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  • 26.09.2018, 12:33:03

Autor Thema: Gemeinsames Werk  (Gelesen 54350 mal)

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Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #405 am: 21.09.2013, 21:09:50 »
Skeletor hatte sich nicht getäuscht. Dem Brüllen folgte ein Maunzen und Panthor setzte mit großen Sprüngen auf seinen Herren zu. Ganz nach Katzenart
reckte er sein Hinterteil nach oben und stricht dem Knochenkopf hingebungsvoll schnurrend um die Beine. Dem Dämonenfürtsten war sonst jegliches Leben gleichgültig, doch wenn es noch ein Wesen gab, dem er einen Funken Zuneigung entgegenbrachte, so war es diese Raubkatze. Jäh lernte der Herr des Bösen einen neuen Nachteil seiner Krieger kennen. Mehrere Zombies taumelten mit stumpfen Geheul auf den schwarzen Leopard zu. Die Raubkatze fauchte  entsetzt und  schlug mit der Pranke  nach  den Untoten,  doch die waren wenig beeindruckt und trieben Skeletors Haustier unbarmherzig gegen die Felswand. Der Höllenfürst zückte seinen Stab. Seine neue Macht nützte ihm nichts, er musste sich entscheiden: Sollte er einen Teil seiner neuen Armee zerstören oder seine Katze retten? Seine tumben Kampfmaschinen konnten zwischen Freund und Feind nicht unterscheiden...


In unmittelbarer Nähe grinste Webstor Kobra Khan an. "Was würdest du sagen, wenn wir beide zu Skeletor zurückkehren, hmm? Oder möchtest du lieber zu Hss zurück? Das wäre aber für einen kleinen Schleimer wie dich die schlechtere Wahl, der Schlangenkopp sieht im Moment ziemlich alt aus und ob er dich mit offenen Armen empfängt..." "Skeletor war immer mein wahrer Herr, ich habe mich nie als Diener von Hsss angesehen", versicherte der Nebelspucker ölig. Kham machte eine Kunstpause. "Unser geliebter Meister ist allerdings in einem Zeitkorridor verschollen, wie du weißt. Ich bin sicher, es wäre in Skeletors Sinne, wenn wir uns Hordak anschließen - nur um ihn zu überwachen, natürlich.

Webstor brach in heiseres Gelächter aus. "Wem willst du dich noch anschließen, Blindschleiche? Du würdest dich sogar an die Masters verkaufen, wenn die dich nehmen würden. Aber du irrst, Skeletor ist hier, du Diener dreier Herren! Also was ist? Kommst du mit mir?"
« Letzte Änderung: 21.09.2013, 21:31:19 von bluecat9 »

Offline Cirenaj

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #406 am: 09.11.2013, 19:53:00 »
Tri-Klops beobachtete, wie die Schlangenmenschen von der untoten Armee Skeletors geradezu abgeschlachtet wurden. Ein leichter Ekel überkam den Ingenieur. Doch auch ein leichter Anflug von Hass und Abscheu gegen seinen Herren überkam ihn. Er mußte seinen Blick abwenden und versuchte ruhig zu bleiben.
"Und ?", fragte Mer-Man. "Was geht da draußen vor sich?"
"Tot, Verderben und Verrat.", gab Tri-Klops kurz von sich.
"Aber, was ist mit unserem Meister ?", wollte Clawful wissen.
Tri-Klops wollte seinen Kameraden nicht in die Augen schauen. "Ich weisss nicht, ob er noch unssser Meisster issst."
Verdammt, der abgebrochene Zahn veranlasste ihn jetzt auch noch dazu, zu lispeln. Auch der Kopf dröhne ihm immernoch.
"Was meint er damit, Mer-Man ?"
"Ich weiß nicht genau. Sei etwas konkreter, Tri-Klops. Warum soll er nicht mehr unser Meister sein ?", forschte der Herr der feuchten Tiefen nach.

Doch der Späher hörte schon gar nicht mehr zu. Die Kopfschmerzen wurden immer schlimmer. Er hielt sich den Kopf und aus irgend einem Grund suchte er mit seiner Zunge den Abgebrochenen Zahn.
War er nicht abgebrochen ? Er könnte schwören, dass er dort hinten auf dem Boden lag, doch in seinen Zahnreihen ließ sich keine Lücke finden. Zu seinem entsetzen fühlten sich die Zähne eher größer und spitzer an.
"He, Tri-Klops ! Was ist los?" Mer-Man berührte seinen Mitstreiter an der Schulter und wurde im selben Moment mit unglaublicher Kraft gegen die Wand geschleudert.
Mer-Man verlor das Bewusstsein und der übrig gebliebene Clawful starrte in ein schuppiges Gesicht mit spitzen Fangzähnen, das einmal seinem Kampfgefährten Tri-Klops Gehörte.

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #407 am: 10.11.2013, 17:22:54 »
King Hss verfolgte das Geschehen in sicherer Entfernung, tief in den unterirdischen Gängen von Snake Mountain. In der Zwischenzeit war er wieder gesäubert und sann auf Rache. Er hatte den Skelettkopf nie leiden können, ebensowenig wie Hordak oder das niedrige Menschenpack, doch jetzt, wo er durch Skeletors Zombies Scharen seiner Kämpfer verlor, stieg sein Hass ins Maßlose. "Bringt mir Vipra! Sie hat doch überlebt, oder?" Die verbliebende Menge Schlangenmenschen teilte sich, Rattlor schob die Waffenmeisterin der Snakes zu seinem Gebieter vor. Demütig senkte die Ingeneurin ihr Haupt.
"Mein König, ich werde die grausamste Waffe gegen Skeletor und seine Schergen erstellen, die Eternia je gesehen hat..." Mit einer Kopfbewegung brachte Hss die Frau zum Schweigen. "Mit Sichererheit werden wir das. Aber nicht DU wirst diese Waffe entwickeln! Dir kommt nun eine andere Aufgabe zu." Die Stimme des Herrschers war nur noch ein Flüstern.  Vipra sah auf, in den Augen des Königs lag eine unmissverständliche Aufforderung. "Wir haben viele Männer verloren. Es wird Zeit, dass du deiner Bestimmung als Frau nachkommst!" "Aber mein König, wir haben nicht die Zeit zu warten, bis Eure Nachkommen herangewachsen sind," wagte Tung Lashor einzuwenden. "Zeit spielt keine Rolle. Es gibt ein Elixier, dass uns Reptilien in wenigen Stunden
die Kindheit überspingen lässt. Skeletors Affenmann kennt das Geheimnis! Bringt ihn zu mir, während Vipra und ich uns vereinigen!" Die Reptilienfrau schluckte. Ja, sie hatte sich oft ausgemalt, wie es wäre mit Hss zusammenzukommen. Doch ihre Träume hatten sich in den königlichen Gemächern des
Schlangenpalastes abgespielt, romantisch bei Kerzenschein. Dass es in den Katakomben von Snake Mountain passieren sollte, unter dem Druck ihrem Volk zu dienen, daran hätte sie niemals gedacht.

"Eine Frage noch Herr," wisperte die Waffenmeisterin. "Wer hat nun die Ehre, die neue Waffe zu entwickeln, wenn nicht ich?" Der Regent lächelte schmierig.  "Unser neuer Waffenmeister, mein Liebes. Der beste Mann, den wir kriegen konnten. Er wird hier bald auftauchen. Dann wird Skeletor sich noch wünschen, im Kerker der Masters zu schmoren, HAHAHAHA!

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #408 am: 26.10.2014, 19:22:31 »
Etwas abseits, auf einem einsamen Feld musste zwei weitere Wesen eine Entscheidung treffen. Whiplash hatte den Schwarzdrachen zur Landung gezwungen und wartete ungeduldig auf Daria. Heute musste sie sich entschließen, ob sie den Weg mit ihm zu Ende gehen wollte. Der Drachenkrieger musterte verstohlen die mächtigen Muskeln seines Reittieres. Ein schier unbesiegbares Wesen. So lange es ihm treu war, brauchte er nichts zu fürchten.
Die Tage seiner Knechtschaft waren gezählt, mit dieser "Waffe" brauchte er weder Hss, noch Skeletor noch He-Man zu fürchten.

Ein Knacken unterbrach seine Machtphantasien. Whiplash wirbelte herum und erkannte seine  Freundin im Brautgewandt! "Was soll das?,"würgte er ungläubig hervor. "Wir sehen uns jetzt das letzte Mal. Ich werde noch heute die Frau von Gerneral Volcan werden. Mein Vater und mein Bruder haben das Brautgeld bereits gezahlt," flüsterte Daria leise. Skeletors Krieger schüttelte den Kopf. "Nein. Das willst du nicht wirklich. Das kannst du nicht wollen!"

Der Mond warf silbriges Licht auf das Halbdrachen-Mädchen und lies sie schön und fast unwirklich erscheinen. "Ich muss es tun. Whiplash, du bist ein Verbannter. Du hast uns jede Chance genommen, du, mit deiner unbändigen Machtgier! Vater hatte unserer Verlobung bereits zugestimmt, da musstest du dich unbedingt diesem wahnsinnigen Knochenkopf anschließen!"

Whiplash atmetet zischend aus. "Daria, ich bin mit dem stärksten Wesen dieses Planeten verbündet. Komm mit mir, werde meine Königin! Wir brauchen uns nie mehr etwas befehlen zu lassen!"

"Was machst du, was passiert,  wenn dieser Drache begreift, wie stark er ist und dass er dir nicht gehorchen muss? Er ist ein irrsiniges Risiko, dagegen ist dein ehemaliger Meister ein Schmusekätzchen!", fauchte Daria leise. Offenbar hatte der Schwarzdrache etwas gehört. Scheu näherte er sich dem Pärchen.

"Verschwinde, bis ich dich rufe!," herrschte Wihplash das magische Wesen an, das sogleich den Kopf einzog und sich demütig trollte.

"Siehst du? Er gehorcht mir aufs Wort, ist so dumm wie stark. Wer sollte mich noch aufhalten?" Der grüne Krieger lachte höhnisch. Daria drehte sich um. Er hatte nichts verstanden. "Dann geh doch zu deinem bescheuerten General. Ich sehe ja, wie sehr du dich auf ihn freust, deine Augen leuchten ja förmlich, wenn du von ihm sprichst!", höhnte Whiplash hinter ihr her. "Ich brauche dich nicht, wenn ich der mächtigste Mann Eternias bin, dann kann ich jede haben. JEDE!"