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  • 24.06.2018, 04:08:16

Autor Thema: Gemeinsames Werk  (Gelesen 52890 mal)

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Offline Cirenaj

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #75 am: 16.08.2011, 16:30:24 »
Wärend die Masters und die Überlebenden den zerstörten Palast nach Sachen durchsuchten, die nützlich zu sein schienen. Wandte sich der Waffenmeister Adam zu. Er nahm den Prinzen behutsam zur Seite, um mit ihm zu reden. "Adam, geht es dir wirklich gut?" ,fragte er. Der Prinz, immer noch etwas wackelig auf den Beinen, machte gute Mine zu bösem Spiel. "Natürlich, ging mir nie besser. Aber mein Schwert, ich hab es verloren." "Keine Bange.", beruhigte ihn sein Freund, "Ich hab es für dich aufbewahrt. Hier ist es." Jedoch hatte Man-at-Arms nicht mit der Hellhörigkeit einer besorgten Mutter gerechnet, denn die Königin war just in diesem Augenblick mit Man-E-Faces und Roboto zum Palast zurück gekehrt, und hatte unfreiwillig ihre Unterhaltung mit angehört. "Nein Duncan!" ,rief sie zornig. "Ich weiß, mein Junge will genau wie alle anderen helfen. Aber sie ihn dir an, hat er nicht für heute genug einstecken müßen?" Liebevoll nahm sie ihren Sohn in die Arme. "Adam, ich bin so froh, daß du noch lebst." Sie drückte ihn fest an sich und es dauerte eine Weile, bis sie sich wieder etwas beruhigte."Genau wie dein Vater bin auch ich stolz auf dich, wenn du Eternia verteidigst, aber bitte, greif nicht sofort wieder zur Waffe, sondern ruh dich aus und komm wieder zu Kräften. Das sag ich dir nicht als Königin, sondern als Mutter."
« Letzte Änderung: 16.08.2011, 17:51:23 von Cirenaj »

Offline AngelofDeath

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #76 am: 17.08.2011, 12:28:17 »
"Und ich sage dir als Sohn, dass ich mein Schwert bei mir haben muss! Was sollich den tun, wenn die Drachen uns wieder angreifen oder irgendeine andere Gefahr besteht? Soll ich mich nicht verteidigen können?" Adam schaute seine Mutter tief in die Augen und sie erkannte plötzlich, dass ihr kleiner Junge nun langsam ein Mann wird. "Adam, ich will einfach nur nicht, dass dir etwas passiert!" Tränen stiegen in die Augen der Königin als sie fortfuhr: "Du bist nicht He-Man!"

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #77 am: 18.08.2011, 22:17:18 »
"Er mag zwar nicht He-Man sein, Marlena, aber er ist alt genug um zu wissen, was er sich zutrauen kann und was nicht,"mischte sich der Waffenschmied in die Diskussion zwischen Mutter und Sohn ein. "Wir haben nicht mehr viel Zeit. Ich vermute, dass sich die andere Hälfte des Amuletts auf Castle Grayskull befindet, somit haben wir keinen Zugriff darauf. Wir müssen retten, was noch zu retten ist!
Beginnen wir mit der Evakuierung der Überlebenen von Eternos!" Adam straffte sich und griff entschlossen nach dem Schwert. "Auf meine Hilfe kannst du zählen, Duncan!" Widerwillig, doch auch ein bisschen beeindruckt ließ die Regentin ihrem Sohn seinen Willen. Adam hatte nicht nur eine sanfte, künstlerische Seele in sich, sondern auch eine kämpferische.

Währendessen hatte sich Skeletor unter dem magischen Schutzschild auf dem Planeten der Gar wieder einigermaßen gefangen. Das Amulett hatte hier sämtlichen Funktionen eingebüßt, doch von zwei Frauen, die aus Etheria unfreiwillig mitgerissen wurden, gingen magische Kräfte aus. Die galt es zu nutzen!
Dann würden die Krieger der Gar eben ohne die Hilfe des Amuletts zum  Gehorsam gezwungen! Würde er und seine Hexenmeisterin zusammen mit Shadow-Weaver oder Glimmer ihre Kräfte bündeln, so sollte dies kein Problem darstellen. Bow und Adora nahm He-Mans Erzfeind nicht weiter ernst.
« Letzte Änderung: 18.08.2011, 22:40:03 von bluecat9 »

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #78 am: 18.08.2011, 22:27:51 »
Die erfahrene und gewiefte Shadow Weaver würde sich nicht einwickeln lassen, soviel stand fest. Da sie Hordak nahe gestanden hatte, konnte Skeletor auch nur schwer abschätzen, wie viel sein ehemaliger Meister ihr über ihn erzählt hatte.
Glimmer! Es war dem Knochenkopf nicht entgangen, wir sie den Bogenschützen in unbeobachteten Momenten ansah. Mit einer Mischung aus Sehnsucht und Bewunderung, wie man etwas ansah, was man sich wünschte und doch nie erlangen konnte. Dem Skelettgesicht war dieser Blick wohlbekannt. Vor vielen Jahren hatte ihn Evil-Lyn mit dem gleichen Ausdruck in den Augen angesehen. Jetzt musste der Höllenfürst freundlich und verständnisvoll sein. Wie er es hasste und leicht fiel es ihm auch nicht, seitdem er zu keinem Gefühl mehr fähig war. Aber der Zweck heiligt die Mittel! "Du magst ihn, nicht wahr?", sprach er Glimmer bei der nächsten Gelegenheit ungewöhnlich sanft an. Die Lichtfee zuckte ertappt zusammen.
« Letzte Änderung: 18.08.2011, 22:40:47 von bluecat9 »

Offline Cirenaj

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #79 am: 18.08.2011, 23:38:18 »
"Was?" Glimmer hatte sehr wohl Skeletors Frage verstanden, war aber erstens verwundert darüber, dass dieser dämonisch aussehende Fremde, so eine Frage überhaupt stellte, und zweitens, dass es so offensichtlich zu sein schien, dass sie Gefühle für Bow hegte. " Oh verzeih. Ich habe ganz vergessen mich vorzustellen, wie unhöflich." seuselte der Herr der Finsternis. " Mein Name ist Skeletor. Wie ist dein Name?" Die junge Frau zögerte mit der Antwort. Der Fremdling schien trotz seines Aussehens ein nettes Wesen zu haben. " Ich heiße Glimmer." sagte sie schließlich. " Glimmer." , wiederholte Skeletor "Ein schöner Name." Glimmer konnte ein lächeln nicht verbergen, wie er das hasste. " Glimmer, ich will nicht aufdringlich sein, aber mir ist aufgefallen, wie du deinen Gefährten ansiehst. Ich kenne diesen Blick und er sagt mir, du scheinst ihn sehr zu mögen." Ihr Gesicht bekam eine leicht rote Farbe und sie wendete den Blick von Skeletor ab. " Keine Angst, ich verrate es keinem. Aber ich kann dir helfen, dass er auch das selbe für dich empfindet." "Wie meinst du das?" Skeletor wußte, jetzt hatte sie angebissen. Nun konnte er seinen teuflischen Plan durchführen. " Er beachtet dich nicht, das weiß ich eben so gut wie du. Und so ein hübsches Geschöpf wie du, muß erhalten was es verdient, nicht war?" Skeletor ließ keine Antwortmöglichkeit zu. " Meine liebe Glimmer, ich weiß, wir kennen uns kaum und wahrscheinlich macht dir meine Erscheinung Angst, aber glaube mir, auch ich weiß, was Liebe ist. Und wenn ich sehe, dass eine Frau leidet, bricht es mir das Herz. Laß mich dir helfen." Der Gedanke, ihrem Geliebten endlich näher kommen zu können, ließ Glimmer alle Gefahren vergessen und sie ließ sich von den falschen Worten Skeletors überzeugen, was sie später bitter bereuen würde. " Oh bitte, Skeletor. Sag mir was ich tun kann." Der Meister der Unterwelt legte freunschaftlich seinen Arm um die Rebellin und zog sie somit immer weiter auf seine Seite. " Hör zu, es ist ganz einfach..."

Auf der Ebene, auf der sich vor wenigen Stunden noch das mächtige Castle Grayskull erhob, blinkte ein kleiner, leicht zu übersehender Gegenstand einsam vor sich hin. Es war die Fernbedinung Tri-Klops, die beim Aufeinandertreffen mit Orko auf den sandigen Boden gefallen war. doch dieses Blinken wurde letzendlich doch entdeckt. Und so wechselte der kleine Apparat seinen Besitzer.
« Letzte Änderung: 19.08.2011, 00:07:09 von Cirenaj »

Offline Onkel Hordak

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #80 am: 19.08.2011, 02:06:55 »
Auf dem Planeten der Gar brach die Nacht herein, das Kraftfeld schützte zwar vor den Angriffen der Ureinwohner, nicht aber vor der abfallenden Temperatur.
Adora bemühte sich ein Feuer zu entzünden, wie man es ihr in ihrer Ausbildung beigebracht hatte. Es wäre den Hexen sicherlich ein leichtes gewesen es mit ihren magischen Kräften zu tun, aber einerseits mußten diese sich konzentrieren um das Kraftfeld zu erhalten und zweitens hatte man Adora stets eingeschärft ihre Fähigkeiten zu trainieren und möglichst häufig einzusetzen, selbst wenn es einen leichteren Weg gab.
Um so mehr ärgerte es sie, dass es ihr nicht gelang das Feuer zu entzünden.

Bow sah immer wieder zu Adora hinüber und wie sie sich mit ihren einfachen Werkzeugen abmühte.
Sie waren sich schon in mehreren Kämpfen begegnet aber die Situation hier in dieser für alle Mitglieder der Gruppe lebensfeindlichen Umwelt war anders.
Bow sagte sich zwar immer wieder, dass Adora böse war, aber das konnte auch nicht verhindern, dass er sie unheimlich attraktiv und anziehend fand.

Nach einiger Zeit ging er zu Adora hinüber.
"Kann ich vielleicht helfen?" fragte er.
Adora sah einen Moment überrascht auf, dann verfinstere sich ihr Blick. "Wie sollte eine Sumpfratte wie du mir helfen können?" erwiderte sie feindseelig.
Bow blieb gelassen "Vielleicht bereitet einen das Leben als Sumpfratte ja besser darauf vor ein Feuer zu machen, als es das hochwertige Training der Horde vermag," meinte er mit einem Ton der Belustigung.
Er setzte sich neben Adora und rückt so unangenehm dicht an sie heran, dass sie augenblicklich den Zwang verspürte ihm ihren Ellenbogen in die Seite zu rammen, doch das untertrückte sie, - fürs erste.
"Und warum so feindseelig? Ich dachte wir hatten uns darauf geeinigt, dass wir alle im selben Boot sitzen," fuhr er fort.
Wieder sah Adora ihn einen Moment an.
"Vielleicht will ich mir ja einfach nicht von einem dreckigen Rebellen helfen lassen," zischte sie.
« Letzte Änderung: 19.08.2011, 02:09:13 von Onkel Hordak »

Offline Onkel Hordak

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #81 am: 20.08.2011, 04:01:03 »
Hordak war in die etherianische Fright Zone zurückgekehrt und dort von seinen Truppen feierlich empfangen worden. Und schon bald würden diese Legionen nach Eternia strömen und mit einer Kraft und Gewalt zuschlagen wie sie dieser Planet noch nicht erlebt hatte. Nach tausenden von Jahren war die Zeit für die Rückkehr endlich gekommen und diesmal würde niemand ihn aufhalten.

Eine letzte Hürde mußte Hordak nach überwinden. Es gehörte zu den Eigenheiten des Übergangs von Etheria nach Eternia, dass das Portal von beiden Seiten geöffnet werden mußte. Auf Etheria standen Hordak und sein Zirkel dunkler Magier bereit, doch auf Eternia mußte er sich eines Agenten bedienen.
Skeletor hatte sich einst geweigert ihm zu helfen, Evil Lyn hatte wiederholt versucht ihm den Weg nach Eternia zu öffnen, war aber nicht erfolgreich gewesen. Ohnehin standen beide nicht zur Verfügung.
Nun konnte Hordak sich nur noch an einen wenden, er verabscheute es sich dieser geringen Kreatur zu bedienen, doch hatte er keine andere Wahl.

Auf Eternia schrie Vormus gequält auf. Vormus hielt sich aus dem großen Kampf Gut gegen Böse heraus, ergriff keine Partei außer seiner eigenen, jeder der bereit war den geforderten Preis zu zahlen konnte zu ihm kommen. Vormus' Geschäft für Zauberei und Gifte hatte in der Hemisphäre der Schatten einen exzellenten Ruf.
Doch nun war der Tag vor dem der Zauberer mit der blassen blauen Haut und dem weißen Bart sich fast sein ganzes Leben gefürchtet hatte da: Hordak war in seinem Kopf und jedes seiner Worte donnerte als wollte er ihn von innen heraus sprengen.

"Es ist an der Zeit," verkündete die Stimme von Hordak in seinem Kopf "Mach dich sofort auf den Weg!"
Vormus wußte, dass es keinen Sinn hatte sich zu widesetzen. Er ging in einen geheimen Raum, in dem sich Zaubersprüche befanden, die nicht zum Verkauf standen und die nie verwendet werden sollten.
Nachdem Vormus alles hatte was er brauchte machte er sich auf dem Weg zu der Jahrtausende alten Frightzone von Eternia.
« Letzte Änderung: 20.08.2011, 04:25:47 von Onkel Hordak »

Offline Cirenaj

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #82 am: 20.08.2011, 04:47:03 »
"Wir könnten zum Palast gehen und König Randor um Audienz bitten." schlug Moss-Man vor. "König Randor?" Teelana hatte diesen Namen schon einmal gehört, das wußte sie, konnte sich jedoch nicht erinnern , in welchem Zusammenhang. "Er ist ein gerechter Herrscher und wird uns sicherlich empfangen, wenn es umdie Sicherheit Eternias geht." ,fuhr der Herr der Wälder fort. " Bist du ihm schon einmal begegnet?" fragte die junge Frau. " Nicht persönlich, nein. Aber ich höre nur gutes von ihm. " Als die Zauberin sich überzeugen ließ, machten sich die beiden auf dem Weg nach Eternos. Teelana war noch etwas schwach auf den Beinen, wollte aber unbedingt selbst laufen. Moss-Man mußte sie dennoch das ein oder andere mal vorm Fallen retten. Plötzlich spürte Teelana eine seltsame Macht, die sie wie im Zwang die Richtung ändern ließ. Sie bestieg einen Hügel, dicht gefolgt vom grünen Pflanzenwesen und erblickte in der ferne eine alte Burg, die sie in ihren Bann zog. "Ist das der Palast, Moss-Man?"  "Nein," antwortete er fast ehrfürchtig, "das ist das sagenumwobene Castle Grayskull."

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #83 am: 21.08.2011, 00:09:47 »
Teelana blinzelte und als sie wieder zum Standort des Schlosses sah, war es verschwunden. Verwirrt sah sie Mossman an, doch auch er schien verwundert zu sein. "Wo ist das Schloß hin?" fragte sie ihn. "Ich weiß nicht," bekam sie als antwort, "eben schien es noch da zu sein und im nächsten Moment war es weg. Als ob es nur ein Trugbild gewesen wäre." "Es muß eine Verbindung zwischen mir und diesem Ort geben. Ich fühlte, wie mich etwas hier her zog, so, als ob es mich gerufen hätte. Aber ich kann nicht sagen, was es war oder was es wollte." "Fürwahr scheinen hier seltsame Dinge vorzugehen. Dein Gedächnisverlust, ein verschwundenes Schloß, welches als Geisterbild erscheint und wieder verschwindet. Komm, laß uns weiter Richtung Eternos gehen. Vielleicht wissen die Ärzte dort eine Methode, dein Gedächtnis zu heilen." "Ja, Mossman, du wirst wohl recht haben."

Und so machten sich die beiden wieder auf den Weg, noch nichts ahnend, welche verheerende Katastrophe über Eternos hereingebrochen war. Mit einem letzten Blick sah sich Teelana noch einmal um. Als ob das Geisterbild des Schlosses ein Hilferuf gewesen war, der ihr galt. Aber sie konnte ihn nicht verstehen geschweige denn, sich erinnern, welche Verbindung zu ihr bestand.

Offline Onkel Hordak

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #84 am: 21.08.2011, 22:04:07 »
Teela hatte die Schäden an Stadt und Palast gesichtet und die einzelnen Masters mit Aufgaben betraut. Nun näherte sie sich Marlena, Duncan und Adam und bekam ihre Diskussion teilweise mit.
Sie fand, dass nie wahrere Worte gesprochen wurden als das Adama nicht He-Man war. Aber wie sollte er auch? Wurde er doch selbst in dieser schwierigen Lage für das Volk von Eternos von seiner Mutter verhätschelt. Wohlwollend nahm sie zur Kenntnis, dass Adam nach seinem Schwert verlangte um sich verteidigen zu können, wenn sie auch bezweifelte, dass es im Ernstfall viel nutzen würde. Er mußte einfach hoffen, dass sie oder jemand anderes von den Masters in der Not da sein würden um ihn zu beschützen.

Sie erreichte die Gruppe schließlich in dem Moment als Adam entschlossen verkündete, dass man auf seine Hilfe zählen könne.
"Das höre ich wirklich gerne," sagte sie mit einer leichten Spur der Anerkennung. "Vielleicht wird aus dem Prinzchen ja schließlich doch noch ein richtiger Mann," fügte sie schnippisch hinzu. Sie hatte nicht groß darüber nachgedacht, es war wie ein Reflex und immer so, wenn sie und Adam zusammentrafen. Unangenehm wurde ihr bewußt, dass Königin Marlena noch immer in unmittelbarer Nähe stand. Sie verbeugte sich leicht "Enschuldigt bitte eure Majestät, aber die Lage ist wirklich ernst, wir brauchen jede Hand."
Sie sah wieder zu Adam. 'Sogar deine,' dachte sie, ließ den Gedanken aber diesmal unausgesprochen. Stattdesen verlagerte sie das Gewicht auf ihren Stab und beugte sich nach vorne. Sie funkelte Adam herausfordernd an. "Am besten kommst du gleich mit mir. Ich kann dir zeigen, wo wir deine Hilfe am besten brauchen können."

Offline AngelofDeath

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #85 am: 22.08.2011, 10:52:13 »
Teela schaute sich noch kurz um. "Vater, weißt du vielleicht wo He-Man ist? Ohne ihn wird alles nur noch schwerer!" Adam funkelte seine Freundin aus Kindheitstagen bösen an. "He-Man ist seit dem Angriff der Drachen verschwunden! Er wird bestimmt wieder auftauchen, aber vielleicht sollten wir endlich lernen auch ohne ihn klar zu kommen! Es ist eine Schande, dass wir unser Schicksal immer und immer wieder in die Hände eines Mannes legen! Nun zeig mir wo ich helfen kann Teela!" Ohne ein weiteres Wort stürmte Adam davon und Teela musste fast rennen, um ihm folgen zu können.

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #86 am: 22.08.2011, 16:27:43 »
Grayskull wirkte überrascht. "Ein zweites Schwert? Was hat es damit auf sich?" "Wir haben dein Schwert geteilt, mein Geliebter," antwortete Veena. "Nach deinem Tod erschloß sich uns, daß dein Schwert weit mächtigere Kräfte besaß, als uns vorher bewusst war. Selbst bevor He-Ro und du eure Macht auf das Schwert übertragen hattet, muß bereits eine immense Kraft der Klinge innegewohnt haben. Dem Rat und mir war klar, daß über kurz oder lang neue Mächte des Bösen versuchen würden, sich diese Macht zu eigen zu machen. Deswegen teilten wir dein Schwert in das Schwert der Macht und das Schwert des Schutzes und versteckten sie auf Eternia. Nur ein Nachfahre von dir, welcher für deine Sache einsteht, hätte die Macht, welche hier im Schloß verborgen liegt, entfesseln können und ihn in einen mächtigen Krieger verwandelt. Jeder andere hätte mit den Schwertern ins Schloß eindringen müssen."
"Aber ich habe doch keinen Nachfahren, Veena. Heißt das, die Macht ist für immer verl..." Grayskull konnte den Satz nicht mehr beenden, da Veena's Gesichtsausdruck ihn verstummen ließ. "Du warst schwanger?" "Ja, als du dich für die Zukunft Eternia's geopfert hast, hast du auch die Zukunft deines ungeborenen Kindes gerettet." Veena's Gesichtsausdruck wurde traurig und ihr Blick richtete sich in die Ferne. "Er war ein guter und gerechter König. Du wärst stolz auf ihn gewesen. Er starb im hohen Alter und hinterließ ein Königreich, welches in Frieden und Wohlstand lebte." "Du hast in sterben sehen? Erst ich und dann dein eigen Fleisch und Blut. Was hab ich dir angetan, Geliebte." Grayskull wandte sich voll scham ab. "Euch trifft keine Schuld, Geliebter. Es gab keine andere Möglichkeit. Auch wenn es der größte Schmerz einer Mutter ist, sein Kind sterben zu sehen, so starb er doch, wie es die Zeit vorherbestimmt hatte. Unsere Linie bestand bis zu meinem eigenen Tod weiter. Grämt euch nicht. Es war richtig so, wie es war."

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #87 am: 22.08.2011, 16:43:42 »
Grayskull drehte sich wieder um. "Es tut mir so unendlich Leid, Veena. Ich wünschte, es hätte eine andere Möglichkeit gegeben und ich hätte euch diesen Schmerz ersparen können." "Das ehrt dich, doch laß uns nun nach vorne schauen. Eternia braucht unsere Hilfe. Was geschehen ist, ist geschehen." Er nickte und nahm ihre Hand. "Ab jetzt und für immer will ich an eurer Seite sein und euch nicht noch einmal alleine lassen. Ich liebe dich." "Ich dich auch, für immer." Und nach einer langen Umarmung wandten sie sich erneut dem Rat der Weisen zu.

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #88 am: 23.08.2011, 10:49:22 »
Veena sprach erneut zu den Kristallen. "Sagt, was ist nach meiner Zeit geschehen? Welche Gefahr droht Eternia? Wo befinden wir uns jetzt?" "Als eure Zeit gekommen war, Veena, wähltet ihr Kudok Ungul als eure Nachfolgerin. Als Eternia in dieser Zeit von neuen dunklen Bedrohungen heim gesucht wurde, beschlossen wir, die Schwerter in den entlegentsten Winkeln Eternia's zu verstecken. Nur die Hüterin des Schlosses kannte die Verstecke. Selbst uns, dem Rat der Weisen sind die Orte unbekannt, als Schutz, sollte das Schloß doch einmal erobert werden. Da die Hüterin ausserhalb des Schlosses keine große Macht besitzt und sich nur in Form eines Adlers fortbewegen kann, verbündeten wir uns mit der mächtigsten Kriegerin. Wir gaben unsere körperliche Gestalt auf und übertrugen unseren Geist und unser Wissen in diese magischen Kristalle. Unsere körperlichen Kräfte übertrugen wir auf die Kriegerin, die fortan als grüne Kriegergöttin dazu bestimmt war, die Schwerter in ihren Verstecken zu beschützen und vor den Augen dunkler Kräfte verborgen zu halten. Als nun die Zeit Koruk Ungul's gekommen war, erwählte sie eine Frau namens Teelana zur neuen Hüterin von Schloß Grayskull. Sie stand eurem Nachfahren, König Randor, im Kampf gegen seinen Halbbruder Keldor, einen Schüler Hordak's, bei, als dieser versuchte, die Macht über Eternia an sich zu reißen. Keldor wurde dabei tödlich verwundet und konnte nur mit Hilfe Hordak's überleben. Den Preis, den er dafür zahlte, ist wohl der Höchste, den es gibt. Er gab sich selber auf und wurde in Skeletor, den Herrn der Zerstörung, verwandelt. Bevor Skeletor jedoch erneut angreifen konnte, wurde er auf die dunkle Seite Eternia's verbannt. Als er es jedoch vor einem Jahr schaffte, sich zu befreien, hatte Teelana keine andere Wahl, als eurem Nachfahren, Prinz Adam, dem Sohn Randor's, daß Schwert der Macht zu überreichen
« Letzte Änderung: 02.09.2011, 12:58:53 von Motuwahn »

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #89 am: 23.08.2011, 11:28:20 »
, worauf er sich in He-Man, den stärksten Mann des Universums, verwandelte und fortan gegen Skeletor und seine Krieger des Bösen kämpfte. Dieser Kampf dauert an. Desweiteren kehrten die Schlangenmenschen aus ihrer Verbannung zurück, jedoch konnte King Hsss besiegt werden. Skeletor jedoch ist noch immer eine Bedrohung und scheint nun so mächtig geworden zu sein, daß er das Schloß mitamt seiner Macht in die dunkle Dimension verbannt hat, in der kein sterbliches Wesen überleben kann. Findet einen Weg, daß Schloß nach Eternia zurück zu bringen und findet die Hüterin, welche noch auf Eternia verweilt. Nur sie weiß, wo das Schwert des Schutzes versteckt ist. Ohne die vereinte Macht der Schwerter wird Eternia dem Untergang geweiht sein. Die dunklen Kräfte sind dabei, so mächtig zu werden, wie wir es noch nie erlebt haben."
Grayskull's und Veena's Blicke trafen sich. "Wie sollen wir das Schloß zurück bringen? Wir sind nur zwei Geister ohne festen Körper oder magischen Kräften."

"Ich glaube, ich könnte euch dabei helfen." antwortete eine Stimme aus dem Hintergrund.
« Letzte Änderung: 23.08.2011, 11:48:44 von Motuwahn »