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  • 26.09.2018, 06:00:03

Autor Thema: Gemeinsames Werk  (Gelesen 54327 mal)

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Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #255 am: 15.11.2011, 12:04:16 »
"Wir werden die Stellung bei diesem Beschuß nicht lange halten können, Captain." "Ich weiß, Clamp Champ, " keuchte Teela, "hast du einen Vorschlag? Sollten wir einen Ausfall wagen? Hier auf der Lichtung sitzen wir wie auf dem Präsentierteller." "Sehr riskant, da wir nicht sehen, was uns im Dickicht erwartet, selbst Mekanek kann nichts erkennen. Andererseits immernoch besser, als hier wie die Tontauben abgeschossen zu werden." "Also gut, gib den anderen Beschei..."
Teela verstummte, als urplötzlich der Beschuss eingestellt wurde und eine weibliche Stimme rief: "Ergebt euch, dies ist eure einzige Chance!"
"Vielleicht gebt ihr euch erst mal zu erkennen, damit wir wissen, mit wem wir das Vergnügen haben!" gab Teela als Antwort, um etwas Zeit zu gewinnen, während sie Clamp Champ mit einem Nicken Anweisungen gab, die Masters auf den Ausfall vorzubereiten. "Entschuldigt meine Unhöflichkeit. Ich bin Force-Captain Catra von der wilden Horde und biete euch hiermit einmalig die Möglichkeit auf Kapitulation an, um als Gefangene vor dem mächtigen Hordak niederzuknien und um seine Gnade zu betteln."
Diese Antwort saß und die Kämpfer des Guten verfielen kurzfristig in eine Art Schock, als Catra sich ihnen offenbarte. Clamp Champ war der Erste, der sich wieder fing: "Das ist eine Lüge. Hordak und die wilde Horde sind Verbannt. Zeigt euch, damit wir sehen, mit wem wir es wirklich zu tun haben!"
"So soll es sein." bekam er als Antwort und mit einem mal waren sie von einem Ring aus Horde Troopern umgeben und vor ihnen traten Catra und Leech aus dem Dickicht.
"Nun? Glaubt ihr mir jetzt?"

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #256 am: 15.11.2011, 17:02:39 »
"Verdammt!" hörte man Fisto knurren, doch auch er verhielt sich angesichts der zahlenmäßigen Überlegenheit erst mal ruhig.
"Was sollen wir jetzt tun, Captain?" Clamp, der schon in so unzählig vielen Schlachten gegen das Böse angetreten war, wirkte ratlos und auch Teela sah keinen Ausweg aus ihrer Lage. Es schien hoffnungslos zu sein. "Ich weiß es wirklich nicht." gab sie flüsternd zurück.
"Nun? Wie habt ihr euch entschieden? Meine Geduld hält nicht ewig! Wir haben heute noch andere Dinge zu erledigen, die weitaus wichtiger sind." Teela's Gedanken rasten, doch es war kein Ausweg in Sicht. Die Trooper hatten sie eingekreist, sie waren so schon zahlenmäßig überlegen und sie wussten nicht, wieviele noch im Dickicht versteckt waren.
"Wir haben keine andere Wahl, wenn wir das Leben der Königin vorerst schützen wollen." flüsterte sie.
"Also gut," erhob sie ihre Stimme, "wir werden uns erge...?" Teela konnte ihren Satz nicht mehr beenden, denn mit einem mal hatte der Attack Track einen Blitzstart aus dem Nichts hingelegt und raste direkt auf Catra und Leech zu. Teela und Clamp Champ konnten sich nur mit einem beherzten Sprung in Sicherheit bringen und auch Catra und Leech waren so überrascht, daß ihnen nichts anderes übrig blieb, als zur Seite zu springen. Die Trooper dahinter hatten weniger Glück und wurden einfach überfahren. Entsetzt sahen Catra und Leech dem Gefährt hinterher und vernahmen mit einem mal den Angriffsbefehl Teela's, die die Verwirrung ausnutzen wollte und schon schossen Energiesalven der Masters gegen ihre Truppen, daß sie Mühe hatte, sich in Sicherheit zu bringen.

Währendessen raste Kronis durch die Trooper, die keine Zeit hatten zu reagieren und entkam ihnen. Auf dem Rücksitz lag eine leblose Marlena.
« Letzte Änderung: 15.11.2011, 17:30:53 von Motuwahn »

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #257 am: 19.11.2011, 19:56:21 »
Duncan fühlte eine leichte Wärme an seinem rechten Handgelenk. Es schien, als würde sich die Fessel leicht lockern. Der Waffenschmied horchte in sich hinein. Nahm die Zauberin Kontakt mit ihm auf? Oder war es nur ein glücklicher Zufall, einfach ein schlecht hergestelltes Folterinstrument? Die Hände des königlichen Man-at-Arms waren zwar groß, jedoch für einen Mann seiner Statur recht schmal. Randors Freund kickte einen kleinen Stein nach Micah um seine Aufmerksamkeit zu erlangen. Sein Zellengenosse sah erstaunt auf und die oberste Ingenieur deutete mit seinem Kopf zu der lockeren Fessel. "Ich glaube, ich kann mich befreien!", zischte er Micah leise zu. "Falls unsere schöne Wärterin hier auftaucht, lenk sie ab!" Mit kleinen Bewegungen begann He-Mans Stellvertreter, seine Rechte Stück für Stück aus dem eisernen Ring zu ziehen.

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #258 am: 19.11.2011, 21:10:50 »
Nach ein paar Minuten hatte es He-Mans bester Freund tatsächlich geschafft, seine Hand zu befreien. Er drehte sich zu seinem Zellengenossen und griff nach dessen Gürtel. Der bärtige Mann zuckte zusammen. "Hey, was soll das!" Duncan flüsterte ihm im beruhigendem Ton zu:"Halt still! Das muss sein, wenn wir hier beide diese gastliche Stätte verlassen wollen! Ich tu dir schon nichts."

Micah begriff und ließ seinen Mitgefangenen gewähren. "Hoffentlich sieht uns keiner!
Die müssten ja wer weiß was denken!" Der Waffenschmied grinste schief. "Was diese Frau von mir hält, ist mir ziemlich schnuppe! Ich will hier weg!"  Der Waffenmeister hatte es geschafft, dem anderen Mann den Gütel auszuziehnen und begann, mit dem Dorn des Kleidungsstücks das Schloss der anderen Fessel zu öffnen. Keine zwei Minuten später war er frei und begann, die Fesseln seines Gegenübers ebenfalls auf diese Art zu öffnen. Seine Arbeit wurde durch plötzliche Schritte unterbrochen.
"Was macht ihr da?!", dröhnte eine fremde Stimme.

Offline Cirenaj

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #259 am: 21.11.2011, 20:53:49 »
He-Man stieg vom Rücken seines Kampftigers. Sein Mund war vor Erstaunen geöffnet und er wischte sich die Augen, weil er nicht glauben konnte, was er da sah.

Mitten im Wald lag ein Schiff. Eines der Mittelklasse, wie es viele Händler besaßen oder auch Piraten. He-Man ging um das Schiff herum, um es zu untersuchen. Es wies keinerlei Beschädigungen auf, die Segel waren sogar noch auf halbmast.

"Hallo !?", rief er, in Erwartung auf eine Antwort, doch nichts geschah. He-Man erklomm das Schiff auf der Seite, die etwas mehr zum Boden geneigt war, um sich zu überzeugen, ob es vielleicht doch Leben an Bord gab und ob jemand Hilfe brauchte. Sein erster Schritt allerdings, bescherte ihm einen nassen Fuß, denn das halbe Deck war von einer großen Menge Wasser bedeckt. Das wunderte ihn noch mehr, denn es hatte seit Tagen nicht mehr geregnet. "Hallo ! Ist da jemand !?" Er lauschte wieder, doch nichts war zu hören außer dem rascheln der Blätter und ein paar Vögeln.

Er watete über das Deck zu der Tür, die ihn ins innere führen sollte. Er öffnete sie und bemerkte gleich, das unter Deck noch Licht war. Er sah sich weiter um, ohne erfolg. ´Was ist das bloß für ein Geisterschiff ?´ ,dachte er. Auf einem Tisch entdeckte er einige Schriftrollen und auch Karten waren dabei. He-Man sah sich, in der Hoffnung, etwas zu erfahren, eine der Karten genauer an, doch konnte er nicht zuordnen,um welchen Teil von Eternia es sich hierbei Handeln sollte.

Er legte die Karte beiseite und wollte grade eine weitere Rolle vom Tisch nehmen, als er Battle Cats lautes Brüllen vernahm.

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #260 am: 23.11.2011, 10:40:08 »
Endlich hatten die Flüchtlinge von Eternos den geheimen Unterschlupf erreicht. Es war eine alte, riesige Felsenhöhle, welche noch aus grauer Vorzeit bestand. Sie barg wenig Komfort, lag aber gut versteckt und durch den massiven Stein drang keine Radarstrahlung durch.
Roboto und Man-E-Faces, im Robotermodus, öffneten das Felsentor, welches, geschlossen, sich nicht vom übrigen Gestein zu unterscheiden ließ. Während Sy-Klone und Extendar die Umgebung, nach Feinden ausschauhaltend, sicherten organisierte Lt. Spector mit den verbliebenen Palastwachen den zügigen Einmarsch der Flüchtlinge. Auch Stratos befand sich, immer noch verletzt und nicht ansprechbar, darunter. Er hatte hohes Fieber und stammelte immerwieder etwas von lebenden Toten und Gefahr. Besorgt beobachteten seine Freunde, wie der Herr der Vogelmenschen auf einer Bahre an ihnen vorbei in das Versteck getragen wurde.
Nachdem der Letzte durch das Tor eingetreten war schlossen Roboto und Man-E-Faces wieder das Tor und verbargen sich so vor der Außenwelt, nichtsahnend, daß sie in einer Falle saßen, aus der es kein Entkommen geben konnte.


Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #261 am: 25.11.2011, 11:28:22 »
"Ach Adam, es ist so schön hier. Ich wünschte, es würde immer so bleiben. Mit dir hier unter unserem Baum in der Sonne liegen und..."
"Wirklich 'nur' liegen? Das wäre aber schade." Adam hatte gegrinst, als er seine Liebste unterbrach. "Ach Adam, woran du immer nur denkst. Wenn uns hier einer erwischt wärend wir, nein, sowas wäre zu peinlich." Teela errötete leicht bei dem Gedanken.
"Ach was, hier kommt doch eh keiner vorbei und ansonsten könnten wir ja auch in das geheime Flüchtlingsversteck verschwinden. Das wird ja auch nicht gebraucht und außer der königlichen Familie und unserer Leibgarde kennt es auch keiner, geschweige denn kann es einer öffnen." "Du hast schon so deine Vorteile als Prinz." "Kann man so sagen. Und wenn du in drei Jahren Captain der königlichen Leibgarde geworden bist, muß du mich sogar hoch offiziell überall hin begleiten und auf mich 'aufpassen' *g*." "Captain, du spinnst ja, du glaubst doch nicht wirklich, daß die einen Absolventen sofort das Amt des Captain übertragen. Ich hab doch noch gar keine Erfahrung." "Ach komm, du bist die Beste und steckst alle anderen locker in die Tasche und dein Vater wird doch mit garantiert der nächste Man-at-Arms. Der Zeitpunkt wäre perfekt." "Ach du spinnst ja komplett, die nehmen mich nie, außerdem ist dieser Spector mindestens genauso gut wie ich." "Ach vergiss den, der hats nicht mal ansatzweise so drauf wie du. Glaub mir, du wirst der nächste Captain und..." "Genug davon," unterbrach ihn Teela, "lass uns lieber die Sonne noch weiter geniessen und unsere Zeit nicht mit solch unsinnigen Gedankenspielen verschwenden."
Und noch bevor Adam reagieren konnte küsste sie ihn leidenschaftlich und vergas absichtlich, daß sie noch immer unter ihrem Baum lagen und nicht in der geschützten Höhle.

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #262 am: 25.11.2011, 11:56:28 »
Man sagt, wenn man stirbt, sieht man noch einmal sein ganzes Leben vor seinem inneren Auge vorbei ziehen. Man stellt sich dieses Phänom nun wohl nicht gerade bei Bäumen vor, doch als Adam's und Teela's Baum starb sah er diese Szene noch einmal genauso wie die späteren Streiteren, die Eifersucht Adam's auf Spector, sein gekränktes Ego, gegen Teela im Kampf unterlegen zu sein oder Teela's Vorwürfe, er würde sich nicht genügend anstrengen und nur aufgrund seines Prinzseins weiterkommen. Die Trennung hatte ihn sehr traurig gemacht, hatte er die beiden doch in sein altes, korriges Herz geschlossen und sogar zugelassen, daß Adam anfangs ein Herz mit ihren Anfangsbuchstaben in seine Rinde ritzte.
Der alte Baum hatte keine Chance als sich Marzo mit seiner Armee der versteckten Höhle näherte. Er stand im Weg und wurde einfach niedergemäht.
Das letzte Bild, was der alte Baum sich ins Gedächtnis rief, war sein Liebstes, denn es hatte ihn immer mit einer wohligen Wärme erfüllt und so wollte er die beiden in Erinnerung behalten. Er hatte sich so gewünscht, daß sie noch einmal zueinander finden würden.


Quelle Bild: http://koti.mbnet.fi/jukka_i/gallery/jukka__3_should_we_never_awaken_from_this_sleep.jpg

von http://koti.mbnet.fi/jukka_i/index.html

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #263 am: 28.11.2011, 13:54:39 »
Skeletors Truppe in Snake Moutain ging einem ungewissen Schicksal entgegen.
Die Snakes kosteten ihren Triumph voll aus und genossen es sichtlich, die unterlegenen Dämonen zu demütigen. Der einzige, der vollkommen in Frieden gelassen wurde, war Tri-Klops. Das Dreiauge ahnte schwach, warum er verschont wurde, obwohl er seine menschliche Herkunft nicht leugnen konnte. King Hss löste seine Fesseln und warf Snake-Face einen auffordernen Blick zu. "Ich wünsche, mit meinem zukünftigen Partner ein Glas Wein zu trinken. Natürlich nicht in dieser Gesellschaft!"
Tri-Klops hob zweifelnd den Kopf: "Partner? Habe ich da was verpasst? Seid wann sind wir denn Partner?!"
 "Schweig, Mensch, hier hat King Hsss das Sagen", rief Snake-Face und sah seinen Herrn beifallsheischend an. "Na fantastisch," schoss es dem Spion des Bösen durch den Kopf. "Dumm wie Beast-Man und einschmeichelnd wie Kobra Khan." Langsam begann sich das Dreiauge nach Skeletor zu sehnen. Bei dem Knochenkopf wusste man erstens, woran man war und zweitens hatte das Skelettgesicht wenigstens kein Verlangen nach Menschenfleisch. Es blieb Tri-Klops jedoch keine Wahl, er war gezwungen, King Hss in den Thronsaal zu folgen, in dem sonst nur Skeletor und Evil-Lyn speisten.
« Letzte Änderung: 28.11.2011, 14:02:21 von bluecat9 »

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #264 am: 28.11.2011, 14:00:57 »
Ein Dämon jedoch witterte die Chance zur Flucht. Der blaue Stachelhäuter, den viele für dumm hielten, hatte eine Schwachstelle in der Schlangenarmee erkannt. Spikor wartete, bis Hss und Tri-Klops verschwunden waren, dann sprach er General Rattlor an.

"Du interessierst dich für den Aufenthalt von Khan, ja?", fragte er im harmlosen Ton. Rattlor fuhr herum. "Was weißt du über die grüne Blindschleiche! Sag es, oder du wirst es bereuen!"

Der Schmied zuckte scheinbar gelassen die Achseln. Er hatte mitbekommen, wie der rote Snake vergeblich versucht hatte, King Hss dazu zu bringen, Khans Aufenthaltsort zu verraten. "Keine Leistung ohne Gegenleistung. Das ist das Gesetzt der Dämonen. Aber wenn du es vorziehst, mich zu foltern oder zu töten, bitte schön! Fragt sich nur, ob du Kobra ohne meine Hilfe aufspürst!"

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #265 am: 29.11.2011, 13:16:45 »
Langsam näherte sich Marzo mit seiner inzwischen doch riesigen Armee von Untoten dem geheimen Versteck der Stadt Eternos. Und auch wenn der Lieblingsbaum von Adam und Teela dem Marsch zum Opfer viel, so war Marzo doch darau bedacht, die  Bäume rund um das Felsenversteck stehen zu lassen, boten sie doch eine hervoragende Deckung. Er musste konzentriert bei der Sache bleiben, spürte er doch wieder den alten Blutrausch, der ihn immer befiel, wenn ein Sieg bevorstand. Doch dieses mal würde er sich zügeln, bis er den Kaninchenbau komplett ausgeräuchert hatte. Noch einmal sollte ihn seine Überheblichkeit nicht blind machen, den Preis, welchen er dafür schon einmal bezahlt hatte, war zu hoch gewesen. Nein, diesmal würde er kühl und sachlich an die Aufgabe heran gehen, mit Strategie. Eiskalt, ohne Gnade würde er sein. Mit den Masters in seiner Armee würde seine Kampfkraft weiter steigen, diese Gelegenheit durfte er sich nicht entgehen lassen.

Er ließ seine Soldaten ausschwärmen, sie sollten den ganzen umzingeln und dann würden sie zu schlagen.

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #266 am: 29.11.2011, 17:36:16 »
Die Flüchtlinge verteilten sich in einer riesigen Höhle, die an ihren Rändern zahllose kleine Nischen hatte, in denen alte, abgenutzte Pritschen standen. Roboto und Man-E-Faces gingen an einer Seite der Höhle zu einem alten Kontrollpult und aktivierten die Energiezufuhr. "Hoffentlich geht uns hier nicht der Saft aus, wer weiß, wie alt diese Anlage schon ist." meinte der ehemalige Schauspieler lakonisch bevor er wieder in seinen Robotermodus wechselte um mit Roboto zusammen die Möglichkeiten der Anlage zu ergründen.
'Dies gefällt mir ganz und gar nicht. Wir sitzen hier in der Falle, falls uns jemand angreift haben wir keine Chance. Ich muß versuchen ruhig zu bleiben. Konzentriert." Sy-Klone wusste nicht, wie richtig er mit seiner Vermutung lag. Er schob es einfach darauf, daß er als Kämpfer der Lüfte in einem engen, abgeschlossenen Raum sich nicht wohl fühlen konnte. Extendar versuchte derweil, den Flüchtlingen zu helfen, wo es ging. Dabei blickte er auch immerwieder sorgenvoll zu Stratos Pritscher herüber, welcher von zwei Krankenschwestern versorgt wurde.
Auch Spector hatte ein unangehmes Gefühl, allerdings lag es weniger an klaustrophobischen Attacken, als vielmehr an schlechten Erinnerungen aus der Vergangenheit. Hatte er doch früher Adam und Teela hierhin verfolgt und so ihr geheimes Versteck für ihre Liebesausflüge herausgefunden. Er selbst hatte damals auch ein Auge auf die Tochter Duncan's geworfen und war rasend vor Eifersucht, war Adam doch in seinen Augen nicht gut genug und nur mit ihr zusammen, weil er der zukünftige König war. Oft hatte er versucht sich gegenüber Adam hervorzutun oder auf andere Art einen Keil zwischen die Beiden zu treiben. Als sie sich schließlich trennten, wähnte er sich schon am Ziel all seiner Träume. Endlich würde Teela einsehen, daß er der Richtige für sie wäre, er, der zukünftige Captain der Leibgarde des Königs und eines Tages ein Mitglied der Masters of the Universe. Doch dann kam alles anders. Teela lehnte ihn ab und wurde am gleichen Tag, der Tag ihres Abschlusses an der Akademie als erste Frau und als erster direkter Absolvent direkt zum Captain befördert, während ihr Vater zum neuen Man-at-Arms aufstieg. All die Mühen waren umsonst, alles vergebens, doch jetzt war der Moment gekommen, wo er sich beweisen konnte. Seite an Seite mit den Masters.

Als er durch die Höhle ging, sah er in einer unbenutzten Nische etwas glitzern. Es war ein Haarreif, den Teela hier während einer ihrer Besuche mit Adam vergessen haben musste. Und wieder kam die ganze Wut und Enttäuschung ihn ihm hoch und er zerbrach den Haarreif in seiner Hand in zwei Stücke, bevor er ihn achtlos zurück auf den Boden schleuderte.

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #267 am: 29.11.2011, 18:18:35 »
Auf dem Planeten der Gar bereitete sich Skeletor darauf vor, mit seiner Armee das Portal
in Richtung Eternia zu durchschreiten. Wer oder was sollte ihn noch davon abhalten?
Bow, Shadow-Weaver, Adora und Glimmer konnten gerne bei dem seltsamen Jungen bleiben, sie waren als gewöhnliche Sterbliche nur eine Last. Dumm nur, dass es ihm trotz aller neu gewonnener Macht nicht gelang, zu Tri-Klops Kontakt aufzunehmen! Ob der Spion bereits nicht mehr lebte? Der Herr der Unterwelt fühlte eine Art Bedauern, so wie man es bedauert, wenn eine Maschine nicht ordnungsgemäß funktioniert. Egal! Vorher wollte er sich nochmal das kleine Großmaul ein wenig aufmischen. Skeletor lenkte unerwartet einen roten Energieblitz gegen Evil-Lyns Sohn. Der Junge schrie auf, doch fast gleichzeit durchzuckte den Herrn des Bösen ein gewaltiger Schmerz, fast so schlimm wie damals, als ihm die Säure das Gesicht zerfetzte. Jeder Schlag der Masters war eine sanfte Massage dagegen. "Du Hund! Was hast du mit mir gemacht?!".heulte das Skelettgesicht schmerzgepeinigt auf.

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #268 am: 29.11.2011, 18:30:54 »
"Keine Leisung ohne Gegenleistung! Ich dachte, du kennst die Gesetze der Hölle," versetzte der junge Keldor. "Ich habe dir meine Macht gegeben, das ist wahr. Als Preis dafür sind wir miteinander verbunden. Mein Schmerz ist auch dein Schmerz. Und wenn du micht töten willst...". Evil-Lyns Sohn ließ den Satz unvollendet, aber es war klar, was er sagen wollte. "Lügner! Lügner!", brüllte Randors älterer Bruder hysterisch. "Ich kann dich jederzeit töten, wenn ich es will! Ich bin der mächtigste Mann im Universum und an keine Gesetze mehr gebunden!" Wider besseren Wissens holte das Knochengesicht mit dem Widderstab zum tödlichen Schlag aus. "Nein!" Evil-Lyn schnellte vor wie eine Raubkatze und stieß ihren ehemaligen Geliebten beiseite. Der Schuss ging ins Leere.
Skeletor rappelte sich auf, hob abermals den Widderstab...und ließ ihn unvollendeter Dinge sinken. "Geh!", wies er den Jungen an und wand sich ab. Unklar blieb, ob das Skelettgesicht nicht morden wollte, oder es nicht konnte.

Offline Onkel Hordak

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #269 am: 09.12.2011, 22:57:18 »
Hordak saß in seinem Thronsaal. Sein Blick fiel auf Vormus, der auf den Stufen vor ihm kauerte. Der dunkle Magier und Händler hatte sich seit einer gefühlten Ewigkeit praktisch nicht bewegt. Hordak konnte nur zu leicht erraten, dass es Vormus größter Wunsch war die Frightzone zu verlassen und wieder in sein belangloses Leben zurückzukehren. Und Hordak wäre sogar Willens gewesen diesen Wunsch zu erfüllen, machte jedoch keine Anstalten Vormus von sich aus zu entlassen. Stattdessen amüsierte ihn der Gedanke, dass das einzige was Vormus hier festhielt seine eigene Angst war zu fragen ob er gehen dürfe.

Hordak blickte auf als seine Zauberer in den Saal schwebten. Sie hatten Randor bei sich, ihre Arbeit mußte getan sein.
Er wartete geduldig, bis sie den Saal durchquert hatten und vor der Treppe stehenblieben.

"Ihr wollte mir von eurem Erfolg berichten," sprach Hordak, es war keine Frage sondern eine Feststellung.

"So ist es Großer Hordak," erklang die weit entfernt klingende Stimme eines der Zauberer.

Hordak nickte.
"Gut, wem dienst du?" sprach er nun Randor an.

"Ich diene euch, Großer Hordak."
antwortete dieser.

Hordak hatte keinen Zweifel am Erfolg gehabt aber dieses Bekenntnis versetzte ihn doch in Hochstimmung. Er kam die Stufen herunter und wenige Meter von Randor entfernt leuchteten seine Augen auf.
 
"Du bist nun an mich gebunden, was du siehst sehe ich, ich weiß was du denkst und meinen Befehlen kannst du dich nicht widersetzen. In Kürze wirst du die Frightzone verlassen und zu deinem Volk zurückkehren."

Hordak war zufrieden, der König von Eternia gehörte ihm und war bereit als sein Agent zu dienen. Natürlich war es verlockend eine Streitmacht wie die der Horde zu entfeseln und alles hinwegzufegen was sich ihr in den Weg stellte, aber es gab elegantere und Material sparendere Wege einen Planeten einzunehmen und Hordak hatte hier noch mehr zu tun, als einfach nur den Planeten zu erobern.
War der König von Eternia in Hordaks Augen auch nur ein Wicht, so genoß er zweifellos viel Vertrauen unter den freien Völkern Eternias und dies würde Hordak sich zu Nutze machen.
« Letzte Änderung: 09.12.2011, 23:03:59 von Onkel Hordak »