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  • 26.09.2018, 06:00:18

Autor Thema: Gemeinsames Werk  (Gelesen 54328 mal)

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Offline ostfriese79

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #45 am: 12.07.2011, 12:44:05 »
Man at Arms war schon dabei, sich mit Adam und König Randor von Orko zu entfernen als er das Amulett beim kleinen Zauberer sah. "Nicht! Stop! Orko, hör auf!" rief er so laut er konnte. Er hat das Amulett bereits einmal  gesehen und kennt eines der Geheimnis des mystischen Artefakts.

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #46 am: 12.07.2011, 13:40:52 »
"Dunkelheit, meine Liebe, wie fühlt sie sich für dein verdorbenes Herz an? Spürst du sie? Spürst du Angst? Schrecken? Oder verzückt es dich? Evil-Lyn, meine treue Dienerin, saug es in dich auf! Das Böse, was du fühlst, genieße dies unsagbare Böse, diese unendliche dunkle Kraft, so rein, so unverfälscht, Evil-Lyn, ich bin zu Hause, endlich zu Hause!" Skeletors ruhige, monotone Stimme schwoll mit jedem Satz an und zum Schluß brach er in schallendes Gelächter aus, welches selbst Evil-Lyn das Blut in den Adern gefrieren ließ.

Die dunkle Hexe spürte es. Nachdem sie auf Etheria gelandet waren, durchquerten sie einen dichten Dschungel und gelangten zum versteckten Eingang einer Höhle. Als sie sie betreten hatten, war es ihr schon aufgefallen und je tiefer sie eindrangen, desto stärker wurde das Gefühl, daß in den dunklen Gängen etwas abgrund tief Böses lauern musste. Letztendlich erreichten sie einen riesigen Raum. "Skeletor, wo hast du uns hingeführt?" Der Raum hatte die Form einer Halbkugel. Eine kleine Brücke führte vom Ende des Ganges über eine Schlucht, deren Boden mit dem bloßen Auge nicht zu erkenne war, zur Mitte des Raumes. Dort konnte Evil-Lyn eine riesiges, kreisförmiges Gebilde erkennen, welches für sie wie eine Art Portal ausssah. "Dies, meine Liebe, ist das letzte Portal zum Heimatplaneten meiner Gar-Vorfahren. Ich werde endlich meine Heimat kennen lernen und meine Familie, meine Wurzeln. Ich werde die Gar nach Eternia führen und als ihr Anführer unterwerfen."

Die Gar. Evil-Lyn sah ihren ehemaligen Geliebten erschrocken an. "Aber wie...?" Sie konnte den Satz nicht beenden. "So erschrocken meine Liebe? Du mußt keine Angst haben, du wirst natürlich meine rechte Hand bleiben oder muß ich mir Gedanken machen?" Sie schüttelte hastig den Kopf "Natürlich nicht, aber bitte erlaubt mir die Frage, wie ihr das Portal gefunden hast, Meister." "Wie du weißt, war ich früher ein Mitglied der Horde und Hordak's Schüler. Doch das war nur Mittel zum Zweck, um auf Etheria nach dem Portal zu suchen, von dem mir meine Mutter einst erzählte, bevor sie von meinem Vater so schändlich verraten worden ist. Nachdem ich das Portal gefunden hatte, kamen mir leider die dir bekannten Differenzen mit Hordak dazwischen, so daß ich nicht die Möglichkeit hatte, zu Etheria zurückzukehren. Doch nun, da ich mit Hilfe des Amulettes und dieses unfähigen Trollaners Schloß Grayskull hab verschwinden lassen können und somit He-Man seine Machtquelle beraubt habe, wird sich mir und meiner Gar-Armee nichts mehr in den Weg stellen können. Selbst Hordak wird, nach dem Eternia gefallen ist, vor mir auf die Knie gehen." Und wieder fing Skeletor laut an zu lachen, während sie langsam über die Brücke auf das Portal zu schritten.

Und zum ersten mal in ihrem Leben verspürte die dunkle Magierin Furcht in ihrem Herzen und den Wunsch, Keldor wäre beim Angriff auf Eternos vor so langer Zeit gestorben...


Offline AngelofDeath

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #47 am: 12.07.2011, 16:27:20 »
Die böse Hexe war sich ihrer Sache nun nicht mehr so sicher und überlgete fieberhaft nach einem Plan, wie sie Skeletor davon abhalten konnte, durch das Portal zu schreiten. Dann kam ihr eine Idee, "Skeletor, wieso ergreifen wir nicht zunächst die Macht von Grayskull und machen uns dann auf den Weg deine neue Armee zu holen. Je mehr macht wir besitzen, desto leichter wird es uns fallen, unsere Rolle als Herscher zu festigen!" Skeletor blieb für einen Moment stehen, seine Augen begannen rot zu leuchten. "Meine liebe Evil Lyn, natürlich ist es besser mehr Macht zu haben, doch hast du nicht gesehen, was ich gesehen habe!" "Die Hüterin von Grayskull, wird für uns beide kein Problem darstellen. Ohne He-Man ist sie uns bei weitem unterlegen." "Du hast recht, doch auch auf dieser Welt wird diese alte Hexe nicht allein sein, ich hatte eine Vision, in der ich eine blonde Amazone sah. DIese Kriegerin kämpfte für Grayskull. Erst wenn meine Armee steht, werde ich nach der Macht von Grayskull greifen!" Evil Lyn sah ein, dass sie keine Chance hatte Skeletor zu überzeugen und so folgte sie ihrem geliebten weiter auf das Portal zu, als plötzlich, wie aus dem nichts, ein schwarzer Blitz vor ihnen in die Erde einschlug und vor ihnen eine Frau stand, welche in einem roten Mantel gehüllt war.

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #48 am: 14.07.2011, 12:49:29 »
Als sich die Krieger des Guten um Teela Eternos näherten, wuchs deren Sorge mit jedem Meter, dem sie sich der Stadt näherten. Würden sie noch rechtzeitig kommen, was würde sie erwarten. Jeder Versuch, über Funk mit der Stadt in Kontakt zu treten, war erfolglos geblieben. Die Stimmung war gedrückt und jeder befürchtete das Schlimmste.

"Wie geht es Buzz-Off?" wollte Teela wissen, doch bevor Ram-Man zu einer Antwort ansetzen konnte, wurde Teela's Aufmerksamkeit auf die Straße vor ihnen gelenkt, denn wie durch Magie kamen aus einem kleinen Busch am Straßenrand eine größere Menschenmenge geklettert. "Die Königin!" rief Fisto und deutete auf eine Frau mittleren Alters in einem grünen Kleid. Die Masters hielten an und liefen zu der Gruppe von Flüchtlingen. "Meine Königin," sprach Teela Marlena an, "was ist geschehen? Wo kommt ihr her? Geht es euch gut?"
Als Marlena die Freunde erkannte, fiel ihr ein Stein vom Herzen und etwas Erleichterung machte sich in ihr breit. "Captain Teela, Masters, endlich seit ihr zurück. Die Drachen haben das Schloß und die Stadt angegriffen und alles zerstört. Ich konnte mit dieser kleinen Gruppe durch einen mir bekannten Geheimgang fliehen. Aber was mit Randor und Adam passiert ist, weiß ich nicht. Bitte, Freunde, könnt ihr meinen Mann und meinen Sohn finden?" Marlena's Stimme war die Verzweiflung aufgrund ihrer Hilflosigkeit deutlich anzuhören. "Wir werden den König und den Prinzen finden und alles in unserer Macht stehende tun, um sie wohlbehalten zu euch zurück zu bringen, Majestät. Das verspreche ich." "Ich danke euch, Freunde, doch bitte denkt auch an die anderen Bürger. Helft ihnen, zu fliehen, sollte es keine Hoffnung für meinen Gemahl und meinen Sohn mehr geben. Randor und Adam würden in dieser Situation niemals ihr Wohl über das anderer stellen."

Teela und die Masters nickten. "Für Eternia!" rief plötzlich Rio Blast und die anderen antworteten im Chor "Für Eternia und die Freiheit!" Sie wussten, es gab nicht viel Hoffnung doch ganz hatte der Schlachtruf seine Wirkung nicht verfehlt. "Also los, Freunde, beeilen wir uns um zu retten, was zu retten ist!" befahl Teela. "Meine Königin, unser Freund Buzz-Off wurde von Drachen schwer verwundet, könnten wir ihn in Eurer Obhut lassen?" "Natürlich, ich habe eine fähige Ärztin unter den Flüchtlingen hier. Wir haben zwar keine Medikamente, aber sie wird sich so gut es geht um ihn kümmern."

Und so machten sie sich auf, in eine Schlacht zu ziehen, die für alle das Ende bedeuten könnte.

Offline AngelofDeath

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #49 am: 14.07.2011, 23:42:18 »
Währenddessen in Etheria:

Die Frau, die vor Skeletor und seiner Begleiterin erschienen war sprach zu ihnen. "Ich kann nicht zulassen, dass ihr durch dieses Tor geht!" Der Herr des Bösen erwiederte: "Närrin, wenn ihr glaubt, ihr könnt mich aufhalten, so versucht es doch! Ihr werdet nur euren Tod finden!" Skeletor richtete seinen Widderstab auf die Frau, doch diese begann nur zu lachen: "Ihr wisst nicht wer mein Herr und Meister ist! Ihr seid der Narr! Seht her!" Sie machte eine kleine Handbewegung und auf ihrem roten Umhang entstand der Umriss einer FLedermaus, doch ihr Kopf war der eines Monsters, welches Skeletor sehr wohl bekannt war.

Offline Cirenaj

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #50 am: 15.07.2011, 21:34:07 »
Die Sorceress öffnette ihre Augen. Über ihr der blaue Himmel Eternias und die Vögel zwitscherten in den Bäumen. Sie richtete sich langsam auf und bemerkte, dass sie, weich auf Moos gebettet, in einer Lichtung lag. Sie wollte aufstehen, doch kaum dass sie stand, bohrte sich ein stechender Schmerz in ihren Kopf und sie verlor das Gleichgewicht. Unweigerlich kippte sie nach hinten, ohne auch nur das geringste tun zu können, als sie plötzlich von jemandem aufgefangen und sanft auf ihr Moosbett zurückgelegt wurde. " Nicht so hastig.", diese Stimme klang sanft in ihre Ohren "Du bist in Sicherheit. Ich habe dich bewußtlos im Wald gefunden." Die Zauberin drehte sich um und erblickte eine Gestallt, die halb Mann, halb Pflanze zu sein schien. Er lächelte sie an und sagte, " Du brauchst keine Angst zu haben. Ich bin Mossman, der Herr der Wälder. Kannst du mir sagen wer du bist?" " Mein Name ist Teelana", sagte sie schüchtern. " Kannst du mir erzählen, was dir geschehen ist, Teelana?"  Die Zauberin versuchte es, doch alles woran sie sich erinnern konnte, waren Dunkelheit und Schmerz. Dann brach sie in Tränen aus. "Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht!!!"

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #51 am: 15.07.2011, 21:43:57 »
"Komm doch her, wenn du dich traust!", fauchte Evil Lyn und schleuderte einen roten Energie-Blitz gegen die blonde Kriegerin. Diese wich mühelos aus. "Zieh dich erst mal anständig an, Kleine, bevor du mit Erwachsenen sprichst!", höhnte die Dienerin Hordaks.
Evil-Lyn stutzte. Tatsächlich fühlte sich ihre Rüstung unangenehm weit an, so, als hätte sie rasch an Hüft- und Brustumfang verloren. Die Hexe starrte an sich herunter, sie hatte wieder den Körper eines unterentwickelten Teenagers! "Skeletor! Wie ist das möglich...!",stammelte sie entsetzt. Ihr Herr war keineswegs überrascht, obwohl mit ihm eine noch drastischere Veränderung vorging. Lange, schwarze Haare begannen aus dem Schädel zu sprießen und auf den knochigen Wangen bildeteten sich blaue Hautstellen.

"Nicht Skeletor, meine Liebe. Keldor! Aber mit dem Wissen und der Macht Skeletors! Als erstes werde ich mich an dem Mann rächen, dem ich meinen Gesichtsverlust zu verdanken hatte! He-Man, mein Bruder und mein Vater müssen sich noch ein Weilchen gedulden. Das Beste kommt immer zum Schluss! Jetzt zu dir, Blondie!" Mit gehässigem Grinsen ging der Gar zum Angriff über. Seiner Gefährtin wurde klar, dass  sie nicht nur in der Dimension, sondern auch in der Zeit zurückgereist sein mussten.
« Letzte Änderung: 15.07.2011, 21:59:11 von bluecat9 »

Offline AngelofDeath

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #52 am: 16.07.2011, 20:03:10 »
Orko schien wie versteinert, er hielt das AMulett in der Hand und wusste nicht was er machen sollte. Die Drachen jedoch, drehten sich alle zu ihm um, wild schlugen sie mit ihren Flügeln und brüllten laut. Granamyr fletschte mit den Zähnen und schoß auf Orko zu, der Trollaner rief erschrocken: "Nein nicht! Stop!" Das Amulett fing an grün zu Leuchten und Granamyr landete ohne Orko anzugreifen.

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #53 am: 17.07.2011, 18:16:21 »
Der Waffenschmied nutzte die Chance, und stieß Randor und den Thronfolger rasch in das Schutzschild aus grünem Licht, das nun den kleinen Hofzauberer umgab. Granamyr hielt sich respektvoll einiger Meter vor ihnen auf, es war unklar, ob er die Mauer aus Licht nicht durchbrechen konnte oder wollte. Dies kleine Amulett, das wie ein billiges Schmuckstück aussah, war offenbar wirkungsvoller als jede Waffe. Orko, einer der eher schwächlichen Wesen auf Eternia war es möglich, nun den kraftvollsten und mächtigsten Geschöpfen auf diesem Planeten Einhalt zu gebieten. Granamyr senkte den Kopf, es sah fast so aus, als bereitete ihm die Gegenwart des Trollaners Schmerzen. "Meister, was müssen wir tun, um dich gnädig zu stimmen? Damit wir wieder in Frieden leben können?", fragte die riesige Echse fast flüsternd. Orko war völlig verwirrt.
Er sah sich suchend um. "Welchen "Meister" meinst du, Granamyr?" Man-at-Arms stieß den kleinen Hofnarren sanft an. "Der Drache redet mit dir. Orko, ich glaube, du bist der einzige, der diese Feuerspucker zur Vernunft bringen kann."

Offline AngelofDeath

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #54 am: 19.07.2011, 02:01:42 »
Orko war verwirrt, "Was soll ich jetzt machen?" Man-at-Arms seufzte niedergeschlagen: "Durch das Amulett, welches du in der Hand hälst, kannst du den Drachen befehle geben. Du musst ihn sagen, dass sie sofort aufhören sollen uns anzugreifen!" Verwirrt wendete sich Orko wieder an Granamyr: "Hört bitte auf uns anzugreifen. Ihr töten sonst nur noch mehr Menschen. Warum tut ihr das überhaupt?" Der Drache verzog für einen Augenblick sein Gesicht und aus seinen Nüstern stieg Dampf auf. "Ihr Menschen habt uns unseren wertvollsten Besitz geklaut. Wir haben unsere Jungen verloren, nur weil ihr die Macht des Amulettes wolltet!"

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #55 am: 19.07.2011, 13:39:49 »
"Ich habe das Amulett gar nicht haben wollen!", beteuerte der kleine Hofzauberer. "Es war eines Morgens einfach in meinem Ärmel und egal wie oft ich es fortgeworfen habe, es kehrte stets zurück!" Der oberste Drache lachte verächtlich. "Du willst mir weismachen, du würdest freiwillig darauf verzichten, wieder genau so mächtig zu werden, wie du einst auf Trolla warst?" Orkos Augen leuchteten auf: "Das wäre möglich?!" Ehe es sich der kleine Kobold anders überlegen konnte nahm Man-at-Arms ihm das verhängnisvolle Schmuckstück ab und reichte es an Granamyr weiter. "Das ist nur eine Hälfte! Die nützt uns allein gar nichts! Wo ist der Rückteil?" Randors Berater untersuchte das Amulett und stellte betroffen fest, dass es tatsächlich so aussah, als sei es der Länge nach geteilt worden. Der alte Soldat versuchte zu bluffen:"Den anderen Teil erhaltet ihr, wenn ihr mindestens 48 Stunden einen Waffenstillstand einhaltet! Vorher nicht!" Dieser Zeitraum müsste reichen, um weitere Bewohner Eternias in Sicherheit zu bringen. Duncan hatte eine dunkle Ahnung, wo sich der zweite Teil befinden konnte. Doch dieser Ort war zur Zeit unerreichbar. Gespannt blickte der Mann die mächtige Echse an und betete, dass sie auf seinen Vorschlag eingehen würde.

Offline AngelofDeath

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #56 am: 20.07.2011, 11:54:05 »
Skeletor, der sich nun wieder Keldor nante, feuerte mächtige magische Angriffe auf sein Gegenüber und die blonde Frau parrierte die Angriffe mit einem Schild, der sich aus ihrem Handgelenkschutz gebildet hatte, doch war Skeletor viel zu mächtig für sie. Sie stürzte zu Boden und blickte in Skeletors Gesicht, welches nun wieder ganz zu dem von Keldor geworden war. Der Widderstab war für den letzten Angriff auf sie gerichtet, als Skeletor von etwas in den Rücken getroffen wurde, obwohl die blonde Frau nicht sah, wer sie gerettet hatte, wusste sie es bereits. "Shadow Weaver..."

Offline Cirenaj

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #57 am: 27.07.2011, 02:19:54 »
Granamyr überlegte einen Moment lang. Er wußte, es würde einen langen und verlußtreichen Krieg mit den Menschen geben, sollten diese nicht ihr Wort halten. "Also gut.", stimmte der Drache zu. "In 48 Stunden finden wir uns an genau dieser Stelle wieder ein. Solltet ihr euer Wort brechen, seid ihr dem Untergang geweiht." Er wendete sich ab und verließ mit seinen Drachen den Ort des Geschehens. "Was ist, wenn die Drachen uns trotzdem Angreifen, auch wenn sie die zweite Hälfte bekommen?" fragte Orko in die Runde. Es war der König, der als erster antwortete. "Wir haben ein größeres Problem. Was passiert, wenn wir sie gar nicht finden?" " Ich hätte da schon eine Ahnung, wo sie sich befindet, eure Majestät." , versuchte Man-at-Arms die Lage etwas zu beruhigen."Bringt mir Tri-Klops her! Vielleicht bekommen wir von ihm ein paar Informationen."
« Letzte Änderung: 27.07.2011, 03:27:30 von Cirenaj »

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #58 am: 27.07.2011, 14:01:38 »
Moss-Man drückte seine Patienten sanft, aber bestimmt zurück auf ihr Lager. "Ganz ruhig, dein Gedächnis kommt schon wieder, ganz sicher! Habe nur ein bisschen Geduld!"
Sonerbarerweise huschte ein schwaches Lächeln über Teelanas Gesicht: " Das habe ich auch immer zu meinem Mann gesagt. Aber Geduld ist nicht gerade seine größte Stärke!"

Moss Man horchte auf. "Wo lebt dein Mann? Kann ich ihn benachrichtigen, damit er sich keine Sorgen macht?" Die fremde Frau dämmerte langsam weg. "Er ist unterwegs,"murmelte sie halb bewusstlos,"hat nicht gesagt, für wie lange. Dabei muss er nocht etwas Wichtiges erfahren, etwas ganz Wichtiges!" Der Waldmensch erkannte, das weiters Drängen in diesem Fall zwecklos war. Er lies seine Patientin einschlafen. Vielleicht war dieser Ehemann ja der Schlüssel zu ihrer Herkunft? Ihr Alter war schwer zu schätzen, kein Teenager mehr, aber die Gesichtshaut war noch glatt, die langen Haare in einem schönen Kastanienbraun. Eigenlich sollte man so etwas nicht tun, aber dies hier war ein Notfall. Moss-Man begutachtete den Schmuck der Frau und erkannte einen silbernen Armreif aus Parlezzia, ein Ehereif, allerdings mit einem Riss. Ein gebrochener Reif stand bei diesem Naturvolk symbolisch für eine gescheiterte Beziehung. War sie etwa mit einem dieser Pelzwesen verheiratet gewesen?
« Letzte Änderung: 27.07.2011, 14:09:53 von bluecat9 »

Offline Cirenaj

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #59 am: 28.07.2011, 04:14:24 »
Duncan und der König waren am Ende ihrer Geduld. Seit zwei Stunden versuchten sie etwas aus ihrem Gefangenen heraus zu bekommen, und die Zeit drängte. Tri-Klops lachte nur still in sich hinein, wärend er an dem Kellergewölbe angekettet hing. "Es reicht mir, Duncan!" platzte es aus dem König heraus. "Bringt ihn nach draußen und kettet ihn an den höchsten Turm. Sollen sich die Drachen mit ihm vergnügen, wenn sie zurückkommen. Wir bringen uns in sicherheit." Randor war schon fast zur Tür hinaus, als der Diener Skeletors seine Sprache wieder fand. "Hey, moment! Das könnt ihr nicht machen! Das ist barbarisch!", winselte Tri-Klops. Genau darauf hatte Randor spekuliert. "Harte Zeiten erfordern außerordentliche Maßnahmen.Wer nicht kooperiert hat keinen Wert für uns." Wieder kehrte er seinem Gefangenen den Rücken zu und konnte sich nur mit Mühe ein verächtliches grinsen verkneifen. Nun war Tri-Klops Widerstand entgültig gebrochen. "Na schön, ich erzähl euch alles was ich weiß. Skeletor schickte mich nach Castle Grayskull und gab mir eine Fernbedienung mit. Alles was ich tun sollte, war den Knopf auf seinen Befehl hin zu drücken. Das wichtigste für ihn war nur, dass sich He-Man nicht im Schloß befindet." "Was hat Skeletor mit dem Schloß gemacht?" fragte der Waffenmeister ihn zornig und packte ihn am Kragen. "Das weiß ich nicht. Er hat diesmal nichts von seinen Plänen erzählt. Ihr müßt mir glauben." Lange war es her, seit Tri-Klops dieses Wort sagte, doch dieses mal fürchtete er um sein Leben. "Bitte!"