He-Man.de17.05.2012
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Future Imperfect - Teil 40

 
by ZeroCool

Ihre beiden Arme vorsichtig um den zitternden Oberkörper von She-Ra legend baute Teela die Umarmung von Ihrer Seite aus auf. Zärtlich strich Sie über den Kopf von der Prinzessin, versuchte Ihr Trost zu spenden...

 


 

Castle Grayskull, Thronsaal

 

„... also ist Hordak der Feind, von dem die größte Gefahr ausgeht", endete Man at Arms seinen Bericht. Er blickte in die Runde, wusste die Emotionen auf den Gesichtern seiner Freunde nicht so recht zu deuten.

 

„Wie sind unsere Chancen einen Kampf gegen die Truppen der Horde zu überstehen, wenn wir Hordak direkt konfrontieren Duncan?" Randor kam direkt zum Thema. Er wusste, dass sie sich nicht leisten konnten taglang über die Situation zu diskutieren. Schnelle Entscheidungen waren notwendig.

Er spürte wie Marlena seine Hand fester drückte, als der den Waffenmeister nach den Chancen, die sie im Falle einer direkten Konfrontation haben würden, befragte. Er warf Ihr einen kurzen aufmunternden Blick zu, bemerkte aber den dunklen Schatten, der über Ihrem Gemüt zu schweben schien.

‚Was belastet Dich so sehr Marlena? Die Sorceress versicherte uns, dass Adora in den Gemäuern von Grayskull sicher ist... was ist es dann?'

 

„Nicht die Truppen der Horde sind die Gefahr, vielmehr ist es Hordak selbst, vor dem Ihr euch in Acht nehmen müsst König Randor", mischte sich die Sorceress in das Gespräch ein.

„Meine Fähigkeiten sind noch geschwächt, doch fühle ich eine dunkle Macht nach Eternia greifen und es ist Hordak dessen dunkle Macht hinter alledem steht."

Sie versuchte ruhig und bedacht zu klingen, doch nach allem was heute geschehen war, fiel Ihr dies zunehmend schwerer. Die Würde der Hüterin als Maske für Ihre eigenen Empfindungen nutzend saß sie in Ihrem Thron und lauschte wieder den Worten der Kämpfer von Eternia.

 

„Sicherlich habt Ihr Recht Sorceress was die Macht von Hordak betrifft", meinte Randor zur Hüterin von Grayskull. „Aber ich bin zuversichtlich dass wir Ihn mit She-Ra's Unterstützung besiegen können... Wir werden warten bis Sie Kontakt zu He-Man aufnehmen kann... wenn die beiden größten Helden Eternias gemeinsam mit uns in den Kampf ziehen, können wir die Horde besiegen!"

 

„Ich wage zu bezweifeln dass She-Ra uns gegen Hordak unterstützen kann", ertönte die Stimme von Teela aus einem Torbogen, der in den westlichen Turm führte.

Mit schnellen Schritten war die Befehlshaberin der Wachen an die kleine Gruppe herangetreten, die vor den Treppen des Thrones von Grayskull über das weitere Vorgehen diskutierte.

Sofort fühlte sie die Blicke von Königin Marlena, aber auch die Ihres Vaters und der Sorceress auf Ihr.

 

„Was ist geschehen Teela?" Noch bevor Randor die Gelegenheit hatte Teela nach der Bedeutung Ihrer Worte zu fragen, hatte Man at Arms bereits versucht sich ein Bild der aktuellen Lage zu verschaffen.

 

„Nun... sie ist aufgewacht...", antwortete Teela. „Aber sie ist nicht in bester Verfassung. Vater, es ist wohl das Beste, wenn Du, Königin Marlena und die Sorceress nach Ihr sehen würdet, während ich hier bleibe."

 

„Du warst bei Ihr als sie aufgewacht ist Teela?", erkundigte sich die Zauberin bei Teela.

 

„Ja Sorceress. Das war ich."

 

„Dann solltest Du uns anstelle Deines Vaters begleiten Teela", konstatierte Teelana in einem Tonfall, der keinen Widerspruch zuließ. Sie warf Duncan einen kurzen Blick zu, und schritt langsam von Ihrem Thron herab.

Der Waffenmeister nickte verstehend und wandte sich dem ratlos dreinschauenden König von Eternia zu, der nicht so recht zu wissen schien, wie er sich in diesem Fall verhalten sollte.

 

„Randor, wir sollten versuchen unsere Verbündeten zu kontaktieren und zwar so schnell wie möglich", schlug Duncan in der Hoffnung seinen Freund und König damit wenigstens für den Moment vom Alter Ego seiner Tochter ablenken zu können, vor.

 

„Du hast sicherlich Recht, Duncan. Roboto, Mekaneck, versucht mit den Kommunikatoren der Wind Raider und Battle-Hawks Kontakt zum Rest der Streitkräfte in Felis Quadi herzustellen. Die Truppen dort sollen versuchen möglichst viele unserer Verbündeten zu erreichen, und eine schlagkräftige Truppe aufzustellen. Teilt Ihnen mit, dass es mehr als nur wünschenswert wäre, wenn sie versuchen die Speleaner und Caligarier in Ihre Streitkräfte einzubinden. Man at Arms und ich versuchen Stratos oder Buzz Off zu erreichen. Wenn wir Stratos erreichen, können wir planen wann wir den Angriff auf Eternos starten... Und mit viel Glück konnten die Avionier Ihre Nachbarn aus Andreenos erreichen, wenn nicht kommen wir vielleicht nicht umhin eine Aufklärungseinheit dorthin zu schicken..."

 

„Ich werde die Aufklärungseinheit führen", meldete sich Kittrina erstmals seitdem sie Castle Grayskull betreten hatten zu Wort. Staunend hatte die junge Katzenlady das Schloss um das sich so viele Legenden rankten betrachtet. Geradezu ehrfürchtig hatte sie die Hüterin beobachtet, die wie eine Ikone auf dem Thron, den Engelsähnliche Schwingen umrahmten, auf Sie gewartet hatte.

Sie war sich klein und unwichtig vorgekommen umgeben von solcher Anmut und Größe, doch nun ergab sich für sie eine Chance aktiv zu werden. Eine Chance die sie unbedingt nutzen wollte.

 

„Ich gebe euch mein Wort vorsichtig zu sein, Majestät."

 

„Vorrangig ist es unser Ziel eine Funkverbindung herzustellen, Prinzessin Kittrina", erwiderte Randor auf das Angebot der Tochter von König Carnivus. „Erst wenn uns das nicht gelingen sollte, ziehe ich eine Aufklärungsmission in Betracht. Ich werde eure Meldung für diesen Fall jedoch in Erinnerung behalten."

 

„Danke, Eure Hoheit", meinte Kittrina. „Aber bitte, nennt mich nur bei meinem Namen. Ich konnte mit dem Titel der Prinzessin noch nie sehr viel anfangen."

 

„In Ordnung... Kittrina", antwortete Randor, der nicht umhin kam an eine andere, Ihm nur zu gut bekannte Prinzessin zu denken, der Ihr Titel auch nicht sehr wichtig war.

‚Welche Aufgabe Adora wohl übernommen hat, die es uns verbietet nach Ihr zu sehen?'

„Nun gut, wir sollten versuchen den Vorschlag von Man at Arms in die Tat umzusetzen. Wir wissen alle was auf dem Spiel steht. An die Arbeit."

 

 

Castle Grayskull, ein Raum im westlichen Turm

 

Nachdem niemand auf das Klopfen reagiert hatte, betraten Teela, Königin Marlena und die Sorceress leise das Zimmer von She-Ra.

Die blonde Amazone stand barfuss vor dem einzigen Fenster des Turmzimmers, die Arme um Ihren Oberkörper geschlungen und starrte in den Himmel. Der rote Umhang lag fein säuberlich zusammengelegt auf einer Kommode neben dem Bett. Auf dem Stoffbündel, das den Umhang darstellte ruhte neben den Schwertern des Schutzes und der Macht die goldene Tiara.

Die Zauberin, die den Raum als letzte betreten hatte kam nicht umhin zu bemerken dass Ihre Heldin ohne jene Kleidungsstücke weniger selbstsicher und Ehrfurcht gebietend wirkte als sonst, speziell nicht am heutigen Tag. In der Tat hingen Ihre Schultern nach unten, als würde das Gewicht der Welt auf Ihnen ruhen. Ein Vergleich der durchaus treffend war, hatte die blonde Kriegerin doch die größte Verantwortung und zugleich die schwerste Last in diesem Konflikt alleine zu schultern. Ein Umstand an dem Teelana als Orakel und Ratgeberin für die Verteidiger Grayskull's nicht unschuldig war.

‚Wie kann ich Adora gegenübertreten, nach all dem was vorgefallen ist? Göttin hilf mir!'

Die Hüterin beschloss sich erst einmal zurückzuhalten, und überließ Teela und der Königin das Wort.

 

„Adora ? Verzeihung, ich meine She-Ra... wie fühlst Du Dich?"

 

„She-Ra... Adora... Was macht das für einen Unterschied Mutter?", antwortete Adora ohne Ihren Blick durch das Fenster vom Himmel über Castle Grayskull abzuwenden.

 

„Ich weiß es nicht... sag Du es mir? Wer bist Du in dieser Form? Wer bist Du wirklich?"

 

„Ich weiß es auch nicht, Mutter... Ich weiß es nicht... Aber ist es für Dich wirklich wichtig, wer ich bin?"

 

„Ja, das ist es She-Ra. Ich habe das Gefühl dass wir uns immer weiter voneinander entfernen, je mehr ich über Dich erfahre. Es ist wie ein unüberbrückbarer Abgrund, und die Brücke darüber wird mit jedem Moment der verstreicht baufälliger, bis sie schließlich weg zu brechen droht."

 

„Ich... ich verstehe... Ich... ich bin wer ich bin...Adora, Prinzessin von Eternia, Tochter von Randor und Marlena... Schwester von... Adam..." sie schluckte beim Namen Ihres Bruders.

„Aber ich war...bin auch She-Ra, Verteidigerin von Eternia und Beschützerin der Geheimnisse von Castle Grayskull.... Auch wenn ich in dieser Gestalt nicht wie Deine Tochter aussehe Mutter, so schlägt dasselbe gebrochene Herz in meiner Brust..."

 

„Adora..."

Unsicher näherte sich Königin Marlena Ihrer Tochter, wagte es aber schlussendlich doch nicht sie zu umarmen.

„Es... es tut mir so leid mein Engel", meinte sie schließlich und stieß einen tiefen Seufzer aus.

 

„Dir muss nichts leid tun Mutter", antwortete She-Ra. Ich bin es, der es Leid tun sollte... Ich bin die, die euch um Vergebung bitten müsste, aber ich kann es nicht."

 

„Wovon sprichst Du da She-Ra?", fragte Teela aus dem Hintergrund.

 

„Es... es ist doch alles meine Schuld...Meine Schuld... Ich... ich habe euch belogen... belogen was meine Identität angeht, meine Vergangenheit... und die Rolle die ich beim Tod meines geliebten Bruders gespielt habe... Adam... Göttin er hat überlebt... aber zu welchem Preis? Was habe ich Ihm nur angetan?"

 

„Du hast Dir nichts vorzuwerfen She-Ra!" ertönte die Stimme der Sorceress wie aus dem Nichts.

„Ich bin es, der Du Vorwürfe machen kannst."

 

„Ihr? Wieso sollte ich euch Vorwürfe machen Sorceress?" Überrascht wirbelte She-Ra herum, und blickte auf die Hüterin von Grayskull, die noch immer in der Tür stand.

 

„Ich wusste dass Adam überlebt hatte..."

 

„Ihr ... ihr wusstet... seit wann?!?" Mit offenem Mund starrte She-Ra die Zauberin an. Die Offenbahrung der Hüterin hatte sie wie ein mächtiger Schlag getroffen. Sie wusste nicht was schlimmer war; Die Tatsache dass es eine Person gab, die über Adams Schicksal wusste und es Ihr vorenthalten hatte, oder dass diese Person ausgerechnet die Zauberin war.

 

„Seit Anfang an She-Ra. Wenige Tage nach dem vermeintlichen Tod von Prinz Adam fand ich heraus, dass er überlebt hatte... auch wenn er nicht mehr der war, den wir kannten..."

 

„Warum erzählt Ihr mir das jetzt?"

Wut stieg in der Prinzessin der Macht auf... Wut, die sich gegen die Zauberin richtete.

„Was in aller Welt hat euch dazu veranlasst, dies vor mir geheim zu halten? Verdammt Sorceress, er ist mein Bruder! Ich hatte... nein habe verdammt noch mal das Recht zu erfahren was mit Ihm geschehen ist!"

Angetrieben von Ihrer Wut schritt sie mit weiten Schritten auf die Hüterin von Grayskull zu, bis Sie eine Hand auf Ihrer Schulter spürte, die sie zwang umzusehen.

 

„Adora! So beruhige Dich doch!", ertönte die Stimme von Königin Marlena, die versuchte Ihre Tochter von einer überstürzten Entscheidung abzuhalten.

„Es gibt für alles eine Erklärung, auch wenn vieles schwer zu glauben..."

 

„Lass mich los Mutter!"

Energisch riss She-Ra sich los, noch bevor Ihre Mutter den Satz beenden konnte, stieß die Regentin Eternia dabei unsanft zurück, so dass diese dabei taumelte und rücklings auf das in der Mitte des Raumes stehende Bett zurück fiel.

 

„Marlena!"

Sofort war Teela an der Seite der Königin, doch auch die schnellen Reflexe der Befehlshaberin der Wachen konnten den Sturz auf das Bett nicht mehr verhindern. Stattdessen kniete Teela sofort neben Ihr und half Ihr wieder hoch. Soweit die junge Kriegerin erkennen konnte, hatte die Königin sich bei Ihrem Sturz nicht verletzt, auch wenn sie sichtlich geschockt wirkte.

 

„Mutter... was... es tut mir leid", brachte She-Ra hervor, als sie sah wie Ihre Mutter Ihretwegen gestürzt war. Geschockt blickte Sie auf die Szene, die sich vor Ihr abspielte, ehe Ihr Blick erneut zur Hüterin von Grayskull wanderte.

„Warum? Warum nur?", brachte sie mühsam hervor. Eine Frage die sowohl Ihr selbst wie auch der Zauberin zu gelten schien.  „Warum....warum?", wiederholte sie die Frage immer wieder. Sie glaubte Ihren momentanen Zustand am besten mit dem Sprichwort, dass Ihre Gefühle mit Ihr Achterbahn fahren würden, beschreiben zu können, auch wenn Ihr Ihre Mutter nie so Recht erklärt hatte was eine Achterbahn war...

 

„Es... es tut mir so leid meine Prinzessin", versuchte Teelana das Gespräch zu beginnen, doch She-Ra ließ Ihre Bemühungen mit einem eisigen Blick verebben.

„Ich.. bin... nicht... Eure... Prinzessin!" schrie Sie Ihr förmlich entgegen. All Ihre Wut entlud sich in jenem Moment gegen die Hüterin von Grayskull. She-Ra musste all Ihre Selbstkontrolle aufwenden, um Ihre Hände in jenem Moment nicht um den Hals der Sorceress zu legen, und einfach zuzudrücken.

„Ihr habt mir meinen Bruder geraubt! Er erst gab meinem Leben einen Sinn, und Ihr habt Ihn mir einfach weggenommen! Ihr seid nicht besser als Hordak oder Shadow Weaver!"

Geradezu hysterisch schrie She-Ra die Sorceress an, die Ihren Blick nur verschämt zu Boden richtete.

 

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„Adora! Das ist einfach nicht wahr", unterbrach Teela das Alter Ego Ihrer Freundin.

‚Oh Adora... wäre es doch nur so einfach... wenn Du wüsstest, was die Sorceress uns erzählt hat...'

„Adora... She-Ra... beruhige Dich... bitte... Es ist ganz anders als Du denkst..."

 

„Wie ist es denn Teela?" giftete She-Ra in die Richtung Ihrer Freundin, die sich nach wie vor um Königin Marlena kümmerte, die dem ganzen immer noch geschockt folgte.

 

„Ich habe Deinen Bruder geliebt Adora", antwortete die Sorceress auf die Frage, die eigentlich nicht Ihr gegolten hatte.

„Du hast gesehen wozu Dein Bruder geworden ist Adora! Ich... ich habe He-Man wahrhaftig geliebt, und es brach mir das Herz mit ansehen zu müssen, wie er sich veränderte."

 

„Ihr... Ihr hättet es mir sagen müssen!" bestand She-Ra mit fester Stimme.

 

„Um mit anzusehen wie Du an der Erkenntnis, dass Du Ihn nicht retten kannst verzweifelst und letztlich zu Grunde gehst?", antwortete Teelana und fügte: „so wie ich", leise, beinahe flüsternd, hinzu. Dennoch konnte She-Ra die Worte hören...

 

„Ich... ich hätte Ihn retten können, hätte ich gewusst dass er noch am Leben ist", setzte She-Ra nach.

 

„Ich habe es versucht She-Ra... mit all meiner Kraft... alles Wissen, das in Castle Grayskull gesammelt ist, habe ich zu Rate gezogen, auf der Suche nach einer Möglichkeit Ihn zu retten... erfolglos...Es... es war mir nicht möglich, und auch Du hättest nichts für Ihn tun können..."

 

„Ich... ich hätte es doch wenigstens versuchen können", fügte She-Ra mit deutlicher Verzweiflung hinzu. „Er... er ist doch mein Bruder..." Geschwächt sank sie zu Boden. Die Wut, die sie eben noch empfunden hatte, war langsam verflogen. Zurückgeblieben waren nur Trauer und Verzweiflung.

 

Vorsichtig sank Teelana vor She-Ra zu Boden. Ihre Arme umschlossen die Prinzessin der Macht, versuchten Ihr Trost zu spenden und suchten zugleich selbst nach Vergebung.

Einen Moment lang waren die beiden Frauen in einer Umarmung und zugleich Ihrer Trauer und Verzweiflung vereint.

„Es... tut mir leid She-Ra... Vielleicht hätte ich Dir tatsächlich die Wahrheit sagen sollen, doch ich hoffte dass Du das geschehene eines Tages akzeptieren und Dein Leben weiter leben könntest.

Ich hätte es mir niemals verzeihen können Dich Zeit Deines Lebens auf der Suche nach dem was auf ewig verloren ist sehen zu müssen. Ich konnte nicht verhindern was geschehen war, aber ich wollte Dir wenigstens diese Qual ersparen."

 

„Es...es war nicht Eure Entscheidung Sorceress", entgegnete She-Ra Ihr und löste sich langsam aus der Umarmung.

„Auch wenn ich Eure Gründe nachvollziehen kann... auch wenn Ihr mich damit schützen wolltet, ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, ob ich euch jemals verzeihen kann was Ihr mir angetan habt! Ewige Verdammnis ist weniger schmerzhaft als die Gewissheit jenen Menschen auf der Welt, der mir am meisten bedeutete für alle Zeit verloren zu haben und die Schuld dafür tragen zu müssen bis ans Ende aller Tage. "

 

„Ich verstehe", antwortete Teelana Ihr wortkarg und beendete die Umarmung auch von Ihrer Seite aus. Ungelenk stand sie auf, und ging zur Tür hinüber.

„Ich werde Man at Arms darüber informieren, dass Du wohlauf bist. Er wird Dich so bald wie möglich sehen wollen. Genauso wie König Randor sicherlich seine Tochter sehen möchte, bevor er in den Kampf zieht."

 

„Bevor er in den Kampf zieht?" erkundigte She-Ra sich überrascht.

 

„Eternos ist gefallen, während Du auf dem Mount Imperium warst", antwortete Königin Marlena für die Sorceress.

Fassungslos schlug She-Ra die Hände vor Ihren Mund, versuchte den Schock zu verdauen.

 

„Noch während Du Dich von den Folgen Deines Kampfes erholt hast, haben wir entschieden noch am Ende dieses Tages zurückzuschlagen, bevor die Horde Ihre Position um Eternos festigen kann, und noch mehr unschuldige Völker unterjochen kann."

 

„Das ist Wahnsinn, Mutter!" meinte She-Ra als sie Ihre Sprache wieder fand.

„Ihr habt nicht gesehen mit welcher Macht Ihr es zu tun habt, und nun ist Hordak, die treibende Kraft hinter der Horde zurück... Wie.. Wie wollt Ihr diese Macht besiegen?"

 

„Wir haben die Unterstützung der Quadianer und der Kulataks", erklärte Teela die Bemühungen des Königs eine schlagkräftige Armee auf die Beine zu stellen.

„Während wir hier sprechen, bemühen sich die Masters und meine Offiziere Kontakt mit Andreenos, Avion, den Speleanern und den Caligariern sowie mehr als drei Dutzend anderer Fürstentümer und Dörfer unserer Verbündeten in der hellen Hemisphäre Kontakt herzustellen. Wenn es uns gelingt die meisten Mitglieder des Rates von Eternia zu erreichen, können wir eine hoffentlich ausreichend große Streitmacht zusammenstellen, die in die Schlacht ziehen kann. Wir sind nicht untätig geblieben, während Du außer Gefecht warst", meine sie mit einem leichten schmunzeln auf den Lippen.

 

„Bei allem Respekt Teela, aber mit militärischer Stärke alleine können wir keinen Sieg über die Horde erringen, schon gar nicht wenn Hordak selbst in den Kampf eingreifen kann... und trotz seiner Niederlage gegen...gegen..." Sie konnte den Satz nicht beenden, aber Teela nickte verstehend.

 

„Deshalb rechnet Dein Vater mit Deiner.... Mit She-Ra's Unterstützung", erklärte Teela.

 

„Du.. Du musst natürlich nicht noch einmal in den Kampf ziehen, wenn Du es nicht möchtest, mein Engel", versuchte Marlena einzulenken, bevor Ihre Tochter protestieren konnte.

 

„Und wer soll dann gegen Hordak antreten, Mutter? Ohne mich ist diese Schlacht bereits verloren, bevor sie begonnen hat, und das weißt Du nur zu gut! Ob ich will oder nicht, ich muss Hordak erneut gegenübertreten. Nicht für mich. Nicht für meine Freunde oder eine fremde Welt. Auch nicht aus Verpflichtung oder falschem Ehrgefühl, sondern zum Andenken an meinen Bruder... Für die Welt, für die er gekämpft hat. Für Eternia..."

 

„Dann ist es entschieden", konstatierte die Sorceress.

 

„Ja, das ist es", antwortete She-Ra.

„Teela, Sorceress... wenn Ihr mich bitte mit meiner Mutter alleine lassen würdet. Wir..."

Sie blickte zu Königin Marlena, die immer noch auf Ihrem Bett saß: „Wir haben uns vieles zu erzählen", schloss die den Satz mit einem schüchternen Lächeln ab.

 

Hoffnungsvoll blickte die Regentin von Eternos zum Alter Ego Ihrer Tochter, bedeutete Ihr sich neben Sie auf das Bett zu setzen. Zögerlich kam She-Ra der Bitte nach, musste sie doch peinlich berührt an den Vorfall, der sich vor wenigen Minuten zugetragen hatte denken, bei dem sie Ihre Mutter beinahe verletzt hätte.

 

„Ich werde euch beiden ein wenig Zeit zusammen lassen, bevor ich dem Drängen von König Randor seine Tochter zu sehen nachgeben werde", meinte Teelana bevor sie sich gemeinsam mit Teela, Ihrer eigenen Tochter verabschiedete und die Königin und Ihre Tochter alleine zurückließ.

‚Wie seltsam... eine Mutter und eine Tochter im Turmzimmer, eine Mutter und Ihre Tochter auf dem Weg in den Thronsaal... ach Teela... könnte ich Dir nur sagen wie sehr ich Dich vermisse... Und doch verlangt die Pflicht von mir, dass ich Dich darüber im Dunkeln lasse und Dich stattdessen darum bitte Dich Deinem Schicksal vielleicht viel früher zu stellen, als wir es beide für möglich gehalten hätten. Ich wünschte es gäbe eine andere Möglichkeit meine Tochter, aber das Schicksal des ganzen Planeten steht auf dem Spiel!'

 

„Teela?"

„Ja, Sorceress?"

„Es gibt da etwas, das ich mit Dir besprechen muss, bevor wir zu König Randor und den anderen zurückkehren."

Einige Schritte gingen die beiden Frauen schweigend nebeneinander her, ehe die Zauberin das Schweigen von Teela als Zustimmung interpretierte und fortfuhr.

„Vor unserem Gespräch mit She-Ra berichtete ich euch im Thronsaal darüber, dass ich eine dunkle Macht fühlen könnte..."

Teela nickte.

„Trotz meines geschwächten Zustandes, ging meine Erfahrung mit dieser dunklen Macht, über die eines bloßen Gefühls weit hinaus... Teela ich hatte eine Vision, in der ich die Zukunft sah, wie sie sein könnte... und diese dunkle Macht, die von Hordak ausgeht, ist ein möglicher Auslöser dieser Zukunft... Der andere...ist ... Prinz Adam, He-Man oder der dunkle Wanderer, der er jetzt ist."

 

„Ich verstehe nicht... was hat das mit mir zu tun?" fragte Teela unsicher.

„Das eine hängt mit dem anderen zusammen Teela. Hordak wird die Welt in Dunkelheit hüllen, und ich bin nicht sicher ob She-Ra und ich zusammen Ihn aufhalten könnten. Selbst wenn uns das gelingen sollte, so bleibt He-Man ein unkalkulierbares Risiko. Er könnte erneut versuchen die Macht von Grayskull an sich zu reißen, oder dieses Mal zu Hordak's Gunsten in den Kampf eingreifen! Du darfst nicht vergessen, dass auch die böse Seele von Skeletor in seinem Körper wohnt."

 

„Das klingt einleuchtend, aber was erwartet Ihr von mir Sorceress?"

„Du musst über Castle Grayskull wachen Teela, während ich versuchen werde den dunklen Wanderer zu finden..."

 

„Und wenn Ihr Ihn gefunden habt? Was dann? Wollt Ihr erneut versuchen Ihn umzubringen?" Rasiermesserscharf schnitten die Worte von Teela durch den Korridor, obwohl die Befehlshaberin der Wachen keinerlei Schärfe oder Aggression hinein gelegt hatte.

 

Einen Moment lang wusste Teelana nicht wie sie die Worte deuten sollte, oder was sie darauf antworten sollte, doch schließlich fand Sie Ihre Sprache wieder.

„Nein Teela. Das werde ich nicht. Nachdem was zuvor geschehen ist, hege ich zumindest ein klein wenig Hoffnung Ihn mit Worten auf den richtigen Pfad lenken zu können... die Alternative wäre gegen Ihn zu kämpfen..."

 

„Ihr hättet keine Chance... Er ist zu stark! Er hat Hordak, Euch und She-Ra besiegt! Verzeiht bitte meine Offenheit, aber Ihr seht momentan nicht so aus, als wärt Ihr in der Verfassung jemanden wie den dunklen Wanderer zu besiegen Sorceress."

 

„Du hast Recht Teela... ich kann nur versuchen sein Herz zu erreichen. Vielleicht gelingt es mir Ihn gegen Hordak aufzustacheln... Wenn er den Anführer der Horde ausschalten kann, haben die Völker von Eternia eine echte Chance gegen die Truppen der Horde."

 

„Ihr wollt Castle Grayskull also verlassen um nach Ihm zu suchen? Verstehe ich euch richtig?"

 

„Ja Teela. Das ist meine Absicht. Und Du musst über Grayskull wachen, während ich es nicht tun kann."

 

„Nein! Das ist nicht akzeptabel!"

 

„Teela, es ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, die ich nicht jedem anvertrauen kann, zudem verhindert Deine Verletzung dass Du in die Schlacht ziehst"

 

„Auf gar keinen Fall Sorceress! Ich werde nicht tatenlos hinter den Mauern dieser Burg sitzen, während meine Freunde und meine Familie gegen den größten Feind, der jemals einen Fuß auf eternischen Boden gesetzt hat, gegenüber stehen und keine gebrochene Rippe kann mich aufhalten!" Mit geballten Fäusten stand Teela Ihrer Mutter gegenüber.

„Außerdem spüre ich die Verletzung dank Eurer Heilkraft kaum mehr Sorceress."

 

„Ich verstehe Deinen Tatendrang Teela, aber wir müssen zumindest versuchen den dunklen Wanderer von Grayskull fern zu halten, solange Hordak noch eine Gefahr für uns darstellt", antwortete die Zauberin.

 

„Dann werde ich gehen, und versuchen Ihn auf unsere Seite zu ziehen! Bei allem gebührenden Respekt Sorceress, aber ich denke ich kann eher zu Ihm durchdringen als Ihr. Nach allem was heute geschehen ist, sieht es so aus als hättet Ihr nicht das beste Verhältnis zueinander und ich kenne jenen Teil von Ihm, der Prinz Adam war schließlich seit unseren gemeinsamen Kindheitstagen. Wir sind gemeinsam wie Geschwister aufgewachsen."

 

Die Zauberin schien einen Moment lang nachzudenken.

„Nein Teela. Das kann ich nicht erlauben! Es ist viel zu gefährlich für Dich. Der dunkle Wanderer ist unberechenbar und wie wir gesehen haben, außerordentlich mächtig. Du könntest im Falle eines Kampfes nicht gegen Ihn bestehen."

 

„Das konntet Ihr auch nicht! Ihr habt selbst gesagt, dass Ihr hofft mit Ihm reden zu können. Ich habe nichts anderes vor! Er muss mir einfach zuhören."

 

„Teela... Er ist kein rationell denkendes ..."

 

„Das Risiko ist mir bewusst. Aber welche Hilfe wäre ich Adora im Kampf gegen Hordak wenn er sich gegen uns stellt? Wenn Ihr der Prinzessin zur Seite steht hat sie eine größere Chance die Horde zu vertreiben, als mit mir an Ihrer Seite...und Ihren Bruder gegen sich...Auch wenn Adora behauptet, sie könnte gegen Ihn bestehen, aber ich glaube nicht, dass sie gegen Ihren Bruder kämpfen kann... Auch wenn ich Adora selbst nach den vergangenen 15 Jahren in denen sie mir eine gute Freundin geworden ist nicht so gut kenne, wie ich es dachte, so bin ich mir in dieser Sache mehr als nur sicher... bitte Sorceress, es ist die vernünftigste Vorgehensweise!"

 

Einen tiefen Seufzer ausstoßend nickte die Sorceress zustimmend. Auch wenn die Angst um Ihre Tochter stark war, so überwog die Erkenntnis dass Teela's Argumente richtig waren. Die Chancen die Horde zu besiegen waren größer wenn sie selbst in den Kampf eingreifen, und Teela die Suche nach dem dunklen Wanderer überlassen würde. Zudem war Ihr Verhältnis zum neuen Alter Ego von He-Man nicht das Beste, seitdem er Castle Grayskull vor unzähligen Jahren verlassen hatte. Vielleicht würde Teela wirklich eher zu Ihm durchdringen, als sie selbst es tun könnte?

‚Ich hoffe Dir geschieht nichts meine tapfere Tochter. Ich könnte nicht mit dem Gedanken leben Dich nie wieder zu sehen.'

 

„Schön das geklärt zu haben", meinte Teela.

„Wo würdet Ihr nach Ihm suchen Sorceress?"

 

„Es gibt nicht viele Orte an denen ich Ihn vermuten würde Teela, aber diese wenigen Orte sind zumeist schwer zu erreichen, oder gefährlich zu durchqueren."

Sie ging in Gedanken kurz die Orte durch, an denen sie He-Man vermutete, nannte Teela schließlich jene Gegenden auf die Sie Ihre Suche konzentrieren sollte...

„Der Ort an dem Du Deine Suche beginnen solltest Teela, ist das Tal der Drachen..."

 

„In Ordnung. Ich informiere meinen Vater und breche dann sofort auf."

Ohne auf eine Antwort der Zauberin zu warten lief Teela in Richtung der Treppe, die in den Thronsaal hinab führte. Auf halber Strecke vernahm Sie nochmals die Stimme der Hüterin von Grayskull, die Ihr bedeutete zu warten. Unsicher blieb sie stehen, blickte in den Gang zurück.

‚Ich werde gehen, auch wenn sie es sich anders überlegt haben sollte.'

 

„Teela, bevor Du gehst... ich... Sei sehr vorsichtig bei allem was Du tust und viel Glück", sagte die Sorceress und ließ Teela anschließend Ihren Weg fortsetzen.

‚Vielleicht war dies die letzte Gelegenheit zu der ich meine Tochter sehen konnte und ich konnte Ihr nicht sagen, dass ich Ihre Mutter bin... Es tut mir so leid Teela... ich hoffe ich kann Dir eines Tages die Wahrheit erzählen... hoffentlich kannst Du mir dann verzeihen, dass ich Dich so lange im Unklaren über Deine Herkunft gelassen habe.'

Nachdenklich blickte Teelana Ihrer Tochter die letzten Meter hinterher, bis sie die Stufen des Turmes so weit hinab geschritten war, dass sie aus Ihrem Sichtfeld verschwunden war.

 

 

Der königliche Palast von Eternia

 

Mit neu gewonnener Kraft schritt Hordak an der Spitze des Trupps, der Ihn nach Subternia begleitet hatte durch die äußeren Tore des Königspalastes. Noch ehe er den Thronsaal erreicht hatte, kam Ihm Modulok entgegen.

 

„Ich hoffe Du hast gute Nachrichten Modulok", bellte Hordak dem verrückten Wissenschaftler der Horde entgegen.

 

„Die habe ich, mächtiger Hordak", versuchte Modulok seinen Herrn zu beruhigen.

 

„Dann berichte mir! Doch zuerst will ich erfahren, ob Force Captain Catra mit Ihren Truppen bereits aufgebrochen ist?"

 

„Sie hat Ihr Ziel bereits erreicht, und wartet nur darauf dass die Armeen der Völker von Eternia angreifen. Ihre Späher halten bereits Ausschau nach dem Feind und Ihre Truppen sind gut verborgen."

 

„Ich bin erfreut dies zu hören Modulok", entgegnete Hordak dem mehrbeinigen Wissenschaftler.

„Wie steht es mit den beiden anderen Aufgaben, die ich Dir übertragen habe?"

 

„Die Produktion weiterer Truppen konnte angestoßen werden, mächtiger Hordak", antwortete das Monster. „Bereits jetzt konnten wir über 200 neue Trooper produzieren und jede Stunde können wir 50 neue Einheiten bereitstellen. Die Rohstoffe, die wir dabei in den Lagern der Stadt und des Königspalastes gefunden haben, sind für unsere Zwecke mehr als nur ausreichend. Jedoch benötigen wir beim derzeitigen Produktionstempo bald Nachschub."

 

„Das sind... höchst unerfreuliche Nachrichten Modulok... Sollten unsere Truppen aus den Mystik-Mountains nicht längst mit Nachschub zurück sein?" wollte Shadow Weaver wissen.

 

„In der Tat, das sollten sie. Doch weder Vultak noch Dylamug haben sich erfolgreich zurückgemeldet."

 

„Das gefällt mir nicht, Herr", bemerkte Scorpia, die Ihren Feldzug gegen die Völker von Subternia mehr als nur erfolgreich abgeschlossen hatte und mit Ihren Truppen nun das Hauptheer der wilden Horde, das Eternos erobert hatte unterstützte.

 

„Scorpia hat Recht, großer Hordak", stimmte Shadow Weaver in die Bedenken der Skorpionlady ein.

„Sie hätten sich längst melden müssen, wenn sie den Feind bereits besiegt hätten. Bestenfalls sind sie noch immer in Kämpfe verwickelt, schlimmstenfalls sind beide Gefangene der Eternier und Ihre Truppen sind nur noch Staub in den Winden dieser verfluchten Berge."

 

„Vielleicht wäre es besser gewesen den Angriff auf Avion und Andreenos etwas hinauszuzögern, oder Vultak und Dylamug eine erfahrene Kommandantin wie mich oder Force Captain Catra zur Seite zu stellen", warf Scorpia ein, und zog sich damit den Zorn von Hordak zu.

 

„Du wagst es meine Anordnungen in Frage zu stellen Scorpia!" bellte er Ihr wutentbrannt entgegen.

 

„Niemals großer Hordak... niemals", gab die Befehlshaberin klein bei, auch wenn sie innerlich anderer Meinung war. Vultak war ein guter Krieger, doch konnte er Ihr, oder Catra als Befehlshaber nie das Wasser reichen. Mit Dylamug verhielt es sich anders... Er war nicht einmal ein Krieger. Ein Steuereintreiber vielleicht. Ein brutaler Inquisitor, dem es Spaß machte Menschen zu quälen, aber niemals war er ein Krieger oder Anführer. Scorpia fühlte dass es ein Fehler war, gerade Ihn mit dieser Aufgabe zu betrauen, doch Hordak wünschte nicht Ihre Meinung darüber zu hören. Seitdem er aus den tiefen von Subternia zurück war, war Hordak noch kompromissloser als zuvor geworden. Der kleinste Widerspruch konnte dazu führen, dass sie das Schicksal seiner Feinde teilen konnte.

 

„Nun gut... wir werden uns mit diesem Problem befassen, sobald wir die Eternier wie die lästigen Fliegen die sie sind zerquetscht haben!"

 

„Ja, mein Herrscher!" meinte Modulok und wollte sich bereits entfernen, als er von Hordak nochmals zurückgerufen wurde:

„Ich war noch nicht fertig mit Dir Modulok! Wie geht es mit Deinen Bemühungen meine alte Festung zu finden voran? Die Fright Zone wurde in den Tiefen der dunklen Hemisphäre begraben, als ich versuchte den Zauber der Trennung auszuführen. Die Erschütterungen waren so gewaltig, dass selbst meine dunkle Festung Ihnen nicht Stand halten konnte, und in den Lava-Seen, die auf dem Gebiet, das heute als die dunkle Hemisphäre bekannt ist entstanden sind. Viele dunkle Geheimnisse und Kreaturen, die schrecklicher sind, als Ihr sie euch vorstellen könnt, befinden sich in Ihr. Durch die Macht von Horde Prime, die in mir fließt kann ich sie sogar fühlen! Nun, da ich endlich aus meiner Verbannung zurück bin, sehne ich mich danach dies wieder in meinen Besitz zu nehmen!"

 

„Verzeiht, mein Gebieter, verzeiht vielmals". Entschuldigte Modulok sich halb winselnd.

„In dieser Angelegenheit werden wir bald Erfolge erzielen. Dank Eurer Angaben konnte ich bereits ein Gerät entwickeln, dass mir bei der Suche behilflich sein wird. Damit konnte ich die Region in der Euer früheres Hauptquartier nun befinden müsste, bereits ermitteln. Ich habe bereits ein Maßnahmen ergriffen, das Gebiet abzusichern, bis wir wissen, dass sich die Reste der Fright Zone wirklich dort befinden."

 

„Ausgezeichnet Modulok! Halte mich über alles weitere auf dem laufenden und nun geh!"

 

Wortlos verschwand das mehrgliedrige Monster und ließ den Kriegsherrn mit seinen Offizieren zurück.

„Was wollt Ihr nun tun, mächtiger Hordak?" fragte Shadow Weaver.

 

„Wir werden hier warten Weaver... warten bis diese Narren in unsere Fallen tappen und wir Eternia im Handstreich erobern können! Die Rache ist mein...."

 

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