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  • 18.06.2018, 18:35:57

Autor Thema: Gemeinsames Werk  (Gelesen 52765 mal)

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Offline Half-Eye

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #375 am: 01.08.2012, 22:19:17 »
Als Jay und der Sir wieder auftauchten, war es taghell. Aber überall um sie herum waren Ruinen.
"He", sagte der Sir, der die nächste Wand untersuchte. "Diese Ruinen sind noch nicht lange Ruinen."
"Und wo sind wir? Kannst du mir das auch sagen?", war Jay eine Gegenfrage auf.
Der Sir hob die Schultern.
"Lass uns etwas nach oben klettern", schlug er vor. "Da hinten scheint ein Turm gewesen zu sein."
Jay lachte.
"Du meinst sicher, dass ich klettern soll. Aber du hast recht. Von dort aus haben wir einen guten Überblick."
Sie gingen zum Turm, sahen aber schnell, dass er nicht zu erklettern war.
"Das war wohl nichts", meinte der Sir zerknirscht.
"Warte mal", antwortete Jay aufhorchend. "Da war doch was."
"Das letzte mal, wo du sowas gesagt hast, haben wir richtig Probleme bekommen."
Jay antwortete nicht, sondern ging in Richtung der Quelle des Geräuschs und der Sir musste notgedrungen mitkommen.
Jay zeigt nach vorne und wandte sich dem Sir zu, als er deutlich hörte, wie jemand sprach: "Hallo Orko. Brauchst du Hilfe?"
Kurz danach kam als Entgegnung: "Mossman?"
Darauf winkte er dem Sir, schneller heranzukommen.
"Da sind welche", flüsterte Jay. "Wir sollten vorsichtig sein, nach dem, was Guardor uns gesagt hat. Aber so erfahren wir wahrscheinlich, wo wir sind."
Der Sir nickte und hielt seinen Schwertgriff vor sich und aktivierte das Schwert. Ebenso aktivierte er sein Schild.
So ausgerüstet ging er voran zu der Quelle der Stimmen, während ihm Jay folgte.

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #376 am: 21.08.2012, 10:54:47 »
Nervös bewegten sich Catra und Leech mit ihren verbliebenen Truppen durch das Unterholz. Sie hatten immer noch mit den Schimpftiraden ihres Meisters zu kämpfen, der über ihre Niederlage alles andere als erfreut gewesen war. Sie wussten, dass es für sie noch schlimme Folgen haben würde, da Hordak mit Versagern alles andere als zimperlich umging. Sie hatten es mehr als einmal miterlebt, wie Versagen mit drakonischen Strafmaßnahmen gewürdigt worden waren.
Am Ende hatte Hordak ihnen befohlen, den Masters unauffällig zu folgen und zu beobachten, was sie im Schilde führten, bis er ihnen Verstärkung schickte.
Daraufhin hatte Catra die übrig gebliebenen Panzer mit Minimalbesetzung zurückgelassen und nur die Horde Trooper mitgenommen.
„Was glaubst du, wo sie hin wollen?“ Der Stimme von Leech merkte man überdeutlich an, dass er sich vor der Rückkehr zur Fright Zone fürchtete.
„Wie es aussieht, gehen sie Richtung Snake Mountain.“ fauchte Catra zurück, die ebenfalls fürchtete, was sie bei einer Rückkehr von Hordak zu erwarten hatten.
„Wenn bloß die Verstärkung endlich eintreffen würde, dann könnten wir mit ihnen kurzen Prozess machen und unsere Mission doch noch erfüllen. Vielleicht würde das Hordak etwas milder stimmen.“
„Sei still! Du weißt genau, was Hordak von Versagern hält und er vergisst niemals. Wenn wir Glück haben und es nicht erneut vermasseln, werden wir vielleicht mit dem Leben davon kommen und nur Strafversetzt. Also schweig jetzt, sonst werden wir noch entdeckt.“
Schweigend marschierten sie weiter und mit jedem Schritt wuchs die Gewissheit, dass Snake Mountain das Ziel war.
Aber warum wollten die Masters Snake Mountain angreifen. Für eine Aufsicht auf Eroberung der Burg waren sie zu wenige. Was hatten sie also vor? Catra konnte sich keinen Reim darauf machen.
„Stopp!“ zischte die Katzenfrau durch ihre gepressten Zähne.
„Sie halten an. Was habt ihr verdammten Eternier nur vor? Wo bleibt nur die Verstärkung?“
Doch kaum, dass sie die letzten Worte ausgesprochen hatte, hörten sie ein Summen in der Luft und kurze Zeit später landete Mosquitor mit einem gefesselten Mann im Schlepptau neben ihnen.
„Mosquitor? Was machst du hier? Wo bleibt die Verstärkung?“ Catra war sichtlich verwirrt.
„Hier ist deine Verstärkung.“ bekam sie eine gesummte antwort.
„Was soll das? Was hat das zu bedeuten?“ Catras Verwunderung schlug um in Verärgerung.
„Soll das ein Scherz sein?“
„Kein Scherz und ich an deiner Stelle würde ein bisschen vorsichtiger sein. Hordak ist sehr verärgert, da er seine Pläne wegen eurem Versagen ändern musste.“
Die Worte verfehlten ihre Wirkung nicht und vorsichtiger fragte Catra:
„Aber wie sollen wir die Masters aufhalten und Snake Mountain einnehmen? Wir haben nicht mehr genug Truppen, um beides zu bewerkstelligen.“
„Nun,“ summte Mosquitor, „falls ihr es noch nicht erkannt habt, ist mein Begleiter hier König Randor von Eternia und wer sagt denn, dass ihr beides bewerkstelligen müsst...“

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #377 am: 30.08.2012, 15:43:34 »
„Mekanek, wie ist die Lage?“ Clamp Champ hatte ein ungutes Gefühl und musste sich zwingen, seine Konzentration auf die Durchführung ihres Planes zu lenken.
Das Leben des Königs hing davon ab und immer wieder schweiften seine Gedanken an das kurz zuvor erlebte ab.
„Alles ruhig soweit, keine feindlichen Aktivitäten zu erkennen.“ war die nervöse Antwort des galaktischen Kundschafters.
„Mir gefällt das ganz und gar nicht.“ knurrte Fisto.
„Mir auch nicht, Fisto, mir auch nicht. Aber haben wir eine Wahl? Wenn wir Snake Mountain nicht erobern, wird der König sterben.“
„Ja, aber wir sind zu fünft, unsere Aussichten auf Erfolg gegen die Schlangen sind gleich Null. Das ist ein Himmelfahrtskommando und du weißt das.“
Clamp Champ registrierte mit Sorge, dass selbst der furchtlose Fisto keine Hoffnung hatte, die Mission lebend zu überstehen.
„Selbst wenn wir überleben werden wir so geschwächt sein, dass das Horde Pack uns dann mit Leichtigkeit den Rest geben wird. Sie werden so oder so gewinnen, wir reiben uns auf und sie sammeln die Reste auf. Der König wird so oder so sterben. Mein Bruder ist wahrscheinlich schon tot.“
„Aber was schlägst du vor? So haben wir zumindest etwas Zeit gewonnen.“
Immer wieder sah Clamp Champ den geschundenen Randor, wie er gefesselt da stand während diese Catra im mit diabolischem Gesichtsausdruck die Bedingungen diktierte.
Es war ein Schock gewesen, zu erfahren, dass Snake Mountain von den Snake Men eingenommen worden war.
Duncan war mit keinem Wort erwähnt worden und er wollte nicht nach ihm Fragen. Sollte er widererwarten entkommen sein, wollte er die Aufmerksamkeit nicht auf ihn lenken und falls er tot wäre...
Bei dem Gedanken zog sich sein innerstes Zusammen, doch daran wollte Clamp Champ nicht denken.
„Außerdem müssen wir herausfinden, ob das Amulett noch hier ist. Sollte Skeletor geflohen sein und es mitgenommen haben, müssen wir herausfinden, wo es sich befindet, sonst können wir niemals auf Frieden mit den Drachen hoffen und spätestens sie werden uns alle töten.“
„Hoffentlich haben Captain Teela und Rio mehr Glück bei der Suche nach der Königin.“ wandte Ram Man ein, welcher bis dahin stumm gelauscht hatte.
„Nicht auszudenken, sollte die königliche Familie an einem Tag ausgelöscht worden sein.“
„Vergiss Adam nicht, er ist auch noch da.“ warf Mekanek ein.
„Pah, der Bengel.“ Fisto spuckte aus.
„Wer weiß, wo der sich verkrochen hat, der kleine Feigling.“
„Ruhe jetzt.“ Clamp Champ wurde langsam wütend.
„Wir haben jetzt keine Zeit für solche Diskussionen. Da kommt Snout Spout zurück. Snout, wie siehts aus?“
„Alles ruhig soweit. Sie scheinen keinen Angriff zu erwarten. Rund um den Fuß des Berges sind keine Wachen aufgestellt. Aber die Eingänge sind alle verschlossen und ich kann nicht sagen, was für versteckte Alarmanlagen installiert sind.“
„Eine Falle. Ein verdammtes Himmelsfahrtskommando.“ grummelte Fisto wieder vor sich hin und gerade als Clamp Champ den Befehl zum Aufbruch geben wollte, wurde er von Mekanek unterbrochen: „Bei der Göttin.“ rief er und fuhr seinen Hals aus.
„Seht mal, was sich da über dem Schlangenkopf zusammenbraut....“

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #378 am: 05.09.2012, 15:31:16 »
„Vipra!!!“ donnerte King Hsss im Thronsaal von Snake Mountain.
Augenblicke später erschien die Waffenmeisterin der Schlangenmenschen unterwürfig.
„Vipra! Wie weit ist unsere Maschine? Wir haben nicht mehr viel Zeit.“
King Hsss war sichtlich ungeduldig.
„Sie steht bereit, mein König.“ versuchte die Schlangenfrau den König zu besänftigen.
„Es gab... ein kleines... Missverständnis mit dem Menschenabschaum. Aber jetzt steht sie uneingeschränkt zum Einsatz bereit.“
„Wunderbar.“
Die Nachricht ließ den König unwillkürlich in eine Art Euphorie ausbrechen.
„Endlich, endlich ist es soweit. Schlangenmenschen!!! Alle zu mir in den Thronsaal!!! Es wird beginnen!!! Jetzt!!!! Hahahahaha....!!!“
Kurze Zeit später war der Thronsaal mit allen Schlangenmenschen gefüllt, welche Snake Mountain seit der Eroberung bevölkerten.
„Herr, dürfte ich fragen, weshalb ihr uns alle von unseren Wachposten hierher gerufen habt?“
Tung Lashor wirkte nervös, waren die Eingänge der Burg doch nun schutzlos.
„Natürlich darfst du es fragen und laß dir sagen, deine Vorsicht ehrt dich, ist aber diesmal völlig unbegründet, denn nichts wird uns jetzt noch aufhalten können.
Ich werde unseren Gott nach so langer Zeit endlich zu uns nach Eternia rufen können und mit seiner Hilfe und mit der Wettermaschine, die ewige Wärme garantieren wird, werden wir unsere rechtmäßige Herrschaft wiedererlangen.“
„Unseren Gott?“ Tung Lashor wirkte weiterhin skeptisch.
„Aber Serpentos wurde doch besiegt.“
„Nicht Serpentos!!!!“ donnerte King Hsss.
„Den Nameless One. Den einzig wahren Gott des Universums, Herrscher über die Dunkelheit und unser Schöpfer, welcher uns einst die Herrschaft über diesen Planeten schenkte.“
Bei der Erwähnung des Nameless One ging ein Raunen und Murmeln durch die Reihen der Schlangenmenschen.
„Seit ich zurückgekehrt bin, habe ich es immer deutlicher gespürt, dass ich das Portal öffnen kann, welches ihn zu uns nach Eternia bringt. Die Macht von Schloß Grayskull, welche dieses bisher immer verhindert hat, ist verschwunden und nun, lasst uns beginnen.“
King Hsss ging in die Mitte des Thronsaales und seine Gefolgsleute bildeten einen Kreis um ihn. Er hob die Arme und fing an, mystische Formeln in längst vergessenen Sprachen zu beschwören. Nach kurzer Zeit, die Schlangenmenschen schauten gebannt zu, streckte er die Arme zur Seite und fing an, sich um die eigene Achse zu drehen, weiter die Formeln murmelnd. Er drehte und drehte sich und wurde immer schneller und schneller, bis man nur noch einen Schemen erkennen konnte, einen Schatten von ihm.
Und dann geschah es, eine Art Wirbel war entstanden, der immer weiter anschwoll. Ein Trichter und mit einem mal schoß dieser durch die Decke des Thronsaales und die Schlangenmenschen sahen, wie sich über dem Schlangenkopf von Snake Mountain am wolkenverhangenen Himmel Eternias ein gigantisches Portal geöffnet hatte.
King Hsss stand inzwischen wieder normal in der Mitte des Thronsaales, sah ebenfalls zum Himmel und lachte laut schallend, dass es im ganzen Universum vernommen werden musste.

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #379 am: 13.09.2012, 16:05:42 »
Klonk, klonk, klonk.
Laut hallten die schweren Stiefel des Colonel auf dem metallischen Boden, als er zusammen mit seinen Begleitern auf dem Weg zu Hordes Prime war.
Konk, klonk, klonk.
Ewig lang zog sich der Gang vom Landungsdock bis zu ihrem Ziel.
Mit schnellem Schritt ging er voran, so dass der Inspektor und der Prinz mühe hatten, ihm zu folgen.
Der Colonel mochte diese engen Gänge nicht. Ihm war das weite Feld lieber, wo er sich frei bewegen konnte. Manchmal kamen ihm noch die Erinnerungen an sein früheres Leben in den Sinn, als er auf einem anderen Planeten seine Truppen durch die Wüste geführt hatte und Schlachten gegen die Ureinwohner führte.
Sein Leben hatte sich im Grunde nie geändert, nur die Möglichkeiten und die Konflikte, die er immer mit seinem Bruder hatte austragen müssen, waren verschwunden. Dieser Schwächling hatte er immer gedacht, mit seinen moralischen Wertvorstellungen hätte er nie alleine überlebt. Immer musste er ihn aus brenzligen Situationen befreien und sich hinterher auch noch anhören, wie grausam er sei. Nun, zuguterletzt hatte er seinen Bruder doch verloren und war nur selbst knapp dem Tod entkommen, aber das spielte jetzt alles keine Rolle mehr.
Er wollte so schnell wie möglich den Erfolg ihrer Mission und die komplette Unterwerfung von Etheria melden, etwas was Hordak so bis jetzt nicht gelungen war.
Natürlich war ihm klar, dass ihre Ressourcen wesentlich größer waren, aber trotzdem war er verwundert, wie schwach doch im Grunde die Bevölkerung und die gefürchtete Rebellion waren.
Das Horde Prime und Hordak Brüder waren und ebenfalls ihre Probleme hatten, war ein offenes Geheimnis, aber die Bewegründe, Hordak bei der Eroberung des Planeten so unzureichend zu unterstützen, konnte er nur vermuten.
Endlich erreichten sie den riesigen Saal, in dem Horde Prime seine Audienzen abhielt. Der Colonel war erleichtert, dem engen Gang für kurze Zeit entfliehen zu können.
Der Inspektor wirkte wie immer kalt und emotionslos, der Prinz mühte sich, die Fassung zu wahren, war er doch während des Einsatzes die ganze Zeit über dabei, allerdings schien ihm das Vorgehen der Horde Truppen arg zu missfallen.
Genauso schwach, wie es mein Bruder war, dachte der Colonel insgeheim. Sollte Horde Prime eines Tages abtreten, hätte Hordak leichtes Spiel, den Prinzen zu stürzen, sollte er weiter so schwach bleiben.
„Colonel Blast meldet sich zurück, Großer Führer.“ donnerte er und spannte jeden Muskel an.
„Was habt ihr zu berichten?“ kam es aus der großen Nebelwolke, in die sich der Führer des galaktischen Imperiums stets hüllte, vom anderen Ende des Raumes mit tiefer, grollender Stimme zurück.
„Die Eroberung des Planeten ist erfolgreich abgeschlossen, Sir. Wir haben vollständige Kontrolle über alle wichtigen Stützpunkte erlangt und die Bevölkerung unter vorläufigen Arrest gestellt.“
Ich bin erfreut das zu hören, Colonel. Es scheint, Ihr seit ein fähigerer Eroberer, als es mein wertloser Bruder jemals war.“
„Ich danke Euch, Herr.“ Dem Colonel erfüllten die Worte mit Genugtuung, doch blieb er wachsam, wohl wissend, dass Horde Prime, wenn er in der Stimmung war, immer etwas fand, was ihm nicht gefiel, egal, wie erfolgreich eine Mission auch ausgeführt worden war.
„Nun, Inspektor Darkney, wie hat sich denn mein Sohn bei dieser Angelegenheit geschlagen? Ich wünsche, dass Ihr offen sprecht.“
Der Colonel entspannte sich etwas, als der Fokus von ihm wich. Er hatte erwartet, noch mehr ins Detail gehen zu müssen, doch anscheinend teilte Horde Prime die Befürchtungen bezüglich seiner Nachfolge.
„Nun,“ begann der Inspektor in seinem kühlen Ton und straffte sich, „Prinz Zed war an allen relevanten Operationen beteiligt, schien allerdings das Vorgehen des Colonels, welches als durchaus effektiv zu bewerten ist, als zu grausam.
Und während der Inspektor in seinem Bericht mit weiteren Details fortfuhr, bemerkte der Colonel, wie Prinz Zed immer wütender zu werden schien, je mehr Informationen Darkney preis gab. Der Colonel hatte immer wieder den Prinzen zurückhalten müssen, da dieser versuchte, Milde und Gnade walten zu lassen.
Wie mein Bruder, genauso wie mein Bruder. Dem Colonel wurde immer deutlicher bewusst, dass der Prinz niemals das Horde Imerium führen würde und Horde Prime musste dies ebenfalls erkannt haben.
„Du Monster!!! Du elendiges Monster!!!“
Der Ausbruch des Prinzen kam selbst für den Colonel in dieser Heftigkeit überraschend.
Inspector Darkney zog sein gesundes Auge hoch und machte einen pikierten Gesichtsausdruck aufgrund der abrupten Unterbrechung seines Vortrages.
„Wie konntest du so etwas zulassen. Ich dachte, wir wären da, um den Welten zu helfen. Ihnen in der Entwicklung voranzuhelfen. Aber jetzt hab ich gesehen, was wir wirklich sind. Unterdrücker. Diktatoren. Wir sind Monster, nichts weiter. Wir sind schlimmer, als alle, vor denen du mich immer gewarnt hast, Vater. So wollte ich nie werden, so werde ich nie werden. Ich verachte dich, Vater, hörst, ich verachte euch alle, dieses ganze scheinheilige Imperium, alles. Ich...“
„Schweig!“
Die Stimme von Horde Prime donnerte wie ein Gewitter und es schien, als ob der ganze Raum erzittern würde.
„Was glaubst du eigentlich, wer du bist? Wer ich bin? Was wir sind? Wir sind das Imperium der wilden Horde! Wir sind die rechtmäßígen Herrscher des Universums. Glaubst du im Ernst, du könntest diese Position mit Milde und Güte bewahren. Wir bewahren den Frieden. Wir sorgen für Recht und Ordnung. Wir geben den Welten Struktur, einen Leitfaden, Regeln, Gesetze, Sicherheit.“
„Wir unterdrücken sie. Wir rauben ihnen ihre Freiheit. Wir foltern sie und quälen sie. Ich habe gesehen, wie sadistisch unsere Leute vorgegangen sind und wie viel Spaß sie dabei hatten. Und du hast es ihnen auch noch befohlen. Du bist der Schlimmste von allen. Ich hasse dich dafür. Hörst du Vater, ich ha...“
Ein Energiestrahl ließ den Prinzen ohne Vorwarnung gegen die Eingangstür prallen und bewusstlos zu Boden sinken.
„Genug. Inspektor, sorgt dafür, dass mein Sohn in sein Quartier gebracht wird und dieses vorerst nicht wieder verlässt. Ich werde mich seiner zu gegebener Zeit annehmen.“
Der Colonel bemerkte mit Überraschung die scheinbare Teilnahmslosigkeit seines Anführers, nachdem er kurz zuvor noch so aufbrausend auf die Worte seines Sohnes reagiert hatte.
Während er beobachtete, wie der Inspektor mit zwei Troopern den bewusstlosen Prinzen fortführten, überlegte er, ob Zeds Worte dessen Vater so tief getroffen hatten, dass er sich nicht mehr anders zu wehren wusste. Er selbst konnte sich nicht vorstellen, wie er in so einer Situation reagiert hätte.
Doch plötzlich wurden seine Überlegungen von einem Funkspruch unterbrochen.
„Brücke an Horde Prime! Brücke an Horde Prime! Wir haben Meldung zu erstatten.“
„Was gibt’s? Betet, dass es etwas Wichtiges ist.“ donnerte es aus der Rauchwolke, was dem Colonel Aufschluß darüber gab, wie es wirklich um seinen Anführer bestellt war.
„Hier die Brück. Es hat sich soeben ein riesiges Wurmloch im Orbit von Etheria aufgetan, Sir.“
„Ein Wurmloch?“ und plötzlich schien die vorangegangene Szene vergessen zu sein.
„Sprecht weiter.“
„Nun, Sir. Es ist gerade erst erschienen, aber unsere Scans zeigen an, dass es stabil ist und passierbar wäre.“
„Passierbar? Warum sollten wir es passieren? Zeigen die Scans an, wo es hinführt?“
„Ja, Sir.
Es führt
nach
Eternia,
Sir.“

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #380 am: 03.10.2012, 22:00:01 »
Tri-Klops richtete sich mühsam auf und spuckte aus. Ein Zahn war gelockert, die Schlangenfrau hatte ihm die Abreibung seines Lebens verpasst. Er konnte sich selbst nicht erklären, warum sie ihn am Leben gelassen hatte. Was hatten diese Reptilien mit ihm vor? Standen ihm die letzten Tage als menschliches Wesen bevor? Oder war er letztendlich nur ein Stück Frischfleisch, dass man nur deswegen nicht tötete, weil man Aas nicht vertrug? Der Ingenieur des Bösen lauschte. Irgendetwas ging da draußen vor! Hss Hohngelächter drang schwach in die Räume der Waffenschmiede. Alle Wächter schienen abgezogen worden zu sein. Auch Beast Man fehlte. Nicht, dass er freundschaftliche Gefühle für das Monster hegte, doch ein bekanntes Gesicht tat in dieser Welt wohl, selbst das von einem Dummkopf. Der Mann vernahm ein Kratzen. Sein Herz schlug heftig gegen die Rippen. Kam Vipra zurück, um ihr Werk zu vollenden, um ihn endgültig totzuschlagen? Er hatte sich nach Kräften gewehrt, doch ohne Schwert, ohne eine Waffe war er der Waffenmeisterin hoffnungslos unterlegen. "Hey, Tri-Klops! Wir sind hier!", krächzte eine ihm bekannte Stimme. Schwach waren die Umrisse des Fischdämons zu erkennen. Mer-Man? Wie war ihm bloß die Flucht gelungen? Der Herrscher der Ozeane war gerissen, doch an Land nicht besonders stark. Hinter Mer-Man stand Clawful, der offenbar nicht die geringste Angst hatte, entdeckt zu werden, denn er gab sich keine Mühe, sich zu verstecken oder auch nur seine Stimme zu senken.

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #381 am: 16.10.2012, 17:31:03 »
„Man-at-Arms, wacht auf!“
Langsam kam Duncan wieder zu sich. Hatte er das Bewusstsein verloren? War er einfach eingeschlafen? Er konnte es nicht mit Sicherheit sagen, als er versuchte, seinen Geist durch den Schleier der Benommenheit wieder zu voller Aufmerksamkeit zu führen.
„Man-at-Arms, wacht auf! Die Zeit drängt.“
Duncan öffnete die Augen und schloss sie unweigerlich wieder, als ihn grelles Licht schmerzhaft blendete.
Wo war er? Langsam kam die Erinnerung an seine Flucht durch die Finsternis zurück. An Hungar, die ihn verfolgte und der Fall in dem Augenblick, als sie ihn erreicht hatte. Ihr wütendes Kreischen hallte noch in seinen Ohren und dann...
‚Ich muß das Bewusstsein verloren haben.’
Langsam öffnete er wieder die Augen, diesmal auf das blendende Licht vorbereitet. Langsam gewöhnte er sich an die Helligkeit, doch als er sich umsah, konnte er nichts anderes entdecken. Egal, in welche Richtung er auch schaute, überall nur dieses helle, strahlend weiße Licht. Auch schien er zu schweben, kein Boden, keine Wände, gar nichts.
„Was zum Henker geht hier vor?“
„Man-at-Arms.“
Wieder sein Name, doch diesmal nicht von einer flüsternden Stimme, sondern klar und deutlich und es schien, als ob viele auf einmal zu ihm sprachen, doch niemand war in diesem weißen Nichts zu sehen.
„Was geht hier vor?“ fragte er in die Leere, die ihn umgab.
„Fürchtet Euch nicht, Man-at-Arms, wir werden Euch kein Leid zufügen.“
„Wer seid ihr?“, ‚oder besser was seid.
Konnte er diesen Stimmen trauen? Duncans Misstrauen hatte sich ganz von selbst eingeschaltet. Einerseits hatte die Stimme ihn wohl vor Hungar gerettet, aber um welchen Preis? Er war in einem vermeintlichen Nichts gefangen, er konnte nicht mal sagen, ob er schwebte oder fiel, geschweige denn, wo oben oder unten war. Nicht mal einen Schattenwurf konnte er um sich herum erkennen.
„Wer seid ihr und was wollt ihr von mir?“
„Wir sind der Anfang, wir sind das Licht, welches das Universum erhellt. Wir sind die Seelen derer, die mal waren. Wir sind die Liebe und die Kraft, welche Leben und Frieden ermöglichen. Und wir sind alle in großer Gefahr.“
Die Worte hallten in Duncans Schädel nach, während er noch versuchte, das Gehörte zu verarbeiten. Die Stimmen hatten einen ehrlichen klang und schienen ernsthaft besorgt zu sein, aber wenn sie wirklich so mächtig zu sein schienen und nach den Worten, die sie gesprochen hatten, mussten sie ja eines der mächtigsten Wesen im Universum sein...
„Warum habt ihr mich hierher geholt? Wenn ihr so mächtig seid, warum unterstützt ihr uns dann nicht? Und was für eine Gefahr meint ihr denn konkret? Wenn ich euch helfen soll, dann hört auf, in verdammten Rätseln zu sprechen. Das hilft niemanden weiter, außer denen, vor denen ihr euch fürchtet.“
Schweigen.
‚Typisch, sobald man mal ein bisschen Gegenwind bekommt, sind die immer gleich beleidigt.’
Duncan sah sich um, doch noch immer konnte er keinerlei Veränderung in seiner Umgebung ausmachen.
„Man-at-Arms, höre zu, auch wenn wir für dich allmächtig erscheinen mögen, wir sind es nicht. Wir sind genauso gewissen Regeln und Gesetzen unterworfen, wie alles im Universum. Diese Regeln können von uns nicht gebrochen werden, also höre genau zu, wir benötigen die Hilfe aller, die sich dem Kampf für das Gute, wie ihr es nennt, angeschlossen haben.“
Duncan verwarf seine zynischen Gedanken bei den Worten und konzentrierte sich nun vollends auf das, was die Stimmen ihm nun anvertrauten.
„Am Anfang von allem gab es nur Licht und Dunkelheit, welche existierten. Unendlichkeiten vergingen, bis sich schließlich an der Grenze die ersten Formen neuer Existenzen bildeten, welche sowohl die Kraft des Lichtes als auch die Kraft der Dunkelheit zum überleben brauchten. Diese Lebewesen fingen an, dass erste Bewusstsein innerhalb des Universums zu bilden und lebten friedlich miteinander. Doch irgendwann kamen neue Formen des Lebens hinzu, die sich mehr zu einer der beiden Seiten hingezogen fühlten und irgendwann brach Streit zwischen ihnen aus, welcher in fürchterlichen Kriegen endete, die das ausgeglichene Verhältnis zwischen Licht und Dunkelheit durcheinander brachte und in einer riesigen Explosion mündete, welche die Trennung aufbrach. Licht und Dunkelheit vermischten sich und ließen das Universum, wie du es heute wahr nimmst, entstehen. Wir sind der letzte Rest des ursprünglichen reinen Lichtes, welches im Zentrum des Universums zurückgeblieben ist.“
Duncans Gedanken rasten über das Gehörte und kam zu folgendem Schluss:
„Wenn ihr das übrig gebliebene Licht seid, gibt es dann auch noch die ursprüngliche Version der Dunkelheit? Ist das die Gefahr, von der ihr sprecht?“
„Die Dunkelheit in ihrer ursprünglichen Form wurde während der Kriege zerschlagen und in die hintersten Winkel des Universums geschleudert.
Um uns nun vor weiteren Angriffen und Missbrauch unserer Kraft zu schützen und das Gleichgewicht der Kräfte zu wahren, verbargen wir uns in einer Hülle,...“
„Eternia.“ entfuhr es Duncan.
„... genau. Der Planet, welcher eure Heimat ist, diente uns als Schutz und Heim über so viele Äonen hinweg. So gerieten wir immer mehr in Vergessenheit und wurden ein Geheimnis. Auch wenn immer wieder Versuche unternommen wurden, den Planeten zu erobern, konnten wir stets Kämpfer für uns gewinnen und mit der nötigen Kraft ausstatten, um uns zu verteidigen und unser Geheimnis zu wahren. Nie waren sich die dunklen Kräfte bewusst, weshalb genau es sie hierher führte, waren sie doch nur noch ein verhallendes Echo der ursprünglichen Dunkelheit.“
„Wie Motten, die vom Licht angezogen werden und wir sind eure verdammten Werkzeuge, die keine Ahnung davon haben, warum sie eigentlich wirklich kämpfen. Für Frieden und Freiheit, dachte ich zumindest immer, aber es ging nur darum, euer Versteck zu wahren. Ich dachte immer, ich würde aus freien Stücken für eine gute Sache kämpfen, aber wenn es wahr ist, was ihr gerade erzählt habt, sind wir nur eure Marionetten, Kanonenfutter, dass von euch gezüchtet worden ist.“
„Nein, Man-at-Arms, bitte versteht uns nicht falsch. Eternia hat sich von ganz alleine entwickelt. Wir hielten unsere Kraft verborgen, die Entwicklung ist ohne unser zutun vorangeschritten. Ihr wart nie Marionetten und bitte bedenkt, hättet Ihr und Eure Vorfahren euch nicht den dunklen Bedrohungen entgegengestellt, dass Leben in Frieden und Freiheit, wie ihr es bis jetzt kennt, wäre niemals möglich gewesen. Hier nicht und im restlichen Universum ebenfalls nicht. Wer Eternia beherrschen und unsere Kraft rauben würde, der könnte das gesamte Universum mit seiner dunklen Terrorherrschaft überziehen.“
Duncan schwieg. Ihm gefiel seine Situation immer weniger, aber was sollte er machen, es schien kein Entkommen zu geben.
„Wenn ich euch glauben soll, erklärt mir doch bitte endlich, worum es hier geht? Warum habt ihr mir geholfen und tretet uns nicht direkt im Kampf gegen diese große Bedrohung bei? Worum handelt es sich eigentlich genau? Geht es um Skeletor und das Drachenamulett?“
„Castle Grayskull ist unsere einzige Verbindung zur Außenwelt. Nur über das alte Schloß können wir unsere Kräfte nach außen schicken. Eternia ist mit der Zeit so stark geworden, dass wir es nicht mehr verlassen konnten.“
„Natürlich. Und es ist einfacher ein relativ kleines Tor zu verteidigen, als einen ganzen Planeten. Und jetzt, wo das Schloß verschwunden ist...“
„... ist unsere einzigste Verbindung verloren gegangen. Als wir Eure Präsenz in Hungars Reich spürten, konnten wir einen Riss, der für kurze Zeit offen stand nutzen, und Euch hierher bringen. Ein weiterer kleiner Riss wird in kürze entstehen, danach werdet Ihr und Eure Freunde wieder auf euch allein gestellt sein, bis das Schloß zurückgekehrt ist. Wir haben Euch gerettet, weil Ihr euch stets als tapferer und loyaler Krieger bewiesen habt, ihr kennt Castle Grayskull und die Geheimnisse um unseren Krieger...“
„He-Man!“ entfuhr es Duncan. „Natürlich, He-Mans Kraft ist die Eure.“
Und dann fiel Duncan mit einem mal die Sorceress ein.
„Teelana. Sie ist die Hüterin des Schlosses. Kennt Sie Eure Geschichte? Wisst ihr, was mit ihr geschehen ist?“
„Die Hüterin lebt. Doch nun zu Eurer Aufgabe Man-at-Arms. Ihr müsst...“
„Was soll das heißen, sie lebt? Und meine Aufgabe? Was für eine Aufgabe denn? Und was ist meinen anderen Freunden? Was ist mit Randor und Micah?
Was geht hier verdammt noch mal vor?
Beim letzten Satz spürte Duncan, wie sich sein Körper zu bewegen schien. Er schien in eine bestimmte Richtung zu schweben. Erst war es nur ein vages Gefühl, doch plötzlich konnte Duncan inmitten des ihn umgebenden Weiß einen Lichtpunkt ausmachen, der noch heller zu scheinen schien, als es eh schon der Fall war.
„Hey, antwortet! Was soll das? Was habt ihr vor?“
„Man-at-Arms!“ hörte er die Stimmen, jetzt wieder flüsternd, leiser werdend, als würden sie sich von ihm entfernen.
„Es ist Zeit, Man-at-Arms. Stehe dem König bei.“
„Dem König? Schickt ihr mich zu Randor? Wobei soll ich ihm beistehen? Gegen wen müssen wir kämpfen?“
Duncan bewegte sich jetzt immer schneller auf das Licht zu, er raste förmlich und bald war er so geblendet, dass es ihn schmerzte. Er schloss die Augen, doch selbst das half nichts. Sein Kopf dröhnte und fühlte sich an, als würde er bald explodieren. Er wollte jetzt noch nicht zurück. Er hatte noch so viele Fragen.
„Gegen wen müssen wir kämpfen?“ brachte er noch einmal mit letzter Kraft heraus und ganz zum Schluss, bevor er das Bewusstsein verlor vernahm er noch einmal das bekannte Flüstern in seinem Kopf:
 „Hordes Prime.“

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #382 am: 16.10.2012, 17:31:53 »
Tom-Dong-Tom-Dong-Tom-Dong.
In Duncans Kopf dröhnte es, während er langsam wieder zu bewusstsein kam, als ob er die ganze Nacht durchgezecht hätte.
Tom-Dong-Tom-Dong-Tom-Dong.
“Verdammt!” entfuhr es ihm und packet sich mit schmerzverzehrter Mine an den Kopf, während er sich langsam auf die Knie erhob.
„Was ist das denn hier für ein Krach?“
Er blickte sich um, es war inzwischen Nacht geworden.
Duncan stand zu Füssen einer riesigen Steintreppe, welche durch riesige Feuer, die in ölgefüllten Schüsseln brannten, erhellt wurde. Er blickte hoch und die Treppe führte zu einem riesigen Steintor, welches mit eternischen Schriftzeichen und mystischen Bildern aus der Legendenwelt verziert worden war.
„Zalesia.“ entfuhr es dem Waffenmeister.
„Sie haben mich zum Orakel von Zalesia geschickt. Aber warum? Stehe dem König bei, haben sie gesagt. Ist Randor vielleicht hier? Soll ich das Orakel fragen, wo er sich befindet?“
Duncan kratzte sich am Hinterkopf, während er seine Umgebung weiter auf mögliche Hinweise absuchte, als plötzlich das Trommeln verstummte. Es war definitiv aus dem gewaltigen Bau gekommen, welchen das Orakel darstellte.
Die plötzliche Stille machte Duncan nervös, nicht ein Geräusch schlich sich an sein Ohr.
Duncan sah zum gewaltigen Tor auf, als mit einem mal ein lautes, metallenes Ächzen und Stöhnen davon ausging, gefolgt von einem ohrenbetäubenden Quietschen. Das Tor öffnete sich langsam und es hörte sich so an, als ob es das erste mal seit tausenden von Jahren geschehen würde.
Duncan kniff die Augen zusammen um zu erkennen, was sich am Tor ereignete und dann sah er es. Erst einen schemenhaften Umriss, einen Schatten, dann immer deutlicher werdend die ganze Gestalt.
Aus dem Dunkel des Tores trat ein über zwei Meter großer Hüne in den Feuerschein. Das Licht der Flammen tanzte auf seinem markanten Gesicht, welches von langem, blonden Haar eingerahmt war. Einzelne Strähnen waren zu Zöpfen geflochten. Um seine Schultern hing ein schwerer Pelzumhang, welcher am Rücken herabfiel. In der linken Hand trug er ein typisches Rundschild und in der Rechten eine riesige Kampfaxt, welche er sich in einer geschmeidigen Bewegung auf den Rücken schnallte, als er langsam die Treppe herabschritt, direkt auf Duncan zu.
‚Stehe dem König bei!’ hallten die Worte in Duncans Kopf. Er war von seinem Freund Randor ausgegangen, nicht von
„König Grayskull.“ Duncan sank auf die Knie und beugte sein Haupt, als der sagenhafte Held vor ihm zum stehen gekommen war.
Dieser antwortete mit ruhiger, freundlicher Stimme:
„Erhebt Euch, Man-at-Arms, ich bin König gewesen, doch das ist lange her. Ich hoffe, ich kann Euch Freund nennen und es wäre mir eine Ehre, wenn auch Ihr mich zu Euren Freunden zählen würdet.“
Duncan erhob sich, immer noch nicht sicher, ob seine Augen ihm nicht einen Streich spielten.
„Es wäre mir ebenfalls eine Ehre.“ antwortete er, „Ihr könnt auf mich zählen.“
Grayskull lächelte, legte kurz seine gewaltige rechte Hand auf Duncans Schulter, als Zeichen seiner Anerkennung und fügte dann hinzu:
„Dann lasst uns keine Zeit verlieren. Unsere Aufgabe duldet kein Zögern.“
Und während sie los gingen, schaute Duncan kurz auf seine Unterarmkonsole. Das kleine Licht leuchtete zwar nur sehr schwach, aber es funktionierte noch.

Offline Cirenaj

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #383 am: 16.10.2012, 20:45:30 »
Während die Snakemen gebannt auf das leuchtende Portal über sich schauten und das Lachen ihres Königs immer lauter anschwoll, zerriss eine gewalltige Explosion die zeremonielle Stimmung.
Steintrümmer und Schutt flogen durch die Luft und dichter Staub verdeckte die Sicht auf das, was die Explosion ausgelöst hatte. Das Schlangenvolk stand starr vor Überraschung und selbst King Hsss war verstummt. Noch bevor sich der Dunst legen konnte, preschte eine Woge von Kämpfern auf die Schlangenkrieger zu und ließen sie ihren kalten Stahl spüren.
"Was ist das ?!", schrie der Schlangenherrscher in einem leichten Anfall von Panik. "Kämpft ! Kämpft sie nieder ! Sie können uns nicht aufhallten ! "
Doch wie sehr sich seine Untergebenen auch wehrten, sie wurden immer weiter von den grauenhafften Gestallten zurückgeworfen. Nicht einmal ihre Giftzähne schienen den Angreifern Schaden zuzufügen.
"HAHAHAHaHA!!!" Ein teuflisches Gelächter hallte durch den Saal und der Umriss eines Person bewegte sich durch den Nebel auf King Hsss zu. Die Gegner, die ihm im Weg standen, wurden einfach hinweg geschleudert, ohne dass er auch nur eine Handbewegung vollführen mußte.
Und dann stand er in vollem Licht vor ihm und der König der Schlangenmenschen schaute in seine toten Augenhöhlen.
Skeletor war zurück.

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #384 am: 17.10.2012, 19:29:51 »
Snake-Face, der sich noch nie durch besondere Klugheit ausgezeichnet hatte, wandte sich verwirrt an den verzweifelt kämpfenden Tung Lashor. "Wieso sieht "The Nameless-One" aus wie Skeletor? Und warum können wir seinen Kriegern nichts anhaben?" "Er sieht aus wie Skeletor, weil es Skeletor ist, du Trottel!", bellte der Angesprochene das Schlangengesicht an. Die Zombies und Skelettkrieger waren absolut ressistent. Weder Gift, noch Schlafschleim oder der Versteinerungszauber zeigten Wirkung. Unter grässlichem hohlem Gestöhn griffen die lebenden Leichen an, langsam, doch unbeirrt wie Panzer.

General Rattlor vernahm ein Unbehagen. Er konnte nicht definieren,  was es war, doch er spürte: Sein Volk brauchte Hilfe. Die Rache an Khan und Spikor waren zweitrangig. Er wollte Panthor zur Umkehr zwingen, doch das war nicht nötig. Auch die Raubkatze fühlte, trotz ihrer Betäubung, die Anwesenheit ihres Herren. Der schwarze Leopard war auf Skeletor geprägt. Wie ein durchgehendes Pferd warf sich die Reitkatze zur Seite und rannte in geschmeidigen Sprüngen Richtung zum Stützpunkt der Snakes. Rattlor hin schief und wild fluchen im Sattel, doch das war Panthor herzlich egal.
Er wollte zu seinem wahren Gebieter.

"Verdammt, was ist da oben los?", stammelte Mer-Man irritiert. Zuerst war ist überraschend still gewesen, dann gab es vereinzelte Entsetzensschreie, denen nur Kampflärm folgte. Es waren jedoch nicht nur die üblichen Schmerzensschreie und Waffengeklirr, sondern auch ein hohles Ächzen und Stöhnen zu hören. Absolut untypisch für Snakes, doch die Laute stammten auch nicht von Drachen oder menschlichen Wesen. Zudem kein Mensch so dumm wäre, die Snakes ohne Not anzugreifen. "Skeletor ist zurück!", warf Clawful plötzlich scheinbar zusammenhanglos ein. "Blödsinn!", fauchte Tri-Klops nervös.
Mer-Man machte eine beschwichtigende Geste. Er wusste, das sein Kamerad, ähnlich wie Beast-Man, die Anwesenheit einer Person besser erspüren konnte als ein gewöhnlicher Mensch es vermochte. Der Merresdämon stieß das Dreiauge an. "Sieh nach, was los ist! Wofür hast du denn deinen Röntgenblick?" Der Ingenieur des Bösen grummelte etwas Unverständliches, dann folgte er dem Befehl des Fischkopfes. Langsam durchdrang sein Blick die Mauer, erst schemenhaft dann immer deutlicher erkannte er die Gestalten. Kein Zweifel, es war Skeletor! Sein früherer Gebieter hatte ihn und seine Kameraden erfolgreich duch einen Haufen lebender Leichen ersetzt. War es klug, sich zu erkennen zu geben?
« Letzte Änderung: 17.10.2012, 20:02:01 von bluecat9 »

Offline Cirenaj

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #385 am: 18.10.2012, 21:55:50 »
Dort standen sie nun in dem kleinen Örtchen Calveren und schauten sich gegenseitig an. Allen dreien schien es unanngenehm zu sein, sich hier zu treffen, aber das Schicksal konnte man nunmal nicht übergehen.
"Was machst du hier Adam ?", fragten Teela und Enya fast zeitgleich und schauten sich für einen Moment verwundert in die Augen, bis sie ihre Blicke wieder dem Prinzen zuwandten.
"Ich bin mit He-Man hier. ", antwortete er.
"He-Man ist hier? ", kam die nächste frage von Teela. "Wo genau ? "
"Er wollte zum Kommandanten, glaub ich.", log Adam und zuckte mit den Schultern.
Enya schluckte kurz und vergaß fürs erste ihren Stolz. "Komm, ich bringe dich zu ihm.", sagte sie zu Teela. Diese nickte kurz und folgte ihrer Rivalin aus alten Tagen.
Rio Blast und der Königssohn begrüßten einander und waren froh, sich heil wieder zu sehn. Auch Keldor nickte dem Space-Cowboy freundlich zu, als ob er ihn schon einmal gesehen hätte.
"Rio, was gibt es für Neuigkeiten?"
"Nichts gutes Adam. Euer Vater und Duncan haben sich allein nach Snake Mountain aufgemacht. Clamp Champ und einige andere sind schon auf dem Weg. Außerdem haben wir die Königin verloren, es tut mir leid." Rio legte behutsam seine Hand aud Adams Schulter.
"Mutter? Aber sie ist hier. Sie ist vor nicht allzu langer Zeit hier angekommen mit einem Mädchen."
Bei dieser Unterhaltung wurde Trap Jaw, der sich im Hintergrund hielt zusehens nervöser. Sein böses Ego hatte indess wieder besitz von ihm ergriffen und er fürchtete, dass seine Tarnung auffliegen würde, sollte Königin Marlena ihn zu Gesicht bekommen. Unauffällig wich er Schritt für Schritt zurück und hielt nach allen Seiten die Augen offen.
"Ich sollte sie alle umbringen", ging es in seinem Kopf umher. "Aber nicht hier. Es sind zu viele Soldaten hier. Am besten, ich verstecke mich irgendwo und knöpfe sie mir einzeln vor."
« Letzte Änderung: 18.10.2012, 21:59:59 von Cirenaj »

Offline Cirenaj

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #386 am: 23.10.2012, 17:14:40 »
Das Pony konnte sich tatsächlich aus eigener Kraft aus der Felsspalte befreien. Doch kaum das es draußen war, verließen es die Kräfte und es ließ sich erschöpft aus die Dünen fallen.
Adora lief sofort zu dem Tier hinüber und kn iete sich neben ihm in den Sand.
"Du armes Ding.", sagte sie, während sie ihm durch die Mähne fuhr.
"Da siehst du es.", bemerkte Bow. "Ich hab es euch gleich gesagt.Es ist einfach zu geschwächt. Lasst es mich zu Ende bringen." Der Bogenschütze griff erneut nach einem Pfeil, als ihn Glimmer zurück hielt.
"Warte, Bow. Sie nur."
"Was in aller Welt...", entfuhr es dem Mann und selbst Shadow Weaver schien überrascht.
"Adora, deine Hände ! "
Adams Schwester, die eben noch zu den drei Gefährten gesehen hatte, starrte nun selbst völlig ungläubig auf ihre Hände. Sie fingen leicht an zu glühen und wurden immer heller, bis sie fast nurnoch aus reinem, weißen Licht bestanden.
Die Wunden, die die scharfen Felsen in die Beine des Ponys geschnitten hatten, schloßen sich und mit einem Ruck stand das Tier wieder auf allen Vieren, ao, als ob nichts geschehen wäre.
"Einen solch starken Heilzauber habe ich noch nie gesehen.", wisperte Weaver. "Dieser Ort scheint deine Kräfte zu verstärken, mein Kind."
« Letzte Änderung: 23.10.2012, 17:17:39 von Cirenaj »

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #387 am: 24.10.2012, 07:03:18 »
"Also gut Spector.", ließ Eldor schweren Herzens verlauten. Ich habe immer gewußt, dass dieser Moment kommen würde, doch habe ich es mir nicht eingestehen wollen."
Der Zauberer schien resigniert, doch trotzedem klaren Kopfes zu sein.
"Wir haben nicht geschafft, die Vergangenheit zu ändern, doch wenigstens haben wir noch die Zukunft."
"Wie meinst du das? Die Zukunft ?", fragte der Lieutennant und bekam ein flaues Gefühl in der Magengegend.
Eldor lächelte etwas. "Hör zu, Spector. Ich bin nicht mehr der Jüngste. Dieser Spruch hat mich viel Kraft gekostet und ich habe nicht mit Zodac gerechnet, was wohl mein größter Fehler ist." Eldor ergriff mit seiner rechten Hand das gelenk seines gegenübers. "Ich werde dich nun in der Zeit vorwärts schicken. Es ist wichtig, dass du Beastman findest. Ich weiß, dass er einer von Skeletors Verbündeten ist, doch du mußt mir vertrauen. Ich wünsche dir viel Glück."
"Moment ! Was wirde aus dir, Eldor ?"
Bevor Spector sich losreißen konnte, schien sich der Alte um ihn zu drehen. Sein Griff um sein Handgelenk schmerzte wie Feuer, doch trotzdem konzentrierte er sich auf die letzten Worte von dem Mann, der ihm das Leben gerettet hatte.
"Mach dir keine Sorgen um mich. Die Macht von Grayskull..."

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #388 am: 24.10.2012, 07:19:40 »
Mighty Spector stand plötzlich in einem Raum, der ihm fremd erschien. Dunkle Steinwände ohne Fenster umzingelten ihn.
Zwar stand er eben noch in einer Höhle der Drachen, doch schien ihm diese Umgebung noch düsterer ztu sein.
So stand er da und versuchte sich zu orientieren, als er einen dumpfen Schlag auf den Rücken verspührte, der ihn auf den Boden schleuderte.
Er schüttelte den Kopf, sah hinauf und erblickte eine haarige Kreatur, die ihn anstarrte.
"Wer bist du ? Wo kommst du so plötzlich her aus dem nichts ? ", fragte diese und schien sichtlich verwirrt.
"Ganz ruhig, Beastman.", sagte Spector, der Eldors Worte noch in erinnerung hatte und den Knecht des Bösen erkannte.
"Ich stehe jetzt langsam auf. Ich werde dir nichts tun, also bleib ganz ruhig."
Doch da hatte er die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn kaum hatte er sich erhoben, da sprang Beastman schbon auf ihn zu. Beide stürzten sie zu Boden und als Beastman einen der Knöpfe, die sich auf der Konsole, die Spector an seinen Handgelenkschoner hatte, berührte, verschwanden beide in einem seltsamen violetten Blitz.
Kurz darauf erwachte Tri-Klops aus seiner Bewustlosigkeit und wunderte sich, seinen primitiven Genossen nicht vorzufinden.

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #389 am: 24.11.2012, 20:15:16 »
Panthors Instinkt hatte ihn nicht enttäuscht. Er witterte seinen Herren deutlicher denn je, doch in den vertrauten Geruch mischten sich unbekannte Düfte, wie sie eigentlich nur von Toten stammen konnten. Irritiert drehte sich der schwarze Leopard im Kreis. Rattlor hielt nur noch mühsam das Gleichgewicht.
Das hohle Geraune fuhr ihm durch Mark und Bein. Zombies!  Neben den Drachen die einzigen Wesen, die seinem Volk gefährlich werden konnten.
Panthor hielt wieder Inne. Der rote Snake nutze die Pause, um sich rasch den Bau von Snake Moutain durch den Kopf gehen zu lassen. Den direkten Weg zu nehmen, wäre sein sicherers Ende... Die Kanalisation! Ein ekelhafter, aber sicherer Weg, zu Hss und seinen Kameraden vorzudringen und die Überlebenen erstmal in einen der Kerker in Sicherheit zu bringen. Rattlor wusste um die schweren Eisengitter, selbst Zombies würden mehrere Stunden brauchen, sie zu überwinden. Auffordernd stieß der General seine Füße in die Flanken von Skeletors Reittier. Doch Panthor war, ganz Katze, überhaupt nicht gewillt, sich auch nur in die Nähe des schmutzigen Wassers zu bewegen. Wieder drehte er sich im Kreis. "Du verfluchtes Mistvieh! Ich werde dich lehren, zu gehorchen!" donnerte Rattlor und versuchte, die Raubkatze mit einer weiteren Dosis Schlangengift gefügig zu machen. Kein guter Gedanke! Gerade, als er zum Biss ansetzen wollte, erschall Skeletors irres Lachen. Kein Zweifel, der Knochenkopf genoss es, seine Feinde leiden zu sehen und endlich mal auf der Siegerseite zu stehen. Der Triumph wäre vollkommen gewesen, wäre es He-Man anstelle von Hss gewesen. Phantor zögerte keine Sekunde. Mit einer raschen Seitwärtsbewegung beförderte er seinen Reiter in das nächste Schlammloch und sprang freudig maunzend seinem Meister entgegen. Falls der Knochenkopf noch so etwas wie Zuneigung empfinden konnte, so waren es Evil-Lyn und Panthor, die sie erhielten. Nur diese beiden konnten sich deshalb Freiheiten herausnehmen, die für jeden anderen tödliche Folgen hatten...

Rattlor rappelte sich auf. Vielleicht war es besser so, die Katze hatte ihm ja nicht viel genutzt. Er scharrte einen Haufen Laub beseite,  öffnete das rostige Gitter, das darunter lag und stieg mit zusammengekniffenden Nüstern in die Kanalisation von Snake Montain herab. Mochten ihm die Götter helfen, dass er seinem Gebieter und dem Rest seines Volkes helfen konnte.