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  • 19.09.2018, 06:38:49

Autor Thema: Die Fanfilm Trilogie (The Wizard of Stone Mountain, The Fountain of Life)  (Gelesen 97503 mal)

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Offline SchakoKhan

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Was Spu sagt.

Offline DJ Force

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Soll ich...? Soll ich nich...? Oder doch...?
ach was solls.
Um mal eine der diversen ersten Regeln des Films zu bemühen: Show, don´t tell. - Film ist mehr son optisches Medium.
Okay, es gibt wohl auch Stummfilme. Aber in den meisten Filmen, die ich kenne, fallen durchaus mal hier und da die Namen der Charaktere.

Zitat
Und wenn man schon vom Ursprungsdesign weg geht, warum dann nicht zu etwas hin, was der Trägerin steht? Man muss für ein Foto genau eine vorteilhafte Position finden, wenn das schon nicht geht, ohne dass das Kostüm Speckröllchen am Rücken macht ist das jetzt nicht wirklich gegeben.
Da simma jetzt aber päpstlicher als der Papst, oder? Warst du es nicht sogar selbst der sagte, man solle etwas daraus machen, was man hat? Oder so ähnlich?

Zitat
Inwiefern hat das geklappt? Ich habe erst irgendwann nach dem Film in irgendeinem Forum mitbekommen wer das sein sollte und erkenne Man-At-Arms auch mit diesem Wissen und unabhängig vom Aussehen nicht in der Figur wieder.
Wenn du das innerhalb von 2 Minuten Screentime beurteilen kannst... Glückwunsch. Aber das geht an deiner Fragestellung vorbei. Wie das geklappt hat? Nunja. Ich habe es irgendwann akzeptiert, dass Man-At-Arms in dieser Fanfilm Trilogie ein Schwarzer ist. Solange der Charakter unverändert ist. Film ist nämlich mehr als nur son optisches Medium.

Zitat
Also ein, dem Original entsprechendes, weißes Teelakostüm wäre zu quietschbunt, während ein Castaspella-Cosplay-Kostüm dem menschlichen Mittelalter entspricht.
Das ist unfaire Polemik, und das weisst du. Eine allgemeine, weitumfassende Aussage auf ein einziges Beispiel zu reduzieren, welches die Ausnahme bildet und somit die Regel bestätigt. Aber spätestens an dieser Stelle greift das, was ich vorher schon einmal sagte: Man möge ein Teela Kostüm finden, welches optisch der Vorlage gleicht UND eine Schauspielerin, der das Kostüm passt und die genug Zeit und Lust hat, die Rolle zu spielen (immerhin für eine Trilogie und sich dementsprechend lang an ein No-Budget Projekt bindet! Zeit, in der sie bezahlte Engagements ablehnen muss!). Dann würde es vermutlich auch eine vorlagengetreue Teela im Film geben.
Tatsächlich habe ich persönlich größere Probleme damit, eben diese Castaspella im Film zu sehen als diese Teela. Eben weil Castaspella in der Tat sehr farbenfroh geworden ist. Daher sehe ich ihren Auftritt mehr als Bonbon für die Fans.

Zitat
Und da buddelt halt der Hase den Hund aus dem Pfeffer: Ein MotU-Film ist was anderes als ein eigenständiger Mittelalterfantasyfilm mit MotU als Bonus. Das zu machen ist natürlich jedem selbst überlassen, aber dann muss man das Leuten gegenüber die genau das sagen auch nicht klein reden. Wenn ich Filme über Fahrräder mache und sich einer beschwert, dass das kein Motorrad ist sage ich ja auch nicht "Doch, das ist eins." Wenn man sich weit genug von der Vorlage emanzipiert, hat man irgendwann halt mit ihr nicht mehr viel mehr gemein als mit anderen Vertretern des selben Genres.
Ich ahne was du meinst, aber das Beispiel ist irgendwie blöd formuliert. Übertragen sagst du: Wenn ich Filme über MOTU mache und sich einer beschwert, dass das kein Bravestarr ist sage ich ja auch nicht "Doch, da ist einer"." Stimmt, sage ich nicht, denn ist ist nicht Bravestarr sondern MOTU. Du meintest wohl eher "Wenn ich einen Film über Motorräder mache und dafür Fahrräder einsetze..." Naja. Bei all den verschiedenen Interpretationen, die es bislang von MOTU gab, sowohl von offizieller als auch von Fanseite aus, ist diese Filmtrilogie eine Interpretation mehr. Der eine mags, der andere nicht.

Offline Spu314

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Das ist unfaire Polemik, und das weisst du.

Ja, sorry, nur weil andere aus der Aussage, dass man Teela nicht erkennt, wenn Teela keine Ähnlichkeit mit Teela hat, 'MotU definiert sich darüber das Teela sexy ist' machen, muss man nicht zwangsläufig in die selbe Richtung gehen, das stimmt schon. Ich finds aber dann doch sehr scheinheilig innerhalb von zwei Sätzen zwischen Polemik und dem Anprangern von Polemik hin und her zu springen...

Okay, es gibt wohl auch Stummfilme. Aber in den meisten Filmen, die ich kenne, fallen durchaus mal hier und da die Namen der Charaktere.

Es wurde ja auch nicht gesagt, dass die Namen nie erwähnt werden dürfen, sondern dass mit dem Wiedererkennungswert was falsch läuft, wenn man Charaktere nur an ihrem Namen erkennt. Und wenn der nicht erwähnt wird, erkennt man sie halt garnicht. Ich habe Man-At-Arms für irgendeine willkürliche Torwache gehalten. Ich habe ihn am Aussehen nicht erkannt und ich habe ihn am Verhalten nicht erkannt. (Sorry, auf Totschlagargumente wie 'man darf sich zum ersten Film erst äussern, wenn man alle drei gesehen hat' lasse ich mich nicht ein.) Und man kann auch irgendwann akzeptieren sich nur von trockenen Nudeln zu ernähren, das macht die aber noch lange nicht zu nem tollen Essen.


Warst du es nicht sogar selbst der sagte, man solle etwas daraus machen, was man hat? Oder so ähnlich?

Betonung liegt auf "oder so ähnlich". Ich sagte: wenn man keine Teela hat, soll man keine Teela ins Drehbuch schreiben. Also mal locker und flockig das Gegenteil von "wenn man keine passende Darstellerin hat, nimmt man halt irgendwen der verfügbar ist. Und das ist auch nicht päpstlicher als der Papst. Wenn ich ein nicht realistisch aussehendes Teelakostüm, dass der Darstellerin nicht steht eintausche gegen ein nicht realistisch aussehendes, der Darstellerin nicht stehendes  Kostüm, das so (fast) garnichts mit Teela zu tun hat eintausche ist das verschlimmbessern in Reinkultur. Wenn ich möchte, dass man Teela von aussen als Teela erkennt, und die Darstellerin schon keine Ähnlichkeit mit der Vorlage hat wird es doch um so wichtiger, dass das Kostüm das irgendwo ausgleicht.



Das ist unfaire Polemik, und das weisst du. Eine allgemeine, weitumfassende Aussage auf ein einziges Beispiel zu reduzieren, welches die Ausnahme bildet und somit die Regel bestätigt.

Ach und moment mal... Wieso ist das überhaupt unfaire Polemik sich, wie hier im Forum von jedem seit Jahr und Tag praktiziert, auf ein Beispiel zu beschränken? Deswegen ist es ja ein Beispiel, damit man nicht alles aufzählen muss. Ich hätte genauso gut Catra als eher poppigen Charakter anführen können, oder, wenn ich wirklich polemisch hätte sein wollen, Randor und Marlena zusammen in den Ring schmeißen können.



Aber spätestens an dieser Stelle greift das, was ich vorher schon einmal sagte: Man möge ein Teela Kostüm finden, welches optisch der Vorlage gleicht UND eine Schauspielerin, der das Kostüm passt und die genug Zeit und Lust hat, die Rolle zu spielen (immerhin für eine Trilogie und sich dementsprechend lang an ein No-Budget Projekt bindet! Zeit, in der sie bezahlte Engagements ablehnen muss!). Dann würde es vermutlich auch eine vorlagengetreue Teela im Film geben.

Erstmal, nochmal Verweis auf den "oder so ähnlich"-Abschnitt. Und selbigen ignorierend, und die Rollensituation als gegeben nehmend: Naja, so von Film zu Film kann man schon mal jemanden ersetzen, wenn es nötig wird, aber ich weiß was Du meinst und genau aus den Gründen hab ich es mir die ganze Zeit erspart drauf hinzuweisen, dass die Adora für mich mehr von einer Teela hat, als die Teela. Weil ich nicht weiß welche Rolle wie groß ist und wer wie viel Zeit hat. Haarfarbe is nicht verkehrt, Gesicht finde ich von der Ausstrahlung auch passend und es wirkt auch in Relation zu den anderen Darstellern im Film entsprechend jugendlich. Bei dem sich-an-dem-orientieren-was-man-hat-Ansatz hätte man jetzt sagen können "weißes Kleidchen drüber, noch bisserl Gold dran und die Rolle nur so groß schreiben wie die Darstellerin Zeit hat. Aber darauf wollte ich eigentlich garnicht zurückkommen, weils halt schon vom Ansatz her ne quasi komplett andere Herangehensweise an die filmische Umsetzung als solche ist. Sorry, hab mich da ablenken lassen.
Schwenk zurück zum gewählen Ansatz: Ja aber, dass man vom Kostüm abweichem muss, heißt doch noch nicht, dass man ins komplette Gegenteil gehen muss. Teela trägt meist eher helle Farben, das Filmkostüm setzt sich aus fast komplett dunklen Farben zusammen. Man kann ein knallgrelles grün auch gegen auch dezenteres grün tauschen und muss grün nicht komplett rauswerfen, um mal ein anderes, relativ neutrales Beispiel zu nehmen.


(Ich seh grad: John Carter hat mal voll den He-Man-Harnisch.)


Tatsächlich habe ich persönlich größere Probleme damit, eben diese Castaspella im Film zu sehen als diese Teela. Eben weil Castaspella in der Tat sehr farbenfroh geworden ist. Daher sehe ich ihren Auftritt mehr als Bonbon für die Fans.

Da würde ich von den anderen auf der Con rekrutierten Cosplaykostümen noch mehr dazuwerfen. Und da zählt halt: Ganz oder garnicht. Selbst das blödeste Konzept der Welt ist, wenn es in sich rund und geschlossen ist, besser als zwei gute, aber unterschiedliche Konzepte die man miteinander vermischt.


Ich ahne was du meinst, aber das Beispiel ist irgendwie blöd formuliert. Übertragen sagst du: Wenn ich Filme über MOTU mache und sich einer beschwert, dass das kein Bravestarr ist sage ich ja auch nicht "Doch, da ist einer"." Stimmt, sage ich nicht, denn ist ist nicht Bravestarr sondern MOTU. Du meintest wohl eher "Wenn ich einen Film über Motorräder mache und dafür Fahrräder einsetze..." Naja. Bei all den verschiedenen Interpretationen, die es bislang von MOTU gab, sowohl von offizieller als auch von Fanseite aus, ist diese Filmtrilogie eine Interpretation mehr. Der eine mags, der andere nicht.

Ähm, ja, aber nee. Also ja blöd geschrieben, aber Beispiel in genau die Richtig fehlgedeutet, die ich befürchtet habe, aber ein wirklich eindeutiges will mir nicht einfallen. In Deinem Beispiel wärs eher: Film über MotU machen, einer beschwert sich dass es MotU ist und dann sagen "Nee, is doch garnich MotU". Hm... *denk* Ok, sagen wir mal, als komplett von der Wizard-Trilogie losgelöstem Beispiel, ich will einen Trash-MotU-Film machen und bastle deswegen ein Ram-Man-Kostüm aus einem Küchentopf und grob um den Oberkörper des Darstellers gewickelter Alufolie. Wenn dann einer kommt und sich beschwert, dass das Kostüm nicht realistisch aussieht sage ich nicht "doch das sieht voll echt aus" sondern "ja, und das soll auch so!" Und "das kann man nicht anders machen" oder "das muss man so machen" ist was anderes als "ich will das so". Wo wir dann wieder beim Bogen zur Teela wären: Man kann ein Kostüm machen, dass einem weiß-goldenem Kostüm ähnlicher sieht als ein braun-schwarzes Kostüm, egal wer drin steckt und ohne "utopische" Kosten.

Offline Ascalon

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Um mal eine der diversen ersten Regeln des Films zu bemühen: Show, don´t tell. - Film ist mehr son optisches Medium.

Du weißt aber schon dass vor ein paar Jahren der Tonfilm erfunden wurde?

Offline SchakoKhan

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Wieso schreiben DJ und Spu (?!) die inhaltlich lesenswerten Beiträge und Ascalon trollt?


Offline Ascalon

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Was ist daran getrollt? Also jetzt mal im Ernst: Ein Film ist mehr als ein bewegtes Bild, da gehört eben noch ein Geräusch zu (und als Bonus ne Story). Wenn ein Charakter im Film mit "Hallo Teela" angesprochen wird, dann ist das voll und ganz im Sinne von show, don't tell. Im Wizard Of Stone Mountain ist es ja, wenn ich mich recht entsinne, so, dass Teela nicht einmal in diesem Dress, sondern in einem Kleid eingeführt und dabei mit Namen angesprochen wird. Also wissen alle: Ah, dett is de Teela. Wo ist da das Problem?

[troll]oder ist das jetzt wieder ein "Totschlagargument"?[/troll]

Offline WebstorX

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@Ascalon: Bist du ernsthaft der Meinung, dass es keine Rolle spielt, wenn man in einem MoTU Fanfilm die Charaktere nicht erkennt, ohne dass sie mit ihrem Namen angesprochen werden? Ich finde der Wiedererkennungswert ist gerade in einem Fanfilm wesentlich wichtiger, als die Schauspielerische Leistung oder die Gesamtoptik.

Nehmen wir als Beispiel mal Evil Lyn: Das Kostüm sah auch im ersten Teil gut aus, ABER: Sie hätte auch eine X-beliebige Hexe sein können. Und wenn man dem Fandom einfach ein Foto gezeigt hätte, dann hätte sie wohl niemand als Evil Lyn erkannt.
Jetzt braucht man nur einen Blick auf die Darstellerin zu werfen und schnallt sofort: "Hey cool, das ist Evil Lyn!" Und damit ist es auch MotU.

Anderes Beispiel: Wenn in einer Wagner-Inszenierung Hagen von Tronje im schwarzen Anzug und mit Aktenkoffer daherkommt, anstatt in einem schwarzen Umgang, mit Flügelhelm, und SChwert, dann kann der Regiseur noch so lange von künstlerische Freiheit und moderner Inszenierung schwafeln. Ich sage da nur: "Thema verfehlt! Setzen, Sechs!"  :flop:

Offline Ascalon

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@Ascalon: Bist du ernsthaft der Meinung, dass es keine Rolle spielt, wenn man in einem MoTU Fanfilm die Charaktere nicht erkennt, ohne dass sie mit ihrem Namen angesprochen werden? Ich finde der Wiedererkennungswert ist gerade in einem Fanfilm wesentlich wichtiger, als die Schauspielerische Leistung oder die Gesamtoptik.

Ich bin der Meinung, dass es mehr gibt als Optik, dass ein Film mehr Möglichkeiten hat, Informationen zu transportieren als das reine Bild. Ich hab mich beim ersten Mal WOSM an Graf Marzo sehr schwer getan, den hab ich einfach nicht erkannt. Gerade weil er auch nicht mit Namen angesprochen wurde. Bei Teela war's kein Problem, die wird vernünftig in den Film eingeführt und gut.

Da mit dem Wiedererkennungswert ist ein Kreuz: Man kann nur so weit damit agieren wie man die Möglichkeiten hat. Wenn jetzt im Film Marlena, Catra, Castaspella undwiesiealleheißen in Filmation-Optik auftauchen, dann deswegen, weil sie für ein paar Stunden für eine Szene zur Verfügung standen. Wenn die Mädels bereit gewesen wären, mit John nach Texas zu fliegen, dort stundenlang in der Sonne zu braten, ihren Text auswendig zu lernen, nach seinen Vorstellungen zu agieren und das ganze dann noch für lau bzw. aus eigener Tasche, dann wäre das wohl super und da hätte keiner etwas gegen. Aber ich fürchte das haut nicht hin.

Und ich schau mir lieber einen Film an, der halbwegs gut geschauspielert und halbwegs stimmig ist als dass ich sag "Okay, der war jetzt kacke, aber die Kostüme waren toll."

Zitat
Anderes Beispiel: Wenn in einer Wagner-Inszenierung Hagen von Tronje im schwarzen Anzug und mit Aktenkoffer daherkommt, anstatt in einem schwarzen Umgang, mit Flügelhelm, und SChwert, dann kann der Regiseur noch so lange von künstlerische Freiheit und moderner Inszenierung schwafeln. Ich sage da nur: "Thema verfehlt! Setzen, Sechs!"  :flop:

Abgesehen davon, dass der Vergleich etwas hinkt: Dann ist mal gut, dass du kein Kritiker bist.

Offline Mustrum Ridcully

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Als ich damals die ersten Bilder von WOSM gesehen habe, wußte ich nicht genau, was für ein Film mich erwarten würde, aber die Richtung war mir von Anfang an klar. Und lustiger Weise habe ich die Teeladarstellerin sofort als diese erkannt bzw. gemutmaßt, dass diese Dame wohl Teela repräsentieren sollte, trotz diverser optischer Defizite, die einem natürlich direkt ins Auge springen.
Bin ich denn überintelligent (ist nur bisher wohl noch keinem aufgefallen...  :kratz: ) oder steht Eure Sturheit einfach nur Eurer Fantasie im Wege? 

Offline WebstorX

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Ich bin der Meinung, dass es mehr gibt als Optik, dass ein Film mehr Möglichkeiten hat, Informationen zu transportieren als das reine Bild.

Das stimmt zwar, aber ich finde es gibt eine eindeutige Abstufung in der Wichtigkeit: Zuerst das visuelle, dann der Text und die Musik ect.

Zitat
Ich hab mich beim ersten Mal WOSM an Graf Marzo sehr schwer getan, den hab ich einfach nicht erkannt. Gerade weil er auch nicht mit Namen angesprochen wurde. Bei Teela war's kein Problem, die wird vernünftig in den Film eingeführt und gut.

Da kam Marzo vor? Echt? Tja, wieder so ein Beispiel! Aber da es sich hier um einen eher unbekannten Nebencharakter handelt finde ich das nicht so schlimm.

Zitat
Da mit dem Wiedererkennungswert ist ein Kreuz: Man kann nur so weit damit agieren wie man die Möglichkeiten hat.

Wo ein Wille, da ein Weg. Und das es möglich ist, sieht man ja schon daran, dass einige Figuren beim zweiten Teil wohl weitaus mehr Wiedererkennungwert haben werden: Adam, Evil Lyn, vielleicht ja auch Teela...

Zitat
Und ich schau mir lieber einen Film an, der halbwegs gut geschauspielert und halbwegs stimmig ist als dass ich sag "Okay, der war jetzt kacke, aber die Kostüme waren toll."

Erstens müssen sich diese beiden Seiten ja nicht ausschließen, und zweitens kommt das auf den Film an. Mit MotU haben wir eine sehr stark Fantasy/Science Fiction bezogene Vorlage die nunmal mit ihren Kostümen steht und fällt. Wenn es zu normal wirkt, Beispielweise zu sehr nach irdischem Mittelalter, dann geht der ganze Spaß verloren.

Auch Profis können darüber stolpern:
Beispiel: Flash Gordon
Der Stoff ist MotU ja sehr ähnlich. Aber die Macher der 2007-Neuauflage haben sich für einen anderen Look entschieden: Keine so aufwendigen Kostüme, keine Monster/phantasievolle Ausserirdische, keine Raumschiff etc. Alles musste moderner, realistischer, alltäglicher wirken und die Serie ist gnadenlos gefloppt. Und warum? Die Schauspieler waren nicht schlecht und das Konzept war in sich stimmig, aber leider, leider hatte es kaum noch was mit Flash Gordon zu tun.

Zitat
Abgesehen davon, dass der Vergleich etwas hinkt:

Wenn man so etwas behauptet, dann wäre eine Begründung immer ganz nett!

Zitat
Dann ist mal gut, dass du kein Kritiker bist.

Hundertprozentige Zustimmung! Berufskritiker sind so überflüssig, wie Pickel am Arsch!


@Mustrum: Du bist überintelligent!  :icon_wink:
« Letzte Änderung: 05.03.2012, 15:47:12 von WebstorX »

Offline DJ Force

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Wo ein Wille, da ein Weg. Und das es möglich ist, sieht man ja schon daran, dass einige Figuren beim zweiten Teil wohl weitaus mehr Wiedererkennungwert haben werden: Adam, Evil Lyn, vielleicht ja auch Teela...
...und was für ein Glück, dass tatsächlich ein wenig Geld über die Spendenaktionen reingekommen ist und viele verschiedene Kostümteile gesponsort wurden. Ansonsten hätten die Tiara von Teela und der Helm von Evil-Lyn kaum bezahlt werden können. Allein diese beiden Kostümteile haben nämlich schon weit über 200 Dollar gekostet! Und ein dritter Kopfschmuck steht noch aus. Für welchen weiblichen Charakter wird noch nicht verraten. Aber man kann drauf kommen. Und dann klärt sich eine andere Sache von ganz allein, mit der so einige Fans hier ihre Probleme haben. Typisch Frauen halt, natürliche Haarfarben sind einfach uncool. :D
Desweiteren: Bereits für den zweiten Teil wurden nicht nur Schauspieler aus Texas, sondern aus ganz Amerika, Kanada und sogar aus Deutschland eingespannt. Nicht nur auf der Grayskull Con, manch einer ist extra für die Dreharbeiten über den großen Teich geflogen ;-) Da kann man auch gern mal ausrechnen, welche Kosten da zusammenkommen. Und dann sollte man sich fragen, was man den Machern eigentlich noch so alles aufbürden soll. Applaus ist das Brot des Künstlers. Um diesen Applaus zu bekommen, greift man hier und da schon mal etwas tiefer in die Portokasse. Aber bitte: Irgendwo muss die Sache auch mal im Rahmen bleiben. Seht euch an, wo WOSM herkam und stellt dem gegenüber, wo FOL bereits jetzt schon ist, welche Verbesserungen zu sehen sind und was alleine dafür an Aufwand bereits betrieben wurde.
John versucht nicht, MOTU getreu der (oder irgendeiner der vielen) Vorlagen zu erzählen. Er hat seine eigene Vision davon und seine eigenen Vorstellungen. Er interpretiert das Thema und das Design neu, entsprechend seiner Möglichkeiten. Und manchmal, ja manchmal schafft er sogar neue Möglichkeiten, um die Fans zu überraschen. Dazu kann ich leider noch nichts sagen, nur auf einen Teaser verweisen, welcher den guten Archon an den Rand der Verzweiflung treibt :D

Ich möchte das Kapitel beenden mit den Worten: Wer will, dass der Film (noch) mehr nach MOTU aussieht, der soll bitte auch was spenden. Und wenns nur 5 Dollar sind. Bei diesem Projekt hilft jeder Cent, um Kostümteile zu bezahlen, Masken, Props, Essen für die Schauspieler oder gar Kulissen. Und Spenden, das geht superleicht: http://igg.me/p/71102?a=23477

Offline Ascalon

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Wenn man so etwas behauptet, dann wäre eine Begründung immer ganz nett!

Wenn ein Theaterregisseur ein Stück inszeniert, dann kann er das auf zweierlei Wegen tun: Erstens kann er versuchen, das was geschrieben ist so in Bilder zu bringen als sei es ein Tatsachenbericht und sich dabei möglichst nah daran halten, wie das eben so ausgesehen haben könnte, wäre es historisch. Oder eben er versucht, den Kern der Geschichte herauszuarbeiten, bzw. was er für den Kern sieht und das auf eine andere Ebene transportieren. Im Falle Hagen ist dieser vielleicht im Auge des Regisseurs der eiskalte Taktiker der darauf aus ist, "die Sache" über den Menschen zu stellen. Ob das so ist, darüber kann man diskutieren (ich seh's nicht so), aber eine modernisierte Inszenierung ist nicht "Thema verfehlt".

Offline WebstorX

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@Ascalon: Erstmal danke für die Erklärung.
Hmm, gut vielleicht war "Thema verfehlt" eine etwas unglückliche Wortwahl, aber ich bin sicher du hast den Sinn des Vergleichs trotzdem verstanden.

Im übrigen bin ich der Meinung, wenn jemand ein Theaterstück in modernem Gewande inszenieren will - gleich welchen Inhalts - dann soll er ein neues schreiben, anstatt alte Meisterwerke mit seinen zweifelhaft kreativen Ergüssen zu vergewaltigen!
Aber das nur am Rande!

Offline SchakoKhan

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Was ist daran getrollt?

Es war eine rein sarkastische Bemerkung. Außer Du glaubst Spu wusste das mit dem Ton nicht.

Offline Ascalon

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Im übrigen bin ich der Meinung, wenn jemand ein Theaterstück in modernem Gewande inszenieren will - gleich welchen Inhalts - dann soll er ein neues schreiben, anstatt alte Meisterwerke mit seinen zweifelhaft kreativen Ergüssen zu vergewaltigen!
Aber das nur am Rande!

Darüber kann man wahrlich streiten - ich hab schon übermäßig gelungene Shakespeareaufführungen mit Pistolenduellen und Matrix-Mäßigen Ledermänteln gesehen, allerdings auch ziemlich peinliche "original mittelalterliche" Wagner-Inszenierungen. Alles in allem kann man wohl nur sagen: Kommt drauf an.

Es war eine rein sarkastische Bemerkung. Außer Du glaubst Spu wusste das mit dem Ton nicht.

Nun kenne ich den Spu und glaube zu wissen, dass er zwischen dem Sarkasmus den Funken echten Diskussionsbeitrag rausfiltern kann.