußen. "Noch ist hellichter Tag…"
Auch Granamyr wandte den Blick dem Licht zu, das in die Höhle strömte. "Ja. Aber auch dieser Tag wird sich dem Ende entgegenneigen. Und in dieser Nacht soll der Vollmond scheinen. Die Prophezeiung wird sich erfüllen. Ich fühle es…"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 04.01.2012, 13:10:52
Dunkelheit hatte seinen Geist eingefangen. Nur langsam kehrte sein Verstand aus den Nebeln der Bewusstlosigkeit zurück. In seinen Ohren hörte er das Blut rauschen und ein hoher Pfeifton quälte ihn. Spector öffnete seine Augen, während er gegen die Kräfte ankämpfte, die vehement versuchten, seinen Geist wieder in die Dunkelheit der Ohnmacht zu ziehen. Zuerst konnte er weiter nichts erkennen als einen grauen Schleier, welcher sich nur sehr langsam aufzulösen schien. Allmählich machte er eine entfernte Lichtquelle aus, aber trotzdem gelang es ihm nicht, seinen Blick zu schärfen.

Ein Schatten gelang in sein Sichtfeld. Ein Umriss, welcher vielleicht einem Menschen hätte gehören können. Auch glaubte Spector eine entfernte Stimme hören zu können. Doch konnte er sie nicht verstehen, das Rauschen in seinen Ohren war zu laut und die Stimme zu weit weg.
 
Er versuchte sich zu erinnern, was geschehen war, doch die Müdigkeit war zu stark. Noch bevor er einen weiteren Gedanken fassen konnte, zog ihn die Ohnmacht wieder zurück in ihr angenehm weiches Bett der Dunkelheit.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 04.01.2012, 16:05:19
„Jetzt glaub mir doch, Teela! Da ist wirklich nichts mit Enya.“
„Ach, und das soll ich dir noch glauben, nachdem ich euch in inniger Umarmung angetroffen habe? Das sah mir aber nach einem sehr vielsagendem Nichts aus. Merkst du denn gar nicht, wie sie dich immer ansieht? Bist du wirklich so blind, Adam?“
„Ach Teela, du übertreibst doch. Wir sind nur gute Freunde. Sie hat mich doch nur umarmt, weil sie in ihrer Prüfung eine gute Note bekommen hat und ich ihr vorher beim Lernen geholfen habe. Völlig harmlos das ga...“
„Du hast was!?! Deswegen hattest du also nie Zeit für mich. Weil du dich mit dieser Schnepfe amüsiert hast!“
„Teela, was ist denn mit dir los?. Du tust ja so, als ob ich wer weiß was mit Enya gemacht hätte. Warum glaubst du mir denn nicht? Du hast keinen Grund, eifersüchtig zu sein.“
„Ach Adam, ich weiß auch nicht. Als ich euch da eben so sah. Ich liebe dich doch und will dich mit niemandem teilen. Und wir haben eh schon so wenig Zeit für einander. Die Prüfungen jetzt und das ganze Kampftraining. Spector sitzt mir ständig im Nacken. Es tut mir leid Adam.“
„Komm her. Ist schon gut. Ich liebe dich doch auch. Es wird nie eine andere für mich geben. Da musst du dir gar keine Sorgen machen. Und diesen Spector packst du doch mit links. Der ist doch keine Gefahr für dich. Du wirst auf jeden Fall die Jahrgangsbeste.“
„Ach Adam, er ist fast punktgleich mit mir. Ich könnte es mir nicht verzeihen, wenn ich nur Zweitbeste würde. Vater erwartet es von mir, alle zu schlagen. Er wäre sonst sicher enttäuscht.“
„Ach quatsch, er liebt dich und wird auf jeden Fall stolz auf dich sein. Und um dich auf andere Gedanken zu bringen und wenigstens für einen Abend mal wieder was von einander zu haben, schlage ich vor, wir treffen uns heute Abend zu einem romantischen Essen in unserem Versteck.“
„Ach Adam, ich muss noch so viel lernen und...“
„Keine Widerrede, wenn du nicht einmal kurz durchatmest, wird Spector dich doch noch schlagen. Heute wird entspannt und ab morgen lernen wir dann zusammen.“
„Also gut. Du hast ja Recht. Dann bis heute Abend.“
„Na siehst du, es geht doch. Und zieh dir was Hübsches an.“
„Wenn du willst, aber ich dachte, wir wollten uns entspannen.“

Und mit einem Zwinkern verabschiedete sich Teela von Adam und beide gingen leicht grinsend zu ihren nächsten Kursen, nichts ahnend, dass Spector ihre Unterhaltung unbemerkt und sehr interessiert gelauscht hatte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 05.01.2012, 20:58:22
Tri-Klops folgte missmutig dem Herren der Schlangenmenschen in den Thronsaal Snake Mountains. King Hsss drehte sich zu ihm um und sah ihn freundlich an. "Warum so weit entfernt?" ,fragte er. "Als mein Partner darfst du auf gleicher Schritthöhe an meiner Seite gehen." Tri-Klops schloß widerwillig auf, und blieb neben seinem neuen "Partner" stehen. "So ist es besser.",nickte King Hsss ihm zu. "Und nun lass uns einen guten Wein genießen und über die Geschäfte reden."
Er hob seine Arme und aus dem Boden erhob sich eine Art Säule aus Stein. Hsss fasste in eine Öffnung und brachte eine verstaubte Flasche und zwei goldene Pokale zum vorschein. Er wies Tri-Klops einen Platz zu. "Setz dich.", sagte er höflich und öffnete die Flasche. Er füllte die Pkale zur hälfte, einen für seinen Gast, einen für sich selbst und setzte sich dem Radarauge gegenüber. Er nahm einen kräftigen Schluck." Ahh, der beste Wein auf ganz Eternia. Trink, es sollte dir eine Ehre sein ihn zu trinken." Tri-Klops nahm sein Getränk und roch mit verzogener Mine daran. Es roch nach normalem Wein und auch an der Farbe gab es nichts auszusetzen. Schließlich überwand er sich und kostete. Und wirklich, trotz allem Wiederstreben war es der beste Wein, den er je getrunken hatte.
"Was willst du von mir Hsss? Reicht es dir nicht uns besiegt zu haben? Mußt du nun noch deine Spielchen mit mir spielen?"
"Tri-Klops, es erschüttert mich wie du von mir denkst. Das ist nicht meine Art. Wenn ich dich töten wollte, hätt ich das schon längst getan, und dich nicht meinen kostbaren Wein trinken lassen." Der Snakeman nahm noch einen Schluck. "Ich weiß von deinen Qualitäten als Ingenieur und möchte, dass du für mich eine Maschine baust."
"Was hätte ich davon?" ,wollte Tri-Klops wissen.
"Nun, als erstes dein Leben, was wohl, das wichtigste wäre. Außerdem würde ich dich fürstlich dafür entlohnen. Gold, Land, Frauen. Alles was dein Herz begehrt." King Hsss lehnte sich zurück und sah sein Gegenüber mit schmalen Augen an. Er saß still da und wartete auf eine Antwort.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 06.01.2012, 12:54:10
Der Ingenieur des Bösen versuchte, seine Zweifel zu verbergen. Was ihm der König der Schlangenmenschen da versprach, klang zu schön, um wahr zu sein. Schlangenmenschen, Dämonen und gewöhnliche Menschen waren seit Jahren verfeindet. Drachen mochten die mächtigsten Wesen Eternias sein - doch sie standen immer zu ihrem Wort. Schlangen nicht. Selbst ein Wesen zwischen Mensch und Schlange zeigte die Neigung zur Hinterhältigkeit. Dies war mit ein Grund, warum Kobra Khan verachtet wurde. In einer Minute war er dein bester Freund, in der nächsten verriet er dich, ohne zu Zögern, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen.

Hss erkannte mühelos die Schwachstelle des Dreiauges. Der König änderte seine Taktik.
"Nun, ich bin sicher, für Duncan wäre es überhaupt kein Problem, eine solche Maschine zu bauen. Meine Materialien und Arbeiter stehen in denen von König Randor in nichts nach! Aber ich hätte wissen müssen, dass ein Diener Skeletors stets nur die zweite Wahl ist - tja, mein Fehler!" Die Worte verfehlten ihre Wirkung nicht. Stärker als alle Zweifel, als aller Hass war der Ehrgeiz, der ein typischer Charakterzug Tri-Klops war. Der Vergleich mit Duncan ließ ihn sofort die Beherrschung verlieren.



Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 06.01.2012, 13:01:23
Der Mann erhob sich so abrupt, dass er das Weinglas umwarf. Hsss verfolgte amüsiert, wie perfekt sein Opfer auf das Reizwort "Duncan" reagierte.

"Ich bin als Waffenmeister tausendmal besser geeignet als dieser alte Knochen! Und das, ohne dass mir ein königlicher Freund alles in den Hintern schiebt! Gib mir Zeit und ich baue dir diese Maschine!"

Der Schlangenkönig nickte. "Gut, ich bin auf dein Können gespannt! Enttäusche mich nicht! Ich bin übrigens sicher, dass ich dir auch bei einer Frau entsprechende Sympathien verschaffen kann, wenn du weisst, was ich meine!"

Tri-Klops schaute überrascht auf. Er hatte dies immer für ein gut gehütetes Geheimnis gehalten. Eine unerfüllbarer Wunsch, eine angenehme Phantasie, bestenfalls. Ein geheimer, verbotener Gedanke, dem man niemanden mitteilte.

Hss grinste:"Du siehst, ich weiß viel über euch Menschen! Mehr als ihr ahnt! Mach dich an die Arbeit, es wird nicht zu deinem Schaden sein!"

Der Spion Skeletors willigte ein. Er war kein Feigling, aber das Unbehagen in der Gesellschaft seines neuen Herren blieb. Er fühlte sich eher als Spielzeug, nicht wie ein Partner.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 06.01.2012, 15:56:12
Evil-Lyn und Keldor verließen den Raum, in dem sich das schwarze Tor befand. Zeitgleich durchquerte der Herr des Bösen mit seiner Armee das Portal nach Eternia.

Bow kam den beiden entgegen, mit einer kreidebleichen Glimmer auf dem Arm. "Was ist mit ihr geschehen ?!" , schrie er den Gar an. "Was hat dieser Teufel mit ihr angestellt?" "Ich weiß es nicht.", bekam der Bogenschütze als Antwort. "Aber was auch immer mit ihr geschehen ist, du mußt dich beeilen, denn das Tor wird nicht ewig offen stehen. Nutze diese Chance. Und ihr auch." Er sah zu Adora und Shadow Weaver herüber. "Es ist wichtig, dass du gehst Adora. Nimm deine Hexe mit, du wirst sie brauchen."

Die drei Eterianer sahen sich flüchtig an. "Also los." ,beschloß Adora und lief zum schwarzen Tor, gefolgt von Weaver und Bow, der immernoch behutsam Glimmer trug.

Keldor wandte sich seiner Mutter zu. "Auch ich muß gehen.", sagte er. "Ich habe noch eine Aufgabe, die ich zu erledigen habe." "Ich komme mit dir.", entgegnete seine Mutter selbstsicher. Doch Keldor schüttelte den Kopf. "Nein, Eternia ist im moment nicht der richtige Ort für eine werdende Mutter. Bleib hier, geh nach Osten und suche meinen Urgroßvater auf. Er wird dich bei ihm aufnehmen, wenn du ihm deine Geschichte erzählst. Er heißt Erdor."
Evil-Lyn fasste seine Hand. "Werden wir uns wieder sehen?" "In neun Monaten.", grinste Keldor sie an. "Gräme dich nicht, Mutter. Die nächsten zwanzig Jahre werden glücklichere Zeiten. Leb wohl." Er küßte sie sanft zum Abschied und schlüpfte in letzter Sekunde duch das Portal, welches sich hinter ihm schloß.

Da stand sie nun von allen allein gelassen. Noch vor kurzem hatte sie sich gewünscht, dort zu bleiben und ein neues Leben zu beginnen, doch nun war ihr so elend zu mute, wie schon lange nicht mehr. Sie setzte sich auf den kalten Boden und fing zu weinen an.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 07.01.2012, 01:16:11
"Ein Wunder!" ,jubelte Swen, als er bemerkte, das die Gesammte besatzung dem Tod entkommen war. Jedoch hatte er noch nicht ganz begriffen, dass sich das Schiff nun auf dem Trockenen befand.
Bard, der Steuermann, der neben dem Captain stand, sah den Trollaner im selben Augenblick wie Sea Hawk. "Das ist Zauberei, Captain. Sicher steckt die Horde dahinter. Dieser Wicht dort unten erinnert mich an die Hexe Hordaks."
"Geduld Bard, Geduld." , beruhigte Sea Hawk den Steuermann. " Wir sollten erst mit dem Fremden reden. Er sieht nicht gefährlich aus." "Trotzdem würde ich Vorsicht walten lassen." Der Captain beugte sich über die Reling und sah zum Trollaner hinunter. "Wer bist du Fremder ?"
Orko antwortete etwas verwirrt. "Ich bin Orko von Trolla. Und ich bitte um Verzeihung, es war wohl mein Zauber, der euch in diesen Wald gebracht hat."
"Siehst du Captain," ,stichelte Bard, "Ein Zauberer. Ganz bestimmt von Hordak geschickt." An Deck machte sich Unmut breit, hatten die Männer doch die Worte Bard´s gut verstanden.
"Sag, gehörst du zur wilden Horde?" ,fragte Sea Hawk ganz unverblümt und die Stimmung war zum reißen gespannt.
"Zur wilden Horde?", diese Frage schien Orko zu amüsieren. " Du bist mir ein Witzbold.Die wilde Horde wurde schon vor vielen, vielen Jahren von Eternia verbannt."
"Eternia?" Ein raunen ging durch die Mannschaft. "Was ist Eternia?" "Na dies alles ist Etrnia." , sagte Orko."Jeder Stock und Stein und die Luft die ihr atmet." Der Trollaner überlegt kurz. "Aber wenn ihr Eternia nicht kennt, wo kommt ihr dann her?"
"Aus Etheria." , erklang eine Frauenstimme, bevor Sea Hawk die Stimme erheben konnte. "Wir sind in einen Sturm geraten und beinahe gekentert, hättest du uns nicht gerettet."
Eine bjond Frau mit zwei weißen Schwingen auf ihrem Rücken schritt zu Reling und schien ihre Worte nicht nur für den Hofzauberer, sonder für alle Anwesenden zu sprechen. "Ich bin Königin Angella von Brightmoon und Anführerin der großen Rebellion. Ich bin auf der Suche nach meiner Tochter und wie ich nun feststelle, hat das Schicksal mich auf genau den Planeten geführt, von dem ich erst vor kurzem eine Vision hatte. Und in genau dieser Vision sah ich die Truppen der wilden Horde diesen Planeten erobern. Ihr tapferen Männer, wir sind nicht umsonst hier. Wir sind hier um dieses Volk vor dem Krieg zu warnen, der bald heraufziehen wird. Und ich hoffe auch, meine Tochter hier wieder zu finden." ,den letzten Teil sprach Angella kaum hörbar aus.
Die Seeleute schauten zu ihrem Captain und warteten was er dazu sagen würde. Wenn er dieser Frau zustimmen würde, würden sie ihm folgen, soviel war sicher.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 07.01.2012, 01:29:52
Während der Rede war Orko an Bord gekommen und verharrte neben Angella. "Oh je. Das hört sich gar nicht gut an." , jammerte er. "Wir haben im moment schon genug Probleme.Aber wenn dem so ist, wie ihr sagt, dann kommt mit mir zum Palast von Eternos zu König Randor. Er wird wissen was zu tun ist. Aber wir müßen uns beeilen."
"Ich danke dir , Orko, ich werde dein Angebot gerne annehmen. Und wie sieht es mit Euch aus, Captain?"
Sea Hawk stand Angella gegenüber, seine gesammte Crew im Rücken. "Ich würde beiden nicht trauen." ,flüsterte sein Steuermann von rechts. "Captain, wir sollten mit ihnen gehen. Wenn es stimmt und die Horde hierher unterwegs ist, sollten wir in dieser fremden Umgebung jede Hilfe annehmen , die wir kriegen können." , redete Swen seinem Captain von links zu.
"Also gut." , entschied Sea Hawk. "Wir werden mitgehen. Nehmt alles mit, was wir gebrauchen können, aber beeilt euch, ihr habt gehört, was die Dame gesagt hat."
"Ich danke euch." , lächelte Angella ihn an.

Nur Minuten nach ihrem Aufbruch näherte sich ein grün gelber Tiger mit seinem Reiter dem verlassenen Schiff.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 10.01.2012, 11:56:38
„Hey, Enya, hast du mal kurz für mich Zeit? Ich müsste was mit dir besprechen.“
„Oh, hallo Spector.“ Enya wirkte leicht überrascht, war sie doch in Gedanken noch bei ihrer letzten Stunde und den Hausaufgaben gewesen, als Spector sie abgefangen hatte.
“Was kann ich für dich tun? Ich bin ein bisschen in Eile.“
„Kein Problem,“ säuselte Spector, „es dauert nicht lange. Ich soll dir eine Nachricht von Adam überbringen.“
Die Erwähnung des Prinzen von Eternia verfehlte ihre Wirkung nicht und zufrieden stellte Spector fest, dass er Enya’s vollste Aufmerksamkeit erringen konnte.
„Adam? Was ist mit ihm?“ Enya versuchte zwar weiterhin kühl und distanziert zu wirken, doch, was ihre schauspielerischen Qualitäten anbelangte, war Spector ihr in diesem Punkt haushoch überlegen.
„Nun,“ begann er, „er will sich heute Abend mit dir treffen. An einem geheimen Ort.“
„Sich mit mir treffen.“ murmelte Enya. „Warum will er sich mit mir treffen? Hat er was gesagt?“
„Hmm. Er hat nichts konkretes gesagt, aber wenn du mich fragst, habe ich so das Gefühl, dass er was von dir will, wenn du verstehst, was ich meine.“
„Ach Spector, jetzt wäre ich ja fast auf dich reingefallen.“ Enya versuchte zwar belustigt zu wirken, doch konnte sie ihre Enttäuschung nicht ganz verbergen.
„Du weißt doch, dass er mit Teela zusammen ist. Jetzt lass mich in Ruhe mit deinen dummen Scherzen.“
Enya wollte sich abwenden und ihren Weg fortsetzen doch Spector ließ nicht locker.
„Nein Enya, hör mir zu. Ich bin mir ganz sicher. Ich habe heute morgen einen heftigen Streit zwischen ihm und Teela mitbekommen. Er hält diese ständige Eifersucht von ihr einfach nicht mehr aus. Du musst dich heute Abend mit ihm treffen. Er braucht dich. Ich glaube wirklich, dass er lieber mit dir zusammen sein möchte. Warum hätte er sonst in letzter Zeit so viel Zeit mir zusammen verbringen sollen? Denk doch mal nach.“
Die Worte verfehlten ihre Wirkung nicht und Enya überlegte fieberhaft.
„Meinst du wirklich?“ „Ich bin mir ganz sicher und ich schwöre dir, dass es kein dummer Streich ist. Ansonsten will ich für immer verflucht sein.“
„Also gut, ich glaube dir. Doch wehe, du legst mich rein. Wann und wo soll ich mich denn mit Adam treffen? Und worauf soll ich mich dabei vorbereiten?“

Und so erklärte Spector Enya, was genau sie zu tun hatte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 11.01.2012, 12:43:12
Adam hatte alles vorbereitet. Einen kleinen Tisch, Kerzen, eine Flasche Rotwein und ein bisschen leichte Kost. Das Bett war hergerichtet und ein kleiner Player war mit romantischer Musik bestückt worden. Es stand einem perfekten Abend nichts mehr im Wege, außer...
„Adam? Bist du da?“
Adam horchte voller Vorfreude, doch als er erkannte, wer gerade gekommen war, blieb ihm vor lauter Überraschung erst mal die Luft weg.
„Hallo Adam. Wow, du hast dich ja ins Zeug gelegt.“ begrüßte Enya den Thronfolger freundlich, als sie sah, was er alles vorbereitet hatte.
„Enya, was...?“
„Ich wollte ja erst gar nicht kommen, weil ich es für einen Scherz hielt, aber dir scheint es ja wirklich ernst zu sein.“ flötete Enya weiter und schritt in einem recht kurzen, enganliegendem Kleid, welches die nicht wenigen weiblichen Reize noch weiter hervorhob, am Prinzen vorbei.
„...wiebitte? Enya, was mein...?“ versuchte Adam dazwischen zu kommen, während er ihr folgte.
„Gut, dass ich es doch riskiert habe. Oh Adam, ich hatte immer gehofft, dass es mehr zwischen uns gibt, als nur Freundschaft. Das es endlich wahr wird, hätte ich mir nie im Leben träumen lassen.“
„Aber Enya, wieso...?“ bekam Adam noch heraus, bevor Enya sich ruckartig umdrehte, ihn umarmte und ihre Lippen auf die seinen presste.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 11.01.2012, 13:49:15
Auf dem Planet der Gar erhob sich Evil-Lyn. Schluss mit der Heulerei! Sie war eine der mächtigsten Hexen im Universum. Hatte sie sich nicht immer schon ein Kind von Keldor gewünscht? Gut, zwar unter anderen Umständen, als Königin von Eternia.
Dieser Traum war geplatzt, aber wo stand geschrieben, dass sich ihr nicht neue Träume und Ziele erschließen konnten? Vor fast 20 Jahren hatte sie für den schwer verletzten Keldor stark sein müssen. Sich zähneknirschend dem Befehl Hordaks unterordnen müssen, da die mutierte Fledermaus das einzige Wesen war, dass ihrem Meister und Geliebten hatte helfen können. Jetzt musste sie stark sein für sich selbst und für ihren ungeborenen Sohn. Vorsichtig strich sie sich über den noch flachen Bauch. "Wir schaffen das, mein Kleiner. Wir schaffen das - auch ohne ihn!" Unwilkürlich wiederholte Evil-Lyn die Worte der Sorceress, als diese ihre Schwangerschaft mit Teela bemerkt hatte. Die Schwarzmagierin trat den Weg zu Skeletors Verwandtschaft an - ungewiss, was sie dort erwarten würde.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 11.01.2012, 15:01:18
„Adam, wie kannst du...?!?“ Teela’s Stimme klang schmerzvoll und entsetzt.
Als sie sah, wie Enya Adam küsste brach für sie eine Welt zusammen. Sie spürte einen Kloß im Hals und in ihrer Magengegend wurde es mit einem mal ganz flau.
Völlig paralysiert, unfähig, sich zu bewegen, starrte sie die beiden nur fassungslos an.
„...Teela...“ brachte Adam hervor, nachdem er sich mühsam aus der Umklammerung Enya’s befreit hatte. „Teela, bitte, lass dir erklären. Es ist nicht das, wonach es aussieht. Ich weiß auch nicht, was das soll.“
„Sei still.“ schrie Teela ihn an. „Teela, bitte...“ stammelte Adam, „ich bin unschuldig, dass musst du mir glauben.“
„Muß ich das?“ bekam er als sarkastische Antwort zurück. „Ich weiß, was ich gesehen habe und das reicht mir. Das hätte ich nicht von dir erwartet. Wir sind fertig miteinander. Hier, dass kannst du wieder haben und deiner neuen Freundin schenken.“
Wütend warf sie ihm ihren Haarreifen, welcher ein Geschenk Adam’s war, vor die Füsse und rannte so schnell sie konnte ins Freie, damit niemand sah, wie ihr die Tränen in die Augen schossen.
Mit tränenverhangenem Blick rannte sie den Weg zurück zum Schloß und schwor sich, sich nie wieder einem Mann so auszuliefern, dass er sie so verletzen konnte, wie Adam es getan hatte. Sie würde es der Männerwelt zeigen und alle übertreffen.

Spector, der sich vor der Höhle in den Büschen versteckt hielt, hatte mit innerer Freude das aufgehen seines Planes beobachtet, wähnte er sich doch nun am Ziel, da er vermutete, dass Teela psychisch so angeschlagen sei, dass er sie locker schlagen konnte.

Wie sehr er sich doch täuschen sollte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 11.01.2012, 15:09:54
Adam indes war noch immer völlig fassungslos von dem, was gerade passiert war.
„Adam?“ begann Enya zögerlich. „Adam? Alles in Ordnung?“
Adam drehte sich um und sah Enya verständnislos an.
„Sei froh, dass du es hinter dir hast. Jetzt steht uns nichts mehr im Wege und wir kö...
„Sag mal, hast du sie noch alle.“ fing Adam an zu schreien.
„Was sollte die ganze Aktion? Hat es dir Spaß gemacht, mein Leben zu zerstören?“
„Aber ich dachte...“
„Was? Was dachtest du? Das ich was von dir will. Da hast du aber gründlich falsch gedacht.“
„Aber...“ begann Enya erneut und kämpfte mühsam darum, ihre Fassung zu bewahren und nicht ebenfalls in Tränen auszubrechen.
„Wie kommst du bloß auf so einen Gedanken? Sieh bloß zu, dass du von hier verschwindest. Und sprich mich nie wieder an. Wir sind geschiedene Leute.“
„Adam, ich...“
„Nie wieder. Ich will nie wieder etwas mit dir zu tun haben.“ und Adam drehte sich demonstrativ von Enya weg.
Enya stand noch einen Moment da, unfähig, sich zu bewegen. Doch dann drehte sie sich ebenfalls um und verließ die Höhle.
Als sie ins Freie trat, konnte auch sie ihre Tränen nicht mehr zurückhalten.

In der Folgezeit versuchte Adam zwar noch, Teela zu einem Gespräch zu überreden, doch sie verweigerte es ihm. Genauso verweigerte er Enya die Aussprache. Irgendwann gab Enya es auf, hatte sie doch auch keine Beweise gegen Spector in der Hand und sie wusste, dass er alles abstreiten würde.
Dieser musste bei den Abschlussprüfungen jedoch eine vernichtende Niederlage gegen Teela einstecken, wodurch sein ganzer Plan bedeutungslos geworden war.

Teela wurde als erste Frau und Absolventin der Akademie ohne Umweg direkt zum Captain der königlichen Leibgarde befördert. Aufgrund ihrer Position bauten sie und Adam langsam einen distanziert höflichen Kontakt zueinander auf.
Ausgesprochen haben sich beide aber nie.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 12.01.2012, 12:26:13
King Hss nickte hoch zufrieden. "Wir verstehen uns. Das ist gut. Am Ende des Ganges ist ein kleiner Raum. Ich werde meine beste Arbeitskraft zu dir schicken. Dann muss ich noch überlegen, wie ich dein Äußeres entsprechend gestalten kann. So ist es auf Dauer zu gefährlich!"

Tri-Klops ahnte, was der Anführer der Schlangenmenschen meinte. "Mein Äußeres entsprechend verändern? Wieso?", wiederholte der Ingenieur des Bösen heiser.

"Weil es so ähnlich ist, als würde ich dich tagelang hungern und dann mit einem saftigem Schweinbraten zusammenarbeiten lassen. Noch ist meine beste Kraft satt, sie hat erst vor ein paar Tagen gegessen. Aber sie wird es nicht bleiben... Nun geh!" Das Dreiauge fügte sich. Ein bisschen neugierig war er schon auf diese "beste Kraft". Aber schlimmer als Beast Man konnte sie auch nicht sein.

Die Erwartungen Tri-Klops wurden enttäuscht. Es war niemand in dem Raum. Vielleicht war es eine Falle. King Hss bereitete das Quälen von Menschen Freude. Gut, dann war es halt zu Ende. Nun war es auch egal. Der Spion nestelte ein kleines Taschentuch hervor. Dass ihn mal ein so simpler Gegenstand Trost verschaffen würde, hätte er nie gedacht. Es war vor ein paar Monaten in den Wäldern von den Mystik Moutains gewesen.



Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 12.01.2012, 12:37:12
Er und Beast-Man hatten zwei weibliche Rekruten der königlichen Armee überrascht. Die rothaarige junge Frau war nicht zu fassen gewesen. Flink hatte sie sich befreit und war davon gestürmt. Der Affenmann hatte noch versucht, die Verfolgung aufzunehmen, doch sie war verschwunden. Das dunkelhaarige Mädchen verteidigte sich tapfer bis zum Schluss. Als sie aufgeben musste, sah sie Tri-Klops mit einer
Mischung aus Trotz und Verzweiflung an. Der Blick aus den großen, fast schwarzen Augen hatten in dem Spion eine seltsame Regung ausgelöst. Für einen Moment entstand eine seltsame Spannung. Die Soldatin schien ihr Ende zu erwarten. Dann geschah etwas, was das Dreiauge bis heute nicht verstand. Er löste dem Mädchen die Fesseln und flüsterte leise:"Lauf! Lauf und sag, du hättest dich befreien können." Die junge Frau verstand erst nicht. "Was willst du dafür? Sowas macht jemand wie du doch nicht aus Nächstenliebe!" "Deinen Namen! Ich will deinen Namen wissen!", forderte Tri-Klops. Sein Herz schlug ihm gegen die Rippen wie nach einer langen, körperlichen Anstrengung. "Enya!", presste das Mädchen mühsam hervor. "Enya", wiederholte der Spion. "LAUF!", brüllte der Mann plötzlich,"Geh, bevor ich es mir anders überlege!" Enya ließ sich das nicht zweimal sagen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 12.01.2012, 12:43:47
Es gelang dem wortgewandten Ingenieur später, Skeletor davon zu überzeugen, dass Beast Man die Schuld an dem Entkommen beider Frauen hatte. Der Affenmensch hatte sich gerächt und eine Horde Ratten in Tri-Klops Werkstatt geleitet, die sämtliche Isolierungen und Kabel annagten. Aber das war es wert gewesen! Enya hatte auf der Flucht das Taschentuch verloren. Der Spion Skeletors hatte es eingesteckt und besser bewacht, als so manche Waffe.

Ein Rascheln schreckte Tri-Klops aus seinen Gedanken hoch. Er erkannte die Shilouette einer Frau. "Hsss, schlag dir das aus dem Kopf! Ich lasse mir nichts von einem gewöhnlichen Mann befehlen, schon gar nicht von einem Menschen!"
"Schweig, Vipra! Er ist ein Meister seines Faches! Und wie lange er noch ein Mensch sein wird, nun, dass steht noch nicht fest! Du arbeitest mit ihm und tust, was er dir sagt! Deine Zunge und deine Finger behälst du bei dir, verstanden?"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 12.01.2012, 14:09:29
Langsam kehrte Spector’s Geist wieder an die Oberfläche des Bewusstseins zurück. Er hörte eine Art Echo in seinem Kopf, eine Stimme, die seinen Namen zu rufen schien. Er öffnete die Augen und konnte erst mal nichts erkennen, da noch alles verschwommen war. Sein ganzer Körper schmerzte und er schien sich in einer sitzenden Position zu befinden.
Er wollte sich die Augen reiben und meinte, die Bewegung auszuführen, doch seine Hände erreichten seine Augäpfel nicht.
Allmählich konnte er die Stimme immer deutlicher wahrnehmen und sie rief ganz eindeutig seinen Namen. Der Schleier vor seinen Augen löste sich immer mehr auf und er konnte, erst nur als Umriss, doch dann immer schärfer werdend einen Mann erkennen, der sich zu ihm heruntergebeugt hatte. Er schien zu älter zu sein, hatte er doch ein von Falten durchzogenes Gesicht, welches von einem grauen Vollbart und grauem Haupthaar umrandet wurde. Er trug, soweit Spector es erkennen konnte, eine braune Jacke und hatte seinen Kopf in eine Kapuze gehüllt.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 12.01.2012, 15:30:14
„Hey, Spector, aufwachen. Wir haben nicht viel Zeit.”
„Was...?“ stammelte Spector und stöhnte vor Anstrengung.
„Man, dich haben sie aber ganz schön durch die Mangel gedreht.“ bemerkte der Alte in einem eher beiläufigen Tonfall. „Schau besser weiter nur mich an. Glaub mir, es ist besser für dich.“
Wie es nun mal oft der Fall ist, wenn einem gesagt wird, man soll nicht in eine Richtung schauen, sieht man erst recht hin. Da bildete auch Spector keine Ausnahme und als er es schaffte, an sich herunter zu sehen, weiteten sich seine Augen vor Entsetzen.
Seine Beine fehlten und auch seine Arme waren nicht mehr vorhanden. Jetzt verstand er, warum er sich nicht die Augen reiben konnte. Sein ganzer Körper schien in Zerfetzt worden zu sein.
„Warum die Leute nie auf einen hören, wenn man ihnen gute Ratschläge gibt, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben.“
„Aber...“ brachte Spector hervor.
„Phantomschmerzen. Ich konnte dich mit ein bisschen Zauberei soweit stabilisieren und die Wunden schließen, bevor du verblutet wärst. Du hattest Glück im Unglück, würde ich sagen. Scheinst nicht besonders gut geschmeckt zu haben.“
„Was ist...?“
„Was passiert ist? Nun, ihr habt in einer Mausefalle gesessen und die Katze hat euch gefressen. Ihr habt zwar alle sehr heldenhaft gekämpft, aber am Ende hat es euch nicht viel genützt. Wenn du dich mal umsiehst, wirst du erkennen, was ich meine.“
„Spector sah sich um. Die ganze Höhle war zerstört worden und überall lagen die Leichen seiner Kameraden und ihrer Schutzbefohlenen. Langsam kehrten auch die Erinnerungen wieder zurück.
Er hatte den Haarreif von Teela gefunden, wodurch er sich an die Ereignisse aus seiner Vergangenheit erinnert hatte. Sy Klone schien dies bemerkt zu haben und sprach ihn an, warum er so nervös zu sein schien. Doch bevor er antworten konnte brach die Hölle los. Die Tore hatten sich geöffnet und es strömte eine Armee von Kämpfern herein, die gnadenlos alles tötete, was sie in die Finger bekamen. Sie schienen nicht von dieser Welt zu sein. Sie sahen zwar aus wie Menschen, doch waren sie entsetzlich entstellt. Wenn man sie niederschoss, standen sie nach wenigen Sekunden wieder auf. Von überall kamen sie her.
Spector versuchte verzweifelt zu überleben, doch am Ende hatte auch er keine Chance. Das letzte, woran er sich erinnern konnte war, dass mehrere dieser Monster an seinen Gliedmaßen zerrten und dann hatte er, zu seinem Glück, das Bewusstsein verloren.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 12.01.2012, 16:11:46
„Tja und so hab ich dich gefunden.“ holten in der Fremde wieder in die Realität zurück.
„Und jetzt sollten wir uns schleunigst überlegen, wie es weiter geht mit dir.“
„Wer bist du?“ brachte Spector mühsam hervor. „Was willst du von mir?“
„Oh, verzeihung. Ich bin Eldor und ich habe die Aufgabe, jemanden für eine gewisse, sagen wir, Mission zu gewinnen. Das du derjenige bist, habe ich allerdings nicht erwartet, geschweige denn, deinen Zustand.“
Spector sah Eldor fragend an. „Wie soll ich dir denn noch helfen? Sobald deine Magie nachlässt, bin ich des Todes.“
„Nicht so hastig. Hör doch erst mal zu, was ich dir zu sagen habe. Danach darfst du entscheiden, ob du weiterleben oder sterben willst.“
Spector nickte und Eldor fuhr fort.
„Ich werde dich wiederherstellen und mit gewissen Kräften ausstatten. Danach werde ich dich auf eine Reise schicken. Die Alternative hast du ja schon selber erwähnt. Wenn die Wirkung meiner Magie nachlässt, wirst du unter riesigen Schmerzen sterben. Also was meinst du? Tod oder die Erfüllung deines Traumes, ein Held zu sein?“
Spector sah ihn erschrocken an. Woher wusste er, was er sich insgeheim immer gewünscht hatte? Aber hatte er eine Wahl?
„Also gut,“ willigte er ein, „ich werde dein Angebot annehmen.“
„Sehr gut. Ich freue mich, dass du so vernünftig bist. Dann wollen wir mal anfangen.“
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 12.01.2012, 16:38:56
Eldor erhob sich, holte ein Buch unter seinem Mantel hervor, öffnete es und begann daraus in einer fremden, Spector nicht geläufigen Sprache, vorzulesen.
Und plötzlich schoss ein heller Lichtstrahl vom Buch ausgehend auf Spector und hüllte ihn ein. Wie durch Geisterhand erhob sich sein Körper und begann in der Luft zu schweben. Eldor las weiter vor und vollführte mit der rechten Hand seltsame Gesten. Spector’s Körper fing an sich zu regenerieren. Seine Wunden schlossen sich und die Gliedmaßen begannen nachzuwachsen.
Nachdem sein Körper wieder vollkommen hergestellt war veränderte sich seine Kleidung und am Ende trug einen lilafarbenen Anzug mit Maske. Auf seiner Brust prangte ein seltsames Symbol und an seiner Hüfte hingen Waffen, von denen er eine als Peitsche identifizierte. Er fühlte sich großartig. Die Energie, die ihn durchfloß, schien grenzenlos zu sein.
„Was hast du mit mir gemacht?“ fragte er aufgeregt den Alten.
„Nun, mein Lieber, habe ich dir zu viel versprochen?“
„Ich fühle mich großartig. Als könnte mich nichts und niemand mehr besiegen.“
„Nun, deine Kräfte sind sehr mächtig, doch warne ich dich davor, zu überheblich damit umzugehen. Sie sind nicht unendlich.“
„Es fühlt sich fantastisch an. Von nun soll man mich Mighty Spector nennen. Das wird allein wird meinen Gegnern schon das Fürchten lehren.“
„Mighty Spector? Die Jugend. Doch jetzt genug. Du hast eine wichtige Aufgabe vor dir und wir haben keine Zeit zu verlieren.“
„Was soll ich tun?“
„Das werde ich dir unterwegs erklären.“ bekam Spector als Antwort und Eldor öffnete mitten im Raum ein Portal, durch dass sie gemeinsam schritten.

In Castle Grayskull erwachte Zodac aus seiner Meditation. „Eldor,“ flüsterte, „du Narr.“
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 13.01.2012, 10:47:01
Marzo war mit seiner Armee nach Eternos zurückgekehrt und hatte seine Gefolgsleute auf dem zerstörten Hauptplatz versammelt. Im Grunde war er ganz zufrieden mit dem Verlauf der Dinge gewesen. Er hatte seine Truppenstärke weiter ausbauen können und mit Extendar, und Man-E-Faces zwei der stärksten Krieger Eternia’s in seine Reihen eingliedern können. Roboto war während des Kampfes in seine Einzelteile zerlegt worden und er ließ zwei seiner Soldaten, welche er als ehemalige Techniker ausgemacht hatte, versuchen, ihn wieder zu reparieren, um ihn ebenfalls für seine Zwecke zu missbrauchen. Leider schienen ihre kognitiven Fähigkeiten doch sehr zu wünschen übrig, so dass Marzo keine große Hoffnung auf Erfolg hegte.
Was ihn sehr zu schaffen machte, waren zwei andere Misserfolge.
Der leblose Körper von Sy-Klone lag vor ihm im Staub und er schaffte es nicht, diesen wiederzubeleben. Er feuerte einen grünen Blitz nach dem anderen aus seinem Amulett, doch es geschah nichts.
„Du verdammte Gar! Steh auf und gehorche meinem Willen!“ fluchte Marzo wütend.
Sy-Klone hatte ihnen im Kampf mit am meisten zugesetzt, war er doch den langsamen Zombies durch seine Geschwindigkeit immer wieder entkommen. Er war auch für den zweiten Misserfolg verantwortlich, denn er hatte Stratos, durch eine geheime Deckenöffnung, welche Marzo vorher nicht ausgemacht hatte, entkommen lassen. Stratos schien noch immer schwer gezeichnet von seinen Verletzungen, doch Sy-Klone hatte dem Herrn von Avion den Raketenrucksack umgeschnallt, diesen gezündet und Stratos flog durch die Öffnung davon. Marzo hatte Buzz-Off hinterhergeschickt, in der Annahme, der Herr der Wespen würde Stratos mit Leichtigkeit wieder einfangen. Doch Stratos war irgendwie entkommen.
Am Ende konnte Sy-Klone besiegt werden, als er versuchte einem der Wachleute zu helfen.
Wie sinnlos sein Opfer war, dachte Marzo, wurde der Wachmann doch in Stücke gerissen.
„Wieso widersetzt du dich mir?“ schrie Marzo erneut und gab es schließlich auf.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 18.01.2012, 17:28:01
He-Man hörte Battle Cat brüllen und kehrte aufs Deck des Schiffes zurück.
„Was ist los, alter Kater?“ rief er seinem treuen Freund zu.
Battle Cat brüllte erneut und deutete mit einer Kopfbewegung zum Boden.
He-Man erkannte Fußspuren und sprang mit einem gekonnten Satz herunter zur Stelle, auf die Battle Cat deutete.
„Hmm. Es sind menschliche Fußabdrücke. Wahrscheinlich ist es die Mannschaft des Schiffes gewesen. Sieh, sie haben sich in Richtung Wüste der Zeit aufgemacht. Ich weiß nicht, sollten wir ihnen folgen? Meinst du, sie könnten was mit unserer Suche zu tun haben? Es ist so viel Seltsames passiert, überraschen würde es mich nicht. Was meinst du?“
Battle Cat sah den Stärksten der Starken an, als sich plötzlich sein Kopf Richtung Himmel bewegte und er wieder ein anfing, sein Brüllen los zu lassen.
He-Man sah ebenfalls zum Himmel und nach wenigen Sekunden erkannte er Stratos.
Augenblicklich waren seine Gedanken an die Schiffsmannschaft vergessen.
„Stratos scheint immer noch verletzt zu sein, aber warum ist er dann in der Luft und nicht im Lazarett? Es muß etwas passiert sein, Battle Cat. Sieh, er scheint nicht mehr die Kraft zu haben, sich in der Luft zu halten. Er stürzt ab.“
He-Man konzentrierte sich jetzt vollständig auf den fallenden Freund und sprang los.
Sicher fing er Stratos in der Luft auf und landete mit einer gewaltigen Erschütterung auf dem Bootsdeck.
Vorsichtig legte er den Avioner zu Boden.
„Stratos, was ist geschehen. Warum bist du nicht bei den Flüchtlingen im Versteck?“
„Tote... lebende Tote. Überall. Tod, alle sind tot...“ stammelte er vor sich hin, bevor er das Bewusstsein verlor.
„Schon wieder redet er von lebenden Toten. Was meint er nur damit?“
He-Man erinnerte sich daran, dass Stratos schon in Eternos, als er dort verletzt ankam von den lebenden Toten sprach.

Während He-Man noch überlegte spürte er mit einem mal, wie das Schiff anfing zu beben. Und ohne weitere Vorwarnung sah er noch Battle Cat an seinem Blickfeld vorbeirauschen, bevor er und Stratos vom Boden verschluckt wurden.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 22.01.2012, 21:50:34
Ein Lichtstrahl fiel auf die Schlangenfrau. Wäre sie menschlicher Herkunft gewesen, es hätte Tri-Klops Vergnügen bereitet, sie anzusehen. Größe und Statur waren nahezu perfekt. Statt Haut um gaben goldbraune Schuppen Vipras Körper. Ihre Augen waren schmal und von einem unglaublich hellen blau, fast schienen sie durchsichtig. Wo sich bei einem Menschen die Nase befunden hätte, gab es nur zwei Schlitze. Am schlimmste waren jedoch die nadelspitzen, langen Fangzähne, die die Waffenmeisterin wie zufällig aufblitzen ließ. Der Knabe sollte wissen, wo er stand. Eine Schande, dass sie mit schwächlichem menschlichen Gewürm arbeiten sollte. Der Spion Skeletors wich zwei Schritte zurück. Einen endgültigen Schrecken versetzte sie dem Mann, als Vipra ohne die geringste Mühe zwei stattliche Eisenträger anhob. Erst jetzt wurde dem Dreiauge klar, um wie viel Körperkraft das Schlangenvolk verfügte. Eine normale Frau dieser Statur wäre unter der Last zusammengebrochen. Tri-Klops war ein trainierter Kämpfer und mit Sicherheit nicht schwächlich, aber selbst er hätte das Eisen ohne Hilfe nicht stemmen können.
Er versuchte, seine Angst zu verbergen. "Was sollen wir eigentlich bauen?", erkundigte er sich, bemüht lässig.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 22.01.2012, 22:02:07
"Ein Temperatur-Regler. Er wird dafür sorgen, dass auf ganz Eternia, egal ob Hochgebirge oder Mischwald tropische Temperaturen und eine angemessene Luftfeuchtigkeit herrscht.", gab Vipra Auskunft. "Ich habe bereits mit der Arbeit begonnen, aber die Reichweite ist zu klein. Er schafft es gerade, ein paar Meilen des Waldes aufzuheizen, dann ist er bereits überlastet." Der Ingenieur des Bösen glaubte, sich verhört zu haben. "Ihr lasst mich am Leben, damit ich eine überdimensionale Heizung baue? Wollt ihr mich demütigen, bevor ihr mich verspeist? Schmecke ich besser, wenn ich vorher frustriert war?" Die Schlangenfrau lächelte nachsichtig. "Nein. Die Hormone, die du bei Stress ausschüttest machen dein Fleisch zäh, deshalb sorgen wir für etwas Entspannung, bevor wir speisen." Wie unbeabsichtigt bleckte die Waffenmeisterin abermals die Fangzähne. "Da du auf absehbare Zeit einer von uns sein wirst, werde ich dir ein Geheimnis verraten. Es gibt nur drei Dinge, die unserem Volk gefährlich werden können: Ausgewachsene Drachen, Kälte und Zombies. Die Drachen haben gerade andere Probleme, Zombies hat man auf Eternia seit Jahrhunderten keine mehr gesehen und gegen die Kälte unternehmen wir jetzt etwas."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 25.01.2012, 15:57:54
Die Masters nutzten den Überraschungsmoment knallhart zu ihren Gunsten aus und die überrumpelten Anführer Catra und Leech befahlen nach kurzem Kampf den Rückzug.

Teela hielt traurig die Reste ihres Kampfstabes in Händen. Er war beim direkten Kampf gegen Catra von der Katzenfrau zerstört worden. Es war ein Geschenk ihres Vaters gewesen, nachdem sie zum Captain ernannt worden war. Es war ein einfacher Stab ohne irgendwelche Verzierungen oder sonstigen Extras gewesen, was für ein Geschenk des Waffenmeisters ziemlich ungewöhnlich war. Duncan hatte es damals damit begründet, dass der Stab als Symbol für Teela’s innere Stärke stehen sollte, auf welche sie sich verlassen sollte und nicht auf technische Spielereien, die einem das Leben vielleicht zum Schein erleichterten, im Endeffekt aber den Blick vom Wesentlichen ablenkten. Teela hatte den Stab immer wie ihren Augapfel gehütet, stand er doch für alles, was sie bisher erreicht hatte und für den einzigen Menschen, dem sie noch hundertprozentig vertraute. Gerade nach der Trennung von Adam hatte ihr der einfache Stab Trost gespendet.
„Dafür wirst du zahlen, Katzenweib.“ knurrte sie ärgerlich vor sich hin.
„Tut mir Leid um euren Kampfstab, Teela. Ich war dabei, wie euer Vater ihn fertigte. Doch glaubt mir, er wird sehr froh darüber sein, dass er zerstört worden ist und nicht euer Leben.“
Clamp Champ’s Worte konnten Teela nur unmerklich aufheitern, doch sie musste sich wieder auf das Wesentliche Konzentrieren, schließlich war sie der Captain, sie hatte die Verantwortung. Sie warf die Überreste weg und antwortete kühl: „Keine Sorge Clamp Champ, Vater wird mir einen neuen, verbesserten Stab anfertigen können.“
Und lauter: „Masters, alle versammeln zur Lagebesprechung.“

Während sich die Übrigen auf der Lichtung zur Besprechung versammelten, sah Clamp Champ Teela mit einem Stirnrunzeln von hinten an, bevor er sich ebenfalls zu den anderen gesellte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 26.01.2012, 17:02:28
„Also gut, die Lage ist ernst.“ begann Teela ihre Ansprache.
„Wir stecken hier im Nirgendwo fest und haben jetzt auch noch die Königin verloren. Desweiteren müssen wir König Randor und meinen Vater davon abhalten, alleine Snake Mountain zu infiltrieren, was wahrscheinlich schon längst geschehen ist. Das Auftauchen der wilden Horde macht es nicht besser.“
„Was schlägst du vor, Captain?“ fragte Mekanek leicht verzweifelt.
„Wir werden uns wohl oder übel aufteilen müssen. Ich werde den Spuren des Attack Track folgen und versuchen, Königin Marlena ausfindig zu machen. Ihr werdet unter der Leitung von Clamp Champ den Weg nach Snake Mountain fortsetzen, König Randor und meinen Vater aufspüren, gegebenenfalls befreien, das Drachenamulett sicher stellen und dann alle wohlbehalten nach Eternos zurückkehren.“
„Wer wird euch begleiten?“ fragte Clamp Champ.
„Ich werde alleine gehen. Gegen Trap Jaw oder Kronis werde ich schon alleine bestehen. Mein Schwert ist ja noch heile.“
„Das kann ich nicht zulassen.“ erwiderte Clamp Champ.
„Wer weiß, welche Gefahren euch begegnen werden. Wir wissen nicht, wo die Horde ihre Truppen versteckt hält und ob sie noch weitere Angriffe planen.“
„Ich kann schon auf mich alleine aufpassen. Deine Sorge ist völlig überflüssig. Ich bin ja nicht umsonst Captain. Hast du verstanden.“ antwortete Teela mit einem leicht drohendem Unterton.
„Aber...“ versuchte es der Ausbilder noch einmal, kam jedoch nicht weiter, Fisto jedoch kam ihm zu hilfe: „...sollte die Königin verletzt sein, wäre ein zweites Paar Hände sicher hilfreich.“
Teela überlegte, dass war ein Argument, gegen das sie nichts sagen konnte. Sie durfte ihren persönlichen Wunsch nach Profilierung vor den anderen nicht über das Wohlergehen der Königin stellen.
„Also gut, ich werde einen mitnehmen.“ gab sie schließlich nach.
„Nehmt mich mit, diesen Trap Jaw werde ich es zeigen.“ empfahl sich Fisto.
„Nein, ich werde Rio Blast mitnehmen.“ antwortete Teela.
„Er kann mir Feuerschutz geben. Deine Eisenfaust wird in den engen Gängen von Snake Mountain mehr gebraucht. Die ein oder andere Wand solltet ihr mit deiner Hilfe und in Kombination mit Ram Man bei einer eventuellen Flucht schneller klein kriegen.“
Fisto wollte zwar noch einmal protestieren, doch beließ er es bei einem ärgerlichen Knurren, als ihm Teela’s Mine unmissverständlich klar machte, dass ihre Entscheidung unumstößlich war.

Rio hatte den neuen Plan mit seiner typisch ruhigen Art zur Kenntnis genommen und als Teela ihn ansah, nickte er kurz und machte sich dann zusammen mit ihr auf, die Königin zu suchen, während die übrigen Masters ihren ursprünglichen Weg wieder aufnahmen, jetzt noch vorsichtiger, einen weiteren Angriff der Horde erwartend.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 27.01.2012, 12:36:20
Einige Kilometer von den Masters entfernt war der Attack Track durch einen Baum zum stehen gekommen.
Im Gras lag der leblose Körper der Königin, welcher wohl beim Aufprall aus dem Gefährt herausgeschleudert worden war.
Etwas weiter abseits kauerte Kronis und schien mit irgendwem zu sprechen, obwohl weit und breit keine weitere Person anwesend war.
„Lass mich in Ruhe!“ konnte man hören oder „Ich will das nicht.“
Dann mit veränderter, dunklerer Stimme: „Aber ich werde dich belohnen.“

Eine Weile ging dieses seltsame Selbstgespräch weiter, bis Trap Jaw irgendwann einen lauten Schrei von sich gab.

Danach wurde es ruhig, er stand auf und näherte sich mit rot glühenden Augen dem Körper Marlena’s.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 28.01.2012, 01:32:25
Hungar, die Harpyie, hatte Man-at-Arms und Micah genau im falschen Moment überrascht. Jedoch wäre Duncan nicht der Waffenmeister von Eternos, wenn er nichts von seinem Handwerk verstehen würde. In Sekunden schnelle drehte er sich zu Hungar um und schoß ein Netz auf die überraschte Harpyie ab. Jetzt, wo er seine Fesseln los war, war dies natürlich kein Problem für ihn. Hunga allerdings,hatte keine Chance um zu reagieren. Seit sie Micah nach Eternia verschleppt hatte, mußte sie sich nur vor wenigen Kreaturen in acht nehmen und auch nur dann, wenn sie ihre Höhle verließ.Sie war langsam und unvorsichtig geworden und nun hatte sie in Man-at-Arms ihren Meister gefunden.
Sie wandt sich hin und her und belegte den Waffenschmied mit allerlei Flüchen, doch ein entkommen gab es nicht für sie. "Du kannst fluchen solange du willst, du Scheusal. Nun bist du es, die in der Falle sitzt.", höhnte Micah, der nun endlich von seinen Fesseln befreit wurde. "Mit dem Tode müßtest du für deine Schandtaten bestraft werden. Aber zu meinem Verdruß, bist du die Einzige, die mich zu meiner Familie nach Eteria zurück bringen kann." Hungar horchte auf. Der König von Bright Moon dachte doch tatsächlich, das sie das Portal nach Eteria für ihn finden könnte. Doch, warum die Wahrheit sagen, wenn die Lüge einem das Leben verlängern könnte. "Habt Gnade mit mir, mächtiger Micah von Bright Moon.", winselte Hungar. "Ich werde all eure Wünsche erfüllen und euch zum Portal in eure Heimatwelt geleiten. Danach könnt ihr über mich verfügen wie ihr beliebt." Aber in ihrem Hirn hatte sie schon ihren Fluchtplan ausgeklügelt.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Natira am 28.01.2012, 15:38:10
Tri-Klops hatte ihr ruhig und ohne eine Regung in der Miene zugehört. Doch in seinem Kopf arbeitete es bereits. Etwas, was Vipra gesagt hatte, hatte sich in einem Moment der Hoffnungslosigkeit in seinem Kopf verselbständigt. Manchmal war es nicht gut, zu vertrauensselig zu sein!

'Ich muß es geschickt anfangen!' überlegte er. 'Soso, Kälte wird euch also gefährlich - es sollte doch keine Schwierigkeit darstellen, den Temperaturregler so zu bauen, daß man euch mit einem Schlag ausrotten kann!' Er biß die Zähne aufeinander, aber nur kurz - er durfte keine unerwünschte Aufmerksamkeit erregen.

Vipra aber deutete die Regung für ihn günstig als frustrierte Resignation und ließ sich ein kurzes reptilianhaftes Lächeln vernehmen. "Ich sehe, du hast verstanden! Schön! Jetzt stell' dich unter Beweis - wenn dir dein Leben lieb ist!"

'Das werde ich!' dachte er grimmig und fügte sich sofort. Wenn er jetzt geschickt handelte, würde er das Schicksal ausnutzen und in seine Richtung lenken können. Er mußte nur aufpassen, daß niemand ihm zu früh auf die Schliche kam…
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 01.02.2012, 14:37:20
Marlena kam langsam wieder zu Bewusstsein. Ihr Kopf dröhnte und noch immer benommen, versuchte sie sich zu orientieren, wo sie überhaupt war.
Sie lag auf einer Waldlichtung, soviel konnte sie erkennen. Etwas weiter entfernt sah sie den Attack Track, völlig verbeult und rauchend vor einem gewaltigen Baum stehen.
Dann erkannte sie Trap Jaw, wie er langsam auf sie zukam.
„Kronis.“ rief sie erleichtert.
„Kronis, was ist passiert? Wie geht es dir?“
Tap Jaw antwortete nicht, sondern ging unbeirrt weiter auf die Königin zu.
„Kronis?“ Marlena stutzte, irgendetwas stimmte nicht mit ihm.
„Alles in Ordnung? Wieso antwortest du mir nicht? Red mit mir. Du machst mir Angst.“
„Keine Sorge, Königin, Eure Angst wird bald verflogen sein. Ich werde Euch genauso einfach auslöschen, wie ich es mit diesem Schwächling Kronis gemacht habe. Hahahahaha....“
Noch geschwächt konnte Marlena nicht mehr rechtzeitig fort laufen und wurde von Trap Jaw’s Greifarm gepackt.
Lachend zog er sie zu sich heran und mit entsetzen stellte die Königin fest, dass sich ihre Kehle dem malmenden Stahlkiefer im weiter näherte.
Sie wehrte sich mit Händen und Füßen, doch konnte sie gegen die Kraft des Dämonenkriegers nichts ausrichten.
Ihr Ende schien unausweichlich...
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 01.02.2012, 21:02:12
Tri-Klops hielt es für gut, seine reptilienhafte Kollegin etwas abzulenken. "Warum werden euch Kälte und Zombies gefährlich? Wenn ich bald wirklich einer von euch bin, sollte ich es wissen!" Vipra schnaubte herablassend. "Von Biologie verstehst du nicht wirklich viel, oder? Ihr Warmblüter zieht euch wärmer an oder lasst euch ein dickeres Fell wachsen, wenn die Temperaturen fallen. Ihr seid dann aber genauso aktiv wie bei höheren Temperaturen, wenn nicht sogar aktiver, weil eure Muskelarbeit zusätzlich Wärme produziert. Wir Schlangen verfallen in eine Starre. Diese Starre ist für uns die schlimmste Fessel. Ein Feind kann dann mit uns machen, was er will, wir sind wehrlos." "Aha", nickte Skeletors ehemaliger Knecht scheinbar desinteressiert. "Und Zombies?" Die Waffenmeisterin hielt inne, um dann mit bloßen Händen ein Stück Metall zu biegen. Zutiefst befriedigt nahm sie den entsetzten Gesichtsausdruck des Mannes war. "Zombies haben kein funktionierendes Nervensystem mehr. Unsere Bisse können sie weder lähmen, noch töten. Da sie bereits zum Aas zählen, können wir sie nicht verschlingen. Denn wir vertragen nur das Fleisch von frisch getöteten Opfern, ähnlich wie ihr Menschen. Unsere Waffen sind wirkungslos gegen sie. Aber da sei unbesorgt - auf Eternia gibt es keine Zombies, die hätte King Hss längst aufgespührt. Oh, hast du dort ein Taschentuch? Wie gut, da an der Maschine ist gerade Öl ausgelaufen!" Ehe das Dreiauge reagieren konnte, hatte ihm die Schlangenfrau Enyas Taschentuch entrissen und wischte damit den Temperaturregler ab. Tri-Klops ballte in ohnmächtiger Wut die Hand zur Faust, doch er konnte nichts tun. Vielleicht war es besser so. Eine Soldatin des Königs und ein Spion der Evils - es war ja eh nicht möglich. Eine anständige Frau brauchte einen anständigen Mann, und keine gescheiterte Existenz wie ihn.

Vipra ahnte indessen nicht, wie sehr sie sich in Bezug auf die Zombies getäuscht hatte. Sowohl Graf Marzo als auch Skeletor verfügten über genügend dieser für die Snakes so gefährlichen Geschöpfe.

Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Natira am 04.02.2012, 16:32:46
He-Man sammelte sich vom Unterdeck des Schiffes auf. Auch Battle Cat hatte nur leichte Verletzungen abbekommen, als das feuchte Holz unter ihrem Gewicht nachgegeben hatte. Stratos hingegen stönte kraftlos durch die neuerlichen Qualen und war nicht imstande, sich zu rühren. ‚Wenn ich nur mit der Sorceress Kontakt aufnehmen könnte…’ schoß es He-Man durch den Kopf. „Battle Cat, könntest du Stratos tragen?“ Battle Cat ließ sich ein zustimmendes Brüllen vernehmen. He-Man kniete sich zu Stratos, um dessen Gesamtzustand zu begutachten. „Meinst du, es wird gehen, mein Freund?“

Stratos nickte schwach und biß die Zähne unter Schmerzen zusammen, als er sich bewegte. ‚Wenn ich doch nur die Kraft aus Castle Grayskull nutzen könnte…’ He-Man überlegte fieberhaft, in welche Richtung er sich wenden sollte, um seinem Freund zu helfen. Eternos war zerstört, Grayskull gab es schlicht nicht mehr… Plötzlich fiel ihm ein Ort in der Nähe ein. Er dachte nicht näher darüber nach, daß sogar eine vage Verbindung zwischen ihm und diesem Ort existierte. Nur eine flüchtige Erinnerung verband ihn mit der kleinen Stadt, die nicht weit von Eternos entfernt lag; ein Gedanke, den er nie tiefer verfolgt hatte, weil es sich seinem Interesse entzogen hatte. Auch jetzt schenkte er dem wenig Interesse. Einzig die Hoffnung, daß die Stadt noch nicht zerstört war, füllte seinen Fokus. „Auf, Battle Cat! Vielleicht kann man uns in Calveren helfen!“ Er half zuerst Stratos in Battle Cats Sattel, dann durchschlug er den Schiffsrumpf, damit sie ohne Komplikationen nach außen gelangen konnten. Kurz darauf machten sie sich auf den Weg.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Natira am 04.02.2012, 16:50:25
He-Man hatte anfänglich versucht, von Stratos Informationen zu erhalten. Doch das Sprechen fiel dem Avioner schwer, und so hatte er bald davon abgesehen, seinen Freund zu quälen. Wenn es ihm wieder besser ging, würde er schon die Informationen bekommen, die er brauchte.
Battle Cat bewegte sich so geschmeidig, wie es eben möglich war, um die Reise für Stratos so angenehm wie in seiner Situation möglich zu machen. Sie waren schon eine ganze Weile unterwegs gewesen, als der Kater plötzlich stehenblieb. Sie waren Calveren bereits sehr nahe, und sie konnten schon die ersten Häuser der Stadt ausmachen. Zu He-Mans Erleichterung wirkte hier noch alles unversehrt. „Was hast du, alter Freund?“ fragte He-Man seinen Gefährten.
Battle Cat hob die Nase in den Wind, dann drehte er sich etwas. He-Man schüttelte andeutungsweise den Kopf. „Wir müssen erst Stratos versorgen lassen! Es geht ihm zunehmend schlechter! Außerdem müssen wir wissen, was er uns zu erzählen hat. Beides hat oberste Priorität. Was auch immer du witterst, es wird warten müssen!“
Battle Cat brüllte erneut und tat keinen Schritt. He-Man stutzte. „Ich weiß, du würdest eine wichtige Aufgabe nicht gefährden, wenn es nicht von enormer Bedeutung wäre. Also, wohin soll ich mich wenden?“
Battle Cat ging einen Schritt in eine Richtung, die etwas abseits der Stadt führte und sah sich auffordernd zu He-Man um.
„Nun gut. Es wird nicht viel Zeitverlust sein, wenn wir einen kleinen Umweg gehen!“ He-Man folgte Battle, der nun einen Weg einschlug, der von der anderen Seite an die Stadt heranführen würde. Als sie über eine Bergkuppe kamen, bemerkte He-Man, was Battle Cat bereits vorher ausgemacht hatte: Nahe des Weges, bei einer Kreuzung, lag eine Person auf dem Boden. Er zögerte nicht lange und lief auf die bewußtlos anmutetende Person zu. Er kniete sich zu ihr, und als er sie erkannte, schnappte er überrascht nach Luft. „Enya…“
Die junge Frau kam allmählich wieder zu sich.
„Bist du in Ordnung?“ erkundigte sich He-Man. Alte Gefühle brodelten unter einer tief verborgenen Oberfläche, die zu Adams Selbst gehörten, und sie waren nicht positiv. Doch als He-Man ließ er sie gar nicht erst die Oberhand gewinnen. Er durfte es nicht einmal! Denn Enya kannte den Zusammenhang zwischen ihm und Adam schließlich nicht.
Enya stützte sich auf, sondierte ihre Umgebung und nickte.
„Was ist passiert?“ fragte He-Man.
Enya atmete schwer durch. „Skeletor…“ erklärte sie. „Er zieht mit einer Arme Zombies durch das Land! Ich kam ihm in die Quere. Das hätte mich das Leben kosten können!“
He-Man konnte sich ein Schmunzeln nicht ganz verkneifen. ‚Ja, wenn du nicht eine so gute Ausbildung genossen hättest!’ Dann besann er sich wieder auf das wesentliche. „Bist du verletzt? Mein Freund Stratos ist schwer verwundet, er braucht sofort Hilfe!“
Das holte Enya vollends in die Wirklichkeit zurück. Sie sammelte Kraft um aufzustehen, dann sa sie He-Man an. „Folgt mir! Ich kenne eine gute Heilerin in unserer Stadt!“
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Natira am 04.02.2012, 17:11:53
He-Man war froh darum, daß er Enya begegnet war. Sie kannte sich in Calveren aus. Wo er sich erst mühsam hätte durchfragen müssen, konnte sie ihn direkt führen. „Erzähl mir mehr von Skeletors Armee“, bat er.
„Ich kann dir nicht viel erzählen“, sagte sie. „Boten berichteten von den Ereignissen in Eternos. Darauf wurden Truppen von Calveren zur Unterstützung ausgesandt. Niemand rechnete damit, daß auf dem Weg dorthin etwas passieren könnte, dafür liegt Calveren viel zu abseits. Ich machte den Fehler, und wollte mir von der Anhöhe aus einen Überblick verschaffen. Da kam Skeletor plötzlich wie aus dem Nichts und mit ihm eine ganze Armee Untoter Krieger. Als er mich bemerkte, feuerte er einen Energiestrahl aus seinem Widderstab auf mich ab. Ich versuchte, mich mit einem Sprung zu retten. Scheinbar habe ich es geschafft, denn ich lebe noch.“
He-Man sah an ihr herab und musterte die Brandspuren, die von einem Streifschuß übrig geblieben waren. Enya mußte enormes Glück gehabt haben, und noch mehr davon, daß Skeletor sie anscheinen für tot gehalten hatte, als seine Truppen an ihr vorüberzogen. Manchmal, wenn jemand sich nicht genug Mühe gab, konnte Bewußtlosigkeit auch ein Geschenk sein. „In welche Richtung zogen sie?“ fragte er alarmiert weiter, sah er sich doch schon zerrissen zwischen Calveren, und der Aufgabe, Eternos und seinen Bewohnern zu Hilfe zu eilen.Doch Enya zeigte in eine entgegengesetzte Richtung. „Sie gingen nach Snake Mountain!“
He-Man folgte ihrem Fingerzeig nachdenklich. „Er sammelt seine Truppen also bei seinem Stützpunkt. Wir müssen uns also auf einen großen Angriff vorbereiten. Hm. Im Augenblick gibt uns das aber ein bißchen Zeit.“
Enya sah an ihm vorbei zu Stratos, der wieder leicht unter Schmerzen stöhnte. EIne Wunde war wieder aufgegangen und blutete durch schmutzigen Stoff. „Warte, ich kann…“ Enya unterbrach sich selbst, als sie ihre Taschen absuchte. He-Man sah sie fragend an.
Enya stöhnte leicht auf. „Verdammt. Ich muß es verloren haben…“
„Wovon sprichst du?“
„Ich hatte immer ein Taschentuch dabei. Das einzige Erbstück, das mir von meiner Großmutter geblieben ist, deswegen war es mir immer sehr wertvoll. Es hat mir immer Glück gebracht. Ich habe es lange nicht mehr gebraucht.“ Sie atmete erneut durch. „Ich habe es wahrscheinlich verloren. Naja…“
He-Man sah sie verblüfft an. „Das wolltest du aber nicht nehmen, um eine Wunde zu verbinden, oder?“
„Natürlich! So hätte es einen guten Nutzen für einen Freund erfüllt, und wieder ein bißchen Glück gebracht. Nur so sollte man es verwenden, wenn es das Schicksal erfordert.“ Sie warf die Arme in die Luft. „Siehst du? Ich habe es verloren, und jetzt kann ich nicht mal etwas für deinen Freund tun.“
„Oh, doch, das kannst du!“ widersprach He-Man sanft. „Ohne dich würde alles viel länger dauern in Calveren.“
Enya sagte nichts dazu, doch irgendwie tat das Lob gut. Trotzdem war sie in Gedanken. ‚Ich wüßte zu gerne, wo ich es verloren habe. Was wohl damit passiert ist…?’
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Natira am 04.02.2012, 17:34:22
Vipra schmiß Tri-Klops das ölbeschmierte Taschentuch wieder entgegen und wandte sich in einer geschmeidigen Bewegung von ihm ab. „Wenn wir vorankommen wollen, sollten wir uns mit den Plänen auseinandersetzen. Beweg’ dich! Ich forder nur ungern zwei mal auf!“
Nach den jüngsten Beobachtungen wollte Tri-Klops es auch lieber vermeiden, ein zweites Mal aufgefordert zu werden. Er schüttelte den kurzen Moment der Starre ab, den das von Vipra geworfene Taschentuch in ihm ausgelöst hätte, bis die Zähne zusammen und folgte ihr. Seine Finger schlossen sich um das Stück Stoff, bis seine Faust vor Wut zitterte. Besser, er suchte sich bereits jetzt Ventile, um seinen Emotionen Platz zu machen, bevor er etwas tat, was er anschließend bereute.
„Also, das hier ist die Konstruktion!“ Vipra hatte sich nicht einmal umgedreht um sich zu vergewissern, daß Tri-Klops ihr wirklich gefolgt war. Mit einem Zeigestock deutete sie auf eine große Darstellung. „Das Prinzip ist ganz einfach, wie du siehst. Soweit haben wir die Maschine bereits fertig. Allerdings haben wir noch immer das Leistungsproblem. Und jetzt kommst du in’s Spiel: Löse es!“
Tri-Klops brachte seine Emotionen sogar für ihn selbst überraschend schnell unter Kontrolle, als er die große Darstellung sah. Ihm blieb schier der Mund offen stehen. Er hatte nicht impliziert, daß die Snakes dumm waren - diese ausgeklügelte Maschine jedoch hatte er ihnen nicht zugetraut! Er trag mit zusammengepreßten Lippen an die Darstellung heran und studierte sie. Wo mochte der Fehler liegen? Auf den ersten Blick sah alles perfekt aus! „Ich muß mir die Maschine im Zusammenhang mit dem Plan ansehen“, gab er so neutral wie es ihm möglich war von sich.
„Du hast sie eben gesehen!“ sagte Vipra kühl.
„Ja, aber ich habe sie nicht analysiert!“ gab er mit erzwungener Ruhe zurück.
Vipra machte eine einladende Geste. „Du bist hier um zu arbeiten! Tu, was immer dazu notwendig ist!“
Tri-Klops erkannte einen Befehl, wenn man ihn ihm gab, und so prägte er sich noch einmal die Darstellung ein und ging dann zurück in den Raum mit dem Temperaturregler. Er spürte förmlich den Atem seiner Begleiterin im Nacken, was ihmmehr als unangenehm war. Als er sich umsah, war sie aber so weit von ihm entfernt, daß er es seiner Einbildung zuschreiben mußte. Er zwang sich zur Ruhe und ging um die Maschine herum. Erstaunlich, welche in großes Potential in dieser kleinen Konstruktion stecke… Er kniete sich hin und durchleuchtete das ganze Bauwerk von allen Seiten.
Vipra stand in der Tür und beobachtete ihn. Ihr Züngeln machte Tri-Klops nervös.
„Kein Wunder, daß es nicht funktioniert“, ließ sich der Ingenieur schlileßlich vernehmen, und er konnte nicht umhin, seiner Stimme einen leicht überheblichen Klang zu geben. Er hoffte, daß das nicht bereits genug Anlaß gab, um gefressen zu werden.
„So?“ sagte Vipra. „Wie schön! Dann richte es! Ich sehe in einer Stunde nach dir! Wenn ich meinen anderen Verpflichtungen nachgekommen bin, können wir zusammen speisen! Je nachdem, wie gut deine Arbeit ist, wird sich zeigen, auf welche Weise…!“
Vipra verließ den Raum, und hinter ihr schloß sich die Tür. Tri-Klops wußte, er war jetzt gefangen. Mit verhaltener Wut sah er ihr nach. Erst jetzt bermerkte er, daß er noch immer das Taschentuch umklammert hielt…
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Natira am 04.02.2012, 17:59:18
He-Man wartete vor dem Haus der Heilerin. Er dachte über Enyas Worte nach. Durch das, was sie erzählte, ergab Stratos’ Gestammel erst einen Sinn…
Enya gesellte sich gerade zu ihm. Sie lächelte. „Er wird wieder. Er wird einige Zeit hierbleiben müssen, um sich zu erholen. Aber du kannst nachher noch zu ihm.“
„Das ist gut!“ erwiderte He-Man.
„Was unternehmen wir jetzt gegen Skeletor und seine Armee?“ fragte Enya, und sprach damit He-Mans eigene Sorge aus.
„Das ist die Frage, die auch mich jetzt beschäftigt. – Wieviel eurer Streitmacht ist noch hier in Calveren?“
„Ich würde sagen, mehr als Dreiviertel“, gab Enya Auskunft. „Wir haben zwar Unterstützung ausgesandt, aber wir bereiten uns darauf vor, auch die Stadt schützen zu müssen!“
He-Man nickte. „Laß uns in der Zwischenzeit eure Kommandanten aufsuchen und beraten! Im Kampf gegen Skeletor brauchen wir jede Unterstützung, die wir kriegen können!“
Enya nickte, und wies He-Man den Weg. Eine Weile gingen sie schweigend nebeneinander her.
„Warum bist du damals aus Eternos weggegangen?“ fragte He-Man unvermittelt. „Du hattest eine gute Position!“
Enya wandte den Blick auf den Weg vor sich. „Ja, das ist richtig. Das hat auch mehr… persönliche Gründe!“
„Persönliche Gründe?“ Ein bißchen von Adams Selbst verschaffte sich Platz an der Oberfläche, ein bißchen Genuß, sie in die Enge zu treiben.
„Ich konnte einfach nicht in Eternos bleiben, nachdem Spector mich in die Falle gelockt und gedemütigt hat!“
He-Man hielt verblüfft inne. „Spector? Was hat er damit zu tun?“ Er biß sich schnell auf die Zunge. Er durfte nicht zu viel von seinem Wissen preisgeben.
„Das willst du gar nicht wissen!“ winkte Enya ab.
„Wie kommst du darauf?“ fragte He-Man, und seine Stimme nahm von ganz allein einen betroffenen Klang an. Auch das war in der Macht von Grayskull verborgen: Diplomatie, Anteilnahme, vielleicht sogar eine automatische Vorbild- oder väterliche Funktion…
Enya seufte. „Na gut! Ich hatte damals einiges für den Prinzen übrig!“
„Prinz Adam!“ spezifizierte He-Man.
‚Welchen sonst?’ hätte Enya am liebsten geantwortet, doch sie hielt sich zurück. „Ja! Ich wußte, daß er mit Teela zusammen war, daher habe ich mir nie Hoffnungen gemacht. Bis Spector zu mir kam und mich davon überzeugte, daß Adams Beziehung mit Teela gescheitert sei, und er sich mit mir treffen wollte. Nichts davon war wahr. Das stellte ich aber erst fest, als alles zu spät war. Ich habe mich so lächerlich vor dem Prinzen gemacht, und danach wurde es natürlich noch schwerer für mich zu ertragen, wenn wir uns begegneten. Also bin ich gegangen. In Calveren suchten sie noch Leute für die Verteidigung. Meine Referenzen waren gut genug, daß sie nicht lange gzögert haben, mich aufzunehmen!“
He-Man sah sie sprachlos von der Seite an. ‚»Gut genug«…’ Er erinnerte sich an Enyas Fähigkeiten! Sie hätte locker am Hof von Eternos eine Position erreichen können, die Teela in kaum etwas nachstand! Jeder, der Soldaten suchte, hätte sie mit Belieben aufgenommen!
Enya ließ nicht zu, daß das Thema vertieft werden konnte. Dafür nutzte sie nun die Chance zu einer Frage, die sie selbst bereits seit längerem beschäftigte. „He-Man, du kennst Skeletors Leute doch recht gut, oder?“
„Nun ja, wie man es nimmt“, erwiderte er mit einem leichten Lachen.
Es schien ihr unangenehm zu sein, doch dann fragte sie schließlich: „Wie gut stehen die Chancen, daß man von einem von Skeletors Kriegern verschont wird…?“
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 04.02.2012, 21:21:31
Der blonder Held überlegte kurz, eher er antwortete: "Nicht besonders gut, Enya. Selbst wenn in den Schergen Skeletors noch so etwas wie Mitgefühl vorhanden ist, würden sie sich gut überlegen, jemanden zu verschonen. Skeletor bestraft jede Zuwiderhandlung hart. Selbst Evil-Lyn, die er doch seine "rechte Hand" nennt, lässt er in dieser Beziehung nichts durchgehen. Wer ihm dient, hat bedingungslos zu gehorchen."

Enya dachte in die kurze Begegnung mit dem Kämpfer Skeletors. Er war ein Mensch gewesen, wie sie. Er hatte für sie dieses hohe Risiko auf sich genommen - warum? Wieso hatte er seinen Herren wegen eines unbekannten Mädchens im Stich gelassen? Als Geisel wäre sie wertvoll gewesen, der Fremde hätte sich mit ihrer Gefangenschaft einige Pluspunkte bei Skeletor einholen können. Ob Adam für Teela auch sowas getan hätte?
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Natira am 05.02.2012, 00:25:28
Sie wußte nicht, daß He-Man ihr diese Frage sogar hätte beantworten können. Allerdings war es auch weniger Adam, der sie bei diesem Vergleich interessierte. Vielmehr irritierte es sie, daß jemand, der zu Skeletor gehörte dieses Risiko auf sich nahm. Was hatte der dreiäugige Krieger Skeletors nur an ihr gefunden, daß er sie hatte gehen lassen? 'Er hat sich meinen Namen gemerkt!' schoß es ihr durch den Sinn. Ein weiteres mal schalt sie sich selbst als dumm. Sollte sie He-Man davon erzählen? Nein! Warum war sie nicht einfach gerannt, als er ihr die Gelegenheit gelassen hatte? Warum hatte sie dieses unsinnige Debattieren begonnen, und ihm zu allem Überfluß ihren Namen gegeben? Weil er sie darum gefragt hatte? Wegen der Art und Weise, wie er sie gefragt hatte? Würde sie jemandem erzählen, er hätte so glaubwürdig geklungen, sie hätte eine Mischung aus Entsetzen und Gelächter provoziert, dessen war sie sich sicher! Nein, sie mußte für sich behalten, was seinerzeit passiert war, und konnte nur hoffen, daß Skeletors Krieger sie wieder vergessen haben würde. Und trotzdem… Ihr ging die Situation nicht mehr aus dem Kopf. Hätte Adam das gleiche für Teela getan, was dieser Unbekannte, ihr Feind, für sie getan hatte…?
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Natira am 05.02.2012, 00:38:00
Sie konnte nicht ahnen, daß zu eben dieser Zeit, an einem weit entfernten Ort, der Krieger Skeletors mit den drei Augen ebenfalls in Gedanken bei dieser Begegnung festhing. Tri-Klops saß an einer Wanne mit Wasser, welches eigentlich zur Säuberung der Maschinen dienen sollte, und versuchte, das Öl aus dem Taschentuch zu waschen. 'Das wirst du mir büßen, Vipra!' Selbst in Gedanken spuckte er ihren Namen aus.

Das Öl wollte sich einfach nicht aus dem Stoff lösen. So sehr er es auch versuchte, er hatte den Eindruck, es wurde nur noch schlimmer. Dann plötzlich fiel ihm etwas auf, was ihm vorher entgangen war: In einer Ecke entdeckte er gestickte Initialen - sie hatten die gleiche Farbe wie der Stoff, so daß sie erst bei genauem Hinsehen erkennbar wurden. Sie waren durch das Öl schattig geworden, so daß sie nun deutlicher lesbar wurden: MV. Er hielt in seiner Arbeit inne. Hatte sie ihm nicht gesagt, ihr Name wäre Enya? Oder Anya? Er drehte die Initalen auf den Kopf. Das M hätte man vielleicht noch als W deklarieren können, aber wenn sich ihr Name mit A schrieb, dann fehlte deutlich der Mittelsteg. 'Dieses kleine Miststück hat mich belogen!' Er biß die Zähne zusammen und schleuderte das nasse Stück Stoff an die nächste Wand. Nachdem die erste Enttäuschung darüber ihr Ventil gefunden hatte, atmete er durch. Was hätte er auch anderes erwarten sollen? Welcher Mensch hätte seinen richtigen Namen preisgegeben, wenn er seinem Feind in die Finger fiel? 'Wie kann man nur so naiv sein?!' schalt er sich selbst. Dann ging er frustriert an die Arbeit, um sich abzulenken. Das wäre ohnehin effektiver und lebenssichernder, als sich die ganze Stunde, die er Zeit hatte, mit dem Taschentuch zu beschäftigen. Den Rest der Zeit konzentrierte er sich strikt darauf, die Maschine genau zu untersuchen und zu sondieren, wie er sein Kühlsystem möglichst unbemerkt einbauen konnte…
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 06.02.2012, 13:15:38
„Aaahhhh. Oohhh. Uuuhhhh.“
Trap Jaw stoppte seine Bewegung und hielt inne.
Was war das für ein liebliches Geräusch? Auch Marlena horchte. Trap Jaw’s Griff war noch immer zu stark, um sich befreien zu können, doch suchte sie nun fieberhaft nach einem Ausweg aus ihrer misslichen Lage.
Das Geräusch wurde immer lauter und ließ sich almählich als Gesang identifizieren. Der Gesang einer Frau und sie schien näher zu kommen.
Trap Jaw sah verwirrt um sich.
„Was geschieht mit mir?“ brachte er hervor und ein heftiges Zittern befiehl seinen Körper.
Dies gab Marlena endlich die Möglichkeit, sich aus dem eisernen Griff zu befreien.
„Das soll aufhören. Mein Kopf.... ich werde .... mit mal so ... müde....“
Trap Jaw brach zusammen, erst auf allen vieren schien er sich gegen eine Ohnmacht zu wehren, doch je lauter der Gesang wurde, desto kleiner wurde sein Widerstand.
Marlena sah in die Richtung, aus der sie den Gesang vermutete und endlich trat eine junge Frau aus dem Dickicht. Ihre Erscheinung war wie ihr Gesang, wunderschön und Marlena konnte beobachten, wie Trap Jaw noch einmal versuchte, sich aufzubäumen, doch schlussendlich zusammenbrach und ohnmächtig wurde.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Natira am 07.02.2012, 07:39:04
Marzo wandte sich wütend von Sy-Clone ab. Das war nichts als Zeitverschwendung! Er mußte seine Energie auf andere Dinge konzentrieren, Dinge, die ihn weiterbrachten. "Verbrennt ihn", rief er seinen Zombies noch im gehen zu.

Als Marzo ihm den Rücken zuwandte, und sich von allen Seiten die Zombies dem leblosen Körper näherten, ging ein ruhiger Atemzug durch Sy-Clones Körper. Mit ein bißchen Glück hatte sich die Mühe gelohnt! Er hatte die Lebensfunktionen bis auf ein Niveau heruntergefahren, daß Marzo hatte denken müssen, er sei tot. Da er allerdings nicht tot war, war jeder Versuch, ihn zum Zombie zu verwandeln zum scheitern verurteilt gewesen. Jetzt, wo Marzos Aufmerksamkeit sich anderen Dingen zuwandte, war der Moment gekommen, wo er handeln mußte. Langsam, noch unbemerkt, holte er sich in's Leben zurück. Und kurz bevor die Zombies ihm bedrohlich nahe kommen konnten, schlug er die Augen auf. Er stand auf, und, noch ohne daß Marzo es bemerkte, ließ er den Oberkörper routieren.

Marzo bemerkte es, als der Wind aufkam, doch als er sich umdrehte, war es bereits zu spät. Sy-Clones Oberkörper war nicht mehr als ein Schemen, und um ihn herum erzeugte er einen Sog, der mehr und mehr einem Orkan gleichkam, die Zombies von ihren Füßen riß, Steine ergriff und herumwirbeln ließ. Hilflos mußte Marzo das Geschehen mit ansehen; er hatte Mühe, sich selbst auf den Beinen zu halten, und konzentrierte sich aufgewühlt nur darauf, nicht von den Steinen getroffen zu werden. Aus den Trümmern von Eternos begann ein Turm zu entstehen und in die Höhe zu wachsen, und nur zwei Personen blieben in dessen Inneren: Sy-Clone, und Marzo! Als der Turm eine beträchtliche Höhe gewonnen hatte, konnten die Zombies Marzo nicht mehr helfen.

Langsam kam Sy-Clone wieder zur Ruhe, bis er dem verblüfften Marzo mit souveräner Ruhe gegenüberstand. "Nun zu dir, Marzo!" Ohne daß Marzo intervenieren konnte, ließ er einen Arm kreisen und lenkte den Sog auf eine spezielle Weise, um sein Ziel zu erreichen. Der dadurch entstehende Wind wurde stärker, einem kleinen Sturm gleich, der an dem Amulett um Marzos Hals riß. In einem Reflex griff sich Marzo auf die Brust, doch da war es zu spät: Die Kette riß, und das Amulett flog in Sy-Clones Hände.

Die Starken werden schwach, die Schwachen werden stark. Snowblossoms Weißsagungen erfüllten sich in diesem Augenblick, als Sy-Clone das Amulett auffing. Marzos Glückssträhne war zu Ende, und vor den Augen des Gar verwandelte er sich zurück in eine kleine Kreatur mit großen Ohren, die einst unter dem Namen Gwildor bekannt gewesen war.

"Das wirst du mir büßen!" kreischte die Gestalt und deutete mit einem wurstigen Finger auf Sy-Clone. "Wenn du glaubst, es ist schon vorbei, dann hast du dich getäuscht!"
Sy-Clone lächelte leicht. Dann sah er nachdenklich nach oben. Für einen kurzen Augenblick verfinsterten mächtige, dunkle Schwingen den schummriger werdenden Himmel, der durch die Öffnung des Turmes zu ihnen herabfiel…
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Natira am 07.02.2012, 14:51:05
Er schloß die Finger fest um das Amulett. In Gedanken ging er die Möglichkeiten durch, die sich außerhalb der Turmmauern abspielen mochten. Was bewirkte es, daß er nun das Amulett hatte, statt Marzo, der die Zombiarmee wachgerufen hatte? Würden sie ihrem Meister noch immer folgen? Waren sie orientierungslos oder vielleicht sogar zu Staub zerfallen? Oder würden sie etwa dem Amulettträger folgen? Während er sich auf die Eventualitäten vorbereitete, schaute er auf das pulsierende Leuchten des Amuletts. Doch mit Schrecken registrierte er erst zu spät, daß das Amulett nicht mehr grün, sondern rot leuchtete. Als er es im Affekt fortschleudern wollte, stellte er fest, daß das Amulett ihm die Kraft entzog. Anstatt ihm die Macht zu geben, die Geschicke für Eternia in gute Richtungen zu lenken, nahm er ihm die letzte Kraft, um aus eigenem Antrieb etwas auszurichten!

Er versuchte, dagegen anzukämpfen, doch er hatte nicht einmal mehr genug Kraft, das Amulett von sich zu schleudern, als er zusammenbrach.
Gwildor lachte leise. "Dieser Tölpel! Anscheinend weiß er nicht einmal etwas mit dem Medaillon anzufangen!" Er ging zu dem am Boden liegenden Körper, um das Medaillon aus seinen Fingern zu ziehen, als sich ein Schatten über ihn legte, der selbst den Schatten der Turmmauer noch durchdrang. Als er aufsah, sah er am Rand des Gemäuers einen großen Schwarzdrachen sitzen, der ihn zu beobachten schien. "Was um alles…"
In dem Moment stürzte sich der Drache hinab, nahm das Medaillon auf, und erhob sich schnell wieder. Seine Schwingen kratzen an den Seiten des Turmes entlang, der für die Spannweite des Drachen eigentlich viel zu eng war. Doch der Drache schaffte es mit dem Schwung, wieder in die befreienden Lüfte zu gelangen, schoß einige Meter durch die Luft und landete auf einem Kreuz, das Medaillon noch immer fest gepackt.

Gwildor hob schüttelnd die Faust und schrie dem Drachen aufgrebracht hinterher, ohne zu ahnen, daß dieser ihm gerade das Leben gerettet hatte.

Granamyr beobachtete die Szene nachdenklich im Spiegel der Visionen. "Ein Schwarzdrache und das Medaillon, und es hat sich in's Gegenteil verkehrt!" Er beobachtete den zerstörten Platz, der einst Eternos gewesen war. Überall waren Schwarzdrachen gelandet und umkreisten die Zombiarmee und den Turm. "Was hat das nur zu bedeuten?" Gerade, als er darüber nachdachte, daß es an der Zeit war, einzugreifen, kam Daria völlig außer Atem bei Granamyr an.

In der Zwischenzeit, an einem ganz anderen Ort Eternias: "Ich fasse es nicht! Wie konnten sie mich hier zurücklassen? Wenigstens bis auf' Festland hätten sie mich wieder mitnehmen können!" - Nun, von Festland zu sprechen bedeutete in diesem Fall, einen See aus kochender Lava zu überqueren. Whiplash lief aufgebracht auf dem Felsplateau herum, auf dem vor kurzem noch eine große Konferenz der Drachen stattgefunden zu haben schien. Nachdem er mit sich gehadert hatte, ob es angenehmer war, in heißer Lava umzukommen oder sich von einem Drachen verspeisen zu lassen, hatten sich die vielen Körper plötzlich in die Lüfte erhoben, und er hatte den Moment verpaßt, sich wieder in Erinnerung zu bringen. Seine winzige, winkende und schreiende Gestalt jedenfalls hatte keiner der Drachen mehr beachtet, als sich die Gruppe auf den Weg gemacht hatte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 08.02.2012, 17:23:49
Marlena sah ihre Lebensretterin verwirrt an. Es war eine junge, attraktive Frau mit orange-roten Haaren. Sie trug ein hellblaues Kleid, welches an den Seiten die Beine entblösste.
„Ich bedanke mich für Eure Hilfe.“ brachte die Königin schließlich hervor.
„Ihr müsst mir nicht danken, ich helfe gern, wenn jemand in Not ist. Geht es Euch denn gut?“ antwortete die junge Frau freundlich.
„Danke, ja, ich bin noch mal davon gekommen. Sagt, wie habt ihr es gemacht, dass er zusammengebrochen ist. Ich hab nur euren Gesang gehört.“
„Oh, dass ist eine Gabe, welche ich seit Kindesalter besitze. Durch meinen Gesang kann ich Wesen, welche sich dem Bösen verschrieben haben zum schlafen bringen. Einst habe ich damit mein Dorf vor einem bösen Dämon beschützt, aber eines Tages wurde ich von Skeletor geraubt und der Dämon erwachte. He-Man rettete mich damals und der Dämon wurde verbannt. Skeletor war einfach zu mächtig, selbst mein Gesang konnte ihn damals nicht aufhalten. Und gestern wurde mein Dorf von einer Horde Drachen grundlos zerstört. Ich und ein paar andere Bewohner konnten zwar fliehen, doch haben wir uns auf der Flucht verloren.“
„Drachen? Sagtest du Drachen?“ Marlena, welche interessiert zugehört hatte, horchte bei der Erwähnung der Echsen auf.
„Dann seit ihr auch Opfer der Drachen geworden. Bei der Göttin. Eternos ist ebenfalls gefallen.“
„Das kann nicht sein.“ die junge Frau wirkte entsetzt.
„Leider doch, ich hab es hautnah miterlebt, wenn ich mich vorstellen darf, ich bin Marlena. Wie darf ich euch ansprechen?“
„Marlena? Die Königin? Verzeiht mir, Eure Hoheit, mein Name lautet Celice.“ und Celice verneigte sich hastig vor der Königin, welche aber abwinkte:
„Bitte nicht so förmlich, wir sitzen im Moment im gleichen Boot. Sag, hattest du ein bestimmtes Ziel vor Augen, bevor ich dich hier aufgehalten habe?“
„Ich wollte nach Calveren, dass Dorf liegt als nächstes von uns und wir wären gegen abend dort. Es wäre mir eine Ehre, wenn ich mich begleiten würdet.“
„Calveren.“ Marlena überlegte.
„Eigentlich muß ich nach Snake Mountain, aber dass scheint in meiner jetzigen Lage wohl unmöglich zu sein. Also gut, ich werde mit dir kommen, vielleicht ergibt sich dort etwas. Aber was sollen wir mit ihm machen?“ und dabei nickte Marlena in Richtung des schlafenden Trap Jaw.
„Er wird noch eine Weile schlafen, bis er aufwacht sind wir längst in Calveren. Lassen wir ihn hier schlafen, wir sind zu schwach, ihn zu tragen. Und, darf ich fragen, was ihr in Snake Mountain zu tun gedenkt?“
„Also gut, dann lass uns aufbrechen und ich werde dir auf unserem Weg die Geschehnisse der letzten Tage berichten.“

Uns so machten sich die beiden Richtung Calveren auf, während Trap Jaw weiter auf der Lichtung schlummerte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Natira am 08.02.2012, 19:15:22
Die Tür flog auf, und Tri-Klops zuckte zusammen. Er war nicht ängstlich - aber im Augenblick war er etwas nervös.
Vipras Umrisse zeichneten sich im Türrahmen ab. "Und, wie kommst du voran?"
Tri-Klops war in Entsetzen erstarrt. So sehr konnte ihn sein Zeitgefühl nicht betrogen haben! Ohne tatsächlich zu wissen, wie Recht er hatte, schoß er in's Blaue: "Die Stunde ist noch nicht rum!"
"Ich kann mich frei hier bewegen", sagte Vipra, kam mit geschmeidiger Schlangenbewegung herein, und knallte dann die Tür zu. "Du nicht!" Sie ging an die Maschine und strich über die Armaturen. "Was passiert, wenn ich diesen Knopf drücke…?"
Die Frage, die sich anhörte, als hätte sie keine Ahnung, war sehr mit Bedacht gewählt, und das wußte auch Tri-Klops. Nachdem er sich die Maschine angeschaut hatte, konnte es verschiedene Varianten geben, die von einem Knopfdruck ausgelöst wurden, und sie ließ nur eine davon zu!
"Noch nichts anderes als vorher auch!" grollte er, trat aber vorsichtshalber einen Schritt zurück, als sie bedächtig näher kam.
"So? War das der arrogante Mensch, der mir vorhin noch mit einer unvergleichbaren Überheblichkeit präsentierte, es wäre kein Wunder, daß die Maschine nicht so funktioniert, wie sie soll? Und du bist nicht in der Lage, das Wunder in einer halben Stunde zu vollbringen? Ich habe erwartet, daß ich hier ein stolzes Ergebnis präsentiert bekomme!" Sie wandte sich vermeintlich von ihm ab, was ihn unvorsichtig werden ließ, dann drehte sie sich blitzschnell um und preßte ihn an die Wand, daß ihm der Atem stockte. "Mein Rat ist: Du bist zukünftig weniger überheblich, denn mehr effektiv! Denn sonst bist du für uns wertlos!"
Tri-Klops biß die Zähne zusammen, aus Ärger, Verzweiflung und vor den Schmerzen im Rücken, die er nach der Wucht des Aufpralls unvermeidlich hatte. 'Eine halbe Stunde war es also', resümierte er für sich. 'So ein verdammter Mist! Hätte ich nicht die Hälfte davon mit dem Taschentuch zugebracht, hätte ich es geschafft, zumindest eine Teilmodifikation fertigzubekommen!'
Er spürte ihre Klauen schmerzhaft in seinen Rippen, während er bewegungsunfähig zwischen ihr und der Wand stand, und wenn sie züngelte, fürchtete er, es dauerte nicht mehr lange, und der Abstand zwischen ihrem und seinem Gesicht würde zu kurz, um einen Kontakt zu vermeiden. "Und jetzt laß uns lieber zusammen arbeiten! Ich werde langsam hungrig, und wenn ich hungrig bin, werde ich ungehalten!"


He-Man und Enya hatten mittlerweile die Gelegenheit ergriffen, und mit den Kommandanten über die aktuelle Lage gesprochen. Viel neues kam dabei zwar nicht auf den Tisch - auch in Calveren war man bereits auf viele Eventualitäten vorbereitet - trotzdem versetzten die Berichte der beiden die Soldaten in von Calveren in Sorge. Zumindest wußte man jetzt, worauf man sich vorbereiten mußte.

Nach dem Gespräch waren He-Man und Enya erst einmal auseinander gegangen. He-Man nutzte den Augenblick, um etwas zu essen, und auch, um über einige Dinge, die Enya gesagt hatte nachzudenken. Anschließend ging er mit Battle Cat durch die Straßen von Calveren. Es gefiel ihm zwar nicht, aber er konnte im Augenblick nicht viel tun, bis er die Möglichkeit hatte, mit Stratos zu sprechen…
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 09.02.2012, 20:51:16
Keldor setzte seinen Fuß auf eternianischen Boden. Grade noch konnte er durch das Portal von einer auf die andere Welt übersetzen. Er wußte, dass es tollkühn von ihm war, in letzter Sekunde den Sprung zu wagen, jedoch konnte er seine Mutter nicht einfach so verlassen. Nun stand er also in der Wüste der Zeit, unter dem Bogen des schwarzen Tores, das aussah, wie der geöfnette Schnabel eines Raubvogels. Er sah sich zu allen Seiten um, ob er eine Spur der anderen entdecken konnte. Eigentlich müßte er sie sehen, denn das Terrain um ihn herum war flach und er konnte weit sehen. Das einzige, das ihm auffiel, war ein großer Graben, der sich zu seiner rechten durch die Ebene Zog. Er lief darauf zu, doch auch dort hielt sich niemand auf.
"Verdammt." , fluchte er leise. "Ich hätte mich beeilen sollen. Hoffentlich ist es nicht zu spät."
So zog er sich seine Kapuze ins Gesicht, um sich vor der sengenden Sonne zu schützen und stapfte Richtung Westen durch den Sand.
Doch sollten seine Sorgen umsonst gewesen sein, denn es war keines wegs zu spät, sondern eher das Gegenteil, denn wärend er schon auf dem Weg war, öffnete sich das Schwarze Tor erneut und der Herr des Bösen kehrte mit einer Armee von Untoten nach Eternia zurück.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 09.02.2012, 21:13:17
Hordak setzte sich zurück auf seinen Thron. "Höre nun meine Anweisungen.", befahl er dem König. "Wenn du zurück im Palast bist, wirst du niemandem erzählen, wo du gewesen bist. Du wirst deinen Tagesablauf so gestallten, wie du es immer tust, sodass niemand verdacht schöpfen kann. Doch sollte ich dir eine Nachricht zukommen lassen, wirst du diesen Befehl unweigerlich ausführen. Hast du verstanden?"
Randor nickte. "Ja, großer Hordak. Jedoch..."
"Du wagst es Widerworte zu haben?!", schrie Hordak und erhob sich .
"Nein, großer Hordak. Es ist nur so, dass es keinen Palast mehr gibt. Er wurde von den Drachen zerstört. Das Volk von Eternos wurde evakuiert."
"Was?!" Das war eine Überraschung für Hordak. Die Drachen waren ihm zu damaliger Zeit schon ein Dorn im Auge gewesen.
"Na gut." , beruhigte er sich wieder. "Dann wird es eben eine kleine Planänderung geben."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 10.02.2012, 13:57:07
„He-Man, komm, die Heilerin möchte dich und Battle Cat jetzt sehen.“
He-Man blickte auf, als er Enya mit ihrer Botschaft ankommen sah. Er hatte sich grade ein wenig gestärkt und folgte ihr nun zur Hütte, wo Stratos versorgt wurde.
Vor dem Eingang blieben sie stehen.
„Sie möchte etwas Wichtiges mit dir besprechen, He-Man. Ich muß los, sie sagte, wir würden Besuch bekommen und ich soll ihn mit ein paar Leuten zusammen sicher ins Dorf begleiten. Wir sehen uns später.“

He-Man betrat die runde Holzhütte. Von innen wirkte sie größer, als es von außen den Anschein hatte. In der Mitte gab es eine kleine Feuerstelle und durch die sich bewegenden Flammen tanzten die Schatten an den Wänden.
Stratos war auf einer Decke im hinteren Teil gelegt worden und schien im Moment zu schlafen.
Neben ihm saß eine alte, weißhaarige Frau, welche ihn mit wachen Augen betrachtete.

„Tretet herein, Stärkster der Starken und auch Ihr, Kampftiger. Setzt euch zu mir, wir haben wichtige Dinge zu bereden.“
Die Stimme der Alten klang ungewöhnlich sanft und hell und doch mysteriös zugleich. Irgendwie vertraut.
He-Man und Battle Cat kamen der Aufforderung nach und setzten sich...
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 12.02.2012, 19:15:30
"Was ist mit dem Orakel?", fragte Moss Man. "Wollten wir nicht zu ihm?" Er sah den Geist des Königs an, welcher nachdenklich erschien. "Sicherlich wäre es das beste. Aber wenn dieser Duncan uns weiter helfen kann, sollten wir ihn aufsuchen. Der Weg zum Orakel ist beschwerlich und es wird nicht leicht werden für Teelana." "Was also wollen wir tun,Geliebter?", fragte Grayskulls Frau. "Ich werde allein das Orakel aufsuchen. Ihr solltet Teelana zu Duncan bringen."
"Nun gut.", warf der Waldbewohner ein. "Aber wo finden wir ihn?" "Duncan arbeitete im Palast.", erinnerte sich die Sorceress. "Der Palast ist zerstört worden. Das erzählten uns doch die Sanitäter. Ich glaube nicht, das er noch dort ist. Außerdem sagtest du, er sei in Gefahr.", sagte Moss Man. "Es ist jedoch ein Hinweis.", entgegnete Veena. "Ja, so ist es. Ich war zwar selbst in Eternos und sah die Zerstörung, doch der Palast liegt näher. Ihr solltet euch auf den Weg machen. Ich geh zum Orakel von Zalesia, so verdoppeln wir die Chance eine Antwort auf unsere Frage zu finden, ob du die Zauberin von Schloß Grayskull bist.", sagte der König und sah Teelana in die Augen. "Also schön mein Freund.", ließ sich der Herr der Wälder überreden. "Hoffentlich hast du recht und unser hin und her wird Erfolg versprechend.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 12.02.2012, 20:49:05
Titus stromerte, wie so oft, ziellos durch den Wald von Palezzia. Manchmal dachte er an seinen Freund Odiphus, der ihn auf den Streifzügen und Angelausflügen häufig begleitet hatte. Sie waren beide Außenseiter im Dorf gewesen, Titus war für einen Palezzianer zu groß und zu hager, Odiphus klein und schwächlich, jedoch mit einem unbändigen Geltungsbedürfnis. Der Wunsch nach Rache und Macht war es schließlich gewesen, der den Kameraden dazu getrieben hatte, das gesamte Dorf zu verraten. Und die Liebe zu diesem Menschenmädchen. Titus hatte auf Odiphus eingeredet wie auf einen kranken Gaul. Dass es besser wäre, sich ein Mädchen aus ihrem Volk zu suchen. Das eine Frau mit Zauberkräften nur Unglück bedeutete. Odiphus, war jedoch, wie alle Verliebten, taub gegenüber jedem guten Rat gewesen. Als sie den halbtoten Soldaten fanden, war es die Idee vom zukünftigen Meister der Düfte gewesen, ihn zu Teelana zu bringen. Er hatte der jungen Zauberin erzählt, der Verletzte hätte das Dorf niederbrennen wollen, und er Odiphus, hätte ihn in einem heldenhaften Kampf besiegt. Teelana hatte Odiphus kein Wort geglaubt und sich stattdessen darum gekümmert, den Fremden gesund zu pflegen. Der Palezzianer hatte diese Niederlagen nicht verwunden und sich enttäuscht mit verbissender Energie der Wissenschaft gewidmet. Kurz nach seinem Verrat war Odiphus auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Manche glaubten, er sei gestorben, andere munkelten, er hätte eine grausame Verwandlung durchlebt und sich den Mächten des Bösen angeschlossen. Titus war es nie gelungen, das Rätsel zu lösen. Die Erinnerung an der einstigen Freund verblasste, der Palezzianer fand eine Frau und gründete eine Familie. Um so erstaunter war Titus, als ihn der Dorfälteste zu sich rief. Angeblich ging es um die junge Zauberin, die einst bei ihnen gewohnt hatte. Das Pelzwesen schüttelte den Kopf. Was war an dieser fast 20 Jahre alten Geschichte so spannend? Trotzdem fügte er sich und begab sich auf den Weg.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 13.02.2012, 13:19:07
„Ihr habt eine sehr bescheidene Behausung im Gegensatz zu den anderen Steinhäusern in der Stadt.“ begann He-Man die Konversation.
Die Heilerin lächelte.
„Ich habe sehr lange hinter steinernen Mauern gehaust und es kam mir sehr lange wie ein Gefängnis vor. Daher wählte ich diese Art der Behausung, nachdem ich fortgezogen war.“
„Ihr scheint zu wissen, wer ich bin,“ fuhr He-Man fort, „dürfte ich Euren Namen ebenfalls erfahren?“
„Mein Name ist Koduk Ungul und an Eurem Gesichtsausdruck erkenne ich, dass Euch mein Name geläufig zu sein scheint.“
He-Man und selbst Battle Cat, der es sich neben seinem Freund gemütlich gemacht hatte, hatten bei der Erwähnung des Namens der Heilerin aufgehorcht.
„In der Tat. Ihr wart die Hüterin von Schloß Grayskull, bevor Teelana als Sorceress erwählt wurde. Ihr wart es, die Teelana zur Sorceress gemacht habt. Sie erzählte es mir vor langer Zeit einmal.“
Und schmunzelnd fügte er hinzu: „Dann ist die Wahl Eurer Behausung und die Abneigung gegen gemauerte Wände auch nur allzu versändlich.“
Ein weiteres Lächeln umspielte die Lippen Koduk Ungul’s und sie fragte weiter:
„Konntet ihr Euch ein wenig stärken?“
„Ja. Es waren alle hier in der Stadt sehr hilfsbereit, aber ich fürchte, dass wir keine weitere Zeit für Erholung erhalten werden. Die Berichte von Enya und Stratos sind doch zu erschreckend. Wir haben schon mit dem Kommandanten der städtischen Streitkräfte gesprochen und in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Ich habe Stratos’ Gestammel ja erst als Fieberwahn abgetan, aber nachdem Enya seine Worte durch ihren Bericht bestätigte, fürchte ich, wird uns ein großer Krieg gegen Skeletor und seiner neuen Armee bevorstehen. Und das ist noch nicht unser einzigstes Problem. Die Drachen um Granamyr verlangen von uns, dass wir ihnen ein magisches Amulett zurück geben, bis morgen abend oder sie werden ebenfalls gegen uns in den Krieg ziehen. Darüber hinaus ist das Schloß mitsamt der Zauberin durch eben dieses Amulett von Skeletor in eine andere Dimension verschwunden und ich kann die Kräfte Grayskulls nicht mehr anrufen...“
Stumm hörte sich Koduk Ungul den Bericht He-Man’s über die Ereignisse der letzten Tage an.
„... und dann verschwand sie und meinte, ich wäre nicht alleine sondern hätte noch eine Schwester. Aber ich hatte nie eine Schwester. Wisst ihr, wer diese mysteriöse Frau mit der grünen Haut war und was sie gemeint hat? Und was hat es mit diesem Schwert auf sich? Es sieht genauso aus wie meines, nur mit einem zusätzlichen Kristall verziert.“
Die ehemalige Hüterin besah sich die beiden Schwerter, welche He-Man vor sie auf den Boden gelegt hatte.
„So viele Fragen, so wenig Zeit, sie zu beantworten. Die Gefahren für das Schicksal Eternia’s sind größer, als du es vermutest, aber du wirst nicht alle Probleme auf einmal lösen können. Es wird sich alles zu seiner Zeit fügen, He-Man. Vertraue auf die Stärke deiner Freunde, jeder wird seinen Teil dazu beitragen. Die Schwerter, welche du trägst, beinhalten die Kräfte Grayskull’s. Dein Schwert ist das Schwert der Macht, welches dich in He-Man verwandelt, das Zweite ist das Schwert des Schutzes. Es besitzt ähnliche Fähigkeiten wie deines, der Kristall wurde von Veena, der Ehefrau Grayskull’s und erste Hüterin des Schlosse hinzugefügt. Die Prophezeiung sagt, dass in Eternia’s dunkelster Stunde die Schwerthälften von ihren rechtmäßigen Besitzern vereint werden. Du, He-Man bist der rechtmäßige Besitzer des Schwertes der Macht. Deine Aufgabe ist es, die rechtmäßige Besitzerin des Schwertes des Schutzes zu finden und sie für unsere Sache zu gewinnen.“
 Die alte griff nach einem Weidenkorb, der neben ihr stand und stellte ihn behutsam zwischen sich und dem Helden Eternias. "Ich sehe viele Dinge, die waren und die kommen werden, auch, wenn sie oftmals im Nebel verschwimmen. Hier in diesem Korb habe ich etwas, das auch dir etwas zeigen kann, was wichtig für dich sein wird."
He-Man griff in den Korb und zog einen Spiegel hervor.
"Sieh hinein.", forderte die alte Frau ihn auf. "Hab keine Angst."
Um He-Man wurde es schwarz. Die Hütte, in der er sich eben noch befand, sowie alle Insassen, war verschwunden. Er sah sich um und bemerkte, dass er Sand unter seinen Schuhen knistern hörte.Dann wuchsen um ihn herum Felswände empor, die sich über ihm zusammenschloßen. Er befand sich in einer Höhle. Draußen hörte er einen Sandsturm toben. Er verstand nicht recht, was dies alles sollte, als ihm plötzlich eine junge Frau erschien. Sie hatte lange blonde Haare und trug ein rotes Outfit.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 13.02.2012, 13:34:48
Allerdings konnte er ihr Gesicht nicht erkennen, denn sie stand mit dem Rücken zu ihm. Er hatte das dringende Bedürfniss, mit ihr zu reden, also ging er auf sie zu und wollte sie an der Schulter berühren, als er sidch wieder in der Hütte wiederfand.
"Was geht hier vor?", fragt er erstaunt.
Die Heilerin lächelte. "Dieser Spiegel zeigt einem jeden, was wichtig ist. Es kann die Zukunft sein oder die Vergangenheit. Vielleicht zeigt er auch das, was hätte sein können."
"Ich sah eine Frau.", sagte He-Man. Koduk Ungol lächelte ihn weiter an.
" Diese Frau die du sahst, ist deine Schwester. Ich habe selbst erst in diesen Spiegel gesehen und kann dir nur sagen, dass es wichtig ist, dass du sie findest. Dann werden sich deine Fragen von selbst beantworten. Nun geh nach draußen, du wirst bereits erwartet."

He-Man erhob sich und nahm die Heilerin bei den Händen. "Ich danke dir.", sagte er und wollte gerade die Hütte verlassen, als sein Blick auf Stratos fiel.
„Wie geht es ihm?“ fragte er etwas schuldbewusst, war er doch wegen seinem Freund gekommen und hatte ihn dann während des Gespräches vergessen.
„Er wird deine erste Prüfung sein. Ihm geht es wieder schlechter und ich fürchte, meine verbliebene Heilungskraft wird nicht ausreichen, ihn zu retten. Nur die Kraft Grayskull’s kann ihn vollständig regenerieren. Dafür müsstest du dich wieder zurück in Adam verwandeln.“  „Aber ich kann mich dann nicht mehr in He-Man verwandeln, bis das Schloß wieder da ist.“ entfuhr es He-Man. Wie soll ich als Adam denn Eternia und die freien Völker beschützen?“
„Es ist deine Entscheidung.“ antwortete Kudok Ungul knapp.
„Wenn es keine andere Möglichkeit gibt, werde ich ihm helfen. Sicherlich  wird sich ein Weg finden. Ich soll ja auf meine Freunde vertrauen. Zeit, damit anzufangen. Dann los.“
Kudok Ungul leitete die Kraft He-Man’s und Battle Cat’s auf Stratos über und während sie wieder zu Prinz Adam und Cringer wurden, verbesserte sich der Gesundheitszustand des Avioners von Sekunde zu Sekunde.
„Adam, Cringer.“ Stratos sah die Freunde verwirrt an. „Was ist passiert?“
Doch bevor Adam antworten konnte, drängte Kudok Ungul die Gefährten auf, ihre Hütte zu verlassen. Sie würden bereits erwartet. Adam hätte auf ihrem bevorstehendem Weg noch genug Zeit für Erklärungen.

So verließen die Drei die Hütte und wurden draußen von einem Mann erwartet, der sich eindeutig von den restlichen Bewohnern Calverens unterschied.

"Du hast sie gesehen, nicht war?", erhob der blauhäutige seine Stimme. Adam ging auf ihn zu und musterte ihn. "Wer bist du? Ich kann mich nicht erinnern, dir schon einmal begegnet zu sein?"

Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 13.02.2012, 13:51:42
"Mein Name tut jetzt nichts zur Sache, Adam. Wichtiger ist, ob du sie gesehen hast. Die blonde Frau."
Der Prinz stutze. "Ja, das habe ich. Was hast du mit ihr zu tun?"
"Es ist enorm wichtig für Eternia, dass wir sie finden. Ich bin auf der Suche nach ihr, jedoch kann ich sie nirgens ausmachen."
Etwas kam Adam an diesem blauen Burschen komisch vor, er mußte also auf der Hut sein."Wenn du sie auch suchst, werde ich dir sagen, wo sie ist. Aber vorher will ich wissen wer du bist und was du vorhast."

In der Wüste der Zeit hingegen, tobte der Wind der Zeit um die Felsen. Und wie in He-Mans Vision stand Adora am Eingang einer Höhle und schaute nach draußen. Bei ihr waren immernoch Shadow Weaver, Bow und Glimmer. Der Bogenschütze hatte sich an die Felswand gesetzt und hielt die Tochter von Königin Angella in den Armen. Er machte sich immernoch große Sorgen um sie und war um so erleichterter, als sie langsam die Augen aufschlug.
"Glimmer. Ich bins, Bow. Geht es dir gut?" Glimmer sah sich um und ein lächeln entstand auf ihrem Gesicht, als sie ihre heimliche Liebe erkannte.
"Bow.", sagte sie leise. "Mir geht es gut."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Natira am 13.02.2012, 21:52:33
Man-At-Arms merkte schnell, daß Micah nach der Tortur, die er durch Hunga erlebt hatte, viel zu geschwächt war. Auch wenn sich der Etherianer schuldbewußt anbot, das Netz mit der Harpyie ein Stück weit zu tragen, Duncan ließ das gar nicht zu. Er hätte es auch gar nicht lange durchgehalten, er brauchte seine ganzen Kräfte zum gehen.
Duncan hatte aber auch sehr schnell gemerkt, daß sie nicht auf dem gleichen Weg entkommen konnten, wie er hierhergekommen war. Er war viel zu tief unter die Erde gerutscht, und die Wände waren rutschig und nicht griffig genug für einen Aufstieg, ganz zu schweigen davon, daß Micah es hätte schaffen können, und daran, das Netz mit der Harpyie dort raufbugsieren zu wollen, wollte Man-At-Arms gar nicht denken! So suchte er sich den einzigen Weg, den er in dieser unterirdischen Höhe ausmachen konnte. "Wir müssen hier raus, Micah!" sagte er zu seinem Gefährten, eigentlich eher, um ihn und sich selbst durch die Konversation zu beruhigen, denn was er sagte war Micah auch bereits aufgefallen. "Du mußt wieder zu Kräften kommen!" Er wandte sich kurz zu Hunga um, die sich noch immer unwohl in dem Netz wand. "Vielleicht sollten wir dich als Wegzehrung verwenden!"
Die Harpyie kreischte auf. "Das würde euch gar nicht gut bekommen!" stieß sie aufgeregt aus.
"Nun, das würde ich noch drauf ankommen lassen", murmelte Man-At-Arms und versuchte, etwas in der Dunkelheit zu erkennen.

Mit einer Lampe hatte Duncan es geschafft, einen Lichtschimmer zu erzeugen, der aber so von den dunkeln Wänden geschluckt wurde, daß es nur eine mäßige Hilfe war. Doch selbst wenn er mehr hätte ausrichten können, eine wesentlich größere Hilfe wäre es vermutlich nicht gewesen. Die Gänge wanden sich in einem unterirdischen Labyrinth, verzweigten sich hier und da, stießen auf andere Gänge, beschrieben Kurven, schlugen Haken, und irgendwann hatte selbst Duncan die Orientierung verloren.
An einer Wegkreuzung blieben sie stehen.
Micah runzelte nachdenklich die Stirn. "Ich habe den Eindruck, wir waren schon einmal hier…"
Die Harpyie lachte leise in ihrem Netz.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 16.02.2012, 15:22:17
„Captain!“ donnerte es durch die Lautsprecher.
„Wie sieht es mit der Bereitschaft zur Stürmung dieses gottverdammten Planeten aus?“
Hordes Prime Laune hatte sich über die letzten Stunden immer weiter verschlechtert.
Was hatte sein missratener Bruder nur vor. Er wusste, dass er was im Schilde gegen ihn führte. Er konnte in seiner Position niemandem trauen, am wenigsten seinem kleinen Bruder.
„Truppen sind bereit, mächtiger Hordes Prime.“
„Worauf wartet ihr dann noch?!“ donnerte der oberste Führer des mächtigsten Imperiums, welches das Universum je gesehen hatte.
„Erobert diesen unsinnigen Planeten und bringt mir meinen vermaledeiten Bruder!“
„Zu Befehl!“

Während sich die Besatzungstruppen aufmachten, hatte es Mantenna geschafft, die letzten Truppen durch das Portal nach Eternia zu schicken. Desweiteren hatte er in allen Horde-Anlagen den Selbstzerstörungsmechanismus auf die geschätzte Ankunftszeit der Besatzer programmiert und nachdem er als Letzter das Portal durchschritten hatte, explodierte alles.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 19.02.2012, 14:18:12
Adora hatte in der Zwischenzeit mitbekommen, dass Glimmer erwacht war. Sie trat zu Glimmer und Bow und betrachtete die Lichtprinzessin stumm. Mitgefühl kam für das zarte Mädchen auf und Hordaks Ziehtochter kämpfte es sogleich mit aller Macht nieder. War dieses gefühlsduselige Etwas nicht selbst schuld an ihrer Misere? Schwäche war verachtenswert! Nur die Starken haben ein Recht auf Leben! Catra hätte sich niemals
von einer Person wie Glimmer beeindrucken lassen. Shadow Weaver war es, die ihr die Entscheidung zu Helfen abnahm. "Adora, du besitzt Heilkräfte! Wende sie an. Wir können uns in unserer Situation nicht leisten, auf eine Kämpferin zu verzichten und wenn sie noch so schwach scheint!" Die blonde Kriegerin schüttelte den Kopf: "Vater wäre dagegen." Der Zauberin fasste He-Mans Schwester bei der Schulter. "Dein Vater hat uns im Stich gelassen. Begreife das endlich mal! Entweder du nutzt dein Potential oder wir... Ich unterstütze dich so gut es geht, aber deine Heilkräfte sind größer als meine." Adora wollte ihre Ziehmutter empört zurückstoßen, als sie Bows flehendem Blick begegnete. Dieser hatte mehr Überzeugungskraft als alle Drohungen und der Wunsch, so hart zu sein wie Catra. Das blonde Mädchen legte vorsichtig ihre Hand auf Glimmers Stirn und begann, eine fremde Formel zu murmeln. Glimmer fühlte, wie Übelkeit und Fieber, das die Beere verursacht hatte, in Minuten verschwanden. Gut, ihr Plan, Skeletor eine ansteckende Krankheit vorzutäuschen und damit die Freiheit zu erlangen war ja jetzt eh überflüssig. Aber das ausgerechnet ihre Rivalin ihr helfen musste! Und Bow sah die Hordes Kämpferin an wie ein verliebtes Mondkalb!

Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 19.02.2012, 14:28:06
 Erneut kam es zu einem langen Blickkontakt zwischen Bow und Adora. Man konnte die Spannung zwischen ihnen förmlich greifen. "Warum, warum kämpfst du auf der falschen Seite? Adora, ein Mädchen wie dich könnte die Rebellion so gut brauchen. Du wärst eine große Hoffnung für die Bevölkerung!"

Die blonde Kriegerin straffte sich: "Tu doch nicht so, als läge dir etwas am Volke von Etheria. Wenn sie Hordak gehorchen würden, wenn sie endlich begreifen würden, dass er nur ihr Bestes will, dann könntet ihr eure Rebellion einsalzen und alle wären glücklich. Es geht euch doch bloß um euren Ruhm, sonst würdet ihr den Menschen klar machen, dass, wer anständig lebt, von Hordak bestens versorgt wird."
Der Bogenschütze lachte spöttisch: "So gut, wie er für dich und Weaver im Moment sorgt? Er hat dich auf Etheria bereits durch Catra ersetzt. Wahrlich ein Zeichen von großer Fürsorge!"
Adora zuckte zusammen. Bow hatte die Wahrheit gesprochen und die Wahrheit tat weh. Unter anderen Umständen hätte sie den Rothaarigen geohrfeigt. Sie drehte sich mit hängenen Schultern um und ging.
Der Bogenschütze ergriff sie am Arm und hielt sie zurück. "Adora, sieh endlich ein, dass Hordak kein Wohltäter ist! Du bist erwachsen und nicht gerade dumm, du müsstest das Theater längst durchschaut haben! Nimm deine rosarote Brille ab und sieh Hordak als das, was er ist: Ein gnadenloser, egoistischer Tyrann, dem kein Leben irgendetwas wert ist!" "Halt die Klappe! Halt doch endlich die Klappe! Geh Harfe spielen oder mach sonstwas!", brüllte die blonde Kriegerin in hilfloser Wut. Verzweifelt sah sie ihre Ziehmutter an, doch der erwartete Trost kam nicht. "Der Schnauzbart hat Recht", sagte Weaver tonlos. "Adora, es gibt etwas, was ich dir schon hätte viel früher sagen müssen. Nun ist die Zeit dafür reif." Die Zauberin griff in die Tasche und holte einen großen Ring mit einem Wappen hervor, ähnlich dem, den auch die Lichtprinzessin besaß.

"Was soll das, wo hast du den her? Sowas besitzen doch nur Adelige und ich bin eine einfache Soldatin!", stammelte Adora verwirrt.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 20.02.2012, 15:21:57
Leech und Catra hatten sich derweilen mit ihren noch verbleibenden Truppen zurückgezogen und überlegten nun, was sie als nächstes unternehmen sollten.
„Das wird Hordak gar nicht gefallen, überhaupt nicht.“ jammerte Leech.
„Er wird uns sicher furchtbar bestrafen.“
„Sei still.“ zischte ihn Catra an und überlegte fieberhaft, wie sie sich aus ihrer misslichen Lage herauswinden konnte, ohne selbst Schaden davon zu nehmen, denn Leech hatte Recht, Hordak’s Zorn würde riesig sein, sollte er von ihrem Versagen erfahren.
„Wir müssen es nur richtig verpacken.“ überlegte die Katzenfrau laut.
„Was willst du ihm erzählen? Unsere Truppen reichen bei weitem nicht mehr aus, um Snake Mountain zu erobern.“ stellte Leech betrübt fest.
„Das weiß ich selber, du Idiot!“ blaffte ihn die Katzenfrau an.
„Aber wenn wir ihm nur von den Masters erzählen und ihm vorschlagen, abzuwarten, bis sie sich mit Skeletor’s Kriegern geschlagen haben und dann nur noch die Reste aufsammeln und wir nur zur Sicherheit noch ein paar Truppen als Verstärkung benötigen, könnte es funktionieren. Denn mit Verstärkung könnten wir wirklich solange in Deckung bleiben, bis der Kampf zwischen den Masters und Skeletor vorüber ist und beide Seiten so geschwächt sein werden, dass wir gefahrlos zuschlagen können.“
„Bist du sicher Catra? Wenn Hordak doch erfahren sollte, was wirklich los ist?“
„Wird er nicht, außer du verplapperst dich. Also, kann ich auf dich zählen?“
Ein nicht überzeugtes „Natürlich.“ bekam Catra als Antwort und so griff sie zum Kommunikator um ihren Meister zu kontaktieren.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 01.03.2012, 17:07:59
Sie hatte die Augen geschlossen. Bilder schossen an ihrem inneren Auge vorbei. Erinnerungen von Ereignissen aus längst vergangenen Tagen. Von glücklichen Tagen, bevor das Unheil begann. Ihre Eltern, ihre Freunde, ihr bester Freund. Grey konnte sie alles anvertrauen. Doch irgendwann verschwand er. Sie hatte nie erfahren, wohin. Dann Bilder von einem riesigen Palast. Der König. Sie hatte ihn heiraten sollen, doch er verriet alle. Sie hatte ihn zeitweise aufhalten können, doch der Schlangengott war zu mächtig gewesen. Erst viel später mit Hilfe des jungen Grayskull und eines Kriegers, welcher von den Sternen kam, konnten sie die Herrschaft der Schlangenmenschen beenden. Doch sie alle hatten ihren Preis bezahlt. Sie hatte sich selbst aufgegeben.
Dann neue Bilder. Gesichter von mächtigen Kriegern kamen und verblassten wieder. Die Hüter. Vikor, Wun-Dar und wie sie alle hießen. Sie waren Instrumente, genau wie sie. Sie alle hatten ihre Aufgabe erfüllt und Frieden gefunden.
Nun würde sie auch endlich Frieden finden. Sie hatte ihre Aufgabe erfüllt.
Tränen liefen ihr über die Wangen. Endlich Frieden. Nichts hatte sie sich sehnlicher gewünscht. Über 5.000 Jahre hatte sie diese schmerzhaften Erinnerungen mit sich herum getragen. Sie hatte sie genauso gehütet, wie das Schwert selber.
„Grey, wo immer du bist, ich bete zur Göttin, dass sie uns wieder vereint.“

Einige Zeit später öffnete sie die Augen. Nichts war geschehen. Sie war noch immer hier. Noch immer voll von Erinnerungen.
„Warum?“ flüsterte sie, für niemand anderen hörbar. Dann: „Warum?“
Und diesmal schrie sie, so laut sie konnte. „Warum?“ Immerwieder schrie sie ihre Frage, durch den Höhleneingang heraus in die winterliche Wüste, doch niemand antwortete ihr.
Schluchzend sank sie zu Boden, ihren Stab fest umklammernd.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 11.03.2012, 18:34:56
Über Hungas Gesicht breitete sich ein überlegenes, gehässiges Grinsen aus. Ihre beiden Begleiter hatten längst jede Orientierung verloren. "Hör zu, Mann in Grün!", säuselte sie mit falscher Freundlichkeit. "Ihr könnt mich gerne noch ein Weilchen herumtragen. Fühlt sich ja fast so an, als wäre ich eine Königin, die von ihren Dienern spazieren getragen wird." "Deine Phantasie möchte ich haben", brummte der Waffenschmied gereizt. Er sah sich um, fand aber keinen Anhaltspunkt, sich zu orientieren. Alles sah so verflucht gleich aus. Die Kämpferin witterte die zunehmende Furcht der beiden Männer. "Hey, Eternier! Ich will ja nicht drängeln, aber dein Kumpel da", die Harpyie deutete mit dem Kopf in Richtung Micah, "der macht es nicht mehr lange. Lass ihn hier, ich weise dir den Weg in die Freiheit. Mit deinen Fähigkeiten und meiner Kampfkraft können wir es weit bringen." Micah im Stich zu lassen, war für Duncan keine Option. "Schweig!", fuhr er Hunga unwirsch an. Der Kamerad stützte sich an der Wand ab und hustete. "Hör auf sie", forderte er schwach als er wieder sprechen konnte. Teelas Vater glaubte, sich verhört zu haben. "Bitte?" "Hör auf sie. Wir haben keine Wahl. Falls es der Wille der Götter ist, dass ich hier mein Ende finde, dann soll es halt so sein."

"Das erste vernünftige Wort", ließ sich Hunga selbstzufrieden vernehmen. Duncan straffte sich. Es war lange her, dass um eine Frau geworben hatte und es war damals vergebens gewesen. Ob seine Schauspielkünste ausreichten? Er musste das Risiko eingehen. Egal, wie mächtig eine Frau war, eine Schwachstelle hatten sie fast alle.  Keine ertrug es gut, verschmäht zu werden. Und Hunga war in der Beziehung sicher nicht verwöhnt. Der Waffenschmied drehte sich zu seiner Gefangenen um und zeigte ein Lächeln. Möglichst unauffällig versuchte er, seinen für sein Alter gut trainierten Körper in Pose zu setzen. Ein Jammer, dass He-Man nicht hier war. Der hätte durch seine Jugend ein leichteres Spiel gehabt. "Hungra, ich mag Frauen, die wissen, was sie wollen. Ich denke, du weißt auch, dass Micah als Geisel viel nützlicher ist, als als Leiche hier in den Katakomben." Der Waffenschmied sprach mit möglichst tiefer, volltönender Stimme. Angespannt wartete auf die Wirkung. Bei Teelana war seinerzeit alles umsonst gewesen, aber die hatte sich bereits für diesen Unbekannten entschieden. Die Kriegerin starrte ihn ungläubig an und zeigte keine Regung. Der alte Soldat setzte alles auf eine Karte. Sachte ließ es das Netz mit der Hapyie zu Boden.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 11.03.2012, 20:51:17
Weaver bleib Auskunft nach Adoras Herkunft vorerst schuldig. Ein Schrei zeriss die Stille, ein Schrei, der nicht von einem Menschen kommen konnte. "Was ist das?", stammelte Glimmer panisch. "Klingt für mich wie ein Pferd in Not", vermutete Bow. "Nichts, wovor man sich fürchten muss." Ein schrilles Wiehern, gefolgt von einem dumpfen Stöhnen bestätigte seine Vermutung. "Hier in der Gegend gibt es viele Bergponies. Sie sind normalerweise sehr trittsicher, aber manchmal stolpert doch eines und verletzt sich an den scharfen Felsenkanten", bestätigte die Hexe. "Das ist die Natur, da kann man nichts machen." Die blonde Kriegerin schien ihre Sorgen für einen Moment vergessen zu haben. In ihrem Kopf hörte sie eine Stimme. "Hilf mir, hilf mir bitte!" Marlenas Tochter begab sich wie hypnotisiert auf den Weg. Weaver versuchte vergeblich, sie zurückzuhalten. Adora warf ihre Zeihmutter grob zur Seite und ging zielstrebig in Richtung Steilfelsen, die wie bizarre Gebäude aus dem Sand ragten. Bow und Glimmer folgten ihr in einigem Abstand. Wieder erklang das Wiehern, aber schwächer. He-Mans Schwester drehte suchend den Kopf und erblickte ein junges Bergpony, das voller Todesangst in einer Felsspalte strampelte. Das Tier war mit den Hinterteil abgesackt, die Vorderbeine ruderten hilflos an der Oberfläche. Jede Bewegung ließ die Wunden an den Vorderbeinen tiefer aufreißen. Der Bogenschütze griff das blonde Mädchen am Arm. "Lass es sein. Dein Leben ist mehr wert, als das eines Pferdes!" Adora riss sich los. "Ich weiß schon, was ich tue. Entweder du hilfst mir, oder eben nicht." "Dies Pferd sitzt fest, es hat keine Lebenschance mehr. Lass es mich erlösen, Adora. Alles andere wäre dem Tier gegenüber nicht fair. Ich verspreche dir, dass es nicht leiden muss."  "Ich kann ihm helfen. Wenn ich die Felsspalte so verbreitere, dass das Pony auf alle Viere kommt und Schwung holen kann, kann es vielleicht sogar mit einiger Unterstützung selbst herausklettern," piepste Glimmer plötzlich. Bow und Adora starrte das zierliche Mädchen verständnislos an. Doch die Lichterfee wusste, was sie tat. Sie holte einen Reif aus den Tasche und erzeugte einen dünnen, scharfen Laserstrahlt. Das gebündelten Licht schnitt wie ein Buttermesser durch den kantigen Stein He-Mans Schwester fühlte das erste Mal Respekt vor der jungen Rebellin. In Glimmer steckte mehr als man ahnte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 12.03.2012, 23:04:38
Frustriert saßen Jitzu, Blade und Ninjor in ihren Einzelzellen tief unten in den Gewölben von Snake Mountain. Sie waren von den anderen Monsterkämpfern getrennt und in drei Einzelzellen in einem eigenen Gefängnistrakt gesteckt worden.
„Was sollen wir denn jetzt unternehmen?“ Blade sah durch seine Gitterstäbe die anderen beiden resignierend an.
„Glaubt ihr, Skeletor wird zurückkehren und uns befreien?“
„Selbst wenn der alte Knochenkopf zurück kommt, wird er uns wohl kaum hier raus holen, nachdem wir sein Heim an die Schlangen verloren haben.“ antwortete Ninjor grimmig.
„Für diese Niederlage wird er uns hier verrotten lassen.“
„Psst.“ unterbrach Jitzu die beiden, „ich höre Schritte. Da kommt wer.“

Die Drei warteten angespannt und als sich die Tür zu ihrem Trakt geöffnet hatte, traten mehrere Schlangenkrieger hindurch.

Blade, der die Spannung nicht ertragen konnte, rief: „Lasst uns frei, ihr verdammtes Schlangenpack. Skeletor’s Zorn wird fürchterlich sein und euch vernichten.“
„Sei still und verärgere sie nicht.“ Zischte Jitzu von der Seite.
„Er soll seinen Wunsch bekommen.“ erklang die Stimme von Tung Lashor, welcher als Letzter den Raum betreten hatte.
„Bringen wir ihn zum König, mal schauen, ob er dann immer noch so frech daherredet.“

Die Schlangenkrieger öffneten die Zellentür und packten Blade, dass er keine Chance auf Flucht hatte. Verwirrt sah er zu seinen gefangenen Mitstreitern, doch diese verhielten sich ruhig und beobachteten nur mit versteinerter Miene die Szenerie.
Nachdem der Trupp mit Blade verschwunden war fragte Ninjor: „Glaubst du, dass wir ihn wiedersehen werden?“
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 12.03.2012, 23:25:39
King Hsss stand im Schlangenmaul von Snake Mountain und beobachtete die Sonne, die langsam den Horizont berührte, als Tung Lashor und seine Schlangenkrieger mit Blade den Thronsaal betraten.
„Ahh, wen bringt ihr mir denn da? Einen tapferen Krieger meines Feindes. Wie aufmerksam von Euch.“
„Stehts zu diensten, Majestät.“ erwiderte Tung Lashor mit einer leichten Verbeugung.
„Dieser hier war recht impulsiv, deshalb wählte ich ihn. Ich hoffe, er ist nach Eurem Geschmack, Majestät.“
„So, Impulsiv, wie erfreulich. Sagt, wie heißt du, Wurm?“
Blade, dem immer unwohler in seiner Haut wurde, sah den König der Schlangenmenschen mit wachsender Sorge an.
„Sprich, hab keine Angst oder hast du Angst? Ein Krieger Skeletor’s, der Angst verspürt? Sag mir, wie du heißt.“ King Hsss’s Stimme hatte einen schmeichelnden Tonfall angenommen und Blade antwortete, ohne seine Sorge jedoch ganz aus seiner Stimme vertreiben zu können:
„Man nennt mich Blade, den Herrn der Klingen.“
„So, der Herr der Klingen, beeindruckend. Mir scheint, du hast eine gute Wahl getroffen, Tung Lashor.“
„Danke, Majestät.“
„Nun, Herr der Klingen, sag mir, wärst du bereit, deinem alten Herrn zu entsagen und statt dessen mir zu dienen?“
Blade, von dem Angebot völlig überrascht, sah den Schlangenkönig verwirrt an.
„Wie lautet Eure Antwort, Herr der Klingen? Wärt Ihr bereit, mir zu dienen?“
„Ja,... äh, ja, Herr, ich werde Euch dienen.“
Blade, der den sicheren Tod schon vor Augen hatte, schöpfte wieder Hoffnung, doch noch den nächsten Tag erleben zu dürfen.
„Was immer ihr wollt, He...äh, Majestät, ich will an Eurer Seite für Eure Sache kämpfen.“
Und um seinen guten Willen und seine Untertänigkeit noch zu unterstreichen, ging Blade auf sein rechtes Knie und beugte den Kopf nach unten.
„Wunderbar, Herr der Klingen, ihr werdet mir sicher gut dienen. Ihr scheint ein kräftiger und wohlgenährter Bursche zu sein. Ihr werdet Eure Sache hervorragend meistern.“
„Danke, Herr, welche Aufgabe habt Ihr mir zugedacht?“
„Nun, Herr der Klingen, Ihr werdet mir dienen, meinen Hunger zu stillen.“
Als Blade entsetzt aufsah, nahm er nur noch ein riesiges Schlangenmaul war, welches sein Blickfeld für immer verdunkelte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 17.03.2012, 17:23:45
Vipra, die kurz die Werkstatt verlassen hatte um Ersatzteile aus einem Lager zu holen, vernahm laute Würge- und Schmatzgeräusche. Einer Menschenfrau wäre vermutlich bei diesen Eßmanieren fürchterlich übel geworden, doch in der Schlangendame weckten sie Zorn. Wer wagte es da, sich aus den Vorräten zu bedienen? Das Frischfleisch sollte doch aufgehoben werden! Nicht umsonst hatte man die ekelerregenden Lebensmittel (Käse, Brot, Obst und andere Scheußlichkeiten, die Menschen zu sich nahmen) gestohlen und eingelagert. Damit der lebende Proviant noch eine Weile durchhielt! Die Reptilienfrau stieß empört die Tür auf und erkannte, wie sich ihr König mühsam den Meister der Klingen einverleibte. Essen war für Schlangenmenschen eine mühselige, fast qualvolle Prozedur. Rasch wich die Waffenmeisterin zurück. Niemand ihres Volkes ließ sich gerne beim Essen beobachten. King Hsss durfte natürlich die Regeln brechen. Das war etwas anderes. Trotzdem. Das er die Köstlichkeit nicht mit ihr teilte, zeigte, dass sie ihm nicht mehr wert war, als irgendeine andere Schlangenfrau. Die Hoffnung, dass er sein Blut an ihren Nachwuchs weiter geben würde, wurde geringer. Der Anführer selbst sollte Vater ihrer Jungen werden, kein anderer. General Rattlor, dieser Obertrottel, hatte mehrfach versucht, ihr mit selbst erlegter Beute schöne Augen zu machen. Dieser Narr, der nicht mal die Blindschleiche Kobra Khan im Zaume halten konnte. Verächtlich kickte Vipra einen Stein gegen die Mauern von Snake Mountain. Genug der Sentimentatlitäten. Schnell zum Ersatzteillager und zurück zu ihrem menschlichen Mitarbeiter. Obwohl die Waffenmeisterin Tri-Klops technisch nicht allzu viel zutraute, sagte ihr Gefühl, dass es nicht gut war, ihn zu langen allein zu lassen. Ein Stöhnen riss Vipra aus ihren Gedanken. Es klang, wie von einem großen Primaten, es konnte kein gewöhnlicher Mensch sein. Die Reptilienfrau ging dem Geräusch nach, lugte in eine Zelle und erkannte den bedeutensten Wissenschaftler eines fast ausgerottenten Waldvolkes. Miro hatte seinerzeit versucht, diese Halbaffen zu ziviliesieren. Mit einem straffen Bildungsprogramm und indem er ihnen sämtliche Stammesrituale verbot, wollte er das Naturvolk zur Anpassung zwingen. Vergebens. Ein paar Leute hatten es zu bescheidenem Wohlstand gebracht. Die meisten jedoch verzweifelten und begannen, zu trinken. Mit dem Verbot, ihren Tierzauber auszuüben, hatte Miro ihnen den Lebenssinn, ihre Seele geraubt. Es war sicherlich nicht die Absicht des Königs gewesen, ihnen zu schaden und doch war es passiert. Die Frau warf einen weiteren Blick auf den Gefangenen. Nein, sie musste sich geirrt haben. Der Blick des Wesens war stumpf und leer. Er wirkte einfältig. Auch sie selbst war, als Angehörige eines seltenen Volkes, einst von Miro gefördert worden. Es musste ein Zufall sein, dass dieser Diener Skeletors dem brillanten Gelehrten, den sie gekannte hatte, ähnelte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 17.03.2012, 18:16:37
"Meine Kleinen, meine Kleinen! Wer bringt euch nur Futter, wenn sie mich hier festhalten?", jammerte der Affenmann kläglich. Das er selbst in einer höchst misslichen Lage war, schien er nicht begriffen zu haben. Seine Sorge galt offenbar anderen Wesen. Vielleicht Hühnern, Schafen oder Ziegen? Die Reptilienfrau schleckte sich gierig über das Maul. Wenn Hss einen leckeren Happen bekam, warum sollte sie dann leer ausgehen. "Wenn du mir sagst, wo deine Kleinen sind, versorge ich sie für dich", wand sie sich schmeichelnd an den Gefangenen. "Du lügst doch. Skeletor sagt, alle Schlangen sind noch dümmer als ich und lügen immer", muffelte Beast Man. Vipra schluckte die Beleidigung locker herunter. Was Skeletor von ihr hielt, war ihr reichlich schnuppe. Wenn dieser Blödkopf ihr zu einer Mahlzeit verhelfen konnte, dann nur zu!

"Dein Sekletor hat nicht immer recht. Außerdem hat er dich doch im Stich gelassen, oder? Ich dagegen will dir nur helfen," schleimte die Waffenmeisterin hinterhältig. Sie konnte nicht ahnen, was Beast Man unter einem "kleinen, hilflosen Wesen" verstand. "Sie sind beim Burggraben. Das Futter steht bereits fertig abgefüllt am nördlichen Ausgang von Snake Mountain. Wenn du es ihnen bringen könntest," bat der Affenmann verschüchtert. Ohne Skeletor und seine Kameraden fühlte Beast Man sich hilflos. "Natürlich helfe ich dir". Vipra verschwand mit geschmeidigen Bewegungen in Richtung Burggraben. Ein Blick in die Futtereimer hätte ihr klargemacht, mit welchen Wesen sie es zu tun haben würde. Schafe und Ziegen hätten keine Interesse an Fleisch- und Fischabfällen gehabt. Die Reptiliendame sah sich am Graben suchend um. Wo zum Teufel waren die süßen Kleinen? Plötzlich teilte sich das Wasser und zwei riesige Tentakel umschlossen ihrem Körper. Völlig überrascht biss die Schlangenfrau um sich, doch vergebens. Ihr Angriffe zielten ins Leere. Die Tentakel griffen fester zu, in Tat, die Kleinen waren hungrig. Mühsam nach Luft ringend erkannte Vipra eine menschliche Gestalt. Für Stolz blieb jedoch keine Zeit. "Tri-Klops", röchelte sie in Todesangst. "Hilf mir!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 20.03.2012, 18:55:21
Mer-Man und Clawfull, die zusammen in eine Zelle gesperrt wurden, hatten indess aufgehört zu beratschlagen, wie sie entkommen konnten. Der Herr der Meere hatte einige gute Ideen, um die Türen zu knacken, jedoch fehlte ihm dafür die körperliche Kraft, wie sie Clawfull besaß. Doch zu seinem Verdruß besaß dieser nicht die Intelligenz, die Pläne in die Tat umzusetzen. So saß Mer-Man frustriert mit dem Krabbenmonster in der dunklen Zelle und beide warteten, wie es nun weitergehen würde.
Mit einem mal erklang das Geräusch eines aufspringenden Schloßes. Die beiden blickten angespannt in richtung Tür, doch nichts geschah. Die Tür stand ein paar Zentimeter offen und ein kleiner Lichtstrahl fiel hinein.
"Wer ist da?", rief Clawfull ungeduldig.
"Schhhttt, schhhttt.", machte Mer-Man."Sei ruhig. Es sieht so aus, als ob uns jemand anderes die Tür geöffnet hat, außer den Schlangenmenschen."
"Die Krabbe verstand nicht recht."Ach ja? Wer denn?"
"Woher soll ich das wissen? Aber wenn diese Vipern aufgeschloßen hätten, warum sollten sie nicht hinein kommen? Warte, ich sehe nach, ob sich draußen jemand aufhält."
Das Wesen aus den Tiefen der Meere schlich vorsichtig an die Tür und riskierte einen Blick nach draußen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 20.03.2012, 19:12:45
Niemand war zu sehen. Mer-Man forderte Clawfull mit einer Handbewegung auf, ihm zu folgen und beide verließen vorsichtig ihre Zelle.
"Wo sind die Wachen?", flüsterte Clawfull.
"Ich weiß nicht.", antwortete Mer-Man. "Aber es kommt mir vor, als wäre noch einer unserer Leute auf freiem Fuß."

Eine andere Gestallt schlich ebenfalls durch die Katakomben Snake Mountains. Leise, geschmeidig und unheimlich. Die Neugier hatte sie zurück in die Festung gelockt, obwohl die Gefahr doch groß war. Es war Kobra Khan, der sich durch einen Geheimgang Zutritt verschafft hatte und nun prüfen wollte, ob die wilde Horde den Kampf um Snake Mountain gewonnen hatte. Wie sollte er auch wissen, dass sein ehemaliger König die Herrschaft über den Schlangenberg zurück erobert hatte und Rattlor schon auf der Suche nach dem Verräter war.
Trotzdem fühlte sich Khan wohl in seiner Haut, kannte er doch die geheimen Wege und Winkel von Snake Mountain.
Doch war er nicht allein mit diesem Wissen. Ein anderer Bewohner hatte ihn bereits ins Auge gefasst. Seinen Hunger hatte er vor wenigen Minuten bereits an den Schlangenkriegern vor den Zellen gestillt, jedoch konnte ein weiterer nicht schaden. Still und heimlich ließ sich der Spinnenmensch an einem seidenen Faden von der Decke herab, bereit, Kobra Khan in ewigen Schlaf zu versetzen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 03.04.2012, 15:12:12
„Trap Jaw, aufwachen!“ Teela und und Rio Blast, die den Spuren des Attac Track’s gefolgt waren, hatten den Schlummernden auf der Lichtung gefunden. Während Rio Teela Deckung gab, versuchte diese den Schlafenden zu wecken. Langsam kam er wieder zu sich und sah sich verwirrt um.
„Wa..., was ist passiert? Wo bin ich?“
„Das würden wir gerne von dir wissen. Wo ist die Königin? Und wieso liegst du hier seelenruhig mitten auf einer ungeschützten Lichtung und hälst ein Nickerchen?“
„Ich, ich weiß nicht.“ Trap Jaw sah die Beiden verwirrt an.
„Ich kann mich an nichts erinnern.“
„Er scheint jedenfalls nicht verletzt worden zu sein. Einen Kampf hat es also wohl nicht gegeben. Aber von der Königin keine Spur, Captain.“
„Das kann alles und nichts bedeuten, Rio. Lass uns nach Fußspuren suchen und du Kronis, siehst zu, dass du wieder klar siehst und dich vielleicht doch an was erinnerst.“
Trap Jaw nickte und während die anderen beiden die Lichtung absuchten versuchte er angestrengt, sich die vergangenen Stunden wieder ins Gedächtnis zu rufen, doch irgendwie schien es, als ob jemand in seinem Kopf eine Tür zugeschlossen hätte.
„Hier Captain.“ rief Rio.
“Ich hab hier Fußspuren entdeckt.”
Teela und auch Trap Jaw kamen zu der Stelle, wo sich der galaktische Meisterschütze befand.
„Es scheinen die Spuren von zwei Frauen zu sein, Captain.“
„Das lässt hoffen, dass die Königin noch lebt. Kommt, wir werden den Spuren folgen.“ befahl Teela und so machten sich die Drei auf, nichtsahnend, dass der Schlüssel der Tür in Trap Jaw’s Geist umgedreht wurde.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 04.04.2012, 10:50:00
„Jetzt sag mir endlich, wie du heißt und was du im Schilde führst.“
Adam versuchte immer noch verzweifelt, mehr von Keldor zu erfahren, als dieser bereit war, preis zu geben.
„Wie soll ich dich überhaupt ansprechen und woher soll ich wissen, ob ich dir vertrauen kann?“
Keldor seufzte, der Prinz war hartnäckiger, als erwartet.
„Du kannst dir nicht sicher sein, mir zu vertrauen, aber unsere Ziele sind die gleichen und ich kann dir bis zum erreichen dieser meine Loyalität versichern.“
„Großartige Argumentation, die du da für dich gehalten hast.“ antwortete der Prinz sarkastisch.
„Ich halte ihn für nicht vertrauenserweckend.“ äußerte auch Stratos seine Zweifel.
„Da hast du vollkommen Recht, Stratos, nichtsdestotrotz hat mir die Heilerin sein Erscheinen vorausgesagt. Irgendwas hat es zu bedeuten und wer weiß, wozu ein zusätzlicher Streiter an unserer Seite nützlich sein kann.“
‚Na endlich.’ schoss es Keldor durch den Kopf und laut äußerte er:
„Und wo wird unsere Reise uns nun hinführen, edler Prinz?“
„Nun, mein blauhäutiger, namenloser Freund, das werdet ihr sehen, wenn wir angekommen sind.“
Keldor’s Mine versteinerte sich umgehend, hatte er doch nicht mit der Gerissenheit des Prinzen gerechnet.
„Also gut“, gab er resigniert von sich, „dann lasst uns so schnell es geht aufbrechen.“
„Endlich sind wir mal einer Meinung.“ und als Adam sich umdrehte entfuhr ihm voller Überraschung:
„Mutter!“
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Natira am 13.04.2012, 13:19:49
Marlena stand die Überraschung ebenso in's Gesicht geschrieben. "Adam! Was machst du hier? Ist He-Man auch hier?"
Adam stockte. Es behagte ihm nicht, die Hoffnung in Marlenas Augen zerstören zu müssen. "Er… Ja! Ich habe ihn vorhin noch gesehen, er hat… sich mit den Kommandanten beraten!" Schnell hatte er noch die Kurve bekommen. Die Variante mit Kudok Ungol wäre nicht gut gewesen, nachdem man ihn aus der Hütte hatte kommen sehen. "Ich weiß aber nicht, was er vorhat, das hat er mir nicht gesagt. Er sagte nur, hier wäre ich erst mal in Sicherheit!" Adam haßte sich selbst dafür. Aber etwas besseres war ihm nicht eingefallen, um jegliche Verdachtsmomente zu zerstreuen.
Marlena atmete durch. "Guter alter He-Man. Ich werde nach ihm suchen gehen." Sie wollte Adam gerade mit einer Umarmung bedenken, als Adam die Hand hob, um das abzuwehren. "Bitte, Mutter!" Eine Mischung aus Bitte und Warnung lag in seiner Stimme.
Marlena seufzte und lächelte leicht. "Schon gut. Wir sehen uns später."
Adam und Keldor sahen Marlena nach, als sie sich auf den selben Weg machte, den er heute als He-Man auch bereits einmal eingeschlagen hatte.
Keldor schmunzelte.
Adam schmollte.
Cringer hingegen war plötzlich verschwunden…

Enya hatte sich frustriert an die Mauer eines Gebäudes gelehnt. Aha, so sah das also aus. Sie sollte den »Besuch« in die Stadt geleiten - und als er da war, hatte er sie mit einer unwirschen Geste beiseite geschoben, ihr erklärt, daß er einen wichtigen Auftrag hatte und dabei keine Störungen gebrauchen konnte. Er hatte sie und ihre Begleiter einfach stehen lassen und war weitergegangen. Was bildete sich dieser blauhäutige Typ überhaupt ein? Sie kämpfte Wut nieder. In Zeiten wie diesen konnte sie es sich nicht erlauben, kleinen persönlichen Plänekeleien zu viel Raum zu gestatten. Sie mußte ihre Kräfte für größeres sammeln.
Während sie dastand, huschte ein Schatten auf der gegenüberliegenden Seiten gemächlich, fast suchend, vorbei.
Sie schaute auf und hielt überrascht inne. Einen Augenblick war sie von der Verblüfffung so erstarrt, daß sie sich nicht bewegte, dann ging sie vor und rief leise, noch immer verwirrt: "Cringer…"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 14.04.2012, 03:10:17
Gwildor, der vor wenigen Minuten noch als der mächtige Magier Marzo der Herr von Eternos war, konnte es nicht fassen. Eben war er dem Amulett wieder zum greifen nahe, als es der riesige schwarze Drache an sich riss. Der Gnom rief dem geflügelten Wesen noch jeden erdenklichen Fluch hinterher, bis er sich seiner Lage wieder bewußt wurde. Er war immernoch mit diesem vermaledeiten Gar in diesem Turm eingesperrt und koste es was es wolle, er würde einen Ausweg finden und sich seine Macht zurück holen.
Er grübelt und sah sich um, bis er einen Spalt in der Mauer des Turms erkannte. Der Drache mußte ihn hervorgebracht haben, als er mit seinen Flügeln an die Wände stieß. Diese Chance ließ sich Gwildor nicht entgehen. Sollte Sy-Clone doch hier zwischen den Drachen sein Ende finden, Marzo würde wieder auferstehen, wie es immer der Fall war.
So zwängte sich der Zwerg durch den Riss in der Mauer, der sich etwas überhalb des Bodens befand. Es war eng und es kostete viel Anstrengung, doch er würde es schaffen. Bis zur Brust war er schon hindurch und er schaute sich um, wie die Lage war. Er sah zwei bis drei Drachen, die auf den Ruinen des Palastes saßen, doch wenn er ruhig sein würde, würden sie ihn gar nicht bemerken, da war er sicher.
Noch einmal stütze er sich mit den Armen an den Steinen ab um letztendlich zu entkommen, da durchfuhr ihn ein höllischer Schmerz. Gwildor konnte nicht anders, als laut aufzuschreien. Er wandt sich vor Schmerzen und versuchte sich zu befreien, doch vergeblich, einer der Steine hatte sich gelöst und begrub die Beine des Zwerges unter sich. 

Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 14.04.2012, 03:26:03
Die Panik ergriff den einst gefürchteten Zauberer, so konnte es nicht für ihn enden, es mußte noch einen Ausweg geben. Und da bemerkte er das langsame Schlurfen, das sich in seine Richtung zu bewegen schien. Er drehte seinen Kopf und ein Funken Hoffnung erhellte sein Gemüt. Marzos Diener waren noch in seiner Nähe und kamen nun, um ihren Herren zu befreien. Er streckte seine kurzen Arme zu ihren aus. "Ja, meine Diener." ,krächzte er. "Befreit euren Herrn und Meister." Die toten Hände umklammerten seine Arme und seine Lippen formten ein leicht triumphales Lächeln, bis sich sein Gesicht zu einer Grimasse des Schmerzes verzog, als die Zombies ihre Zähne in seinem Fleisch vergruben.
Wild schreiend und voller Angst zappelnd beendete Graf Marzo voller Qualen sein Leben, als seine Armee von untoten ihn in Stücke riss und schmatzend verschlang.

All das bekamen die beiden Gruppen, die sich dem Palast näherten, nicht mit.
Veena, Moss Man und die Zauberin von Grayskull auf der einen. Orko mit den "gestrandeten" Etherianern auf der anderen Seite.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 14.04.2012, 19:06:13
"Ich bin nicht Tri-Klops. Ich bin Beast-Man. Ich wollte nur sichergehen, dass du Tapsilein nicht wehtust!" Hätte sich die Schlangenfrau in einer weniger misslichen Lage befunden, sie hätte wahrscheinlich über diesen Trottel laut gelacht. Doch sie hatte andere Probleme. "Tapsilein" war gerade dabei, ihr die Luft abzudrücken.
"Hilf mir... hilf mir, Hsss wird dich reicht belohnen", fiepste Vipra mit erstickter Stimme. Der orange Primat kam ihr tatsächlich zur Hilfe, wenn auch aus anderen Beweggründen. Sein Blick wurde starr, er begann das Wassermonster zu fixieren. Auch die Waffenmeisterin überkam ein angenehmes Gefühl, fast schien es, als schwebe sie. Sie war vollkommen hilflos, doch es war ihr nicht unangenehm. Ahnte Skeletors Diener von der Macht, die er besaß? Langsam kam Vipra wieder zu Atem. Das Untier hatte sie sanft auf dem Ufer abgelegt und machte sich über die Fleischabfälle her, die der Affenmann ihm zuwarf. Beast-Man blickte Vipra vorwurfsvoll an. "Warum hast du nicht besser aufgepasst? Er hätte sich an dir vergiften können!" Die Reptilienfrau schnappte nach Luft. "Wenn du stark genung bist, die Sicherheitstür zu öffnen, warum hast du nicht versucht zu fliehen?" Der
ehemalige Diener Skeletors sah sie ratlos an: "Wo hätte ich hingehen sollen? Ich muss tun, was Skeletor mir sagt, und er ist nicht mehr hier." Vipra war fassungslos. Wie konnte ein Wesen nur gleichzeitig so mächtig und so hilflos sein?
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 14.04.2012, 19:22:43
Vipra setzte alles auf eine Karte. "Erinnerst du dich an das Programm von Miro?
Die Förderung von benachteiligten Völkern? Hat man dich da zur Schule gehen lassen?" Beast-Man sah sie verständnislos an. "Ich bin dumm. Es ist verboten, Tiere mit Zauber zu beeinflussen. Sie sagen, nur rückständige Leute tun sowas. Aber bei Skeletor darf ich." Der Affenmann lächelte selig, es sei es sein größtes Glück, seine urspüngliche Natur ausleben zu dürfen. Die Schlangenfrau sah ein, dass sie so nicht weiterkam. Wenn sie diesen Trottel dazu brachte, ihr zu dienen, hatte sie eine mächtige Waffe. Beast-Man konnte ihre Artgenossen beherrschen.
"Was hälst du davon, mit mir und Tri-Klops zusammenzuarbeiten? So lange, bis dein Meister Skeletor wieder da ist, natürlich!" Der Primat schien sich zu freuen. "Oh ja, Tri-Klops und ich haben schon oft zusammenarbeitet. Für eine Schlange bist du ganz nett." "Danke. Ich werde bei King Hss die Erlaubnis einholen." Die Waffenmeisterin grinste hinterhältig. King Hss hatte sich nie für die Halbprimaten Eternias interessiert, sie waren für ihn minderwertig. Die Chance, dass er von Beast-Mans Fähigkeiten wusste, waren gering. Und wenn der König nicht freiwillig sein Blut an ihre Jungen weitergeben wollte, nun gut, vielleicht war dann etwas magische Nachhilfe nützlich. Womit Vipra nicht rechnete war, dass sich Tri-Klops Begeisterung für eine Zusammenarbeit mit Beast-Man in Grenzen hielt...
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 16.04.2012, 14:46:02
Vipra hatte sich geirrt. Es gab noch jemanden unter Skeletors Leuten, der  über die Schlangenmenschen Macht hatte. Diese Macht wurde ihm nun durch einen unglücklichen Zufall bewusst. "Wer da?", hörten Clawful und Mer-Man einen Stimme drohend zischen. Verdammt, da war noch ein Wächter! "Runter,"flüsterte der Herr der Ozeane. "Ganz still, wenn wir uns nicht bewegen, kann er uns nicht wahrnehmen!" Beide Meereswesen schwiegen, voller Angst, ihr Atem könnte sie bereits verraten. Der Schritte kamen näher. Der Schlangenwächter war nur als Silhouette zu erkennen. In diesem Moment trat die Krabbe einen Schritt zu Seite und stieg mit vollem Gewicht auf die Hand Mer-Mans, mit der der Fischdämon sich abgestützt hatte. Das Fischwesen brüllte vor Schmerz und Schreck laut auf und Clawful, prallte, seinerseits geschockt, gegen den Eisstrahler, den der Herrscher der Unterwasserwelt noch immer bei sich trug. Tragischerweise hatte die Schlangenkrieger die Waffe für eine Art bizarren Schmuck gehalten und dem Gefangenen nicht abgenommen.Mer-Man war bei dem Überraschungsangriff nicht dazu gekommen, die gelbliche Waffe einzusetzen. Er hatte nicht gedacht, dass Kälte etwas gegen dies mächtige Volk ausrichten konnte. Das Eis traf den Wächter, der gerade zum Angriff ansetzen wollte, mit voller Wucht. Der Diener King Hss erstarrte. Clawful, der nicht klug aber mutig war, berührte den Soldaten vorsichtig. Als keine Reaktion kam, grinste die Krabbe dümmlich und schlug ihrem Feind mit voller Wucht ins Gesicht.  Nichts geschah. Mer-Man schaute ungläubig, doch er verstand. Dieser Kampf war für Skeletors Leute noch nicht verloren! Sie hatten noch einige Trümpfe in der Hand!
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 16.04.2012, 17:27:16
Nachdem Stratos losgegangen war, um Vorräte für die bevorstehende Reise zusammenzutragen, sah Adam den mysteriösen Fremden weiter skeptisch an.
„Also jetzt noch mal, bevor hier die anderen wieder kommen. Wieso willst du mit und was weißt du über diese Frau, die ich gesehen habe? Und wie soll ich dich jetzt ansprechen? Blauer Fremder? Schlumpf? Du musst mir schone in bisschen entgegen kommen, wenn wir dich mitnehmen sollen.“
Keldor seufzte.
„Nenn mich fürs erste Dor-Lek und zu der anderen Angelegenheit. Die Frau, die Ihr gesehen habt, ist für das Schicksal Eternia’s, wenn nicht sogar des ganzen Universums von äußerster Wichtigkeit. Mehr bin ich nicht befugt, zu offenbaren zu diesem Zeitpunkt. Wenn Ihr mir nicht vertraut, dann dem Urteil Eurer Mentorin, die Euch meine Ankunft vorausgesagt hat.“
„Hmm. Ziemlich dünn, das Ganze, aber anscheinend hab ich wirklich keine andere Wahl. Dor-Lek, ja?“
„Zu Euren Diensten.“
„Na dann, sollten wir uns nützlich machen, damit wir schnellst möglich aufbrechen können.“
Adam wandte sich gerade in die Richtung, in die Stratos gegangen war, um seinen Freund zu helfen, als er plötzlich:
“Adam!?“
„Teela?“
„Adam?“
„Enya?“
„Enya?“
„Oh, Teela.“
"Miaauuu?!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Half-Eye am 16.04.2012, 22:05:14
"Jay! He, Jay! Warte auf mich!"
Jay war ein wenig vorausgegangen. Wie, als wenn er vor eine Wand gelaufen wäre, blieb er jetzt stehen.
Er war mit seinem Freund, dem Sir, wi er genannt werden wollte, in der Ebene der Ewigkeit unterwegs, wo sie langsam in die Mystic Mountains überging. Er war dem Sir bis auf die Spitze eines steilen Hügels vorausgegangen. Nun sah er aber mit großer Verwunderung eine Höhle, die er hinter einem Busch am Hang des nächsten Hügels auftat. Sie versteckte sich sogar. Und wenn Jay nicht genau an dieser Stelle gestanden hätte, hätte er den Eingang zur Höhle völlig übersehen.
"Jay!", kam es jetzt von direkt hinter ihm.
Jay drehte sich um und sah, wie sich der Sir zu ihm hochquälte. Jay lächelte. Mit so einer Rüstung hatte man es garantiert nicht leicht.
"Da drüben ist eine Höhle. Siehst du?"
Jay deutete auf den Eingang.
"Was?", keuchte der Sir. "Was denn für eine Höhle?"
"Bist du denn blind? Nimm lieber mal deinen Helm ab. Dann kannst du bestimmt besser sehen."
"Na, ich habe keinen Zoom, wie du, Jay", antwortete der Sir und tippte gegen den Auswuchs an Jays Kopf, der stark an eine Kameralinse erinnerte.
"Dann folg mir einfach. Ich zeige dir schon die Höhle.
Und falls es dich beruhigt: Es geht nicht bergauf bis zur Höhle."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 17.04.2012, 13:43:02
„Was sollen wir mit diesem stinkenden, widernatürlichem Abfall anstellen, Herr?“
Darknight sah die Untoten, welche auf dem Schlossplatz dastanden angewidert an.
Sein Berater hatte ihn gefragt, während seine anderen Drachen die Mauern besetzt hatten und auf seine Befehle warteten. Die Amuletthälfte, welche er Marzo abgenommen hatte, baumelte an einer Kette um seinen Hals.
„Vernichten!“ befahl er trocken und sogleich spie er eine gigantische Flamme, welche den Schlossplatz in ein einziges Inferno verwandelte, in dem Marzo’s Armee klaglos verging.
Die übrigen Drachen taten ihr Übriges und verbrannten alle Zombies, die sich außerhalt der Mauern aufhielten.
Nachdem die Drachen ihr Werk verrichtet hatten blickten sie ungläubig auf den Schlossplatz.
„Wie ist das möglich?“ Darknight war verwirrt und verunsichert.
Im hinteren Teil stand eine kleine Gruppe unversehrt.
Der Vorderste trug eine alte, verbeulte Rüstung in goldener Farbe und in seiner rechten Hand hielt er einen Stab mit einem leuchtenden Kristall auf der Spitze. Er schien eine Art Kraftfeld um sich und die anderen generiert zu haben. Die anderen waren nicht minder seltsam in Darknight’s Augen, ein menschenähnliches Wespenwesen, ein Mensch in Ritterrüstung und ein Mensch mit einem Echsengesicht, sowie ein paar der gewöhnlichen Untoten standen um einen Haufen mechanischer Gliedmaßen.
Langsam hob der mit dem Stab seine linke Hand, zeigte auf Darknight und ehe dieser sich versah, flog das Amulett von seinem Hals in die Hand des Magiers.
Der Drache wollte noch einen Fluch ausspucken als mit einem mal der Schmerz in seinem Kopf explodierte und er laut aufheulte. Auch die anderen Drachen schrien vor Schmerz.
Eine Stimme, so tief und böse, dass selbst dem Anführer der Schwarzdrachen das Herz stockte, flüsterte in seinem Kopf:
„Du gehörst jetzt mir. Ihr alle. Meine Rache wird fürchterlich sein. Eternia wird dafür bezahlen, dass meine Ruhe gestört worden ist.“
Voller Entsetzen bemerkte Darknight, wie auf den untoten Magier zuging. Er streubte sich mit ganzer Willenskraft dagegen, doch sein Körper gehorchte ihm nicht mehr. Als er vor ihm stand, zwang ihn He-Ro in die Knie und sein verfaultes Gesicht sah dem Drachen direkt in die Augen.
Entsetzlich erklang das Lachen des Magiers in des Drachen Kopf, während dessen verwesendes Fleisch ganz ruhig um Dark Smoke herum ging und sich schließlich auf dessen Rücken schwang.
He-Ro hob seinen Stab und auf wundersame Weise setzten sich die am bodenliegenden Gliedmaßen wieder zu einem voll funktionsfähigen Roboter zusammen.
Auch die übrigen Drachen kamen angekrochen und wimmerten vor Angst. Vier davon knieten sich ebenfalls nieder und die vier übrigen Masters erklommen ebenfalls die stolzen Tiere und zusammen schwangen sie sich in die Lüfte über Eternos.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Half-Eye am 17.04.2012, 19:42:37
Jay ging voran zur Höhle. Der Sir blieb erstmal stehen und wollte erstmal wieder zu Luft kommen. Dann ging er hinter Jay her, wobei er am Abhang wieder leichte Schwierigkeiten hatte, nicht zu schnell zu werden.
Daher hatte er Jay schnell ein, als dieser vor dem Busch stehen blieb und auf ihn wartete.
"Na los. Gehen wir rein", drängte Jay.
"Ist ja schon gut, du Sklaventreiber. Ich komme ja schon."
Sie durchdrangen mit mühevoll den Busch und standen nun in dem Eingang.
"Tatsächlich!", staunte der Sir. "Hier ist tatsächlich eine Höhle."
"Hast du mir etwa nicht geglaubt?", lachte Jay.
Der Sir antwortete nicht, sondern sah sich die Wände der Höhle an, soweit die Sonne reinfiel.
"Diese Höhle ist künstlich angelegt worden", sagte er fachmännisch.
"Wer hätte denn hier eine Höhle anlegen wollen?", fragt sich Jay skeptisch.
Der Sir ging nicht darauf ein und forderte Jay auf: "Geh du mal vor, du kannst im dunkeln besser sehen, als ich."
Metall schabte über Metall, als er sein Schwert zog. Jay, der keine Waffe hatte, ging ängstlich vor.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Half-Eye am 18.04.2012, 18:44:04
'Muss ich denn vorangehen? Ich habe keine Waffe', zitterte Jay leicht, ging aber immer voran.
Sein Kameraauge sagte ihm, dass vor ihm freie Bahn ist. Sie durchschritten sogar eine geräumige Halle. Weit voraus kamen sie zu einem Durchgang, der ein wenig heller war.
"Du", merkte der Sir an. "Ich glaube, ich kann da hinten etwas sehen. Zwar nicht viel, aber immerhin."
"Ja", flüsterte Jay. "Da ist ein Durchgang oder eine offene Tür."
"Da gehen wir hin", schlug der Sir vor.
Jay nickte, wobei er vergaß, das der Sir dies nicht sehen konnte, und ging in Richtung des Durchganges weiter.

Als sie, langsam voran gehend, dort ankamen, sah sich Jay von dem Durchgang aus um. Es war eine weitere Halle, die noch um einiges größer war, als die vorige. In dieser Halle standen sicherlich hunderte Statuen. Jede gab ein Licht von sich. Manche ein stärkeres, manche ein schwächeres. Allerdings war das gesamte Licht gerade mal hell genug, dass man mit sich unbewaffnetem Auge orientieren konnte.

Der Sir ging staunend voran.
"Damit habe ich jetzt wirklich nicht gerechnet."
"Kannst du erkennen, von wem die Statuen sind?", fragte Jay.
Der Sir schüttelte seinen Kopf und ging weiter. Neben einer Statue eines Kriegers, der wohl aus dem hohen Norden stammte und einen Helm mit Hörnern trug, blieb er stehen und hob sein Schwert. Er sah sich um. Allerdings, obwohl die Statue sehr mehr Licht abgab, als die umgebenden Statuen, konnte er nicht viel erkennen.
Jay blieb bei einer anderen Statue stehen, die einen Kämpfer in eher technischer Rüstung zeigte. Während die meisten ein Schwert führten, hielt er einen Blaster in der Hand.
"Was ist denn?", fragte er den Sir.
"Ich habe etwas gehört", flüsterte der Gefragte zurück.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 19.04.2012, 12:09:44
Frustriert starrte Whiplash in die Ferne. Er hatte keine Möglichkeit, unbeschadet vom Plateu hinunter zu steigen, ohne sich dabei den Hals zu brechen.
Mit einem mal machte er einen kleinen Punkt in der Ferne aus, der durch die Luft und in seine Richtung zu fliegen schien.
Langsam wurde der Punkt immer größer und Whiplash konnte Flügel ausmachen, die auf und nieder schlugen.
„Ein Drache.“ entfuhr es dem Caligarer und sah sich noch mal um, obwohl er genau wusste, dass es kein Versteck gab, in welches er sich hätte verkriechen können.
Nervös erwartete er die Ankunft und als der Drache vor ihm landete, erkannte er, dass es sich um sein ehemaliges Reittier handelte, welches in Snake Mountain aus dem Ei geschlüpft und von Beast Man unnatürlich schnell zum Wachstum gebracht worden war.
„Du?“ entfuhr es Whiplash.
„Was willst du denn hier und wo sind die anderen?“
Der Drache sah ihn an und kam langsam auf ihn zu.
Whiplash wich zurück, bereit, einen Angriff abzuwehren, obwohl er wusste, dass er kaum eine Chance gehabt hätte.
Doch statt eines Angriffs stieß der Drache nur einen wimmerndes Heulen aus und Whiplash sah, wie das mächtige Geschöpf am ganzen Leib zitterte.
„Was ist denn mit dir los?“ entfuhr es ihm, völlig überrascht.
Der Drache wimmerte und sah Whiplash verzweifelt an.
Der Caligarer war völlig überfordert und bewegte sich langsam auf den Drachen zu. Die mächtigsten Kreaturen Eternia’s. Angst war das letzte, was man von ihnen erwartete und doch schien es etwas zu geben, dass dieses Gefühl bei ihnen auszulösen schien oder war er vielleicht von den anderen angegriffen worden? Aber dann wäre er wohl nie lebend hier angekommen. Whiplash überlegte fieberhaft, was wohl passiert sein könnte.
Vorsichtig hob er eine Hand und berührte das Gesicht.
Der Drache sah ihn an und schien sich ein wenig zu beruhigen.
„Wenn du mich verstehst, kannst du mich von hier weg bringen? Ich komm hier sonst nicht runter und vielleicht finden wir ja ein nettes Plätzchen zum ausruhen.“
Der Drache horchte auf und schien zu überlegen, was Whiplash gesagt hatte, als er sich ruckartig erhob, Whiplash mit seinem Forderbein schnappte und sich in die Luft erhob.
„Aaaarrrgggghhhhh....“ entfuhr es dem entsetzten Caligarier, als er wieder auf unbequeme Art und Weise durch die Luft reisen musste.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Half-Eye am 19.04.2012, 19:15:09
Jay horchte jetzt auch auf. Er hatte auch etwas gehört.
'Dumm, dass ich keine Waffe habe', dachte er.
Er sah sich hektisch um, konnte aber niemanden sehen.
"Verdammt", kam es vom Sir leise rüber. "Ich kann niemanden sehen."
Als wäre dies ein Stichwort gewesen, schienen die Statuen viel heller. Jay und der Sir wurden total geblendet von dem plötzlichen Licht.
Kurz darauf hörte Jay ein dumpfes Schlagen gefolgt von einem kurzes Schreien vom Sir und einem Klirren. Kein Zweifel: Er wurde angegriffen.
Jay vergaß, dass er keine Waffe hatte und nichts sehen konnte, womit er viel schwächer war, als der Angreifer. Er wusste aber, wo der Sir gestanden hat, und lief jetzt brüllend mit gesenktem Kopf darauf zu.
Damit hatte er den Angreifer überrascht. Etwa auf halbem Wege stieß er auf einen Körper und bekam einen Stab zu fassen.
Er rang mit dem Angreifer verbissen um den Stab, konnte aber noch immer nichts, nicht mal den Stab, sehen.
Nach kurzer Zeit bekam er einen über den Schädel und die Lichter gingen für ihn aus.

Als er wieder zu sich kam, war er immer noch in dieser Halle. Er wusste nicht, ob er jetzt Stunden oder Sekunden weggetreten war. Jedenfalls lag er am Boden und war mit einer Kette an die Statue hinter ihm gebunden. Er öffnete sein Auge und bemerkte sofort, dass jetzt fast normales Licht in der Halle herrschte. Er konnte nämlich den Sir neben sich ebenfalls en eine Statue gebunden sehen. Er bewegte sich, war also ebenfalls wach.
Jay atmete auf. Er war also nicht tot. Noch nicht, fügte er zu. Denn er glaubte nicht, dass derjenige, der sie gefangen hatte, sie lange am Leben lassen würde.

Er wurde jäh durch eine Stimme in seinen Gedanken unterbrochen, die sagte: "Willkommen in der Halle der Hüter!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Half-Eye am 23.04.2012, 20:21:02
"Was? Wo sind wir?", fragte der Sir und von Jay kamen die Fragen: "Wer bist du? Warum sind wir gefesselt?"
Die Stimme lachte.
"So viele Fragen. Da muss ich doch etwas Antworten. Nicht das ihr vor Neugier platzt."
Dann trat ein Mann hervor, blieb aber mit dem Rücken zu ihnen stehen.
Er trug einen langen, roten Umhang und trug einen schwarzen Helm. In seiner Hand hielt er einen langen Stab. Seine dunkle Haut, soweit sie sichtbar war, war von Narben übersät.
"Ihr seid hier in der 'Halle der Hüter'. Hier ist eine Statue fast jeden Hüter des Schwertes von He. Anderweitig bekannt unter dem Namen Zauberschwert."
Er drehte sich um, und blickte den Sir und Jay kurz an.
Sein Helm ging bis über die Augen. Die Gesichtspartie des Helmes war weiß. Daraus stachen die schwarzen Linsen, die seine Augen verdeckten, hervor. Er trug eine schwarze Rüstung, die drei waagerechte Linien hette, und eine rote Hose.
"Ich bin Guardor. Der 'Hüter der Halle'. Ihr seid in diese Halle gekommen, obwohl es nicht gerne gesehen wird. Aber da Eternia in großer Gefahr ist, lösche ich nicht euer Gedächtnis. Bis auf eine Kleinigkeit natürlich."
Er schwieg und provozierte damit eine Frage. Der Sir stellte sie: "Was für eine Kleinigkeit? Von was für einer Gefahr sprichst du?"
Jay warf ein: "Hallo. Hast du vergessen, das wir immer noch gefesselt sind?"
Guardor lächelte: "Ihr werdet schon früh genug erfahren, wovon ich sprach. Eigentlich aber auch nicht.
Und ihr seid deshalb gefesselt, damit ihr mir auch zuhört. Erklären ist nämlich schwierig, wenn man kämpfen muss."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Half-Eye am 24.04.2012, 19:44:31
Jay schwieg still. Aber der Sir fragte: "Was willst du erklärem?"
Guardor musterte sie ruhig von oben bis unten. Dann brach er das Schweigen: "Wie heißt ihr?"
"Lot", antwortete der Sir. "Mein Name ist Lot. Aber für gewöhnlich werde ich Sir genannt."
"Ich bin Jay. Aber wolltest du nicht etwas erklären?"
Er ging nicht auf die Frage ein und fragte Jay stattdessen: "Wieso hast du statt einem Kopf eine Kamera?"
Jay hob die Schultern. "Das ist bei einem Experiment vor einigen Jahren passiert. Ich habe mit einem anderen an dem Projekt Photog gearbeitet. Versehentlich wurde ich mit der Kamera verschmolzen."
Guardor trat zurück und sprach zu beiden: "Eternia ist in großer Gefahr. Untote überschwemmen Eternia und es konnte bisher nichts Wirksames unternommen werden. Ich kann hier nicht weg. Aber ich kann mit eurer Hilfe eingreifen, um zu Rettung Eternias beizutragen. Seid ihr bereit dazu?"
Der Sir nickte gleich, aber Jay fragte vorsichtig: "Wie stellst du dir das vor? Wie sollen wir dir helfen? Vor allem, da wir jetzt beide keine Waffen haben."
"Ich werte das mal als ein 'Ja'."
Guardor hob seine freie Hand und die Fesseln fielen ab.
"Ich werde euch in die Nähe des Geschehens bringen. Und ich werde euch neu bewaffnen."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 07.05.2012, 16:24:37
Sy Klone öffnete die Augen und blickte sich um. Das Turmzimmer, in welchem er gefangen war, war vollkommen leer. Eine Tür gab es nicht. Beim nächsten Turm, den ich errichte, sollte ich an eigene Fluchtmöglichkeiten denken, dachte er. Er sah die Lücke, durch die Gwildor versucht hatte zu entkommen, aber für ihn war sie viel zu klein. Einzig durch das Fenster hätte er eine Chance und vorsichtig spähte er hinaus.
Sy Klone sah, wie die Drachen sich auf dem Schlossplatz versammelt hatten und beim Anblick blieb selbst dem stets ruhigen Krieger für einige Sekunden der Atem im Halse stecken. Er zwang sich, ruhig und konzentriert zu bleiben und beobachtete die Szenerie.
Auf dem Rücken des größten Drachen saß He-Ro oder dass, was er jetzt war. Sy Klone erkannte das Amulett um seinen Hals baumeln und auch seine ehemaligen Mitstreiter auf den anderen Drachen konnte er ausmachen.
Auf der Mauer neben dem Turm sah er das Kreuz, an welchem noch immer der gemarterte Miro hing.
Irgendwie musste er es schaffen, sich unbemerkt mit Miro davonstehlen zu können. Die Drachen und ihr Anführer schienen sich ja nicht für sie beide zu interessieren, was er ausnutzen musste.
Und endlich kam Sy Klone’s Gelegenheit. He-Ro hob seinen Stab und ließ einen kleinen Wirbel entstehen, der die Überreste von Roboto erfasste und anscheinend gelang es dem ehemals mächtigsten Zauberer des Universums, was Marzo’s ehemaliger Gefolgschaft nicht gelang. Roboto setzte sich langsam wieder zusammen.
Dies nutzte Sy Klone aus und fing an zu rotieren. Als der so entstehende Wirbel stark genug war, flog er durch das Turmfenster, hielt sich so nah wie möglich am Mauerwerk, um ja keine Aufmerksamkeit zu erregen. Er befreite Miro und flog mit ihm so schnell er konnte in die umliegenden Wälder, welche die beiden vor den Augen der Untoten und der Drachen verbargen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Half-Eye am 09.05.2012, 22:41:30
Guardor trat nah an sie heran, während sie aufstanden.
Kurz vor dem Sir blieb er stehen und legte ihm die Hand auf die Brust. Sogleich wuchs aus dem Schwertheft eine Klinge aus reiner Energie. Ebenso wuchs aus einem kurzen Stab ein Morgenstern aus Energie und aus einer Schlaufe an seiner Hand wuchs ein Schild. Damit nicht genug wuchs aus seinem Helm ein Federbusch aus Energie.
"Was ist das?", erschrak der Sir.
"Du sollst von nun an nicht mehr einfach nur Lot heißen. Und auch deinen angenommenen Titel will ich festigen. Laserlot sollst du jetzt heißen. Sir Laserlot.
Wenn du diesen Namen und diese Waffen annimmst, nimmst du auch die Aufgabe an, Eternia zu schützen", sagte Guardor feierlich.
Der Sir ließ sich auf ein Knie nieder und senkte den Kopf.
"Das werde ich", schwor er.
Nun trat Guardor zu Jay und legte ihm ebenfalls die Hand auf die Brust.
"Mir stehen aber keine solche Energiewaffen", meinte er. Dabei würde er grinsen, wenn er noch einen menschlichen Kopf hätte.
Guardor ließ sich davon aber nicht beeindrucken. Statt einer Energiewaffe wuchs in Guardors Hand eine Kamera und Filmrollen. Auf Jays Brust erschien dabei ein Bild, was aber total unscharf sei. In seiner eigenen Hand entstand ein Schild.
"Hier hast du deine Energiewaffe. Und damit dein Projekt berühmt wird und da du auch im Angesicht des Gegners nie furchtlos zu sein scheinst, sei dein Name fortan Fearless Photog.
Dein Auftrag sei der gleiche. Nimmst du den Namen, die Waffen und den Auftrag an?"
Jay sah erst mal skeptisch zu der Kamera, die Guardor Energiewaffe genannt hatte.
"Ja, schon, aber ...", sagte er unsicher. Doch Guardor unterbrach ihn.
"Dann schicke ich euch jetzt in die Nähe des Geschehens."
Damit griff er beiden an den Arm und murmelte etwas. Zugleich wurde die Sicht von Jay ebenso verschwommen, wie das Bild auf seiner Brust.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 14.05.2012, 12:31:36
Titus stapfte verdrossen den Weg entlang, den ihm der Dorfälteste beschrieben hatte.
Er verstand immer noch nicht, warum es so wichtig war, das Menschenmädchen von damals zu finden. Ihm wäre es ganz lieb gewesen, wenn man sie für immer vergessen hätte. Sie und diesen grässlichen rothaarigen Menschenmann, der, als er wieder genesen war, nur Unruhe ins Dorf gebracht hatte. Ja, Menschen brachten nur Unglück und Scherereien, doch angeblich war es für den Planeten von höchster Bedeutung, dass man sie fand. Das kleine Pelzwesen hielt kurz Rast am Fluss und schwelgte in Erinnerungen. Deutlich sah er in seinem Kopf Odiphus vor sich, der einen großen Lachs vor sich trug. Leider hatte der Fisch seine beste Zeit schon hinter sich und roch entsprechend. Offensichtlich hatte ein Bär ihn übriggelassen. Fassungslos betrachtete Titus den stinkenden Fund. "Was willst damit? Du willst ihn doch wohl nicht mehr essen, oder?" "Sei nicht dumm! Natürlich nicht! Ich werde ihn  so behandeln, dass er nicht mehr riecht und dann werde ich ihn  im Dorf  zeigen.  Gute Fischer und Jäger sind bei den Mädchen begehrt!" Der magere Palezzianer schüttelte den Kopf. "Odiphus, niemand wird dir glauben, dass du diesen Riesenvieh gefangen hast. Wenn du Teelana beeindrucken willst, dann lass dir was anderes einfallen. Außerdem hat der Fisch Spuren von Tatzen an den Schuppen, die garantiert nicht von dir sind." Aber der kleine, rundliche Artgenosse war nicht von seinem Plan abzubringen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 22.05.2012, 12:46:19
Titus hielt plötzlich inne und schnupperte. Dann sah er Odiphus genervt an. Der Fisch roch ja nicht nach Veilchen, aber dieser Geruch hatte eindeutig eine andere Ursache. "Odiphus! Puh! Wenn du keinen Kohl verträgst, dann iss ihn bitte nicht! Damit weckst du Tote!" Der kleine Palezzianer war sich keiner Schuld bewußt. "Düfte haben ein große Auswirkung auf ihre Umwelt. Sie werden bloß unterschätzt. Wie manche von uns eben auch." "Dein "Duft" hat höchstens die Auswirkung, dass alle vor dir weglaufen," stellte der Freund trocken fest. Seltsamerweise war der Kumpel nicht beleidigt. "Ich bin nicht schnell, ich bin nicht stark. Und kann trotzdem Leute, die mir überlegen sind, wegekeln. Ist doch gut, oder?" Titus hielt sich einen Fellrest vor den Mund.
Er verstand nicht, wie man auf Blähungen derart stolz sein konnte. "Halt dich bitte zurück, wenn´s irgendwie geht, ja? Oder willst du das Mädchen deiner Träume betäuben?" Der kleine Pelazzianer kicherte boshaft. "Ja, bald bin ich eine atemberaubende Persönlichkeit. Dann muss man mich achten, dann bin ich nicht mehr die Lachnummer des Dorfes..." Die gelben Augen des Pelzwesens glitzerte boshaft. Titus schwieg. In dieser Stimmung war ihm der Freund unheimlich. Dieser schwang selbstzufrieden den halbverdorbenen Lachs und verschwand damit in der Höhle. Wie er das Tier halbwegs ansehnlich und vor allem geruchlich wandeln wollte, blieb sein Geheimnis.

Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 25.05.2012, 17:41:18
Whiplash war es nach einiger Zeit gelungen, sich auf den Rücken des jungen Schwarzdrachens zu setzen. Überrascht registrierte der Caligare, dass sich das Reptil im Kreis bewegte. "Was soll das? Wo willst du hin?", erkundigte sich der ehemalige Knecht Skeletors. "Ich weiß nicht, wo ich hin soll. Sag du es mir, Herr! Alles ist so neu... Wo gehöre ich hin und wer bin ich überhaupt?", klagte das mächtige Wesen. Whiplash verstand. Das Tier war durch sein schnelles Wachstum in sein Erwachsenenleben hineingeschleudert worden. Es hatte keine Ahnung, wie stark es war und hielt den Caligaren für überlegen. Mit solch einem Diener wäre Whiplash der Stärkste in Skeletors Truppe. Er müsste seine ehemaligen Mitstreiter nur noch ausfindig machen und dafür sorgen, dass sich das verunsicherte Jungtier weiter selbst für schwach hielt. Bei seiner Fluggeschwindigkeit könnten sie Eternia ohne weiteres umrunden und vielleicht sogar den Herrn des Bösen selbst aufspüren - vorausgesetzt, er befände sich wieder auf Eternia! "Auf nach Norden!", kommandierte Whiplash
gebieterisch. "Halte dich an mich! Solange du auf mich hörst, kann dir gar nichts passieren!" "Ja, Herr!", antwortete das riesige Tier, erleichtert, einen Führer gefunden zu haben. Für einen Augenblick erinnerte er den Caligaren an Beast-Man. Doch im Gegensatz zu Skeletor hatte er seinen Diener nicht mit schwarzer Magie und schmerzhafter Folter gefügig gemacht. Nun brauchte er nur noch einen Namen für seinen Begleiter...
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 25.05.2012, 17:59:06
Evil-Lyn hockte verdrossen auf dem Boden und schrubbte mit einer Wurzelbürste die Steine. Von dem "besserem Leben" das ihr ihr zukünftiger Sohn versprochen hatte, bemerkte sie derzeit nicht viel. Der Gar-Frau, die sie aufgenommen hatte, ließ sie ohne Rücksicht auf die Schwangerschaft schuften. Gut, noch sah man nicht viel, doch die morgendliche Übelkeit, so wie die ausbleibende monatliche Zeit, zeigten an, dass ihre Zusammenkunft mit Skeletor und ihre Begegnung mit ihrem künftigen Sohn kein Traum gewesen waren. Die Hexe strich sich über den Bauch. Einerseits wünschte sie sich nach Eternia,in ihr altes Leben zurück. In Snake Mountain hatte sie solch erniedrigende Arbeit nicht verrrichten müssen. Andererseits wollte sie das Leben, das in ihr heranwuchs, keinesfalls wieder missen.

Mit dieser Gar-Frau hatte es etwas besonderes auf sich. Evil-Lyns Magie war in ihrer Gegenwart absolut wirkungslos. Diese harmlos, verlebt wirkende Frau war mächtig. Verdammt mächtig! Die Schwarzmagierin musste einen Moment verschnaufen. "Arbeite schneller! In dem Tempo wirst du bis zu Winter nicht fertig!", giftete plötzlich jemand neben ihr. Skeletors rechte Hand blickte auf und erkannte ihre Gastgeberin. "Ich kann im Moment nicht schneller, das seht Ihr doch!", patzte die gelbe Hexe zurück. Was zu viel war, war zuviel! "Du bist eine ledige Schwangere. Gewöhne dich besser an diese Behandlung", murrte die Gar-Frau. "Wenn du wüsstest, von wem ich schwanger bin, würdest du dich nicht trauen, mich so zu behandeln!", keifte Evil-Lyn. Sie nahm den Eimer mit dem Schmutzwasser und wollte ihn über der ungeliebte Vorgesetzten ausleeren, doch das Wasser wechselte noch während des Ausschüttens die Richtung und klatschte der Hexe ins Gesicht. "Schätzchen, glaube mir, wenn ich nicht wüsste, vom wem du schwanger bist, wärst du längst ein Haufen Asche! Ich war übrigens von einem König schwanger - und? Hat es mir genützt? Nein! Also halte die Klappe und putz weiter!"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 04.06.2012, 18:55:49
Evil-Lyn fluchte leise und wand sich wieder ihrer Arbeit zu. Ein schmerzhaftes Ziehen im Bauch zwang sie wieder zu einer Unterbrechung. Sie wusste nicht warum sie plötzliche aufstand, ins Nebenzimmer ging um ihre bleiches Gesicht in einem goldverzierten Spiegel zu betrachten. Merkwürdig! Wie kam eine solch armselig wirkende Frau wie ihre Zimmerwirtin zu so einem Prachtstück? Anstatt ihres Gesichtes erkannte die Hexe dichten Nebel auf dem Spiegelglas.  Dieser lichtete sich nach und nach, und gab den Blick auf eine Landschaft frei, die sie nur allzugut kannte. "Eternia!", stieß die Schwarzmagierin überrascht aus! Sie schlug sich die Hand auf den Mund und sah sich um... Falls die Gar-Frau sie gehört haben sollte... Doch nichts geschah! Der Spiegel zeigte, wie sich ein rotglühendes Portal öffnete. Skeletor schritt hindurch, und winkte auffordernd. Ein Röcheln und Stöhnen erklang, und nur Sekunden später fielen Massen von Skelettkriegern auf ihren Heimatplaneten ein. Evil-Lyn schauderte es. Das war also die Truppe, die ihr ehemaliger Geliebter seinen treuen Kämpfern vorgezogen hatte. Der Knochenkopf lachte hysterisch. Der Schwarzmagierin fragte sich das erste Mal, was sie an Skeletor so gefesselt hatte. War es die Hoffnung, eines Tages doch noch ihren Keldor aufzuspüren? Irgendein Rest seiner Seele in diesem gefühlskalten magischen Wesen? Evil-Lyn dachte an den Moment, wo sie mit dem schwer verletzten Keldor vor dessen ehemaligen Lehrmeister stand. Hordak hatte nur den Kopf geschüttelt und wollte die Tür schließen. In diesem Moment hatte die Hexe jeglichen Stolz abgelegt. Sie fiel vor dem Fledermaus-Dämon auf die Knie:"Hilf ihm! Hilf ihm und ich werde ein Leben lang tuen, was du verlangst!" Hordak hatte nur höhnisch gelacht: "Wirklich alles?" Es waren ihr Demütigungen wiederfahren, an die sie nicht mehr denken wollte. Doch Hordak hatte Wort gehalten. Er hatte Keldor geheilt, wenn auch zu einem hohen Preis. 
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 04.06.2012, 19:12:10
Die Szene im Spiegel wechselte abrupt. Evil-Lyn sah kurz nacheinander King Hss mit seinen Schlangenkriegern, einen riesigen schwarzen Drachen, der von Whiplash Richtung Skeletor gelenkt wurde und Krieger der Wilden Horde. Sie setzte zum Warnschrei an, der Gehorsam, den ihr das Skelettgesicht eingebläut hatte, saß noch tief. Dann hielt sie inne. Konnte sie über den Spiegel überhaupt mit Skeletor kommunizieren, oder diente er nur der Beobachtung? Und warum sendete er überhaupt Bilder von Eternia? "Ein echtes Schmuckstück, nicht wahr? Und so nützlich! Das einzige, was mir von Miro geblieben ist! Mit Geschenken war er großzügig, da konnte man als Frau nicht meckern!", bemerkte die Gar-Frau, die plötzlich hinter ihr stand, mit gehässigem Spott. Die Blauhäutige lachte bitter. "Mach eine Pause, hole uns einen Tee und etwas Gebäck und dann können wir genüsslich den Untergang von diesem verdammten Planeten verfolgen!" Evil-Lyn verstand nicht. "Warum interessiert dich das Schicksal Eternias? Oder ist dein Leben hier so öde, dass du dich an dem Unglück anderer ergötzen musst?", fuhr sie ihre Wirtin an. Die lächelte herablassend: "Ich will den Untergang meines missratenen Sohnes sehen! Nichts, nichts war ihm gut genug! König wollte er werden, alles andere war ihm egal, ich, aber auch du! Jetzt wird er den Preis für seine Gier zahlen! Er wird untergehen und sein verfluchter Vater mit ihm. Diese ganzen stinkenden Eternier werden sich gegenseitig umbringen und wir können es hautnah mitverfolgen!" Evi-Lyn erstarrte. Sie wollte nicht, dass Eternia unterging. Ja, sie hatte ein Leben lang darauf hin geabeitet, diesen Planeten zu unterwerfen, das Volk zu knechten, aber keinesfalls wollte sie alles zerstören! Sie liebte ihre Heimat. Es musste ein Weg gefunden werden, Kontakt zu ihren ehemaligen Mitstreitern aufzunehmen und sie notfalls aus der Ferne zu unterstützen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 04.06.2012, 21:19:06
Vipra war inzwischen mit Beast-Man in der Werkstatt der Snakes angelangt. "He, Mensch, dein Freund hier wird dir zukünftig bei unserem Projekt helfen!",
sagte sie im gebieterischem Ton. Der Affenmann war erfreut, seinen Kameraden lebend vorzufinden. Tri-Klops war es weniger. Zu oft hatte der tumbe Halb-Primat durch seine Dummheit eine Erfindunge ruiniert. Für die geplante Flucht sah es mit Beast-Man als Klotz am Bein auch nicht gerade gut aus.
"Oh, wir können gut zusammenarbeiten!", freute sich das orange Monster. "Tri-Klops ist klug und ich bin stark!" "Lass Beast-Man nicht hier arbeiten, Vpira!
Er kann euch in anderen Bereichen sicher viel nützlicher sein!", versuchter der Ingenieur den Kameraden wegzuloben. Die Reptilienfrau blitzte in drohend an. "Er bleibt, weil ich es will! Fahre mit deiner Arbeit fort, Diener Skeletors, oder du bereust es!" Beast-Man hatte den Temperatur-Regler aufmerksam inspiziert. "Ist das eine Kühlung für Fleisch?", erkundigte er sich unschuldig. Dem Spion brach der Schweiß aus. Er durfte sich nicht verraten. "Nein, ist es nicht! Geh weg, davon verstehst du nichts!" "Es ist eine Art Heizung, damit wir nicht frieren.", erklärte die Waffenmeisterin in falsch freundlichem Ton. Der Affenmann freute sich, dass dem weit klügeren Tri-Klops offensichtlich ein Missgeschick unterlaufen war. "Dann hat  Tri-Klops aber einen Fehler gemacht. So strahlt die Maschine Kälte aus. Und zu mir  sagte er immer, ich würde alles verderben!", triumphierte der Herr der Bestien. Vipras Augen wurden schmal.
"Tri-Klops hat also einen Fehler gemacht, ja? Ich glaube, dann muss ich ihn  ein bisschen bestrafen, weil er geträumt hat. Vermutlich von kleinen, dunkelhaarigen Soldatinnen des Königs!" Der Ingenieur des Bösen war mit einem Mal ganz ruhig. Wenn dies das Ende war, dann sollte es halt so sein.
Er sah nochmal seinen Lebensweg vor sich, wie er durch Skeletor die Chance seines Lebens bekam und dafür einen hohen Preis zahlen musste. Er sah Enya vor sich. Komisch, die Vorstellung, sie niemals wieder zu sehen, schmerzte kurz, aber im Grunde war es egal. Mit gebleckten Zähnen trat die Waffenmeisterin auf ihr Opfer zu. Tri-Klops blickte ihre tapfer in die Augen und wartete auf das Unvermeidliche.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 18.06.2012, 20:39:23
Duncan zog sein Messer und befreite Hungar aus dem Netz. Die Harpye blickte ihn überrascht an, bevor sie sich erhob und ihre Flügel ausbreitete. Auch Micah sah den Waffenmeister verwundert an. "Was tust du ?", fragte er misstrauisch. "Was ich schon lange hätte tun sollen.", kam die barrsche Antwort und Man-at-Arms packte den König von Bright Moon am Kragen und schleuderte ihn in eine Ecke. Micah stöhnte auf, als er auf dem harten Fels aufschlug. Hungar beobachtete die Szene mit Wohlwollen und rieb sich die Hände. Zwar wußte sie nicht genau, was plötzlich in den Waffenmeister gefahren war, aber es gefiel ihr.
"Hungar.", drehte sich Duncan zu ihr um. "Du hast recht. Wieso meine Zeit mit diesem zerlumpten Alten verschwenden. Eternos ist gefallen. Meine Freunde haben mich in der Wildniss zurück gelassen. Ich bin ein Ausgestoßener, genau wie du und ich bin es Leid, mich für andere aufzuopfern." Die gräßliche Harpye kam langsam näher, wärend Duncan sprach und ein verächtliches Grinsen umspielte ihre Lippen. "Sprich weiter, Fremder. Ich habe das Gefühl, du hast noch mehr auf dem Herzen."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 18.06.2012, 20:48:04
"Und ob. Zuerst lass uns Micah wieder in dein Versteck bringen, er wird noch eine wichtige Geisel für uns werden. Und dann will ich, dass du mir hilfst, in Castle Grayskull einzudringen." "Castle Grayskull? Das Schloß ist nichts weiter als eine verlassene Ruine ! Ich warne dich, Mann in grün. Versuche nicht, die Königin der Harpyen zu täuschen! " Duncan senkte den Kopf. "Das würde ich nie versuchen, Hungar. Doch wenn wir zusammen arbeiten, können wir die größte Macht beschwören, die es jemals auf Eternia gegeben hat. Doch dazu müßen wir Schloß Grayskull betreten."
Hungar überlegte, ob sie Man-at-Arms trauen sollte, doch trotzdem beschlich sie die Gier nach der Macht. Duncan hatte hoch gepokert, denn wie hätte er wissen sollen, ob Hungar vom verschwinden des Schloßes wußte oder nicht.
Schließlich sprach sie wieder. "Also schön. Zuerst bringen wir unseren Gast zurück in seine Gemächer.", Hungar kicherte dabei diabolisch über ihren Witz. "Und dann erläuterst du mir deinen Plan.
Sie ging voran, wärend Duncan Micah wieder auf die Beine zog und ihm unbemerkt einen Peilsender in die Hosentasche schob. Sein Plan hatte Fuß gefasst und er hoffte, er könnte die Harpye nach draußen locken und ihr ein für allemal den Gar ausmachen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 24.06.2012, 20:58:37
Rattlor folgte übelgelaunt dem stachelhäutigen Spikor. "Nun rede schon, Schmied !", hallte seine raue Stimme durch die Flure. "Wo befindet sich diese Blindschleiche?" Spikor lächelte und blieb stehen. "Gleich hinter dieser Tür.", sagte er freundlich. Skeletors Gefolgsmann und der General der Schlangenmenschen standen nun vor einer schwer beschlagenen Pforte. "Du brauchst sie nur zu öffnen und die Rache an Khan ist dein."
Rattlor trat einige Schritte von der Tür zurück. "Nein. Du wirst sie öffnen, ich will keine böse Überraschung erleben."
"Nun gut.", sprach der Dämon, zog den Riegel des Schloßes auf und öfnette die Tür.
Rattlor sah in den dunklen Raum und bevor er reagieren konnte, sprang ihm eine riesige purpurne Katze entgegen und warf ihn zu Boden.
"Hahaha, viel Spaß mit Skeletors Haustier. Ich denke er wird hungrig sein!", jubelte Spikor und verdrückte sich klamm heimlich durch die nächste Tür, wärend sich der General gegen Panthor zur Wehr zu setzten versuchte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 08.07.2012, 15:05:32
General Rattlor keuchte unter dem Gewicht des schwarzen Leoparden. Oh ja, die Raubkatze plagten Hungergefühle, da gab es keinen Zweifel! Der rote Snake-Man roch den fauligen Atem des Fleischfressers. Ein menschlicher Soldat wäre verloren gewesen, doch ein Schlangenmensch war um ein Vielfaches stärker. Die Wut darüber, von einem Kämpfer Skeletors überlistet worden zu sein, verstärkte Rattlors Kräfte zusätzlich. Wie alle Schlangenmenschen sah er auf Menschen herab und einem Wesen wie dem Stacheldämon hätte er eine so wohldurchdachte Strategie nie zugetraut. Der Snake ließ seinen Kopf vorschnellen und versuchte, seine Giftzähne in Phantors Fell zu versenken. Vergeblich. Geschmeidig wich die Raubkatze aus! Rattlor startete den nächsten Angriff. Wenn dieser misslang, wäre dies sein Ende. Der Kopf des Snakes fuhr abermals wie aus dem Nichts hervor und rammte den Schädel Phantors.
Ein gelungener Biss wäre besser gewesen, doch der Leopard ließ nun, benommen von der Wucht des Schlages, von seinem Opfer ab. Rattlor zischte triumphierend! Zu früh! Phantor brauchte nur Sekunden, um sich zu erholen. Mit einem Sprung warf er sich erneut auf seine  Beute. Der General fühlte, wie sich die blanken Krallen in sein Fleisch vergruben. Ihm wurde schlecht vor Schmerz und Schreck. Der rote Snake nahm alle Kräfte zusammen und bog sich so nahe es ging, an der Feind heran.  Die Raubkatze zu töten, war aus dieser Position unmöglich. Der Diener von King Hsss starrte dem Haustier Skeletors tief in der Augen. Es schien zu klappen. Panthor erstarrte. Sachte, als würde er in Injektion setzen, biss der Schlangensoldat zu. Das Gift zeigt Wirkung. Die schwarze Raubkatze ließ von ihrem Opfer ab. Als wäre er betrunken, taumelte der Leopard in Richtung Rattlor und schmiegte sich sanft schnurrend an ihn. "So ist´s Recht, mein Kleiner. Jetzt kriegst du etwas Schönes zu essen, und dann führt dich dein neuer Herr zum Kampf gegen die Feinde. Die alte Blindschleiche und dieses wandelnde Nadelkissen können sich auf etwas gefasst machen."
Selbstzufrieden leitete der Schlangenmann Panthor nach draußen. Er durfte nur nicht vergessen, die geringe Dosis Gift, die das Tier gefügig machte, von Zeit zu Zeit zu erneuern!
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 09.07.2012, 17:28:40
Der Rückweg schien endlos und je länger sie gingen, desto weniger glaubte Man-at-Arms daran, dass Hungar sie wirklich zurück zu ihrem Versteck führen wollte. Doch was hatte diese falsche Schlange vor.
Schließlich riss Duncan der Geduldsfaden und er fragte ihre Führerin in barschem Ton, wie lange sie noch zu gehen hätten.
„Nur Geduld, wir nehmen eine kleine Abkürzung, es dauert nicht mehr lange.“ gab die Harpyienkönigin mit beschwichtigendem Tonfall von sich.
Das machte Duncan erst recht stutzig und er erwiderte: „Eine Abkürzung? Mir scheint es, wir laufen inzwischen länger, als auf unserem Hinweg.“
„Das kommt Euch nur so vor. Euer menschliches Zeitgefühl trügt Euch hier unten, wo für Euer Auge alles gleich aussehen muß. Wir sind gleich da, habt Vertrauen.“
Doch genau dass hatte der Waffenmeister am allerwenigsten für seine Führerin übrig und so folgte er ihr widerwillig mit doppelter Aufmerksamkeit, als zuvor. Inzwischen bereute er es, sie frei gelassen zu haben, sahen doch die Gänge alle gleich aus. Dunkle Tunnel reihten sich aneinander, überall der gleiche monotone braune Farbton der Erde und nur seine Taschenlampe in seiner Rüstung sorgte für etwas Licht. Sonst wären er und Micah der Dunkelheit hilflos ausgeliefert gewesen. Doch selbst wenn sie etwas hätten erkennen können, sie konnten nicht sagen, wie viele Gefolgsleute Hungar hier unten hatte, geschweige denn, um was für Gefolgsleute es sich handelte. Einem Hinterhalt hätten sie sehr wahrscheinlich nichts entgegenzusetzen und trotzdem musste er das Risiko eingehen, war die alte Vettel doch die Einzige, die sich hier zu orientieren vermochte.
„Ihr verlangt viel von mir, ich hoffe, dass ist Euch klar.“ war seine gegrummelte Antwort.
Micah folgte ihnen mit gesenktem Kopf und an einem Seil gefesselt, welches sie aus dem Netz, in welchem Hungar gefangen war, genommen hatten.
‚Armer Teufel,’ dachte Duncan ‚ich hoffe, er hat meine kleinen Zeichen verstanden und spielt mit. Er hat wirklich eine Menge durch gemacht. Der Sender scheint soweit zu funktionieren. Halt durch, sobald ich an der Oberfläche bin, hol ich Hilfe und befreie dich.’
Eine Weile gingen sie wortlos weiter als plötzlich das Licht an Duncan’s Arm anfing zu flackern.
„Verdammt!“ entfuhr es ihm, als er merkte, dass die Energie zu Ende war und im nächsten Moment standen sie in der totalen Finsternis.
So sehr er sich auch anstrengte, Duncan konnte absolut nichts mehr erkennen. Die Schwärze hüllte ihn komplett ein.
„Hungar.“ rief er noch, „wo seid Ihr. Könnt ihr ein wenig Licht schaffen?“
Doch er bekam keine Antwort, nur beklemmendes Schweigen.
„Micah?“ Duncan zog an dem Seil, doch es lag schlaff auf dem Boden.
„Hungar!!!“ rief er erneut. „Was ist hier los?“
Stille.
„Was habt Ihr vor?“
Schweigen.
„Hungar!?!“
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 17.07.2012, 17:42:55
Langsam stolperte er durch die dunklen Gänge, tastete sich Meter für Meter vorwärts. Blind stieß er öfters gegen die Wände, wenn sich mal wieder der Gang verzweigte oder die Decke an einer Stelle niedriger war. Inzwischen musste es Stunden her sein, seit Hungar und Micah verschwunden waren. Er hatte das Zeitgefühl vollständig verloren.
Erschöpft blieb er eine Weile stehen, um eine Pause einzulegen.
Angespannt lauschte in die Dunkelheit hinein, doch nichts, als ob er im Nichts gefangen war.
‚Diese verdammte Schlange! Wenn ich die noch einmal erwische....’ waren seine Gedanken als plötzlich aufhorchte.
„Duncan.“
„Ist da wer?“ rief er in die Dunkelheit, doch keine Antwort.
„Hungar?! Zeig dich und ich lasse Gnade vor Recht ergehen. Wenn ich dich so in die Finger kriege, werde ich nicht mehr so nett sein. Komm raus!“
Wieder nichts.
‚Leere Drohungen und sie weiß das nur zu gut.’ war seine Selbsterkenntnis.
„Duncan.“
Schon wieder, da war doch ein Flüstern, er war sich ganz sicher.
„Wer ist da?“ fragte er erneut in die Dunkelheit.
Keine Antwort.
‚Langsam scheine ich verrückt zu werden hier unten. Ich darf mich nicht einschüchtern lassen. Jetzt reiß dich zusammen.’ versuchte er sich selbst Mut zu machen, doch sein Körper war bis aufs äußerste angespannt.
„Duncan, komm.“
„Jetzt reicht es aber. Hungar, zeig dich. Ich fall auf deine kleinen Psychspielchen nicht länger herein.“
Angestrengt horchte er, um herauszufinden, woher das Flüstern kam, doch außer seinem eigenen Blut, welches ohrenbetäubend in seinem Kopf zu rauschen schien.
„Duncan, komm.“
Wo schien das Flüstern nur her zu kommen. Man-at-Arms konnte einfach nicht feststellen, aus welcher Richtung es kam.
Plötzlich griff seine Hand ins Leere. Wieder eine Abzweigung, vorsichtig tastete er sich zur Mitte vor. Links oder Rechts? Die eine schien genauso gut zu sein, wie die andere, als er plötzlich einen leichten Luftstoß im Gesicht spürte. Ganz kurz nur, aber er war da gewesen, da war sich der Waffenmeister sicher.
„Also links.“
Und vorsichtig machte er sich auf, bereit, jeden Moment einen Angriff abwehren zu müssen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 18.07.2012, 21:47:07
In den Hallen, die Granamyr, der mächtigste der Drachen sein Zuhause nannte, öffnette sich ein Portal. Wäre diese Höhle von innen Bewacht gewesen, hätten die beiden Personen, die daraus hervortraten, keine Chance gehabt, sich zu wehren und wären ungnädig im Drachenfeuer vergangen.
Doch niemals hätten die Drachen gedacht, dass auch nur ein niederes Wesen die Halle des Amulett des Schutzes betreten könnte. So standen Eldor und Spector nun ungestört vor dem Heiligtum.
"Wo sind wir Eldor?", unterbrach der Leutennant. "Die korrekte Frage wäre ´Wann sind wir? , mein lieber Freund.", sagte der Weise. "Wir sind an den Zeitpunkt zurückgekehrt, an dem das Unheil seinen Lauf genommen hat."
"Ich versteh nicht recht.", grübelte Spector und schüttelte den Kopf.
"Das ist das Amulett des Schutzes. Das Heiligtum der Drachen. Nicht mehr lange und es wird von Kobra Khan gestohlen und in zwei Hälften geteilt. Durch dieses  Vergehen, wird eine Kettenreaktion ausgelöst, die dazu führt, dass auf Eternia das dunkle Zeitalter ausbricht."
"Und ich habe nun die Möglichkeit, dieses zu verhindern und Eternia zu retten?"
Eldor nickte. "Ja Spector. Ich habe lange nach diesem einen Zauber gesucht, der uns durch die Zeit reisen läßt und nun, zur rechten Zeit, habe ich ihn gefunden. Es ist das Schicksal, Spector, dass uns dazu aufgerufen hat."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 18.07.2012, 22:03:08
"Aber nicht, um die Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft zu Verändern, Eldor !"
Diese Stimme, die durch die Halle klang und Eldor und Spector zusammenfahren ließ, gehörte niemand geringerem, als dem kosmischen Magier Zodak.
"Du bist ein Narr, dass du glaubst die Geschehnisse zu beeinflussen. Alles passiert aus einem bestimmten Grund, Eldor. Auch wenn du versuchst, die Geschichte zu ändern, das Universum setzt sich am Ende immer durch."
Grade, als der alte Zauberer das Wort ergreifen und Zodak zur Rede stellen wollte, erhellte ein grelles Licht den Raum. Eldor und sein Gefährte waren nicht mehr im Stande, sich zu bewegen. Hinzu kam nun außerdem, dass sich die Zeit wie im Zeitraffer bewegen zu schien.
Sie verfolgten beide, wie eine dunkelblaue Gestallt sich von der Decke hinabließ. Auf dem Fuße folgte eine grüne, die sich das Amulett schnappte und es mit einer ätzenden Flüssigkeit in zwei Hälften zu teilen schien. So schnell sie erschienen waren, so schnell verließen sie den Raum wieder.
Es ging alles atemberaubend schnell für die beiden und als sie wieder von dem hellen Licht geblendet wurden konnten sie sich wieder bewegen.
"Was war das Eldor?"
 "Zodak. Es war Zodak.

Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 18.07.2012, 22:21:41
Webstor war seinem Opfer nun so nahe gekommen, dass er ihn endlich packen konnte. Doch im letzten Moment hielt er inne und bemerkte, dass er Kobra Khan vor sich hatte. Astatt den Schlangenmenschen wie zuvor gewollt einzuspinnen, gab er ihm einen kräftigen Tritt in den Rücken und hangelte sich an seinem Faden wieder in die Höhe. Khan, kon dem Angriff überrascht, taumelte nach vorn. Geschmeidig, wie er war fing er sich geschickt ab und spieh einen Strahl seines Giftes in die Richtung des Angreifers. Er wunderte sich allerdings, als das Gift ins leere ging.
"Hahaha, Kobra Khan. Beinahe hätte ich dich gefressen. Ihr Schlangen seht doch alle gleich aus." Der Spinnenmensch ließ sich wieder von der Decke herab und lachte höhnisch.
Er hatte Kobra Khan das letzte mal gesehen, als er ihm half, das Amulett der Drachen zu stehlen um es Skeletor zu bringen.
"Webstor.", zischte Khan. "Ich muß sofort zu Skeletor." Der Snakeman nahm sofort wieder seine gebeugte Haltung ein und stellte sich unwissend. Er erwartete, dass ihm der Weber mitteilte, dass Hordak die Festung eingenommen hätte. Doch mit der Antwort, dass King Hsss nun wieder der Herrscher Snake Mountains sei, hatte der sonst so durchdachte Schlangenmensch nicht gerechnet.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 23.07.2012, 22:37:24
Nachdem die Schwarzdrachen mit ihren neuen "Herren" abgezogen waren, lag der Palast nun wieder verlassen an alter Städte. Marzos Herrschaft wurde von seinen selbst erschaffenen Untoten beendet und diese selbst von den Drachen vernichtet. Auch Sy-Clone hatte sich mit dem ehemaligen König Miro in Sicherheit gebracht.
Doch nun sollte dieser Ort wieder ein freudiges Ereigniss erleben dürfen, denn die zwei Gruppen, die aus jeweils gegenüberliegenden Richtungen kamen, betraten Eternos.
Die ersten waren Sea Hawk mit seinem Gefolge, die von Orko geleitet wurden.
"Sieht ziemlich verlassen aus, euer Palast.", bemerkte der Kapitän. "Bist du sicher, dass wir hier noch jemanden antreffen werden?"
Der Trollaner schaute sich bestürzt um. "Oh, je. Du hast recht, Sea Hawk. Hier sieht es noch schlimmer aus als beim letzten mal. Ich hoffe nicht, dass das Ultimatum der Drachen schon verstrichen ist."
"Drachen?!" Diese Aussage ließ wieder ein Raunen durch die Reihen gehn.
"Bleibt ruhig Leute.", forderte der Captain auf. "Wenn es hier Drachen geben würde, hätten sie uns schon längst bemerkt. Wir wären wohlmöglich nicht bis hierher gekommen."
Doch ein Knacken ließ die Gruppe wieder in Alarmbereitschaft verfallen.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 23.07.2012, 22:51:18
Die Seemänner ergriffen ihre Waffen und rückten nahe zusammen. Dabei nahmen sie die Frauen, die sich auch gut selbst hätten verteidigen können, in die Mitte.
"Seid wachsam, Männer.", murmelte Sey Hawk. Doch auch er konnte nicht verhindern, dass plötzlich überall um sie herum Ranken aus dem Boden wuchsen und sich um die Waffen der Männer schloßen und diese somit derer entledigten.
"Teufelswerk!", schrie Bard sofort aus. "Ich sagte es von Anfang an!"
Er und einige andere versuchten sogleich den armen Zauberer, der genauso überrascht wie sie zu sein schien, in die Hände zu bekommen. Trotz den Befehlen des Captains, den Trollaner in Frieden zu lassen, stürzte sich der Steuermann auf ihn. Orko ergriff sogleich die Flucht, kam aber nicht sehr weit, da er blindlinks mit jemandem zusammen stieß.
Er prallte auf den Boden und als er hinauf sah, blickte er in zwei vertraute grüne Augen.
"Hallo Orko. Braust du Hilfe?"
Der schwebende Magier rieb sich den Kopf. "Mossman?"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 01.08.2012, 16:28:32
„Duncan! Beeil dich!“
Die flüsternde Stimme, die Duncan immer wieder hörte, wurde nun merkbar eindringlicher, warnender, was den Waffenmeister nichts Gutes ahnen ließ.
Und dann hörte noch etwas anderes. Ein Kichern, so böse und triumphierend, dass es ihm einen Schauder über den Rücken jagte.
„Hungar.“ murmelte er zu sich selbst.
Was sollte er jetzt tun? Er konnte immer noch nichts sehen.
Angespannt tastete er sich weiter vorwärts.
„Duncan! Schnell.“
„Verdammt, ich mach ja schon.“ war seine gereizte Antwort ins Leere.
„Wer immer du bist, du könntest vielleicht mal ein bisschen Licht machen.“
Schweigen.
„Dachte ich mir.“
Kichern.
Dann ein Luftzug, als ob etwas an ihm vorbei gerauscht wäre.
„Hungar! Zeig dich.“
Duncans Nervosität wuchs mit jeder Sekunde, die verstrich.
„Duncan,“ flüsterte es wieder, „beeil dich, sie ist gleich da.“
Duncans Stirn war inzwischen Schweißüberströmt und er fing jetzt einen schnellen Laufschritt an.
Wieder hörte er dies irre Kichern hinter sich. Diesmal konnte er es deutlicher hören und es schien näher zu kommen.
„Schnell Duncan, sie kommt!“
Panik. Er spürte, wie sie langsam in ihm hoch stieg. Er war ein trainierter Kämpfer, der wusste, wie man mit Extremsituationen umzugehen hatte, aber jetzt.
Darauf hatte man ihn nicht vorbereitet. Mühsam kämpfte er das Gefühl nieder, was ihm aufgrund des Laufens besonders schwer fiel.
„Schneller, Duncan, schneller!“
„Hihihihihihihi....“
Wieder ein Luftzug. Ein Körper, der an ihm vorbeizurauschen schien.
Der Waffenmeister blieb abrupt stehen.
„Zeig dich, Hungar. Sofort!“
Sein Herz raste, das Blut rauschte in seinen Ohren, doch außer Schweigen erhielt er keine Antwort.
„Geh weiter, Duncan, bleib nicht stehen.“ hörte er die Stimme erneut.
„Wer bist du? Was willst du?“ schrie er in die Dunkelheit.
„Geh weiter, bleib nicht stehen, sie kommt. Sie kommt, geh weiter!“ flehte in die Stimme an.
Wieder rauschte etwas an ihm vorbei und diesmal rissen Duncans Nerven und mit lautem Schreien lief er los.
Die Panik hatte ihn übermannt. Jeder klare Gedankengang war ausgelöscht. Er wollte nur noch raus, raus aus dieser engen Schwärze.
Hinter sich hörte er wieder das irre Lachen und diesmal konnte er eindeutig Hungars Stimme erkennen.
„Lauf nur Man-at-Arms. Lauf nur, es wird dir nichts nützen. Hahahaha....!“
Duncan lief und lief, doch das Lachen kam immer näher.
„Lauf schneller, Duncan. Sie ist gleich da.“
Duncan mobilisierte die letzten Kraftreserven, die er noch hatte und beschleunigte noch einmal seinen Tritt. Das Adrenalin hatte seinen gesamten Blutkreislauf geflutet und sein Herz schien regelrecht zu explodieren.
Plötzlich berührte ihn etwas an der Schulter und er geriet ins Straucheln. Er stolperte und verlor das Gleichgewicht.
„Bleib nicht stehen, Duncan. Sie ist da.“
Doch Man-at-Arms konnte den Sturz nicht aufhalten und überschlug sich.
Während er versuchte, das Schlimmste zu verhindern, hörte er Hungars triumphierendes Gelächter, welches sich zu einem irren Schrei des Entsetzens und des Zornes wandelte.
„Neeeeiiiiinnnnn!!!!!!“ hörte er sie fluchen.
Und ihr Geschrei und fluchen wurde mit einem mal immer leiser.
Da bemerkte Man-at-Arms erstmals, dass er fiel.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Half-Eye am 01.08.2012, 22:19:17
Als Jay und der Sir wieder auftauchten, war es taghell. Aber überall um sie herum waren Ruinen.
"He", sagte der Sir, der die nächste Wand untersuchte. "Diese Ruinen sind noch nicht lange Ruinen."
"Und wo sind wir? Kannst du mir das auch sagen?", war Jay eine Gegenfrage auf.
Der Sir hob die Schultern.
"Lass uns etwas nach oben klettern", schlug er vor. "Da hinten scheint ein Turm gewesen zu sein."
Jay lachte.
"Du meinst sicher, dass ich klettern soll. Aber du hast recht. Von dort aus haben wir einen guten Überblick."
Sie gingen zum Turm, sahen aber schnell, dass er nicht zu erklettern war.
"Das war wohl nichts", meinte der Sir zerknirscht.
"Warte mal", antwortete Jay aufhorchend. "Da war doch was."
"Das letzte mal, wo du sowas gesagt hast, haben wir richtig Probleme bekommen."
Jay antwortete nicht, sondern ging in Richtung der Quelle des Geräuschs und der Sir musste notgedrungen mitkommen.
Jay zeigt nach vorne und wandte sich dem Sir zu, als er deutlich hörte, wie jemand sprach: "Hallo Orko. Brauchst du Hilfe?"
Kurz danach kam als Entgegnung: "Mossman?"
Darauf winkte er dem Sir, schneller heranzukommen.
"Da sind welche", flüsterte Jay. "Wir sollten vorsichtig sein, nach dem, was Guardor uns gesagt hat. Aber so erfahren wir wahrscheinlich, wo wir sind."
Der Sir nickte und hielt seinen Schwertgriff vor sich und aktivierte das Schwert. Ebenso aktivierte er sein Schild.
So ausgerüstet ging er voran zu der Quelle der Stimmen, während ihm Jay folgte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 21.08.2012, 10:54:47
Nervös bewegten sich Catra und Leech mit ihren verbliebenen Truppen durch das Unterholz. Sie hatten immer noch mit den Schimpftiraden ihres Meisters zu kämpfen, der über ihre Niederlage alles andere als erfreut gewesen war. Sie wussten, dass es für sie noch schlimme Folgen haben würde, da Hordak mit Versagern alles andere als zimperlich umging. Sie hatten es mehr als einmal miterlebt, wie Versagen mit drakonischen Strafmaßnahmen gewürdigt worden waren.
Am Ende hatte Hordak ihnen befohlen, den Masters unauffällig zu folgen und zu beobachten, was sie im Schilde führten, bis er ihnen Verstärkung schickte.
Daraufhin hatte Catra die übrig gebliebenen Panzer mit Minimalbesetzung zurückgelassen und nur die Horde Trooper mitgenommen.
„Was glaubst du, wo sie hin wollen?“ Der Stimme von Leech merkte man überdeutlich an, dass er sich vor der Rückkehr zur Fright Zone fürchtete.
„Wie es aussieht, gehen sie Richtung Snake Mountain.“ fauchte Catra zurück, die ebenfalls fürchtete, was sie bei einer Rückkehr von Hordak zu erwarten hatten.
„Wenn bloß die Verstärkung endlich eintreffen würde, dann könnten wir mit ihnen kurzen Prozess machen und unsere Mission doch noch erfüllen. Vielleicht würde das Hordak etwas milder stimmen.“
„Sei still! Du weißt genau, was Hordak von Versagern hält und er vergisst niemals. Wenn wir Glück haben und es nicht erneut vermasseln, werden wir vielleicht mit dem Leben davon kommen und nur Strafversetzt. Also schweig jetzt, sonst werden wir noch entdeckt.“
Schweigend marschierten sie weiter und mit jedem Schritt wuchs die Gewissheit, dass Snake Mountain das Ziel war.
Aber warum wollten die Masters Snake Mountain angreifen. Für eine Aufsicht auf Eroberung der Burg waren sie zu wenige. Was hatten sie also vor? Catra konnte sich keinen Reim darauf machen.
„Stopp!“ zischte die Katzenfrau durch ihre gepressten Zähne.
„Sie halten an. Was habt ihr verdammten Eternier nur vor? Wo bleibt nur die Verstärkung?“
Doch kaum, dass sie die letzten Worte ausgesprochen hatte, hörten sie ein Summen in der Luft und kurze Zeit später landete Mosquitor mit einem gefesselten Mann im Schlepptau neben ihnen.
„Mosquitor? Was machst du hier? Wo bleibt die Verstärkung?“ Catra war sichtlich verwirrt.
„Hier ist deine Verstärkung.“ bekam sie eine gesummte antwort.
„Was soll das? Was hat das zu bedeuten?“ Catras Verwunderung schlug um in Verärgerung.
„Soll das ein Scherz sein?“
„Kein Scherz und ich an deiner Stelle würde ein bisschen vorsichtiger sein. Hordak ist sehr verärgert, da er seine Pläne wegen eurem Versagen ändern musste.“
Die Worte verfehlten ihre Wirkung nicht und vorsichtiger fragte Catra:
„Aber wie sollen wir die Masters aufhalten und Snake Mountain einnehmen? Wir haben nicht mehr genug Truppen, um beides zu bewerkstelligen.“
„Nun,“ summte Mosquitor, „falls ihr es noch nicht erkannt habt, ist mein Begleiter hier König Randor von Eternia und wer sagt denn, dass ihr beides bewerkstelligen müsst...“
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 30.08.2012, 15:43:34
„Mekanek, wie ist die Lage?“ Clamp Champ hatte ein ungutes Gefühl und musste sich zwingen, seine Konzentration auf die Durchführung ihres Planes zu lenken.
Das Leben des Königs hing davon ab und immer wieder schweiften seine Gedanken an das kurz zuvor erlebte ab.
„Alles ruhig soweit, keine feindlichen Aktivitäten zu erkennen.“ war die nervöse Antwort des galaktischen Kundschafters.
„Mir gefällt das ganz und gar nicht.“ knurrte Fisto.
„Mir auch nicht, Fisto, mir auch nicht. Aber haben wir eine Wahl? Wenn wir Snake Mountain nicht erobern, wird der König sterben.“
„Ja, aber wir sind zu fünft, unsere Aussichten auf Erfolg gegen die Schlangen sind gleich Null. Das ist ein Himmelfahrtskommando und du weißt das.“
Clamp Champ registrierte mit Sorge, dass selbst der furchtlose Fisto keine Hoffnung hatte, die Mission lebend zu überstehen.
„Selbst wenn wir überleben werden wir so geschwächt sein, dass das Horde Pack uns dann mit Leichtigkeit den Rest geben wird. Sie werden so oder so gewinnen, wir reiben uns auf und sie sammeln die Reste auf. Der König wird so oder so sterben. Mein Bruder ist wahrscheinlich schon tot.“
„Aber was schlägst du vor? So haben wir zumindest etwas Zeit gewonnen.“
Immer wieder sah Clamp Champ den geschundenen Randor, wie er gefesselt da stand während diese Catra im mit diabolischem Gesichtsausdruck die Bedingungen diktierte.
Es war ein Schock gewesen, zu erfahren, dass Snake Mountain von den Snake Men eingenommen worden war.
Duncan war mit keinem Wort erwähnt worden und er wollte nicht nach ihm Fragen. Sollte er widererwarten entkommen sein, wollte er die Aufmerksamkeit nicht auf ihn lenken und falls er tot wäre...
Bei dem Gedanken zog sich sein innerstes Zusammen, doch daran wollte Clamp Champ nicht denken.
„Außerdem müssen wir herausfinden, ob das Amulett noch hier ist. Sollte Skeletor geflohen sein und es mitgenommen haben, müssen wir herausfinden, wo es sich befindet, sonst können wir niemals auf Frieden mit den Drachen hoffen und spätestens sie werden uns alle töten.“
„Hoffentlich haben Captain Teela und Rio mehr Glück bei der Suche nach der Königin.“ wandte Ram Man ein, welcher bis dahin stumm gelauscht hatte.
„Nicht auszudenken, sollte die königliche Familie an einem Tag ausgelöscht worden sein.“
„Vergiss Adam nicht, er ist auch noch da.“ warf Mekanek ein.
„Pah, der Bengel.“ Fisto spuckte aus.
„Wer weiß, wo der sich verkrochen hat, der kleine Feigling.“
„Ruhe jetzt.“ Clamp Champ wurde langsam wütend.
„Wir haben jetzt keine Zeit für solche Diskussionen. Da kommt Snout Spout zurück. Snout, wie siehts aus?“
„Alles ruhig soweit. Sie scheinen keinen Angriff zu erwarten. Rund um den Fuß des Berges sind keine Wachen aufgestellt. Aber die Eingänge sind alle verschlossen und ich kann nicht sagen, was für versteckte Alarmanlagen installiert sind.“
„Eine Falle. Ein verdammtes Himmelsfahrtskommando.“ grummelte Fisto wieder vor sich hin und gerade als Clamp Champ den Befehl zum Aufbruch geben wollte, wurde er von Mekanek unterbrochen: „Bei der Göttin.“ rief er und fuhr seinen Hals aus.
„Seht mal, was sich da über dem Schlangenkopf zusammenbraut....“
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 05.09.2012, 15:31:16
„Vipra!!!“ donnerte King Hsss im Thronsaal von Snake Mountain.
Augenblicke später erschien die Waffenmeisterin der Schlangenmenschen unterwürfig.
„Vipra! Wie weit ist unsere Maschine? Wir haben nicht mehr viel Zeit.“
King Hsss war sichtlich ungeduldig.
„Sie steht bereit, mein König.“ versuchte die Schlangenfrau den König zu besänftigen.
„Es gab... ein kleines... Missverständnis mit dem Menschenabschaum. Aber jetzt steht sie uneingeschränkt zum Einsatz bereit.“
„Wunderbar.“
Die Nachricht ließ den König unwillkürlich in eine Art Euphorie ausbrechen.
„Endlich, endlich ist es soweit. Schlangenmenschen!!! Alle zu mir in den Thronsaal!!! Es wird beginnen!!! Jetzt!!!! Hahahahaha....!!!“
Kurze Zeit später war der Thronsaal mit allen Schlangenmenschen gefüllt, welche Snake Mountain seit der Eroberung bevölkerten.
„Herr, dürfte ich fragen, weshalb ihr uns alle von unseren Wachposten hierher gerufen habt?“
Tung Lashor wirkte nervös, waren die Eingänge der Burg doch nun schutzlos.
„Natürlich darfst du es fragen und laß dir sagen, deine Vorsicht ehrt dich, ist aber diesmal völlig unbegründet, denn nichts wird uns jetzt noch aufhalten können.
Ich werde unseren Gott nach so langer Zeit endlich zu uns nach Eternia rufen können und mit seiner Hilfe und mit der Wettermaschine, die ewige Wärme garantieren wird, werden wir unsere rechtmäßige Herrschaft wiedererlangen.“
„Unseren Gott?“ Tung Lashor wirkte weiterhin skeptisch.
„Aber Serpentos wurde doch besiegt.“
„Nicht Serpentos!!!!“ donnerte King Hsss.
„Den Nameless One. Den einzig wahren Gott des Universums, Herrscher über die Dunkelheit und unser Schöpfer, welcher uns einst die Herrschaft über diesen Planeten schenkte.“
Bei der Erwähnung des Nameless One ging ein Raunen und Murmeln durch die Reihen der Schlangenmenschen.
„Seit ich zurückgekehrt bin, habe ich es immer deutlicher gespürt, dass ich das Portal öffnen kann, welches ihn zu uns nach Eternia bringt. Die Macht von Schloß Grayskull, welche dieses bisher immer verhindert hat, ist verschwunden und nun, lasst uns beginnen.“
King Hsss ging in die Mitte des Thronsaales und seine Gefolgsleute bildeten einen Kreis um ihn. Er hob die Arme und fing an, mystische Formeln in längst vergessenen Sprachen zu beschwören. Nach kurzer Zeit, die Schlangenmenschen schauten gebannt zu, streckte er die Arme zur Seite und fing an, sich um die eigene Achse zu drehen, weiter die Formeln murmelnd. Er drehte und drehte sich und wurde immer schneller und schneller, bis man nur noch einen Schemen erkennen konnte, einen Schatten von ihm.
Und dann geschah es, eine Art Wirbel war entstanden, der immer weiter anschwoll. Ein Trichter und mit einem mal schoß dieser durch die Decke des Thronsaales und die Schlangenmenschen sahen, wie sich über dem Schlangenkopf von Snake Mountain am wolkenverhangenen Himmel Eternias ein gigantisches Portal geöffnet hatte.
King Hsss stand inzwischen wieder normal in der Mitte des Thronsaales, sah ebenfalls zum Himmel und lachte laut schallend, dass es im ganzen Universum vernommen werden musste.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 13.09.2012, 16:05:42
Klonk, klonk, klonk.
Laut hallten die schweren Stiefel des Colonel auf dem metallischen Boden, als er zusammen mit seinen Begleitern auf dem Weg zu Hordes Prime war.
Konk, klonk, klonk.
Ewig lang zog sich der Gang vom Landungsdock bis zu ihrem Ziel.
Mit schnellem Schritt ging er voran, so dass der Inspektor und der Prinz mühe hatten, ihm zu folgen.
Der Colonel mochte diese engen Gänge nicht. Ihm war das weite Feld lieber, wo er sich frei bewegen konnte. Manchmal kamen ihm noch die Erinnerungen an sein früheres Leben in den Sinn, als er auf einem anderen Planeten seine Truppen durch die Wüste geführt hatte und Schlachten gegen die Ureinwohner führte.
Sein Leben hatte sich im Grunde nie geändert, nur die Möglichkeiten und die Konflikte, die er immer mit seinem Bruder hatte austragen müssen, waren verschwunden. Dieser Schwächling hatte er immer gedacht, mit seinen moralischen Wertvorstellungen hätte er nie alleine überlebt. Immer musste er ihn aus brenzligen Situationen befreien und sich hinterher auch noch anhören, wie grausam er sei. Nun, zuguterletzt hatte er seinen Bruder doch verloren und war nur selbst knapp dem Tod entkommen, aber das spielte jetzt alles keine Rolle mehr.
Er wollte so schnell wie möglich den Erfolg ihrer Mission und die komplette Unterwerfung von Etheria melden, etwas was Hordak so bis jetzt nicht gelungen war.
Natürlich war ihm klar, dass ihre Ressourcen wesentlich größer waren, aber trotzdem war er verwundert, wie schwach doch im Grunde die Bevölkerung und die gefürchtete Rebellion waren.
Das Horde Prime und Hordak Brüder waren und ebenfalls ihre Probleme hatten, war ein offenes Geheimnis, aber die Bewegründe, Hordak bei der Eroberung des Planeten so unzureichend zu unterstützen, konnte er nur vermuten.
Endlich erreichten sie den riesigen Saal, in dem Horde Prime seine Audienzen abhielt. Der Colonel war erleichtert, dem engen Gang für kurze Zeit entfliehen zu können.
Der Inspektor wirkte wie immer kalt und emotionslos, der Prinz mühte sich, die Fassung zu wahren, war er doch während des Einsatzes die ganze Zeit über dabei, allerdings schien ihm das Vorgehen der Horde Truppen arg zu missfallen.
Genauso schwach, wie es mein Bruder war, dachte der Colonel insgeheim. Sollte Horde Prime eines Tages abtreten, hätte Hordak leichtes Spiel, den Prinzen zu stürzen, sollte er weiter so schwach bleiben.
„Colonel Blast meldet sich zurück, Großer Führer.“ donnerte er und spannte jeden Muskel an.
„Was habt ihr zu berichten?“ kam es aus der großen Nebelwolke, in die sich der Führer des galaktischen Imperiums stets hüllte, vom anderen Ende des Raumes mit tiefer, grollender Stimme zurück.
„Die Eroberung des Planeten ist erfolgreich abgeschlossen, Sir. Wir haben vollständige Kontrolle über alle wichtigen Stützpunkte erlangt und die Bevölkerung unter vorläufigen Arrest gestellt.“
Ich bin erfreut das zu hören, Colonel. Es scheint, Ihr seit ein fähigerer Eroberer, als es mein wertloser Bruder jemals war.“
„Ich danke Euch, Herr.“ Dem Colonel erfüllten die Worte mit Genugtuung, doch blieb er wachsam, wohl wissend, dass Horde Prime, wenn er in der Stimmung war, immer etwas fand, was ihm nicht gefiel, egal, wie erfolgreich eine Mission auch ausgeführt worden war.
„Nun, Inspektor Darkney, wie hat sich denn mein Sohn bei dieser Angelegenheit geschlagen? Ich wünsche, dass Ihr offen sprecht.“
Der Colonel entspannte sich etwas, als der Fokus von ihm wich. Er hatte erwartet, noch mehr ins Detail gehen zu müssen, doch anscheinend teilte Horde Prime die Befürchtungen bezüglich seiner Nachfolge.
„Nun,“ begann der Inspektor in seinem kühlen Ton und straffte sich, „Prinz Zed war an allen relevanten Operationen beteiligt, schien allerdings das Vorgehen des Colonels, welches als durchaus effektiv zu bewerten ist, als zu grausam.
Und während der Inspektor in seinem Bericht mit weiteren Details fortfuhr, bemerkte der Colonel, wie Prinz Zed immer wütender zu werden schien, je mehr Informationen Darkney preis gab. Der Colonel hatte immer wieder den Prinzen zurückhalten müssen, da dieser versuchte, Milde und Gnade walten zu lassen.
Wie mein Bruder, genauso wie mein Bruder. Dem Colonel wurde immer deutlicher bewusst, dass der Prinz niemals das Horde Imerium führen würde und Horde Prime musste dies ebenfalls erkannt haben.
„Du Monster!!! Du elendiges Monster!!!“
Der Ausbruch des Prinzen kam selbst für den Colonel in dieser Heftigkeit überraschend.
Inspector Darkney zog sein gesundes Auge hoch und machte einen pikierten Gesichtsausdruck aufgrund der abrupten Unterbrechung seines Vortrages.
„Wie konntest du so etwas zulassen. Ich dachte, wir wären da, um den Welten zu helfen. Ihnen in der Entwicklung voranzuhelfen. Aber jetzt hab ich gesehen, was wir wirklich sind. Unterdrücker. Diktatoren. Wir sind Monster, nichts weiter. Wir sind schlimmer, als alle, vor denen du mich immer gewarnt hast, Vater. So wollte ich nie werden, so werde ich nie werden. Ich verachte dich, Vater, hörst, ich verachte euch alle, dieses ganze scheinheilige Imperium, alles. Ich...“
„Schweig!“
Die Stimme von Horde Prime donnerte wie ein Gewitter und es schien, als ob der ganze Raum erzittern würde.
„Was glaubst du eigentlich, wer du bist? Wer ich bin? Was wir sind? Wir sind das Imperium der wilden Horde! Wir sind die rechtmäßígen Herrscher des Universums. Glaubst du im Ernst, du könntest diese Position mit Milde und Güte bewahren. Wir bewahren den Frieden. Wir sorgen für Recht und Ordnung. Wir geben den Welten Struktur, einen Leitfaden, Regeln, Gesetze, Sicherheit.“
„Wir unterdrücken sie. Wir rauben ihnen ihre Freiheit. Wir foltern sie und quälen sie. Ich habe gesehen, wie sadistisch unsere Leute vorgegangen sind und wie viel Spaß sie dabei hatten. Und du hast es ihnen auch noch befohlen. Du bist der Schlimmste von allen. Ich hasse dich dafür. Hörst du Vater, ich ha...“
Ein Energiestrahl ließ den Prinzen ohne Vorwarnung gegen die Eingangstür prallen und bewusstlos zu Boden sinken.
„Genug. Inspektor, sorgt dafür, dass mein Sohn in sein Quartier gebracht wird und dieses vorerst nicht wieder verlässt. Ich werde mich seiner zu gegebener Zeit annehmen.“
Der Colonel bemerkte mit Überraschung die scheinbare Teilnahmslosigkeit seines Anführers, nachdem er kurz zuvor noch so aufbrausend auf die Worte seines Sohnes reagiert hatte.
Während er beobachtete, wie der Inspektor mit zwei Troopern den bewusstlosen Prinzen fortführten, überlegte er, ob Zeds Worte dessen Vater so tief getroffen hatten, dass er sich nicht mehr anders zu wehren wusste. Er selbst konnte sich nicht vorstellen, wie er in so einer Situation reagiert hätte.
Doch plötzlich wurden seine Überlegungen von einem Funkspruch unterbrochen.
„Brücke an Horde Prime! Brücke an Horde Prime! Wir haben Meldung zu erstatten.“
„Was gibt’s? Betet, dass es etwas Wichtiges ist.“ donnerte es aus der Rauchwolke, was dem Colonel Aufschluß darüber gab, wie es wirklich um seinen Anführer bestellt war.
„Hier die Brück. Es hat sich soeben ein riesiges Wurmloch im Orbit von Etheria aufgetan, Sir.“
„Ein Wurmloch?“ und plötzlich schien die vorangegangene Szene vergessen zu sein.
„Sprecht weiter.“
„Nun, Sir. Es ist gerade erst erschienen, aber unsere Scans zeigen an, dass es stabil ist und passierbar wäre.“
„Passierbar? Warum sollten wir es passieren? Zeigen die Scans an, wo es hinführt?“
„Ja, Sir.
Es führt
nach
Eternia,
Sir.“
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 03.10.2012, 22:00:01
Tri-Klops richtete sich mühsam auf und spuckte aus. Ein Zahn war gelockert, die Schlangenfrau hatte ihm die Abreibung seines Lebens verpasst. Er konnte sich selbst nicht erklären, warum sie ihn am Leben gelassen hatte. Was hatten diese Reptilien mit ihm vor? Standen ihm die letzten Tage als menschliches Wesen bevor? Oder war er letztendlich nur ein Stück Frischfleisch, dass man nur deswegen nicht tötete, weil man Aas nicht vertrug? Der Ingenieur des Bösen lauschte. Irgendetwas ging da draußen vor! Hss Hohngelächter drang schwach in die Räume der Waffenschmiede. Alle Wächter schienen abgezogen worden zu sein. Auch Beast Man fehlte. Nicht, dass er freundschaftliche Gefühle für das Monster hegte, doch ein bekanntes Gesicht tat in dieser Welt wohl, selbst das von einem Dummkopf. Der Mann vernahm ein Kratzen. Sein Herz schlug heftig gegen die Rippen. Kam Vipra zurück, um ihr Werk zu vollenden, um ihn endgültig totzuschlagen? Er hatte sich nach Kräften gewehrt, doch ohne Schwert, ohne eine Waffe war er der Waffenmeisterin hoffnungslos unterlegen. "Hey, Tri-Klops! Wir sind hier!", krächzte eine ihm bekannte Stimme. Schwach waren die Umrisse des Fischdämons zu erkennen. Mer-Man? Wie war ihm bloß die Flucht gelungen? Der Herrscher der Ozeane war gerissen, doch an Land nicht besonders stark. Hinter Mer-Man stand Clawful, der offenbar nicht die geringste Angst hatte, entdeckt zu werden, denn er gab sich keine Mühe, sich zu verstecken oder auch nur seine Stimme zu senken.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 16.10.2012, 17:31:03
„Man-at-Arms, wacht auf!“
Langsam kam Duncan wieder zu sich. Hatte er das Bewusstsein verloren? War er einfach eingeschlafen? Er konnte es nicht mit Sicherheit sagen, als er versuchte, seinen Geist durch den Schleier der Benommenheit wieder zu voller Aufmerksamkeit zu führen.
„Man-at-Arms, wacht auf! Die Zeit drängt.“
Duncan öffnete die Augen und schloss sie unweigerlich wieder, als ihn grelles Licht schmerzhaft blendete.
Wo war er? Langsam kam die Erinnerung an seine Flucht durch die Finsternis zurück. An Hungar, die ihn verfolgte und der Fall in dem Augenblick, als sie ihn erreicht hatte. Ihr wütendes Kreischen hallte noch in seinen Ohren und dann...
‚Ich muß das Bewusstsein verloren haben.’
Langsam öffnete er wieder die Augen, diesmal auf das blendende Licht vorbereitet. Langsam gewöhnte er sich an die Helligkeit, doch als er sich umsah, konnte er nichts anderes entdecken. Egal, in welche Richtung er auch schaute, überall nur dieses helle, strahlend weiße Licht. Auch schien er zu schweben, kein Boden, keine Wände, gar nichts.
„Was zum Henker geht hier vor?“
„Man-at-Arms.“
Wieder sein Name, doch diesmal nicht von einer flüsternden Stimme, sondern klar und deutlich und es schien, als ob viele auf einmal zu ihm sprachen, doch niemand war in diesem weißen Nichts zu sehen.
„Was geht hier vor?“ fragte er in die Leere, die ihn umgab.
„Fürchtet Euch nicht, Man-at-Arms, wir werden Euch kein Leid zufügen.“
„Wer seid ihr?“, ‚oder besser was seid.
Konnte er diesen Stimmen trauen? Duncans Misstrauen hatte sich ganz von selbst eingeschaltet. Einerseits hatte die Stimme ihn wohl vor Hungar gerettet, aber um welchen Preis? Er war in einem vermeintlichen Nichts gefangen, er konnte nicht mal sagen, ob er schwebte oder fiel, geschweige denn, wo oben oder unten war. Nicht mal einen Schattenwurf konnte er um sich herum erkennen.
„Wer seid ihr und was wollt ihr von mir?“
„Wir sind der Anfang, wir sind das Licht, welches das Universum erhellt. Wir sind die Seelen derer, die mal waren. Wir sind die Liebe und die Kraft, welche Leben und Frieden ermöglichen. Und wir sind alle in großer Gefahr.“
Die Worte hallten in Duncans Schädel nach, während er noch versuchte, das Gehörte zu verarbeiten. Die Stimmen hatten einen ehrlichen klang und schienen ernsthaft besorgt zu sein, aber wenn sie wirklich so mächtig zu sein schienen und nach den Worten, die sie gesprochen hatten, mussten sie ja eines der mächtigsten Wesen im Universum sein...
„Warum habt ihr mich hierher geholt? Wenn ihr so mächtig seid, warum unterstützt ihr uns dann nicht? Und was für eine Gefahr meint ihr denn konkret? Wenn ich euch helfen soll, dann hört auf, in verdammten Rätseln zu sprechen. Das hilft niemanden weiter, außer denen, vor denen ihr euch fürchtet.“
Schweigen.
‚Typisch, sobald man mal ein bisschen Gegenwind bekommt, sind die immer gleich beleidigt.’
Duncan sah sich um, doch noch immer konnte er keinerlei Veränderung in seiner Umgebung ausmachen.
„Man-at-Arms, höre zu, auch wenn wir für dich allmächtig erscheinen mögen, wir sind es nicht. Wir sind genauso gewissen Regeln und Gesetzen unterworfen, wie alles im Universum. Diese Regeln können von uns nicht gebrochen werden, also höre genau zu, wir benötigen die Hilfe aller, die sich dem Kampf für das Gute, wie ihr es nennt, angeschlossen haben.“
Duncan verwarf seine zynischen Gedanken bei den Worten und konzentrierte sich nun vollends auf das, was die Stimmen ihm nun anvertrauten.
„Am Anfang von allem gab es nur Licht und Dunkelheit, welche existierten. Unendlichkeiten vergingen, bis sich schließlich an der Grenze die ersten Formen neuer Existenzen bildeten, welche sowohl die Kraft des Lichtes als auch die Kraft der Dunkelheit zum überleben brauchten. Diese Lebewesen fingen an, dass erste Bewusstsein innerhalb des Universums zu bilden und lebten friedlich miteinander. Doch irgendwann kamen neue Formen des Lebens hinzu, die sich mehr zu einer der beiden Seiten hingezogen fühlten und irgendwann brach Streit zwischen ihnen aus, welcher in fürchterlichen Kriegen endete, die das ausgeglichene Verhältnis zwischen Licht und Dunkelheit durcheinander brachte und in einer riesigen Explosion mündete, welche die Trennung aufbrach. Licht und Dunkelheit vermischten sich und ließen das Universum, wie du es heute wahr nimmst, entstehen. Wir sind der letzte Rest des ursprünglichen reinen Lichtes, welches im Zentrum des Universums zurückgeblieben ist.“
Duncans Gedanken rasten über das Gehörte und kam zu folgendem Schluss:
„Wenn ihr das übrig gebliebene Licht seid, gibt es dann auch noch die ursprüngliche Version der Dunkelheit? Ist das die Gefahr, von der ihr sprecht?“
„Die Dunkelheit in ihrer ursprünglichen Form wurde während der Kriege zerschlagen und in die hintersten Winkel des Universums geschleudert.
Um uns nun vor weiteren Angriffen und Missbrauch unserer Kraft zu schützen und das Gleichgewicht der Kräfte zu wahren, verbargen wir uns in einer Hülle,...“
„Eternia.“ entfuhr es Duncan.
„... genau. Der Planet, welcher eure Heimat ist, diente uns als Schutz und Heim über so viele Äonen hinweg. So gerieten wir immer mehr in Vergessenheit und wurden ein Geheimnis. Auch wenn immer wieder Versuche unternommen wurden, den Planeten zu erobern, konnten wir stets Kämpfer für uns gewinnen und mit der nötigen Kraft ausstatten, um uns zu verteidigen und unser Geheimnis zu wahren. Nie waren sich die dunklen Kräfte bewusst, weshalb genau es sie hierher führte, waren sie doch nur noch ein verhallendes Echo der ursprünglichen Dunkelheit.“
„Wie Motten, die vom Licht angezogen werden und wir sind eure verdammten Werkzeuge, die keine Ahnung davon haben, warum sie eigentlich wirklich kämpfen. Für Frieden und Freiheit, dachte ich zumindest immer, aber es ging nur darum, euer Versteck zu wahren. Ich dachte immer, ich würde aus freien Stücken für eine gute Sache kämpfen, aber wenn es wahr ist, was ihr gerade erzählt habt, sind wir nur eure Marionetten, Kanonenfutter, dass von euch gezüchtet worden ist.“
„Nein, Man-at-Arms, bitte versteht uns nicht falsch. Eternia hat sich von ganz alleine entwickelt. Wir hielten unsere Kraft verborgen, die Entwicklung ist ohne unser zutun vorangeschritten. Ihr wart nie Marionetten und bitte bedenkt, hättet Ihr und Eure Vorfahren euch nicht den dunklen Bedrohungen entgegengestellt, dass Leben in Frieden und Freiheit, wie ihr es bis jetzt kennt, wäre niemals möglich gewesen. Hier nicht und im restlichen Universum ebenfalls nicht. Wer Eternia beherrschen und unsere Kraft rauben würde, der könnte das gesamte Universum mit seiner dunklen Terrorherrschaft überziehen.“
Duncan schwieg. Ihm gefiel seine Situation immer weniger, aber was sollte er machen, es schien kein Entkommen zu geben.
„Wenn ich euch glauben soll, erklärt mir doch bitte endlich, worum es hier geht? Warum habt ihr mir geholfen und tretet uns nicht direkt im Kampf gegen diese große Bedrohung bei? Worum handelt es sich eigentlich genau? Geht es um Skeletor und das Drachenamulett?“
„Castle Grayskull ist unsere einzige Verbindung zur Außenwelt. Nur über das alte Schloß können wir unsere Kräfte nach außen schicken. Eternia ist mit der Zeit so stark geworden, dass wir es nicht mehr verlassen konnten.“
„Natürlich. Und es ist einfacher ein relativ kleines Tor zu verteidigen, als einen ganzen Planeten. Und jetzt, wo das Schloß verschwunden ist...“
„... ist unsere einzigste Verbindung verloren gegangen. Als wir Eure Präsenz in Hungars Reich spürten, konnten wir einen Riss, der für kurze Zeit offen stand nutzen, und Euch hierher bringen. Ein weiterer kleiner Riss wird in kürze entstehen, danach werdet Ihr und Eure Freunde wieder auf euch allein gestellt sein, bis das Schloß zurückgekehrt ist. Wir haben Euch gerettet, weil Ihr euch stets als tapferer und loyaler Krieger bewiesen habt, ihr kennt Castle Grayskull und die Geheimnisse um unseren Krieger...“
„He-Man!“ entfuhr es Duncan. „Natürlich, He-Mans Kraft ist die Eure.“
Und dann fiel Duncan mit einem mal die Sorceress ein.
„Teelana. Sie ist die Hüterin des Schlosses. Kennt Sie Eure Geschichte? Wisst ihr, was mit ihr geschehen ist?“
„Die Hüterin lebt. Doch nun zu Eurer Aufgabe Man-at-Arms. Ihr müsst...“
„Was soll das heißen, sie lebt? Und meine Aufgabe? Was für eine Aufgabe denn? Und was ist meinen anderen Freunden? Was ist mit Randor und Micah?
Was geht hier verdammt noch mal vor?
Beim letzten Satz spürte Duncan, wie sich sein Körper zu bewegen schien. Er schien in eine bestimmte Richtung zu schweben. Erst war es nur ein vages Gefühl, doch plötzlich konnte Duncan inmitten des ihn umgebenden Weiß einen Lichtpunkt ausmachen, der noch heller zu scheinen schien, als es eh schon der Fall war.
„Hey, antwortet! Was soll das? Was habt ihr vor?“
„Man-at-Arms!“ hörte er die Stimmen, jetzt wieder flüsternd, leiser werdend, als würden sie sich von ihm entfernen.
„Es ist Zeit, Man-at-Arms. Stehe dem König bei.“
„Dem König? Schickt ihr mich zu Randor? Wobei soll ich ihm beistehen? Gegen wen müssen wir kämpfen?“
Duncan bewegte sich jetzt immer schneller auf das Licht zu, er raste förmlich und bald war er so geblendet, dass es ihn schmerzte. Er schloss die Augen, doch selbst das half nichts. Sein Kopf dröhnte und fühlte sich an, als würde er bald explodieren. Er wollte jetzt noch nicht zurück. Er hatte noch so viele Fragen.
„Gegen wen müssen wir kämpfen?“ brachte er noch einmal mit letzter Kraft heraus und ganz zum Schluss, bevor er das Bewusstsein verlor vernahm er noch einmal das bekannte Flüstern in seinem Kopf:
 „Hordes Prime.“
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 16.10.2012, 17:31:53
Tom-Dong-Tom-Dong-Tom-Dong.
In Duncans Kopf dröhnte es, während er langsam wieder zu bewusstsein kam, als ob er die ganze Nacht durchgezecht hätte.
Tom-Dong-Tom-Dong-Tom-Dong.
“Verdammt!” entfuhr es ihm und packet sich mit schmerzverzehrter Mine an den Kopf, während er sich langsam auf die Knie erhob.
„Was ist das denn hier für ein Krach?“
Er blickte sich um, es war inzwischen Nacht geworden.
Duncan stand zu Füssen einer riesigen Steintreppe, welche durch riesige Feuer, die in ölgefüllten Schüsseln brannten, erhellt wurde. Er blickte hoch und die Treppe führte zu einem riesigen Steintor, welches mit eternischen Schriftzeichen und mystischen Bildern aus der Legendenwelt verziert worden war.
„Zalesia.“ entfuhr es dem Waffenmeister.
„Sie haben mich zum Orakel von Zalesia geschickt. Aber warum? Stehe dem König bei, haben sie gesagt. Ist Randor vielleicht hier? Soll ich das Orakel fragen, wo er sich befindet?“
Duncan kratzte sich am Hinterkopf, während er seine Umgebung weiter auf mögliche Hinweise absuchte, als plötzlich das Trommeln verstummte. Es war definitiv aus dem gewaltigen Bau gekommen, welchen das Orakel darstellte.
Die plötzliche Stille machte Duncan nervös, nicht ein Geräusch schlich sich an sein Ohr.
Duncan sah zum gewaltigen Tor auf, als mit einem mal ein lautes, metallenes Ächzen und Stöhnen davon ausging, gefolgt von einem ohrenbetäubenden Quietschen. Das Tor öffnete sich langsam und es hörte sich so an, als ob es das erste mal seit tausenden von Jahren geschehen würde.
Duncan kniff die Augen zusammen um zu erkennen, was sich am Tor ereignete und dann sah er es. Erst einen schemenhaften Umriss, einen Schatten, dann immer deutlicher werdend die ganze Gestalt.
Aus dem Dunkel des Tores trat ein über zwei Meter großer Hüne in den Feuerschein. Das Licht der Flammen tanzte auf seinem markanten Gesicht, welches von langem, blonden Haar eingerahmt war. Einzelne Strähnen waren zu Zöpfen geflochten. Um seine Schultern hing ein schwerer Pelzumhang, welcher am Rücken herabfiel. In der linken Hand trug er ein typisches Rundschild und in der Rechten eine riesige Kampfaxt, welche er sich in einer geschmeidigen Bewegung auf den Rücken schnallte, als er langsam die Treppe herabschritt, direkt auf Duncan zu.
‚Stehe dem König bei!’ hallten die Worte in Duncans Kopf. Er war von seinem Freund Randor ausgegangen, nicht von
„König Grayskull.“ Duncan sank auf die Knie und beugte sein Haupt, als der sagenhafte Held vor ihm zum stehen gekommen war.
Dieser antwortete mit ruhiger, freundlicher Stimme:
„Erhebt Euch, Man-at-Arms, ich bin König gewesen, doch das ist lange her. Ich hoffe, ich kann Euch Freund nennen und es wäre mir eine Ehre, wenn auch Ihr mich zu Euren Freunden zählen würdet.“
Duncan erhob sich, immer noch nicht sicher, ob seine Augen ihm nicht einen Streich spielten.
„Es wäre mir ebenfalls eine Ehre.“ antwortete er, „Ihr könnt auf mich zählen.“
Grayskull lächelte, legte kurz seine gewaltige rechte Hand auf Duncans Schulter, als Zeichen seiner Anerkennung und fügte dann hinzu:
„Dann lasst uns keine Zeit verlieren. Unsere Aufgabe duldet kein Zögern.“
Und während sie los gingen, schaute Duncan kurz auf seine Unterarmkonsole. Das kleine Licht leuchtete zwar nur sehr schwach, aber es funktionierte noch.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 16.10.2012, 20:45:30
Während die Snakemen gebannt auf das leuchtende Portal über sich schauten und das Lachen ihres Königs immer lauter anschwoll, zerriss eine gewalltige Explosion die zeremonielle Stimmung.
Steintrümmer und Schutt flogen durch die Luft und dichter Staub verdeckte die Sicht auf das, was die Explosion ausgelöst hatte. Das Schlangenvolk stand starr vor Überraschung und selbst King Hsss war verstummt. Noch bevor sich der Dunst legen konnte, preschte eine Woge von Kämpfern auf die Schlangenkrieger zu und ließen sie ihren kalten Stahl spüren.
"Was ist das ?!", schrie der Schlangenherrscher in einem leichten Anfall von Panik. "Kämpft ! Kämpft sie nieder ! Sie können uns nicht aufhallten ! "
Doch wie sehr sich seine Untergebenen auch wehrten, sie wurden immer weiter von den grauenhafften Gestallten zurückgeworfen. Nicht einmal ihre Giftzähne schienen den Angreifern Schaden zuzufügen.
"HAHAHAHaHA!!!" Ein teuflisches Gelächter hallte durch den Saal und der Umriss eines Person bewegte sich durch den Nebel auf King Hsss zu. Die Gegner, die ihm im Weg standen, wurden einfach hinweg geschleudert, ohne dass er auch nur eine Handbewegung vollführen mußte.
Und dann stand er in vollem Licht vor ihm und der König der Schlangenmenschen schaute in seine toten Augenhöhlen.
Skeletor war zurück.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 17.10.2012, 19:29:51
Snake-Face, der sich noch nie durch besondere Klugheit ausgezeichnet hatte, wandte sich verwirrt an den verzweifelt kämpfenden Tung Lashor. "Wieso sieht "The Nameless-One" aus wie Skeletor? Und warum können wir seinen Kriegern nichts anhaben?" "Er sieht aus wie Skeletor, weil es Skeletor ist, du Trottel!", bellte der Angesprochene das Schlangengesicht an. Die Zombies und Skelettkrieger waren absolut ressistent. Weder Gift, noch Schlafschleim oder der Versteinerungszauber zeigten Wirkung. Unter grässlichem hohlem Gestöhn griffen die lebenden Leichen an, langsam, doch unbeirrt wie Panzer.

General Rattlor vernahm ein Unbehagen. Er konnte nicht definieren,  was es war, doch er spürte: Sein Volk brauchte Hilfe. Die Rache an Khan und Spikor waren zweitrangig. Er wollte Panthor zur Umkehr zwingen, doch das war nicht nötig. Auch die Raubkatze fühlte, trotz ihrer Betäubung, die Anwesenheit ihres Herren. Der schwarze Leopard war auf Skeletor geprägt. Wie ein durchgehendes Pferd warf sich die Reitkatze zur Seite und rannte in geschmeidigen Sprüngen Richtung zum Stützpunkt der Snakes. Rattlor hin schief und wild fluchen im Sattel, doch das war Panthor herzlich egal.
Er wollte zu seinem wahren Gebieter.

"Verdammt, was ist da oben los?", stammelte Mer-Man irritiert. Zuerst war ist überraschend still gewesen, dann gab es vereinzelte Entsetzensschreie, denen nur Kampflärm folgte. Es waren jedoch nicht nur die üblichen Schmerzensschreie und Waffengeklirr, sondern auch ein hohles Ächzen und Stöhnen zu hören. Absolut untypisch für Snakes, doch die Laute stammten auch nicht von Drachen oder menschlichen Wesen. Zudem kein Mensch so dumm wäre, die Snakes ohne Not anzugreifen. "Skeletor ist zurück!", warf Clawful plötzlich scheinbar zusammenhanglos ein. "Blödsinn!", fauchte Tri-Klops nervös.
Mer-Man machte eine beschwichtigende Geste. Er wusste, das sein Kamerad, ähnlich wie Beast-Man, die Anwesenheit einer Person besser erspüren konnte als ein gewöhnlicher Mensch es vermochte. Der Merresdämon stieß das Dreiauge an. "Sieh nach, was los ist! Wofür hast du denn deinen Röntgenblick?" Der Ingenieur des Bösen grummelte etwas Unverständliches, dann folgte er dem Befehl des Fischkopfes. Langsam durchdrang sein Blick die Mauer, erst schemenhaft dann immer deutlicher erkannte er die Gestalten. Kein Zweifel, es war Skeletor! Sein früherer Gebieter hatte ihn und seine Kameraden erfolgreich duch einen Haufen lebender Leichen ersetzt. War es klug, sich zu erkennen zu geben?
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 18.10.2012, 21:55:50
Dort standen sie nun in dem kleinen Örtchen Calveren und schauten sich gegenseitig an. Allen dreien schien es unanngenehm zu sein, sich hier zu treffen, aber das Schicksal konnte man nunmal nicht übergehen.
"Was machst du hier Adam ?", fragten Teela und Enya fast zeitgleich und schauten sich für einen Moment verwundert in die Augen, bis sie ihre Blicke wieder dem Prinzen zuwandten.
"Ich bin mit He-Man hier. ", antwortete er.
"He-Man ist hier? ", kam die nächste frage von Teela. "Wo genau ? "
"Er wollte zum Kommandanten, glaub ich.", log Adam und zuckte mit den Schultern.
Enya schluckte kurz und vergaß fürs erste ihren Stolz. "Komm, ich bringe dich zu ihm.", sagte sie zu Teela. Diese nickte kurz und folgte ihrer Rivalin aus alten Tagen.
Rio Blast und der Königssohn begrüßten einander und waren froh, sich heil wieder zu sehn. Auch Keldor nickte dem Space-Cowboy freundlich zu, als ob er ihn schon einmal gesehen hätte.
"Rio, was gibt es für Neuigkeiten?"
"Nichts gutes Adam. Euer Vater und Duncan haben sich allein nach Snake Mountain aufgemacht. Clamp Champ und einige andere sind schon auf dem Weg. Außerdem haben wir die Königin verloren, es tut mir leid." Rio legte behutsam seine Hand aud Adams Schulter.
"Mutter? Aber sie ist hier. Sie ist vor nicht allzu langer Zeit hier angekommen mit einem Mädchen."
Bei dieser Unterhaltung wurde Trap Jaw, der sich im Hintergrund hielt zusehens nervöser. Sein böses Ego hatte indess wieder besitz von ihm ergriffen und er fürchtete, dass seine Tarnung auffliegen würde, sollte Königin Marlena ihn zu Gesicht bekommen. Unauffällig wich er Schritt für Schritt zurück und hielt nach allen Seiten die Augen offen.
"Ich sollte sie alle umbringen", ging es in seinem Kopf umher. "Aber nicht hier. Es sind zu viele Soldaten hier. Am besten, ich verstecke mich irgendwo und knöpfe sie mir einzeln vor."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 23.10.2012, 17:14:40
Das Pony konnte sich tatsächlich aus eigener Kraft aus der Felsspalte befreien. Doch kaum das es draußen war, verließen es die Kräfte und es ließ sich erschöpft aus die Dünen fallen.
Adora lief sofort zu dem Tier hinüber und kn iete sich neben ihm in den Sand.
"Du armes Ding.", sagte sie, während sie ihm durch die Mähne fuhr.
"Da siehst du es.", bemerkte Bow. "Ich hab es euch gleich gesagt.Es ist einfach zu geschwächt. Lasst es mich zu Ende bringen." Der Bogenschütze griff erneut nach einem Pfeil, als ihn Glimmer zurück hielt.
"Warte, Bow. Sie nur."
"Was in aller Welt...", entfuhr es dem Mann und selbst Shadow Weaver schien überrascht.
"Adora, deine Hände ! "
Adams Schwester, die eben noch zu den drei Gefährten gesehen hatte, starrte nun selbst völlig ungläubig auf ihre Hände. Sie fingen leicht an zu glühen und wurden immer heller, bis sie fast nurnoch aus reinem, weißen Licht bestanden.
Die Wunden, die die scharfen Felsen in die Beine des Ponys geschnitten hatten, schloßen sich und mit einem Ruck stand das Tier wieder auf allen Vieren, ao, als ob nichts geschehen wäre.
"Einen solch starken Heilzauber habe ich noch nie gesehen.", wisperte Weaver. "Dieser Ort scheint deine Kräfte zu verstärken, mein Kind."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 24.10.2012, 07:03:18
"Also gut Spector.", ließ Eldor schweren Herzens verlauten. Ich habe immer gewußt, dass dieser Moment kommen würde, doch habe ich es mir nicht eingestehen wollen."
Der Zauberer schien resigniert, doch trotzedem klaren Kopfes zu sein.
"Wir haben nicht geschafft, die Vergangenheit zu ändern, doch wenigstens haben wir noch die Zukunft."
"Wie meinst du das? Die Zukunft ?", fragte der Lieutennant und bekam ein flaues Gefühl in der Magengegend.
Eldor lächelte etwas. "Hör zu, Spector. Ich bin nicht mehr der Jüngste. Dieser Spruch hat mich viel Kraft gekostet und ich habe nicht mit Zodac gerechnet, was wohl mein größter Fehler ist." Eldor ergriff mit seiner rechten Hand das gelenk seines gegenübers. "Ich werde dich nun in der Zeit vorwärts schicken. Es ist wichtig, dass du Beastman findest. Ich weiß, dass er einer von Skeletors Verbündeten ist, doch du mußt mir vertrauen. Ich wünsche dir viel Glück."
"Moment ! Was wirde aus dir, Eldor ?"
Bevor Spector sich losreißen konnte, schien sich der Alte um ihn zu drehen. Sein Griff um sein Handgelenk schmerzte wie Feuer, doch trotzdem konzentrierte er sich auf die letzten Worte von dem Mann, der ihm das Leben gerettet hatte.
"Mach dir keine Sorgen um mich. Die Macht von Grayskull..."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 24.10.2012, 07:19:40
Mighty Spector stand plötzlich in einem Raum, der ihm fremd erschien. Dunkle Steinwände ohne Fenster umzingelten ihn.
Zwar stand er eben noch in einer Höhle der Drachen, doch schien ihm diese Umgebung noch düsterer ztu sein.
So stand er da und versuchte sich zu orientieren, als er einen dumpfen Schlag auf den Rücken verspührte, der ihn auf den Boden schleuderte.
Er schüttelte den Kopf, sah hinauf und erblickte eine haarige Kreatur, die ihn anstarrte.
"Wer bist du ? Wo kommst du so plötzlich her aus dem nichts ? ", fragte diese und schien sichtlich verwirrt.
"Ganz ruhig, Beastman.", sagte Spector, der Eldors Worte noch in erinnerung hatte und den Knecht des Bösen erkannte.
"Ich stehe jetzt langsam auf. Ich werde dir nichts tun, also bleib ganz ruhig."
Doch da hatte er die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn kaum hatte er sich erhoben, da sprang Beastman schbon auf ihn zu. Beide stürzten sie zu Boden und als Beastman einen der Knöpfe, die sich auf der Konsole, die Spector an seinen Handgelenkschoner hatte, berührte, verschwanden beide in einem seltsamen violetten Blitz.
Kurz darauf erwachte Tri-Klops aus seiner Bewustlosigkeit und wunderte sich, seinen primitiven Genossen nicht vorzufinden.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 24.11.2012, 20:15:16
Panthors Instinkt hatte ihn nicht enttäuscht. Er witterte seinen Herren deutlicher denn je, doch in den vertrauten Geruch mischten sich unbekannte Düfte, wie sie eigentlich nur von Toten stammen konnten. Irritiert drehte sich der schwarze Leopard im Kreis. Rattlor hielt nur noch mühsam das Gleichgewicht.
Das hohle Geraune fuhr ihm durch Mark und Bein. Zombies!  Neben den Drachen die einzigen Wesen, die seinem Volk gefährlich werden konnten.
Panthor hielt wieder Inne. Der rote Snake nutze die Pause, um sich rasch den Bau von Snake Moutain durch den Kopf gehen zu lassen. Den direkten Weg zu nehmen, wäre sein sicherers Ende... Die Kanalisation! Ein ekelhafter, aber sicherer Weg, zu Hss und seinen Kameraden vorzudringen und die Überlebenen erstmal in einen der Kerker in Sicherheit zu bringen. Rattlor wusste um die schweren Eisengitter, selbst Zombies würden mehrere Stunden brauchen, sie zu überwinden. Auffordernd stieß der General seine Füße in die Flanken von Skeletors Reittier. Doch Panthor war, ganz Katze, überhaupt nicht gewillt, sich auch nur in die Nähe des schmutzigen Wassers zu bewegen. Wieder drehte er sich im Kreis. "Du verfluchtes Mistvieh! Ich werde dich lehren, zu gehorchen!" donnerte Rattlor und versuchte, die Raubkatze mit einer weiteren Dosis Schlangengift gefügig zu machen. Kein guter Gedanke! Gerade, als er zum Biss ansetzen wollte, erschall Skeletors irres Lachen. Kein Zweifel, der Knochenkopf genoss es, seine Feinde leiden zu sehen und endlich mal auf der Siegerseite zu stehen. Der Triumph wäre vollkommen gewesen, wäre es He-Man anstelle von Hss gewesen. Phantor zögerte keine Sekunde. Mit einer raschen Seitwärtsbewegung beförderte er seinen Reiter in das nächste Schlammloch und sprang freudig maunzend seinem Meister entgegen. Falls der Knochenkopf noch so etwas wie Zuneigung empfinden konnte, so waren es Evil-Lyn und Panthor, die sie erhielten. Nur diese beiden konnten sich deshalb Freiheiten herausnehmen, die für jeden anderen tödliche Folgen hatten...

Rattlor rappelte sich auf. Vielleicht war es besser so, die Katze hatte ihm ja nicht viel genutzt. Er scharrte einen Haufen Laub beseite,  öffnete das rostige Gitter, das darunter lag und stieg mit zusammengekniffenden Nüstern in die Kanalisation von Snake Montain herab. Mochten ihm die Götter helfen, dass er seinem Gebieter und dem Rest seines Volkes helfen konnte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 24.11.2012, 21:32:50
So grausam General Rattlor gegen seine Feinde vorging, so groß war seine Solidarität mit dem eigenen Volk. Ein Grund dafür, warum er den Verräter Khan bis aufs Blut hasste. Verrat war in Rattlors Augen die größte Sünde, die jemand begehen konnte. Der General schwamm durch die kalte grau-braune Brühe und unterdrückte dabei tapfer den aufsteigenden Würgreiz. Es gab wahrhaftig größere Vergnügen, als im Abwasser der Dämonen zu schwimmen!
Der rote Snake lauschte, bis er dem Kampflärm nah war. Hss und Tung Lashor wehrten sich immer noch hartnäckig gegen die lebenden Leichen, die von Skeletor immer wieder zu neuen Angriffen aufgestachelt wurden. Der General überlegte kurz, dann bewegte er sich in Richtung des nächstes Abwasserschachtes. Leise, in einer Frequenz, die nur für Schlangen hörbar war, zischte er den Kämpfern zu:"Rückzug! Rückzug! Bewegt euch hierher!"
Tung Lushor horchte auf und gab Hss ein Zeichen. Der König der Schlangen holte wie aus dem Nichts eine Blendgranate hervor, so dass Skeletor für einen Moment unfähig war, seine Zombie-Armee zu dirigieren. King Hss, Tung Lashor und Snake Face schafften es, sich mit ein paar Schlangenkämpfern zum Gully durchzuringen und hineinzusteigen. Rattlor atmete kurz auf. "Meister, den Göttern sei Dank, Ihr seid in Sicherheit. Kommt mit zum alten Kerker. Dort haben wir eine Weile vor Skeletors Leuten Ruhe und können den Kampf erneut planen." "Einen Weile, aber nicht für immer! Irgendwann spürt uns der Knochenkopf auf, der kennt sich hier genauso gut aus wie du", gab einer der Soldaten zu bedenken. "Ihr tut, wie Rattlor euch befiehlt!", zischte King Hss. "Danke, mein General! Ich werde Euch reich belohnen, wenn wir hier lebend herauskommen." Die kleine Armee der Snakes schwamm rasch hinter Rattlor her. "Warum kennst du dich eigentlich hier so gut aus?", erkundigte sich Tung Lashor leise. "Lange Geschichte, die willst du nicht hören", fertigte ihn der General ab, während langsam die Schmerzensschreie der noch oben verbliebenen Snakes verhallten. Sie wurden für das Überleben von King Hss geopfert, die Zombies kannten keine Gnade.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 24.11.2012, 21:47:58
"Haben wir überhaupt eine Chance gegen diese Hohlköpfe?", erkundigte sich Snake-Face verzweifelt, nachdem er sich mit seinen Leuten in einem der Kerker verbarrikadiert hatte. "Doch. Mit Feuer. Zombies kann man verbrennen," sinnierte Rattlor. King Hss nickte zustimmend. Snake Face begriff nicht.
"Was nützt uns das? Glaubst du, die Drachen verbinden sich mit uns? Nachdem wir ihre Nistplätze geplündert haben? Nie und nimmer!"

King Hss Gesicht umspielte ein kaltes Lächeln. Er schaffte es, selbst im nassen, schmutzigen Zustand eine unheimliche Aura um sich zu verbreiten:"Wer sagt, dass sie es freiwillig tun? Es gibt da Mittel und Wege..." Welche er meinte, da lies Hss seine Gefolgschaft erst Mal im Unklaren.


Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 27.11.2012, 13:07:46
Auf dem Weg zum Kommandenten bemerkte Enya, wie Teela mehrmals verlegen an ihrem Haar herumnestelte. Die bevorstehende Begegnung mit He-Man machte sie offenbar nervös. "Was hälst du von Adam?", fragte das dunkelhaarige Mädchen seine Kameradin. "Fisto glaubt, dass er ein nichtsnütziger Feigling ist und viele meiner Leute denken ähnlich. Mein Vater meint, Adam wird unterschätzt und wird uns nochmal richtig überraschen, wenn seine Zeit gekommen ist.", wich die Leiterin der Wache aus. Enya schüttelte den Kopf:"Das wollte ich nicht wissen. Was denkst DU?" Die Rothaarige antwortete nicht gleich. "Adam ist halt Adam. Er hat nie um etwas kämpfen müssen, hat alles immer zugesteckt gekriegt. Ich glaube, das hat ihm nicht gutgetan.
Marlena hat ihn viel zu sehr verwöhnt, und ich glaube, Vater tut das ebenfalls. Früher habe ich immer gedacht, er hätte lieber einen Sohn gehabt, so wie sein Freund König Randor. " Teela hielt inne und sagte plötzlich mit hartem Gesichtsausdruck:"Wenn du Adam liebst, dann kannst du ihn haben! Die kurze Zeit, die wir nach dem Abschluss zusammen waren, das war doch bloß Kleinmädchenkram! Ich war bloß neugierig, wie es ist, einen Mann zu küssen, und bei Adam habe ich das geringste Risiko gehabt, Ärger mit Vater zu kriegen! Der Prinz ist mir völlig egal." Die dunkelhaarige Kriegerin schwieg. Die Kameradin hatte sie während der Rede nicht angesehen und eine leichte Röte durchzog ihr Gesicht. Teela hatte gelogen, aus welchen Gründen auch immer.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 09.03.2013, 17:55:02
Skeletor war  zunächst mehr als zufrieden. Seine Armee kämpfte bedingungslos und grausam, sie hatte nichts zu verlieren, anders, als ein lebendiger Soldat. Effizient und gefühllos, was wollte man als Kriegsherr mehr von seinen Untergebenen verlangen. Jahrelang hatte er verloren, immer und immer wieder, jetzt wendete sich das Blatt endich. In einer kurzen Fantasie sah sich der Höllenfürst im Zobelpelz, Evil-Lyn in einem engen Seidenkleid an seiner Seite und Randor, voller Demut, zu seinen Füßen. Doch es war niemand da, mit dem er hätte seinen Triumph teilen können. Der Rausch, in den sich Randors älterer Bruder versetzt hatte ließ nach. Seine Zombies räumten mechanisch die Überreste der gefallenden Schlangenkrieger weg. In Skeletor begann sich ein Gefühl zu regen, dass er so noch nie gekannt hatte. Unbehagen. Wie sah der Planet zur Zeit aus, den er erobern wollte? Was hatten die Drachen übrig gelassen, mit welchen Rivalen hatte er noch zu kämpfen? Lebte das Königspaar überhaupt noch? Zu anderen Zeiten hätte er Tri-Klops um die nötigen Informationen bitten können. Seine neuen Kämpfer jedoch waren zwar bedingslos gehorsam, doch ihnen fehlte die Fähigkeit, eingene Ideen zu entwickeln.
Die Zombies interessierte das Schicksal von Eternia herzlich wenig. Es war auch nicht möglich, den Sieg mit ihnen gemeinsam auszukosten. Das Skelettgesicht war mächtiger als je zuvor und gleichzeitig einsamer als er es sich jemals hätte vorstellen können. Erst ein ihm nur zu gut bekanntes Brüllen ließ ihn aufhorchen. Panthor? Wie war das möglich?
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 09.03.2013, 18:11:59
Ram-Man war ein Stück hinter seinen Leuten geblieben, um ein wenig zu verschnaufen. Bei langen Märschen war sein Gewicht hinderlicher als er zugeben wollte. Er war zwar troztdem recht gewandt und sportlich, doch seine Kondition war nicht immer die beste. Der Rammschädel nahm seinen großen Stahlhelm ab und wischte sich die Schweißtropfen von der Stirn, als neben ihm ein unheimliches, hellgrünes Licht erstrahlte. Erschrocken nahm der massige Krieger ein schwebendes Wesen war, in etwa so groß wie Orko, doch mit einer furchteinflößenden Ausstrahlung. Der Kämpfer versuchte, sich seinen Schrecken nicht anmerken zu lassen. "Orko? Bis du das? Warum hast du dich hierhier gebeamt? Brauchen Adam und Teela Hilfe?" "Schweig, Fettsack! Du wirst bald alle Hilfe brauchen, die du kriegen kannst!", keckerte das Wesen mit einer unangenhem hohen Stimme. Empört sah sich Ram-Man den vermeintlichen Trollaner an. Witze über sein Gewicht schätze er gar nicht. Der Anblick des Wesens verschlug ihm die Sprache. Gestalt und Größe hatten Ähnlichkeit mit Orko, doch dieses Wesen war grün und schuppig. Große, orangerote Augen glühten in seinem Gesicht, es entblößte lange Fangzähne. Eher sich der schergewichtge Mann versah, riss der Orko-Verschnitt ihm zwei tiefe, blutende Wunden in den Oberarm. Der Kämpfer brüllte vor Schmerz und Schreck auf und im selben Augenblick war das Wesen verschwunden. Das letzte, was Ram-Man wahrnahm, war ein Stück von einem Amulett, das orangefarbend leuchtete.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 09.03.2013, 18:24:42
"Rammy, du musst einfach besser aufpassen! Wir haben genug mit den Leuten zu tun, die sich im Kampf verletzen und können niemanden gebrauchen, der zu ungeschickt ist und sich zum Schlafen in einen Dornenbusch niederlegen will!" Genervt blickte Clamp Champ seinen Kameraden an. Es war nicht das erste Mal, dass Rammy sich mit seiner Tollpatschigkeit in Schwierigkeiten brachte. "Das waren keine Dornen! Das war dieser kleine Dämon, der wie Orko aussah. Er hat mich geibissen und..." Weiter kam der Rammschädel nicht. "... und dann bist du aufgewacht, hast gemerkt, dass du mal wieder eingepennt bist und dir diese Geschichte ausgedacht. Eins kann ich dir jetzt schon versprechen: Wenn wir mit diesem Kampf fertig sind, wird dein Sportpensum verdoppelt und der Schweinebraten gestrichen", fauchte sein Vorsetzter. Der massige Krieger musterte verstohlen seine zwei tiefen Kratzer. Sie konnten tatsächlich auch von Dornen stammen. Und Orko würde ihn nie absichtlich verletzen. Vielleicht hatte er sich tatsächlich alles nur eingebildet.

Mit schlechtem Gewissen rückte Ram-Man seinen Helm gerade und folgte Clamp Champ zurück zur Truppe.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 14.03.2013, 17:43:20
Wie graue Schatten glitten die Baumreihen an Adams Fenster vorbei, während sie Richtung Wüste in die Abenddämmerung fuhren. Ihre Gruppe hatte sich auf mehrere Transporter verteilt und Adam saß mit einem schnarchenden Cringer auf der Rückbank und sah gedankenverloren aus dem Fenster.
Er ließ die letzten Stunden noch einmal vor seinem inneren Auge Revue passieren, die seltsame grünhäutige Frau, die ihm ein weiteres Zauberschwert für eine ihm fremde Frau überreicht hatte, die seine Schwester sein sollte, die Vision, die er von der ehemaligen Sorceress Koduk Ungul erhalten hatte und ihm die Richtung wies, wo er diese Frau finden konnte. Dann seine Rückverwandlung von He-Man in Adam, um Stratos zu retten und damit auf He-Mans Kraft zu verzichten, bis das verschwundene Castle Grayskull wieder zurückgekehrt war. Dann dieser seltsame Fremde, der sich Dor-Lek nannte und vorgab, ein Freund zu sein. Adam traute ihm nicht. Eine seltsame Aura ging von Dor-Lek aus, die bei Adam ein ungutes Gefühl in der Magengegend auslöste. Dann das seltsame Zusammentreffen auf dem Dorfplatz, erst seine Mutter mit ihrer Begleiterin Celice, dann Teela und Rio Blast mit Trap Jaw und natürlich Enya. Die Ausdrücke auf den Gesichtern von Teela und Enya, als sie sich so unverhofft wiedersahen, schmerzten ihn sehr. Teelas Gesichtszüge waren nur ganz kurz entglitten, aber den Hass, den Adam in diesem flüchtigen Moment erkannte, hatte ihn doch sehr erschrocken. Enyas Blick verriet immer noch tief sitzendes Bedauern, was ihn ebenfalls traurig werden ließ. Er hatte zwar nie die tiefen Liebesgefühle für Enya, wie er sie für Teela immer noch hatte, aber er hatte sie trotzdem immer als sehr gute Freundin angesehen. Er ballte die Faust, als er an die Vergangenheit dachte und die alten Gefühle kochten in ihm wieder hoch. Er wusste, dass der verdammte Spector damals dahinter gesteckt haben musste, doch hatte er es nie beweisen können. Er hörte wieder Duncans Versuche, ihn aufzumuntern, indem er meinte, dass Teela sich schon wieder einkriegen würde und er dann mal mit seiner Tochter reden würde. Aber Teela hatte ihm nie verziehen und ihn soweit wie möglich auf Distanz gelassen, wie es ging, um zumindest nach außen den Schein zu wahren, es würde eine Art kollegiale Freundschaft zwischen ihnen herrschen.  Wie sehr wünschte er sich jetzt Teelas Nähe, wieder mit ihr vereint zu sein, ihr endlich alles zu erzählen, doch hatte ihm die eine Sekunde gereicht, um in ihrem Gesicht zu erkennen, dass es wohl für immer ein unerfüllter Wunschtraum bleiben würde.
He-Man, dachte er und er verabscheute den Gedanken, der sich in ihm formte. Als He-Man könnte ich vielleicht Teelas Herz zurück erobern. Sie darf nur nie erfahren, dass ich He-Man bin. Ich lebe diese Lüge schon so lange als Adam, da könnte ich es auch bestimmt andersherum als He-Man leben. Nie wieder Adam sein. Aber was wäre dann mit seinen Eltern? Er hatte immer gewollt, dass sie auf ihn als Adam stolz sein würden. Was wäre, wenn Adam mit einem mal verschwinden und nie wieder zurückkehren würde? Könnte er, um Teelas Liebe zurück zu erlangen, seine Familie im Stich lassen? Und es fiel ihm wieder der Bericht von Rio Blast über seinen Vater und Duncan ein. Vielleicht würde er seinen Vater nie wieder sehen und dieser Gedanke war fast nicht auszuhalten. Ebenso seine Mutter, die ebenfalls fast gestorben wäre und nur durch Glück gerettet worden war. Dieser Trap Jaw lief jetzt immer noch frei herum, da er das Durcheinander auf dem Dorfplatz ausgenutzt hatte, um sich heimlich aus dem Staub zu machen. Seine Eltern müssten genauso fühlen, wenn er sie ohne Abschied verließe. 
Hin- und hergerissen in seinen Gedanken sah Adam in die Richtung, in der Snake Mountain lag und beobachtete am dunkler werdenden Himmel, wie sich unheilvolle Wolken zusammenbrauten. Ob es wohl ein natürliches Unwetter werden wird oder ob der alte Knochenkopf wieder eine Teufelei ausheckte? Adam überlegte noch, als ihr Transporter abrupt bremste und zum Stehen kam.
„Was ist los, Stratos?“ fragte Adam noch etwas verwirrt aus seinen Gedankengängen gerissen.
„Ich hab keine Ahnung, die Wagen vor uns haben urplötzlich angehalten.“
„Sehen wir mal nach.“ schlug Adam vor und öffnete die Tür, während ihn ein verschlafener Cringer ängstlich ansah.
Vom hinteren Wagen kamen Rio Blast, Teela, Celice und Marlena angelaufen.
„Adam, was los?“ fragte die Königin.
„Ich hab keine Ahnung, Mutter, aber solltest du nicht besser wieder in den Transporter gehen, falls Trap Jaw hier noch rum läuft.“
„Da könntest du dich gleich mitanschließen.“ erwiderte Teela an Marlenas statt mit befehlendem Ton.
Adam ballte die Faust, doch Marlena ging einfach forsch vorweg.
„Jetzt lasst uns doch erst mal schauen.“ war ihr einziger Kommentar und als sie alle zu der kleinen Gruppe von Enya und ein paar Soldaten, die aus dem Dorf mitgekommen waren, sahen sie den Grund ihres abrupten Stehenbleibens.
Eine kleine Gruppe versperrte ihnen mit gezückten Waffen den Weg. Vorne in der Mitte schien die Anführerin zu stehen, eine junge, blonde Frau, die vom Prinzen von Eternia dringend gesucht wurde.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 21.03.2013, 22:43:16
Trap Jaw allerdings, sollte keine Gefahr mehr für die Gruppe aus Calveren sein. Zwar hatte er darauf spekuliert, einen nach dem anderen in einem unbeobachteten Moment hinterrücks zu überrumpeln, doch als sich seine Opfer mit einigen Soldaten mit den Transportern davon machten, konnte er nicht mehr Schritt halten. Nach einigen Kilometern verlor er sein Ziel aus den Augen und blieb allein in der Wildnis zurück.
"Verdammte Masters.", dachte er sich. "Dieses mal seid ihr mir entkommen, doch wartet nur ab."
Verärgert sah er sich um und versucht, sich ein Bild von der Umgebung zu machen und die Himmelsrichtungen zu bestimmen.
"Ich muß nach Snake Mountain zurück.", war sein erster Gedanke. Seit dem Angriff auf den zerstörten Palast hatte er niemanden mehr von seinen Leuten gesehen. Der letzte war Tri-Klops gewesen, doch dieser war sicherlich schon auf der Suche nach ihm. Oder vielleicht nicht ? Hätte er nur seinen Kommunikator bei sich, doch den hatte ihm der Waffenmeister abgenommen. Woher sollte Tri-Klops also wissen, wo er nach ihm suchen sollte ?
So blieb ihm also nichts anderes übrig, als sich zu Fuß durch zuschlagen.
Eben noch in Gedanken, Flog eine Kreatur nur ein paar Meter über ihn hinweg. Er erschrak und konnte auf die Schnelle nicht genau erkennen, um was es sich handelte, doch er glaubte, erkannt zu haben, dass dieses Wesen noch jemanden in den Armen trug.
"Vielleicht Buzz Off oder Stratos ?", ging es Trap Jaw durch den Kopf. "Ein Grund um Nachzusehen wäre es allemal."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 26.03.2013, 13:58:03
Langsam legte sich die Dämmerung über den zerstörten Palast von Eternos. An einer der noch stehenden Palastmauern, die etwas Schutz zumindest suggerierten, brannte ein Feuer, um das sich Orko und seine neuen Begleiter aus der fremden Welt gesetzt hatten.
Nachdenklich beobachtete Moss Man die Gruppe. Konnte er ihnen trauen? Konnte er sie um Hilfe bitten? Der unbekannten Frau, welche er zusammen mit Veena abseits in einem Quartier der Wachen, welches noch stand, versteckt hielt, ging es mit jeder Minute schlechter. Veenas Kraft war am Ende, sie konnte nicht weiter in den Geist der Unbekannten eindringen und seine eigene Magie konnte ebenfalls nichts ausrichten. Er war ein Gott des Waldes, der die Pflanzen verstand und beherrschte, obwohl er es nie so ausdrücken würde. Er verstand es eher so, dass er die Pflanzen um Hilfe bat, wenn Gefahr drohte. Doch die Menschen waren ihm in der Hinsicht völlig fremd und entzogen sich seinen Fähigkeiten.
Was also konnte er unternehmen? Wen sollte er noch um Rat fragen? Orko? Er hatte ihn damals, als er aus seiner Heimat auf Eternia gelandet war, Richtung Eternos geschickt. Daher kannten sie sich. Auch die Heldentaten, die er zusammen mit He-Man begangen hatte, waren ihm nicht verborgen geblieben, geschweige denn, wer He-Man war. Waren sie doch oft genug im Immergrünen Wald aktiv gewesen. Aber was war mit den Übrigen? Sie waren ihm völlig fremd. Sie schienen nichts Böses im Schilde zu führen, aber wie sicher konnte man im Moment schon sein?
Nichtsdestotrotz musste er eine Entscheidung treffen und so ließ er ein paar, seiner stärksten Pflanzenranken um das Quartier entstehen, um auf eventuelle Angriffe vorbereitet zu sein und trat dann ans Feuer heran.
„Moss Man! Wie schön, dass du wieder da bist. Ich hatte schon Angst, du hättest uns verlassen.“ Orkos hohe Stimme drückte große Erleichterung aus, während ihn die anderen mit neugierigen, teils misstrauischen Blicken musterten.
„Ich war nicht weit fort von euch.“ begann der Waldgott.
„Drüben in einem der Kasernenräume liegt eine kranke Frau, welche ich hierher brachte, in der Hoffnung, wir würden hier Hilfe finden.“ setzte er ohne Umschweife fort.
„Als ich euch ankommen sah, musste ich erst sicher gehen, dass ihr keine Gefahr dar stellt und ich euch vertrauen kann.“
„Und kannst du uns vertrauen?“ unterbrach ihn Sea Hawk in herausforderndem Ton.
„Ich bleibe weiterhin misstrauisch, aber Orkos Anwesenheit spricht für euch und da ich nicht länger warten kann, habe ich keine andere Wahl, momentan.“
Sea Hawk sah ihn weiterhin herausfordernd an und Moss Man merkte, dass seine Anwesenheit den Anführer der Piraten nicht glücklich machte, doch die Frau, die sie Angela nannten, erhob sich und sprach: „Du kannst uns vertrauen. Zeige uns das Versteck und meine Freundinnen und ich werden versuchen, deiner Begleiterin zu helfen.“
Er wusste nicht, was es war, aber Moss Man spürte, dass es Angela ehrlich meinte und so nickte er und führte sie zum Versteck.
Er hörte hinter sich, wie Sea Hawk Befehle gab, dass seine Männer wachsam sein sollten und sich ebenfalls der Gruppe anschloss. Es gefiel dem Waldgott zwar nicht, aber er hatte jetzt Wichtigeres zu beachten und er hatte ja selbst ebenfalls Vorkehrungen getroffen, die genug Schutz bieten sollten.
Moss Man betrat als Erster den Raum und Veena blickte ihn mit müdem Gesichtsausdruck an. Moss Man glaubte zu erkennen, dass ihre durchsichtige Gestalt noch etwas weniger sichtbar geworden war und ihr leichtes Schimmern, welches den dunklen Raum bei seinem Verlassen erhellt hatte, war fast vollständig erloschen.
„Ich habe Hilfe mitgebracht. Wie geht es ihr?“ fragte Moss Man und blickte besorgt auf die vor ihm liegende Frau, die vor ihm fiebrig und ohne Bewusstsein auf dem Boden lag.
„Nicht gut.“ antwortete die erste Hüterin von Schloss Grayskull, während sie interessiert die Gestalten beobachtete, die nach und nach den Raum betraten.
„Das Fieber steigt und ich finde einfach keinen Zugriff auf ihren Geist oder ihr Erinnerungsvermögen. Meine Kräfte sind erschöpft. Es tut mir leid.“
„Du musst dich nicht entschuldigen, du hast getan, was du konntest. Es war ihre Entscheidung.“
„Aber vielleicht wäre sie nicht so krank geworden, wenn ich nicht…“
„Die Sorceress!“ wurde Veena mit einem mal von Orko unterbrochen. „Das ist die Sorceress!“ Orko flog aufgeregt näher.
„Orko, bist du dir absolut sicher?“ Veena und Moss Man sahen den kleinen Trollaner erwartungsvoll an.
„Ja, Moss Man, absolut. Das ist die Zauberin von Schloss Grayskull. Was ist mit ihr passiert? Wie kommt sie hier her? Sie ist doch zusammen mit dem Schloss verschwunden.“
Während sich Angela und ihre Gefährtinnen langsam näherten, um Teelana in Augenschein zu nehmen, erklärten Moss Man und Veena mit kurzen Worten, wie sie in ihre jetzige Lage gekommen waren.
Erst da erkannte Orko Veena, welche er bis jetzt nur von Bildern und Gemälden aus Schloss Grayskull kannte.
„Ihr seid die erste Sorceress.“ stammelte er. „Wenn Ihr hier seid, ist dann der Geist von König Grayskull auch hier.“
Bei der Erwähnung ihres Gatten, bekam sie einen traurigen Gesichtsausdruck.
„Ja, kleiner Orko, aber wir wissen nicht, wo er sich im Moment aufhält. Ich hoffe, dass er bald zu uns zurückkehrt.“
„Könnt ihr helfen?“ lenkte Moss Man mit seiner Frage an Angela die Aufmerksamkeit wieder auf Teelana.
„Wir können es versuchen. Wir haben auf Etheria einen ähnlichen Zauber, wie ihr ihn schon versucht habt. Ich kann euch anbieten, Veena, dass wir es gemeinsam noch einmal versuchen, in ihren Geist einzudringen. Zusammen mit der magischen Kraft meiner Gefährtinnen hier könnten wir eine Chance haben, ihren Geist zu befreien und somit auch ihren Körper wieder genesen lassen.“
„Also gut, dann lasst uns keine Zeit verlieren.“
Angela, Frosta, Castaspella und Madame Razz bildeten einen Kreis um die liegende Teelana und Veena, während Moss Man, Orko, Bromm und Sea Hawk im Hintergrund das Geschehen beobachteten.
Die Frauen von Etheria hatten die Augen geschlossen, sich an den Händen gefasst und murmelten eine alte, magische Beschwörungsformel, welche dem Waldgott völlig unbekannt war.
Er konnte beobachten, wie sich von Angelas Körper eine Silhouette löste, die genauso durchsichtig wie Veena. Die beiden Geistergestalten sahen sich an, fassten sich an den Händen und tauchten in den Körper der bewusstlosen Zauberin ein.
Und dann herrschte Stille und für die Zurückgebliebenen hieß es jetzt nur noch, zu warten und zu hoffen…
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 28.03.2013, 20:04:06
"King Hsss ?" Khans Stimme überschlug sich fast, so überrascht war er von der Antwort des Spinnenmenschens.
"Aber,...wie kann das sein ?"
"Seit Skeletor verschwunden ist, laufen die Dinge hier aus dem Ruder, mein lieber Khan.", hauchte Webstor."Du weißt ja, ich bleibe lieber für mich allein, doch nun wäre es mir doc angenehmer, wenn der Knochenkopf zurückkommen würde."
Der Snakeman hatte Webstor nur begrenzt Gehör geschenkt, denn in seinem Kopf überschlugen sich die Gedanken.
Warum ist King Hsss Herr in Snake Mountain ? Wo waren die Truppen Hordaks und wie zum Teufel sollte er nun diesen Weber loswerden ? Webstor war schlau und schnell, das wußte er. Aber vielleicht würde es ihm doch gelingen, ihn auf seine Seite zu ziehen. Webstor wußte ja schließlich nicht, dass Khan nun für Hordak arbeitete.
"Was schlägat du nun vor, Webstor ?"
"Nun, wir haben zwei möglichkeiten. Entweder, wir verlassen diesen verfluchten Berg, oder wir versuchen ihn von den Schlangen zu befreien. Ich habe mich in den Zellentrackten etwas umgesehen und einigen von unseren "Mitstreitern" die Türen geöffnet. Wir könnten uns ihnen anschließen, falls sie es geschafft haben."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 07.04.2013, 21:11:51
Titus erinnerte sich weiter an die  vergangenen Ereignisse. Odiphus kam längere Zeit nicht mehr aus der Höhle heraus. Gerade, als sich der magere Palezzinaner entschloss, nach seinem Freund zu suchen, lief ihm dieser sichtlich aufgeregt entgegen. Ohne Fisch! "Titus, hilf mir! Das ist DIE Gelegenheit, dass man uns im Dorf endlich respektiert! Nun komm schon!" Der Freund zögerte. Odiphus geniale Einfälle endeten normalerweise in irgendeinem Schlamassel. Dann folgte er der Aufforderung des Freundes doch. Er durchquerte die Höhle und gelangte zu einem weiterm Ausgang. Prüfend stellte das Pelzwesen die Ohren auf. Palezzianer waren die einzigen Wesen, die diese Gegend gefahrlos passieren konnten, da sie drohende Steinschläge sehr früh wahrnehmen. Ein stumpfes Stöhnen zerriss die Stille. Titus wandte den Kopf und erblickte einen menschlichen Soldaten, der unter einem Haufen Steinen begraben war. Der Mann blutete stark und war mehr tot als lebendig. Wahrlich kein schöner Anblick! Odiphus hatte bereits begonnen, den Kämpfer auszugraben. "Komm, hilf mir!", forderte er seinen Kameraden auf. "Wir bringen ihn zu Teelana!" Titus begann seinerseits die Steine aus dem Weg zu räumen. "Warum sollen wir ihn ins Dorf bringen? Wäre es nicht sinnvoller, ihn bei einer Menschensiedlung abzuliefern?" Der zukünftige Stinkor verdrehte die Augen. "Er hat versucht, unser Dorf niederzubrennen. Doch ich habe ihn in einem heldenhaften Kampf besiegt, und du bist mein Zeuge, klar?" Titus blickte zweifelnd auf den Soldaten. Er war ziemlich groß und kräftig. "Das glauben sie dir nie im Leben."

Der Freund grinste. "Beweise mir das Gegenteil! Der hat ziemlich was auf den Schädel gekriegt, falls er überlebt, wird er sich nicht erinnern können! "
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 08.04.2013, 15:03:19
Eisig blies der Schneesturm in den nördlichsten Regionen Eternias. Die Flocken fielen so dicht, dass man die Hand vor Augen nicht sehen konnte. Jeder normale Mensch wäre hätte das Unwetter nicht lange überlebt.
Doch Sharella war kein normaler Mensch. Jedenfalls nicht mehr. Einst war sie Prinzessin in ihrem Dorfe gewesen, die schnellste und stärkste Kriegerin ihres Stammes. Ihr Herz hatte einem Jüngling namens Grey gehört, körperlich schwach, aber scharf im Geiste und mit einem guten Herzen. Sie hatten ihre gesamte Jugend verbracht, doch eines Tages war er verschwunden. Ohne Grund. Ohne Abschied. Am selben Tag entschied ihr Vater, der Stammesfürst, dass sie den König heiraten sollte. Sie erinnerte sich wieder an diesen unheilvollen Tag der Zeremonie, wie sie hoch oben auf der Königspyramide stand und von allen begafft wurde und den Verrat ihres Gemahls, als er sie im Inneren dem Schlangengott opfern wollte und sie sich im letzten Moment befreite und ihn selbst opferte.
Ihre Knöchel knackten, als sie bei diesen Erinnerungen ihren Schlangenstab, den sie damals an sich nahm und in den folgenden Kriegen gegen die Schlangen, mit denen sich ihr Gemahl damals heimlich verbündet hatte, eingesetzt hatte, fest umklammerte.
Während der Kriege hatte sie in den Zauberer He-Ro eine Liebe gefunden, doch auch diese Liebe blieb unerfüllt, denn er starb und sie war wieder allein.
Seines Andenkens wegen hatte sich darauf eingelassen, die Hüterin der Schwerter der Macht zu werden, doch den Preis, den sie zahlte, hatte sie unterschätzt.
Kein Tag war vergangen, an dem sie nicht an Grey oder He-Ro dachte und die zahlreichen Kämpfer, die sie auswählte, gingen ebenfalls und ihr Herz verbitterte immer mehr.
Jetzt hatte sie das Schwert dem rechtmäßigen Erben übergeben. Sie hätte erlöst werden müssen, wie man es ihr damals versichert hatte. Erlöst von den quälenden Erinnerungen. Erlösung und vielleicht die Hoffnung, in einer jenseitigen Welt wieder mit Grey vereint zu sein. Doch nichts war geschehen. Sie hatte das Schwert übergeben, ihre Aufgabe war erfüllt, doch sie war immer noch hier. Immer noch hier mit ihren Erinnerungen, ihrem Schmerz. Was sollte sie noch tun? Was konnte sie noch tun? Wer könnte ihr die Antworten geben? Schloss Grayskull, der Sitz der Zauberin war verschwunden, dass konnte sie spüren.
Also hatte sie sich Richtung Norden aufgemacht, zur geheimen Zitadelle, in der sie damals ihre Kräfte und ihren Auftrag entgegen genommen hatte.
Und hier stand sie nun. Die grüne Göttin. Vor der mächtigen Zitadelle, eingebettet in einer weißen Wüste.
„Ich verlange Einlass.“ rief sie dem riesigen Monster aus Eis und Stein entgegen, doch nichts geschah.
„Lasst mich eintreten. Ich habe ein Recht darauf. Ich verlange die Einhaltung eurer Versprechen, die ihr mir damals gegeben habt. Ich habe meinen Teil erfüllt, jetzt erfüllt den Eurigen.“
Wieder Schweigen, das Heulen des Sturmes war das Einzige Geräusch weit und breit.
„Ihr verdammten…“ kam es Sharella über die Lippen und Tränen bildeten sich an ihren unteren Augenrändern. Sie bemerkte nicht, wie ihr Schlangenstab anfing, zu vibrieren. Ganz leicht, aber spürbar.
„Kehr um, Kriegergöttin. Hier wirst du nur Unglück finden.“
Sharella blickte auf und erkannte, wie sich eine Gestalt aus den Schatten vor der Zitadelle löste und in ihr Blickfeld trat.
„Zodac.“ Entfuhr es ihr. Sie erkannte den Cosmic Enforcer, der schon des Öfteren mal in der Vergangenheit ihren Weg gekreuzt hatte, nicht immer zu ihren Gunsten.
„Was wollt ihr hier? Was habt ihr hier zu schaffen?“ Sie hatte kein gutes Gefühl in seiner Gegenwart und sah in misstrauisch an.
„Ich versuche Euch vor einer Dummheit zu bewahren, welche ganz Eternia vernichten könnte. Ich bitte Euch, Kriegergöttin, kehrt um.“
„Warum sollte ich umkehren? Ich habe ein Recht darauf hier zu sein. Ihr wisst sehr genau, welchen Packt ich damals zum Wohle Eternias eingegangen bin. Welchen Preis ich bezahlt habe. Jetzt fordere ich meinen Preis ein. Was kümmert mich noch Eternia? Ich habe lange genug für Eternia gelitten. Ihr solltet es selbst am besten wissen, Zodac! Und warum überhaupt sollte ich Euch trauen? Ihr habt in der Vergangenheit oft genug bewiesen, dass Ihr nicht unbedingt die vertrauenswürdigste Person seid, Cosmic Enforcer!“
Die letzten Worte spie Sharella förmlich vor Verachtung ihrem Gegenüber entgegen und Ihre Abneigung trug sie deutlich zur Schau.
„Ihr wisst, dass ich dem Gleichgewicht des Universums diene. Ich bin zu Neutralität verpflichtet. Gut oder Böse sind für mich gleich zu behandeln. Ein persönliches Interesse für eine Seite verfolge ich nicht.“
„Genauso wenig wie Euch einzelne Schicksale interessieren. Genauso wenig hat Euch MEIN Schicksal zu interessieren, Zodac, also macht den Weg frei, wenn Ihr noch weiter Eurer Ordnung dienen wollt.“
Und Sharella erhob ihren Stab zur Kampfpose und je länger sie so dastand, desto stärker fing er an zu vibrieren.
Immer stärker summte ihre Waffe und jeder Muskel ihres Körpers war angespannt, bereit, einen Angriff ihres Gegenübers, dessen Mine sie aufgrund seines Helmes nicht lesen konnte, abzuwehren, als plötzlich eine ihr bekannte Stimme, welche aus einer anderen Zeit, ja, aus einem anderen Leben, stammte, aus ihrer Konzentration riss.
„Aber, aber, ich bitte euch. Es ist doch nicht nötig, dass hier Blut vergossen wird.“
Sharellas Blick erkannte zwei Gestalten, welche sich langsam näherten und je mehr sie die Gestalten wahrnahm, desto deutlicher wurde es, dass sie sich nicht getäuscht hatte.
„Eldor.“ kam es ihr über die Lippen. „Aber, wie ist das möglich?“
„Ja, mein Kind, ich bin es. Es ist schön, dich nach so unendlich langer Zeit wieder zu sehen.“
Der alte Mann sprach mit freundlicher Stimme und sah sie mit ehrlichem Blick an.
„Aber wie könnt ihr noch leben?“ Sharella konnte ihre Überraschung immer noch nicht unter Kontrolle bringen.
Aber noch bevor Eldor antworten konnte unterbrach ihn Zodac wütend:
„Halt lieber deinen Mund und verschon uns mit deinen Lügen. Du hast schon genug Unheil angerichtet. Wieso bist du überhaupt hier?“
„Nun, unsere letzte Begegnung war ja eher kurzer und überraschender Natur und für mich verlief sie auch nicht so ganz zufriedenstellend. Ihr habt Euch da in Dinge eingemischt, die Euch nichts angingen und wie ich sehe, versucht Ihr es schon wieder, indem ihr meinem alten Mündel versucht, ihr Recht auf Antworten zu verwehren.“
„Eldor, was geht hier vor? Was hat das alles hier zu bedeuten und warum seid ihr hier? Warum seid Ihr noch am Leben?“ Sharella stand immer noch in Kampfpose und wusste nicht so recht, was sie von der ganzen Sache halten sollte.
„Sharella, mein Kind, Ihr habt damals nie erfahren, wer ich wirklich war, als ich mich um Euch gekümmert habe. Und Genaueres werde ich Euch zu gegebener Zeit erklären, aber zuerst einmal sollten wir hier aus dieser eisigen Kälte raus. Also Zodac, wenn Ihr so freundlich wärt und uns den Weg frei machen würdet.“
„Niemals! Kehrt um, alle miteinander. Dies ist kein Ort, der für einen von euch bestimmt ist.“
Zodac zog seinen Blaster und machte sich ebenfalls kampfbereit.
„Ich werde die Zitadelle betreten und mein Recht einfordern, Zodac, und niemand wird mich davon abhalten. Macht den Weg frei.“
„Tut mir leid, Zodac, aber ich werde Sharella unterstützen. Ich habe mich vor sehr langer Zeit dazu verpflichtet, sie zu beschützen und bedaure es zutiefst, diese Aufgabe so lange versäumt zu haben. Also tretet jetzt besser freiwillig zur Seite oder es wird böse für Euch enden.“
„Das ist Wahnsinn, lasst ab…“ Zodac versuchte verzweifelt, seine Widersacher von ihrem Plan abzubringen, doch in diesem Moment stürmte die grüne Göttin mit einem markerschütternden Angriffsschrei auf ihn los. Er konnte dem Angriff nur mit einem beherzten Sprung zur Seite ausweichen, doch ihm wurde augenblicklich klar, dass er versagt hatte.
Sharellas Wut war ins unermessliche Gewachsen und sie hatte jedwegige Geduld verloren. Sie hatte ein Recht auf Antworten, ein Recht auf Erlösung und niemand würde sich ihr jetzt noch in den Weg stellen. Sie setzte Zodac nach, nachdem er ausgewichen und deckte ihn mit Schlägen ihres Schlangenstabes ein, denen er nur mit Mühe ausweichen konnte. Sie durfte ihn nicht dazu kommen lassen, seinen Blaster gezielt gegen sie einsetzen zu können. Sie ließ grad eine weitere Angriffskombination auf den Cosmic Enforcer niederprasseln, als hinter ihr eine gewaltige Druckwelle den Boden erschütterte und sie und ihren Kontrahenten von den Füssen riss.
„Zodak.“ entfuhr es Zodac.
„Vater, ich hoffe, ich komme nicht zu spät.“
„Nicht im geringsten.“
Ein dunkelhäutiger Krieger, ähnlich wie Zodac gekleidet mit einem Kampfstab bewaffnet war wie ein Komet hinter den beiden Kämpfenden eingeschlagen und stand jetzt kampfbereit zwischen Sharella und Zodac auf der einen und Eldor und Spector auf der anderen Seite.
„Darf ich vorstellen, mein Ziehsohn und Nachfolger in meiner Position hier auf Eternia, Zodak.“
„Das wird auch nichts ändern.“ zischte Sharella, versetzte Zodac mit ihrem Stab einen mächtigen Schlag in die Magengrube, so dass er seine Waffe fallen ließ und ging dann zum Angriff gegen den Neuankömmling über. Dieser konnte mit seinem eigenen Stab die Schläge der Kriegergöttin wesentlich leichter parieren und auch selbst Akzente im Angriff setzen, so dass sich dieser Kampf wesentlich ausgeglichener gestaltete, als der gegen Zodac.
Zodac, noch schwer mitgenommen, hatte indessen seine Waffe wiedergefunden und versuchte nun, Sharella mit einem Schuss außer Gefecht zu setzen, doch durch die schnellen Bewegungen konnte er nicht sicher zielen und lief Gefahr, seinen eigenen Sohn zu erwischen. Doch dann schaffte es sein Nachfolger auf Eternia eine kurze Unaufmerksamkeit Sharellas und landete einen harten Schlag, der sie zurücktaumeln ließ. Jetzt hatte der Cosmic Enforcer freie Schussbahn, um Sharella zu betäuben, und wollte gerade abdrücken, als sich etwas Heißes, Brennendes um sein Handgelenk wickelte. Er blickte überrascht auf und sah Spector, der plötzlich neben ihm stand und seine Laserpeitsche um sein Handgelenk geschlungen hatte. Er zog mit einem kurzen, festen Ruck und Zodacs Hand fiel mit dem Blaster in der Hand zu Boden. Ungläubig sah Zodac seinen Armstumpf an, doch nur einen Sekundenbruchteil später erloschen seine Augen, als Spector in einer weiteren Bewegung mit dem rechten Arm zustieß und eine aus seinem rechten Arm hervorschnellende Energieklinge durch den Hals des Cosmic Enforcers schnitt. Mit einem gurgelnden Röcheln sackte Zodac in sich zusammen und blieb reglos liegen.
Zodak, der gerade im Begriff gewesen war, Sharella den entscheidenden Hieb zu versetzen, hielt mitten in der Bewegung inne und sah entsetzt, wie sein Stiefvater tot im Schnee lag. Zu spät erkannte er, welch fataler Fehler sein Zögern darstellte, den die grüne Göttin nutzte ihren Vorteil sofort aus und schlug zu. Zodak verlor seinen Stab und taumelte, sie wollte gerade nachsetzen, als ein Schuss ertönte und Sharella mitten in der Bewegung wie erstarrt stehen blieb. Zodak war augenblicklich Tod, getroffen von einem Blasterschuss in den Kopf. Ohne ein weiteres Geräusch fiel er wie sein Vater in den Schnee. Spector stand da wie eine Statue und ein einzelnes Rauchfähnchen stieg aus dem Lauf seiner Waffe empor und verlor sich im Schneegestöber.
„Ich hatte ihn besiegt.“ stammelte sie. „Warum habt ihr das getan. Ein Schlag und er wäre außer Gefecht gewesen.“
„Glaubt mir, Sharella, es war nötig.“ Eldor trat an sie heran und sprach mit ruhiger Stimme.
„Er hätte alles versucht, um uns daran zu hindern, unsere Ziele zu erreichen. Glaubt mir, es ist besser so.“
„Aber…“ Sharella konnte ihre Verwirrung nicht in Worte fassen, sie hatte schon viele Kämpfe und blutige Schlachten erlebt, aber von Verbündeten so überrumpelt zu werden, war ihr neu.
„Vertraut mir und kommt, es ist an der Zeit, dass du deine Antworten erhälst.“
Und immer noch sichtlich verwirrt folgte die grüne Göttin ihrem alten Mentor und seinem Gefährten. Als sie vor dem Tor standen, holte der Alte ein unter seinem braunen Mantel ein altes Buch hervor, öffnete es und sprach in einer für Sharellas Ohren fremden Sprache eine scheinbar magische Formel. Während sie dastanden schien es, dass der gewaltige Schneesturm, in dem sie sich befanden, immer noch mehr an Kraft zunahm. Der Wind heulte und peitschte die herabfallenden Schneemassen wütend um die drei Gestalten, doch so sehr er sich auch anstrengte, konnte er ihnen scheinbar nichts anhaben, da sie völlig unbeeindruckt stehen blieben.
Endlich schien Eldors Beschwörung Früchte zu tragen, denn neben dem Getöse des Windes konnte man jetzt auch ein Knarzen und Ächzen vernehmen und langsam öffneten sich die gewaltigen Tore der Zitadelle und nach Ewigkeiten betraten wieder Menschen das Innerste. Sharella folgte noch immer verwirrt über das kurz zuvor Geschehene, aber ihre Neugier und ihr Wunsch nach Antworten waren zu groß und so ignorierte sie auch das beständige Vibrieren ihres Schlangenstabes, welcher ununterbrochen in ihrer Hand summte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 08.04.2013, 19:58:20
Der alte Zauberer drehte sich zu Spector um. "Gut, dass du zu mir zurück gekommen bist, um mich zu warnen."
Spector nickte ihm nur kurz zu und ließ die letzten Stunden in seinen Gedanken noch einmal Revue passieren.

Eben noch in Snake Mountain von Beast Man attackiert, wurden beide Kämpfer durch Raum und Zeit geschleudert.
Skeletors Knecht hatte unbeabsichtigt die Tasten an Spectors Armkonsole betätigt und mußte nun wohl oder übel die Reise durch die Zeit antreten.
Beide bemerkten zuerst nicht, dass sich die Festung Skeletors verlassen hatten und rangelten auf dem Boden, doch Beast Man bemerkte als erster die Veränderung.
Er hielt in seiner Bewegung inne und schaute verdutzt drein. "Moment mal. Das ist nicht Snake Mountain. Wo sind wir hier ?"
Nun sah sich auch Eldors Schützling um. Sie standen auf freier Fläche. Der Boden schien verkohlt, der Himmel war behangen mit schwarzen Wolken und Asche wehte durch die Luft. Es herrschte eine düstere Atmosphäre, die selbst Beast Man die Nackenhaare sträuben ließen.
"Ich bin mir nicht sicher.", antwortete Spector. "Aber dort hinten scheint eine Art Turm zu stehen. Vielleicht sollten wir unsere Fehde für einen Moment vergessen und uns das mal ansehen. Was meinst du Beast Man ?"
Der Pelzige Beast Man schnaufte. "Na schön. Aber nur solange, bis ich weiß was hier vor sich geht, ab dann kann ich für nichts garantieren." Der Lieutenant nickte und sich machten sich auf, in Richtung des vermuteten Turmes.
Doch es war kein Turm, den sie vorfinden sollten. Es war eine Statue von undenkbarer Größe. Eine furchteinflößende Gestallt, zum Triumpf die Faust gen Himmel gestreckt, stand sie dort als Mahnmal für alle, die sich ihm wiedersetzen sollten.
Ehrfürchtig blickten Spector und Beast Man in die Höhe, während sie langsam weiter gingen. "Dort !", stieß Beast Man Spector an. "Am Fuße der Statue."
Sie erblickten eine Person, die auf dem Boden kauerte, sie war mit einer Fußfessel an den steinernen Sockel geschmiedet.
"Ich wußte, dass ihr kommt.", sagte die Person. "Ich wußte zwar nicht wann, aber ich wußte es."
"Wer bist du ?" "Du bist mir erst vor kurzem begegnet Spector. Für mich waren es jedoch Jahrzehnte. Ich bin Zodac."
"Zodac.", sprach Spector voller erstaunen aus. "Was ist passiert ? Was ist das hier für ein Ort ?"
"Das hier, ihr Unwissenden, ist Eternia. Oder viel mehr, was Horde Prime davon übrig gelassen hat. Das dort oben ist er übrigens. Das einzige Gesicht, neben meinem, was man auf diesem Gottverlassenen Planeten noch sehen kann."
"Was willst du damit sagen ?", warf der Knecht Skeletors ein.
"Das dies hier das Ende ist. Das dunkle Zeitalter und ich bin auf alle Ewigkeit dazu verdammt es zu durchleben.
Ich hätte Sharella am Leben lassen müßen. Ab diesem Zeitpunkt lief alles aus dem Ruder. Jeder käpfte nur noch für sich. Es war ein leichtes für die Horde, die vereinzelten Gruppen zu dezimieren, die sich gegenseitig selbst geschwächt hatten."
Der Kosmische Magier blickte zu Boden und es herrschte Stille.
"Du mußt mich an diesem Fehler hindern, Spector !", rief er plötzlich." Eldor war doch nicht so töricht, wie ich vermutete. Und du, Beast Man, mußt deinem Herrn sagen, dass er sich fügen muß, um Eternia nicht ins verderben zu stürzen. Kannst du dir das merken ?"
"Ja, ich denke schon.", brummte Beast Man und kratze sich den Kopf.
"Und du, Spector ?" "Ja, aber wie soll ich dich aufhalten ?" "Dir wird schon etwas einfallen. Drück einfach nur auf den blauen Knopf auf deiner Konsole und ihr werdet an euren Ausgangsort versetzt. Nun geht !"

"Ich hoffe, ich habe das richtige getan, Eldor.", sagte Spector. "Wenn Zodac es von dir so gewollt hat, können wir damit das schlimmste verhindern.", bestätigte der Alte.
"Mögen die Götter seiner Seele gnädig sein. Ich hoffe nur, dass Beast Man die Sache nicht vermasselt."
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 27.07.2013, 22:01:16
Adora und Shadow-Weaver erstarrten beide gleichzeitig. Eine Woge weiblicher Zaubermacht war deutlich zu spüren. Adoras Hände begannen förmlich zu glühen. "Mutter, was ist das?", rief He-Mans Schwester irritiert. "Kommt das nur von diesem Bergpony?" Hordaks ehemalige Gefährtin schüttelte den Kopf.
"Unsere Schwestern vollenden ihr Werk. Alle Magierinnen stehen im Verbund, egal ob gut oder böse, egal welchem Herren sie dienen und welchen Planeten sie bewohnen. Für mich war das Spüren dieser Macht auch ein Schock, aber sei unbesorgt. Sobald unsere Schwestern ihr Werk vollendet haben, wird sich dieses Gefühl legen." Adora war wie im Trance. "Sie rufen mich! Sie wollen, dass ich ihnen helfe! Ja, ich komme! Ich werde sie heilen!" Die Prinzessin Eternias ließ von dem Pony ab und spazierte wie hypnotisiert auf einen Abgrund zu. Wie ein Raubtier schoss Bow vor und riss das Mädchen zurück- gerade noch rechtzeitig. Ein paar Steine polterten metertief in die Schlucht. Erst jetzt kam Adora zu Besinnung. Die Stimmen in ihrem Kopf verstummten. Sprachlos starrte sie ihren Retter an. Es wäre so einfach gewesen. Bow hätte sie nur fallen lassen brauchen, dann wäre die Rebellion bequem ein gutes Stück weiter gekommen. Warum zum Teufel hatte er sie gerettet?

Der rothaarige Bogenschütze erwartete keinen Dank. Ihn schien etwas anderes zu interessieren. "Du wusstest nicht immer, das du einen Zauberin warst?
Wer hat dich dazu gemacht? Hast du dich deshalb mit diesem Tyrann Hordak verbündet?"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Motuwahn am 30.07.2013, 17:32:00
Kurzzeitig verschwamm Angelas Blickfeld als sie zusammen mit Veena in Teelanas Geist eindrang. Als sich ihr Blick wieder schärfte, erkannte sie eine bizarre Welt voller verzehrter  Formen und Farben. Sie schienen zu schweben und Angela erblickte unter sich soetwas wie ein Meer und Strand. Sie blickte Veena fragend an.
„Wir dürfen nicht getrennt werden“, bekam sie als Antwort, „die Gefahr, dass wir uns in Teelanas Geist für immer verirren, wäre zu groß. Ich selbst hätte es bei meinem ersten Versuch fast nicht geschafft.“
„Es ist alles so seltsam hier. Woher sollen wir wissen, wohin wir müssen und was werden wir vorfinden?“
„Ich habe eine ungefähre Vorstellung der Richtung, Angela. Ich kann etwas Böses spüren, welches Teelanas Geist gefangen hält und uns diese Verzehrte Realität aus ihren Erinnerungen als Welt präsentiert. Wer oder Was es ist, vermag aber selbst ich nicht zu sagen. Es ist sehr mächtig hier, allein war ich zu schwach und es wird immer stärker.“
„Dann lass uns keine Zeit verlieren.“
Auch wenn die Aussichten nicht die rosigsten waren, hatte Angela doch die Hoffnung, dass die Zauberin von Grayskull ihr bei der Suche nach ihrer Tochter helfen könnte und so schwebte sie hinter Veena her, als plötzlich ein riesiger Adler auftauchte und sie mit einem gellenden Schrei zu rufen schien.
„Sie Veena, es scheint, der Adler will, dass wir ihm folgen.“
„Ja, er scheint die Manifestation Teelanas ausserhalb von Schloss Grayskull zu sein. Vielleicht hat sie einen Weg gefunden, uns zu helfen. Komm, wir folgen ihm.“
Sie folgten dem majestätischen Vogel und Angela konnte unter sich einen Strand entdecken. Zwei Gestalten schienen einen leblosen Menschenkörper hinter sich her zu ziehen, doch sie flogen zu schnell, als das sie Einzelheiten erkennen konnte.
Dann sah sie ein Gebirge und einen Adlerhorst, wahrscheinlich gehörte er dem Adler, dem sie folgten, mutmasste Angela. Als sie näher hinsah erkannte sie ein Menschenbaby, doch schon waren sie vorbei.
So ging es noch einige Zeit weiter, in der sie seltsame Szenerien unter sich erkannte als sich plötzlich die Landschaft radikal änderte.
Alles wurde mit einem male karg und grau. Der Himmel war von einer dunklen Wolkendecke verhangen und die Landschaft unter ihnen bestand nur noch aus hartem Fels und Geröll.
„Wir kommen näher.“ Hörte Angela Veena sagen. „Ich kann es ganz deutlich spüren.“
Und tatsächlich, nachdem sie eine weitere Bergkette überflogen hatten, erblickten sie Schloß Grayskull.
Düster und unwirtlich lag es in da und  Angela spürte ebenfalls die gesichtslose Gefahr, die von dem alten Gemäuer ausging.
„Das ist Schloss Grayskull?“ fragte sie Veena.
„Ja, aber denke daran, es ist alles nicht so wie es scheint. Irgendjemand verzerrt die Erinnerungen Teelanas und formt sie für seine Zwecke um.“
Kaum hatte sie die Worte ausgesprochen, als ein tiefes und beängstigendes Lachen ertönte, welches von überall her zu kommen schien.
„Wenn haben wir denn da?“ Eine tiefe Stimme grollte die Frage in Richtung der Zauberinnen.
„Zwei verirrte Seelen in meinem Reich. Welch interessante Überraschung. Verschwindet!!!“
Das letzte Wort hallte in Veenas und Angelas Ohren und schmerzte unerbittlich in ihren Köpfen.
Veena fand als erstes wieder zu sich und rief Richtung Schloss: „Wer bist du, der diesen Geist unrechtmäßig besetzt helst? Verschwinde jetzt und wir lassen dich in Frieden ziehen.“
Wieder erscholl das tiefe Lachen.
„Ihr wagt es, mir gegenüber Forderungen zu stellen? Mir? Dem mächtigen Darkdream. Herrscher über die Dunkelheit und größter Alptraum der Schlafenden. Äußerst Amüsant. Ihr überschätzt euch. Ich hab euch schon einmal verjagt und nur, weil Ihr jetzt eine kleine Freundin dabei habt, glaubt Ihr, Ihr hättet eine Chance?“
„Veena, seht! Da unten am Turmfenster.  Da steht Teelana.“
„Ich sehe sie, sie versucht, Kontakt mit mir aufzunehmen. Ich kann ihre Präsenz spüren.“
„Hahahahaha, wie erheiternd.“ Darkdreams lachen dröhnte erneut in den Ohren der beiden Frauen.
„Ihr wollt es tatsächlich versuchen. Ihr vergesst dabei, dass eure Freundin, die ihr zu retten versucht, so einiges an Alpträumen und Grausamkeiten miterlebt hat und ich diese Erfahrungen mit größtem Vergnügen einsetzen kann.“
„Veena, kann Teelana uns helfen?“  In Angelas Stimme war die Angst vor dem, was kommen würde deutlich herauszuhören.
„Sie versucht uns zu warnen. Sie meint, wir sollten so schnell es geht umkehren, sonst würden wir für immer in ihrem Geist die Gefangenen von Darkdream sein.“
„Ganz recht meine Damen. Hier eine kleine Kostprobe.“ Und nachdem Darkdream zu ende gesprochen hatte, erklang plötzlich lautes Babygeschrei und steigerte sich zu einer unerträglichen Lautstärke, dass die beiden Zauberinnen glaubten, ihnen würden die Köpfe explodieren.
Angela krümmte sich in der Luft und hielt sich die Ohren zu, doch es half nichts. Mit aufgerissenen Augen sah sie sich panisch nach Veena um, welche sich ebenfalls die Ohren zu hielt, ihr aber mit eine Kopfbewegung deutete, weiterzufliegen.
Angela, die keinen klaren Gedanken fassen konnte, zwang sich unter größter Anstrengung, sich wieder Richtung Schloß aufzumachen.
„Ah, zwei Kämpferinnen.“ donnerte Darkdream. „Es wird mir eine Freude sein, euch beide zu unterwerfen und mir eure Kraft zunutze zu machen.“
Und mit sofortiger Wirkung wurde es totenstill. Kein Ton war mehr zu hören.
„Veena, was hat er jetzt vor?“
„Ich weiß es nicht Angella, aber wir müssen so schnell es geht das Schloß erreichen und Teelana befreien. Egal, was kommt, versprich mir, dass du es weiter versuchst, sollte mir etwas zustossen.“
Angella nickte, als ihre Aufmerksamkeit durch einen gellenden Schrei des Adlers Richtung Himmel gelenkt wurde.
„Das kann doch nicht…“ entfuhr es Angella und wich im letzten Moment den ersten Laserstrahlen aus.
Eine riesige Flotte angreifender Flugschiffe verdunkelte den Himmel und sie trugen das Symbol der Horde. Wäre der Anblick nicht schon erschreckend genug gewesen, erblickten Angela und Veena voller Grauen auf den zwei vordersten Schiffen zwei Gestalten auf den Dächern stehen. Die eine war in blau gehüllt und hatte einen furchtbar grinsenden Totenschädel als Gesicht. Die zweite Gestalt hingegen war den beiden Frauen bestens vertraut: Hordak.
„Schnell, Angela, wir dürfen uns nicht von der Angst lähmen lassen! Wir müssen weiter zum Schloß!“ Und wie, um Veenas Aussage zu untermauern, schwang sich der Adler mit lautem Geschrei den Angreifern entgegen.
„Er versucht uns Zeit zu verschaffen.“ Und diesmal fruchteten die Worte und Angella riss sich aus ihrer Erstarrung und jagde so schnell sie konnte dem Schloß entgegen, immer den Laserstrahlen der Hordegleiter ausweichend oder per magischen Schutzschild abwehrend.
Mit letzter Kraft schafften sie das Unmögliche und gelangten durch das Fenster in das Turmverließ Teelanas. Völlig erschöpft sanken sie vor der Hüterin des Schlosses auf die Knie und rangen nach Luft.
Teelana sah die beiden ungläubig an.
Zu Veena gewandt: „Ihr seht aus wie Veena, die erste Hüterin. Welch perfides Spiel hat sich Dark Dream jetzt wieder ausgedacht?“
„Wir sind wirklich“, antwortete Angela als erstes. „Ich bin Angela, Königin von Bright Moon von Etheria und dies hier ist Veena. Wir sind gekommen, um Euren Geist zurück zu holen.“
„Wir sind wirklich, Teelana“,  meldete sich jetzt auch Veena zu Wort, „aber wir haben keine Zeit für Erklärungen. Wir müssen…“
Draußen hörten sie erneut die Stimme Dark Dreams, während die Gleiter nun vor dem Schloß in der Luft schwebten.
„Ihr seit schwer zu erwischen. Meinen Respekt, aber nun, wo ihr Eure Freundin in Ihrem Gefängnis gefunden habt, wie wollt ihr entkommen? Glaubt ihr, sie könnte euch helfen? Da habt ihr euch aber getäuscht. Denn inzwischen ist meine Macht in ihrem Geist so stark, dass ich ewige Dunkelheit herrschen lassen kann und je länger diese Dunkelheit andauert, desto mehr magische Kraft geht von ihr auf mich über. Und sobald ich diesen Körper ausgesaugt habe, werde ich mächtig genug sein, ganz Eternia in ewige Dunkelheit zu hüllen. Doch um ganz sicher zu gehen, dass ihr nicht doch noch einen Fluchtversuch startet, werden meine treuen Diener, die ich dank der Erinnerungen eurer Freundin erschaffen konnte, euch ein kleines Schreckensfeuerwerk darbieten, wie ihr es noch nie zuvor erlebt habt.“
Und während Dark Dream in schallendes Gelächter ausbrach, sahen die drei Frauen, wie sich die Trugbilder von Skeletor und Hordak auf jeden freien Gleiter vermehrten und das ganze Schloß umstellten.
„Teelana, gibt es keine Möglichkeit mehr, diesem Wahnsinn einhalt zu gebieten?“ Angela war der Verzweiflung nahe, als sie in Veenas und Teelanas leere Gesichter sah.
„Wir brauchen eine Lichtquelle. Licht ist das einzige, was Dark Dream schwächt und aufhalten kann. Tageslicht, aber er ist zu stark geworden. Es tut mir leid, dass ihr wegen mir nun leiden müsst. Oh nein, dass kann er nicht tun…“ Bei den letzten Worten Teelanas entglitten ihre Gesichtszüge immer weiter und verwandelten ihr wunderschönes Antlitz in eine Maske des Schreckens, als sie aus dem Burgfenster sah.
Die Skeletor und Hordak Hologramme hielten mit einem mal schreiende Baby in ihren Armen, Skeletor ein Rothaariges und Hordak ein Blondes und ohne weitere Vorwarnung warfen sie die schreienden Säuglinge gleich Raketengeschossen gegen die Burgmauern, wo sie mit lautem Getöse explodierten. Gleich darauf erschienen neue Versionen der Säuglinge in ihren Armen und wieder schleuderten sie die winzigen Körper gegen die Mauern. Die Explosionen und das Babygeschrei waren ohrenbetäubend und ließen die drei Frauen fast wahnsinnig werden.
Teelana brach unter Tränen zusammen, hielt sich die Ohren zu und krümmte sich vor innerem Schmerz auf dem Boden. Jedwegige Souveränität, die sie als Sorceress so ausgezeichnet hatte, waren dem Wahnsinn ihrer dunkelsten Erinnerungen gewichen, die sie solange in ihrem Inneren verborgen hatte.
Angela und Veena versuchten fieberhaft, nicht ebenfalls dem Wahnsinn anheim zu fallen und überlegten angestrengt, wie sie sich aus dieser Hölle befreien konnten.
„Wir müssen unsere Kräfte bündeln, nur gemeinsam haben wir vielleicht eine Chance.“
Veena sah Angela durchdringend an und diese nickte.
‚Glimmer‘ dachte Angela und fand endlich einen Halt in ihren Gedanken.  Ich muss stark bleiben, es darf hier nicht einfach so zu Ende gehen, ohne dass ich weiß, was mit meiner Tochter geschehen ist.
Zusammen mit Veena hob Angela Teelana auf die Füße.
„Teelana!“ Veenas Stimme klang eindringlich.
„Teelana, hör mir zu! Wir haben noch eine Chance, wenn wir drei zusammenarbeiten, unsere Kräfte bündeln. Dann könnten wir stark genug sein, um einen Schutzschild aus Licht um uns herum aufzubauen. Teelana, bitte, wir schaffen es nur mit deiner Hilfe.“
„Fühl mich so schwach, was ist, wenn ich es nicht schaffe? Ich hab schon so viele enttäuscht. Es wäre unser Untergang.“ Teelana sah Veena hoffnungslos an, doch die erste Hüterin von Grayskull schien nicht bereit zu sein, ihre Nachfolgerin aufzugeben.
„Teelana, hör zu, ich werde euch führen. Ich weiß, dass ihr eine würdige Hüterin der Geheimnisse von Grayskull seit und egal, was in der Vergangenheit geschehen ist, Eternia braucht Euch jetzt mehr denn je. Lasst Euch nicht von diesen Trugbildern berühren, Teelana. Es sind nur Traumbilder, sie sind nicht real. Widersteht dem Wahnsinn und Dark Dream wird keine Macht mehr über Euch haben.“
Angela beobachtete die beiden Frauen und sah, wie die Worte Veenas Wirkung zu zeigen schienen. Teelana straffte sich, wischte sich mit einer Handbewegung die Tränen aus dem Gesicht und dann antwortete sie:
„Ihr habt Recht, ich hab mich von Dark Dream blenden lassen. Doch wie können wir jetzt noch entkommen? Er ist so stark geworden in meinem Geist, ich weiß nicht, ob ich noch genug Kraft habe, Euch und mich zu retten.“
„Wir haben keine andere Wahl, wenn wir hier bleiben, hat er schon gewonnen.“ Setzte Veena nach und Teelana nickte.
Sie streckte ihre Hand nach Angela aus und die drei Zauberinnen bildeten einen Kreis, als sie sich alle an die Hände fassten. Angela spürte die Energie, die von Teelana und Veena ausging, durch sie hindurch fließen und auch aus ihr selbst heraus wurden noch einmal alle Kraftreserven mobilisiert.
Ein Lichtschein bildete sich in der Mitte des Kreises und wuchs stetig an, bis er die Frauen komplett umhüllt hatte. Sie sahen sich an und wußten, dass sie sich vielleicht in den sicheren Tod begaben. Dann hoben sich ihre Körper langsam in die Höhe und sie flogen durchs Turmfenster ins Freie.
Sofort mussten änderten die vielen Hordak und Skeltor Klone ihr Ziel und warfen ihre tragischen Geschosse in Richtung Lichtkugel. Die Zauberinnen konnten nur mit Mühe ausweichen, doch das Licht ihres Schutzschildes schien die Babys verblassen zu lassen. Wurden sie dennoch getroffen, waren es nur kleinere Erschütterungen. Diese zogen aber dennoch mit jedem grausigen Aufprall etwas Energie, dass konnte Angela ganz deutlich spüren.
„Schnell!“ Auch Veena spürte die langsam wachsenden Erschütterungen.
„Solange wir das Licht aufrecht erhalten können, können sie uns nichts tun. Wir müssen so schnell wie Möglich den Weg zurück finden.“
Verzweifelt auf der Suche flogen sie durch die Reihen der Gleiter und es wurde immer schwieriger, der grausamen Torpedierung auszuweichen. Selbst Zoar, welcher immer wieder versuchte, einzelne Babys abzufangen, konnte die steigende Zahl der Treffer nicht verhindern.
Und dann geschah das Unvermeindliche, die Gleiter hatten sich inzwischen um die drei zusammengezogen und ließen nun einen gigantischen Hagelsturm auf sie niederregnen. Während ihr Lichtschild immer schwächer wurde, sahen sie noch entsetzt, wie Zoar getroffen wurde und mit einem letzten Schmerzensschrei in die Tiefe stürzte.
„Wir haben versagt, alle Hoffnung ist dahin. Glimmer, es tut mir leid.“
Hoffnungslos sah Angella dem immer kleiner werdenden Punkt, welcher bis eben noch der stolzeste Vogel gewesen war, den sie je gesehen hatte.
Bei dem Gedanken, ihre Tochter nie wieder zu sehen und sie vielleicht sogar in Gefahr schwebend zurück lassen zu müssen, rann ihr eine Träne über die Wange, als mit einem mal ein blendend weißer Lichtstrahl sie und ihre beiden Mitstreiterinnen einhüllte.
„Bei der Göttin.“ kam es von Teelana, und zugleich sahen sie nach oben und sahen schemenhafte Bewegungen, so schnell, dass sie nur als Schatten zu erkennen waren.
Die Bombardierung hatte schlagartig aufgehört und als sich ihre Augen an das helle Licht gewöhnt hatten, erkannten sie, dass es sich um zwei Gestalten handelte, die mit ungeheurer Geschwindigkeit von Gleiter zu Gleiter sprangen und diese mitsamt ihren grausamen Piloten zerstörten.
Der eine schien eine blaue Ritterrüstung zu tragen, sein rotes Cape und der rote Kamm auf seinem geschlossenen Visier wehten bei seinen Bewegungen. In seinen Händen hielt er ein Schwert und einen Morgenstern, welche rot leuchteten und nur als schattenhafte Schemen zu erkennen waren.
Sein Begleiter war eine noch viel seltsamere Erscheinung. Er schien einen ebenfalls blauen Brustpanzer zu tragen, seine Arm- und Beinbekleidung schien aber ein gelb-schwarz-gestreiftes Muster zu haben. In seiner rechten Hand hielt er eine Laserpistole während er mit einem Schild in der Linken die Angriffe der Gleiter abwehrte.
Das seltsamste an ihm war aber sein Kopf. Anstatt eines solchen besaß er eine Art überproportional große Strahlenwaffe oder…Angela überlegte…eine Kamera? Sie wollte ihren Augen nicht trauen, doch es schien eine Kamera zu sein. Es war schwer, die beiden zu betrachten, da sie sich mit unglaublicher Geschwindigkeit durch ihre Gegner schlugen und nichts als Trümmer und Explosionen zurück ließen. War ein Gleiter vernichtet , sprangen sie zum nächsten.
„Jay!“ hörte Angella den blauen Ritter rufen.
„Jay! Ich seh sie. Sie sind dort drüben. Schnell.“
„Alles klar, Sir. Bin schon auf dem Weg.“ kam von der anderen seltsamen Gestalt als Antwort und in einem weiteren Explosionsgewitter sah Angella, wie sich die beiden Gestalten in ihre Richtung bewegten.
Angellas Gedanken rasten. Wer waren diese seltsamen Retter, woher kamen sie, was wollten sie von ihnen? Waren sie Freunde oder Feinde? Aber warum sollten sie ihnen helfen, wenn sie nicht Freunde wären? Sie mussten Freunde sein, sie mussten einfach…
„Meine Damen, ich hoffe, es geht Ihnen gut.“
Die kecke Stimme des Kamera-Kopf-Mannes, seine Stimme klang zumindest männlich, riss Angella aus ihrer Gedankenwelt und sie starrte ihre beiden Retter, welche sich auf einem Gleiter direkt neben ihnen befanden, an.
„Ja, wir sind unverletzt aber am Ende unserer Kräfte. Alleine können wir diesem Alptraum nicht mehr entfliehen. Wenn ihr Freunde seit, dann lasst uns keine Zeit verlieren.“
Veenas Stimme klang hoffnungsvoll, aber drängend und Angella bemerkte jetzt erst, dass Teelana immer schwächer wurde und immer mehr durch sie und Veena in der Luft gehalten werden musste, als dass sie noch selber schweben konnte.
„Natürlich meine Damen, seit Ihr in der Lage uns zu folgen, wenn wir eine Bresche schlagen werden?...Jay, pass auf!“
Ein Laserstrahl zischte knapp an Jay vorbei, doch dieser feuerte ohne zu zögern direkt zurück und der getroffene Gleiter stürzte mit rauchendem Triebwerk in die Tiefe.
„Das war knapp“, war Jays Antwort, „wir sollten wirklich zusehen, hier schleunigst zu verschwinden.“
„Ich werde bleiben.“ keuchte Teelana. „Ich kann nicht mit euch zurück.“
„Aber warum, Teelana? Warum?“ Angella wurde wütend. Sie hatten all diese Strapazen aufgenommen und nun, wo sie kurz vor der Rettung standen, sollte alles umsonst gewesen. Das konnte und wollte sie nicht akzeptieren.
„Wir helfen dir, wir tragen dich hier raus.“
„Nein, wenn ich euch folge, werde ich meinen Körper verlieren. Ich hatte gehofft, euch helfen zu können, um wieder zurückzukehren. Jetzt habt ihr Hilfe und könnt ohne mich zurück. Ich muß hier bleiben, sonst werde ich nur ein Geist ohne Kraft sein.“
„Aber wenn ihr hier bleibt, werdet ihr gegen Dark Dream verlieren. Er ist zu stark für Euch, Teelana. Kommt mit und wir finden einen Weg, ihn von außerhalb zu besiegen und Euch Euren Körper zurückzugeben.“
„Nein, Angella, es ist zwecklos.“ Veena, welche gesprochen hatte, sah sie durchdringend an.
„Teelana hat recht, würde sie gehen, hätte Dark Dream gewonnen und hätte endgültig  Macht, die er niemals erlangen darf. Geh mit unseren Rettern, ich werde hier bleiben und Teelana unterstützen. Wenn wir schnell handeln, ist Dark Dream vielleicht abgelenkt genug, dass wir eine Möglichkeit haben, ihn zu besiegen.“
„Veena, Ihr wärt für immer in meinem Geist gefangen, dass kann ich nicht von Euch verlangen.“ Teelanas Stimme wurde immer brüchiger.
„Für das Wohl Eternias, Teelana. Ich war die erste Hüterin Grayskulls. Ihr wisst, was von uns Hütterinnen verlangt wird. Selbstaufgabe bis zum Äußersten. Wenn es das Schicksal verlangt, werde ich bis zu Eurem Ende ein Teil von Euch sein, aber jetzt ist es noch nicht Zeit für Euch, zu gehen.“
Und nachdem Veena gesprochen hatte, nickte sie Jay zu, welcher daraufhin die immer noch fassungslose Angela am Oberarm packte und mit ihr und dem blauen Ritter an ihrer Seite davon eilte.
Sie sah die beiden Zauberinnen, wie sie sich an den Händen fassten und von neuem zu leuchten begannen und dann einen riesigen Schatten, der sich über ihnen formierte.
Ihr Kopf dröhnte inzwischen und sie schrie, schrie, dass sie umkehren sollten, sie müssten ihnen helfen. Der Schatten wuchs immer weiter und verschlang alles um sie herum, Veena und Teelana waren wieder von ihrem leuchtenden Schutzschild umhüllt und nun schien es, als würden die beiden miteinander verschmelzen. Doch der Schatten wurde immer größer und stülpte sich über die leuchtende Kugel. Angella sah mit Entsetzen, wie das von den Zauberinnen ausgehende Licht immer mehr verschluckt wurde.
„Helft ihnen, wir müssen umkehren.“ Sie zehrte und wehrte sich gegen den festen Griff wie ein kleines Kind. Und dann endlich war sie frei und raste so schnell sie konnte zurück.
„Verdammt, tu das nicht!!!“ Sie spürte ihre beiden Retter direkt hinter sich, wie sie die Gleiter, welche inzwischen nur noch teilnahmslos, Treppenstufen gleich, in der Luft schwebten, als Sprungbretter benutzten.
„Jay“, hörte sie den Ritter rufen, „du solltest deine Taschenlampe anknipsen.“
Und schon durchbrach ein heller Lichtstrahl die Dunkelheit, woraufhin Angella ihren Flug stoppte.
Ein qualvoller Schmerzensschrei ertönte aus Richtung des Schattens und nun sah Angella wieder das Licht ihrer Kameradinnen, welches an verschiedenen Stellen aus dem Schwarz durchbrach.
„Lange kann ich den Strahl nicht halten, Sir, nehmt sie und verschwindet.“
„Mylady, wir sollten jetzt wirklich gehen.“ erklang die freundliche, aber drängende Stimme des Ritters neben Angella.
„Wir haben getan, was wir konnten, jetzt sind Eure Freundinnen auf sich gestellt. Vertraut ihnen und ihrer Stärke. Kommt jetzt.“
Angella nahm die ihr entgegengestreckte Hand und folgte diesmal ohne Widerstand.
„Jay, kommt!“
„Gleich, Sir. Wartet nicht auf mich. Ein bisschen werde ich dem alten Bastard hier noch einheizen.“
Angella und der Sir flohen nun so schnell sie konnten und bald darauf war auch Jay bei Ihnen und sie sprangen ins Licht, welches die Rückkehr in die reale Welt bedeutete.
Benommen öffnete Angela die Augen. Sie brauchte einen Moment, um das Schwindelgefühl aus ihrem Kopf zu verbannen. Si e sah in die Runde aus Gesichtern, die um sie standen und erkannte auch ihre Retter, die ebenfalls langsam wieder zu sich kamen.
„Wie geht es dir, Kindchen?“ Madame Razz besorgte Stimme holte Angella vollends zurück in die Wirklichkeit.
„Danke, es geht schon. Noch etwas schwach. Aber sagt, was ist geschehen? Wie geht es Teelana und wer sind diese tapferen Männer, die uns geholfen haben?“
Angellas Blick wechselte beständig zwischen der noch liegenden Teelana, ihren Freunden und den beiden Fremden hin und her.
„Wenn ich uns kurz vorstellen darf,“ antwortete schließlich der blau gepanzerte Ritter, „dies ist mein Freund Jay und ich bin Sir…“
„Wir wurden geschickt, um Euch zu helfen, wie es scheint.“ unterbrach ihn sein Weggefährte. „So ganz genau wissen wir es auch nicht, aber es scheint zumindest, dass wir nicht ganz ungelegen gekommen sind.“ Plauderte der sonderbare Helmkopfmann vergnügt weiter.
„Diesem dunklen Schwachkopf hab ich es aber so richtig geben. Gegen meine Tageslichtprojektion konnte er nichts ausrichten. Ich hoffe, eure Gefährtinnen konnten sich durchsetzen, ich konnte es bei unserer überstürzten Rückkehr nicht mehr alles ganz genau erkennen oder aufzeichnen.“
„Aufzeichnen?“ Alle im Raum waren völlig überrumpelt und verwirrt von Jays Redeschwall.
„Mein vielsagender Freund hier,“ begann der Sir, „hat besondere Fähigkeiten. Unter anderem kann er seine Kämpfe aufzeichnen und Gegnern so ihrer Kraft berauben. Wir könnten es uns jetzt ansehen, aber wir sollten vielleicht erst mal nachschauen, wie es um Eure Freundin Teelana bestellt ist.“
Moss Man beugte sich über die noch immer bewusstlose Zauberin.
„Sie atmet jetzt ganz ruhig, das Fieber ist verschwunden.“ Und dann schlug die Hüterin von Schloß Grayskull die Augen auf.  Erst sah sie nur starr zur Decke, doch dann fing sie an, zu blinzeln und ein leises Stöhnen entfuhr ihr. Dann wanderten die Pupillen umher und sie bewegte ihren Kopf, um einen nach den anderen anzusehen.
„Sie wacht auf!“ entfuhr es Orko voller Freude. „Geht es Euch gut, Sorceress?“
Langsam erhob sich Teelana und sah etwas benommen in die Runde.
„Orko? Moss Man?“
„Ihr seit in Sicherheit, Teelana. Habt keine Angst. Könnt Ihr aufstehen?“
Moss Man stützte sie und half ihr, sich aufzurichten.
„Noch etwas wackelig, aber danke, es geht.“
„Sorceress, könnt Ihr Euch wieder an alles erinnern?“ Orko konnte seine Freude und Aufregung einfach nicht unterdrücken.
Teelana lächelte ein wenig.
„Ja, mein quirliger Freund, dank Eurer Hilfe bin ich von Dark Dreams Fluch befreit. Dank Euch, Angela.“
Und sie wandte sich an die Königin von Bright Moon.
„Dank Eurer selbstlosen Tat. Ich bedaure zutiefst, dass Ihr wegen mir in eine solch große Gefahr geraten seit.“
„Veena?“ Angella sah Teelana fragend an, unfähig, mehr zu sagen.
„Veena ist jetzt ein Teil von mir. Ihre Kraft ist mit meiner verschmolzen. Wir werden eins sein, bis meine Zeit gekommen ist. Zusammen mit Eurer Hilfe,“ und dabei sah sie auch Jay und den Sir an, „konnten wir Dark Dream besiegen. Meine volle Stärke werde ich erst wieder erreichen, wenn Schloß Grayskull zurück an Ort und Stelle ist. Solange werde ich als normaler Mensch mit Euch reisen müssen. Nur meine ursprünglichen Heilerfähigkeiten besitze ich im Moment. Nochmals vielen Dank euch allen hier. Und besonders natürlich auch Euch, Angella und Euch, Jay und Sir…?“
„Mylady, es war uns eine Ehre.“ Die Stimme des Ritters klang unter seinem Helm leicht verlegen.
„Mein Name lautet übrigens Sir…“
„Heilerfähigkeiten?“ wurde er von einer außer Atem klingenden Stimme unterbrochen.
Alle drehten sich in Richtung Eingang, von wo die Stimme kam.
„Nun denn,“ fuhr Sy-Klone fohrt, welcher einen alten, völlig verlumpten und mit unzähligen Wunden übersäten, bewusstlosen Mann auf seinen Schultern stützte, „einen Heiler könnten wir gerade sehr gut gebrauchen.“
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 21.09.2013, 21:09:50
Skeletor hatte sich nicht getäuscht. Dem Brüllen folgte ein Maunzen und Panthor setzte mit großen Sprüngen auf seinen Herren zu. Ganz nach Katzenart
reckte er sein Hinterteil nach oben und stricht dem Knochenkopf hingebungsvoll schnurrend um die Beine. Dem Dämonenfürtsten war sonst jegliches Leben gleichgültig, doch wenn es noch ein Wesen gab, dem er einen Funken Zuneigung entgegenbrachte, so war es diese Raubkatze. Jäh lernte der Herr des Bösen einen neuen Nachteil seiner Krieger kennen. Mehrere Zombies taumelten mit stumpfen Geheul auf den schwarzen Leopard zu. Die Raubkatze fauchte  entsetzt und  schlug mit der Pranke  nach  den Untoten,  doch die waren wenig beeindruckt und trieben Skeletors Haustier unbarmherzig gegen die Felswand. Der Höllenfürst zückte seinen Stab. Seine neue Macht nützte ihm nichts, er musste sich entscheiden: Sollte er einen Teil seiner neuen Armee zerstören oder seine Katze retten? Seine tumben Kampfmaschinen konnten zwischen Freund und Feind nicht unterscheiden...


In unmittelbarer Nähe grinste Webstor Kobra Khan an. "Was würdest du sagen, wenn wir beide zu Skeletor zurückkehren, hmm? Oder möchtest du lieber zu Hss zurück? Das wäre aber für einen kleinen Schleimer wie dich die schlechtere Wahl, der Schlangenkopp sieht im Moment ziemlich alt aus und ob er dich mit offenen Armen empfängt..." "Skeletor war immer mein wahrer Herr, ich habe mich nie als Diener von Hsss angesehen", versicherte der Nebelspucker ölig. Kham machte eine Kunstpause. "Unser geliebter Meister ist allerdings in einem Zeitkorridor verschollen, wie du weißt. Ich bin sicher, es wäre in Skeletors Sinne, wenn wir uns Hordak anschließen - nur um ihn zu überwachen, natürlich.

Webstor brach in heiseres Gelächter aus. "Wem willst du dich noch anschließen, Blindschleiche? Du würdest dich sogar an die Masters verkaufen, wenn die dich nehmen würden. Aber du irrst, Skeletor ist hier, du Diener dreier Herren! Also was ist? Kommst du mit mir?"
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: Cirenaj am 09.11.2013, 19:53:00
Tri-Klops beobachtete, wie die Schlangenmenschen von der untoten Armee Skeletors geradezu abgeschlachtet wurden. Ein leichter Ekel überkam den Ingenieur. Doch auch ein leichter Anflug von Hass und Abscheu gegen seinen Herren überkam ihn. Er mußte seinen Blick abwenden und versuchte ruhig zu bleiben.
"Und ?", fragte Mer-Man. "Was geht da draußen vor sich?"
"Tot, Verderben und Verrat.", gab Tri-Klops kurz von sich.
"Aber, was ist mit unserem Meister ?", wollte Clawful wissen.
Tri-Klops wollte seinen Kameraden nicht in die Augen schauen. "Ich weisss nicht, ob er noch unssser Meisster issst."
Verdammt, der abgebrochene Zahn veranlasste ihn jetzt auch noch dazu, zu lispeln. Auch der Kopf dröhne ihm immernoch.
"Was meint er damit, Mer-Man ?"
"Ich weiß nicht genau. Sei etwas konkreter, Tri-Klops. Warum soll er nicht mehr unser Meister sein ?", forschte der Herr der feuchten Tiefen nach.

Doch der Späher hörte schon gar nicht mehr zu. Die Kopfschmerzen wurden immer schlimmer. Er hielt sich den Kopf und aus irgend einem Grund suchte er mit seiner Zunge den Abgebrochenen Zahn.
War er nicht abgebrochen ? Er könnte schwören, dass er dort hinten auf dem Boden lag, doch in seinen Zahnreihen ließ sich keine Lücke finden. Zu seinem entsetzen fühlten sich die Zähne eher größer und spitzer an.
"He, Tri-Klops ! Was ist los?" Mer-Man berührte seinen Mitstreiter an der Schulter und wurde im selben Moment mit unglaublicher Kraft gegen die Wand geschleudert.
Mer-Man verlor das Bewusstsein und der übrig gebliebene Clawful starrte in ein schuppiges Gesicht mit spitzen Fangzähnen, das einmal seinem Kampfgefährten Tri-Klops Gehörte.
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 10.11.2013, 17:22:54
King Hss verfolgte das Geschehen in sicherer Entfernung, tief in den unterirdischen Gängen von Snake Mountain. In der Zwischenzeit war er wieder gesäubert und sann auf Rache. Er hatte den Skelettkopf nie leiden können, ebensowenig wie Hordak oder das niedrige Menschenpack, doch jetzt, wo er durch Skeletors Zombies Scharen seiner Kämpfer verlor, stieg sein Hass ins Maßlose. "Bringt mir Vipra! Sie hat doch überlebt, oder?" Die verbliebende Menge Schlangenmenschen teilte sich, Rattlor schob die Waffenmeisterin der Snakes zu seinem Gebieter vor. Demütig senkte die Ingeneurin ihr Haupt.
"Mein König, ich werde die grausamste Waffe gegen Skeletor und seine Schergen erstellen, die Eternia je gesehen hat..." Mit einer Kopfbewegung brachte Hss die Frau zum Schweigen. "Mit Sichererheit werden wir das. Aber nicht DU wirst diese Waffe entwickeln! Dir kommt nun eine andere Aufgabe zu." Die Stimme des Herrschers war nur noch ein Flüstern.  Vipra sah auf, in den Augen des Königs lag eine unmissverständliche Aufforderung. "Wir haben viele Männer verloren. Es wird Zeit, dass du deiner Bestimmung als Frau nachkommst!" "Aber mein König, wir haben nicht die Zeit zu warten, bis Eure Nachkommen herangewachsen sind," wagte Tung Lashor einzuwenden. "Zeit spielt keine Rolle. Es gibt ein Elixier, dass uns Reptilien in wenigen Stunden
die Kindheit überspingen lässt. Skeletors Affenmann kennt das Geheimnis! Bringt ihn zu mir, während Vipra und ich uns vereinigen!" Die Reptilienfrau schluckte. Ja, sie hatte sich oft ausgemalt, wie es wäre mit Hss zusammenzukommen. Doch ihre Träume hatten sich in den königlichen Gemächern des
Schlangenpalastes abgespielt, romantisch bei Kerzenschein. Dass es in den Katakomben von Snake Mountain passieren sollte, unter dem Druck ihrem Volk zu dienen, daran hätte sie niemals gedacht.

"Eine Frage noch Herr," wisperte die Waffenmeisterin. "Wer hat nun die Ehre, die neue Waffe zu entwickeln, wenn nicht ich?" Der Regent lächelte schmierig.  "Unser neuer Waffenmeister, mein Liebes. Der beste Mann, den wir kriegen konnten. Er wird hier bald auftauchen. Dann wird Skeletor sich noch wünschen, im Kerker der Masters zu schmoren, HAHAHAHA!
Titel: Re: Gemeinsames Werk
Beitrag von: bluecat9 am 26.10.2014, 19:22:31
Etwas abseits, auf einem einsamen Feld musste zwei weitere Wesen eine Entscheidung treffen. Whiplash hatte den Schwarzdrachen zur Landung gezwungen und wartete ungeduldig auf Daria. Heute musste sie sich entschließen, ob sie den Weg mit ihm zu Ende gehen wollte. Der Drachenkrieger musterte verstohlen die mächtigen Muskeln seines Reittieres. Ein schier unbesiegbares Wesen. So lange es ihm treu war, brauchte er nichts zu fürchten.
Die Tage seiner Knechtschaft waren gezählt, mit dieser "Waffe" brauchte er weder Hss, noch Skeletor noch He-Man zu fürchten.

Ein Knacken unterbrach seine Machtphantasien. Whiplash wirbelte herum und erkannte seine  Freundin im Brautgewandt! "Was soll das?,"würgte er ungläubig hervor. "Wir sehen uns jetzt das letzte Mal. Ich werde noch heute die Frau von Gerneral Volcan werden. Mein Vater und mein Bruder haben das Brautgeld bereits gezahlt," flüsterte Daria leise. Skeletors Krieger schüttelte den Kopf. "Nein. Das willst du nicht wirklich. Das kannst du nicht wollen!"

Der Mond warf silbriges Licht auf das Halbdrachen-Mädchen und lies sie schön und fast unwirklich erscheinen. "Ich muss es tun. Whiplash, du bist ein Verbannter. Du hast uns jede Chance genommen, du, mit deiner unbändigen Machtgier! Vater hatte unserer Verlobung bereits zugestimmt, da musstest du dich unbedingt diesem wahnsinnigen Knochenkopf anschließen!"

Whiplash atmetet zischend aus. "Daria, ich bin mit dem stärksten Wesen dieses Planeten verbündet. Komm mit mir, werde meine Königin! Wir brauchen uns nie mehr etwas befehlen zu lassen!"

"Was machst du, was passiert,  wenn dieser Drache begreift, wie stark er ist und dass er dir nicht gehorchen muss? Er ist ein irrsiniges Risiko, dagegen ist dein ehemaliger Meister ein Schmusekätzchen!", fauchte Daria leise. Offenbar hatte der Schwarzdrache etwas gehört. Scheu näherte er sich dem Pärchen.

"Verschwinde, bis ich dich rufe!," herrschte Wihplash das magische Wesen an, das sogleich den Kopf einzog und sich demütig trollte.

"Siehst du? Er gehorcht mir aufs Wort, ist so dumm wie stark. Wer sollte mich noch aufhalten?" Der grüne Krieger lachte höhnisch. Daria drehte sich um. Er hatte nichts verstanden. "Dann geh doch zu deinem bescheuerten General. Ich sehe ja, wie sehr du dich auf ihn freust, deine Augen leuchten ja förmlich, wenn du von ihm sprichst!", höhnte Whiplash hinter ihr her. "Ich brauche dich nicht, wenn ich der mächtigste Mann Eternias bin, dann kann ich jede haben. JEDE!"