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  • 24.06.2018, 04:06:23

Autor Thema: Gemeinsames Werk  (Gelesen 52885 mal)

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Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #90 am: 23.08.2011, 18:45:25 »
Glimmer war der kurze Dialog zwischen Bow und Adora nicht entgangen. Die beiden hatte sich zwar angegiftet, aber es stand noch eine andere Spannung zwischen den beiden, die nicht auf Aggression beruhte. Es war, als hegten die Streithähne eine widerwillige Sympathie füreinander. Mutlos wand sich die Lichterfee an die einzige, wie sie glaubte, verständnisvolle Seele. "Es hat keinen Zweck!", murmelte das zarte Mädchen traurig und sah an sich herunter. Adora war eine voll entwickelte, äußerst attraktive junge Frau, Glimmer dagegen sah man das Teenageralter noch an. "Ich kann´s ihm nicht verdenken, dass er sie toll findet. Verglichen mit ihr bin ich einfach ein dummes kleines Mädchen!", stieß Angellas Tochter verbittert aus. Skeletor nahm sich zusammen. "Na, na, ich dachte, du bist eine Rebellin! Eine Rebellin gibt doch nicht einfach bei wichtigen Zielen auf! Manche Männer müssen halt zu ihrem Glück gezwungen werden. Meine Unterstützung hast du, ich bin in magischen Dingen nicht ganz unbegabt! Aber wenn du nicht den Mut hast, mir zu vertrauen", stachelte der Höllenfürst die junge Rebellin an. Es kostete ihn all seine schauspielerischen Kräfte, den verständnisvollen Onkel zu mimen. Erst als er sah, wie Evil-Lyn vor Eifersucht zitterte, fühlte der Herr der Unterwelt sowas wie ein sadistisches Vergnügen.

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #91 am: 23.08.2011, 19:03:03 »
Skeletor hatte sich nicht getäuscht. Kaum war Glimmer gegangen, um nochmals über sein Angebot nachzudenken, als Evil-Lyn auf ihren ehemaligen Geliebten zuschoss.
"Ein solch schönes Geschöpf wie du", äffte sie seinen säuselnden Ton trefffsicher nach. "Pass bloß auf, dass du nicht auf deiner eigenen Schleimspur ausrutscht!"
Der Knochenkopf sah sich rasch um, bemerkte, dass er unbeobachtet war und drehte seiner Hexenmeisterin mit einem gekonnten Griff dem Arm schmerzhaft auf den Rücken. Seine Aughöhlen glühten auf. "Keinen Mucks! Die Kleine da ist unser Schlüssel in die Freiheit. Und mit ein bisschen Glück vielleicht auch die Möglichkeit, Eternia doch noch zu erobern! Das lasse ich mir nicht von deinen kruden Gedanken verderben, kapiert?!" Schmerzgepeinigt schnappte Evil-Lyn nach Luft. Scheinbar eingeschüchtert zog sich die Hexenmeisterin zurück. Sie sann auf Rache. Ein Knacken von Ästen weckte die Aufmerksamkeit von Skeletors rechter Hand. Sie zauberte ein kleines Loch in das Schutzschild und erspähte einen Krieger der Gar. Wie lange hatte der junge Mann sie beobachtet? Es sah aus, als könne er durch den Schutzschild sehen. War er, wie Skeletor, magisch begabt? Der Fremde bemerkte, dass man ihn entdeckt hatte, doch er geriet nicht in Panik. Langsam stellte er vor dem Schutzschild einen Korb ab, grinste Evil-Lyn erstaunlich selbstsicher an, und ging mit langen, gemächlichen Schritten davon. Ein Geschenk? Oder eine Falle? War es vielleicht möglich, die Gar-Krieger auch ohne Magie auf ihre Seite zu ziehen?




 


« Letzte Änderung: 23.08.2011, 19:09:59 von bluecat9 »

Offline Onkel Hordak

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #92 am: 23.08.2011, 22:20:06 »
Vormus hatte die Frightzone erreicht.
Die Festung der Horde stand auf einer felsigen Erhebung und war umgeben von einem Wald versteinerter Bäume deren weit ausladende Äste jeden zu drohen schienen, der das Gebiet betrat. Vormus wußte, dass diese Bäume einst der Magie Hordaks gehorcht und eine wirksame Verteidigung für die Festung gebildet hatten, doch in der heutigen Zeit konnten sie lediglich durch ihr Aussehen Schrecken verbreiten, waren aber keine echte Bedrohung. Und auch um die Fledermausschwärme, die in dem Wald lebten und von denen man sich wahlweise erzählte, dass sie Reisenden das Blut aussaugten oder sie in Sekundenschnelle bis auf die Knochen abnagen konnten, machte er sich kaum Sorgen. So lange er sich auf dem Weg hielt sollte er sich einigermaßen in Sicherheit befinden und es war nicht so, dass er sich nicht hätte verteidigen können.

Wachsam setzte Vormus seinen Weg fort bis er schließlich vor dem großen Portal der Festung stand und zu dem massiven Fallgitter emporsah. Die Burg war aus obsidianschwarzen Steinen erbaut wurden, doch hatten sie im Laufe der Jahrtausende ihren Glanz verloren und waren heute mit grünem Moos überwuchert.
Vormus durchschritt das Portal und befand sich im einstigen Hof der Festung. Abgesehen von der beinahe vollständig erhaltenen Mauer mit dem Tor befand sich die Frightzone in einen schlechten Zustand, ihre Gebäude waren weitgehend zerfallen.
Doch all die Steine, die für ihren Bau verwendet worden waren befanden sich noch hier. Es würde Hordak ein leichtes sein seine Festung wiederaufzubauen so bald er erstmal wieder in Eternia war und dann würde sie wie einst praktisch uneinnehmbar sein.

Vormus erschauderte bei dem Gedanken. Vor ihm ragte der zentralen Turm in den Himmel empor. Dies war der magische Nexus der Festung und sein Ziel.

Offline Cirenaj

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #93 am: 23.08.2011, 23:31:33 »
Die Nacht brach herein und den Menschen in und um Eternos wurde bei dieser Stille und Dunkelheit erst jetzt so richtig bewusst, dass ihr Leben seit dem letzten Tag nie wieder das selbe sein würde. Einige wälzten sich unruhig auf ihrem Nachtlager in Behelfsunterkünften hin und her, andere saßen in kleineren oder größeren Gruppen um ein Feuer. In dieser Nacht wurde genauso wenig geredet wie geschlafen. Selbst einige der heldenhaften Masters sahen mit leerem Blick in die Flammen und schwiegen. Bei Sonnenaufgang sollte es losgehen. Der große Exodus, in eine ungewisse Zukunft. Alle Hoffnungen ruhten auf König Randor und He-Man, doch dieser war verschwunden. Der eine oder andere hatte gehört, He-Man sei beim Angriff von einem Drachen getötet worden, was jedoch von niemandem wirklich geglaubt wurde, schließlich sei He-Man unsterblich.
Der einzige, der tief und fest schlief, war der gefesselte Tri-Klops, der jedoch unsanft von einem Tritt in die Seite geweckt wurde. Er blickt auf und erkannte ein ihm vertrautes Gesicht. " Trap Jaw?", murmelte er. " Mwahaha, hättest nicht erwartet, dass ich dich so schnell hier raushole, was? Warte, ich nehm dir die Ketten ab." Der Mann mit dem Stahlkiefer befreite seinen Mitstreiter und führte ihn aus seinem Verließ ins Freie. Dabei passierten sie einige tote Wachen, die Trap Jaw aus dem Weg geräumt hatte. "Komm, wir hauen ab, bevor uns noch jemand bemerk und Alarm auslöst.", schlug Trap Jaw vor.

Offline AngelofDeath

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #94 am: 24.08.2011, 02:12:47 »
Adam lag auf einem Heuballen und schaute in die Sterne. Jeder Knochen in seinem Körper tat ihm weh. Er hatte viel getan, Vorräte neu eingelagert, Notunterkünfte ausgestattet und auch ein Besuch bei den Verletzten stand auf seiner Liste. König Randor war noch beschäftigter gewesen, also hatte Adam sich bei den Kriegern verletzten bedankt. Als He-Man hätte er das alles tuen können ohne auch nur die geringste Spur von erschöpfung zu spüren. Doch er wollte endlich auch mal die Gelegenheit haben, sich als Adam zu beweisen. Warum sollte er das also nicht jetzt machen, wo er sich sowieso nicht in He-Man verwandeln konnte. Adam war völlig in seine Gedanken versunken, als er plötzlich das Gefühl hatte, beobachtet zu werden. Er setzte sich auf und schaute sich um. Doch alle die um ihn herum lagen, schienen zu schlafen. Da fiel ihm auf, wie nah er Teela war. Der Mond beleuchtete sie ein wenig, so dass sie fast aussah wie ein Engel und für einen ganz kurzen Augenblick, sah es so aus, als hätte Teela Flügel. Adam rieb sich seine Augen und stand auf, wenn er schon nicht schlafen konnte, wollte er wenigstens, den Kopf etwas frei bekommen.
Er entschloss sich, nach den Wachen zu schauen und zu fragen, ob sie etwas benötigen. Doch fand er nur ihre Leichen vor.

Offline AngelofDeath

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #95 am: 24.08.2011, 14:48:52 »
Sofort griff Adam nach seinem Schwert und schaute sich erschrocken um. Über Funk rief er dann die Masters. "Prinz Adam an alle Masters! Die Wachen, welche auf Tri-Klops aufgepasst haben, sind tot! Ich fordere sofortige Unterstützung an! Den Tri-Klops ist auch verschwunden!" Man-at-Arms gab als erster Antwort: "Teela, Mekaneck und ich werde zu dir kommen Adam, die anderen teilen sich auf und suche im Lager nach den Tätern!" SO schnell sie konnten, eilten Teela Mekaneck und Man-at-Arms zu Adam. Sie machten sich sofort auf die Suche. Sie bogen gerade um eine Ecke, als Mekaneck von einem Energiestrahl getroffen wurde. Er ging sofort zu Boden und in seiner rechten Schulter klaffte ein dampfendes Loch. Trap Jaws Stimme erklang: "Verdammt, ich habe nicht richtig getroffen!"
Man-at-Arms erwiederte das Feuer auf Trap Jaw, doch dieser konnte im letzten Augenblick zur Seite springen. Adam rannte wutentbrannt mit erhobenem Schwert auf Trap Jaw zu, aus dem Augenwinkel, sah er wie eine Klinge sich ihm nährte. So schnell er konnte riss er sein Schwert herunter und parrierte damit Tri-Klops schlag.

Offline AngelofDeath

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #96 am: 24.08.2011, 15:04:52 »
Skeletor schaute auf den Korb und gab dann Evil Lyn den Befehl, den Korb zu holen. Vorsichtig nährte die Hexe sich dem Korb, dabei lies sie für keine Sekunde ihre Umgebung aus den Augen. Der Korb war mit einem Tuch abgedeckt, Evil Lyn wollte das Tuch gerade anheben, als Skeletor fauchte: "Lass das lieber sein Lyn, du weißt nicht, was in diesem Korb auf uns wartet! Ich hole den Inhalt lieber heraus!" Evil Lyn reichte Skeletor den Korb und der Herr der FInsternis, griff unter das Tuch. Mit seiner Hand ertastete er einen Griff, an dem etwas ovales befestigt war. Vorsichtig hob er den Gegenstand aus dem Korb und blickte auf einen Spiegel. Die Welt um ihn herum wurde plötzlich schwarz und das letzte was Skeletor sah, bevor er in Ohnmacht fiel, war seine Mutter, die auf einem Stuhl saß und genau den Spiegel in der Hand hielt, den Skeletor gerade aus dem Korb geholt hatte.

Offline AngelofDeath

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #97 am: 24.08.2011, 17:32:17 »
Skeletor wusste, dass es nur eine Illusion war, doch konnte er nicht aufhören seine Mutter anzuschauen. Sie drehte ihren Kopf und schaute ihren Sohn an, ihre Lippen formten ein Wort, doch Skeletor konnte nicht hören was sie sprach. Dann hörte er die Stimme eines Mannes: "Keldor, deine Mutter hat dich über alles geliebt. Doch du hast dich von deinem eigenen Ich abgewendet und damit auch deine Familie verraten." Skeletor drehte sich um und sah einem alten Gar ins Gesicht. Seine Haaren waren lang und weiß, aber sonst sah er aus wie Skeletor ausgesehen hatte, als er noch Keldor war. "Du kennst mich nicht Keldor, doch ich bin dein Großvater. Dein Schicksal wäre ein völlig anderes gewesen, wenn du dich nicht dem Bösen und Hordak zugewendet hättest. Du hättest dein Leben selbst retten könne, doch du trautest noch nie deiner eigenen Kraft."

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #98 am: 24.08.2011, 17:54:48 »
"Ich brauche euch nicht! Welches Schicksal hätte mich auf eurem verdammten Planeten erwartet? Der uneheliche Sohn einer Magd zu sein?! Auf Eternia war ich Thronfolger!", bellte der Herr von Snake Mountain die Abbilder seiner Familie an.
"Ich nehme auf Eternia den Platz ein der mir bestimmt ist, ihr werdet euch alle noch wundern!" Unbeherrscht feuerte Skeletor einen Energiestrahl gegen den Spiegel, so dass er in tausend silberne Scherben zersprang. Die übrigen Mitglieder des Notbündnis nahmen den Wutausbruch erschrocken wahr. Vor allem Glimmer, die in dem Höllfürsten eine missverstandene, doch gutherzige Seele gesehen hatte.
Nur Evil-Lyn, die den Jähzorn ihres ehemaligen Geliebten kannte, blieb unberührt. Sie hatte andere Sorgen, dies sah eindeutig nach psychologischer Kriegsführung aus. Nervenstärke war nicht Skeletors Stärke. Er würde für die Gruppe zum Risiko werden, falls sie sich nicht bald aus dieser Lage befreien konnten. Evil-Lyn vernahm das höhnische Kichern eines jungen Mannes. Der jugendliche Krieger freute sich offenbar über seinen Schachzug. Für einen Moment fühlte sich die Hexenmeisterin an den jungen Keldor erinnert. Die Mischung aus Intelligenz, Dominanz und körperliche Stärke hatten einmal einen unwiederstehlichen Reiz auf sie ausgeübt.

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #99 am: 24.08.2011, 18:17:49 »
Es gab Momente, in denen Charlotte die Entscheidung, Ärztin geworden zu sein, bitter bereute. Ein Leben bei den Ingenieuren des Königs, wie es ihre Schwester Alison gewählt hatte, wäre viel problemloser gewesen. Eine kaputte Maschine schrie nicht, hatte keine Angehörigen und ließ sich bei Bedarf einfach austauschen. Der junge Krieger aus dem Volk der Wespenmenschen hatte keine Chance. Ein zu großer Teil seines Körpers war verbrannt. Tom, der Sanitäter warf ihr einen fragende Blick zu, und die Frau nickte bestätigend. Sie rührte eine Überdosis Schmerzmittel an, sie sollte den unvermeidlichen Tod sanfter und rascher herbeiführen. "Ist gleich vorbei, gleich hast du es überstanden", tröstete sie Buzz Off leise. Für einen Moment sah es aus, als würde der Schwerverletzte sie verstehen und lächeln. Bevor Charlotte dem Insektenmenschen das Mittel einfößen konnte, gab es einen Ruck und das Fahrzeug, dass dem Krankentransport diente, bewegte sich keinen Meter mehr. Tom fluchte und stieg aus dem Fahrzeug. Dort entdeckte der Sanitäter das ungewöhnliche Pärchen: Ein Pflanzenwesen und eine Frau mit langem kastanienbraunen Haaren. Diese Pflanzenmenschen hatten eine großes Wissen über Heilkräfte. Vielleicht hatte der Wespenmann doch noch eine Chance! "Warte!", brüllte Tom Charlotte zu.

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #100 am: 25.08.2011, 10:30:03 »
Nun, liebe Leserschaft, werdet ihr euch sicher fragen, wie können unsere Helden bestehen? Wie sollen sie das fehlende Amulettteil wiederbeschaffen, wo es doch in unbekannter und vor allem in unerreichbarer Ferne ist. Wie sollten sie sich gegen den Zorn der Echsen erwehren? Die Stadt in Trümmern und die Macht, mit der sich Adam in He-Man verwandelt, ist mit Castle Grayskull verschwunden, die Sorceress leidet an Amnesie und zu allem Überfluss wird Hordak mit seiner wilden Horde zurückkehren und Eternia für sich beanspruchen.
Wie also sollen unsere Verteidiger des Guten gegen solch mächtige Gegener bestehen?
Leider, liebe Leser und Leserinnen kann ich euch diesbezüglich keine guten Nachrichten mitteilen. Ich muß zugeben, was ich euch im Folgenden berichten werde sind sogar ziemlich schlechte Nachrichten der übelsten Sorte. Zündet schon mal eine Kerze an und betet zur Göttin, daß es am Ende schnell gehen wird für unsere Freunde und sie nicht allzusehr leiden müssen.

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #101 am: 25.08.2011, 10:44:50 »
Nachdem Rattlor wieder das Bewusstsein erlangt hatte, kehrte er in das Versteck der Schlangenmenschen zurück um alle Krieger für die Jagd nach Kobra Khan zu versammeln. Er kochte innerlich vor Wut und brüllte nach seinen Kriegern. "Snake Face, Tung Lashor und alle anderen, sofort antreten."
"Warum so aufgeregt, mein General? Willst du denn nicht deinen König begrüßen, welcher sich durch eure edle Spende von Dracheneiern vollständig von dem hinterhältigen Angriff dieses Feiglings Zokak erholen konnte und jetzt noch stärker ist, als jemals zuvor."
Rattlor blieb wie angewurzelt stehen, als er die ihm vertraute Stimme hörte und als fünf Schlangenköpfe aus dem Regenartionsbecken in der Mitte des Raumes auftauchten sank er vor seinem König auf die Knie.
"Mein König, " sprach er und auch wenn er den Zorn fürchtete, den seine folgende Nachricht mit Sicherheit auslöste, fuhr er fort "man hat euch verraten."

An dieser Stelle verlassen wir lieber erst mal den Ort des Geschehens und bringen uns in Sicherheit, denn nachdem King Hsss die schlechten Nachrichten über das Verhalten von Kobra Khan vernommen hatte, hörte man nur noch laute Racheschreie und Zornes gebrüll.

Hoffen wir, daß die Göttin Kerzen mag.

Offline Onkel Hordak

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #102 am: 25.08.2011, 12:39:13 »
Vormus blickte nach unten und atmete angestrengt durch. Der Hauptturm der Frightzone war wirklich hoch und in Vormus' Alter war es nicht mehr so leicht die schier endlos erscheinenden Stufen der Treppe zu ersteigen, die sich um den Turm herum wandt.

Vormus setzte seinen Weg fort. Mit jedem Schritt fiel es ihm schwerer, er machte sich selber Vorwürfe und verwünschte sich dafür, dass er zu schwach war sich zu widersetzen.
So erreichte er schließlich die oberste Spitze des Turms. Er ging zu dem Altar im Zentrum des Turmplateaus und atmete ein weiteres Mal durch.

Bedächtig öffnete er seine Tasche , entnahm ihr die Dinge die er für das Ritual brauchte und ordnete sie auf dem Altar an: Eine silberne Schale, kleine Fläschen mit magischen Pulver und Flüssigkeiten, eine uralte Schriftrolle und ein ritueller Dolch mit gebogener Klinge.

Vormus nahm den Dolch in die Hand und sah lange auf ihn herab. Er schwankte innerlich. Er hatte  nun die Wahl das Ritual zu beginnen und Eternia in eine Zeit unvorstellbarer Dunkelheit zu stürzen oder sich den Dolch selbst ins Herz zu rammen. Vormus wußte, dass Hordak ihm schlimeres als den Tod antun würde, wenn er sich widersetzte und am Leben blieb.  

Offline AngelofDeath

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #103 am: 25.08.2011, 12:43:18 »
Man-at_arms lieferte sich mit Trap Jaw ein Feuergefecht, während Teela versuchte Mekaneck in Sicherheit zu bringen. DOch konnte sie sich kaum darauf konzentrieren, ihren Kameraden zu schützen, da sie immer wieder zu Adam blicken musste. Er kämpfte gegen Tri-Klops und was Teela am meisten wunderte war, das nicht Adam es schwer hatte, sondern der Diener Skeletors.
Adam führte einen Hieb nach dem Anderen aus und drängte Tri-Klops so in die Defensieve. Der Prinz war es gewohnt, als He-Man zu kämpfen, also nutzte er eine günstige Gelegenheit um Tri-Klops seine Faust in den Magen zu rammen. Noch kurz bevor er traf, fiel es Adam wie Schuppen von den Augen, seine Kraft als Adam würde nicht reichen um Skeletors Handlanger nieder zu schlagen. Doch wie duch ein Wunder torkelte Tri-Klops ein paar Schritte zurück und hielt sich seinen Bauch. Er hatte sein Schwert fallen gelassen und Adam nutzte die Gelegenheit um seinem Gegner, die Breitseite seines Schwert gegen den Kopf zu schlagen. Tri-Klops sackte in sich zusammen und blieb regungslos auf dem Boden liegen.

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #104 am: 25.08.2011, 13:35:52 »
Charlotte hatte sofort den Trank zurückgezogen. Sie wollte Buzz-Off zwar nicht länger als nötig leiden lassen, doch wenn es eine Chance zur Heilung gab, sollte er sie bekommen. Der Pflanzenmann warf jedoch nur einen Blick auf den mit Brandblasen übersähten Insektenmenschen und schüttelte den Kopf. "Hier kann ich nichts mehr tun. Es ist zu spät," bekannte Moss Man. Teelana, die sich bisher im Hintergrund gehalten hatte, folgte einem plötzlichem Impuls. Sie drängte sich an den Schwerverletzen und legte ihre Hand auf den zerfetzen Arm. Buzz-Off wimmerte vor Schmerzen, doch dann wurde er ruhig. Es begann, sich neue Haut zu bilden. Fasziniert sahen Charlotte und Tom zu. Nach einer Weile musste Teelana sich erholen. "Du bist eine Heilerin! Jetzt kann es nicht mehr so schwer sein, deine Herkunft zu ergründen!", rief Moss Man begeistert aus. "Vielleicht kann ich auch nach dem Fahrzeug sehen. Ich bin zwar keine Mechanikerin, aber Duncan hat mir einiges gezeigt," murmelte Teelana schwach. "Ist Duncan dein Mann? Wie sieht er aus?", drängte Moss Man. "Er hat rote Haare und einen Vollbart", gab Teelana Auskunft. "Der Sohn vom alten McCallister, heißt der nicht Duncan?", mischte sich Tom ein. "Dann müsste Alison den doch kennen." Charlotte schüttelte den Kopf und zerstörte die Hoffnung Teelanas gleich wieder.
« Letzte Änderung: 25.08.2011, 13:47:32 von bluecat9 »