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  • 19.07.2018, 22:09:22

Autor Thema: Origins of Preternia 1: The Book of Evil  (Gelesen 911 mal)

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Offline ClampChamp

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Origins of Preternia 1: The Book of Evil
« am: 28.08.2013, 19:35:07 »
Und weiter gehts mit dem 4. Zyklus:

Über dem Königspalast von Eternis explodierte ein Feuerwerk, wie es die Stadt seit langem nicht mehr erlebt hatte. Die Stadt und seine Bewohner feierten die Rückkehr He-Mans aus der Vergangenheit und zugleich das Fest der Refusion des Rates der Alten. Drei Tage sollte ausgelassen gefeiert werden, bis der Rat der Alten, der von He-Man erweckt worden war, um ihn gegen die Horden des Schlangengottes Serpention zu bewahren, wieder zum Geist von Grayskull zurücktransformiert werden sollte. Zu diesem Zweck, und um den Rat der Alten zu Ehren, hatte man sich etwas ganz besonderes ausgedacht. Alle Bewohner der Stadt trugen Kleidung, wie sie zur Zeit des Rates, also vor etwa 1000 Jahren, in Mode war. Es fanden historische Spiele statt und alle hatten ihren Spaß. An der Brüstung des Königspalastes standen Teela, Man-At-Arms, Lord Talon und Lord Grayskull und sahen dem munteren Treiben zu.

„Ein wunderschönes Fest. Es sieht wirklich aus wie zu unserer Zeit“, bemerkte Lord Grayskull. Lord Talon nickte. Teela, im Gewand einer Marktfrau aus der Zeit Preternias, lächelte den beiden zu, hatte sie doch bei den Vorbereitungen mitgeholfen. „Nun ja, fast. Viele Gebäude der Stadt gab es damals noch nicht. Aber das können wir ja ändern“, bemerkte Man-At-Arms, in der Robe eine Soldaten, und grinste verschmitzt. „Wie meinst Du das, Vater?“ fragte Teela. Duncan griff in seine Tasche und holte eine kleine Fernbedienung heraus.

„Nun, ich habe mir mit der Hilfe von Lord Talon und Lord Grayskull etwas einfallen lassen.“ Der Waffenmeister drückte einige Knöpfe auf der Fernbedienung. Und dann geschah es. Einige der Bauten der Stadt verschwommen plötzlich. An ihrer Stelle materialisierten andere, ältere Bauten. Die Verwandlung der Häuser wurde von lauten „Aaaaahhhhh“ und „Ooooohhhhhh“ aus der Menge begleitet.

„Vater, das ist wunderschön“, bemerkte Teela. „Wenn schon feiern wie damals, dann auch richtig“, lächelte Duncan. Gemeinsam mit den Ratsherren und Teela schritt er die Treppen hinunter und mischte sich mit ihnen unter das feiernde Volk.

Snake Mountain

Während in der Stadt Eternis mit Feuerwerk gefeiert wurde, herrschte im Snake Mountain eine beklemmende Stille. Skeletor, der Herr des Bösen, lag geschwächt im Bett. Die Anstrengungen der vergangenen Zeit, besonders der Entzug seiner bösen Energie durch den Schlangengott Serpention und die anschließende Rücktransformation zum Herrn des Bösen, hatten ihn arg mitgenommen. Von schrecklichen Visionen geplagt lag er in seinem Bett. Bei ihm waren Evil-Lyn, King Hiss und Scare Glow.

„Skeletor, was liegst Du hier herum, während Deine Feinde feiern? Steh auf!“ forderte King Hiss und zischte laut. „Nein, ich will nicht. Laßt mich in Ruhe“, maulte Skeletor zurück, „es ist vorbei. He-Man triumphiert. Er hat gewonnen!“ „Wie kannst Du so etwas sagen, Skeletor? Ein kleiner Rückschlag und Du verkriechst Dich unter einer Decke. Das wäre dem alten Skeletor nie eingefallen!“ schrie Evil-Lyn Skeletor an. Skeletor blickte Evil-Lyn wütend an. „Ich bin immer noch derselbe. Und Du Hiss, halte Dich zurück. Ich habe Deinen Verrat nicht vergessen.“ Skeletor spielte darauf an, dass sich King Hiss Serpention sofort angeschlossen hatte, als dieser sich Skeletors Macht genommen hatte. Der Schlangenmensch zischte aufgeregt, verteidigte sich aber nicht.

„Ich kann nicht glauben, dass ich einmal so ein Jammerlappen war.“ King Hiss und Evil-Lyn drehten sich um. Scare Glow, der bisher im Hintergrund alles mit angehört hatte ,trat an Skeletors Bett heran. „Sei still, Scare Glow, Du....“ fing Skeletor an, konnte den Satz aber dann nicht beenden. Scare Glows Augen blitzen auf und sein Skelett begann zu glühen. King Hiss und Evil-Lyn erstarrten. Mit weit aufgerissenen Augen beobachteten sie, was nun geschah. Scare Glow streckte seine Hand aus und berührte Skeletors Stirn. „Was machst Du, nein, Du.....“ Skeletor zuckte zusammen. Aus Scare Glow floß Energie in den Herrn des Bösen. Skeletor krümmte sich vor Schmerzen. Nach einigen Sekunden war alles wieder vorbei. Scare Glow nahm seine Hand von Skeletors Stirn und sein Glühen verblaßte. Nach und nach bekamen Evil-Lyn und King Hiss wieder die Kontrolle über ihre Körper.

„Du!“ zischte Hiss böse, „warn uns gefälligst vor, wenn Du sowas machst.“ Scare Glow lächelte nur müde über den König der Schlangenmenschen. Dann packte er King Hiss am Kragen und hob ihn hoch. „Wage es nie wieder, so mit mir zu sprechen. Ich bin Scare Glow, der böse Geist von Skeletor. Ich habe Kräfte, von denen Du nur träumen kannst, Du Schlange“, sprach das Skelett. „Unterschätze Du mich auch nicht, Knochenkopf!“ entgegnete King Hiss und warf ganz einfach seine menschliche Hülle ab, um sich aus dem Klammergriff von Scare Glow zu befreien. Scare Glow warf den Fetzen weg und blickte in drei drohend zischende Vipern, die angriffslustig ihre Zähne zeigten.

„Hört auf, alle beide!“ knurrte Evil-Lyn dazwischen, „seht, Skeletor, er hat wieder eine Vision!“. King Hiss und Scare Glow ließen voneinander ab und blickten zum Bett rüber. Skeletor lag langgestreckt auf der Decke und war ganz ruhig. Sein Mund bewegte sich etwas, als wenn er etwas sagen wollte, seine Worte aber nicht aus seinem Mund kommen wollten. „Was? Was willst Du uns sagen?“ flüsterte Evil-Lyn zu Skeletor.

„Das Buch!“ murmelte Skeletor leise, „endlich sehe ich das Buch.“ „Welches Buch meint er?“ fragte Hiss. „Sei ruhig“ herrschte die Herrscherin des Schattenreiches den Schlangenmensch an. „Es..., es ist hier, hier im Snake Mountain. Seit tausend Jahren wartet es nun darauf, gefunden zu werden. Gefunden von mir!“ sprach Skeletor weiter in Trance. „Skeletor, von welchem Buch sprichst Du?“ flüsterte Evil-Lyn Skeletor zu. „Das Buch des Bösen, das unendliche Macht verleiht. Es ist hier! Ich muss es haben, ich .....“ Skeletors Stimme wurde leiser. Er erwachte langsam aus seiner Trance. Schwerfällig richtete er sich auf und blickte in die Gesichter von Evil-Lyn, Hiss und Scare Glow, die ihn mit großen Augen ansahen.

„Was schaut ihr so?“ knurrte Skeletor. „Skeletor, wie geht’s Dir?“ fragte Evil-Lyn. „Sehr gut“, lachte der Herr der Finsternis, „Scare Glow, ich weiß nicht, was Du mit mir gemacht hast, es hat seinen Zweck auf jeden Fall erfüllt.“ „Das Buch, was ist mit dem Buch?“ zischte King Hiss. „Wovon redest Du, King Hiss?“ fragte Skeletor. „Weißt Du es nicht mehr? Du hast in Trance vom Buch des Bösen gesprochen“, erklärte Evil-Lyn. „Rede keinen Unsinn. Das Buch des Bösen ist eine Legende, ein Mythos.“ „Aber Du hast gesagt es befindet sich hier im Snake Mountain, und dass es auf Dich wartet“, sprach King Hiss weiter.

Skeletor erhob sich von seinem Bett. Noch etwas schwerfällig, aber langsam merkte er, dass seine Kräfte zurückkamen. „Das Buch des Bösen? Hier im Snake Mountain? Unmöglich. Wie sollte es hierher gekommen....“, Skeletor unterbrach sich. Er blickte sich um. „Wer hat da gesprochen?“ fragte er die anderen. „Was gesprochen?“ fragte Evil-Lyn. „Irgendwer hat gerade meinen Namen gerufen. Etwas leise zwar, aber ich habe es gehört.“

„Also ich habe nichts gehört“, sprach Hiss und zog sich seine menschliche Hülle wieder über. „Da schon wieder. Ich höre es ganz deutlich.“ Skeletor ging durch die Tür nach draußen. „Es kommt von dort unten.“ Skeletor ging die Treppe in den Keller hinunter. Evil-Lyn, King Hiss und Scare Glow folgten ihm.

Im Keller blieb Skeletor schließlich vor einer Wand stehen. Er horchte. Hier hinter, ich bin mir ganz sicher. „Skeletor, dass ist nur eine Wand aus Stein. Von Schlangenmenschen gebaut, wie ich anmerken möchte“, plusterte King Hiss sich auf. Skeletor trat zurück und trat heftig gegen die Wand. Sein Fuß durchschlug die Wand und riss einige Brocken heraus. Skeletor blickte in das Loch in der Wand. „Dahinter ist eine Tür!“ rief er. Hastig riss er mehr Brocken aus der Wand. King Hiss und Scare Glow halfen ihm.

„Tatsächlich eine Tür, aber...“, schluckte King Hiss. „Was ist?“ fragte Skeletor. „Hier, dieses Siegel in der Tür“, sprach King Hiss und zeigte auf ein Ornament in der Tür. „Das ist das Wappen von Rags Raptor. Also hat er die Tür hier angelegt.“ „Egal, er wird sie ja nicht mehr brauchen“, lachte Skeletor. Er drückte die Klinge hinunter. Knarrend öffnete sich die Tür. Skeletor und die anderen blickten in einen Raum, der gefüllt mit Spinnennetzen war. „Achtung, Paß auf!“ rief Evil-Lyn. Eine riesige Tantalus-Spinne seilte sich über Skeletor aus ihrem Netz ab, bereit, dem Herrn des Bösen mit ihren spitzen Zähnen Gift in den Körper zu pumpen. Skeletor wich zur Seite aus, daher suchte sich die Spinne ein neues Opfer und sprang Evil-Lyn an. Kreischend schlug sie auf das Tier ein. Bevor das Killerbiest seine spitzen Beißzangen in Evil-Lyn rammen konnte, spaltete Scare Glow das giftige Insekt mit seiner Sense in zwei Teile. Blut und Schleim spritzte hervor und hüllte Evil-Lyn ein. „An mir beißen sich solche Viecher die Zähne aus“, witzelte Scare Glow und lachte.

„Vielleicht gibt es noch mehr von den Biestern hier. Holt Webstor, den Spinnenmensch. Er wird sie vertreiben.“ King Hiss rannte los, und kehrte wenig später mit Webstor zurück. Webstor ging kurz in den Raum rein und nach einigen Sekunden krabbelten mehrere der Riesenspinnen aus dem Raum. Webstor trat glücklich wieder heraus, im Arm hielt er eine kopfgroße Spinne, die er liebevoll streichelte. „Erledigt, alle Spinnen sind weg“, sprach er und ging wieder nach oben.

Skeletor räusperte sich kurz und ging dann voran in den Raum. Im Raum standen einige Regale mit Büchern, ein paar Truhen mit Gold und Silber und an der Wand hingen Gemälde, auf denen eindeutig Rags Raptor zu erkennen war.

„Sieh an, sieh an. Diese falsche Schlange. Hat alles hier gehortet“, knurrte King Hiss über seinen Vorgänger. „Ob das Buch hier unten ist?“ fragte Evil-Lyn. „Ja, es ist hier“, sprach Skeletor und zeigte auf ein Podest in einer Ecke des Raumes. Er ging darauf zu, Evil-Lyn folgte ihm. Auf dem Podest lag ein altes Buch im schwarzen Einband. Auf dem Deckel des Buches prangte ein stilisierter Totenkopf aus Gold. Auch Scare Glow und King Hiss traten heran. Skeletor fuhr mit der Hand über den Totenkopf. Das Metall begann zu glühen.

„Willkommen Skeletor“, ertönte es plötzlich. Die Stimme kam direkt aus dem Buch!

Nach dem ersten Schrecken lachte Skeletor auf. „Das Buch des Bösen! Es ist mein!“ sprach er. „1000 Jahre habe ich hier auf Dich gewartet!“ ertönte wieder die Stimme.

„Aber wie kommt das Buch hierher?“ fragte King Hiss. „Als die Schlangenmenschen durch die Galaxie zogen, fanden sie mich schließlich auf einer der Welten, die sie eroberten. Ihr Anführer, Rags Raptor, nutzte meine Macht, um weitere Welten zu erobern, bis die Schlangenmenschen schließlich auf Eternia den Kampf verloren hatten. Meine Kraft reichte nicht aus, um die Macht des Rates zu besiegen“, bekam er als Antwort von dem Buch.

„Wenn Deine Macht nicht ausreicht, um gegen die Macht von Grayskull anzutreten, dann nützt Du mir auch nichts!“ knurrte Skeletor. „Noch ist die Magie des Rates existent und ich kann sie nicht besiegen. Aber es dauert nicht mehr lange, da wird die Macht des Guten für wenige Augenblicke schwach und verletzlich sein. Deshalb habe ich Dich gerufen Skeletor. In diesen Sekunden habe ich die Kraft, die Macht des Guten zu zerstören. Denk nur Skeletor, Eternia würde dann Dir gehören, weil es keinen Rat, keinen Geist von Grayskull und keinen He-Man geben wird, der Dich aufhalten kann.“

„Das muss der Zeitpunkt sein, wenn der Rat wieder in den Geist von Grayskull transformiert werden soll. Das ist in 3 Tagen!“ sprach Evil-Lyn.

„Ja, das gefällt mir. Skeletor, Herrscher von Eternia. So soll es sein!“ lachte Skeletor und nahm das Buch unter den Arm, „Eternia wird mein! Endlich mein!“

Für einen kurzen Augenblick schien der Totenkopf auf dem Buch zu grinsen. Dies bemerkte jedoch keiner der vier Monsterkämpfer.

Die folgenden beiden Tage und Nächte saß Skeletor über dem Buch und lauschte mit leuchtenden Augen den Ausführungen des Buches. Je mehr das Buch ihm von der Vernichtung des Rates erzählte, um so siegessicherer wurde er.


Im Königspalast

Am Vorabend der Refusion saßen Lord Grayskull, Lord Talon, Prinz Adam, König Randor, Königin Marlena, Teela und Man-At-Arms im Schloßgarten. „Wir haben lange mit den Ratsmitgliedern diskutiert und haben uns dann doch dafür entschlossen, unsere Kräfte wieder zum Geist von Grayskull zu vereinen“, sprach Lord Grayskull. „Zum Wohle Eternias!“ fügte Lord Talon an. „Das ist ein großes Opfer“, sprach Prinz Adam, „Wiederauferstanden nach 1000 Jahren und danach wieder für eine ungewisse Zeit in todesähnlichen Schlaf zu gehen.“ „Bewundernswert“, ergänzte seine Mutter, die Königin. „Auf den Rat“, erhob König Randor seinen Becher mit Wein. „Auf den Rat“, stimmten die anderen mit ein. Nachdem die beiden Lords ihre Becher geleert hatten, verabschiedeten sie sich. Als Vorbereitung der Refusion musste der ganze Rat die Nacht im Central Tower verbringen um mit möglichst viel Energie den Geist von Grayskull erschaffen zu können.

„Gibt es eigentlich Neuigkeiten von Skeletor oder von Hordak, Arms?“ fragte der König. „Nein, Majestät, Skeletor scheint sich noch von seiner letzten Begegnung mit He-Man zu erholen und Hordak scheint es nicht anders zu gehen“, erklärte der Waffenmeister. „Gut, trotzdem gilt für morgen erhöhte Wachsamkeit. Wehe uns, wenn etwas schiefgeht. Am Ende verlieren wir sogar noch den Rat“, sprach der König ernst. „Mein Lieber, bitte rede nicht von soetwas“, wandte sich die Königin an ihren Gemahl. „Macht Euch keine Sorgen, Hoheit. He-Man wird dafür sorgen, dass nichts passiert“, sprach Teela. „Wollen wir’s hoffen“, entgegnete Prinz Adam.

„He-Man ist unser aller Held und hat uns schon mehr als einmal aus gefährlichen oder hoffnungslosen Situationen gerettet. Was man von anderen Anwesenden nicht behaupten kann“, brummte Teela zurück. Adam hatte bei Teela offensichtlich einen wunden Punkt getroffen, in dem er etwas gegen He-Man gesagt hatte. „Teela!“ stieß Duncan seine Tochter an. Teela fuhr herum. Sie bemerkte, dass sie sich etwas gehen hatte lassen und wurde rot im Gesicht. „Ich entschuldige mich, Majestät“, stotterte sie, worauf der König kurz nickte. „Ich habe noch zu tun. Wenn ihr mich bitte entschuldigen würdet.“ Teela stand auf und ging ins Schloß.

„Erstaunlich, wie leicht Teela zu erregen ist“, scherzte Adam. „Aber sie hat ganz recht, Adam. Du sollst einmal das Königreich übernehmen, verbringst Deinen Tag aber lieber mit Malen und Schlafen, anstelle Deinen Pflichten als Prinz nachzukommen“, sprach der König. Adam schluckte. Seit langem hatte ihm sein Vater keine Standpauke mehr gehalten. „Ja, Vater. Ich weiß, Ich...“, stammelte er. „Geh auf Dein Zimmer, damit Du morgen ausgeruht bist.“ „Ja, Vater“ antwortete Adam.

Adam verabschiedete sich von Arms und seiner Mutter und ging in sein Zimmer. Er war wütend und enttäuscht zugleich. Seit er 12 war, hat ihn sein Vater nicht mehr zu Bett geschickt. Dies war wieder einmal einer dieser Tage, wo er am liebsten hinausposaunt hätte, dass er selbst He-Man, der Held von Eternia, war. Auf den Gesichtsausdruck von Teela war er dabei am meisten gespannt. Adam seufzte. Aber zum Wohle von Eternia konnte er sein Geheimnis nicht verraten.
Es dauerte in dieser Nacht ewig, bis Adam endlich einschlief.

Bereits früh am nächsten morgen herrschte munteres Treiben im Palast. Der König und die Königin, Man-At-Arms, Teela und viele andere Masters of the Universe bereiteten sich vor nach Castle Grayskull zu gehen, um der großen Zeremonie beizuwohnen. Verschlafen blickte Adam aus seiner Tür. „Guten Morgen, Prinz Adam“, ertönte eine kräftige Männerstimme. „Guten Morgen, Clamp Champ. Es ist ja schon ein munteres Treiben im Palast.“ „Ja, alle sind sehr aufgeregt. Ach ja, ich soll Dir von Deinem Vater ausrichten, dass Du um 10.00 Uhr am Blaster Hawk sein sollst. Ich muss weiter.“ „Ok, ok, dann kann ich ja noch etwas schlafen.“ Adam verschloß die Tür hinter sich und legte sich noch etwas hin. „Ich bin heute so müde, ich weiß gar nicht....“ Doch da war der Prinz schon eingeschlafen.


Snake Mountain

Auch im Snake Mountain herrschte schon aufgeregte Stimmung. Skeletor hatte das Buch des Bösen auf den Tisch vor seinem Thron abgelegt. Danach hatte er mit Evil-Lyn, King Hiss und Scare Glow seine mächtigsten Krieger zu sich gerufen. Die vier Kämpfer des Bösen standen alle um die Glaskugel im Tisch herum und beobachteten das Geschehen um Castle Grayskull. „Bald ist es soweit, bald“, lachte Skeletor. Der Sieg war greifbar nahe.


Im Königspalast

„Wo bleibt Adam nur? Es ist schon 15 Minuten nach 10.“ Der König war sichtlich sauer über das Zuspätkommen seines Sohnes. „Soll ich ihn holen, Majestät?“ fragte Clamp Champ. „Nein, wir starten. Seine Sache, wenn er die Refusion verpaßt.“ Ärgerlich stieg der König in den Blaster Hawk ein, der kurz daraufhin startete und in Begleitung von mehreren Wind Rainers sowie einigen Bodenfahrzeugen in Richtung Castle Grayskull davonflog.

Nach einigen Minuten Flug landete der Blaster Hawk vor der alten Burg. Vor dem Tor standen bereits die Ratsmitglieder und in einem Fenster der Burg beobachtete die Zauberin die Landung des Feuerfalken. Unweit der Burg hatten sich viele Menschen eingefunden, um der Refusion als Zeuge beizuwohnen. Das Königspaar stieg aus und begrüßte die Ratsmitglieder. Nachdem noch letzte Fragen geklärt wurden, war es Zeit zum Abschied nehmen. Die Ratsmitglieder blickten sich noch einmal um und betraten schließlich die Burg. Sie stellten sich im Innenhof der Burg im Kreis auf und konzentrierten sich. Das Burgtor schloß sich. Die Außenstehenden konnten jetzt nur noch warten.


Snake Mountain

„Es ist soweit! Jetzt!“ brüllte Skeletor und richtete seinen Widderkopfstab auf das Buch. Ein feuerroter Strahl schoss aus dem Stab in das Buch. King Hiss, Evil-Lyn und Scare Glow taten es ihm gleich und richteten ihre Waffen ebenfalls auf das Buch, um es mit Energie zu versorgen. Es dauerte auch nur wenige Sekunden, da hatte das Buch genug Energie erhalten. Eine Säule dunkler Magie schoss aus dem Totenkopf heraus, durchschlug die Decke und raste begleitet von einem scheußlichen Lachen davon in Richtung Castle Grayskull.

Skeletor hielt sich seine Krallenhand schützend vor die Augen. Als das grelle Licht verschwunden war, blickte er durch das Loch in der Decke. Er lachte laut auf. „Jetzt Eternia, jetzt ist es um Dich geschehen!“


Castle Grayskull

Neugierig beobachteten die Umstehenden das Geschehen in der Burg Grayskull. Seitdem der Rat in der Burg verschwunden war, schimmerten viele bunte Lichter, begleitet von einer leisen Melodie, durch die Fenster der Burg. Die Refusion war in vollem Gange. Gleich würde wieder der Geist von Grayskull existent sein und zusammen mit der Zauberin über das Wohl des Planeten wachen.

Auch Man-At-Arms und Teela beobachteten zusammen mit dem Königspaar und einigen Freunden das Geschehen bei der Burg. „Wunderschön, nicht wahr, Vater?“ fragte Teela. „Ja, nur schade, das Adam nicht dabei ist“, antwortete Duncan. „Wahrscheinlich liegt er noch im Bett und schläft“, brummte der König. Er hatte sich fest vorgenommen, mit seinem Sohn doch mal das eine oder andere Wort zu wechseln. Man-At-Arms hingegen machte sich etwas Sorgen. Adam hätte eigentlich als He-Man der Refusion bewohnen müssen. Irgend etwas musste vorgefallen sein, dass er nicht hier war. Plötzlich wurde Arms aus seinen Gedanken gerissen. Kontrolleuchten am Blaster Hawk leuchteten auf und ein Piepton ertönte. „Arms?“ fragte der König.

Duncan stieg in die Kanzel des Feuerfalken und aktivierte die Sensoren. „Hm, etwas kommt auf uns zu, aber die Sensoren können es nicht erfassen.“ Duncan drückte einige Schalter.

„Duncan, sieh Dir das an. Wir dürfen hier nichts riskieren. Wenn Skeletor oder Hordak was planen, müssen wir das unbedingt verhindern.“ Duncan nickte. Da er wegen der Menschenmassen mit dem Hawk nicht starten konnte, bestieg er mit Teela einen Wind Raider. Nur Sekunden später hob das Kampffahrzeug ab. Einige wenige Zuschauer bemerkten den Start des Raiders, wandten sich aber schnell wieder ab, um nichts von dem Geschehen bei Grayskull zu verpassen.

Der Wind Raider kam schnell voran. Bald sahen Duncan und Teela den dunklen Strahl, der sich Castle Grayskull aus den Mystic Mountains her näherte. „Der Ursprung ist Snake Mountain“, sprach Teela, „also plant Skeletor wieder was.“ „Wenn er Castle Grayskull mit einer Rakete zerstören will, so hat er sich aber geschnitten. Die Laserkanone hat volle Energie. Ziel anvisieren und Feuer“, antwortete Duncan. Wenige Sekunden später schoss eine Lasersalve aus der Bordkanone des Raiders auf den Strahl zu. Doch zum Entsetzen Teelas flog der Strahl einfach durch die Salve hindurch.

„Nein, das ist unmöglich. Es ist nichts passiert!“ rief Duncan. „Ich feuere noch einmal!“ sprach Teela hastig. „Zu spät, er ist schon zu nah!“ brüllte Duncan zurück. „Abdrehen, Vater, abdrehen!“ rief Teela, als der Strahl nur noch wenige Meter von ihnen entfernt war. Duncan versuchte die Maschine noch hochzuziehen. Doch es war zu spät. Der blutrote Strahl raste auf den Raider zu und riss ihm eine Seite komplett auf. Für einen Augenblick glaubte Teela, an der Spitze des Strahles einen Totenkopf aus Feuer zu erkennen und sie glaubte auch, eine Art dämonisches Lachen zu hören. Doch im Moment hatte sie andere Sorgen. Der Wind Raider war stark beschädigt. Ein Treibwerk war weggerissen, das andere begann zu brennen.

Duncan verlor die Kontrolle über den Wind Raider. Das Gefährt wurde stark durchgeschüttelt und begann zu trudeln. Und da geschah es. Bei einer heftigen Drehung verlor Teela den Halt und stürzte über die abgerissene Seite aus den Wind Raider. „VAAAAAAAAAAATTTTTTTTTTERRRRRRRRRRRRRRRRRR!“ schrie sie noch. Mit jedem Meter, den sie sich vom Raider entfernte, wurde ihre Stimme leiser. „TEEEELLLAAAA, nein!“ schrie Man-At-Arms. Vor ihm leuchteten dutzende von Alarmleuchten. So sehr Duncan es versuchte, Teela mit dem Raider noch einzuholen, er schaffte es nicht. Nach wenigen Augenblicken sah er keine andere Möglichkeit mehr, als auch den Raider zu verlassen. Er sprang aus dem Gleiter heraus, der kurz darauf in einem Feuerball explodierte. Man-At-Arms riss die Augen auf, als er sich dem Erdboden im freien Fall näherte. Teela jedoch konnte er nirgends entdecken.

Der glutrote Strahl näherte sich jedoch weiter der Burg. Und er schien schneller und schneller zu werden. Der Geist aus dem Buch des Bösen wollte seinen Rachedurst stillen.

Die Explosion des Wind Raiders war von Castle Grayskull beobachtet worden. Der König hatte keine Sekunde gezögert, und sofort Alarm gegeben. Seine Wachen rannten durcheinander, die Burg und den Rat zu schützen. „Ihr Götter, was ist das?“ fragte die Königin aufgeregt und deutete auf den Energiestrahl, der sich der Burg näherte. „Ein Angriff Skeletors! Alarm! Schießt auf den Strahl. Er darf die Burg nicht erreichen!“ befahl der König.

Raketen, Laserstrahlen und Diskusscheiben aus dem Blaster Hawk wurden auf den Strahl abgeschossen. Doch nichts konnte ihn aufhalten. Als der König dies erkannte, rannte er zum Burgtor. Er musste die Refusion abbrechen. Doch bevor er das Tor erreichte, hatte der Strahl die Burg erreicht und krachte durch die Burgmauern ins Innere. Für einen winzigen Augenblick war es still. Die Lichter und die Melodie waren verstummt. Doch nach wenigen Sekunden erhalte wieder die Melodie, nur diesmal viel lauter und ungleichmäßiger. Auch die Lichter kehrten zurück, doch viel heller und blendender. King Randor horchte auf. Waren da Schreie aus der Melodie zu hören? Er rannte vorsichtshalber zum Blaster Hawk zurück.

Erleichtert atmete er aus, als er Man-At-Arms und Teela gesund und munter erblickte. Stratos, der Herr der Sonnenwinde, war mit einigen seiner Leute spät dran, aber gerade rechtzeitig, um Teela und Duncan davor zu bewahren, auf der Erde aufzuschlagen. Nun blickten alle zur Burg herüber, die eingehüllt in bizarren Bildern, und einer geisterhaften Melodie, einen beunruhigenden Anblick darstellte. „Was mag da drin nur passieren?“ fragte Teela.

Mitten in diesem Szenario erschien auf einmal Zoar aus der Burg. Die Zauberin hatte sich in den Adler der Giganten verwandelt, und versuchte die Flucht aus der Burg. Doch sie kam nicht weit. Eine riesige Energiehand schoss aus einem der Fenster und packte den Adler und drohte, ihn zu erdrücken. Die Finger schlossen sich um den Adler, der verzweifelt krächzte. Dann blitzte es in der Hand auf, Energiewellen wurden freigesetzt. Als die Hand den Adler wieder freiließ, hatte er sich verwandelt. Anstelle eines Vogels, entließ die Hand einen Menschen, der zu Boden fiel.

Duncan reagierte. Er rannte los, und fing die Frau auf, bevor sie auf den Boden aufschlug. Als er in das Gesicht der Frau blickte, erschrak er. Die Frau in seinen Händen war eindeutig die Zauberin. Doch jetzt war sie menschlich. Als sie ihn anblickte fiel sie in Ohnmacht. Man-At-Arms trug sie zurück zum Blaster Hawk und legte sie in die Kabine. Gerade als er dies getan hatte, verstummte plötzlich die Melodie und auch die grellen Lichter hörten auf. Von einer Sekunde zur anderen war Castle Grayskull in eine gespenstische Stille getaucht.

„Was ist jetzt?“ fragte Teela. „Ich weiß nicht, aber...“, suchte der König nach einer Erklärung. „Still, hört ihr?“ fuhr die Königin dazwischen. Alle horchten. Es hörte sich an, als wenn jemand heftig ein- und ausatmete. „Das Tor, seht euch das Tor an!“ rief Teela, und zeigte zum großen Burgtor rüber. Bei jedem Ausatmer wölbte sich das Tor nach außen, beim einatmen nach innen. Und bei jedem Ausatmer wölbte sich das Tor weiter nach außen. Es war abzusehen, wann das Tor bersten würde. „In den Blaster Hawk, schnell“, drängte Duncan. Die Königin, der König, Teela, Stratos und Man-At-Arms bestiegen den Blaster Hawk und blickten aus der Kabine rüber zum Tor. Schon war das erste Bersten im Holz des Tores zu hören.

Nach zwei weiteren Ausatmern war es dann soweit. Mit einem lauten Krachen brach das Tor und schleuderte Holzsplitter herum. Einige Menschen schrieen wild um sich, als sie von Splittern getroffen und verwundet wurden. Doch damit nicht genug. Als das Tor brach, stürmte eine Meute von braunen, geifernden Monstern aus der Burg, und stürzte sich auf alles und jeden, der sich ihnen in den Weg stellte. Nun brach Panik aus. Alles versuchte sich vor den Monstern in Sicherheit zu bringen und stürmte zu den Fahrzeugen. Da keine Startordnung bestand, verkeilten sich viele Maschinen und konnten daher nicht mehr starten. Ein Gruppe Monster nutzte diese Chance und griff die Eingeschlossenen an.

„Nichts wie weg!“ rief Duncan und startete die Maschine. „Warte, da kommt Fisto. Wir nehmen ihn mit“ rief Teela. Doch bevor Fisto den Hawk erreichte, warf sich eines der Monster auf ihn und riss ihn zu Boden. Es schlug seine Eckzähne in Fistos Nacken, und ließ danach sofort von ihm ab, um sich ein neues Opfer zu suchen. „NEIN, FISTOOOOO!“ rief Teela. „Zu spät, wir starten!“ sprach Duncan. „Seltsam, so viele Monster sind doch gar nicht aus der Burg gekommen. Woher kommen die alle?“ fragte der König. Er sollte alsbald eine Antwort auf seine Frage bekommen. Denn plötzlich stand Fisto vor dem Blaster Hawk. Seine Haut war braun, und übersät von Eiterpusteln, von denen bei jeder Bewegung einige aufplatzen und eine eitrige Flüssigkeit verspritzten. Wild tobte Fisto herum und schlug seine Eisenfaust gegen die Ketten des Hawks.

„Mein Gott, sie infizieren andere durch ihre Bisse“, entfuhr es dem König. „Und wen sie beißen, wird innerhalb weniger Sekunden einer von ihnen“, beendete Duncan den Satz. Er wartete nun nicht mehr länger. Der Hawk ratterte los. Fisto sprang gerade noch rechtzeitig aus dem Weg, bevor die Ketten ihn zu Boden reißen konnten. Andere Monster hatten nicht soviel Glück. Sie wurden überrollt und mitgeschleift. Kein Wunder also, dass die Ketten des Hawks alsbald voll Blut und braunen Leichenfetzen bedeckt waren. Endlich hob der Hawk vom Boden ab. Fisto erhob drohend seine Faust und brüllte unverständliches Zeug dem Blaster Hawk hinterher.

Man-At-Arms drehte eine Schleife über die Burg und das Umfeld. Kaum einer Handvoll Flug- oder Fahrzeuge war die Flucht gelungen, die Monster, die aus der Burg kamen hatten die Piloten und Schaulustigen vorher erwischt und infiziert. Auf den Zinnen der Burg entdeckte Duncan eine grausige Gestalt, die aus Feuer zu bestehen schien. Zwischen den Schulterblättern ruhte eine Skelettkopf aus Flammen. Duncan drehte ab und nahm Kurs auf Eternis.

„Bei allen Göttern, was ist da nur geschehen? Die Menschen, unsere Freunde, alle verwandelt zu Bestien der Hölle. Und der Rat, Castle Grayskull, alles verloren? Nein, das kann nicht sein“, schluchzte Teela. „Es ist so. Skeletor hat mit einer neuen Waffe angegriffen, und damit hat er Eternia die Verdammnis gebracht. Ohne den Rat und die Zauberin sind wir verloren“, sprach der König ernüchtert, „Wir müssen Eternis evakuieren. Die Monster werden die Stadt sicher bald angreifen. Duncan, gib Alarm. Wir werden in Eternis auch nur kurz zwischenlanden.“ Duncan nickte und nahm das Funkgerät zur Hand.

„Was war das nur für eine Waffe, mit der Skeletor angegriffen hat?“ fragte die Königin. „Skeletor hat das Buch des Bösen gefunden“, sprach plötzlich jemand. Alle bis auf Arms drehten sich um. Es war die Zauberin, die nun wieder eine menschliche Gestalt hatte, nachdem ihr die Kräfte von Grayskull genommen worden waren. „Das Buch des Bösen? Aber das ist doch ein Mythos. Eine Legende“, sprach der König. „Nein, das Buch ist Wirklichkeit. Schreckliche Wirklichkeit. Das Buch war die ganzen Jahre hier auf Eternia. Und Skeletor hat es nun gefunden.“

„Was ist das Buch des Bösen?“ fragte die Königin. Da sie von der Erde kam, wußte sie nichts von der Existenz eines solchen Buches. „Das Buch des Bösen stammt aus den Ursprüngen von Preternia. Es beinhaltet eine schreckliche Magie. Skeletor glaubt, dass die Macht des Buches für ihn arbeitet. Doch sehr bald wird er den schrecklichen Fehler erkennen, den er machte, als er den Geist des Buches erweckt hat. Niemand kann das Buch des Bösen beherrschen.“

Man-At-Arms unterbrach die Zauberin. „Die Evakuierung ist angelaufen, Majestät. Wir werden in wenigen Minuten beim Palast sein.“ Der König nickte kurz.

„Ich glaube, ich muss weiter ausholen.“ Die Zauberin überlegte kurz. „Vor über 2000 Jahren, als der erste Rat der Alten, der Rat der Uralten, die mächtigsten Geheimnisse des Universums bewahrte, wurde der Grayskull Tower als Sinnbild des Guten gebaut. Ein Mitglied des Rates, L`Jor, reichte aber nicht die Macht, die er besaß. Er wollte mehr. So versuchte er, die anderen Mitglieder des Rates ihrer Geheimnisse mit Hilfe des Turmes zu berauben. Doch dabei wurde er ertappt. Der Rat nahm ihm seine Kräfte und verbannte seine Seele in ein magisches Buch, das L`Jor selbst mit seinem Blut geschrieben hatte. Mit Hilfe des Grayskull Towers schleuderten die Ratsmitglieder das Buch des Bösen in den Weltraum hinaus, auf das es nie wieder den Weg nach Eternia finden sollte. L`Jor, in dem Buch gefangen, entwickelte über die Jahrhunderte einen unbeschreiblichen Haß auf Eternia. Die Zerstörung des Planeten war sein erklärtes Ziel. Viele Jahrhunderte reiste das Buch durch das Universum, bis ihm ein unglücklicher Zustand die Rückkehr nach Eternia ermöglichte. Die Schlangenmenschen fanden das Buch auf einer ihrer eroberten Welten. Ihr Anführer, Rags Raptor erkannte jedoch nicht ganz das Potential des Buches. Als die Schlangenmenschen dann verbannt wurden, blieb das Buch zurück. Und erst jetzt, als die Macht von Grayskull am schwächsten war, meldete es sich aus seinem Versteck. Mit Skeletors Hilfe hat L`Jor nun doch noch sein Ziel erreicht. Eternia ist endgültig verloren.“

„Zauberin, das kann nicht sein. Das glaube ich einfach nicht“, antwortete der König. „Wir landen“, sprach Duncan. Der Blaster Hawk setzte vor dem Palast auf und kam schließlich zum Stehen. „Wir können nicht lange bleiben. Die Monster werden bald hier sein. Man-At-Arms, komm mit mir“, sagte die Zauberin. Duncan nickte. Als Teela auch mitkommen wollte, wurde sie von der Zauberin abgewiesen. „Nein, Du hast wichtigere Aufgaben, Teela. Du musst die Evakuierung überwachen. Es müssen so viele Menschen wie möglich in Sicherheit gebracht werden“, sprach sie und rannte mit Duncan ins Schloß.

Die Zauberin und Man-At-Arms liefen durch die Gänge des Palastes. Während draußen die Alarmsirenen heulten, herrschte großes Durcheinander im Palast. Zofen, Diener, Soldaten und viele andere rannten durcheinander, brachten Gegenstände in Sicherheit oder waren mit den Evakuierungsmaßnahmen beschäftigt. Endlich erreichten Duncan und die Zauberin die Gemächer des Prinzen. Ohne Anzuklopfen stürmte die Zauberin hinein, Man-At-Arms folgte ihr.

„Da ist Prinz Adam, und er schläft!“ sprach Man-At-Arms nicht ohne einen Unterton der Enttäuschung in seiner Stimme, dass der Prinz lieber schläft, als Eternia vor einer großen Gefahr zu bewahren. „Er schläft nicht, er steht unter einem Zauber“, sprach die Zauberin und streckte ihren rechten Arm hoch. Erst jetzt erkannte Duncan, dass die Zauberin hier noch drei Federn des Adlers Zoar bewahrt hatte. „Diese Federn sind der letzte Rest der magischen Kräfte, die ich von Castle Grayskull erhalten habe, als ich zur Zauberin wurde. Mir nützen sie nichts mehr, aber sie werden Adam helfen, sich in He-Man zu verwandeln, jetzt wo Schloß Grayskull nicht mehr existiert.“

Die Zauberin nahm eine der Federn. Sie schimmerte fast wie Gold und hatte einen prachtvollen Glanz. Sie legte die Feder auf die Stirn des Prinzen, wo sie anfing zu glühen und leicht zu vibrieren. Dann erhellte die Feder kurz und war kurz danach verschwunden. Duncan und die Zauberin warteten. Endlich begann sich Adam zu rühren. Er schlug die Augen auf, reckte sich und blickte die Zauberin und den Waffenmeister erstaunt an.

„Man-At-Arms und..., Zauberin?“ fragte Adam und rieb sich die Augen. „Adam, Du musst aufstehen. Eternia steht am Rande des Abgrundes!“ rief Man-At-Arms. Schlagartig war Adam munter. Er sprang aus dem Bett und zog sich hastig an. „Was ist passiert?“ fragte er.

Die Zauberin erklärte kurz das Geschehen. Adam schluckte und verstand. Er zog das magische Schwert und richtete es gegen die Decke. Bevor er aber die magische Formel sprechen konnte, nahm die Zauberin die letzten beiden Federn in die Hand und berührte mit diesen das Zauberschwert. „Grayskull ist zerstört, der Rat vernichtet. Die Federn werden dem Schwert helfen, Dich zu verwandeln“, erklärte sie.

Adam sprach nun die magischen Worte:

„BEI DER MACHT VON GRAYSKULL, ICH HABE DIE ZAUBERKRAFT!“

Etwas zögerlich schossen die Strahlen aus dem Schwert und hüllten den Prinzen von Eternia ein, um ihn in He-Man zu verwandeln. Als der Held Eternias das Schwert senkte, ließ auch die Zauberin vom Schwert ab. Die beiden Federn in der Hand der Zauberin waren verschwunden.

„Wir müssen sofort handeln. Ich muss gegen diesen L`Jor kämpfen“ ,sprach He-Man mit fester Stimme. „Nein, es ist noch nicht Zeit zum kämpfen. Was könntest Du auch ausrichten. Ohne Grayskull. Nein, im Moment müssen wir uns zurückziehen und einen Plan erarbeiten, wie wir Eternia retten können“, unterbrach ihn die Zauberin. Obwohl es He-Man gar nicht gefiel, vor diesem Kampf zu fliehen, befolgte er den Rat der Zauberin.

„Vor allem müssen wir erst mal weg. Die Monster werden nicht lange bei Grayskull bleiben und dann werden sie auch hierher kommen“, sprach Duncan und rannte zur Tür. He-Man und die Zauberin folgten ihm. Auf dem Gang des Palastes kam ihnen aufgeregt ein Soldat entgegen. „Sie kommen! Sie kommen! Die Monster nähern sich der Stadt!“ rief er aufgeregt.

„Es ist soweit. Wir müssen weg!“ rief Duncan. „Wo sind der König und die Königin? Wo ist Teela?“ fragte He-Man. „Sie warten sicher am Blaster Hawk, komm jetzt!“ brüllte Duncan in dem Chaos zurück. Die Drei rannten zurück zum Blaster Hawk. Weil ihnen viele Menschen entgegenliefen, kamen sie nicht so schnell voran. Mit Erschrecken stellten sie schließlich fest, dass der Hawk nicht mehr da war. Jemand hatte ihn bestiegen und war aus der Stadt geflohen. Man-At-Arms fluchte laut.

„Dann müssen wir zu den äußeren Startbahnen“, sprach He-Man. „He-Man, die äußeren Startbahnen liegen außerhalb des Palastes. Dort werden die Monster als erstes sein“, entgegnete ihm der Waffenmeister, „Wir können da nicht hin.“ „Wir haben keine andere Wahl. Hier werden die Monster auf jeden Fall hinkommen. Wir müssen also,.... warte, da ist Ram-Man. He, Ram-Man, hierher!“ rief He-Man, als er den mauerbrechenden Titan erblickte. Ram-Man kam herüber.

„He-Man, was gibt es?“ fragte der Koloß mit fester Stimme. „Wir müssen zu den äußeren Startbahnen. Hier sind keine Fahrzeuge mehr.“ „Ich habe verstanden. Ich habe Roboto und Rio Blast dort hinten gesehen. Ich werde sie holen“, sprach Ram-Man und ging wieder. Wenig später kehrte er mit Roboto und Rio Blast wieder.

„Dann los! Beeilung!“ sprach He-Man und rannte voraus. Unterwegs schloß sich der Gruppe noch ein Soldat und eine Zofe an. Sie erreichten schließlich eines der Palasttore. He-Man wagte einen Blick hinaus. In der Ferne konnte er eine Staubwolke erkennen, die größer wurde. Die Monster würden bald die Stadt erreichen. „Es geht. Sie sind noch nicht bei den Landebahnen.“ He-Man öffnete das Tor und die Gruppe rannte los. Als die Monster sahen, dass ihnen einige Menschen entgegenliefen, wurden sie schneller. Die Gier, ihre Zähne in das Fleisch anderer zu schlagen, und noch mehr Kämpfer für ihren Meister zu beschaffen, war unermeßlich.

„He-Man“, keuchte Duncan, „sie werden schneller. Wir schaffen es nicht.“ „Doch, wir haben ja schon die Hälfte. Ram-Man, Rio Blast, ihr beide nehmt die Zofe und den Soldaten an Bord. Roboto fliegt bei uns mit. Vielleicht können wir in der Stadt noch mal landen und Leute einsammeln“, rief He-Man. „In Ordnung“, sagte Ram-Man. Endlich erreichten sie die abgestellten Blaster Hawks. Während He-Man, Man-At-Arms, die Zauberin und Roboto in einen Hawk stiegen, besetzten Ram-Man, Rio Blast, die Zofe und der Soldat den anderen.

Gerade als He-Man die Tür ihres Hawks schloß und fest verriegelte, erreichten die Monster die Feuerfalken. Wild traten sie gegen die Ketten des Hawks. He-Man blickte zum anderen Hawk rüber. Er erschrak. Die Tür war noch nicht verschlossen und gerade sprang eines der braunen, sabbernden Monster die Verstrebungen hoch in die Kabine! „NNEEEEIIIINNNN“, schrie He-Man. Blut spritzte an die Innenscheibe des Hawks. Während Man-At-Arms den Startvorgang einleitete, beobachtete He-Man weiter, wie das braune Wesen aus der Kabine sprang und weiter zur Stadt rannte. Kurz darauf stieg jemand aus der Maschine aus. Es war Rio Blast!

Schwerfällig, fast mechanisch, trat er vor den Hawk. Seine Haut hatte sich braun verfärbt und war stellenweise voller weißer Eiterpusteln, die nach und aufbrachen. Und dann geschah es. Rio Blast armierte sich. Er ging in Angriffsmodus und zielte genau auf den Blaster Hawk. „Vorsicht er schießt!“ rief He-Man. „Nein, wird er nicht!“ sagte Man-At-Arms kühl. Er drückte einige Schalter. Die Kommandosektion des Hawks senkte sich vorne etwas nach unten. Bevor Rio Blast feuern konnte, feuerte Man-At-Arms eine Diskusscheibe ab.

Die Diskusscheibe durchschnitt pfeilschnell die Luft. Sie krachte gegen Rio Blast, und riss ihn weit mit sich. Sie knallte in die Palastmauern und durchschlug sie. He-Man schluckte. Das konnte niemand überleben. Er blickte Duncan an. „Es war nicht mehr Rio Blast, sondern ein Monster“, erklärte er kurz. Dann gab er Schub. Der Hawk ratterte los. Einige Monster versuchten, sich dem gewaltigen Fahrzeug entgegenzustellen, wurden aber sofort überfahren oder mitgerissen. Endlich hob der Falke ab.

Man-At-Arms drehte eine Schleife über den Palast. Von allen Seiten war er von den Monstern eingekesselt. Es waren mittlerweile tausende von ihnen. Sie mussten jedes Dorf auf dem Weg von Grayskull bis zur Stadt Eternis überfallen haben und waren dann in die Stadt eingefallen. He-Man war verbittert, welches Chaos dort unten herrschte. Alles lief wild durcheinander. Flugzeuge stießen teilweise beim Starten zusammen und explodierten. Die Stadt Eternis und der Palast glichen mittlerweile einem Katastrophengebiet.

So sehr er sich auch anstrengte, He-Man konnte nirgends eine Stelle finden, wo der Hawk hätte landen können, um vielleicht noch andere retten zu können. Er dachte an seine Eltern und an Teela. Er hoffte so, dass sie es waren, die den ersten Blaster Hawk genommen hatten, und rechtzeitig aus der Stadt geflohen waren. „Hier gibt es nichts mehr zu tun für uns“, sprach Duncan, „Ich drehe ab.“ Der Hawk drehte eine Schleife und entfernte sich von der Stadt.

„Da folgt uns ein Blaster Hawk“, sprach Roboto. He-Man blickte auf die Konsolen. „Ist es der, mit dem wir erst fliegen wollten?“ fragte He-Man den Waffenmeister. Er hoffte, dass Teela und seine Eltern in dem Hawk saßen. „Moment, ich rufe den Blaster Hawk“, sprach der Waffenmeister und drückte einen Schalter. „Blaster Hawk X-07 an den Hawk hinter uns, bitte melden.“ Keine Antwort. Man-At-Arms wiederholte seinen Ruf. Wieder keine Antwort. Man-At-Arms verlangsamte die Maschine, um das Transpondersignal, das jeder Hawk aussendete, zu empfangen und auszuwerten. „Verdammt“, sprach er, als die Auswertung vorlag. „Was?“ fragte He-Man.

„Das ist der Hawk, den Ram-Man und Rio Blast nehmen wollten.“ He-Man schluckte. „Verteidigungsfelder aktivieren“, sprach Duncan und lud eine Diskusscheibe in den Frontwerfer. „Er schießt auf uns!“ rief die Zauberin. Tatsächlich, der andere Hawk hatte gefeuert. Duncan wich aus. Dann drehte er einen langen Bogen, so dass er den anderen Hawk ins Visier nehmen konnte. Er feuerte. Die Scheibe verfehlte den anderen Hawk nur knapp. „Ich lade nach!“ „ Er hat wieder gefeuert“, schrie He-Man. Man-At-Arms reagierte etwas zu langsam. Die Scheibe krachte in den Frontwerfer und zerstörte den Lademechanismus.

„Verdammt, wir können nicht mehr feuern!“ rief Man-At-Arms. „Ich habe eine Idee, gib mir das Steuer!“ sprach He-Man. Man-At-Arms gab die Flugkontrolle an He-Mans Konsole rüber. He-Man drehte um. Er musste schnell handeln, bevor der andere Hawk wieder feuern konnte. Er ging auf Kollisionskurs. „He-Man, bist Du verrückt? Du kannst den Hawk nicht rammen. Damit zerstörst Du uns alle!“ rief Duncan hysterisch.

„Beruhige Dich, gleich ist es soweit“, sprach He-Man kühl. Angestrengt blickte er nach vorne. Der Pilot des anderen Hawks ging offensichtlich auf das Spiel ein. Er feuerte nicht und blieb auf exaktem Kollisionskurs. Die ersten Schweißtropfen bildeten sich auf He-Mans Stirn. Die Silhouette des Hawks vor ihm wurde immer größer. Im letzten Moment riss He-Man die Maschine hoch. Beim Hochziehen klinkte er die Kettensektion des Hawks aus. Wie ein Torpedo im Wasser surrte das tonnenschwere Fahrwerk durch die Luft. Für den anderen Hawk kam jede Rettung zu spät. Die Kettensektion krachte in die Kabine und riss die halbe Antriebssektion weg. Der Hawk verlor rasch an Höhe, begann zu trudeln. Einen Rauchstreifen hinter sich herziehend krachte die gewaltige Maschine auf den Boden und fraß sich tief in die Erde. Eine Explosion zerstörte auch die letzte Möglichkeit, dass hier jemand lebend herauskommen konnte.

„Du hast es geschafft!“ jubelte Duncan. Die Zauberin atmete aus und Roboto schlug He-Man auf die Schulter. Zum ersten Mal an diesem Tag lächelte He-Man, auch wenn es nur den Bruchteil einer Sekunde dauerte.

„Aber jetzt müssen wir überlegen, was wir tun können, um diese Monster endgültig zu besiegen“, sprach He-Man, „sonst ist Eternia für immer verloren.“


In der Hauptstadt Eternis hingegen herrschte Chaos. Häuser brannten oder stürzten ein, und die letzten überlebenden Menschen wurden von den Monster gnadenlos gejagt und gebissen. Als es Abend wurde, versammelten sich die meisten Monster der Stadt auf dem großen Platz vor dem Palast. Sie mussten nicht lange warten, denn plötzlich erschien L`Jor auf einem Geisterpferd und ritt in die Stadt ein. Das Pferd war nach dem Grad der Verwesung zu urteilen schon mehrere Jahre nicht mehr am Leben. L`Jor selbst war kaum als Mensch oder Lebewesen zu erkennen. Sein Körper bestand nach wie vor aus Feuer. Lediglich sein Kopf, der Totenschädel aus Flammen, wies erkennbare Konturen auf.

L`Jor wurde von seinen Monstern stürmisch begrüßt. Wie ein König ritt er in die Stadt ein, und blickte sich gründlich um. Zufrieden sah er, dass sein Rachedurst gestillt worden war. Castle Grayskull, das die Macht des Rates der Alten innehatte, war zerstört. Die Stadt Eternis und der Königspalast, besiegt und geschlagen. Die Bevölkerung von Eternia, seine Sklaven. Nun gab es nur noch ein Ort auf Eternia, der ihm irgendwie schaden könnte: Die Schicksalstürme von Eternia. Doch die Türme hatten immer noch sehr große Macht. Es würde nicht leicht werden, sie zu zerstören.

Plötzlich wurde L`Jor aus seinen finstere Gedanken gerissen. Ein stampfendes Geräusch und ein Rattern in der Luft ertönte. L`Jor blickte nach oben. Ein schwarzes Gefährt sank langsam aus der Luft herunter. Und durch eines der offengebrochenen Tore stampfte ein Saurierskelett herein. Unruhe brach unter den Monster aus. Doch L`Jor hielt sie zurück.

Als das Fahrzeug gelandet war, sah L`Jor, wer da gekommen war. Es war Skeletor, der mit einigen seiner Leute mit dem Roton und dem Battle Bones gekommen war, um die Stadt zu übernehmen. Lachend trat der Herr des Bösen aus dem Roton auf L`Jor zu.

„Hahahaha, Du hast es geschafft. Eternia ist gefallen. Ich habe gewonnen. He-Man ist geschlagen. Muhahahahaha!“ lachte der Herr des Bösen. L `Jor verzog keine Miene. „Nun gut, die Stadt ist mein. Grayskull ist besiegt. Ich werde Dich reich dafür belohnen. Jetzt bin ich der Herrscher. Ich Skeletor! König von Eternia“, lachte Skeletor. „Du?“ fragte L`Jor schnippisch und lachte. Auf ein geheimes Zeichen von ihm waren seine Monster näher an den Sammelsaurus getreten und hatten ihn umlagert. Unbehagen machte sich zwischen den Monstern Skeletors breit.

„Ja, natürlich ich. Ich bin der Herr des Bösen, Ich bin Dein Meister!“ knurrte Skeletor zurück.  „Du bist mein Meister, gerade Du?“ brüllte L`Jor, „Skeletor, ich bin Dir unermeßlich dankbar, dass Du mich aus dem Buch befreit hast, in das mich der Rat der Uralten vor 2000 Jahren verbannt hatte. Aber damit hast Du auch Deinen Untergang besiegelt. Ich teile meine Macht nicht und schon gar nicht mit Dir!“

„Was sagst Du da? Du hast mir zu gehorchen. Ich bin Dein Meister!“ Skeletor wurde böse. Ihm entglitt langsam die Kontrolle. Scare Glow überlegte kurz, als er den Streit der beiden Skelettköpfe mitbekam, und stieg dann aus dem Battle Bones aus. Langsam ging er rüber zum Roton. Er ahnte, was gleich passieren würde.

„Deine Zeit ist abgelaufen. Hast Du Narr wirklich geglaubt, ich überlasse Dir die Macht? 2000 Jahre habe ich gewartet, bis ich meine Rache vollenden konnte. Und jetzt werde ich die Macht nie mehr abgeben. Los, greift an“, sprach L `Jor und machte eine Handbewegung. Darauf hatten seine Monster nur gewartet. Wie wilde Tiere warfen sie sich auf Skeletors Monster, die im Battle Bones saßen. Bevor die ersten überhaupt realisierten, was los war, hatten einige Monster sie schon gebissen und infiziert.

„WAAAAHHHH, was soll das?“ kreischte Skeletor. Schon sah er die ersten Monster auf sich zugehen. Er hob seinen Skull Staff und schoss Blitze heraus. Die getroffenen Monster sanken leblos zu Boden. Langsam verwandelten sie sich wieder zurück in das, was sie vor ihrer Verwandlung waren.

„Skeletor hierher!“ brüllte Scare Glow und startete den Roton. Monster, die Scare Glow angreifen wollten, wurden vom Rotor des Rotons erfaßt und weggeschleudert. Skeletor rannte los. Unterwegs schoss er immer wieder Monster mit seinem Stab um. Endlich erreichte er den Roton. Mit einem gewaltigen Satz über die Rotorscheibe sprang er in das Cockpit.  Immer mehr Monster umringten das Gefährt. Scare Glow gab Gas. Er bahnte sich seinen Weg durch die Monster. Blut, Schleim und diverse andere Flüssigkeiten wurden durch die Gegend verspritzt, als der Roton über die Monster walzte. Endlich hob das Gefährt ab. Skeletor blickte noch mal zum Battle Bones. Keiner seiner anderen Monsterkrieger konnte sich retten vor der Horrorarmee L`Jors.

„Nein, nein!“ Er hat mich verraten. Dieser.....“, knurrte Skeletor, „ Alle verwandelt. Evil-Lyn, Spikor, Trap-Jaw, Beast-Man, alle!“ „Beruhige Dich, wir sind ja noch mit heiler Haut da rausgekommen. Wir suchen jetzt He-Man!“ sprach Scare Glow. „Waaaas? Bist Du wahnsinnig? Wir können nicht zu He-Man. Er ist mein Feind.“ „Skeletor!“ brüllte Scare Glow, „Im Moment hast Du nur einen Feind, und der steht da unten, und wollte Dich gerade zu einem Zombie machen. He-Man ist unsere einzige Chance, wenn wir den Schaden richten wollen, den wir verursacht haben.“

Skeletor biß sich auf die Zähne. Scare Glow hatte leider Recht. Er war in seinem Bestreben, Herrscher von Eternia zu werden zu weit gegangen, und jetzt war auch sein Leben in Gefahr. „Dann suchen wir jetzt He-Man!“ knurrte der Herr des Bösen. Scare Glow folgte dem Blaster Hawk in die Mystic Mountains.


„So sehr ich auch überlege, ich weiß keinen Weg, wie wir Eternia noch retten können“, sprach Man-At-Arms. Auch Roboto wußte keine Antwort. He-Man wandte sich an die Zauberin. „Zauberin, ich bin sicher, dass wir Eternia noch retten können. Es gibt einen Weg, sage ihn mir!“ appellierte He-Man an die Zauberin. Die Zauberin hatte seit dem Kampf mit dem Blaster Hawk nichts mehr gesagt. Sie überlegte kurz.

„Einen Weg wüßte ich noch, aber es wird schwer, sehr schwer werden. Die Urkraft des Universums kann L`Jor vielleicht noch aufhalten“, erklärte sie. „Die Urkraft des Universums? Was ist das?“ fragte He-Man. „Die Macht von Grayskull ist nicht auf Eternia entstanden. Sie kam vor vielen Jahrhunderten, als der Rat der Uralten den Grayskull Tower errichtet hatte, von den Sternen.

„Von den Sternen? Wie?“ fragte He-Man. „Der Vorgang selbst ist mir nicht bekannt. Aber eines der größten Geheimnisse von Grayskull war, dass die Urkraft des Universums bei der Fertigstellung des Grayskull Towers auf diesen Planeten kam. Der Rat der Uralten, zu dem auch L`Jor gehörte, bezog dann seine Kräfte aus dem Grayskull Tower. Wenn es uns gelingen könnte, die Urkraft des Universums..“, begann die Zauberin. „... noch mal nach Eternia zu bringen, dann könnten wir L`Jor besiegen“, beendete He-Man den Satz. Die Zauberin nickte. „Wie stellt ihr euch das vor? Wir wissen ja noch nicht einmal, von welchem Planeten die Urkraft nach Eternia kam. Nein, das ist unmöglich für uns“, sprach Man-At-Arms.

„Das wäre Dann deine Aufgabe, Arms. Du müßtest ein Gerät bauen, mit der der Weg der Urkraft nachverfolgt werden kann“, sagte die Zauberin. „Ich verstehe nicht ganz. Was nützt uns das Gerät, wenn die Urkraft bereits vor 2000 Jahren nach Eternia kam. Wir....“, Man-At-Arms stoppte. Er verstand nun. „... Jetzt verstehe ich. Ihr wollt in die Vergangenheit reisen, und bei der Ankunft der Urkraft dabeisein.“ „Wenn wir dann da sind, musst Du den Ursprung der Kraft zurückverfolgen. Dann gehen wir zu dem Planeten und versuchen, die Urkraft noch einmal nach Eternia zu schicken“, ergänzte He-Man.

„Aber wie wollen wir das schaffen? Zuerst in die Vergangenheit und danach noch zu einem anderen Planeten. Der Ursprung der Urkraft kann am anderen Ende der Galaxie liegen. Und wir haben kein Raumschiff“, merkte Duncan an.

„Wir brauchen auch kein Raumschiff. Arms, nimm Kurs auf den südlichen Kontinent. Mit ein bißchen Glück sind die Monster L`Jors noch nicht dort“, sprach die Zauberin. „Was wollen wir auf dem südlichen Kontinent?“ fragte He-Man, nachdem Man-At-Arms den Kurs entsprechend geändert hatte. „Wir müssen zur Stadt Rakkta. Wie Du weißt, leben dort die Thenurier, die vor einigen Jahren mit ihrem Raumschiff auf Eternia notlanden mussten“, erklärte die Zauberin. „Ja, ich weiß. Aber wie können sie uns helfen?“ fragte He-Man. „Einer von ihnen ist ein sehr geschickter Waffenerfinder. Er war vor einiger Zeit bei mir und hat mir von seiner neusten Erfindung erzählt, dem kosmischen Schlüssel. Mit diesem Schlüssel sei er in der Lage, das Tor zu jedem Punkt zu jeder Zeit in der Galaxie zu öffnen.“

„Das klingt nach einer sehr mächtigen und gefährlichen Waffe. Aber klingt perfekt für unser Vorhaben. Nur, Zauberin, ich dachte Du empfängst niemals Besucher. Wieso dann ihn?“ fragte He-Man, der sich ein bißchen in seiner Ehre verletzt fühlte, neben Man-At- Arms und Teela als einzige Schloß Grayskull betreten zu dürfen. „Ich habe ihn nicht empfangen, er erschien mitten im Thronsaal mit seinem Schlüssel“, antwortete die Zauberin. „Also funktioniert der Schlüssel!“ unterbrach Duncan die Zauberin. „Dann müssen wir zu ihm. Wie heißt denn dieser Thenurier?“ fragte He-Man. „Gwildor, sein Name ist Gwildor“, sagte die Zauberin.

Zwei Stunden vergingen, bis der Blaster Hawk über das Meer des Schicksals endlich den südlichen Kontinent erreichte. Nun hieß es, den Blaster Hawk auch ohne Kettensektion heile runterzubringen. Vorsichtig ging der Feuerfalke runter und Man-At-Arms schaffte es, eine ruhige und unversehrte Landung nahe der Stadt Rakkta hinzukriegen.

„Kommt, wir müssen in die Stadt. Wir müssen Gwildor finden“, sprach He-Man. Eine weitere Stunde verging, bis sie endlich das Haus von Gwildor gefunden hatten. Obwohl, eigentlich konnte man kaum von einem Haus reden. Gwildors Behausung war nicht mehr als eine gut eingerichtete Höhle in einem Berg neben der Stadt. He-Man klopfte an die Tür. Ein Licht über der Tür ging an und jemand begann die Tür aufzuschließen. Insgesamt sieben Schlösser zählte Man-At-Arms, ehe sich die Tür öffnete, und sich ein etwa 1,20 m großer Thenurier blicken ließ.

„Was soll das? Wer seid ihr? Was stört ihr mich mitten in der Nacht?“ keifte der Zwerg. Duncan blickte auf seinen Chronometer. Es war erst halb sieben abends. „Bist Du Gwildor? Der Bauer des kosmischen Schlüssels?“ fragte He-Man. “Kommt darauf an, wer will das wissen?“ fragte der Kauz mit rotem Bart weiter. „Wir brauchen Deine Hilfe Gwildor“, sagte die Zauberin und trat erst jetzt aus dem Dunkel in den Schein der Lampe. „Zauberin? Seid Ihr es?“ fragte Gwildor. „Ja, und jetzt laß uns herein. Eternias Schicksal hängt von Dir ab“, erklärte die Zauberin knapp.

Nachdem Gwildor alle hereingelassen hatte und sich die Geschichte von He-Man und der Zauberin angehört hatte, wurde er plötzlich ernst. „Du meine Güte“, sprach er, „Ja, ja natürlich werde ich euch helfen.“ Gwildor stand auf und ging zu einem Tresor an der Wand. Er drückte einige Schalter und die Tür öffnete sich. Dorthinter verborgen war der kosmische Schlüssel. Gwildor holte ihn hervor und stellte ihn auf den Tisch. Grob erklärte er He-Man die Funktion des Schlüssels.

„He-Man, ich möchte mit euch kommen. Wenn die Monster, von denen Du berichtet hast, hierher kommen, bin ich auch nicht sicher.“ He-Man nickte, dann drehte er sich hastig um. Etwas drückte von außen gegen die Tür. „Psst, da ist jemand an der Tür.“ He-Man stellte sich neben die Tür. Gwildor löschte alle Lichter. Langsam drehte sich der Knauf herum. Die Tür öffnete sich langsam. He-Man erwartete, dass eine Armee Monster jetzt in den Raum rasen würde. Doch seine Befürchtungen wurden nicht bestätigt. Eine Hand wurde durch die halboffene Tür gestreckt. He-Man reagierte blitzschnell. Er packte die Hand, drehte sich um seine eigen Achse und zog die Hand herein. Gleichzeitig schlug er die Tür mit einem heftigen Tritt zu.

Der ungebetene Besucher flog quer durch den Raum und krachte gegen eine Wand. Gerade als He-Man sich auf ihn stürzen wollte, hob der Fremde die Hand. „Halt, He-Man nicht!“ jammerte der Fremde. He-Man stoppte. Die Stimme kannte er doch. „Licht an“, rief er ins Dunkel. Als das Licht aufhellte, wußte er, warum er die Stimme kannte. Der Fremde war niemand anderes als Skeletor.

„Skeletor, es war ein Fehler hier herzukommen!“ brüllte Duncan. „Halt, Man-At-Arms, laßt mich erklären“, begann Skeletor. „Was erklären? Du hast eine Katastrophe über Eternia gebracht und uns alle ins Verderben gerissen. Und jetzt ist Deine Waffe nach hinten losgegangen. L`Jor gehorcht Dir nicht, und das macht Dich genauso zum Gejagten wie uns“, sprach He-Man. „Ja, Du hast recht. Ich wollte mit dem Buch des Bösen die Macht an mich reißen. Doch L`Jor will mir die Macht nicht geben. Er selbst will sich zum Herrscher von Eternia machen. Das wäre das Ende für den Planeten.“ „Gut erkannt, Du Teufel. Und jetzt suchst Du Anschluß bei uns. Alle Deine Monsterkrieger sind ebenfalls zu Zombiekriegern geworden. Und jetzt denkst Du, wir....“, Man-At-Arms wurde wütend.

„Nein, nicht alle“, ertönte es plötzlich von hinten. Scare Glow kam durch die Tür herein. He-Man drehte sich hastig um und richtete das Schwert auf den Skelettkopf. „He-Man, wenn ich noch ne Nase gehabt hätte, wäre sie von Deinem Tritt gegen die Tür jetzt abgefallen“, knurrte der böse Geist von Skeletor und trat ein. He-Man nahm das Schwert runter.
„He-Man, ich weiß klingt absurd, aber wir müssen zusammenarbeiten, um diesen Planeten zu retten. Eternia ist dem Untergang geweiht, wenn wir nichts tun“, sprach Skeletor. „Wir? Du und ich müssen gar nichts tun. Wir hingegen haben bereits einen Plan Eternia zu retten“, sprach He-Man spöttisch. „Nein, ich möchte euch helfen.“ „Warum sollten wir Dir das glauben? Du hast wieder einmal mehr bewiesen, dass Dir jedes Mittel recht ist um Eternia zu erobern“, schrie Man-At-Arms.

„Ich weiß, ich bin zu weit gegangen. Aber ich will helfen, wirklich. So glaubt mir doch“, flehte Skeletor schon fast. „Wir sollten ihm eine Chance geben, He-Man“, sprach die Zauberin. Man-At-Arms und He-Man sahen die Zauberin mit großen Augen an. He-Man überlegte kurz. „Nun gut, wir glauben Dir. Aber der kleinste Versuch, uns zu hintergehen, und...“, begann He-Man. „Jaja, ich weiß, aber ich will helfen!“ beteuerte Skeletor abermals, „was ist euer Plan?“

He-Man erklärte Skeletor den Plan den sie hatten, um Eternia zu retten. Der Herr des Bösen schien sehr daran interessiert zu sein, etwas über die Urkraft des Universums zu erfahren, ließ sich aber nichts anmerken. Während He-Man erzählte, ging Gwildor mit dem Schlüssel hinaus, um noch einige Sachen einzupacken. Als He-Man seine Ausführungen beendet hatte, war er noch nicht zurück.

„Wo steckt der Thenurier? Wir müssen los!“ sprach Duncan und blickte auf seinen Chronometer. „Ich sehe mal nach ihm“, sprach He-Man und ging Gwildor nach. Er fand ihn einige Räume weiter. Er stand vor einem Schrank und stand mit dem Rücken zu He-Man. „Gwildor, um noch ein paar Sachen einzupacken, haben wir keine Zeit“, sprach He-Man ernst. Gwildor reagierte nicht. „Gwildor? Gwildor!“ sprach He-Man lauter. Wieder keine Reaktion des Schlüsselschmiedes. He-Man ging ein paar Schritte in den Raum hinein. Darauf hatte Gwildor nur gewartet. Jetzt drehte er sich um.

He-Man erschrak. Gwildors Haut war braun geworden, bedeckt mit Eiterblasen. Fauchend und kreischend sprang er auf He-Man zu. He-Man wich aus, der Thenurier rannte ins Leere. Doch da kam neue Gefahr. Aus dem Schrank sprang noch ein Zombiekrieger, offenbar der, der Gwildor erwischt hatte. He-Man duckte sich und stieß sein Schwert hoch. Im Sprung wurde der Zombie durchstochen. Geifernd fiel er zu Boden. Langsam verwandelte er sich in das zurück, was er vor seiner Infektion gewesen war. He-Man schluckte. Vor ihm lag der tote Leib von Lord Grayskull.

Doch die Gefahr war noch nicht vorüber. Gwildor griff ihn wieder an. He-Man holte aus und stieß den Angreifen den Schwertgriff auf den Kopf. Bewußtlos fiel Gwildor zu Boden. He-Man schnappte sich den Schlüssel und rannte zurück zu den anderen. Kaum hatte er den Raum betreten, als krachend die Tür aus den Angeln flog und einige Monsterkrieger hineinstürzten. Skeletor, Scare Glow, Roboto, die Zauberin und Man-At-Arms fuhren herum.

„Kommt mit“, brüllte He-Man und wehrte bereits die ersten Zombies ab. Nach und nach rannten alle nach hinten durch die Gänge. Als alle raus waren, blockierte He-Man die Tür mit einem Stuhl. Er wußte, das würde die Monster nicht lange aufhalten, aber er hoffte, es würde ihm die notwendigen Sekunden bringen, den kosmischen Schlüssel zu aktivieren.

Während des Laufens drückte He-Man bereits die ersten Knöpfe. Er hoffte, dass er sich alles merken konnte. He-Man blickte sich um. Die Zombies hatten die versperrte Tür bereits zerlegt und waren nur knapp 10 Meter hinter ihm. „He-Man, schnell!“ rief Man-At-Arms. Er und die anderen hatten sich im letzten Raum verschanzt, der durch eine schwere Eisentür geschützt war. He-Man sprang hinein, während Man-At-Arms und Scare Glow die Tür versperrten.

„Hastig tippte He-Man die Koordinaten ein. „Glaubst Du, Du weißt noch alles?“ fragte Duncan. „Das werden wir gleich sehen“, antwortete He-Man. Schon polterten die ersten Zombies gegen die Tür. Es konnte nicht lange dauern, bis sie auch diese Tür aufgebrochen hatten.

He-Man drückte den roten Knopf. Eine wunderschöne Melodie, die die Töne des Universums beinhaltete, erklang. Die Gabeln des Schlüssels begannen sich zu drehen und über dem Schlüssel formte sich eine glitzernde Kugel, die schnell größer wurde.

„Die Schleuse formt sich!“ rief Duncan. „Wollen wir hoffen, dass sie uns in die richtige Zeit bringt“, sprach die Zauberin. Als das Tor die richtige Größe hatte, verabschiedete sich He-Man von allen, sogar Skeletor. „Wir sehen uns auf der anderen Seite!“ rief er ihnen zu. Nacheinander gingen die Zauberin, Man-At-Arms, Roboto, Skeletor und Scare Glow durch die Schleuse. He-Man deaktivierte den Schlüssel und sprang gerade noch rechtzeitig in das Portal, bevor es zusammenbrach. Das letzte was He-Man sah war, dass die Tür nachgab und eingetreten wurde. Zombiekrieger versuchten den Helden noch zu fassen zu kriegen, aber es war zu spät. Tobend und schreiend blickten sie zur Wand, wo gerade noch ein Zeitportal geöffnet war.

Es war mal wieder soweit. He-Man befand sich auf einer Reise in die Vergangenheit, um seine Gegenwart zu retten. Doch diesmal war sein Erfolg mehr als fraglich......

to be continued....


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