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  • 26.09.2018, 11:52:26

Autor Thema: Story of Ofta  (Gelesen 7281 mal)

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Offline Cirenaj

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Story of Ofta
« am: 07.03.2013, 03:10:25 »
Dieses mal liegt das Augenmerk auf einem Bösewicht.

Ofta, bekannt aus der Hörspielfolge Nr. 5 "Höhle des Schreckens", bekommt von mir eine Vorgeschichte.

Ich wünsche auch hier wieder viel Spaß bein lesen.  :)
« Letzte Änderung: 08.03.2013, 00:59:23 von Cirenaj »

Offline illvanno

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Re: Story of Ofta
« Antwort #1 am: 07.03.2013, 03:17:05 »
Oh...hatte ich dir meine Ofta Zeichnungen gezeigt ?

Offline Cirenaj

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Re: Story of Ofta
« Antwort #2 am: 07.03.2013, 03:43:39 »
Nein, die Idee hab ich schon länger.  :)

Offline illvanno

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Re: Story of Ofta
« Antwort #3 am: 07.03.2013, 19:32:54 »
Was für ne Idee ?  :tongue:   die Geschichte ?

Offline Cirenaj

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Re: Story of Ofta
« Antwort #4 am: 07.03.2013, 20:26:47 »
Ja, die Idee zu dieser Geschichte.  :laugh:

Offline Cirenaj

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Re: Story of Ofta
« Antwort #5 am: 08.03.2013, 00:59:46 »
Königin Marlena war mit ihrer Kutsche unterwegs durch den Immergrünenden Wald.
Lange war es her, dass die junge Königin Zeit für sich allein verbringen konnte, denn erst vor einigen Monaten, wurde sie stolze Mutter von zwei Gesunden Kindern.
Da ihr Mann Randor, der König von Eternia, merkte, wie sehr es seine Frau drängte, endlich wieder in die Natur hinaus zu ziehen und ihrer Malerei zu frönen,
beschloß er kurzer Hand, sich selbst um die Kinder zu kümmern und seiner Gemahlin einen Ausflug zu bescheren.
Doch ganz ohne Schutz sollte sie nicht reisen, denn es gab auch zwielichtige Gestallten auf Eternia, die nur zu gern die Macht an sich reißen wollten.
So stellte er seiner Liebsten einen Soldaten seiner Wache zur Seite. Er war der beste in der Truppe und Lieblingsschüler seines Waffenmeisters Dekker und sein Name war Duncan.

Offline clawful84

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Re: Story of Ofta
« Antwort #6 am: 21.03.2013, 15:17:19 »
ich hoffe die Geschichte um Ofta geht noch weiter.
Ich würde gerne mal ein Bild von Ofta sehen...

Offline Motuwahn

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Re: Story of Ofta
« Antwort #7 am: 21.03.2013, 15:19:08 »
Jetzt hetz den armen Cirenaj nicht so, der schreibt gerade noch parallel ein neues Kapitel fürs "Gemeinsame Werk". ;)

Offline Cirenaj

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Re: Story of Ofta
« Antwort #8 am: 21.03.2013, 22:16:40 »
Na klar geht die Geschichte noch weiter.

Schiebe im Moment nur recht viele Überstunden und da ist die Kreativarbeit nur etwas eingschränkt.

Offline Hölk

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Re: Story of Ofta
« Antwort #9 am: 21.03.2013, 23:58:32 »
Habe die Tage die Filmationfolge "Das Geschenk des Drachen" gesehen, also die erste Folge wo Granamyr vorkommt.

In der Folge sollen He-Man und Teela ja in den immergrünen Wald gehen und den "Skytree" fällen bzw. töten.
Dort, im immergrünen Wald, treffen die beiden auf ein sog. Waldmännlein. Ein kleiner Kobald der, wie er sagt zu den Hütern des immergünen Waldes gehört.

Jetzt frage ich mich: ist Ofta auch so ein Waldmännlein?  :kratz: Haben die von den Europa Hörspielen sich von der Folge inspirieren lassen?
« Letzte Änderung: 22.03.2013, 00:00:54 von Hölk »

Offline Cirenaj

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Re: Story of Ofta
« Antwort #10 am: 22.03.2013, 00:04:03 »
Ich muß jetzt leider gestehen, dass ich diese Folge nicht kenne.  :icon_redface:
Da müßte man mal nachschauen, was zuerst da war. "Das Geschenk des Drachen" oder "Die Höhle des Schreckens".

Ich lass mich hier allerdings nur von den Hörspielen inspirieren.

@clawfull84 : Ich hätte da ja auch noch zwei andere Geschichten, falls du die noch nicht gelesen hast. ;)
« Letzte Änderung: 22.03.2013, 00:07:04 von Cirenaj »

Offline illvanno

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Re: Story of Ofta
« Antwort #11 am: 23.03.2013, 18:10:57 »
ich hoffe die Geschichte um Ofta geht noch weiter.
Ich würde gerne mal ein Bild von Ofta sehen...


Also wie gesagt.. ich würde auch hierzu Bilder beisteuern ;)  Ofta inklusive. Wenn es vom Autor gewünscht ist ;)
Nächsten Monat spätestens treffen wir uns ja eh um über unseren Comik zu reden ;)

Offline Cirenaj

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Re: Story of Ofta
« Antwort #12 am: 28.03.2013, 19:34:32 »

Also wie gesagt.. ich würde auch hierzu Bilder beisteuern ;)  Ofta inklusive. Wenn es vom Autor gewünscht ist ;)
Nächsten Monat spätestens treffen wir uns ja eh um über unseren Comik zu reden ;)

Da werden wir uns bestimmt einig.  ;)

Jetzt gehts erstmal weiter im Evergreen Forrest.

Offline Cirenaj

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Re: Story of Ofta
« Antwort #13 am: 28.03.2013, 19:35:23 »
"Duncan, müßen wir denn so schnell fahren ?", fragte Marlena, die bei dem unebenen Waldboden in ihrer Kutsche hin und her geschaukelt wurde. "Tut mir Leid, Majestät.", antwortete der Soldat, der auf dem Kutschbock saß. "So schön dieser Wald auch scheinen mag, es gibt hier viele Gefahren, denen wir lieber nicht begegnen sollten. Ich werde etwas langsamer fahren, aber wir sollten uns dennoch beeilen."
Er drosselte die Geschwindigkeit und die Königin konnte die Aussicht nun etwas besser genießen. Doch plötzlich riss Duncan die Zügel an und die Pferde sammt Kutsche kamen abrupt zum stehen. "Verdammt !" ,entfuhr es ihm. "Was ist passiert, Duncan ?", fragte die Königin besorgt und erhob sich aus ihrem Sitz, um besser sehen zu können. "Ein Baumstamm, Majestät. Ein Baumstamm liegt direkt auf dem Weg vor uns." Er stieg ab und sah sich das Hindernis aus der Nähe an. "Vielleicht kann ich ihn zur Seite schieben.", schlug er vor und stemmte sich mit ganzer Kraft dagegen, jedoch ohne Erfolg. Der Stamm bewegte sich keinen Zentimeter.
Der Soldat überlegte angestrengt, welche Schritte er nun einleiten sollte, da erklang ein unheimliches Heulen aus dem Wald. Erst war es nur ein einzelnes, doch nach wenigen Sekunden wurde es mehr und erklang aus mehreren Richtungen. Marlena lief es kalt den Rücken hinunter. "Was ist das ? Es hört sich scheußlich an."
" Es sind Wölfe. Wir müßen so schnell wie möglich umdrehen, sonst sind wir ihnen hilflos ausgeliefert.", warnte Duncan und versuchte, das Gespann auf dem schmalen Pfad zu wenden. Doch es war zu spät. Die ersten Wölfe tauchten bereits hinter den Bäumen auf. Mehr und mehr wurden es und schon bald hatten sie die Kutsche sammt Insassen umzingelt.
Duncan hatte sein Schwert gezogen und sich, so gut es ging, schützend vor die Königin gestellt. "Das ist ja schrecklich. Was sollen wir denn jetzt bloß tun ?" ,flüsterte Marlena ängstlich. "Versucht ruhig zu bleiben. Die Wölfe wittern eure Angst. Doch keine Sorge, an mir kommen sie nicht lebendig vorbei.", versuchte Duncan zu beruhigen.
Doch zu seiner Verwunderung griffen die Wölfe nicht an, sondern blieben wir angewurzelt stehen und fletschten bedrohlich ihre Zähne. Eine Lücke öffnete sich und ein Wolf, der die anderen um einen halben Meter überragte, trat hervor. Auf seinem Rücken saß ein kleines graues Männlein. Mit seinen langen Zipfelohren und den grünen Froschaugen hätte man es für friedlich halten können, doch es sah die beiden Eternier mit einem hasserfüllten Blick an. Dann erhob es seine Stimme.
"Steck dein Schwert weg, Soldat und keinem wird ein Leid geschehen. Alles was ich will, ist die Königin."
Duncan und Marlena konnten nicht glauben, was sie da gerade gehört hatten. "Wer bist du, dass du uns hier festhälst ?" Marlenas Angst war zwar noch nicht verflogen, aber sie war immerhin die Königin von Eternia und ließ sich solche Frechheiten von niemandem gefallen.
"Hahaha. Ich bin Ofta, der Mächtige des Waldes. Und du, Königin von Eternia, bist ab jetzt meine Gefangene !"
"Aber dazu mußt du erstmal an mir vorbei !", warf Duncan ein. "Das wird nicht weiter schwierig sein.", lachte Ofta und wie aus dem Nichts ergriffen knorrige Äste die verdutzte Königin und rissen sie mit sich in die Kronen der Bäume.
"Königin Marlena !", rief Duncan noch, doch auch er konnte nichts dagegen unternehmen, denn fast Zeitgleich stürzten sich die Wölfe Oftas auf ihn. 
"Ich habe dich gewarnt, Soldat !" , spottete das Männlein. "Doch sei nicht traurig, du wirst meinen Wölfen schmecken."

Offline Cirenaj

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Re: Story of Ofta
« Antwort #14 am: 30.03.2013, 20:10:02 »
Duncan blieb allein mit den blutlüsternen Tieren und setzte seine ganze Kraft ein, um ihren Angriffen zu entgehen. Seine Rüstung konnte so manchen Biss der Wölfe abhalten, doch schon bald blutete er aus vielen Wunden. Sein Schwert hatte schon viele der Bestien in die Flucht geschlagen und auch einige lagen leblos vor ihm auf dem Boden, doch es schien eine aussichtslose Lage für ihn zu sein. Für jeden toten Wolf schienen zwei neue aus dem Dickicht des Waldes hervor zu stürzen.
Duncan bemerkte zu seinem Leid den Wolf nicht, der sich ihm von hinten genähert hatte und ihn mit einem Sprung in seinen Rücken zu Boden stieß. Durch den Aufprall seiner Waffe beraubt, wehrte er sich nun mit bloßen Händen gegen den Angreifer, dessen Reisszähne immer näher an sein Gesicht heran kamen.
Doch da, aus heiterem Himmel, ein grelles Licht. Hell wie die Sonne Eternias schien es ihm und den Soldaten überkam für einen Moment der Gedanke, ob dies sein Ende sei. Doch dem war nicht so. Er befand sich immer noch im immergrünen Wald und lag rücklings auf dem Weg. Allerdings war von den Wolfen weit und breit kein einziger mehr zu sehen. Er stand langsam auf und sah sich um. Die Erde war immer noch zerwühlt von seinem Kampf mit den Tieren und die Abdrücke der Pfoten waren eindeutig zu erkennen. Doch wie von Geisterhand waren seine Wunden verschwunden. Nicht einmal der kleinste Kratzer war zurück geblieben.
"Wie ist das möglich ?", fragte er sich. "Was für ein Zauber ist hier am Werk ?"
"Das war ich, Duncan !", drang eine männliche Stimme zu ihm. Er drehte sich erschrocken um und sah einen Mann auf einem Erdwall stehen. Er trug einen roten Harnisch und ein seltsamer Helm verdeckte sein Gesicht. Ein leichtes Schimmern schien seinen Körper zu umhüllen.
"Ich danke dir, Fremder. Jedoch hab ich dich noch nie gesehen. Wer bist du ?"
Der Fremde blieb regungslos auf seinem Platz stehen. "Ich bin der kosmische Magier Zodac. Ich habe dich nur gerettet, weil du noch von großer Wichtigkeit für die Geschichte Eternias bist. Wenn wir uns das nächste mal begegnen, rechne lieber nicht mit meiner Hilfe." Duncan ging Zodac entgegen und wollte eine weitere Frage stellen, da verschwand der Magier mit einem lauten Lachen und ließ den verwirrten Soldaten allein.
"Kosmischer Magier.", brummte Duncan. "In was für einen gottverlassenen Winkel Eternias hat es mich hier bloß verschlagen ?"
Doch um sich darüber groß Gedanken zu machen, dafür hatte der Soldat keine Zeit. Die Königin war entführt worden und er war allein nicht in der Lage gewesen es zu verhindern. Er mußte also zurückkehren und dem König die erschreckende Meldung überbringen. Er schwang sich auf eines der Pferde und preschte los, in Richtung des Palastes Eternos.