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  • 19.09.2018, 06:22:22

Autor Thema: Die Fanfilm Trilogie (The Wizard of Stone Mountain, The Fountain of Life)  (Gelesen 97501 mal)

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Offline SchakoKhan

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Man muss vielleicht darauf hinweisen, dass mein Bildvergleich nicht ganz fair ist.

Denn bei der vollschlanken Dame auf dem Bild erkennt man einwandfrei, dass sie den selben Charakter wie die schlanke  darstellt.

Da kann sich die mit merkwürdigsten Gleichnissen (und subtilster Ironie) verteidigte "Teela" noch eine Scheibe abschneiden.

Offline Ascalon

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Na immerhin weiß ich jetzt, wo das Problem ist: Den Unterschied zu erkennen zwischen Cosplay und Film. Dann mal viel Spaß beim recherchieren. Ich meld mich dann wieder wenn es was interessanteres gibt. Ta-Daaa!




Offline DragonWalker

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Man könnte Granamyr unterstellen, der John F- Carroll-hauseigene Toyguru zu sein.


Ein überambitioniertes Projekt, dass daran gescheitert ist, dass man zu viele Kompromisse machen musste soll mir die Begründung dafür liefern, dass man überambitionierte Projekte mit zu vielen Kompromissen machen soll?

Hach...
Soweit ich weiß, hat aber einer der Beteiligten dieses auf Eis liegenden (weiß ja niemand, ob sich die Vorrausetzungen nicht noch ergeben. Wissen nur alle, dass es ohne sie taktisch problematisch wäre, das Ding anzufahren) überambitionierten Projektes zuvor tatsächlich schon ähnliche Filme auf die Beine gestellt, und zwar immer nach der Schule. Das waren noch Zeiten. Irgendwann war der Typ Anfang 20 und es wurde schwieriger, die Dinger zu rechtfertigen  :D Was mich betrifft, ich mochte den "WOSM". Ich fand auch "Murmeln der Macht" und die Weihnachtshörspiele cool und bin gespannt auf diesen italienischen Fanfilm. Man darf sowas nicht so verbissen sehen... Wenn John den ersten Teil nun als bierernstes Drama und ohne jegliche Ironie gedreht hätte, dann würd ich mir Sorgen machen. Aber so freu ich mich und bin sehr gespannt!  :hail:

Offline Ascalon

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Man könnte Granamyr unterstellen, der John F- Carroll-hauseigene Toyguru zu sein.

Und vielleicht liegt man damit nicht ganz falsch - allerdings kann ich beileibe nicht alles schönreden, was der John da so treibt. Für mich liegen die Schwachpunkte nun einmal wo anders. ???

Offline DJ Force

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Die Kampagne zum Geld sammeln läuft noch 50 Tage, aber bereits jetzt schon ist das Ziel von $1000 Dollar überschritten! Das ist Wahnsinn! :)
Ich denke, mit dem Geld können einige große Rechnungen für Kostüme und Kostümteile erst einmal bezahlt werden. Wer darüber hinaus weiterhin spenden möchte, kann das natürlich gerne nach wie vor tun! Klickt auf http://igg.me/p/71102?a=23477 und gebt, was ihr geben möchtet. Nur, weil die jetzigen, dringenden Rechnungen bezahlt werden können, heisst das ja nicht, dass nicht auch in Zukunft noch große Positionen anfallen ;-)

Offline Ascalon

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Da hat echt jemand den Producer Credit eingefahren...  :hail:

Offline SchakoKhan

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:lol:

Na immerhin weiß ich jetzt, wo das Problem ist: Den Unterschied zu erkennen zwischen Cosplay und Film. Dann mal viel Spaß beim recherchieren. Ich meld mich dann wieder wenn es was interessanteres gibt. Ta-Daaa!






Ich gebs auf. Sagt man es dezent, so wird es klein- und schöngeredet. Sagt man es nicht durch die Blume, dann ist man der Hater.

Ich stell das dann mal neben die anderen Totschlagsargumente, wie "funktioniert eben so besser", "das ist eben Dein Geschmack" und "mach es doch besser".   :eyesroll:

Offline DJ Force

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Ich weiss jetzt momentan echt nicht, wo denn eigentlich das Problem liegt. Teela wechselt nunmal gern ihr Outfit. Siehe Battleground Teela, rosa Teela, gelbe Teela... Dazu kommt halt, dass es sich bei den Filmen um eine eigene Interpretation des Themas und der Designs handelt. Ist das wirklich verwerflich?
Der Trilogie wird oft vorgeworfen, dass sie billig und lieblos erscheint, und man doch so viel bessere Kostüme hätte kriegen können. Und da sage ich: Das stimmt nicht! Die USA sind unglaublich groß! Allein der Bundesstaat Texas, in dem die Trilogie gedreht wird, ist größer als ganz Deutschland! Wo es hierzulande vielleicht sogar möglich wäre, einen Fan mit einem perfekten, toy-akkuraten Kostüm zu finden, der (bzw. die) auch noch Lust hätte zu schauspielern UND die nötige Zeit dafür mitbringt, die Sache auch durchzuziehen, ist das in Amerika ungleich schwieriger! Allein die unglaublich großen Entfernungen auf dem Kontinent und die damit verbundenen Reisekosten machen diesem Unterfangen sofort einen Strich durch die Rechnung.
Wenn man nicht SEHR engagierte Fans und Kostümbesitzer findet, die auf eigene Kosten anreisen und mitspielen, ist man eben auf das angewiesen, was man hat oder bekommen kann. Das passt nicht JEDEM ins gestalterische Auge, das ist klar. Aber das WILL es auch gar nicht. Die Filme sind, wie bereits nun mehrfach erwähnt, gänzlich eigene Interpretationen des Themas MOTU. Wenn dort nun toy-akkurate Kostüme auftauchen, ist das eher die Ausnahme denn die Regel und wohl zu allererst ein Zugeständnis an die Sehgewohnheiten der Zuschauer, die eine gewisse und völlig utopische Erwartungshaltung an den Tag legen.

Ja, ich würde mir auch ein authentisches Castle Grayskull als Kulisse wünschen, vor dem ich als Prinz Adam mich in einen Hünen von Schauspieler verwandle, der He-Man wie aus dem Gesicht geschnitten ist, inklusive Muskelpartien, die ein normaler Mensch gar nicht hat. Aber das ist mit einem Null-Budget einfach nicht machbar! Ich finde es viel eher bewundernswert, mit wie viel Liebe zum Detail und mit welcher Hingabe hier trotz Geldmangel gearbeitet wird. Ein "Der Film ist bestimmt Scheisse, weil Teela nicht aussieht wie ich sie mir vorstelle" hat die Trilogie nicht verdient.

Offline SchakoKhan

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Ein "Der Film ist bestimmt Scheisse, weil Teela nicht aussieht wie ich sie mir vorstelle" hat die Trilogie nicht verdient.

Da liegt der Hund begraben, denn genau das hat nie jemand gesagt, aber es wird gerne so aufgefasst.

Auch die angesprochenen schwierigen Umstände wurden nicht ignoriert und ich hatte sie stets im Hinterkopf bei jeder Kritik (ob positiver oder negativer).

Die Frage ist halt bis wohin man etwas als suboptimalen Kompromiss einstuft und ab wann als Fehlentscheidung.


Offline DJ Force

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Ja aber dann erkläre mir doch bitte mal, was genau du meinst!
Du siehst Teelas Kostüm als Fehlentscheidung. Aber warum? Ich für meinen Teil kann wunderbar mit ihrem Kostüm leben und wenn sie im Film als Teela angesprochen wird, kann ich auch akzeptieren, dass sie Teela IST. Da fand ich die Entscheidung, Man-At-Arms von einem Schwarzen spielen zu lassen, schon erheblich schwieriger zu schlucken, aber selbst das hat geklappt. Weil der ganze Look des Films nicht einem quietschbunten Zeichentrickfilm entspricht, sondern eben einer gänzlich eigenständigen Vision von MOTU, die dem menschlichen Mittelalter näher ist. Gemixt mit Technik. Und als Bonus einigen mehr oder weniger starken Referenzen an die Spielzeuge und Zeichentrickserien.

Offline Shin-Chan

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Irgendwie finde ich, dass Bathany nicht so fotogen ist. Im Video kommt sie besser rüber. Und ganz ehrlich, IHRE Teela Darstellung gefällt mir besser als die von Chelsea Filed im Realfilm. Naja, und sooo übel sieht sie wirklich nicht aus :grin:





Evil-Lyn sieht mit der Haube auch besser aus als im ersten Teil:





Nur mit der brünetten Adora habe ich noch etwas Probleme: :kratz:

« Letzte Änderung: 04.03.2012, 11:45:12 von Shin-Chan »

Offline WebstorX

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Das Evil Lyn Kostüm hat sich deutlich verbessert! Bravo!  :applaus:

Und dafür ist Kritik nunmal da: Das man Fehler erkennt, anstatt sie schönzureden und die Dinge verbessert.

Jetzt hoffe ich noch, dass sich die Adora Darstellerin überwindet ihre Haare zu blondieren.

Offline SchakoKhan

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Ja aber dann erkläre mir doch bitte mal, was genau du meinst!

Aber habe ich das nicht schon?   :icon_confused:

Was soll man denn an den Kritikpunkten genauer beschreiben?  :kratz:


Lyn und Adora sind übrigens gleich besser (viel besser, was die Kostüme angeht).

Lyns Stab braucht nur eine größere Kugel imho.  :)
« Letzte Änderung: 04.03.2012, 19:24:59 von SchakoKhan »

Offline DJ Force

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Ja nu. Ich verstehe halt nicht, wieso ein alternatives Outfit eine Fehlentscheidung ist.

Offline Spu314

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Ich für meinen Teil kann wunderbar mit ihrem Kostüm leben und wenn sie im Film als Teela angesprochen wird, kann ich auch akzeptieren, dass sie Teela IST.

Um mal eine der diversen ersten Regeln des Films zu bemühen: Show, don´t tell. - Film ist mehr son optisches Medium.

Und wenn man schon vom Ursprungsdesign weg geht, warum dann nicht zu etwas hin, was der Trägerin steht? Man muss für ein Foto genau eine vorteilhafte Position finden, wenn das schon nicht geht, ohne dass das Kostüm Speckröllchen am Rücken macht ist das jetzt nicht wirklich gegeben.

Da fand ich die Entscheidung, Man-At-Arms von einem Schwarzen spielen zu lassen, schon erheblich schwieriger zu schlucken, aber selbst das hat geklappt.

Inwiefern hat das geklappt? Ich habe erst irgendwann nach dem Film in irgendeinem Forum mitbekommen wer das sein sollte und erkenne Man-At-Arms auch mit diesem Wissen und unabhängig vom Aussehen nicht in der Figur wieder.


Weil der ganze Look des Films nicht einem quietschbunten Zeichentrickfilm entspricht,

Also ein, dem Original entsprechendes, weißes Teelakostüm wäre zu quietschbunt, während ein Castaspella-Cosplay-Kostüm dem menschlichen Mittelalter entspricht.


Und als Bonus einigen mehr oder weniger starken Referenzen an die Spielzeuge und Zeichentrickserien.

Und da buddelt halt der Hase den Hund aus dem Pfeffer: Ein MotU-Film ist was anderes als ein eigenständiger Mittelalterfantasyfilm mit MotU als Bonus. Das zu machen ist natürlich jedem selbst überlassen, aber dann muss man das Leuten gegenüber die genau das sagen auch nicht klein reden. Wenn ich Filme über Fahrräder mache und sich einer beschwert, dass das kein Motorrad ist sage ich ja auch nicht "Doch, das ist eins." Wenn man sich weit genug von der Vorlage emanzipiert, hat man irgendwann halt mit ihr nicht mehr viel mehr gemein als mit anderen Vertretern des selben Genres.