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  • 20.07.2018, 23:07:17

Autor Thema: Die Fanfilm Trilogie (The Wizard of Stone Mountain, The Fountain of Life)  (Gelesen 94915 mal)

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Offline Tri-Klops

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Zitat
Hundertprozentige Zustimmung! Berufskritiker sind so überflüssig, wie Pickel am Arsch!
Aber klar doch.....wie gesagt, gut, dass du keiner bist.


Eine Frage hätte ich mal: Wisst ihr eigentlich, wie schwierig es sein kann, einen solchen Film auf die Beine zu stellen? Ich war mal bei einem Kurzfilm Kameramann und es war teilweise schon problematisch, einen Termin zu finden, an dem zwei Leute Zeit haben. es würde mich echt interessieren, wie einfach es sich manche hier vorstellen, eine Darstellerin zu finden, die wie Teela aussieht, am besten noch ein passendes Kostüm am Start hat, mitmachen will und die Zeit für drei Filme hat. Kleiner Tipp: es reicht nicht, dafür ein Schild aufzustellen, auf dem sowas wie "Seggsi Schauspielerinnen hier entlang" steht. Das kostet nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Geld, dass man eben nicht so einfach auftreiben kann. Und bitte kommt mir jetzt nicht mit: "Dann sollte Teela gar nicht dabei sein!" Ich gehe jede Wette ein, dass die gleichen Leute sich dann eben über das Fehlen von Teela mokieren würden. Das ist Nerdranting galore in meinen Augen. Außerdem: Versteht mich nicht falsch, ich weiß, dass es wahrscheinlich nicht böse gemeint ist, aber ich finde es ziemlich daneben, sich über die "Speckröllchen" der Darstellerin auszulassen. Ein erneuter Blick in den Spiegel würde einigen Leuten hier (mich in dieser Sache eingeschlossen) wohl sehr gut tun.


Zitat
Im übrigen bin ich der Meinung, wenn jemand ein Theaterstück in modernem Gewande inszenieren will - gleich welchen Inhalts - dann soll er ein neues schreiben, anstatt alte Meisterwerke mit seinen zweifelhaft kreativen Ergüssen zu vergewaltigen!

Das ist Blödsinn, da sehr viele der alten Meisterwerke eine zeitlose Handlung haben, die man oft ohne Probleme in unsere Zeit übertragen kann. Es geht bei den meisten Stücken nicht darum, in welchem Jahrhundert sie spielen, sondern um die Botschaft, welche der Inhalt vermitteln soll.

Offline SchakoKhan

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Eine Frage hätte ich mal: Wisst ihr eigentlich, wie schwierig es sein kann, einen solchen Film auf die Beine zu stellen?

Vermutlich so gut, wie man das wissen kann ohne es selbst getan zu haben. Nervig im übrigen, diese ständige Unterstellung man könne sich das nicht (richtig) vorstellen.

Das erinnert mich an Eltern, die pikiert darauf reagieren, wenn kinderlose es wagen etwas über Kindererziehung zu sagen.

Außerdem kommt das nur bei negativer Kritik. Bei den Sachen, die ich gelobt habe, da kommt nicht alle paar Meter einer und will wissen, ob ich das Lob wirklich verteilen darf, schließlich kann ich evtl. nicht genau einschätzen, wie anstrengend es war das so hinzukriegen.

Nun kenne ich den Spu und glaube zu wissen, dass er zwischen dem Sarkasmus den Funken echten Diskussionsbeitrag rausfiltern kann.

Da sind wir uns einig. Nur bin ich von Dir mehr gewohnt als Funkenflug. Und ja: das ist nett gemeint!  :)

Offline Spu314

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Eine Frage hätte ich mal: Wisst ihr eigentlich, wie schwierig es sein kann, einen solchen Film auf die Beine zu stellen?

Nee. Hab ich keine Vorstellung von...

Offline Tri-Klops

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Vermutlich so gut, wie man das wissen kann ohne es selbst getan zu haben. Nervig im übrigen, diese ständige Unterstellung man könne sich das nicht (richtig) vorstellen.

Das erinnert mich an Eltern, die pikiert darauf reagieren, wenn kinderlose es wagen etwas über Kindererziehung zu sagen.

Außerdem kommt das nur bei negativer Kritik. Bei den Sachen, die ich gelobt habe, da kommt nicht alle paar Meter einer und will wissen, ob ich das Lob wirklich verteilen darf, schließlich kann ich evtl. nicht genau einschätzen, wie anstrengend es war das so hinzukriegen.

Da sind wir uns einig. Nur bin ich von Dir mehr gewohnt als Funkenflug. Und ja: das ist nett gemeint!  :)
Ne, das kommt nicht nur bei negativer Kritik generell. Sowas kommt meist nur dann, wenn isch die negative Kritik auf "Die sieht nicht so aus wie in meinen feuchten Träumen (:;): )" beschränkt.

@Spu: Na dann ist ja gut!  :;):

Offline SchakoKhan

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Ne, das kommt nicht nur bei negativer Kritik generell. Sowas kommt meist nur dann, wenn isch die negative Kritik auf "Die sieht nicht so aus wie in meinen feuchten Träumen (:;): )" beschränkt.

Womit wir bei der nächsten nervigen Unterstellung wären.  :;):



Offline Ascalon

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Womit wir bei der nächsten nervigen Unterstellung wären.  :;):

Ich werd dich beizeiten an diesenSatz erinnern, wenn es mal wieder um Totschlagargumente geht.  :icon_wink:

Offline Tri-Klops

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Womit wir bei der nächsten nervigen Unterstellung wären.  :;):




Wie soll ich einen solchen Satz denn sonst interpretieren:
Zitat
In dem Fall ist aber immerhin schon mal "Die funktioniert schlecht und sieht peinlich aus!" erreicht.


Das ist finde ich ziemlich beleidigiend formuliert. Hast du den Film eigentlich schon gesehen?

Offline WebstorX

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Das ist Blödsinn, da sehr viele der alten Meisterwerke eine zeitlose Handlung haben, die man oft ohne Probleme in unsere Zeit übertragen kann. Es geht bei den meisten Stücken nicht darum, in welchem Jahrhundert sie spielen, sondern um die Botschaft, welche der Inhalt vermitteln soll.

Natürlich haben sie eine "zeitlose Handlung" weil es gewöhnlich um Liebe und Hass, Treue und Verrat, Eifersucht, Intrigen und Machtstreben geht. Das sind Dinge die die Menschen schon vor Jahrtausenden bewegt haben und beweegen werden solange sie existieren. Aber das ist nicht der Punkt. Warum transportiert man die "Botschaft" in einem modern inszenierten Shakespearestück, anstatt ein Neues - bei dem dann alles zusammenpassen würde - zu schreiben? Weil die Leute eben für Shakespeare eher Geld ausgeben, als für ein Stück von Autor XY.
Wenn ich eine Wagneroper sehe oder ein Stück von Shakespeare usw., dann will ich das Original sehen und den Geist der Epoche spüren, den der Meister zeigen wolllte. Und mir dann selbst überlegen, was die Botschaft für mich heute noch bedeutet. Aber wie Ascalon schon so richtig gesagt hat, darüber lässt sich streiten und dieser Thread ist dazu nicht da. Nennen wir es also diplomatisch nicht Blödsinn sondern eine Geschmacksfrage!


Zitat
Wie soll ich einen solchen Satz denn sonst interpretieren:
Zitat

Zitat
In dem Fall ist aber immerhin schon mal "Die funktioniert schlecht und sieht peinlich aus!" erreicht.

Ich würde es so interpretieren: Es geht nicht um feuchte Träume, sondern darum, dass Teela nunmal die Warrior Goddess war, Captain der Wache, eine Frau die dauernd ihren Körper trainiert und diesem Bild entspricht die Darstellerin nunmal nicht so ganz. Es gibt andere Schauspielerinnen in dem Film die etwa besser gepasst hätten, aber wenn die nicht als Teela nicht zur Verfügung standen, dann ist das nunmal so. Zugegeben man muss mit dem arbeiten, was man hat. Aber ein berechtigter Kritikpunkt bleibt es trotzdem.  
« Letzte Änderung: 07.03.2012, 18:22:22 von WebstorX »

Offline SchakoKhan

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Das ist finde ich ziemlich beleidigiend formuliert. Hast du den Film eigentlich schon gesehen?

Da habe ich Ascalon zitiert und es bezog sich natürlich nicht auf den ganzen Film, welchen ich nicht gesehen habe. Aus dem Kontext gezogen klingt das natürlich besonders eigenartig.

Wenn Du mir sagst, was Dir daran im Zusammenhang nicht gepasst hat, dann kann ich da vielleicht mehr zu sagen. Denn als Aussage (als Meinungsäußerung meinerseits) stehe ich dazu, auch wenn ich die Worte nicht so harsch gewählt hätte (und auch zuvor nicht gewählt hatte), ohne Ascalons Vorlage.


@ Ascalon Nur weil man eine Aussage zweimal verwendet ist es kein Totschlagsargument. Ganz davon ab, dass es nicht darum ging, das ich mit dieser Aussage irgendetwas argumentativ widerlegen wollte, sondern schlicht darum, dass ich es merkwürdig finde, wie bei negativer Kritik irgendwelche niederen Beweggründe unterstellt werden (völlig ohne Grundlage), während die teilweise im selben Posting getätigte positive Kritik anscheinend keinerlei Beweis nötig hat.

Offline Sam2001

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So, habe mir die 11 Seiten mal durchgelesen...

Ich fühle mich an ein Theatherstück erinnert, das wir uns damals in der Grundschule angeschaut haben. Es war ein Stück über "Meister Eder und sein Pumuckl". Zunächst einmal waren wir doch recht enttäuscht, da Pumuckel kein 30 cm kleiner Kobold sondern ein, im Vergelich zu uns doch recht großer 7 Klässler war. Und Meister Eder war auch nicht alt, dick und ergraut wie im TV, sondern hatte volles braunes Haar und war schlanker. Direkt wurde Kritik geübt. Man hätte ja ein kleineres Kind nehmen können, einen Grundschüler z.B. und auch Meister Eder hätte man eine graue Perrücke aufsetzen können, ein Kissen in die Latzhose, damit die Figur stimmt... Aber all das hatten wir innerhaln der ersten fünf Minuten schon vergessen. Das Spiel war so lustig, ein Witz folgte auf den anderen, die Darsteller harmonisierten so gut untereinander, es funktionierte wunderbar. Im Endeffekt juckte es keinen mehr, ob Pumuckl größer oder Meister Eder jünger war als die ursprüngliche Vorlage war.

Es steht außer Frage, dass die Mittel in dieser Trilogie beschränkt und die Schauspieler alles andere als ideal sind. Aber Leute, es ist ein FANFILM und wie bei jedem anderen Fanprojekt auch, muss man hier seine Erwartungen runterschrauben, wenn man sich so etwas angucken will. Niemand zwingt uns ja den Film anzugucken, oder? Ich weiß wirklich nicht, wo das Problem liegt. Da hat sich eine Gruppe von Leuten zusammen getan und stellt ein Projekt auf die Beinde. Gut, es ist die alles andere als perfekt. Die eigentliche Frage ist und bleibt, ob man sich auf so einem Film einlassen will oder nicht.

Ja klar, ich hätte auch gerne eine Megan Fox als Teela gesehen aber man sollte den Schauspielern gegenüber auch fair sein. Ganz ehrlich, ich nehme es einer stabiler gebauten Frau  wie Bathany viel eher ab, dass sie sich mit Monstern wir Beast-Man prügelt, als so einem magersüchtigen Knochengerüst mit Fitnesswahn und Silikonbusen (denn bei so viel Fitness bleibt keine Brust mehr übrig, da die weibliche Brust zu 80% aus Fettgewebe besteht. Nur nebenbei erwähnt!  :;):  )
« Letzte Änderung: 10.03.2012, 17:16:30 von Sam2001 »

Offline Mustrum Ridcully

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Schöner Beitrag.

Ich halte es im Übrigen auch für völlig legitim zu sagen, dass man das Projekt nicht mag, genauso wie bei allem anderen auch.
Es handelt sich um Fanfilme mit wenig bis gar keinem Budget und was da ungefähr bei rauskommt, sollte man sich denken können, sofern man nicht völlig beschränkt ist. Und wem Optik, Besetzung u.ä. nicht gefällt, dem gefällt es halt nicht und gut. Das darf man dann auch gerne in einer Diskussion anbringen.
Nur dieses Nitpicking auf RTL 2-Niveau, als würde es sich um eine Multimilliondollarblockbusterproduktion handeln, lässt einem schon ein wenig die Fremdschamesröte ins Gesicht steigen.

Offline SchakoKhan

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Nur dieses Nitpicking auf RTL 2-Niveau, als würde es sich um eine Multimilliondollarblockbusterproduktion handeln, lässt einem schon ein wenig die Fremdschamesröte ins Gesicht steigen.

Wer tut das denn?

Ansonsten bin ich immer wieder erstaunt, dass tatsächlich immer noch jemand davon ausgeht, dass der Grund für negative Kritik derjenige sein könnte, dass man zu doof ist zu kapieren, dass es sich um einen Fanfilm handelt.

Deswegen habe ich auch garnichts dazu geschrieben, denn wenn ich betone, dass dies schon klar ist, so ist sich vermutlich wiederum jemand nicht zu schade daraufhinzuweisen, dass man sich dann eben vermutlich nicht vorstellen kann, wie aufwendig und gleichzeitig beschränkt so ein Projekt ist. Und so weiter und so fort...




Offline Sam2001

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Ansonsten bin ich immer wieder erstaunt, dass tatsächlich immer noch jemand davon ausgeht, dass der Grund für negative Kritik derjenige sein könnte, dass man zu doof ist zu kapieren, dass es sich um einen Fanfilm handelt.


Nein, darum ging es nicht. Ich wills mal so sagen, man würde den Aufsatz eines Grundschülers ja nicht nach Abitur Vorgaben bewerten, oder? Natürlich kann man das machen, aber es wäre dem Schüler gegenüber nicht fair. Mir ging es darum nochmal zu betonen, dass ein Fanfilm nur Amateurarbeit ist und  dementsprechend bewertet werden sollte.

Ich finde es klasse zu sehen, was für Fortschritte man im Vergleich zum ersten Teil gemacht hat. u.a. durch die Unterstützung der deutschen Fans sich im Positiven verändert/entwicklet hat, sozusagen mehr zu "MOTU" geworden ist. Daher würde ich das Projekt der Fairness halber nicht all zu streng bewerten.

Offline SchakoKhan

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Da wird Dir auch niemand widersprechen.  :)

Offline DJ Force

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