He-Man.de05.02.2012
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Future Imperfect - Teil 54

by ZeroCool


„Er denkt, dass..."

Teela kam nicht dazu den Satz zu vollenden.

Eine gewaltige Schockwelle schleuderte sie ebenso wie Man at Arms und Kittrina zur Seite.

Lediglich Zodak und She-Ra konnten sich gegen die Macht der Explosion behaupten....

 

 


 

 

Das Auge des Sturms – Zentrum der Schlacht

 

„Egal was Du tust. Am Ende siegt die Horde, He-Man.“

 

„Nur in Deinen Träumen, Hordak“, entgegnete der Hüne seinem Gegner.

 

„Ich rufe die Macht des großen Gottes des Hasses und der Zerstörung! Ich rufe die Macht von Horde Prime! Zerstöre meine Feinde, gib mir Deine Macht, auf dass ich Elend und Tod über diese Welt bringen möge!“

 

Noch bevor er die Worte vollends ausgesprochen hatte, wurde Hordak von intensiver Dunkelheit eingehüllt. Es war als ob er selbst das Licht der Sonne aufsaugen würde und die Welt um Ihn herum in die Dunkelheit stürzen würde. Wie eine Supernova breitete sich eine Welle der Dunkelheit mit Ihm als Mittelpunkt aus, schleuderte seine Gegner zurück.

Mit all seiner Kraft musste He-Man sich gegen die dunkle Macht wehren um nicht einfach von Ihr verschlungen zu werden.

Er bekam keine Zeit um sich zu erholen. Sofort drang der Anführer der Horde auf Ihn ein, schlug mit neu erstarkter Kraft erneut auf Ihn ein, und zwang Ihn in eine defensive Position aus der er sich nur schwerlich wieder befreien konnte.

 

„Niemand kann der Macht von Horde Prime widerstehen He-Man und nun bin ich es, der diese Macht inne hat. Ich besitze die Macht eines Gottes! Ich bin mächtiger als Du es Dir vorstellen kannst. Eternia ist die erste Welt, die vor mir im Staub kriechen wird, und alle anderen Welten werden folgen! Ich bin dazu geschaffen zu herrschen, doch Dein Schicksal ist nur der Tod! Die Dunkelheit wird das Licht verschlingen und die Nacht ohne Morgen wird anbrechen.“

 

„Nicht solange ich es verhindern kann, Hordak!“

 

„Dir fehlt die Macht dazu He-Man“, höhnte Hordak.

„Du warst einst ein Dorn in meinem Auge, jemand der meine Pläne zunichte gemacht hat, doch dies ist nun vorbei. Du kannst mich nicht aufhalten, Held von Eternia.“

 

„Ich kann und ich werde Dich aufhalten, Hordak!“

Mit all seiner Kraft wandte He-Man sich gegen seinen Widersacher, schaffte es sich aus seiner misslichen Lage zu befreien und seinerseits zum Angriff über zu gehen.

Funken sprühten als das Schwert der Macht auf den Stab von Hordak traf.

 

„Beeindruckend, aber bei weitem nicht ausreichend, He-Man!“

 

„Wir werden sehen, Knochenkopf.“

 

Verbissen rangen die beiden Kontrahenten um jeden Zentimeter. Schlag um schlag tauschten sie aus, ohne dass einer von beiden einen entscheidenden Vorteil erringen konnte…

 

 

Ein Steinwurf neben dem Auge des Sturmes ;)

 

Mit angsterfülltem Blick sah She-Ra in Richtung Ihres Bruders, konnte aber zu Ihrer Freude feststellen, dass er noch gleichauf mit Hordak war.

 

„Zodak!“

Sie wandte sich nun direkt an den kosmischen Vollstrecker

„Wenn Du gegen He-Man vorgehen willst, musst Du erst an mir vorbei!“

 

„Es ist für das größere Wohl wenn ich Ihn aufhalten kann, She-Ra“, entgegnete der Vollstrecker Ihr.

„Wenn He-Man nicht aufgehalten wird, bedeutet dies das Ende allen Lebens wie wir es kennen auf Eternia. Ich habe kein persönliches Verlangen gegen He-Man zu kämpfen, aber es gibt keine andere Möglichkeit.“ Emotionslos trug Zodak sein Vorhaben vor, und gerade diese Emotionslosigkeit war es, die She-Ra kalte Schauer über den Rücken jagte.

 

‚Was wenn er Recht hat? Und wenn nicht? Kann ich mit dem Wissen Leben, den Menschen der mir am meisten bedeutet ein zweites Mal im Stich gelassen zu haben? Ich hatte nicht die Gelegenheit Ihm zu sagen, wie leid mir das alles tut, wie viel er mir bedeutet, konnte Ihn nicht in meine Arme schließen, obwohl ich wusste, dass er überlebt hat, musste in der Angst leben, dass er mich auf ewig hassen würde, und doch hat er mich gerettet – wieder einmal – nein, ich kann nicht… Und wenn die Welt dabei untergeht, ich werde nicht von seiner Seite weichen.’

 

„Nein!“ Kein Hauch eines Zweifels lag in jener Silbe als sie über die Lippen der Prinzessin der Macht kam. Sie hatte Ihre Entscheidung getroffen.

 

„Du ziehst es vor, die Menschen ins Verderben zu schicken?“, fragte Zodak.

„Hordak hat nun die Macht eines Gottes… wie denkst Du kann He-Man ihn aufhalten, She-Ra?

Mit der Macht des Guten?“

 

Unbeholfen schüttelte She-Ra Ihren Kopf.

„Er wird es schaffen… Ich vertraue Ihm!“

 

„Es nicht möglich, She-Ra. Dies ist nicht mehr der Kampf von Hordak und He-Man und das Ende ist nicht Sieg oder Niederlage. Es ist der Kampf zwischen den Mächten von Horde Prime und der Göttin! Dies ist Götterdämmerung! Es kann keinen Sieger geben, nur Tod und Zerstörung und es ist meine Aufgabe dies zu verhindern!“

 

„Dann lass uns das gemeinsam tun, Zodak“, schlug She-Ra vor.

„Wenn wir mit He-Man zusammen für das Gute einstehen, können wir siegen und das schlimmste verhindern!“

 

„Es ist nicht möglich. Tief in Deinem Inneren kennst Du die Antwort She-Ra!“

 

„Ich weigere mich daran zu glauben Zodak! Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich Dir gefolgt wäre ohne Dich in Frage zu stellen. Deine Worte erscheinen mir weise, durchdacht aber es spricht Hoffnungslosigkeit aus Ihnen. Etwas woran ich nicht bereit bin zu glauben! Es gab jemanden der das Licht der Hoffnung in meinem Herzen entzündet hat, vor vielen Jahren…und vor wenigen Stunden hat sich jenes Licht erneut entzündet, ist zu einem lodernden Feuer geworden und mir ist klar geworden, dass dieses Feuer niemals mehr erlöschen darf! Solange ich lebe werde ich niemals aufhören zu hoffen und solange ich hoffen kann, werde ich für jene Hoffnung kämpfen!“

 

„So sei es. Ich bedaure zutiefst, Dir als Gegner gegenüber stehen zu müssen She-Ra, aber jeder von uns muss für seine Überzeugungen einstehen. Ich für die meinen so wie Du für die Deinen!“

 

Ansatzlos schnellste Zodak vor, versetzte She-Ra einen schnellen Schlag in die Magengegend, den diese nicht mehr abwehren konnte.

Mehr überrascht als durch den Schmerz außer Gefecht gesetzt konnte She-Ra fast nicht mehr reagieren, als Zodak an Ihr vorbei wollte, doch bevor er außer Reichweite war, schaffte sie es einen seiner Stiefel zu packen und Ihn zu Boden zu werfen.

 

„Ich tue das nicht gerne Zodak, aber Du kannst nicht an mir vorbei!“

 

„Es ist nicht meine Absicht Dich zu verletzen She-Ra, aber mir scheint, Du lässt mir keine andere Wahl“, konstatierte der kosmische Vollstrecker.

 

„Nicht solange Du He-Man aufhalten willst!“

 

Ansatzlos schnellte Zodak hoch. Den Stab durch seine telekinetischen Kräfte in seine Hand zurückrufend stand er She-Ra gegenüber. Die Glyphen auf seiner dunklen Haut leuchteten hell auf, als er sich darauf vorbereitete den Kampf aufzunehmen.

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Aus den Augenwinkeln sah She-Ra wie bei jedem Schlag den Hordak und He-Man austauschten Funken flogen. Gewaltige magische Energien trafen mit jedem Mal aufeinander wenn die beiden sich gegenseitig beharkten.

Unterschwellige Wut breitete sich in She-Ra aus…

‚Ich sollte an Deiner Seite kämpfen, mein geliebter Bruder. Es ist falsch, dass ich Zodak nun daran hindern muss Dich aufzuhalten. Ich vertraue darauf, dass Du das richtige tust – dass Du nicht zulässt, dass die Welt untergeht.’

 

Das Schwert des Schutzes von einer Hand in die Hand balancierend, wartete sie darauf, dass Zodak erneut angriff, immer darauf bedacht Ihm keine Möglichkeit offen zu lassen an Ihr vorbei zu kommen…

 

 

„Das alles erscheint so unreal.“

Ernüchtert musste Teela mit ansehen, wie She-Ra und Zodak Angriff um Angriff austauschten, ohne selbst eingreifen zu können.

 

„Es ist wahr Teela, auch wenn ich wünschte meinen Augen nicht trauen zu können“, entgegnete der Waffenmeister seiner Tochter.

 

„Wir müssen doch irgendetwas tun können?“

 

„Ich fürchte unsere Optionen sind begrenzt, Teela. Selbst wenn dem anders wäre, bist Du Dir sicher dass Zodak die Zukunft gesehen hat? Oder dass She-Ra Recht hat, was He-Man betrifft?“

 

„Vater, es ist He-Man von dem wir hier sprechen. Ich würde nicht zögern Ihm mein Leben anzuvertrauen!“

 

„Unter normalen Umständen würde ich das auch nicht Teela, aber dies sind keine normalen Umstände. Vergiss nicht was geschehen ist. Selbst He-Man ist nicht gegen alles immun. Auch Ihn mag die Vergangenheit mitgenommen haben. Menschen können sich ändern, und so sehr ich mich davor fürchte dies zu sagen, aber nach allem was geschehen ist, wie können wir sicher sein?“

 

„Das können wir nicht… Aber wir können vertrauen, auf He-Man, auf She-Ra, auf unsere Freunde.“

 

Zodak wehrte einen weiteren Angriff von She-Ra ab, ging selbst in die Offensive. Abermals traf sein Stab auf die Klinge des Schwertes der Prinzessin der Macht.

 

„Das ist Irrsinn Zodak. Hilf mir, He-Man gegen Hordak beizustehen, anstatt mich zu bekämpfen!“

 

„Es ist zu spät She-Ra. Wir können Eternia noch vor dem Untergang retten, aber nur wenn wir den dunklen Wanderer aufhalten.“

 

„Er ist nicht mehr der dunkle Wanderer Zodak! Er ist He-Man, mein Bruder und ich liebe Ihn!“

Verzweifelt rief She-Ra die Worte Zodak zu, während sie eine weitere Schlagserie austauschten.

‚Wie kann ich Ihn überzeugen mir zu helfen? Ich kann Ihn nicht besiegen, zumindest nicht schnell genug um He-Man beizustehen… Ich muss einen Weg finden…’

 

„Es spielt keine Rolle, ob ich Dir glaube She-Ra. Die Person des dunklen Wanderers beherrscht Ihn seit mehr als 15 Jahren. Denkst Du wirklich, eine Stunde oder gar ein Tag würden etwas daran ändern?“

Seine Attacken nicht unterbrechend trug der kosmische Vollstrecker seine Argumente mit ruhiger Stimme vor. Der Kampf gegen She-Ra schien Ihn nicht sonderlich anzustrengen, auch wenn seine ganze Konzentration der blonden Amazone galt.

 

„Nein, ich weiß es, Zodak! Ich kann es fühlen, tief in meinem inneren fühle ich die Gewissheit, dass er sich verändert hat. Dass sich alles verändert hat!“

‚Sorceress! Bitte helft mir! Was kann ich tun, um Zodak zu überzeugen?’

Gebannt wartete She-Ra auf die Antwort der Zauberin, während sie einer weiteren Schlagkombination von Zodak auswich und die Angriffe Ihrerseits konterte.

 

‚Sorceress?’

 

Noch bevor sie eine Antwort der Hüterin von Castle Grayskull erhielt wurde She-Ra unsanft von den Beinen geholt. Schwer atmend rappelte sie sich wieder auf, nur um erkennen zu können, dass es Zodak ebenso ergangen war. Einerseits war sie erleichtert, bedeutete dies dass He-Man sich nicht mit Zodak auseinander setzen musste, und doch musste auch er mit diesem Angriff fertig werden.

Ein schneller Blick zur Seite lies sie erkennen, dass es Teela, Man at Arms und Kittrina ebenso ergangen war. Sowohl der Waffenmeister, wie auch seine Tochter und die Prinzessin von Felis Quadi waren durch die Wucht der Entladung von Ihren Beinen geholt worden, was nichts Gutes bedeuten konnte…

 

She-Ra hatte keine darüber nachzudenken. Zeitgleich mit Ihr, war auch Zodak wieder auf seinen Beinen und schickte sich an den Kampf wieder aufzunehmen.

Ärger stand der blonden Amazone aufs Gesicht geschrieben, als sich auf den nächsten Zusammenstoß mit dem kosmischen Vollstrecker vorbereitete…

 

‚Es ist zu spät… She-Ra, Zodak… Seht!’

Rechtzeitig genug, um She-Ra und Zodak an einer Fortsetzung des Kampfes zu hindern, aber zu spät um noch etwas bewirken zu können, ertönte die Stimme der Sorceress auf telepathischem Wege in den Köpfen der beiden Kontrahenten.

 

Aus großen Augen musste She-Ra mit ansehen, wie sich eine Sphäre der Dunkelheit rund um Hordak herum aufbaute und alles um den dunklen Hexenmeister herum im nichts verschwinden ließ.

Gewaltige Mächte drängten die Prinzessin der Macht fort und rissen sie gleichzeitig dem Sog eines schwarzen Loches gleich an das Zentrum heran, drohten sie in Ihrer elementaren Kraft wie einen Spielball der Gewalten zu zerquetschen.

 

Neben Ihr schien Zodak mit dem gleichen Phänomen zu kämpfen und auch seine Bemühungen gegen die gewaltigen Kräfte, die Ihm zusetzten waren von kaum größerem Erfolg als Ihre eigenen.

 

‚Sorceress, was ist das und wie können wir dagegen vorgehen?’

 

‚Ihr steht gewaltigen Mächten gegenüber She-Ra. Nur wenn Ihr euch bis zum Zentrum voranwagt könnt Ihr stoppen, was sich niemals entfesseln darf.’

 

‚Wir werden es versuchen Sorceress’, antwortete sie der Hüterin von Grayskull.

‚Wenn ich es schaffen sollte bis zu Hordak vorzudringen… werdet Ihr mich unterstützen?’

 

Sie erhielt keine Antwort… Stattdessen wurde Ihr klar, dass sich die Sphäre immer mehr ausdehnte, nun bald auch die Position von Duncan, Teela, Kittrina und den Truppen erreichen würde. Noch waren sie weit genug von der Ausdehnung des Phänomens entfernt, doch wie so vieles konnte sich dies schnell ändern.

 

„Teela, Man at Arms, schnell bringt euch in Sicherheit! Die Sphäre darf euch und die Soldaten nicht erreichen. Ihr müsst euch davor in Sicherheit bringen, oder Ihr seid verloren!“

 

„She-Ra, was ist mit Dir? Du befindest Dich bereits im Einflussbereich der Sphäre“, rief der Waffenmeister Ihr zu,

 

„Halte durch, wir kommen Dich zu retten“, konnte sie die Stimme von Teela hören und auch Kittrina schien Ihr etwas zuzurufen, doch das Getöse des Kampfes, der sich der Position der drei näherte machte es der Amazone unmöglich die Worte der Prinzessin von Felis Quadi zu verstehen.

 

„Bleibt fern! Ihr könnt mir hier nicht mehr helfen. Kümmert euch um die Königin und den König und sorgt dafür, dass wir diese Schlacht gewinnen. Ich muss hier bleiben um das schlimmste zu verhindern!“

 

„Sei vorsichtig She.Ra!“

 

„Pass auf Dich auf, meine liebe Freundin.“

 

„Viel Glück She-Ra!“

 

Sie nickte Ihren Freunden kurz zu, ehe sie versuchte sich entgegen aller Widerstände in Richtung des Zentrums der Sphäre vorzuarbeiten.

„Zodak, wir müssen versuchen gemeinsam das Zentrum zu erreichen.“

 

„Ich stimme Dir zu, She-Ra“, entgegnete Ihr der kosmische Wächter.

 

Seite an Seite drangen She-Ra und Zodak weiter auf das Zentrum der Sphäre zu. Längst hatte sich der rote Umhang von She-Ra in Staub aufgelöst und auch die Rüstungen der Amazone und des kosmischen Vollstreckers mussten Mächten jenseits aller Vorstellungskräfte widerstehen.

Schwert und Stab als Schutz vor sich haltend näherten sie sich den beiden Kontrahenten, die unbeeindruckt von den Mächten um sie herum Schlag um Schlag austauschten.

 

„Töricht He-Man… Wenn ich diese Welt nicht erobern kann, dann werde ich sie zerstören“, rief Hordak seinem Gegner entgegen.

 

„Nein, Hordak. Dazu wirst Du keine Gelegenheit finden“, entgegnete She-Ra Ihm mit fester Stimme.

Zusammen mit Zodak war sie an Hordak heran gelangt, auch wenn die dunkle Macht, die Hordak entfesselt hatte, beide mehr als nur beeinträchtigte.

 

„Du hast nicht den Hauch einer Chance mich davon abzuhalten She-Ra.“

Während er He-Man mit einer Serie an neuen Angriffen eindeckte murmelte Hordak einige Worte in einer alten eternischen Sprache, die nicht einmal Zodak noch bekannt war.

„She-Ra, wir müssen sie aufhalten, jetzt!“ rief der kosmische Vollstrecker der Verteidigerin von Eternia zu.

 

Die blonde Amazone zögerte.

„Nein Zodak! Ich werde He-Man nicht bekämpfen, aber gemeinsam können wir Hordak besiegen! Ich flehe Dich an Zodak, vertrau mir… nur dieses eine Mal!“

 

„Wir müssen Sie aufhalten, She-Ra. Beide!“ entgegnete der dunkelhäutige Krieger Ihr.

 

„Du bist zu spät, kosmischer Vollstrecker“, tönte Hordak.

„Mögen Pestilenz, Tod und Zerstörung diese Welt überkommen“, schloss Hordak seine Beschwörung.

 

„Die Sphäre gewann an Intensität und jene Macht schien direkt von Hordak selbst auszugehen, der eine Aura intensivster, schwärzester Dunkelheit ausstrahlte.

 

Mit all seiner Kraft warf He-Man sich in die Dunkelheit. Mit einem mächtigen Schwerthieb schaffte er es die Verteidigung von Hordak aufzubrechen und den Weg für einen kräftigen Faustschlag frei zu räumen.

Zielsicher näherte sich die Faust des stärksten der Starken dem Kopf von Hordak nur um wenige Zentimeter vor Ihrem Ziel abgefangen zu werden.

He-Man spürte wie die Dunkelheit sich um Ihn herum ausbreitete, von jedweder nur erdenklichen Richtung an Ihm zerrte.

So lange er konnte, stemmte er sich gegen die Kräfte von Hordak, versuchte Ihn zu erreichen, doch nach schier endlosen Momenten stellte sich die Macht des dunklen Kriegsherrn als zu groß für den blonden Krieger heraus. In einem Strahl aus dunkler Macht wurde er zurückgeschleudert, während sich gleichzeitig die Dunkelheit um Hordak herum, weiter unaufhaltsam ausbreitete.

Unsanft kam er unweit von She-Ra und Zodak auf dem felsigen Untergrund auf.

 

Hordak verlor keine Zeit sich über seinen Triumph zu freuen und setzte sofort nach.

„König Grayskull konnte meiner Macht einst trotzen, He-Man… Aber Du bist nicht König Grayskull!“

Mit einer Handbewegung beschwor er neue teuflische Magien herauf, die die endgültige Vernichtung seines Feindes bewirken sollten.

 

Der felsige Untergrund kreischte und knirschte, als sich auf Geheiß des Hexers vier riesenhafte Gestalten aus ihm heraus erhoben. Mächtige steinerne Fäuste erhoben sich als erstes aus dem Boden. Innerhalb weniger Sekunden waren vier riesige Golems’ aus härtestem Stein und verhext durch die dunkle Macht des Anführers der Horde auferstanden und stürzten sich augenblicklich auf den Verteidiger von Eternia.

 

Noch bevor der stärkste der Starken sich von den Folgen des Angriffs von Hordak entledigen konnte, waren die Golems bereits über Ihm, drückten Ihn zu Boden und schlugen mit Ihren steinernen Fäusten unentwegt auf Ihn ein…

 

weiter...

 

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