He-Man.de31.07.2010

Ehapa

Ehapa Nr. 1/ 87

Ehapa Nr. 1/ 88

Ehapa Nr. 1 & 2/ 89

Ehapa Nr. 2/ 87

Ehapa Nr. 2/ 88

Ehapa Nr. 3/ 87

Ehapa Nr. 3/ 88

Ehapa Nr. 3/ 89

Ehapa Nr. 4/ 87

Ehapa Nr. 4/ 88

Ehapa Nr. 4/ 89

Ehapa Nr. 5/ 87

Ehapa Nr. 5/ 88

Ehapa Nr. 6/ 87

Ehapa Nr. 6/ 88

Ehapa Nr. 7/ 88

Ehapa Nr. 8/ 88

Ehapa Nr. 9/ 88

Ehapa Nr. 10/ 88

Ehapa Nr. 11/ 88

Ehapa Nr. 12/ 88

Info

Vorschaubild
Insgesamt 21 Hefte lieferte Ehapa in monatlichem Turnus für den deutschsprachigen Markt. Die Ausgaben mit jeweils zwei gleichlangen Abenteuern erschienen von 1987 an bis ins Jahr 1989. Ab Heft 89/ 5 wurde die erfolgreiche Reihe mit den New Adventures of He-Man fortgeführt: Fremde Helden aus der Zukunft nehmen He-Man und Skeletor mit sich. Die beiden Kontrahenten liefern sich ab dann den ultimativen Kampf um die Zukunft. Der mäßige Erfolg von Mattels neuer Spielfigurenreihe spiegelte sich aber auch im Absatz des Comics wieder. Ehapa konnte nicht mehr an den Erfolg der alten Hefte anknüpfen und stelle die Comicserie mangels Interesses nach wenigen Monaten ganz ein. Werbewirksam wurde in jeder Ausgabe auf einer Doppelseite das aktuelle Masters-of-the-Universe-Sortiment beworben.

Den allermeisten Ausgaben gelingt es in Hinblick auf die Einheit zwischen Plot und Zeichenstil zu überzeugen. Den einzelnen Geschichten liegen oftmals interessante und abwechslungsreiche Ideen zugrunde. Der Zeichenstil ist überwiegend dynamisch, die Charaktere finden ihre figurengetreue Abbildung.

Besondere Glanzlichter gelangen gerade dadurch, dass mutig mit gängigen Schemata gebrochen wurde: So wird etwa ausgerechnet Man-At-Arms zum unfreiwilligen Liebhaber Evil-Lyns oder es zieht Skeletor in der Maske Adams Teelas bewundernde Blicke auf sich. Mit der Suche nach dem Buch des Bösen, dem Kampf um die Zauberrüstung oder der Belagerung Avions wurden zu Beginn wie am Ende der Reihe atemberaubende Höhepunkte gesetzt, die ihre Spannung bis zum Ende zu halten wissen. Dabei kommen bisweilen selbstironische Seitenhiebe nicht zu kurz, ohne die Helden oder deren Widersacher der Lächerlichkeit preiszugeben.

Konsequenterweise wurden auch Hordak und King Hiss im Kampf um Castle Grayskull beteiligt wie im Allgemeinen eine Vielzahl des Figurenpersonals zum Einsatz kam. Die ein oder andere Beigabe (so etwa Sticker, Hörspielkassette, Bügelbild, Maske, etc.) sowie die Covergestaltungen und Poster Esteban Marotos lassen die Hefte in einem rundweg positiven Licht erscheinen und machen sie auch heute noch zu lesenswerten und gefragten Sammlerstücken. (LCM)

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