He-Man.de05.02.2012
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Future Imperfect - Teil 29

 

 

 

by ZeroCool

 

 

Innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde wendete sich das Schlachtglück. Mit lautem Scheppern fiel ein metallener Eimer neben Grizzlor zu Boden, nachdem sich der gesamte Inhalt über den behaarten Krieger ergossen hatte.
Durch die unfreiwillige Dusche abgelenkt bemerkte Grizzlor nicht, wie sein Gegner die Gelegenheit nutzte um seine Handkanone zu aktivieren. Sofort eröffnete Man at Arms das Feuer auf den Krieger der Horde, der Ihm einen harten Kampf geliefert hatte. Mit dem Aufblitzen der Waffe versuchte Grizzlor sich aus der Schussbahn zu werfen, doch die Waffe war schneller als all seine Reflexe. Durch den Energiestoß zurückgeschleudert krachte er gegen einen Felsen, und blieb bewusstlos liegen…

Ein grün-roter Blitz schoss über die Ebene, riss Leech von den Beinen, bevor die Sumpfkreatur überhaupt erfasst hatte was mit Grizzlor passiert war, und begrub das Monster unter sich. Nur mühsam konnte Teela verhindern, dass Sie mit dem Gesicht voran auf den Felsboden aufschlug. Da Leech keinen Druck mehr auf Sie ausübte hätte Ihr Widerstand dagegen beinahe zu Ihrem Sturz geführt.

Ein silbriges Aufblitzen in der aufgehenden Morgensonne war das einzige Anzeichen auf den bevorstehenden Angriff. Bevor Mantenna jedoch darauf reagieren konnte, spürte er einen stechenden Schmerz in seiner Halsgegend. Seine Krallen gaben die Königin von Eternia frei noch während er versuchte herauszufinden was Ihn getroffen hatte. Augenblicke später sank der Späher der Horde bewusstlos zu Boden.

Marlena spürte wie der brutale Griff von Mantenna um Ihre Schultern sich löste. Im nächsten Moment schlug der Körper Ihres Peinigers bäuchlings neben Ihr auf dem felsigen Untergrund auf. Erstaunt sah Marlena sich um. Wenig neben Ihr kniete Duncan neben dem reglosen Körper seines Kontrahenten auf einem Felsen.
Angestrengt stemmte Teela sich hoch. Von Ihrem Gegner war zunächst nichts zu sehen, bis sich eine Gestalt aus dem Schatten hinter Ihr löste.

Augenblicklich weckte der fremde Anblick das Interesse von Marlena. Duncan und Teela hatten die Gestalt inzwischen auch bemerkt und versuchten ebenso wie die Königin trotz blendender Sonnenstrahlen zu erkennen um wen es sich handelte.

Hordak's siegessicheres Lachen war gänzlich verstorben, ebnete einem sadistischen Grinsen den Weg, als er die Gestalt die aus dem Schatten auf die letzten drei Verteidiger von Grayskull zukam erkannte.

Voller Elan schritt Adora an Ihrer Mutter vorbei auf Hordak zu. Deutlich konnte man Ihr die Strapazen, die Sie durchlebt hatte ansehen. Haare, wie auch Kleider klebten noch immer von Feuchtigkeit durchweicht an Ihr. Ringe unterhalb Ihrer Augen, und geschundene Hände in denen Ihr Schwert ruhte, rundeten das so ganz und gar nicht königliche Erscheinungsbild der Prinzessin von Eternia ab. Zu Ihrer rechten Seite, unweit von Man at Arms entfernt, schwebte Orko über dem Boden. Verwundert über das Ergebnis seiner Zauberkünste, die den Monsterkämpfer der nun zu Füssen des Waffenmeisters lag kampfunfähig machen sollten, blickte der kleine Trollaner sich um, während Battle-Cat sich anschickte den noch andauernden Kampf mit Leech zu beenden und diesen ins Land der Träume zu schicken.

Ein lautes Brüllen des Kampftigers verkündete die Entscheidung zu seinen Gunsten. Leech war besiegt.

"Adora? Battle-Cat?!? Orko?"
Mit einer seltsamen Mischung aus Freude und Unsicherheit bemerkte Teela die neuen Verbündeten, die Ihnen zu Hilfe geeilt waren. Alleine die Anwesenheit der Freunde ließ die Kräfte der Kriegerin zurückkehren. So gut es ging schüttelte Sie die Benommenheit, die sie durch Ihren Kampf verspürt hatte ab.
‚Adora… ist zurück… Der Göttin sei Dank, es ist Ihr nicht zugestoßen. Und Sie ist auf Battle-Cat hier angekommen… Kann es sein… nach all diesen Jahren…'

"Adora, Orko… es tut gut euch zu sehen."
Neuen Mut schöpfend, richtete der Waffenmeister sich auf.
"Ihr seid im richtigen Moment erschienen", meinte er anerkennend zu Orko. Duncan vermochte nicht zu sagen, wie sehr Ihn der Anblick des kleinen Trollaners in diesem Moment erfreute. In all den Wirren der letzten Tage hatte er den königlichen Hofnarren fast gänzlich vergessen. Umso größer war seine Freude den sonst so nervigen kleinen Kerl nun wieder um sich zu haben, zumal Orko's Zaubertrick maßgeblich zu seinem Sieg über Grizzlor beigetragen hatte.

"Adora!"
Tiefste Erleichterung breitete sich in Marlena aus, als Ihre Tochter an Ihr vorbei schritt.
"Ich bin so froh, dass Du wieder zurück bist Adora", meinte Sie, während Sie auf die junge Frau zulief, und Ihre Tochter in Ihre Arme schloss. Wortlos ließ Adora die Umarmung über sich ergehen, ehe Sie Ihre Mutter sanft von sich weg schob.
"Es gibt da noch etwas das ich erledigen muss Mutter", meinte Sie mit leiser Stimme.

"Sei vorsichtig meine kleine, ich könnte nie…" Marlena kam nicht dazu Ihren Satz zu beenden. Vorsichtig aber bestimmt drückte Adora Ihren Zeigefinger auf die Lippen Ihrer Mutter.
"Sag jetzt nichts Mutter… bringe Dich und die anderen in Sicherheit. Ich möchte nicht dass Ihr euch in Gefahr begebt. Ich verspreche vorsichtig zu sein."

Die Spitze Ihres Schwertes zeigte auf Hordak, als Adora Ihrem Nemesis gegenüber trat.
 

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Wortlos standen sich beide Opponenten zuerst gegenüber, als Hordak das Wort ergriff.
"Adora! Wie lange habe ich auf diesen Moment gewartet!"

"Ich nehme an 16 Jahre, neun Monate und fünf Tage Hordak! Zumindest ist das der Zeitraum an den ich mich zurückerinnere seitdem Ich Deiner Gefangenschaft entkommen bin", entgegnete Adora dem Warlord selbstischer.

"In der Tat Adora… in der Tat. Viel Zeit ist vergangen, doch Du hast Dich nicht verändert. Du bist noch genauso jung und hübsch wie damals", stellte Hordak fest, und bleckte dabei seine Zähne hervor. "Sogar Deine Entschlossenheit hat nicht abgenommen… eine Eigenschaft an Dir die ich immer bewundert habe Adora… auch wenn Sie letztlich dazu führte, dass Du mich verraten hast."

"Ich habe Dich niemals verraten Hordak! Niemals!" entgegnete Adora.
"Du warst es der mich verraten hat! Du und Shadow Weaver, Ihr habt mich Zeit meines Lebens belogen und manipuliert und als ich die Wahrheit erfahren habe, habt Ihr…" Adora unterbrach sich selbst, als Sie bemerkte, wie Sie beinahe jene Erlebnisse, die außer Ihrem Bruder niemandem bekannt waren, nun vor den Ohren Ihrer Mutter anzusprechen. Nicht einmal Ihr Zorn auf Hordak sollte jemals Auslöser dafür werden. Keinesfalls durfte jemand anderes erfahren was sich damals zugetragen hatte. Niemals würde Sie noch einmal mit jemandem darüber sprechen können, dessen war sich Adora sicher.

Hordak's fieses Grinsen zog sich in die Länge, als Adora sich plötzlich selbst unterbrach. Zu genau konnte der Kriegsherr sich vorstellen, woran sich die Prinzessin von Eternia gerade erinnern musste.
"Hat es Dir die Sprache verschlagen Adora?" neckte Hordak seine einstiege Untergebene.
"Hör zu Prinzessin von Eternia, was ich Dir nun anbiete, werde ich nur ein einziges Mal tun: Ich biete Dir an wieder in meine Dienste zurückzukehren! Leg die Waffe nieder, und kehre zu mir zurück. In meinen Diensten sind Deine Möglichkeiten unbegrenzt. Ich werde sogar Deine närrischen Freunde und Deine Familie", er deutete auf Teela, Man at Arms, Battle-Cat, Orko und Marlena, "am Leben lassen. Sie werden mir als meine Sklaven dienen, doch Sie werden leben! Alles was Du tun musst ist dieses Schwert zu Boden zu legen, und vor Deinem Herrn und Meister niederzuknien."

Nachdenklich blickte Adora auf das Schwert des Schutzes, das sich in Ihrer Hand befand. Für einen Augenblick lang schien Sie den Vorschlag von Hordak in Betracht zu ziehen.
‚Mutter, Man at Arms, Orko, Battle-Cat, Teela…Ihr seid sicher, wenn ich mich Hordak unterwerfe. Er wird euch nicht verletzen, denn er hat mich…Bitte vergebt mir, aber ich muss so handeln. Hordak lässt mir keine andere Wahl.'

"Du versprichst mir also meine Familie und meine Freunde zu schonen, wenn ich mich Dir unterwerfe Hordak? …Du versprichst es wie einst?
… Ich glaube Dir nicht. Ebenso wenig wie ich es damals tat, so glaube ich Dir auch dieses Mal nicht. Deine Worte sind ein Meer voller Lügen, tosend und reißerisch, dennoch werde ich nicht in den Fluten falscher Versprechungen untergehen! Niemals könnte ich mich dir unterwerfen! Selbst wenn es meinen Tod bedeuten sollte, so würde ich ohne zu zögern den Tod vor einem Leben unter der Knechtschaft der Horde vorziehen!"

"Wie Du willst Adora! ... Horde Trooper, zum Angriff! Bringt Sie zu mir. Ich will Sie alle…lebend!"
Auf Befehl des Kriegsherrn strömten die verbliebenen Trooper auf Castle Grayskull, und seine sechs einsamen Verteidiger zu. Das knirschen von Metall war zu vernehmen, als mehrere hundert Trooper beinahe zeitgleich Ihre Schusswaffen gegen Schwerter tauschten, ohne dabei Ihren Marsch auf den Gegner zu unterbrechen.

"Battlle-Cat!" schrie Adora, um das Geräusch der Trooper zu übertönen. Beinahe blindlings schwang sie sich auf den Kampftiger, der von hinten an Ihr vorbei auf die Arme der Trooper zustürmte.

"Zurück! Sucht Deckung", erklang gleichzeitig die Stimme von Man at Arms, der Teela und Marlena neue Anweisungen zu rief. Augenblicklich wichen die beiden Frauen zurück, suchten Deckung, wo kaum Deckung zu finden war. Der Feind vor Ihnen, der bodenlose Abgrund hinter Ihnen, waren Ihre Möglichkeiten arg begrenzt. Die eigenen Feuerwaffen im Anschlag vergingen Bange Sekunden, ehe Duncan den Befehl gab das Feuer zu eröffnen…

Zeitgleich mit dem Feuerbefehl des Waffenmeisters trafen Adora und Battle-Cat auf die feindlichen Truppen. Funken stoben als sich die Klauen des Kampftigers Ihren Weg durch die Körper der metallenen Soldaten bahnten, als Energiestrahlen aus drei Waffen sich Ihren Weg über die Ebene bahnten und sich in die Schaltsysteme der Roboter hineinfraßen, als das Schwert der Prinzessin von Eternia Feind um Feind traf, und endgültig ausschaltete.

Missmutig betrachtete Hordak das Schlachtgeschehen. Ein Trooper nach dem anderen ging durch die Klauen der grünen Bestie, oder das Schwert von Adora zu Boden, ohne die Prinzessin auch nur im entfernsteten zu gefährden.
"Du wirst fallen, Adora! Und mit Dir alle für die Du kämpfst!"
Erbost schleuderte Hordak mehrere Energieblitze auf seine einstiege Untergebene.

Teela's Augen weiteren sich mit Schrecken, als Sie sah wie Hordak selbst in diese Schlacht eingriff. Dank der Hilfe Ihrer Freunde hatten Sie sich bisher gegen die Trooper und die Lakaien des Kriegslords wehren können. Doch hatte der Anführer der Horde bislang nicht aktiv in das Kampfgeschehen eingegriffen.
"Adora! Vorsicht!" So laut Sie konnte, schrie Teela Ihre Warnung, hoffte dass es für Adora nicht zu spät sein würde…

Durch Teela's Warnung aufmerksam gemacht und dank der einzigartigen Reflexe des Kampftigers, schafften es Battle-Cat und seine Reiterin den Angriffen von Hordak auszuweichen. Um haaresbreite neben der Katze schlugen Hordak's Blitze ein, rissen Gesteinsbrocken von der Größe einer menschlichen Faust aus dem Boden, während Tiger und Reiterin Ihren gefährlichen Tanz durch metallene Soldaten und magische Blitze fortsetzten.

"Kümmere Du Dich um die Blechsoldaten Battle-Cat, ich nehme mir Hordak vor", flüsterte Adora Ihrem Begleiter zu, ehe sie sich auf dem Sattel der großen Katze abstützte. Mit beiden Füßen stieß sie sich vom Rücken Ihres Begleiters ab, kam mit beiden Beinen voran, Ihr Schwert kampfbereit vor Hordak zu stehen.

"Das ist etwas zwischen Dir und mir Hordak, niemandem sonst. Es wird hier enden, auf die eine oder andere Art und Weise und möge mir die Göttin beistehen, ich werde Dir Deine gerechte Strafe zukommen lassen, Du elendes Monster!"

"Große Worte für eine schwache kleine Prinzessin", antwortete Hordak unbeeindruckt.
"Du hattest solches Potential Adora, doch Du hast es einfach weggeworfen … Und jetzt… Sieh Dich an! Wie erbärmlich klein und schwach Du geworden bist! Ohne Die Macht der Horde bist Du nichts!" Ein bösartiges Lachen löste sich aus Hordak's Kehle, während er Adora weiter verhöhnte.

Mit geballten Fäusten stand die Prinzessin von Eternia Ihrem größten Feind gegenüber. Ihre Knöchel zeichneten sich inzwischen weiß auf der sanften Haut Ihrer Hand, die das Schwert des Schutzes hielt, ab. Jahrelang aufgestaute Wut und Zorn bahnten sich langsam Ihren Weg an die Oberfläche, bis die Prinzessin dem Verlangen nachgab.
Ohne Vorwarnung stürzte sich Adora auf Ihren Feind, einen Schrei auf den Lippen, das Schwert im Anschlag.

Hordak hob überrascht eine Augenbraue, als er sich der anstürmenden Prinzessin von Eternia gegenüber sah. Worte des Hohns blieben in seinem Hals stecken, als er die unbändige Wut in Adora's Augen entdeckte. Hektik erfasste den Befehlshaber der Horde…

All Ihre Kraft in diesen einen Hieb steckend ließ Adora das Schwert des Schutzes auf den verhassten Gegner niederfahren. Metallisches Klirren begleitete den Einschlag, als Hordak das Schwert mit metallener Hand blockte. Ohne zu zögern konterte er mit einem gezielten Fußtritt auf die Hüftgegend seiner Opponentin.

Getroffen torkelte Adora einige Schritte zurück, ließ das Schwert dabei sinken, und ruderte mit dem linken Arm zurück, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Es kostete die junge Frau nur wenige Momente um zu bemerken, dass der Gegenangriff Sie nicht wirklich verletzt hatte, auch wenn der Treffer mehr als nur schmerzhaft war, so hatte Ihre Panzerung die Wucht des Angriffes abgehalten. Die wenigen Momente reichten Hordak aus, um selbst in die Offensive zu gehen.
Bevor Adora reagieren konnte, schleuderte der Anführer der Horde ihr erneut Energieblitze entgegen.

Mit einer Hand nur konnte Adora das Schwert des Schutzes in die Höhe reißen, blockte dabei die Angriffe von Hordak. Die Energieblitze schlugen zwischen den beiden kämpfenden ein, lenkten die Aufmerksamkeit der anderen kämpfenden für einen Moment auf den Fight zwischen der Prinzessin von Eternia und dem dunklen Anführer der Horde.

In den Augen von Man at Arms war mehr als nur bloße Besorgnis zu sehen, auch wenn er nicht aussprach woran er dachte, so war es Adora's Mutter, Königin Marlena, die ein Stoßgebet an die Göttin richtete, Ihre Tochter vor dem schlimmsten zu bewahren.

‚Adora, alleine kannst Du das nicht durchstehen… Sorceress, bitte! Adora braucht dringend Hilfe!' In Ihren Gedanken war Teela in diesem Moment nur bei Ihrer Freundin. So hatte sie den Horde-Trooper der nun bedrohlich nahe vor Ihr stand übersehen.
"Teela, Vorsicht!", hörte Sie die Stimme Ihres Vaters, als Sie bereits ein Schwert in Richtung Ihres Armes schlagen sah. Geistesgegenwärtig ließ sie sich fallen, um dem Angriff so zu entgehen, doch wusste sie instinktiv dass es dafür bereits zu spät war. Bevor das Schwert auf Ihre ungeschützte Haut traf, sprühten Funken aus dem metallenen Soldaten, dessen Kopf nun ein hölzerner Wassereimer zierte. Als wäre der Funkenregen sein Zeichen gewesen, erschien Orko wie aus dem nichts direkt neben Teela.
Anerkennend nickte Teela dem kleinen Trollaner zu, während sie wieder nach Ihrer Waffe griff, und den nächsten Trooper anvisierte.

Zwei schnelle Hiebe seiner Gegnerin brachten Hordak in ernsthafte Schwierigkeiten. Nur mühsam konnte er die stetigen Angriffe von Adora ohne adäquate Waffe abwehren, doch vielmehr störte Ihn, dass er es bislang nur ein einziges Mal geschafft hatte, einen der Angriffe seiner ehemaligen Untergebenen zu kontern, und Adora Ihrerseits in ernsthafte Bedrängnis zu bringen. Erneut blockte er einen Angriff, konnte diesmal selbst eine magische Attacke als Gegenangriff einsetzen, die seine Kontrahentin in die Defensive zwang.
Noch bevor Adora erneut in Reichweite eines erneuten Angriffes kam, schleuderte der dunkle Warlord Ihr einen gewaltigen Energieblitz entgegen …

Adora hatte keine Möglichkeit mehr sich vor dem überraschenden Gegenangriff in Sicherheit zu bringen. Auch Ihr Versuch das Schwert des Schutzes zwischen sich selbst und Hordak's dunkle Macht zu bringen scheiterte, vermochte Sie vor diesem Angriff nicht zu retten.

Durch die massive Druckwelle des Aufpralls nach hinten geschleudert, glitt Ihr das Schwert regelrecht aus den Händen. Sekunden später traf Adora auf dem felsigen Boden auf. Der Aufprall presste die Luft aus Ihren Lungen, verhinderte anfangs jedweden klaren Gedanken.
Fast zur selben Zeit wie die Prinzessin traf auch Ihr Schwert auf dem felsigen Grund auf. Mit einem metallischen Schneiden bohrte das Schwert des Schutzes sich in das Gestein, blieb einem Mahnmal gleichend auf halber Höhe zwischen seiner Besitzerin und Ihrem schlimmsten Feind im Boden stecken.

Stöhnend richtete Adora sich auf. Zunächst orientierungslos suchten Ihre Augen die Gegend nach dem Schwert des Schutzes ab. Steifen Schrittes lief sie auf die Waffe zu, als Sie abermals das grausige Lachen von Hordak vernahm.
"Du bist schwach Adora! Denkst Du wirklich DU könntest Dich mir entgegenstellen? In hunderten von Jahren, wärst Du nicht in der Lage gegen meine Macht zu bestehen! Es ist an der Zeit Dir die Konsequenzen Deines Handelns aufzuzeigen Prinzessin von Eternia", rief Hordak Ihr zu.

Zweifel blitzte in Adora's Augen auf, als Ihre Hand den Griff Ihres Schwertes erneut umfasste.
‚Ich fühle das Licht Deiner Hoffnung tief in Deinem Herzen. Lass es nie wieder verlöschen Adora!
Du kannst Hordak besiegen! Nimm das Schwert des Schutzes, und folge Deiner Bestimmung meine Prinzessin!' hörte Adora die Stimme der Sorceress in Ihrem Kopf.

Worte waren nicht nötig. Mit eiserner Entschlossenheit festigten Ihre langgliedrigen Finger den Griff um das Schwert, zogen den eternischen Stahl scheinbar leichtgängig wie Butter aus dem felsigen Untergrund.
"Die Zeit ist gekommen Hordak, und wenn ich Dich nicht besiegen kann, so wird es jemand geben, der dies tun kann, und tun wird! Deine Schreckensherrschaft endet bevor Sie beginnen kann! Hier und jetzt!"
Das Schwert des Schutzes gen Himmel streckend sprach Sie die Worte aus die einst Ihr ganzes Leben verändert hatten und dies wieder tun würden, sollte dies alles jemals enden.

"FÜR DIE EHRE VON GRAYSKULL!"

Fortsetzung folgt ...

 

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