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  • 26.09.2018, 00:24:28

Autor Thema: Gemeinsames Werk  (Gelesen 54312 mal)

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Offline Onkel Hordak

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #120 am: 28.08.2011, 22:06:02 »
Teelana machte bei der Heilung von Buzz Off gute Fortschritte.
Sie war froh, dass sie helfen konnte.

Doch sie wußte nicht welche Quelle diese Fähigkeiten hatte und sie wußte auch nicht was sie sonst noch konnte. Unfähig ihre magischen Sinne zu gebrauchen nahm Teelana die äußeren Ausläufer der magischen Erschütterung, die von der Frightzone ausgehend über das Land jagte, nur durch ein leichtes Kribbeln auf der Haut wahr, dem sie aber keine weitere Beachtung schenkte.

Wäre sie in Vollbesitz ihrer magischen Fähigkeiten gewesen, hätte sie wie Graf Marzo eine Schutzbarriere um sich errichtet, doch so traf sie die Welle völlig unerwartet und mit ihrer ganzen Wucht.
Teelana wurde durchgeschüttelt und schrie vor Schmerzen auf. Der kurze Augenblick als die Welle sie berührte dehnte sich für sie zu einer halben Ewigkeit.
Es war unerträglich und schließlich gab Teelana auf und brach das Bewußtsein verlierend über ihren Patienten zusammen.
« Letzte Änderung: 28.08.2011, 22:09:05 von Onkel Hordak »

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #121 am: 30.08.2011, 13:36:46 »
Kobra Khan schlich heimlich durch die Nacht. Er musste sich beeilen. Hordak hatte ihm seine Rückkehr für den kommenden morgen angekündigt und von ihm noch einen "Gefallen" gefordert. Er sollte ihm etwas beschaffen. Etwas, womit er King Hsss besiegen würde und dann ihn, Kobra Khan, zum neuen König der Schlangenmenschen kühren würde, welcher dann in Hordak's Namen Eternia regieren würde.
Als er sein Ziel erreicht hatte, stand er in der Nähe vom Standpunkt, wo bis vor wenigen Stunden noch Schloß Grayskull gestanden hatte. Etwas Abseits vom Pfad, welcher zum Schloß geführt hatte, stand ein alter, verwitterter Grabstein, dessen Inschrift kaum noch zu entziffern war.
"Hier also liegst du versteckt. Der grösste Zauberer, den Eternia je gesehen hat." Und der zukünftige Herrscher Eternia's fing an zu graben.

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #122 am: 31.08.2011, 09:51:59 »
Marzo erforschte die magischen Kräfte seines neuen Amulettes. "Erstaunlich, es scheint nur eine Hälfte zu sein und trotzdem hat es jetzt schon eine so riesige Macht in sich. Mit ein bisschen Magie hier und da sollte ich doch in der Lage sein, gewisse Dinge nach meinem Willen neu gestalten zu können." Er spürte mit seinem Geist noch eine Weile in der Macht des Amulettes herum, bis er auf die Kraft stieß, die ihm ein freudiges Lächeln entlockte. "Wundervoll, daß wird mir den Sieg bringen, egal, ob über den König, Hordak oder sonst wen." Und zufrieden machte er sich auf den Weg.

Offline AngelofDeath

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #123 am: 31.08.2011, 12:12:10 »
Trap Jaw hatte sich ein gutes Stück von Eternos entfernt. Er sah einen umgestürzten Baum, unter dem sich ein Hohlrauim gebildet hatte, dort verkroch er sich. Aus seinem Gürtel hohlte er ein kleines Knicklicht, welches ihm genug Licht spendete um sich den, von dem Prinzen attackierten Arm, anzuschauen. Der Schade war nicht so groß wie Trap Jaw es erst gedacht hatte, doch ohne Werkzeug könnte er ihn nicht wieder voll funktionstüchtig kriegen. Zum Glück hatte Trap Jaw auf seiner Flucht ein Schwert gefunden. Er war zwar gewohnt mit seinem mechanischem Arm zu kämpfen, aber ein Schwert würde es im Notfall auch tun. Einen Moment schaute er sich die Waffe an, es war das Schwert des Prinzen von Eternia. Für Skeletors Leibwächter war es im Moment eine schwere Zeit. Sein Meister war anscheinend verschwunden und er saß allein in einem Wald, in dem er jederzeit entdeckt werden könnte. Für einen Moment dachte er daran wie es wäre, in diesem Augenblick richtige Freunde zu haben. Freunde die ihm jetzte beistehen würden. Trap Jaw schüttelte seinen Kopf, an so etwas hatte er bisher nie gedacht. Er war schließlich nur ein Handlanger Skeletor, zwar war er schlauer, als die meisten dachten, doch er lebte dafür Skeletor zu schützen und zu dienen. Manchmal war es jedoch so, als wäre in Trap Jaw noch etwas anderes oder auch jemand anderes.

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #124 am: 01.09.2011, 09:53:47 »
Nervös schritt King Hsss auf und ab. Er hatte sich seine Rückkehr etwas anders vorgestellt. Natürlich hatte auch er die magische Eruption gespürt, die Hordak's Rückkehr verursachte. "Er kommt also zurück." murmelte er. Er wusste, daß er in seiner jetzigen Verfassung, so kurz nach seiner Regeneration, noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte war und so keine Chance gegen den Anführer der wilden Horde hatte.
"Was können sollen wir tun, Gebieter?" Rattlor konnte die herrschende Anspannung kaum ertragen, doch bekam er für seine Frage nur ein bellendes "Schweig!" von seinem Herrscher. "Ich denke nach, Rattlor, ich denke an nichts anderes, also wie wir diesen Bastard von unserem Planeten fern halten können. Irgendwie müssen wir es schaffen, unsere Armee aus ihrem zeitlosen Gefängnis zu befreien. Aber wie? Und dann sind da ja auch noch diese vermaledeiten Masters und dieser Trottel Skeletor. Nur Probleme und ich wollte doch meine Rache an diesem Zokak genießen. Das muß leider warten."
"Aber wie geht es denn nun weiter?" Snake Face war nicht der Hellste und wäre für seine Respektlosigkeit beinahe von King Hsss exekutiert worden, doch mit einem mal hellte sich der finstere Gesichtsausdruck des Schlangenkönigs auf und einem "Das ist es. Wieso ist mir das nicht sofort eingefallen." folgte das diabolische Lachen, zu welchem nur der König der Schlangenmenschen fähig war.

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #125 am: 01.09.2011, 13:53:59 »
Trap Jaw versuchte, die melancholischen Gedanken abzuschütteln. Irgendetwas stimmte mit dem Schwert nicht, das er an sich genommen hatte. Auf der einen Seite fühlte er sich, trotz des beschädigten Arms stärker und energiegeladen, als hätte er heute noch nichts getan. Auf der anderen Seite war dort ein Gefühl, dass er sich schon vor Jahren abgewöhnt zu haben glaubte. Ein schlechtes Gewissen. Sein Talent zum Stehlen hatte ihm als Kronis in den Slums von Eternos ein besseres Leben verschafft. Diebstahl hatte er immer als eine Notwendigkeit empfunden, die Ungerechtigkeit des Lebens auszugleichen. In den Armenvierteln galten andere Regeln, wenn schon die Wahl zwischen Opfer und Täter, dann lieber Täter. Der Cyber-Mann betrachtete seine Beute mit Unbehagen. Emotionen waren für einen Kämpfer des Bösen keine gute Sache. Hätte Skeletor ein bisschen mehr Geduld und Selbstbeherrschung, die Eroberung des Planeten wäre längst kein Thema mehr.
Das Problem seines Meisters war der Jähzorn, nicht etwa mangelnde Fähigkeiten.
Erschrocken über seine eigenen Gedanken wicht Trap Jaw ein paar Schritte vom Schwert zurück So etwas durfte höchstens Evil-Lyn laut äußern, alle anderen würden für diese wahren Erkenntnisse hart bestraft werden.
« Letzte Änderung: 01.09.2011, 13:59:21 von bluecat9 »

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #126 am: 01.09.2011, 15:09:45 »
Tri-Klops war ebenfalls seinen Verfolgern entkommen und stieß nun durch für ihn glückliche Umstände auf Beast-Man und Spikor, die den Rückzug sichern sollten. "Sieh, da kommt Tri-Klops." sprach Spikor zu Beast-Man. "Beastman, Spike, was steht ihr hier so herum, wir hätten eure Hilfe eben gut gebrauchen können. Wo ist Skeletor? Jetzt wäre seine Chance, die geschwächten Masters fertig zu machen."
"Er ist mit Lyn zusammen verschwunden." antwortete Spikor spitz, der seinen Spitznamen hasste, wie sonst nur das Gute selbst.
"Wir wissen nicht, wohin oder was er vor hat." ergänzte Beastman. "Du müsstest doch bescheid wissen, ihr habt doch zusammen was ausgeheckt. Erzähl, was das Knochengesicht vor hat." "Ich weiß es auch nicht, Spike. Ich sollte nur diese Fernbedienung für ihn bauen und mit diesem Amulett verbinden, welches er sich besorgt hatte. Ich konnte dann mit der Fernbedienung einmal das Amulett aktivieren und zum zweiten zu mir mitsamt des Trägers zu mir hinbeamen. Wir haben es dann diesem Trottel Orko untergejubelt und jedes mal, wenn er es los werden wollte, hab ich es ihm wieder heimlich zugeschustert. Skeletor's Plan war, Orko mitsamt seinem Kumpel He-Man ins Schloß zur Sorceress zu locken und dann sollte ich das Amulett per Fernbedienung aktivieren. Mehr weiß ich auch nicht."
"Seltsamer Plan, was der Chef wohl vor hat?" fragte sich Beastman. "Egal, lasst uns Trap-Jaw suchen und dann kehren wir zu Snake Mountain zurück. Wir müssen schnell zuschlagen, solange die Masters angeschlagen sind. He-Man scheint auch nicht da zu sein, jedenfalls kam er bei meiner Flucht den anderen nicht zu Hilfe. Los!"

Offline bluecat9

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #127 am: 02.09.2011, 13:54:45 »
Die Dämonen waren ein Stück weit gegangen, als Spikor, der vorausgegangen war, plötzlich höhnisch auflachte:"Seht mal, wer da im Dreck wühlt! Bist du nicht ein bisschen zu alt für Sandkastenspiele, Khan?" Der Nebelspucker war überhaupt nicht erfreut über die Unterbrechung. Er hatte einen wichtigen Auftrag zu erfüllen. In der Annahme, Spikor käme allein, entschied Kobra Khan sich für seine übliche Taktik. "Oh, Spike, alter Freund. Ich habe gehört, hier lagern Goldreserven von unschätzbarem Wert. Eigentlich ein Geheimnis, das ich King Hsss abgelauscht habe, aber um meine Loyalität zu beweisen, vermache ich sie natürlich Skeletor, meinem wahren Herren!"
Khan wartete, bis er meinte, die volle Aufmerksamkeit seines Gesprächspartners zu haben, dann setzte er zum Spucken an. Unglücklicherweise hatte er den Stacheldämon unterschätzt. Der ehemalige Schmied wirkte zwar dümmlich, aber war in Wahrheit weit klüger, als die meisten glaubten. Mit einem Satz war Spikor der Nebelfontäne ausgewichen und brüllte:"Beast-Man! Bring ihn zu Ruhe!" Der Affenmann, der außer Drachen jedes Tier beherrschen konnte, fixierte Kobra Khan mit seinem Hypnose-Blick. Der grüne Snake-Man erstarrte. "Und was machen wir jetzt? Graben wir jetzt das Gold aus und schenken es Skeletor? Er belohnt uns bestimmt," vermutete der Herr der Bestien im eifrigen Ton. Gerade konnte ihn Spikor
noch ihn davon abhalten, weiter zu graben. Beast-Man konnte zwar nicht verstehen, warum er "den Goldschatz" nicht heben durfte, doch er fügte sich. Die anderen waren halt klüger, die würden schon wissen, warum.


« Letzte Änderung: 02.09.2011, 14:07:28 von bluecat9 »

Offline AngelofDeath

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #128 am: 03.09.2011, 02:16:29 »
Skeletor sprach so sanft er konnte zu Glimmer: "Mein Ausbruch von vorhin tut mir Leid. Ich wollte dir keine Angst einjagen." Die junge Frau lächelte ihn fröhlich an: "Keine Panik, du hast anscheinend in deinem Leben eine Menge mitgemacht, ich kann dich verstehen. Manchmal geht es mir auch so, dass ich alles und jeden hasse. Es ist schwer das Schicksal zu akzeptieren. Doch ich habe mich dazu entschieden, zu kämpfen, damit ich mein Schicksal ändern kann." Skeletor war von Glimmers Worten angewiedert, doch musste er so tun als würde ihn alles was sie sagte interessieren. "Meine Liebe Glimmer. Wir sollte zusammen Kämpfen, unsere Feinde sind stark, doch zusammen könnten wir stärker sein!"

Während der Herr der Finsternis mit Glimmer sprach, ging Shadow Weaver zu Adora. "Adora meine leibe Tochter. Dieser Mann Bow, er scheint etwas für dich übrig zu haben, wir sollten versuchen ihn auf unsere Seite zu ziehen. Skeletor versucht Glimmer für sich zu gewinnen. Wenn du es jedoch schaffst, das der Bogenschütze, an uns glaubt, dann würd Glimmer uns auch folgen." Adora überlegte kurz. "Wie soll ich das schaffen?" "Dir wird schon etwas einfallen mein Kind, bring den Mann einfach dazu, dass er mir zuhört. Ich werde ihm dann berichten, wer Skeletor wirklich ist und er wird seine Informationen an GLimmer weiter geben." "Selbst wenn wir die beiden für uns gewinnen, Skeletors Hexe ist mächtig und Skeletor ist sogar stärker als du, es könnte sein, dass ein Kampf entbrennt, den wir nicht gewinnen können." Weaver nickte ihrer Ziehtochter zu. "Das könnte wirklich passieren. Doch ist dies eher unwahrscheinlich. Wenn wir kämpfen, könnten die Gar dies als ihre Chance sehen uns anzugreifen."

Offline AngelofDeath

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #129 am: 03.09.2011, 02:45:43 »
Während ihrer Bewustlosigkeit hatte Teelana einen Traum.

Sie sah eine Armee von metallenden Kriegern, die alles und jeden nieder mähte, der ihnen in die Quere kam. Angeführt wurden sie von verschiedenen Monstern, hinter denen eine große Gestalt aufragte. Die Gestalt brüllte: "Eternia wird mein Sein!"

Teelana wachte auf und schrie: "Hordak!" Sie schaute sich um und blickte in Moss-Mans Gesicht. "Ist alles in Ordnung mit dir?" Fragte der Mann aus dem Wald. Teelana nickte vorsichtig, denn ihr tat der Kopf weh. "Du hast gerade den Namen Hordak geschrieen, als du aufgewacht bist, weißt du denn wer das ist?" "Nein das weiß ich nicht. Wer soll denn dieser Hordak sein?" Moss-Man erzählte so knapp wie er konnte wer Hordak war und das er dachte, dass es wohl kein gutes Zeichen sei, wenn man von ihm träumt. Teelana lächelte ein wenig: "Das klingt für mich wie ein Märchen und ich glaube nicht an Märchen. Glaube ich jedenfalls." Langsam stand sie auf und widmete sich wieder dem Wespenmann. Sofort bemerkte sie eine Hand auf ihrer Schulter. Doch ehe jemand was gegen ihr Vorhaben sagen konnte, sprach sie: "Nein haltet mich nicht auf, ich muss ihn heilen. Bitte lasst mich weiter machen. Ich habe das Gefühl, dass ich ihm und mir helfen kann."

Offline Onkel Hordak

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #130 am: 04.09.2011, 00:40:46 »
Vormus kam langsam wieder zu sich. Er hielt sich den Kopf während sich sein Blick langsam klärte. Er blickte auf dem Boden, er hatte eine Menge Blut verloren. In der Blutlache, die sich auf dem Boden gebildet hatte, saß ein etwa fünfzig Zentimeter großes fledermausartiges Geschöpf und leckte das Blut auf.
Als es Vormus' Blick bemerkte, knurrte es und erhob sich mit einigen kräftigen Flügelschlägen in die Luft. Vormus vernahm ein tiefes Lachen, blickte auf und erschrak. Der Anblick ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren.
Es war eine Sache Illustrationen in Büchern zu sehen und von schattenhaften Gestalten, die sich angeblich irgendwo im Land gezeigt haben sollten, zu hören, aber es war eine ganz andere Sache tatsächlich in das Gesicht mit den rasiermesserscharfen Zähnen, die ihn angrinsten, und in die rotglühenden Augen, die ihn anstarrten, zu blicken.

Hordak lachte wieder. "Das hast du gut gemacht Vormus. Erlaub mir dir zu helfen," erklärte Hordak gönnerhaft, beugte sich zu dem Zauberer hinunter und verschloß dessen Wunde mit seiner Magie.
Vormus rieb sich das Handgelenk.

"Und nun haben wir viel zu tun!"
Hordak hob beide Hände und die Luft knisterte vor mächtiger Magie. Vormus sah wie sich gewaltige Steinquader in die Luft erhoben sich übereinander stapelten, sich miteinander verbanden und langsam mächtige Mauern bildeten. Vor Vormus' Augen entstand die zu einer Ruine heruntergekommene Frightzone neu.

Vormus wagte einen Blick hinab in den Hof und sah wie wahre Truppenmassen metallen glänzender Krieger aufmarschierten.
« Letzte Änderung: 04.09.2011, 01:05:01 von Onkel Hordak »

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #131 am: 05.09.2011, 10:59:24 »
"Zodac? Bist du es wirklich?" Veena sah die Gestalt ungläubig an. "Wie kann das sein? Nach all der Zeit." Auch Grayskull sah den Mann musternd an. Er trug eine rote Rüstung und einen Helm. "Ich bin es wirklich. Es erfreut mein Herz, euch nach so langer Zeit wiederzusehen." "Aber wie kann das sein? Wir lebten beide noch, als du Eternia verlassen hast." "Zeit spielt für mich keine Rolle. Als Mitglied des galaktischen Rates reise ich durch Zeit und Raum, um das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit zu bewahren. Und leider erhebt sich die Dunkelheit und einem noch nie dagewesenem Ausmaß, um das Licht endgültig zu verschlingen. Und unsere Heimat Eternia, Mittelpunkt des Universums, ist der Schlüssel." "Als Kundschafter des galaktischen Rates darf ich nicht aktiv in den Kampf eingreifen, aber ich kann euch zwei nach Eternia zurückbringen, dort müsst ihr die Hüterin des Schlosses finden. Nur mit ihrer Hilfe könnt ihr das Schloß zurück bringen, um die in diesen Mauern verborgene Macht für das Licht einzusetzen. Sollte es euch nicht gelingen, dann wird die Dunkelheit siegen und mit dem Licht wird auch alles Leben aus dem Universum verschwinden." "Aber wie sollen wir das anstellen? Wir haben keine festen Körper." Grayskull wirkte aufgrund der ihm unlösbaren Aufgabe hoffnungslos. "Zweifelt nicht an euch. Es besteht immer noch eine schwache magische Verbindung zwischen dem Schloß und Eternia. Allerdings wird sie mit jeder Minute schwächer. Ihr müsst euch beeilen. Findet die Hüterin des Schlosses. Sie kann euch weiterhelfen. Und nun geht, ich wünsche euch viel Glück, meine alten Freunde, auch wenn ich es offiziell nicht darf. Kehrt nun durch dieses Portal zurück nach Eternia..."
Zodac öffnete mit Hilfe einer in seiner Hand befindlichen Fernbedienung ein Portal. Veena und Grayskull nahmen sich an die Hand und blickten sich noch einmal tief in die Augen. Eternia. Sie kehrten nach Hause zurück. Und gemeinsam schritten sie durch das Portal.

Offline AngelofDeath

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #132 am: 05.09.2011, 11:43:44 »
Veena und ihr König verliesen das Portal auf der anderen Seite. Sie befanden sich einige Meter von dem Ort entfernt, an dem einst GRayskull stand. Grayskull sah seine geliebte an: "Es ist so lange her. Diese Welt hat sich verändert und ich spüre, dass das Böse seine gierigen Finger nach dieser Welt ausstreckt. Doch spüre ich auch noch einen Funken Hoffnung für diese Welt. Ich spüre denjenigen, der meine Kraft schon so oft für das Gute genuzt hat und auch mein Schwert." "Mein König, du solltest deinen Nachkommen aufsuchen, er braucht vielleicht ein paar aufmunternde Worte. Ich werde in der Zeit nach der Zauberin suchen. Doch sollten wir uns beeilen, damit wir überhaupt noch eine Chance haben, dass sich alles zum Guten wendet. Denn ich spüre, dass Hordak diese Welt betreten hat und seine Kräfte sind noch stärker als zu der Zeit, als du gegen ihn gekämpft hast!"

Offline AngelofDeath

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #133 am: 05.09.2011, 12:34:19 »
Veena wirkte einen Zauber, der ihr bei der Suche nach der Zauberin helfen sollte. Erschorcken blickte sie ihren Mann an: "Ich kann die Hüterin von Grayskull spüren, doch weiß ich nicht genau wo sie ist. Ich muss mich beeilen um sie zu finden." "Ich sollte dir lieber helfen, so finden wir sie vielleicht schneller." "Nein, wir brauchen das Schwert und seinen neuen Besitzer. Denn das Schwert der Macht ist auch mit Grayskull verbunden und so könnten wir vielleich die Magische verbindung zu Castle Grayskull verstärken. So würde es einfacher werden, das Schloss wieder hier her zu bringen. Ich werde dich jetzt zu deuben Nachfahren schicken, während ich weiter nach der Zauberin suche."

Offline Motuwahn

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Re: Gemeinsames Werk
« Antwort #134 am: 05.09.2011, 13:58:46 »
"Idiot." bellte Spikor, weißt du denn nicht wo wir hier sind. "Schau doch mal, wo dieses widerliche Reptil gegraben hat. Das ist das Grab von He-Ro. Weißt du denn gar nicht, wer das ist?" "Tut mir leid, Spikor, aber ich kenn den Toten nicht." "Natürlich nicht. He-Ro war der größte Zauberer, den Eternia je gesehen hat. Man sagt, er kam von den Sternen herab. Er half, die Schlangenmenschen vor tausenden von Jahren zu besiegen und ins Exil zu schicken. Keine Ahnung, was Khan hier gesucht hat, aber ein Goldschatz war es mit Sicherheit nicht." "Aber vielleicht ist es ja doch was wertvolles." meinte Beast Man, "sollten wir nicht nachschauen, was es ist. Vielleicht kann Skeletor damit was anfangen."
"Besser nicht." warf jetzt auch Tri Klops ein. "Los, wir fesseln diese Schlange, bevor deine mentale Kontrolle nachlässt, und nehmen ihn mit nach Snake Mountain. Wir quetschen ihn aus, was hier eigentlich vor sich geht und sobald Skeletor zurück ist, kann er ja hier selber noch mal suchen. Wer weiß, welche verborgenen Schutzzauber hier auf dem Grab wirken. Damit könnten wir nicht umgehen, wir sind eben keine von diesen verfluchten Blitzschleuderern." Das letzte Worte offenbarte die tiefe Verachtung, die Tri Klops, ein Mann der ehrlichen Stahl bevorzugte, für Magier, und damit auch indirekt für seinen eigenen Herrn, übrig hatte. "Kommt, wir müssen alle unsere Freunde in Snake Mountain versammeln, hoffentlich ist Trap Jaw dann auch wieder da..."
So brachen die Monsterkämpfer mit dem gefesselten Kobra Khan nach Snake Mountain auf. Das Grab He-Ro's liessen sie aber halb offen zurück.