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  • 20.07.2018, 05:56:39

Autor Thema: Masters of the Universe - The eternian Prime  (Gelesen 12336 mal)

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Offline archon

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Re: Masters of the Universe - The eternian Prime
« Antwort #30 am: 25.01.2011, 20:20:33 »
Dankeschön. Ich empfinde die Ich-Perspektive als sehr einfach zu schreiben - ich stelle es mich immer vor, wie einen Tatsachenbericht, der vom Protagonisten im Monolog vorgetragen wird. Eine Weile habe ich sogar mit Antworten auf nicht niedergeschriebene Fragen experimentiert, aber das hat sich nicht bewert...

Ja, die Amaa... Sie wird in der Tat eine tragende Rolle spielen...

Offline bluecat9

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Re: Masters of the Universe - The eternian Prime
« Antwort #31 am: 25.01.2011, 20:43:45 »
Ich schreibe nicht besonders gerne in der Ich-Form, das mag allerdings daran liegen,
dass ich als Erzähler die Rolle des Bestimmers übernehmen kann. Ist halt eine Machtfrage.  :grin: Beim Lesen ist es mir egal, aus welcher Perspektive geschrieben wird, da kommt es auf einen guten Verlauf und einen guten Spannungsbogen an.

Als Hobby-Autor kann man sich ja den Luxus gönnen zu sagen: Hauptsache, ich habe Spaß am Schreiben. Wenn die Story anderen gefällt, umso besser, wenn nicht, ist es auch kein Beinbruch.

Offline Natira

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Re: Masters of the Universe - The eternian Prime
« Antwort #32 am: 25.01.2011, 21:00:37 »
@Bluecat: Ich hätte es nicht besser formulieren können! Ich stimme dir in allen Punkten 1:1 zu! :top:

Offline archon

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Re: Masters of the Universe - The eternian Prime
« Antwort #33 am: 25.01.2011, 21:05:00 »
Wenn mein Ego ein wenig kleiner wäre, könnte ich glatt annehmen, euch gefällt meine Geschichte nicht.  :baehhh:

Ein Hinweis in eigener Sache: Ich habe auf absehbare Zeit keinen funktionierenden Rechner. Seht mir bitte nach, dass ich, solange das iPhone mein eiziges Tor zur Internetwelt ist, den nächsten Teil noch nicht posten kann...

Offline Natira

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Re: Masters of the Universe - The eternian Prime
« Antwort #34 am: 25.01.2011, 21:10:38 »
What? Wer hat das gesagt? Wir haben ja nicht mal über deine Geschichte geredet! :baehhh:

Okay, okay, du hast aber recht: Wir sollten zum Topic zurückkommen! ;)

Ich habe im übrigen schon gelesen, und das Feedback wirst du auch bald bekommen. Ich muß dafür nur einen ruhigen Moment Zeit finden, da ich gerade noch organisatorisch so viel wegen dem Umzug auf der Arbeit zu tun habe. Ich denke, am Wochenende spätestens hast du es.

Was ist mit deinem Rechner? Etwas ernstes? (Für den Fall von Virenbefall wünsche ich gute Besserung.)

Offline archon

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Re: Masters of the Universe - The eternian Prime
« Antwort #35 am: 25.01.2011, 21:15:21 »
Was sind denn Viren?  ;) Nein, die Stromversorgung ist zusammengebrochen, scheint das Netzteil zu sein, konnte aber selber nichts finden, was drauf hindeutet. Eventuell ist etwas im SchuKo-Stecker kaputt...
Komme aber vorm Wochenende nicht dazu, es nachsehen zu lassen.

Hey, ich war nicht am Komplimente Fischen, wollte es nur gesagt haben. Zwinker.

Offline bluecat9

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Re: Masters of the Universe - The eternian Prime
« Antwort #36 am: 25.01.2011, 21:39:41 »
Hmm, also aus den bisherigen Kommentaren kann man nicht schließen, dass mir und Natira die Geschichte nicht gefällt. Da habe ich bei anderen Gelegenheiten anders einstecken müssen, obwohl ich bis jetzt noch nie unfair kritisiert worden bin.

Ungewöhnlich bedeutet ja nicht schlecht!  :icon_wink:

Offline Natira

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Re: Masters of the Universe - The eternian Prime
« Antwort #37 am: 25.01.2011, 21:48:18 »
@Bluecat:
Kritik heißt ja auch nicht schlecht. Kritik kann auch äußert positiv sein. Es bedeutet in erster Linie, daß sich jemand mit dem Thema beschäftigt hat, und etwas dazu sagen mag. ;) Neutrale Kritik gibt es dann natürlich auch; und außergewöhnliche… :lol:

Offline ostfriese79

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Re: Masters of the Universe - The eternian Prime
« Antwort #38 am: 04.02.2011, 10:10:38 »
so archon! wann geht es hier denn weiter?

Offline archon

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Re: Masters of the Universe - The eternian Prime
« Antwort #39 am: 04.02.2011, 10:13:05 »
Gleich, nachdem ich für eine Freundin einen Übersetzungsjob erledigt habe.

Offline Natira

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Re: Masters of the Universe - The eternian Prime
« Antwort #40 am: 04.02.2011, 10:14:46 »
 :knutsch:

Offline archon

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Re: Masters of the Universe - The eternian Prime
« Antwort #41 am: 11.03.2011, 22:43:22 »
Nach langer Pause ist nun der nächste Teil von Kapitel 2 online. Ihr findet ihn hier.

Offline ostfriese79

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Re: Masters of the Universe - The eternian Prime
« Antwort #42 am: 31.03.2011, 19:03:32 »
liest sich bisher echt gut.. abver die Wartezeit immer  ;)

Offline archon

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Re: Masters of the Universe - The eternian Prime
« Antwort #43 am: 28.08.2013, 19:18:52 »
Nachdenklich saß ich auf dem Kamm der heruntergekommenen Westmauer, die Abendsonne im Rücken. Unter mir auf dem Platz, der vermutlich einmal die Stallanlagen der Festung gewesen war, in welcher sich der Flecken Fistopolis gebildet hatte, trainierten sie. Die ersten Vierzig.
Sie waren, während ich mich noch vom Gift des Baumfischers erholte, zunächst einzeln, dann in immer größeren Gruppen gekommen.
Mein Platz auf der Mauer war nicht zufällig gewählt. Sie trainierten härter, motivierter, wenn sie sich bewußt waren, unter meiner Beobachtung zu stehen.
Ich schüttelte unverständig den Kopf, wissend, dass sie mich gegen die Sonne nur als einen Schatten wahrnehmen konnten und ließ meine Gedanken wandern...

***

Die Reliefs waren atemberaubend. Die Amaa harrte schweigend neben mir, während ich im Licht ihres Stabes mich in den Geschichten der steinernen Konturen verlor.
Dann, leise, kaum mehr ein Flüstern, begann sie zu sprechen. Genau in jenem Augenblick, als sich die Bedeutungen erschlossen.
"Am Anfang stand der Exodus des Herrn. Seither steht er über uns wachend in der Bresche zwischen den Sternen und dem Großen Übel, das er vom Ewigen vertrieben hatte."
Die Wand zeigte unglaubliche Handwerkskunst. Filigrane Steinmetzarbeiten bildeten die Grundlage für detailreiche Malereien. Sie zeigten, einen in einfache, rote Gewänder gekleideten Mann, der über eine Brücke gen Himmel stieg. Unbewaffnet und winzig im Verhältnis folgte er dabei einem finsteren Schatten auf ein strahlendes Tor zu, das zwischen den Sternen lag.
"Zurück blieben die Sterblichen und die finsteren Getreuen des Großen Übels."
Unter der Sternenbrücke prallten zwei Heere aufeinander. Von links eine unglaubliche, und doch zählbare Anzahl einzeln aus dem Stein getriebener und in hellen Farben bemalte Krieger, welche auf einen von rechts kommenden finsteren Moloch aus monströsen Gebilden prallten, von dem doch kein rechter Anfang und kein wirkliches Ende zu erkennen war. Mich grauste bei dem Anblick.
Dann aber erkannte ich! Die Krieger warfen sich auf dem Bildnis zwar mit aller Gewalt gegen den maßlosen Moloch und dieser hielt dagegen. Und doch schien er nicht den Vorrückenden seinerseits entgegen zu streben. Tatsächlich, je länger ich es betrachtete, desto deutlicher wurde es: Die Finsternis wich zurück!
"Doch mit dem Großen Übel hatte die Finsternis ihre einende Kraft verloren und die Sterblichen obsiegten."
Die Amaa erhellte das nächste Wandbild, ebenso kunstfertig, wie das Erste und doch weniger detailreich.
"Die Finsternis zerfiel, zog sich zurück in jene Winkel der Welt, an denen das Licht schwächer war. Die Sterblichen, siegreich, kehrten zurück an ihre Herdfeuer.
Ihre Anführer aber wussten, dass die Finsternis geschlagen, nicht aber besiegt war.
Sie wurden zu Wächtern über die Sterblichen und zu erbitterten Verfolgern der Finsternis."
Die Wand zeigte eine große Ebene, erhellt von einer strahlenden Sonne im Hintergrund. Vereinzelt aber fanden sich schatten spendende Erhebungen, Löcher und dunkle Gewässer. Dort, wohin das Licht der Sonne nicht kam, rotteten sich Bruchstücke des Molochs zusammen, zurückgedrängt von einzelnen, übergroßen Kriegern in hellen Farben.
"Doch sie konnten die Finsternis nicht vertreiben und so ließen sie sich nieder zu ewiger Wacht, Leichtfeuer des Guten."
Erneut erhellte sie ein weiteres Bild. Es ähnelte dem Vorangegangenen, jedoch nahmen Detailreichtum und Qualität der Arbeiten deutlich ab. Die Ebene und die Sonne waren unverändert zu erkennen. In den Schatten kauerten jedoch nur noch vereinzelte, winzige Wesen. Die Krieger wirkten nicht mehr wie Lebewesen, eher wie dem Verfall preisgegebene Standbilder. Um ihre Füße aber bildeten sich Siedlungen, beinahe, als wenn herabstürzende Trümmerteile sich zu Gebäuden verwandelten.
"Mit den Veteranen verschwand das Wissen. Geschichte wurde Legende, Legende zu Mythos."
Sie drehte sich um, erleuchtete die gegenüber liegende Wand.
"Und als die Finsternis erneut erstarkte, war niemand mehr übrig, der sich ihr entgegen stellen konnte. Städte vergingen, Zivilisationen zerfielen."
Die Arbeiten an dieser Wand waren kaum mehr kunstfertig zu nennen. Grob aus dem Stein gehauen zeigten sie ein schattenhaftes, riesiges Monster, das durch die Mauern einer Stadt brach. In alle Richtungen flohen vereinzelte, winzige Gestalten auf umgebende Wälder hin, Berge und über Gewässer auf Inseln.
"Aber es gab Hoffnung."
Sie ging an der Wand entlang, das violette Licht ihres Stabes riss nur noch grobe, unfertige Ausschnitte.
Abbildungen von Kämpfenden, in ihrem Ringen kaum zu unterscheiden, welche Seite die Oberhand behielt.
Und dann riss das violette Licht das letzte Bild aus dem Halbdunkel der Kohlebecken.
Es war kaum mehr als in den Stein gekratzte Strichmännchen.
Von oben ins Bild schien eine Gestalt ins Bild zu wandern, nur an etwas zu erkennen, das ein Schwert sein mochte, welches es über den Kopf reckte. Von links und rechts liefen weiter, kleinere Gestalten auf es zu, schienen hinter ihm zusammen zu streben.
Den unteren Rand des Bildes begrenzte ein Gebilde aus deutlich tieferen, dadurch dunkleren Kratzern, dicht an dich, einander überlappend. Chaotisch. Und inmitten all dieser Narben im Gestein der Wand, zwei rote, gekreuzte Striche...

***

Gulms raue Stimme riss mich aus meinen Tagträumen. "Du bist nachdenklich." Er sprach langsam, die Worte überdeutlich betonend. Aber er lernte die "Sprache der Freunde" deutlich schneller, als ich den Dialekt seines Clans.
Ich blickte ihn an, während er sich im Schneidersitz neben mir niederließ.
Gulm war, wie ich gelernt hatte, kein Eisenmensch. Er gehörte dem Affenclan an, einem jener Clans, die vor Jahrhunderten begonnen hatten, das Böse zu bekämpfen, wo immer es ihnen begegnete. Ein zerfallener Clan, dessen Mitglieder Wanderer waren, aber auch Beschützer von Gruppen, denen sie sich verpflichtet fühlten.

"Ja, nachdenklich... Was in den letzten Monaten geschafft worden ist..." Ich wies mit der offenen Hand, die Handfläche nach oben auf den Übungsplatz.
Gulm nickte.
"Und nicht nur das! Nimm nur uns beide. Als wir uns begegneten, sprachst du meine Sprache nur gebrochen... Mittlerweile spreche ich die Deine gebrochen und du meine fließend! Es ist wie Zauberei, ich meine, du übst nicht mal!"
Ein breites Grinsen nahm sein Gesicht ein. "Ich sein kluger Kerl!"
Wir lachten beide, während in unserem Rücken die Sonne hinter dem Horizont verschwand. Dann wurde ich wieder ernst.
"Ich verstehe immer noch nicht, warum sie gekommen sind... Wenn der König sie ruft, werden sie kommen! Ich verstehe diesen Unsinn nicht! Ich bin weder ein König noch habe ich sie gerufen..." Hilflos legte ich die Stirn in meine offene Hand, den Arm auf ein Knie gestützt.
"Ich kenne die Steinbilder ebenso gut wie du, D'vann. Wir sind keine Priester und keine Hexen. Überlass es denen, sie auszulegen." Er boxte freundschaftlich meine Schulter. "Ich weiss, du und die Amaa habt über ihre Bedeutung gesprochen. Und ich weiss auch, dass du mit mir nicht über alles sprichst. Das ist in Ordnung.
Vor allem aber weiss ich noch, dass du und ich nach deinem ersten Besuch im Heiligtum ausgezogen sind, um gegen Schlangen zu kämpfen. Wir wussten beide, dass wir für Duras Kind zu spät kommen würden...
Trotzdem sind wir gegangen und auch, wenn wir den Schlangenkönig nicht erwischt haben, wir haben vielfache Vergeltung für das Kind genommen."
Er atmete tief ein. "Wenn ich Wir sage, meine ich damit dich, D'vann. Ich war sicher, dass du dein Leben teuer verkaufen würdest und hoffte, mit meinen Pfeilen vielleicht sogar deinen Rückzug decken zu können, falls du zur Vernunft kommst.
Aber anstatt dass wir den Echsen einen Nadelstich versetzten... hast du im Grunde allein ihr gesamtes Nest ausgeräuchert und ihren elenden König zur Flucht getrieben!"
Ich wollte ihn unterbrechen, aber er ließ es nicht zu.
"Nein, keine Widerrede, ich habe oft genug gegen die Schlangenbrut gekämpft um zu wissen, dass du Unglaubliches geleistet hast!
DESHALB sind sie gekommen!"