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  • 18.06.2018, 18:33:33

Autor Thema: Gemeinsames Werk  (Gelesen 52762 mal)

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Offline Natira

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #270 am: 10.12.2011, 18:06:28 »
Von den meisten Entwicklungen bekam Granamyr unterdessen kaum etwas mit. Sein Fokus war auf etwas ganz anderes gerichtet, als er nachdenklich in den Spiegel der Visionen blickte - einem alten Medium, dessen sich der Drache hin und wieder bediente. Auch heute hatte es ein Zeichen gegeben, und was er sah, beunruhigte ihn. "Die Prophezeiung über einen schwarzen Drachen… Ich hätte nicht geglaubt, daß sie sich bewahrheiten würde." sagte er leise zu sich. "Was mag das nur für unser Schicksal bedeuten…?"
"Von was für einer Prophezeiung redet ihr?"
Granamyr war so in Gedanken vertieft gewesen, daß er erst jetzt bemerkte, daß er nicht allein war. Ein Drache aus seinen Reihen stand in dem Zugang zur Höhle und sah ihn irritiert an.
"Ihr wirkt sorgenvoll aus!" versuchte es der Drache, der einen hohen Stand in Granamyrs Reihen genoß, noch einmal.
"Sorgenvoll ist nicht das richtige Wort!" erklärte Granamyr. "Ungewiß trifft es eher!"
"Ihr sprecht in Rätseln! Ist es ein Geheimnis?"
"Es ist kein Geheimnis, aber ich will keine Unruhe schüren, da selbst ich nicht weiß, was die Zeichen zu bedeuten haben. Euch aber will ich es erzählen, da ihr schon wißt, daß etwas im Gange ist. Nur müßt ihr schwören, es für euch zu behalten!"
Der andere Drache nickte.
"Also gut! Vor einiger Zeit offenbarte mir der Spiegel der Visionen, daß sich ein unbekannter schwarzer Drache erheben wird. Niemand weiß, woher er kommt oder was sein Ziel ist. Die Vision sagt, sobald der Drache sich in den Himmel erhebt und den Vollmond kreuzt, werden sich Schicksale wenden. - Ich habe der Prophezeiung ehrlich gesagt nie viel Bedeutung beigemessen, zumal mir unklar ist, woher ein unbekannter Drache kommen könnte - egal ob schwarz oder nicht. Die Prophezeiung ist alt, und geriet bei mir in Vergessenheit. Nun aber hat sie sich bereits zum Teil bewahrheitet. Warum gerade jetzt?"
Sein Gegenüber sah ihn argwöhnisch an. "Schicksale werden sich wenden? Was ist damit gemeint? Gute zum schlechten oder schlechte zum guten?"
"Es kann alles sein! Mehr weiß ich nicht!" gab Granamyr zurück. "Aber wir müssen auf viele Dinge vorbereitet sein!"
Der andere Drache wandte den Blick nach draußen. "Noch ist hellichter Tag…"
Auch Granamyr wandte den Blick dem Licht zu, das in die Höhle strömte. "Ja. Aber auch dieser Tag wird sich dem Ende entgegenneigen. Und in dieser Nacht soll der Vollmond scheinen. Die Prophezeiung wird sich erfüllen. Ich fühle es…"
« Letzte Änderung: 10.12.2011, 18:09:19 von Natira »

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #271 am: 04.01.2012, 13:10:52 »
Dunkelheit hatte seinen Geist eingefangen. Nur langsam kehrte sein Verstand aus den Nebeln der Bewusstlosigkeit zurück. In seinen Ohren hörte er das Blut rauschen und ein hoher Pfeifton quälte ihn. Spector öffnete seine Augen, während er gegen die Kräfte ankämpfte, die vehement versuchten, seinen Geist wieder in die Dunkelheit der Ohnmacht zu ziehen. Zuerst konnte er weiter nichts erkennen als einen grauen Schleier, welcher sich nur sehr langsam aufzulösen schien. Allmählich machte er eine entfernte Lichtquelle aus, aber trotzdem gelang es ihm nicht, seinen Blick zu schärfen.

Ein Schatten gelang in sein Sichtfeld. Ein Umriss, welcher vielleicht einem Menschen hätte gehören können. Auch glaubte Spector eine entfernte Stimme hören zu können. Doch konnte er sie nicht verstehen, das Rauschen in seinen Ohren war zu laut und die Stimme zu weit weg.
 
Er versuchte sich zu erinnern, was geschehen war, doch die Müdigkeit war zu stark. Noch bevor er einen weiteren Gedanken fassen konnte, zog ihn die Ohnmacht wieder zurück in ihr angenehm weiches Bett der Dunkelheit.

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #272 am: 04.01.2012, 16:05:19 »
„Jetzt glaub mir doch, Teela! Da ist wirklich nichts mit Enya.“
„Ach, und das soll ich dir noch glauben, nachdem ich euch in inniger Umarmung angetroffen habe? Das sah mir aber nach einem sehr vielsagendem Nichts aus. Merkst du denn gar nicht, wie sie dich immer ansieht? Bist du wirklich so blind, Adam?“
„Ach Teela, du übertreibst doch. Wir sind nur gute Freunde. Sie hat mich doch nur umarmt, weil sie in ihrer Prüfung eine gute Note bekommen hat und ich ihr vorher beim Lernen geholfen habe. Völlig harmlos das ga...“
„Du hast was!?! Deswegen hattest du also nie Zeit für mich. Weil du dich mit dieser Schnepfe amüsiert hast!“
„Teela, was ist denn mit dir los?. Du tust ja so, als ob ich wer weiß was mit Enya gemacht hätte. Warum glaubst du mir denn nicht? Du hast keinen Grund, eifersüchtig zu sein.“
„Ach Adam, ich weiß auch nicht. Als ich euch da eben so sah. Ich liebe dich doch und will dich mit niemandem teilen. Und wir haben eh schon so wenig Zeit für einander. Die Prüfungen jetzt und das ganze Kampftraining. Spector sitzt mir ständig im Nacken. Es tut mir leid Adam.“
„Komm her. Ist schon gut. Ich liebe dich doch auch. Es wird nie eine andere für mich geben. Da musst du dir gar keine Sorgen machen. Und diesen Spector packst du doch mit links. Der ist doch keine Gefahr für dich. Du wirst auf jeden Fall die Jahrgangsbeste.“
„Ach Adam, er ist fast punktgleich mit mir. Ich könnte es mir nicht verzeihen, wenn ich nur Zweitbeste würde. Vater erwartet es von mir, alle zu schlagen. Er wäre sonst sicher enttäuscht.“
„Ach quatsch, er liebt dich und wird auf jeden Fall stolz auf dich sein. Und um dich auf andere Gedanken zu bringen und wenigstens für einen Abend mal wieder was von einander zu haben, schlage ich vor, wir treffen uns heute Abend zu einem romantischen Essen in unserem Versteck.“
„Ach Adam, ich muss noch so viel lernen und...“
„Keine Widerrede, wenn du nicht einmal kurz durchatmest, wird Spector dich doch noch schlagen. Heute wird entspannt und ab morgen lernen wir dann zusammen.“
„Also gut. Du hast ja Recht. Dann bis heute Abend.“
„Na siehst du, es geht doch. Und zieh dir was Hübsches an.“
„Wenn du willst, aber ich dachte, wir wollten uns entspannen.“

Und mit einem Zwinkern verabschiedete sich Teela von Adam und beide gingen leicht grinsend zu ihren nächsten Kursen, nichts ahnend, dass Spector ihre Unterhaltung unbemerkt und sehr interessiert gelauscht hatte.

Offline Cirenaj

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #273 am: 05.01.2012, 20:58:22 »
Tri-Klops folgte missmutig dem Herren der Schlangenmenschen in den Thronsaal Snake Mountains. King Hsss drehte sich zu ihm um und sah ihn freundlich an. "Warum so weit entfernt?" ,fragte er. "Als mein Partner darfst du auf gleicher Schritthöhe an meiner Seite gehen." Tri-Klops schloß widerwillig auf, und blieb neben seinem neuen "Partner" stehen. "So ist es besser.",nickte King Hsss ihm zu. "Und nun lass uns einen guten Wein genießen und über die Geschäfte reden."
Er hob seine Arme und aus dem Boden erhob sich eine Art Säule aus Stein. Hsss fasste in eine Öffnung und brachte eine verstaubte Flasche und zwei goldene Pokale zum vorschein. Er wies Tri-Klops einen Platz zu. "Setz dich.", sagte er höflich und öffnete die Flasche. Er füllte die Pkale zur hälfte, einen für seinen Gast, einen für sich selbst und setzte sich dem Radarauge gegenüber. Er nahm einen kräftigen Schluck." Ahh, der beste Wein auf ganz Eternia. Trink, es sollte dir eine Ehre sein ihn zu trinken." Tri-Klops nahm sein Getränk und roch mit verzogener Mine daran. Es roch nach normalem Wein und auch an der Farbe gab es nichts auszusetzen. Schließlich überwand er sich und kostete. Und wirklich, trotz allem Wiederstreben war es der beste Wein, den er je getrunken hatte.
"Was willst du von mir Hsss? Reicht es dir nicht uns besiegt zu haben? Mußt du nun noch deine Spielchen mit mir spielen?"
"Tri-Klops, es erschüttert mich wie du von mir denkst. Das ist nicht meine Art. Wenn ich dich töten wollte, hätt ich das schon längst getan, und dich nicht meinen kostbaren Wein trinken lassen." Der Snakeman nahm noch einen Schluck. "Ich weiß von deinen Qualitäten als Ingenieur und möchte, dass du für mich eine Maschine baust."
"Was hätte ich davon?" ,wollte Tri-Klops wissen.
"Nun, als erstes dein Leben, was wohl, das wichtigste wäre. Außerdem würde ich dich fürstlich dafür entlohnen. Gold, Land, Frauen. Alles was dein Herz begehrt." King Hsss lehnte sich zurück und sah sein Gegenüber mit schmalen Augen an. Er saß still da und wartete auf eine Antwort.
« Letzte Änderung: 05.01.2012, 21:15:48 von Cirenaj »

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #274 am: 06.01.2012, 12:54:10 »
Der Ingenieur des Bösen versuchte, seine Zweifel zu verbergen. Was ihm der König der Schlangenmenschen da versprach, klang zu schön, um wahr zu sein. Schlangenmenschen, Dämonen und gewöhnliche Menschen waren seit Jahren verfeindet. Drachen mochten die mächtigsten Wesen Eternias sein - doch sie standen immer zu ihrem Wort. Schlangen nicht. Selbst ein Wesen zwischen Mensch und Schlange zeigte die Neigung zur Hinterhältigkeit. Dies war mit ein Grund, warum Kobra Khan verachtet wurde. In einer Minute war er dein bester Freund, in der nächsten verriet er dich, ohne zu Zögern, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen.

Hss erkannte mühelos die Schwachstelle des Dreiauges. Der König änderte seine Taktik.
"Nun, ich bin sicher, für Duncan wäre es überhaupt kein Problem, eine solche Maschine zu bauen. Meine Materialien und Arbeiter stehen in denen von König Randor in nichts nach! Aber ich hätte wissen müssen, dass ein Diener Skeletors stets nur die zweite Wahl ist - tja, mein Fehler!" Die Worte verfehlten ihre Wirkung nicht. Stärker als alle Zweifel, als aller Hass war der Ehrgeiz, der ein typischer Charakterzug Tri-Klops war. Der Vergleich mit Duncan ließ ihn sofort die Beherrschung verlieren.




Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #275 am: 06.01.2012, 13:01:23 »
Der Mann erhob sich so abrupt, dass er das Weinglas umwarf. Hsss verfolgte amüsiert, wie perfekt sein Opfer auf das Reizwort "Duncan" reagierte.

"Ich bin als Waffenmeister tausendmal besser geeignet als dieser alte Knochen! Und das, ohne dass mir ein königlicher Freund alles in den Hintern schiebt! Gib mir Zeit und ich baue dir diese Maschine!"

Der Schlangenkönig nickte. "Gut, ich bin auf dein Können gespannt! Enttäusche mich nicht! Ich bin übrigens sicher, dass ich dir auch bei einer Frau entsprechende Sympathien verschaffen kann, wenn du weisst, was ich meine!"

Tri-Klops schaute überrascht auf. Er hatte dies immer für ein gut gehütetes Geheimnis gehalten. Eine unerfüllbarer Wunsch, eine angenehme Phantasie, bestenfalls. Ein geheimer, verbotener Gedanke, dem man niemanden mitteilte.

Hss grinste:"Du siehst, ich weiß viel über euch Menschen! Mehr als ihr ahnt! Mach dich an die Arbeit, es wird nicht zu deinem Schaden sein!"

Der Spion Skeletors willigte ein. Er war kein Feigling, aber das Unbehagen in der Gesellschaft seines neuen Herren blieb. Er fühlte sich eher als Spielzeug, nicht wie ein Partner.
« Letzte Änderung: 06.01.2012, 13:33:13 von bluecat9 »

Offline Cirenaj

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #276 am: 06.01.2012, 15:56:12 »
Evil-Lyn und Keldor verließen den Raum, in dem sich das schwarze Tor befand. Zeitgleich durchquerte der Herr des Bösen mit seiner Armee das Portal nach Eternia.

Bow kam den beiden entgegen, mit einer kreidebleichen Glimmer auf dem Arm. "Was ist mit ihr geschehen ?!" , schrie er den Gar an. "Was hat dieser Teufel mit ihr angestellt?" "Ich weiß es nicht.", bekam der Bogenschütze als Antwort. "Aber was auch immer mit ihr geschehen ist, du mußt dich beeilen, denn das Tor wird nicht ewig offen stehen. Nutze diese Chance. Und ihr auch." Er sah zu Adora und Shadow Weaver herüber. "Es ist wichtig, dass du gehst Adora. Nimm deine Hexe mit, du wirst sie brauchen."

Die drei Eterianer sahen sich flüchtig an. "Also los." ,beschloß Adora und lief zum schwarzen Tor, gefolgt von Weaver und Bow, der immernoch behutsam Glimmer trug.

Keldor wandte sich seiner Mutter zu. "Auch ich muß gehen.", sagte er. "Ich habe noch eine Aufgabe, die ich zu erledigen habe." "Ich komme mit dir.", entgegnete seine Mutter selbstsicher. Doch Keldor schüttelte den Kopf. "Nein, Eternia ist im moment nicht der richtige Ort für eine werdende Mutter. Bleib hier, geh nach Osten und suche meinen Urgroßvater auf. Er wird dich bei ihm aufnehmen, wenn du ihm deine Geschichte erzählst. Er heißt Erdor."
Evil-Lyn fasste seine Hand. "Werden wir uns wieder sehen?" "In neun Monaten.", grinste Keldor sie an. "Gräme dich nicht, Mutter. Die nächsten zwanzig Jahre werden glücklichere Zeiten. Leb wohl." Er küßte sie sanft zum Abschied und schlüpfte in letzter Sekunde duch das Portal, welches sich hinter ihm schloß.

Da stand sie nun von allen allein gelassen. Noch vor kurzem hatte sie sich gewünscht, dort zu bleiben und ein neues Leben zu beginnen, doch nun war ihr so elend zu mute, wie schon lange nicht mehr. Sie setzte sich auf den kalten Boden und fing zu weinen an.

Offline Cirenaj

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #277 am: 07.01.2012, 01:16:11 »
"Ein Wunder!" ,jubelte Swen, als er bemerkte, das die Gesammte besatzung dem Tod entkommen war. Jedoch hatte er noch nicht ganz begriffen, dass sich das Schiff nun auf dem Trockenen befand.
Bard, der Steuermann, der neben dem Captain stand, sah den Trollaner im selben Augenblick wie Sea Hawk. "Das ist Zauberei, Captain. Sicher steckt die Horde dahinter. Dieser Wicht dort unten erinnert mich an die Hexe Hordaks."
"Geduld Bard, Geduld." , beruhigte Sea Hawk den Steuermann. " Wir sollten erst mit dem Fremden reden. Er sieht nicht gefährlich aus." "Trotzdem würde ich Vorsicht walten lassen." Der Captain beugte sich über die Reling und sah zum Trollaner hinunter. "Wer bist du Fremder ?"
Orko antwortete etwas verwirrt. "Ich bin Orko von Trolla. Und ich bitte um Verzeihung, es war wohl mein Zauber, der euch in diesen Wald gebracht hat."
"Siehst du Captain," ,stichelte Bard, "Ein Zauberer. Ganz bestimmt von Hordak geschickt." An Deck machte sich Unmut breit, hatten die Männer doch die Worte Bard´s gut verstanden.
"Sag, gehörst du zur wilden Horde?" ,fragte Sea Hawk ganz unverblümt und die Stimmung war zum reißen gespannt.
"Zur wilden Horde?", diese Frage schien Orko zu amüsieren. " Du bist mir ein Witzbold.Die wilde Horde wurde schon vor vielen, vielen Jahren von Eternia verbannt."
"Eternia?" Ein raunen ging durch die Mannschaft. "Was ist Eternia?" "Na dies alles ist Etrnia." , sagte Orko."Jeder Stock und Stein und die Luft die ihr atmet." Der Trollaner überlegt kurz. "Aber wenn ihr Eternia nicht kennt, wo kommt ihr dann her?"
"Aus Etheria." , erklang eine Frauenstimme, bevor Sea Hawk die Stimme erheben konnte. "Wir sind in einen Sturm geraten und beinahe gekentert, hättest du uns nicht gerettet."
Eine bjond Frau mit zwei weißen Schwingen auf ihrem Rücken schritt zu Reling und schien ihre Worte nicht nur für den Hofzauberer, sonder für alle Anwesenden zu sprechen. "Ich bin Königin Angella von Brightmoon und Anführerin der großen Rebellion. Ich bin auf der Suche nach meiner Tochter und wie ich nun feststelle, hat das Schicksal mich auf genau den Planeten geführt, von dem ich erst vor kurzem eine Vision hatte. Und in genau dieser Vision sah ich die Truppen der wilden Horde diesen Planeten erobern. Ihr tapferen Männer, wir sind nicht umsonst hier. Wir sind hier um dieses Volk vor dem Krieg zu warnen, der bald heraufziehen wird. Und ich hoffe auch, meine Tochter hier wieder zu finden." ,den letzten Teil sprach Angella kaum hörbar aus.
Die Seeleute schauten zu ihrem Captain und warteten was er dazu sagen würde. Wenn er dieser Frau zustimmen würde, würden sie ihm folgen, soviel war sicher.
« Letzte Änderung: 07.01.2012, 01:30:11 von Cirenaj »

Offline Cirenaj

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #278 am: 07.01.2012, 01:29:52 »
Während der Rede war Orko an Bord gekommen und verharrte neben Angella. "Oh je. Das hört sich gar nicht gut an." , jammerte er. "Wir haben im moment schon genug Probleme.Aber wenn dem so ist, wie ihr sagt, dann kommt mit mir zum Palast von Eternos zu König Randor. Er wird wissen was zu tun ist. Aber wir müßen uns beeilen."
"Ich danke dir , Orko, ich werde dein Angebot gerne annehmen. Und wie sieht es mit Euch aus, Captain?"
Sea Hawk stand Angella gegenüber, seine gesammte Crew im Rücken. "Ich würde beiden nicht trauen." ,flüsterte sein Steuermann von rechts. "Captain, wir sollten mit ihnen gehen. Wenn es stimmt und die Horde hierher unterwegs ist, sollten wir in dieser fremden Umgebung jede Hilfe annehmen , die wir kriegen können." , redete Swen seinem Captain von links zu.
"Also gut." , entschied Sea Hawk. "Wir werden mitgehen. Nehmt alles mit, was wir gebrauchen können, aber beeilt euch, ihr habt gehört, was die Dame gesagt hat."
"Ich danke euch." , lächelte Angella ihn an.

Nur Minuten nach ihrem Aufbruch näherte sich ein grün gelber Tiger mit seinem Reiter dem verlassenen Schiff.

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #279 am: 10.01.2012, 11:56:38 »
„Hey, Enya, hast du mal kurz für mich Zeit? Ich müsste was mit dir besprechen.“
„Oh, hallo Spector.“ Enya wirkte leicht überrascht, war sie doch in Gedanken noch bei ihrer letzten Stunde und den Hausaufgaben gewesen, als Spector sie abgefangen hatte.
“Was kann ich für dich tun? Ich bin ein bisschen in Eile.“
„Kein Problem,“ säuselte Spector, „es dauert nicht lange. Ich soll dir eine Nachricht von Adam überbringen.“
Die Erwähnung des Prinzen von Eternia verfehlte ihre Wirkung nicht und zufrieden stellte Spector fest, dass er Enya’s vollste Aufmerksamkeit erringen konnte.
„Adam? Was ist mit ihm?“ Enya versuchte zwar weiterhin kühl und distanziert zu wirken, doch, was ihre schauspielerischen Qualitäten anbelangte, war Spector ihr in diesem Punkt haushoch überlegen.
„Nun,“ begann er, „er will sich heute Abend mit dir treffen. An einem geheimen Ort.“
„Sich mit mir treffen.“ murmelte Enya. „Warum will er sich mit mir treffen? Hat er was gesagt?“
„Hmm. Er hat nichts konkretes gesagt, aber wenn du mich fragst, habe ich so das Gefühl, dass er was von dir will, wenn du verstehst, was ich meine.“
„Ach Spector, jetzt wäre ich ja fast auf dich reingefallen.“ Enya versuchte zwar belustigt zu wirken, doch konnte sie ihre Enttäuschung nicht ganz verbergen.
„Du weißt doch, dass er mit Teela zusammen ist. Jetzt lass mich in Ruhe mit deinen dummen Scherzen.“
Enya wollte sich abwenden und ihren Weg fortsetzen doch Spector ließ nicht locker.
„Nein Enya, hör mir zu. Ich bin mir ganz sicher. Ich habe heute morgen einen heftigen Streit zwischen ihm und Teela mitbekommen. Er hält diese ständige Eifersucht von ihr einfach nicht mehr aus. Du musst dich heute Abend mit ihm treffen. Er braucht dich. Ich glaube wirklich, dass er lieber mit dir zusammen sein möchte. Warum hätte er sonst in letzter Zeit so viel Zeit mir zusammen verbringen sollen? Denk doch mal nach.“
Die Worte verfehlten ihre Wirkung nicht und Enya überlegte fieberhaft.
„Meinst du wirklich?“ „Ich bin mir ganz sicher und ich schwöre dir, dass es kein dummer Streich ist. Ansonsten will ich für immer verflucht sein.“
„Also gut, ich glaube dir. Doch wehe, du legst mich rein. Wann und wo soll ich mich denn mit Adam treffen? Und worauf soll ich mich dabei vorbereiten?“

Und so erklärte Spector Enya, was genau sie zu tun hatte.

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #280 am: 11.01.2012, 12:43:12 »
Adam hatte alles vorbereitet. Einen kleinen Tisch, Kerzen, eine Flasche Rotwein und ein bisschen leichte Kost. Das Bett war hergerichtet und ein kleiner Player war mit romantischer Musik bestückt worden. Es stand einem perfekten Abend nichts mehr im Wege, außer...
„Adam? Bist du da?“
Adam horchte voller Vorfreude, doch als er erkannte, wer gerade gekommen war, blieb ihm vor lauter Überraschung erst mal die Luft weg.
„Hallo Adam. Wow, du hast dich ja ins Zeug gelegt.“ begrüßte Enya den Thronfolger freundlich, als sie sah, was er alles vorbereitet hatte.
„Enya, was...?“
„Ich wollte ja erst gar nicht kommen, weil ich es für einen Scherz hielt, aber dir scheint es ja wirklich ernst zu sein.“ flötete Enya weiter und schritt in einem recht kurzen, enganliegendem Kleid, welches die nicht wenigen weiblichen Reize noch weiter hervorhob, am Prinzen vorbei.
„...wiebitte? Enya, was mein...?“ versuchte Adam dazwischen zu kommen, während er ihr folgte.
„Gut, dass ich es doch riskiert habe. Oh Adam, ich hatte immer gehofft, dass es mehr zwischen uns gibt, als nur Freundschaft. Das es endlich wahr wird, hätte ich mir nie im Leben träumen lassen.“
„Aber Enya, wieso...?“ bekam Adam noch heraus, bevor Enya sich ruckartig umdrehte, ihn umarmte und ihre Lippen auf die seinen presste.
« Letzte Änderung: 11.01.2012, 12:44:47 von Motuwahn »

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #281 am: 11.01.2012, 13:49:15 »
Auf dem Planet der Gar erhob sich Evil-Lyn. Schluss mit der Heulerei! Sie war eine der mächtigsten Hexen im Universum. Hatte sie sich nicht immer schon ein Kind von Keldor gewünscht? Gut, zwar unter anderen Umständen, als Königin von Eternia.
Dieser Traum war geplatzt, aber wo stand geschrieben, dass sich ihr nicht neue Träume und Ziele erschließen konnten? Vor fast 20 Jahren hatte sie für den schwer verletzten Keldor stark sein müssen. Sich zähneknirschend dem Befehl Hordaks unterordnen müssen, da die mutierte Fledermaus das einzige Wesen war, dass ihrem Meister und Geliebten hatte helfen können. Jetzt musste sie stark sein für sich selbst und für ihren ungeborenen Sohn. Vorsichtig strich sie sich über den noch flachen Bauch. "Wir schaffen das, mein Kleiner. Wir schaffen das - auch ohne ihn!" Unwilkürlich wiederholte Evil-Lyn die Worte der Sorceress, als diese ihre Schwangerschaft mit Teela bemerkt hatte. Die Schwarzmagierin trat den Weg zu Skeletors Verwandtschaft an - ungewiss, was sie dort erwarten würde.

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #282 am: 11.01.2012, 15:01:18 »
„Adam, wie kannst du...?!?“ Teela’s Stimme klang schmerzvoll und entsetzt.
Als sie sah, wie Enya Adam küsste brach für sie eine Welt zusammen. Sie spürte einen Kloß im Hals und in ihrer Magengegend wurde es mit einem mal ganz flau.
Völlig paralysiert, unfähig, sich zu bewegen, starrte sie die beiden nur fassungslos an.
„...Teela...“ brachte Adam hervor, nachdem er sich mühsam aus der Umklammerung Enya’s befreit hatte. „Teela, bitte, lass dir erklären. Es ist nicht das, wonach es aussieht. Ich weiß auch nicht, was das soll.“
„Sei still.“ schrie Teela ihn an. „Teela, bitte...“ stammelte Adam, „ich bin unschuldig, dass musst du mir glauben.“
„Muß ich das?“ bekam er als sarkastische Antwort zurück. „Ich weiß, was ich gesehen habe und das reicht mir. Das hätte ich nicht von dir erwartet. Wir sind fertig miteinander. Hier, dass kannst du wieder haben und deiner neuen Freundin schenken.“
Wütend warf sie ihm ihren Haarreifen, welcher ein Geschenk Adam’s war, vor die Füsse und rannte so schnell sie konnte ins Freie, damit niemand sah, wie ihr die Tränen in die Augen schossen.
Mit tränenverhangenem Blick rannte sie den Weg zurück zum Schloß und schwor sich, sich nie wieder einem Mann so auszuliefern, dass er sie so verletzen konnte, wie Adam es getan hatte. Sie würde es der Männerwelt zeigen und alle übertreffen.

Spector, der sich vor der Höhle in den Büschen versteckt hielt, hatte mit innerer Freude das aufgehen seines Planes beobachtet, wähnte er sich doch nun am Ziel, da er vermutete, dass Teela psychisch so angeschlagen sei, dass er sie locker schlagen konnte.

Wie sehr er sich doch täuschen sollte.

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #283 am: 11.01.2012, 15:09:54 »
Adam indes war noch immer völlig fassungslos von dem, was gerade passiert war.
„Adam?“ begann Enya zögerlich. „Adam? Alles in Ordnung?“
Adam drehte sich um und sah Enya verständnislos an.
„Sei froh, dass du es hinter dir hast. Jetzt steht uns nichts mehr im Wege und wir kö...
„Sag mal, hast du sie noch alle.“ fing Adam an zu schreien.
„Was sollte die ganze Aktion? Hat es dir Spaß gemacht, mein Leben zu zerstören?“
„Aber ich dachte...“
„Was? Was dachtest du? Das ich was von dir will. Da hast du aber gründlich falsch gedacht.“
„Aber...“ begann Enya erneut und kämpfte mühsam darum, ihre Fassung zu bewahren und nicht ebenfalls in Tränen auszubrechen.
„Wie kommst du bloß auf so einen Gedanken? Sieh bloß zu, dass du von hier verschwindest. Und sprich mich nie wieder an. Wir sind geschiedene Leute.“
„Adam, ich...“
„Nie wieder. Ich will nie wieder etwas mit dir zu tun haben.“ und Adam drehte sich demonstrativ von Enya weg.
Enya stand noch einen Moment da, unfähig, sich zu bewegen. Doch dann drehte sie sich ebenfalls um und verließ die Höhle.
Als sie ins Freie trat, konnte auch sie ihre Tränen nicht mehr zurückhalten.

In der Folgezeit versuchte Adam zwar noch, Teela zu einem Gespräch zu überreden, doch sie verweigerte es ihm. Genauso verweigerte er Enya die Aussprache. Irgendwann gab Enya es auf, hatte sie doch auch keine Beweise gegen Spector in der Hand und sie wusste, dass er alles abstreiten würde.
Dieser musste bei den Abschlussprüfungen jedoch eine vernichtende Niederlage gegen Teela einstecken, wodurch sein ganzer Plan bedeutungslos geworden war.

Teela wurde als erste Frau und Absolventin der Akademie ohne Umweg direkt zum Captain der königlichen Leibgarde befördert. Aufgrund ihrer Position bauten sie und Adam langsam einen distanziert höflichen Kontakt zueinander auf.
Ausgesprochen haben sich beide aber nie.

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #284 am: 12.01.2012, 12:26:13 »
King Hss nickte hoch zufrieden. "Wir verstehen uns. Das ist gut. Am Ende des Ganges ist ein kleiner Raum. Ich werde meine beste Arbeitskraft zu dir schicken. Dann muss ich noch überlegen, wie ich dein Äußeres entsprechend gestalten kann. So ist es auf Dauer zu gefährlich!"

Tri-Klops ahnte, was der Anführer der Schlangenmenschen meinte. "Mein Äußeres entsprechend verändern? Wieso?", wiederholte der Ingenieur des Bösen heiser.

"Weil es so ähnlich ist, als würde ich dich tagelang hungern und dann mit einem saftigem Schweinbraten zusammenarbeiten lassen. Noch ist meine beste Kraft satt, sie hat erst vor ein paar Tagen gegessen. Aber sie wird es nicht bleiben... Nun geh!" Das Dreiauge fügte sich. Ein bisschen neugierig war er schon auf diese "beste Kraft". Aber schlimmer als Beast Man konnte sie auch nicht sein.

Die Erwartungen Tri-Klops wurden enttäuscht. Es war niemand in dem Raum. Vielleicht war es eine Falle. King Hss bereitete das Quälen von Menschen Freude. Gut, dann war es halt zu Ende. Nun war es auch egal. Der Spion nestelte ein kleines Taschentuch hervor. Dass ihn mal ein so simpler Gegenstand Trost verschaffen würde, hätte er nie gedacht. Es war vor ein paar Monaten in den Wäldern von den Mystik Moutains gewesen.