He-Man.de19.10.2017
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Future Imperfect - Teil 52

 

by ZeroCool

  „Das sind Drachen... Und sie kämpfen auf unserer Seite!", brachte Mekaneck hervor.

 


 

Das Auge des Sturms - Zentrum der Schlacht

 

Mehr als nur überrascht betrachteten Man at Arms, Teela und Kittrina das Schauspiel, dass sich an vielen Stellen des Schlachtfeldes wiederholte.

Der plötzliche Angriff hatte dafür gesorgt, dass Modulok seine Angriffe eingeschränkt hatte, um die Soldaten der Horde neu zu organisieren.

Dadurch gewannen die drei Verteidiger von Eternia eine wertvolle Verschnaufpause in der sie den Angriff der Drachen betrachten konnten.

 

‚War das das Werk von Adam?'

 

„He-Man? Die Drachen! Kämpfen sie wirklich auf unserer Seite?"

 

„Wie... wie ist das möglich?"

 

 

„Unmöglich! Wieso bekämpfen diese Wesen meine Truppen", donnerte die Stimme von Hordak über das Schlachtfeld.

„Was für ein Trick ist dies He-Man?"

 

„Kein Trick Hordak. Das ist Granamyr, der König der Drachen und ein guter Freund. Er wird dafür sorgen, dass nur noch die Erinnerung an deine Armee bestehen bleibt."

 

„Das wird niemals passieren He-Man. Ich bin mächtiger als Du es Dir vorstellen kannst. Weder Du, noch ein paar Drachen können sich der Macht der Horde entgegen stellen! Du wirst bezahlen für Deinen Frevel!"

 

 „Ich warte darauf Hordak!"

 

 

„He-Man! Woher kommen die Drachen", rief Teela dem Helden von Eternia fragend entgegen.

 

„Man lebt nicht Jahre im Tal der Drachen ohne ein paar neue Freunde zu gewinnen, Teela", antwortete der blonde Hüne.

„Macht euch um die Drachen keine Sorgen. Sie sind auf unserer Seite."

 

„Beruhigend dass zu wissen", entfuhr es Kittrina.

„Eine ‚Horde' Drachen als Gegner wäre das letzte was wir jetzt noch brauchen könnten."

 

„Kümmert Euch nicht weiter darum, Kittrina", rief Duncan Ihr zu.

„Wenn He-Man die Drachen gerufen hat, dann sind sie für uns keine Gefahr."

‚Zumindest im Moment nicht. Bist das wirklich Du Adam? Es sieht so aus, als hättest Du über das Böse in Dir gesiegt, aber bist das wirklich Du? Und was ist aus Dir geworden? Teelana, bitte sag mir, dass es wahr ist. Dass He-Man wahrhaft zurückgekehrt ist!'

 

 

Kommandostand der Streitkräfte von Eternia

 

Gemeinsam hatten Königin Marlena und Lt. Andra es geschafft Catra in ernsthaft Bedrängnis zu bringen, doch besiegt war die Anführerin der Horde Streitmacht noch lange nicht. Andra glaubte Ihre Gegnerin außer Gefecht setzen zu können, als Ihr Schwerthieb von einer krallenbesetzten Hand abgewehrt wurde. Einzig und allein Ihrer schnellen Reaktion hatte sie es zu verdanken, dass der heranschnellende Stachel sie knapp verfehlte, doch fand sie sich nun in einer bedrohlichen Lage wieder.

Ein überraschter Schrei löste sich von Ihren Lippen, ließ Marlena sofort auf die neue Gefahr aufmerksam werden, die sich nun in Form einer Kämpferin mit den Attributen eines Scorpions in Ihren Kampf eingemischt hatte.

 

„Passt auf Majestät", rief Lt. Andra Ihr zu, während sie versuchte sich den Attacken von Scorpia zu erwehren.

 

Beinahe war es zu spät für die Königin, denn Catra hatte die kurze Ablenkung genutzt um Ihre Maske aufzusetzen. In einem Sprung war sie über der Regentin von Eternos, bereit Ihre scharfen Fangzähne in das Fleisch der Königin zu versenken. Bevor es dazu kam wurde sie einem grün-rotem etwas getroffen und vom Körper der Königin heruntergeschleudert. Sie rollte fast unkontrolliert einige Meter über den felsigen Boden, wobei sie die Maske von Ihrem Gesicht löste und einige Meter von Ihr entfernt liegen blieb.

 

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Das Brüllen von Battle-Cat erfüllte die Ebene, ließ Catra in Mark und Bein erzittern als sie sich wieder aufrichtete. Mit schmerzverzerrtem Gesicht hielt sie sich Ihre linke Seite, dort wo der Aufprall des Kampftigers sie erfasst hatte, bevor sie von Ihrem Opfer fortgeschleudert wurde.

 

Sie wusste dass Sie in Schwierigkeiten war. Die Maske, Ihre beste Waffe war außerhalb Ihrer Reichweite, Scorpia, die Ihr zuvor geholfen hatte, war noch immer mit der eternischen Truppenführerin beschäftigt und sie selbst fand sich der nunmehr wieder auf Ihren Beinen stehenden Königin und der großen Bestie, die sie getroffen hatte gegenüber.

 

Doch Catra verzagte nicht. Im Gegensatz zu Ihren Feinden konnte sie auf Truppen zurückgreifen. Mit einem schnellen Griff zu Ihrem Handgelenk betätigte sie einen Schalter an einem Kommunikator und beorderte damit weitere Horde-Trooper an Ihre Seite, die sich um Ihre Feinde kümmern würden...

 

„Ihr habt verloren, Catra. Ergebt euch und ich verspreche euch Gnade", rief Königin Marlena der Horde Kommandantin entgegen.

Der Schreck saß Ihr noch in den Knochen, aber sie war fest entschlossen dies nicht zu zeigen.

 

„Nie im Leben werde ich mich euch ergeben", entgegnete Catra und versuchte Zeit zu schinden, bis die neu beorderten Troopers Ihr zur Seite standen.

„Eher sterbe ich, als Eure Gefangene zu sein!"

 

„Es muss nicht so enden Catra."

 

„Das glaubt Ihr!"

Ein leises Summen verriet der Befehlshaberin, dass Ihre Verstärkungen direkt im Anmarsch waren.

„Troopers, vernichtet Sie", befahl Sie den Einheiten.

 

„Meine Königin, passt auf!"

Der Schrei von Andra ließ Marlena die Gefahr rechtzeitig erkennen. Das Schild eines gefallenen Soldaten ergreifend, konnte die Königin das Blasterfeuer der Horde Troopers abwehren, wenngleich  sie mit ansehen musste, wie die junge Frau, die sie vor der Attacke gewarnt hatte dem Stachel von Scorpia zum Opfer fiel.

 

Abgelenkt durch die Warnung, die sie der Königin zugerufen hatte, war der Stachel der Scorpionlady zu schnell für die Truppenführerin der königlichen Wachen gewesen. Unbarmherzig bohrte er sich in die Seite der jungen Frau, sonderte sofort das tödliche Gift ab...

 

Wie in Zeitlupe sah die junge Kriegerin den Stachel hervorschnellen, unfähig sich zur Seite zu werfen, oder die Attacke rechtzeitig zu parieren. Sie spürte den Stich, bemerkte wie Ihre Haut anfing zu brennen und Benommenheit Ihren Gedanken zu umspielen begann.

 

„Andra!"

 

Der Schrei der Königin riss Sie aus Ihrer Lethargie.

Mit all Ihrer verbleibenden Kraft und Agilität riss Sie das Schwert herum, durchtrennte die Spitze des Stachels vom Schwanz des Scorpions, bevor Sie getroffen zu Boden sank.

„In Sicherheit... bringt euch in Sicherheit meine Königin", rief sie der Königin zu, ehe Ihre Stimme versagte...

 

 

Das Auge des Sturms - Zentrum der Schlacht

 

Mit jedem Angriff wurden die Attacken von Modulok wilder und gefährlicher. Dennoch war es dem Waffenmeister gelungen ein Muster in den Angriffen zu erkennen.

„Kittrina, Teela! Wartet auf mein Zeichen und wagt dann einen Ausfall. Ich habe eine Idee wie wir uns dieses Monster vom Halse schaffen können", raunte er den beiden Frauen zu.

 

„Jetzt!"

Zeitgleich probten Kittrina und Teela einen Ausfall, während der Waffenmeister sich zurückfallen ließ und auf den geeigneten Moment wartete.

Er brauchte nicht lange zu warten. Zuerst verunsichert durch den Ansturm der beiden Kriegerinnen sah Modulok im ungestümen Angriff der beiden eine mehr als nur willkommene Chance zum Angriff.

Viel zu selbstsicher ließ der Monsterkrieger seine Gliedmaßen auf die Angreiferinnen einschlagen.

 

Kittrina fand sich augenblicklich in der Defensive wieder und auch der Vorwärtsdrang von Teela wurde merklich gestoppt. Beide hatten merkliche Schwierigkeiten sich der Gliedmaßen von Modulok zu erwehren, bis diese urplötzlich von Ihnen abließen und leblos zu Boden fielen, als hätte man die Fäden einer Puppe durchtrennt.

 

In der Tat war dies die einfachste Beschreibung dessen was Man at Arms getan hatte.

In einem geeigneten Moment, als Modulok aufgrund seines scheinbaren Erfolgs nachlässig geworden war und seine Deckung offen stand, hatte der Waffenmeister den Krieger der Horde kalt erwischt.

Bevor der Monsterkrieger eine Chance hatte zu reagieren war bereits eine EMP-Granate vor seinen Augen explodiert, raubte Ihm die Sinne und ein gezielter Schuss aus der Handwaffe des Waffenmeisters erledigte den Rest.

 

Mit einer klaffenden Fleischwunde am Kopf ging der Torso von Modulok zu Boden, blieb bewusstlos und bewegungsunfähig liegen.

 

„Du hast Ihn besiegt, Vater", rief Teela Ihm erfreut entgegen.

Fast hätte sie einen Freudensprung gemacht, aber der Sieg über einen einzelnen Gegner bedeutete noch nicht den Sieg in der Schlacht, auch wenn es sich um einen von Hordak's wichtigsten Untergebenen handelte.

 

„Seit Ihr in Ordnung?", erkundigte sich Duncan bei Teela und Kittrina.

 

„Ich bin nach wie vor kampfbereit", entgegnete Kittrina Ihm.

 

„Ging mir schon mal besser Vater, aber es muss gehen", antwortete Teela und verwies auf Ihre noch frische Verletzung, die sie immer noch ein wenig behinderte.

 

„Gut, dann sollten wir versuchen She-Ra beizustehen! Sie kämpft gegen vier von Hordak's gefährlichsten Untergebenen. Selbst sie kann nicht gegen alle gleichzeitig bestehen!"

‚Auch wenn Du es nicht zugeben könntest Adora, aber auch Du brauchst Hilfe.'

 

„Dort drüben ist Sie!"

Kittrina deutete auf eine kleine Hügelkuppe, unweit von Ihrer eigenen Position entfernt.

Sobald sie merkte, dass der Waffenmeister und Teela ihre Richtungsangabe gesehen hatten, sprang sie auf, versuchte so schnell wie möglich zu She-Ra zu gelangen.

Die Augen der Prinzessin von Felis Quadi weiteten sich, als Shadow Weaver in Ihre Sichtweite kam.

Unheilvolle dunkle Mächte sammelten sich zwischen den Handflächen der Hexenmeisterin und Kittrina musste keine Hellseherin sein, um zu wissen was die Stellvertreterin Hordak's damit tun wollte.

 

„She-Ra! Vorsicht!"

 

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