He-Man.de05.02.2012
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Future Imperfect - Teil 51

 

by ZeroCool

 

„Das werde ich sein." Er strich zärtlich über Ihre Wange, ehe er sich an der Seite von Mekaneck und Stratos auf an die neu eröffnete Frontlinie machte.

 


 

Das Auge des Sturms – Zentrum der Schlacht

 

Nachdem er allen verbleibenden Truppen den Befehl zum Angriff erteilt hatte, war Modulok bereit erneut in die Schlacht einzugreifen. Er selbst war noch nicht angeschlagen und auch Mantenna, Leech und Grizzlor waren dank der Magie von Shadow Weaver wieder auf den Beinen.

Gemeinsam mit der Hexe konnten er in die Auseinandersetzung zwischen Hordak und seinem neuen Gegner eingreifen und diese zu Gunsten der Horde entscheiden.

Es brauchte keine Worte zwischen Ihnen um gemeinsam zum Angriff über zu gehen.

 

„Denkt nicht mal daran“, rief Teela, die sich den fünf Generälen von Hordak in den Weg stellte.

 

„Du bist keine Herausforderung für uns“, bellte Grizzlor Ihr entgegen.

„Und Du bist alleine.“

 

„Das ist Sie nicht“, ertönte die Stimme von Man at Arms, der mit geladener Waffe an der Seite seiner Tochter auftauchte.

 

„Greift Sie an! Ringt sie nieder“, befahl Shadow Weaver.

„Ich kümmere mich um He-Man.“

 

„Das wirst Du nicht, Du alte Hexe“, meinte She-Ra und stellte sich der Hexenmeisterin der Horde in den Weg. Die silberne Rüstung in neuem Glanz erstrahlend, war die Prinzessin der Macht mehr als nur bereit, erneut in die Schlacht einzugreifen. Verschwunden waren viele der augenscheinlichen Wunden, auch wenn einige unter der neuen Rüstung noch vorhanden waren, so verspürte sie derzeit keinerlei Schmerz. Stattdessen konnte sie die neue Kraft fühlen, die sie auch durch Ihre Zuversicht neu hinzugewonnen hatte.

 

„Wie Du willst She-Ra“, krächzte die Hexenmeisterin.

„Modulok wird sich um Deine Freunde kümmern…“

 

Auf einen Wink hin stürzten sich Leech, Grizzlor und Mantenna auf She-Ra, während Modulok seine Gliedmaßen zum Angriff auf Teela und Man at Arms nutzte.

 

Trotz Ihrer Bemühungen hatten der Waffenmeister und seine Tochter einen schweren Stand gegen den Krieger der Horde der sie von verschiedenen Seiten her angriff. Immer wieder konnte Modulok die Abwehr der beiden durchdringen und neue Treffer landen.

Unbemerkt hatte der Monsterkrieger es geschafft eine seiner Gliedmaßen hinter dem Rücken des Waffenmeisters für einen Angriff in Position zu bringen, als ein Schmerzimpuls seinen Körper durchzuckte und er den Angriff abbrechen musste.

Die blutverschmierte Klinge Ihres Schwertes zur Abwehr einer neuen Attacke nutzend griff Kittrina in den Kampf ein, verschaffte Teela und Duncan die nötige Deckung, die beide brauchten um sich gegen Modulok behaupten zu können.

Rücken an Rücken wehrten sie die Angriffe des Monsterkriegers ab, konnten aber auch zu dritt keinen Vorteil gegen Modulok erringen, doch bemerkte Man at Arms etwas, dass seiner Aufmerksamkeit beinahe entgangen wäre…

 

„Das sieht nicht gut aus Teela“, stieß Man at Arms zwischen zwei Atemzügen hervor.

 

„Was meinst Du Vater?“

 

„Sieh nicht hin, sondern konzentriere Dich weiterhin auf Modulok, aber hör mir gut zu: Modulok befahl allen verbleibenden Horde Einheiten in den Kampf einzugreifen, bevor er sich auf uns stürzte…“

 

„Du hast recht. Ich hab gehört wie er die Befehle erteilte … Wie steht es um meine Männer, Vater? Können Sie den Angriffen stand halten?“

 

„Das ist das Problem Teela. Es sieht so aus, als würden die Verstärkungen unsere Flanken überrennen. Wenn nicht bald ein Wunder geschieht, wird niemand diese Schlacht überleben!“

 

„Wir haben unser Wunder bereits, Vater. He-Man ist zurück und ich bete zur Göttin, dass er alles zum Guten wenden kann.“

 

„Er ist nur ein Mensch“, warf Kittrina ein.

 

„Das ist wahr Kittrina“, antwortete Teela Ihr: „Er ist nur ein Mensch, aber er alleine hat die Kraft alles zu verändern…“

 

„Deshalb müssen wir versuchen Modulok auszuschalten“, meinte der Waffenmeister und lenkte das Gespräch damit wieder in die ursprüngliche Richtung.

„Er ist es, der die Truppen organisiert. Schalten wir Ihn aus, so verlieren die feindlichen Truppen Ihr Gehirn.“

 

 

Eine Entladung aus den Augen von Mantenna mit Ihrem Schwert abwehrend, duckte sich She-Ra unter einem Angriff von Leech, konnte aber nicht mehr verhindern von Grizzlors Hieb getroffen zu werden. Benommen wankte sie zurück, fand sich in der Umklammerung von Leech wieder, der sich anschickte Ihr mithilfe seiner Fähigkeiten erneut die Kräfte zu entziehen.

Doch so weit kam es nicht. Kraftvoll rammte sie Ihren Ellbogen in die Rippen von Leech, dessen Umklammerung sich daraufhin löste.

Die Gunst des Augenblicks nutzend, ergriff Sie den Arm von Leech, beförderte das Sumpfmonster mit einem eleganten Schulterwurf direkt auf den herannahenden Mantenna, nur um sich Sekunden später in einem Kräftemessen mit Grizzlor wieder zu finden. Die Finger beider Kontrahenten gegenseitig umschlossen versuchten beide Ihren Gegner in die Knie zu zwingen, doch für den Augenblick konnten weder der Krieger der Horde noch die Prinzessin der Macht einen Vorteil erringen.

 

Ungeachtet dessen hatte sich für Shadow Weaver die Gelegenheit ergeben ungestört in einen der Konflikte eingreifen zu können…

Nicht aus persönlichen Rachegelüsten, denn vielmehr aus taktischem Kalkül fasste die Hexe die Entscheidung sich zuerst um She-Ra zu kümmern. Hordak benötigte keine Unterstützung von Ihr und auch Modulok hatte seine Gegner unter Kontrolle. She-Ra hingegen schien keine große Mühe zu haben, die drei anderen Generäle der Horde zu besiegen.

Sie konnte sich anderen Gegnern zuwenden, sobald She-Ra besiegt war.

Wenn He-Man dann noch immer auf den Beinen stand, so konnte sie Hordak behilflich sein, Ihn ein für alle Male für seine Einmischung in die Angelegenheiten der Horde zur Rechenschaft zu ziehen.

 

Mit Ihrer krächzenden Stimme, sprach sie die Worte für eine uralte, mächtige Beschwörung, mit derer sie She-Ra zu besiegen erhoffte.

Schwarze Magie sammelte sich zwischen den Handflächen Ihrer verschrumpelten Hände in einer dunklen Sphäre an, bis Sie die Macht mit den letzten Worten in Richtung der Prinzessin der Macht entfesselte…

 

 

Kommandostand der Truppen von Eternia

 

Marlena versuchte all Ihre Gedanken an Ihren Ehemann und Ihre Kinder in die hinteste Ecke Ihres Bewusstseins zu schieben um sich auf den Kampf vor Ihr konzentrieren zu können.

Nachdem Randor versuchte die Soldaten an der Flanke zu unterstützen lag es an Ihr die Soldaten hier zu führen.

Die Männer und Frauen von Eternia blickten zu Ihr, erwarteten Ihre Führung. Sie durfte sie nicht enttäuschen, egal wie groß Ihre eigenen Sorgen waren. Für den Moment war sie nur eines – die Königin von Eternia. Die Anführerin, die Ihre Soldaten in die Schlacht führte. Erst wenn diese beendet war durften die Gedanken an Ehemann und Kinder wieder eine Rolle spielen.

 

In der Ferne erblickte sie Ram-Man und Fisto, auf der anderen Seite Ceratus und Lord Dactys, die Ihre Männer gegen die immer wieder nachrückenden Truppen des Feindes führten. Sie alle kämpften für die Freiheit.

Marlena war gerade dabei neue Anweisungen zu erteilen, als zwei Soldaten der Leibgarde, die für Ihre Sicherheit zuständig waren zu Boden gingen. Erschrocken wirbelte Marlena herum, nur um sich Catra, der Befehlshaberin der Horde gegenüber zu finden. Ein vielsagendes Lächeln umspielte die Lippen der Katzenfrau, als sie Ihre Peitsche hervorzog um die Königin anzugreifen…

 

„Egal ob wir diese Schlacht gewinnen oder verlieren, Ihr werdet es nicht mehr erleben“, meinte Catra.

 

„Noch habt Ihr mich nicht besiegt“, entgegnete Marlena Ihr.

 

„Das ist nur eine Frage des Standpunktes“, entgegnete Catra.

Gewandt schlug sie mit der Peitsche zu, zwang Marlena dazu, seitlich auszuweichen.

Behände konnte die Königin nach einem Schild greifen, mit dem sie die Peitschenhiebe abwehren konnte, doch es kam nicht mehr dazu.

Bevor die Regentin von Eternos sich wieder erheben konnte, hatte Catra es geschafft die Peitsche um Ihren Hals herum zu schlagen.

Augenblicklich zog sie zu, versuchte Marlena damit zu würgen, doch die Königin schaffte es Ihre Hände an die Peitsche zu legen und Widerstand zu leisten. Mit letzter Kraft versuchte sie die Waffe von Ihrem Hals zu lösen, doch Catra zog zu stark daran.

‚Adora… Adam…Randor...und Teela… ich hoffe Ihr…’

Fast hatte Marlena sich mit Ihrem Schicksal abgefunden und Ihre letzten Gedanken an Ihre Familie gerichtet, da durchschnitt die Klinge eines Schwertes die Peitsche, ließ Catra zurücktaumeln und schmerzhaft auf Ihrem Hintern landen.

 

Augenblicklich riss Marlena den verbliebenen Rest der Peitsche von Ihrem Hals und atmete tief ein.

Sie war noch leicht angeschlagen und hoffte, dass Catra nicht zu schnell erneut angreifen würde, doch noch bevor die Katzenfrau erneut auf den Beinen war, bemerkte sie wie eine junge Frau in der Uniform der Armee von Eternos sich zwischen Sie und die Horde-Kriegerin stellte.

 

„Ihr… Ihr habt mich gerettet“, meinte Marlena dankbar.

 

„Nur meine Pflicht getan, Mylady“, entgegnete die junge Frau knapp.

Marlena bemerkte, dass Sie im Range eines Truppenführers stand und versuchte sich an den Namen zu erinnern.

Sie kannte die junge Frau, das wusste sie – nur woher?

 

„Mehr als das…“

 

„Lt. Andra, aus dem zweiten Regiment der königlichen Garde, Majestät“, stellte sich die junge Kriegerin vor.

 

Marlena kam nicht umhin zu lächeln. Sie erinnerte sich gut daran, wie es zur Ernennung von Lt. Andra gekommen war. Umso mehr freute sie sich, dass die junge Frau noch am Leben war und nun an Ihrer Seite war.

„Ich bin froh euch an meiner Seite zu wissen. Kümmern wir uns gemeinsam um diese Catra. Wenn wir sie ausschalten verliert die Horde eine Ihrer Anführerinnen.“

 

„Ich bin an Eurer Seite Majestät!“

 

„Gut, dann los!“

 

Seite an Seite gingen Königin Marlena und Lt. Andra gegen Catra vor, ehe diese sich von Ihrem kleinen Sturz vollkommen erholen konnte.

Immer wieder musste Catra versuchen den Schwerthieben Ihrer beiden Kontrahentinnen zu entgehen, und konnte damit auch Ihre Katzenmaske nicht mehr einsetzen…

 

 

Das Auge des Sturms – Zentrum der Schlacht

 

„Du kannst nicht siegen He-Man. Selbst mit all Deiner Kraft kannst Du die Niederlage nicht verhindern. Während wir hier kämpfen werden Deine Verbündeten von meinen Truppen abgeschlachtet. Mann für Mann, bis keiner mehr von Ihnen übrig ist. Bis sie sich ergeben. Egal wie stark Du bist. Egal welche Macht Du besitzen magst, gegen die Überlegenheit der Horde bist Du machtlos!“

 

„Du redest zu viel Hordak!“

 

„He-Man! Er hat recht“, rief Teela Ihm zu.

„Neue Truppen der Horde drängen von den Flanken auf das Schlachtfeld. Ich fürchte wir werden sie nicht abwehren können.“

„Sie hat Recht, He-Man. Gestehe Deine Niederlage ein und ich werde den Kriegern von Eternia erlauben als Sklaven der Horde weiter zu leben!“

 

„Du willst es hier und jetzt austragen Hordak… So sei es“, antwortete He-Man Ihm entschlossen.

Einen weiteren Angriff des Anführers der Horde abwehrend, stieß er einen kurzen, durchdringenden Pfiff aus, der in der ganzen Ebene gut zu hören war.

 

„Denkst Du, Du könntest mich damit zur Aufgabe bewegen“, spottete Hordak.

 

He-Man brauchte nicht zu antworten.

Nur Momente später schossen mächtige Säulen aus brennendem Feuer vom Himmel herab, versengten dutzende von Horde-Troopers, die frisch in die Schlacht eintrafen und ließen nicht mehr als Pfützen von flüssigem Metall zurück.

Unter lautem Kreischen durchbohrte ein halbes Dutzend Drachen die Wolken und schoss auf die Schlacht zwischen den Truppen der Horde und den freien Völkern Eternias zu.

Batmechs, wie auch Trooper konnten sich gegen die Hitze des Feuers aus dem Schlund der Drachen nicht zu Wehr setzen und wurden mit jedem Feuerregen, den die Drachen entfachten mehr und mehr dezimiert.

 

 

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Die rechte Flanke der eternischen Streitkräfte

 

„Weicht nicht zurück!“, schrie Randor den wenigen Soldaten zu, die als erstes mit den Verstärkungen der Horde zu kämpfen hatten.

„Wir müssen Stand halten…“

Zusammen mit Mekaneck eilte er an die Seite der Soldaten, versuchte die Linien zu stabilisieren und die Trooper zurück zu drängen, doch trotz der Unterstützung von Stratos kamen die Verstärkungen der Horde immer näher.

Das Schwert des Königs schnitt durch die Rüstung eines Troopers, doch augenblicklich fand er sich im Kampf mit einem weiteren wieder. Wäre nicht Mekaneck an seiner Seite gewesen, wäre er bereits nach wenigen Minuten überwältigt worden.

So schlugen sich die beiden Krieger achtsam aber mit nur wenig Wirkung durch, immer wieder unterstützt durch die Luftangriffe von Stratos, der Ihnen wertvolle Sekunden verschaffte.

Um sie herum fielen immer mehr Soldaten den Waffen der Horde Trooper zum Opfer und Randor begann zu zweifeln wie lange sie noch durchhalten konnten.

„Es sieht schlecht aus Mekaneck!“

 

„Wem erzählst Du das Randor?“ erwiderte der galaktische Kundschafter in sarkastischem Ton.

 

„Siehst Du noch jemanden dem ich das erzählen könnte“, witzelte Randor. Es war eine Art Galgenhumor, dessen sich die beiden bedienten. Etwas das nur in Situationen wie diesen zwischen Ihnen zu Tage kam.

 

„Ahm...wenn ich so darüber nachdenke – Nein.“

 

„Dachte ich mir…“

 

„Wenn Du schon Recht hast… wo bleibt dann Dein Plan wie wir wieder heil aus dieser Sache rauskommen?“

„Der Plan war die Truppen aufzuhalten, und auf ein weiteres Wunder zu hoffen“, antwortete Randor, während er einen weiteren Trooper mit Hilfe seines Schwertes aus dem Kampf nahm.

 

„Das war der Plan?“

 

„Ja… das war er.“

 

„Wieso hab…“

 

Mekaneck unterbrach sich selbst, als eine Flammensäule dutzende von Horde Troopern erfasste und nichts weiter als flüssiges Metall, das sich über das Schlachtfeld verteilte zurückließ.

 

„Ich will verdammt sein, wenn das nicht nach deinem Wunder aussieht“, meinte er verdutzt.

 

„Was geht hier vor“, stieß Randor hervor.

„Stratos, was ist das?“

 

Randor brauchte nicht auf die Antwort zu warten. Wenige Augenblicke später konnte er sehen, wie ein halbes Dutzend Drachen durch die Wolkendecke brachen und das Schlachtfeld mit Ihrem Feuer einhüllten, dabei unzählige Horde-Soldaten ohne die Chance einer Gegenwehr vernichteten.

 

„Das sind Drachen… Und sie kämpfen auf unserer Seite!“, brachte Mekaneck hervor.

 

„Jetzt habe ich alles gesehen“, ertönte die Stimme von Stratos in jenem Moment über dem König und dem galaktischen Kundschafter.

 

„Wie… wie ist das möglich“, fragte sich Randor. Er hatte nicht vorgehabt die Frage auszusprechen, aber die Verwunderung ließ Ihn die Worte aussprechen.

 

„Konntest Du Dein Wunder nicht etwas früher herbeiwünschen Randor… “, antwortete Mekaneck.

 

„Hätte ich gewusst, dass wir dadurch gerettet würden….“

 

 

  

weiter

 

 

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