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  • 18.10.2018, 21:02:39

Autor Thema: Doch neuer Realfilm in Aussicht?  (Gelesen 909080 mal)

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Offline realSkeletor

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Re: Doch neuer Realfilm in Aussicht?
« Antwort #6450 am: 18.01.2015, 19:41:46 »
@realskeletor: IMHO: Spätestens mit Beginn der Craig Filme - welcher war das "Casino Royale" ?  Es sind sehr gute Action Filme - sicher - aber keine Bond Filme mehr! Da fehlt einfach zuviel was die ursprüngliche Figur ausgemacht hat! Die Brosnan Film waren noch ganz in Ordnung, wennauch lange nicht mehr so gut wie die alten Klassiker. Moore und Connery, DAS waren noch Bonds (wennauch beide sehr verschieden). Ausreißer gab es natürlich auch damals schon (George Lazenby war schlecht, genau wie Timothy Dalton). Der beste Bond war "Goldfinger", daran müssen sich alle anderen messen lassen. Die neuen Craig-Film werden von mal zu mal schlechter. Neulich hab ich mir nach viel Überlegen "Skyfall" angetan. Ian Flemming würde sich im Grabe umdrehen!  :autsch:

Wobei ich gerade bei Skyfall es schön fand, dass man bestimmt Dinge (wie Moneypenny, Q etc.) wieder zurückgebracht hat. Natürlich nun in einer komplett anderen Darstellung, aber ich mag es. Gerade Craig hat sich ja wohl sehr dafür ausgesprochen, dass man wieder etwas mehr in Richtung "Classic Bond" geht. Vorallem nachdem "Quantum" eigentlich nur noch ein reiner Actionfilm war.
Zudem finde ich mittlerweile sogar den Lazenby-Bond ziemlich gelungen, auch wenn ich wenig mit dem Hauptdarsteller anfangen kann. Auch ein "Hauch des Todes" mit Dalton fand ich wirklich gut und wenn ich die Möglichkeit dazu habe, schaue ich mir den immer wieder gerne mal an.
Von den Brosnan-Bonds fand ich eigentlich nur "Die another Day" doof. Wobei da gerade der erste Teil des Filmes wirklich toll gemacht ist. Allerdings ist der zweite Teil des Films (mit Halle Berry) ziemlich bescheuert.

Um hier nochmal die Kurve zu den Masters zu bekommen: Jede Veränderung eines geliebten Charas sorgt für einen riesigen Aufschrei. Davon bleibt aber in aller Regel kaum bis gar nichts hängen, wenn der jeweilige Film erfolgreich ist.

Ich, für meinen Teil, kann durchaus damit leben, wenn He-Man ein wenig anders aussieht, als wie man ihn aus den Comics kennt. Allerdings sollte er weder asiatisch, noch dunkelhäutig sein. Die Haarfarbe muss auch nicht direkt Blond sein. Ein helleres Braun würde für mich auch funktionieren.  

P.S.
Mit einem schwarzen Man-at-Arms hingegen könnte ich sogar noch leben.


Offline Steini

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Re: Doch neuer Realfilm in Aussicht?
« Antwort #6451 am: 18.01.2015, 19:59:10 »
Und wieder: Thema verfehlt. Komplett. Es geht nicht darum, ob es "besser" wäre, wenn er schwarz ist (inwiefern ist es denn übrigens aktuell scheinbar "besser", wenn er hellhäutig ist?). Es sollte einfach keinerlei Rolle spielen. Alles andere SIND "Rasseüberlegungen", ob bewusst oder nicht.

Das ist doch echt Quark. Der einzige Grund, warum ein hellhäutiger He-Man besser wäre, ist, weil er als Figur und im Cartoon hellhäutig ist. Sonst eigentlich nix. Aber das ist nun mal DER Grund. Es spielt daher nun mal eine Rolle.
Ich verstehe dein Anliegen und echt, würde morgen die Serie Heroes of the Universe an den Start gehen und der Hauptcharakter Man-He wäre farbig ... wieso nicht? Im Kinofilm sollte der dann allerdings auch von nem farbigen gespielt werden.
Oder wäre He-Man als Farbiger konzipiert und veröffentlicht worden, sollte er heute auch von nem dunkelhäutigen dargestellt werden. Wo sind denn da die Rasseüberlegungen? Ich will auch nicht, dass Skeletor von nem grünhäutigen gespielt wird. Sind das auch Rasseüberlegungen? Oder dann doch nicht, weil es ja gar keine grünhäutigen gibt?


@ Dianna: Nein, du meinst ZodaK. Der übrigens - wie wohl dokumentiert ist - tatsächlich aus "Rasseüberlegungen" zum "Token black character" gemacht wurde. Dass für dich das "blonde Haar" die definierende Eigenschaft He-Mans darstellt, würde ihn selber wahrscheinlich am Hetfigsten mit dem Kopf schütteln lassen... ;)
Der Conan-Vergleich hinkt übrigens gewaltig, da gerade bei Howard "Rasse" durchaus ein nicht unwichtiges Thema war und dieser "Rasse" stets auch gewisse Eigenschaften zugeschrieben wurden.

Du hängst dich in dieses Rassenzeug aber echt rein. Ich glaube irgendwie nicht, dass du die Gedankengänge der anderen hier so wenig nachvollziehen kannst. Ich lese aus so ziemlich allen Postings, die sich damit befassen: He-Man blond und hellhäutig, weil Vorlage blond und hellhäutig. Ich habe allerdings aus noch keinem herausgelesen: He-Man blond und hellhäutig, weil ich keine Afroamerikaner mag und europäisch eh das Beste ist. Wieso hältst du da immer noch dran fest?


... wieso sollte uns da die Tatsache, dass wir immer noch reflexartig ablehnend reagieren, wenn Schwarze eine Rolle spielen sollen, die wir uns als "weiß" vorstellen (auch, wenn Hautfarbe überhaupt keinen Einfluss darauf hat, was diese Rolle tatsächlich ausmacht), zum Nachdenken anregen, richtig?

So:
... wieso sollte uns da die Tatsache, dass wir immer noch reflexartig ablehnend reagieren, wenn Schwarze eine Rolle spielen sollen, die wir uns als "weiß" vorstellen ist (auch, wenn Hautfarbe überhaupt keinen Einfluss darauf hat, was diese Rolle tatsächlich ausmacht), zum Nachdenken anregen, richtig?

Oder so:
... wieso sollte uns da die Tatsache, dass wir immer noch reflexartig ablehnend reagieren, wenn Schwarze eine Rolle spielen sollen, die wir uns als "weiß" vorstellen ist  (auch, wenn Hautfarbe überhaupt zwar keinen Einfluss darauf hat, was diese Rolle tatsächlich ausmacht, sie aber seit über 30 Jahren zum ins Fan-Herz eingebrannten Erscheinungsbild gehört), zum Nachdenken anregen, richtig?

...kann ich das akzeptieren.

Offline IHaveThePower

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Re: Doch neuer Realfilm in Aussicht?
« Antwort #6452 am: 18.01.2015, 20:12:33 »
@ IHaveThePower: Außer "After Earth" und der "Bad Boys"-Reihe würden mir da jetzt aber nicht wirklich welche einfallen, die in dem Zusammenhang relevant wären... und speziell Letztere waren ja nun nicht "all black", sondern hatten nur schwarze Hauptdarsteller.
relevant ist ein sehr dehnbarer Begriff... es ist so, dass seit geraumer Zeit vermehrt Filme mit einem "all black" Cast in den Top 10 der US Kinocharts auftauchen - dass diese Filme für den deutschen/europäischen Markt nur selten relevant sind und hier höchstens irgendwann auf DVD erscheinen, steht auf einem anderen Blatt.

Offline Plissken

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Re: Doch neuer Realfilm in Aussicht?
« Antwort #6453 am: 18.01.2015, 20:26:49 »
Ich glaub er meint relevant in Bezug auf den MotU-Film... diese all black Casts sind größtenteils eher Charakter-Filme (Dramen, Crime, Oscar Bait etc...) und weniger typisches Blockbuster-Kino.

Offline WebstorX

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Re: Doch neuer Realfilm in Aussicht?
« Antwort #6454 am: 18.01.2015, 20:57:41 »
Zitat
Wobei ich gerade bei Skyfall es schön fand, dass man bestimmt Dinge (wie Moneypenny, Q etc.) wieder zurückgebracht hat. Natürlich nun in einer komplett anderen Darstellung, aber ich mag es. Gerade Craig hat sich ja wohl sehr dafür ausgesprochen, dass man wieder etwas mehr in Richtung "Classic Bond" geht.

@realSkeletor: Dazu würde ich gerne einiges sagen, was aber an dieser Stelle zu Offtopic wird. Wenn ich die nächsten Tage Zeit habe, werde ich in Ruhe meine Gedanken ordnen und dann meine ausführliche Meinung zu Bond im allgemeinen und Skyfall im besonderen niederschreiben. Vielleicht mache ich dann einen Thread im Comunity Talk auf, oder ich schicke dir eine PM.

Offline realSkeletor

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Re: Doch neuer Realfilm in Aussicht?
« Antwort #6455 am: 18.01.2015, 21:04:29 »
@realSkeletor: Dazu würde ich gerne einiges sagen, was aber an dieser Stelle zu Offtopic wird. Wenn ich die nächsten Tage Zeit habe, werde ich in Ruhe meine Gedanken ordnen und dann meine ausführliche Meinung zu Bond im allgemeinen und Skyfall im besonderen niederschreiben. Vielleicht mache ich dann einen Thread im Comunity Talk auf, oder ich schicke dir eine PM.

Klingt gut! :top:


Offline D4nte

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Re: Doch neuer Realfilm in Aussicht?
« Antwort #6456 am: 18.01.2015, 22:29:16 »
He Man ist halt weiß. Warum zum Geier soll das geändert werden? Seh ich sowas von keinen Grund für. Kein Mensch würde z.B. auf die Idee kommen für Shaft nen weißen Schauspieler zu nehmen. Und wenn jetzt tatsächlich nach jahrzehnten mal EIN MotU Film im Vergleich zu gefühlten dreimillionen Bond Filmen kommt, dann bitte mit den Figuren wie man sie aus Kindheitstagen kennt. Wenn Bond mal für n paar Filme schwarz ist ist mir das egal, würde ich genauso gerne gucken.
Aber He-Man hat verdammt noch mal so auszusehen wie früher.

Offline Plissken

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Re: Doch neuer Realfilm in Aussicht?
« Antwort #6457 am: 18.01.2015, 22:52:03 »
Shaft stammt aber auch aus fukkin Harlem das fast ausschliesslich nur von Schwarzen bewohnt war, daher kann man seine Ethnie aus storytechnischen Gründen nicht ändern :police:

Und He-Mans Vornehme Blässe ist jetzt auch nicht eins seiner charakteristischsten Erkennungsmerkmale...



:D
« Letzte Änderung: 18.01.2015, 23:01:51 von Plissken »

Offline Cirenaj

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Re: Doch neuer Realfilm in Aussicht?
« Antwort #6458 am: 18.01.2015, 22:56:30 »
Ich denke mal, dass He-Man im Moment noch viel zu unpopulär ist, als dass man ihn zu einer schwarzen Figur macht.
Es gibt schon unzählige Superhelden Filme, in denen die Hauptfiguren noch ihre "originale" Hautfarbe haben. Ja, ein paar Änderungen gab es, z.B. King Pin.
Bei Nick Fury hat es auch keinen gestört, dass er von Jackson gespielt wurde. Naja, er wurde ja auch schon von Hasselhoff gespielt.
In heutigen Comicheften hingegen haben wir schon einen schwarzen Spiderman, der nach dem Tod von Parker seinen Platz einnimmt.
Wir haben einen schwarzen Cap. America, der den Platz von Rogers einnimmt.
Afroamerikaner Green Lantern, ok, die wechseln eh immer.
Diese Figuren gibt es ja schon seit dem zweiten Weltkrieg, im falle von Cap. America und es hat echt lange gedauert, bis die ethnische Herkunft geändert wurde.

Man kann es natürlich auch verkacken und Thor zu ner Frau machen. Danke Marvel.  :eyesroll:

Das He-Man von nem Schwarzen, Asiaten oder Inder etc. gespielt wird, muß natürlich nicht heißen, dass der Film schlecht wird. Als Beispiel fällt mir da grade Django Unchained ein. Super Film, super Cast, hat aber mit dem eigentlichen Django außer dem Namen nicht mehr so viel gemeinsam.
Franco Nero Django ist ein weißer, der sich nach gewonnenem Bürgerkrieg immer noch mit dem Rassismus in den Südstaaten auseinandersetzen muß. Zieht sein Maschienengewehr in nem Sarg hinter sich her und nietet damit die bösen um. Groß zusammen gefasst.
Neuer Jaime Fox Django ist ein schwarzer Sklave, der schießen lernt und seine Frau retten will.
Will man beide Charaktere nun vergleichen? Könnte man. Erkennt man den alten Django im neuen Django wieder ? Nicht wirklich. Stört mich jetzt aber nicht.

Was ich also sagen will, He-Man ist für mich n Muskelbepackter, blonder Typ, so wie Blade n Schwarzer Halbvampir ist, so wie Sindbad ein morgenländischer Seefahrer ist. So hab ich diese Figuren kennen und lieben gelernt und so möchte ich sie gern sehen, wegen Wiedererkennungswert.
Danach auch gern ein schwarzer He-Man, aber dann bitte so, dass es funktioniert, wie bei Django unchained.

Ich hoffe, ihr konntet mir folgen.  :D



Offline D4nte

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Re: Doch neuer Realfilm in Aussicht?
« Antwort #6459 am: 18.01.2015, 23:51:20 »
Ja genau wie Cirenaj sagt. Erstmal He-Man wie man ihn kennt. Nach 2-3 Filmen von mir aus Wechsel zu was Neuem, hätt ich kein Problem mit. Aber doch nicht beim ersten ernstzunehmenden Realfilm im Sinne der aktuellen Superheldenfilme.

Im übrigen sehe ich bei Shaft keinen wichtigen Grund dass er aus Harlem kommt. Könnte doch auch Detektiv Shaft aus China Town sein, oder?
« Letzte Änderung: 19.01.2015, 00:02:28 von D4nte »

Offline Sam2001

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Re: Doch neuer Realfilm in Aussicht?
« Antwort #6460 am: 19.01.2015, 00:35:15 »
 Dass es in der Reihe der vielen He-Männer in Eternias Geschichte auch mal Farbige gab, das ist absolut okay. Wenn die später mal einen Film über einen farbigen He-Man drehen würden, dann wäre das auch absolut okay. Aber der amtierende He-Man ist nunmal weiß.

Ich hasse es, wenn man mir etwas aufzwingen will. In diesem Fall würde es mir so vorkommen, dass man den Namen, die Beliebtheit einer Figur, nämlich meines Kindheitshelden benutzt, um mir etwas ganz anderes zu verkaufen. Und das will ich einfach nicht.

@Plissken:  Dass es in den zahlreichen Bat-Man Comics eine "Bruce Wayne" Reihe gibt, ändert nichts daran, dass Bat-Mans Erkennungsmerkmal seine Maske/Umhang ist. Dass Hulk für einige Zeit grau bzw.rot war, ändert auch nichts daran, dass grün die Farbe ist, mit der er am meisten bekannt ist.

Von He-Mans "Blässe" war nie die Rede. Von "vornehm" schon gar nicht. He- Man ist eben sonnengebräunt, wie die meisten Bodybuilder seiner Zeit :biggrin: Als Adam hingegen, genau so hell wie seine Schwester. Oder soll er sich etwas vom einem Schmächtigen Bleichgesicht in einen Afroamerikanischen Muskelberg verwandlen? :help: :grin:

Apropos sonnengebräunt, ich finde Irina Shayk sieht der 80er Jahre Spielzeug Teela ziemlich ähnlich.  Sonnengebräunt, brünett und blauäugig. :love:
« Letzte Änderung: 19.01.2015, 00:47:56 von Sam2001 »

Offline Plissken

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Re: Doch neuer Realfilm in Aussicht?
« Antwort #6461 am: 19.01.2015, 01:34:57 »
@ Cirenaj:

Ich glaube gerade weil MotU so unpopulär und in vergessenheit geraten ist, kann man sich bei so einem großen Relaunch wieder viel weiter aus dem Fenster lehnen. Ich persönlich finde auch dass das Franchise dringend einen Neuanstrich in irgend einer Art und Weise benötigt (sei es optisch oder inhaltlich). Mir kann man den alten Kram mittlerweile nicht noch zum sechsten mal neu servieren, irgendwann hat man sich satt gesehen an den ständig gleichen Gesichtern und Geschichten.

Den Django-Vergleich finde ich sehr interessant, wobei ich nicht sicher bin ob das mir für MotU nicht sogar einen Schritt zuviel wäre.


@ D4nte:

Shaft wird als Charakter ziemlich dadurch definiert das er ein schwarzer Cop aus Harlem ist. Ebenso wie Adam der Prinz von Eternia und nicht der Prinz von Tatooine ist, während seine Ethnik nicht festgelegt ist (da Eternia ein fiktiver Planet ist).


@ Sam2001:

Von Batman (ohne Bindestrich!!!) redet doch keiner, es geht um Bruce Wayne! Beides sind gleichwertige Charaktere, die auch entsprechend gleichwertig behandelt werden sollten. Was Maske und Cape das Erkennungsmerkmal von Batman sind, sind für Bruce Wayne die blauen Augen und schwarzen Haare... beides keine Eigenschaft von Christian Bale.

Offline Cirenaj

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Re: Doch neuer Realfilm in Aussicht?
« Antwort #6462 am: 19.01.2015, 02:12:51 »
Also das Masters of the Universe in Vergessenheit geraten ist möchte ich jetzt gar nich so unterstreichen.
Klar, er ist für uns nie wirklich weg gewesen, weil wir halt zu den wenigen gehören, die sich mit der ganzen Materie befassen, aber oft wurde ich schon angesprochen von Leuten, die mit He-Man gar nix am Hut haben und sich noch an ihn erinnern.
Sogar die jüngeren um die 20 erinnern sich noch etwas an die 200X Figuren bzw Serie, wenn ich ihnen ein Bild von He-Man oder Skeletor zeige. Da kommen dann solche Sätze wie: Ja, die hab ich mal gesehen.

Heißt ja nun nich, dass es bei denen hängen geblieben is, aber ich würde mal behaupten, wenn man irgendwo n Plakat von nem neuen He-Man Film mit nem blonden Weißen hinhängen würde, würde in den Köpfen der Leute eher ne Glocke klingeln, als wenn man da nen Schwarzen hinstellt.

Da kommt dann evtl. dieser Effekt: He-Man ? Den kenn ich doch noch von früher. Fand ich cool, guck ich mir an.
Bei afro amerikanischer Version vielleicht eher: He-Man ? War das nich eigentlich son blonder Schwarzenegger ? Hm...


Natürlich wird der Film sehr für den Mainstream hergerichtet und ich denke, die meisten He-Man Fans werden den Film auch gucken, wenn He-Man nicht weiß und blond ist, weil man einfach neugierig ist und vielleicht auch nur, um über den Film zu motzen. Aber dass das Franchise dadurch erfolgreicher wird, glaub ich nicht. Unsere Fanbase ist halt nicht groß genug und Masters of the Universe hat eben noch diesen "Schreckliche Monster die sich tothauen" Ruf aus den 80ern.
He-Man hatte also schon immer nen schwierigen Stand in der Gesellschafft, weswegen wir auch bissher nur einen Spielfilm haben, der aus den 80ern stammt, aber in den letzten(lass mich lügen) 10 Jahren gefühlte 15 Marvel Superhelden Filme.
Natürlich brauchs auch ne gute Story. Wenn die nich zündet, kann das auch ein Chris Hemsworth nicht retten.
Also wenns ne gute Story ist kann ich auch nen schwarzen He-Man verkraften, aber es wird dann halt immer diesen kleinen bitteren Beigeschmack geben.
Ich wird mir den Film, wenn er kommen sollte auf jeden Fall angucken, und hoffen, dass He-Man so aussieht, wie ich ihn kenne. Das geb ich auch ganz offen zu. :)
« Letzte Änderung: 19.01.2015, 02:15:37 von Cirenaj »

Offline DJ Force

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Re: Doch neuer Realfilm in Aussicht?
« Antwort #6463 am: 19.01.2015, 08:08:34 »
Von Batman (ohne Bindestrich!!!) redet doch keiner
Lass ihn doch von Bat-Man reden. So wurde er doch schließlich in seinen allerersten Auftritten damals bei Detective Comics bezeichnet. Erst später wurde der Bindestrich entfernt.

Offline Half-Eye

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Re: Doch neuer Realfilm in Aussicht?
« Antwort #6464 am: 19.01.2015, 11:10:11 »
Bruce Wayne sieht anders aus? Ja, schon irgendwie ein wenig. Das Kostüm von Batman sieht aber auch nicht nach dem aus den Comics aus, die ich kenne. Trotzdem ist der Wiedererkennungswert geblieben.

Wenn wir einen schwarzen Cast für einen MotU-Film bekämen, wäre das in meinen Augen vielleicht sogar ein guter Film, aber kein Film über MotU. Auch bei Clamp Champ würde ich mich dagegen stemmen, wenn er von einem weißen gespielt würde. Man kann graduell ein paar Sachen verändern, aber nicht extrem. Es gibt nun mal eine Vorlage und an die sollte man sich auch mehr oder weniger halten. Wenn man sich nämlich nicht an die Hautfarbe von der Vorlage gebunden fühlt, braucht man sich ja auch nicht an die Namen gebunden fühlen. Warum muss He-Man denn eigentlich He-Man heißen?
Übrigens: ZodaC ist weiß. ZodaK ist schwarz. Deshalb könnte es eigentlich sogar egal sein, welche von beiden Hautfarben ein ZodaC/K nun bekommen würde.