He-Man.de07.02.2012
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Future Imperfect - Teil 28

 

 

 

by ZeroCool

 

 

Felis Quadi, im Morgengrauen

Die ersten Strahlen der morgendlichen Sonne erleuchteten den Himmel über Felis Quadi, der Hauptstadt des Volkes der Quadianer, als Randor, König von Eternos aus seinem Zelt schritt. Es war eine unruhige Nacht gewesen, und nicht nur der Umstand, dass wohl eine Armee der Horde außerhalb der Grenzen des Königreiches von König Carnivus auf sie lauerte, sondern auch die Sorge um das Schicksal seiner Frau und Tochter hatten den Regenten von Eternos nicht ur Ruhe kommen lassen.
Immer wieder war er aus den kurzen Phasen des Schlafes aufgeschreckt, nachdem Alpträume Ihn noch im Schlafe hatten erzittern lassen. Er konnte sich nicht mehr an den genauen Inhalt erinnern, doch ein Bild war im nur zu deutlich im Gedächtnis geblieben, und ließ Ihn beim Gedanken erneut aufs tiefste erschaudern.
Adora, seine einzige Tochter, die Thronerbin von Eternos und überlebendes Kind des Königspaares lag vor dem bodenlosen Abgrund vor Castle Grayskull. Ihr Körper war von zahlreichen Hieben und Stichen übersäht. Geschunden und geschlagen blickte Sie ihn aus mutlosen Augen an, bat um Hilfe, doch er konnte nicht zu Ihr kommen…
Randor fühlte sich schlecht. Er wusste dass es nur ein Traum gewesen war und dennoch, solche Träume am Vorabend einer möglichen Schlacht bedeuteten meist nichts Gutes.
‚Marlena, Adora, ich wünschte ich wäre an Eurer Seite.'

Immer wieder füllte das Bild von Castle Grayskull seinen Geist. Egal wie sehr er es versuchte, Randor schaffte es nicht jene Gedanken zur Seite zu drängen.
‚Ein seltsamer Gedanke. Was hat das zu bedeuten? Zuerst gestern Abend dieses seltsame Deja-Vu als ich die Zauberin erwähnte und nun…. Die Sorceress… wie… wie konnte ich das nur vergessen?' Mit einem Schlag wurde Randor klar, was sich bislang seinem Wissen entzogen hatte, warum Castle Grayskull so wichtig war… Der Schleier des Vergessens war durchbrochen, und die Erinnerung des Königs von Eternos begann schnell zurückzukehren…

Grayskull, die Macht der Weisen war in den Mauern jener Festung verborgen. Eine Hoffnung für die Rettung Eternias… Ein bevorzugtes Ziel für einen erneuten Angriff der Horde.
‚Adora, Marlena… ich hoffe euch ist nichts zugestoßen…'

Randor schob die Gedanken an seine Familie beiseite, als Sy-Clone und Kittrina zu Ihm traten. Obwohl Sy-Clone die erste Wache gehalten hatte, wirkte er entspannter als die Tochter von Carnivus, die ebenso schlecht geschlafen zu haben schien wie Randor selbst.
Der König bedachte dass Sy-Clone als letzter Angehöriger des Volkes von Anwat Gar wohl die uralten Meditationstechniken seiner Vorfahren genutzt hatte, wie er dies bereits zu Zeiten des Krieges gegen die Snake-Men und während des langen Konfliktes gegen Skeletor zuvor getan hatte, um seine Ausgeglichenheit in der Schlacht zu bewahren. Eine Eigenschaft die Randor an Ihm bewunderte.

"Nun, Sy-Clone was gibt es neues?", erkundigte Randor sich beim Krieger des Windes.

"Ich spüre den Wind der Veränderung, Eure Hoheit", antwortete Sy-Clone auf die gestellte Frage.
"Ich kann euch nicht sagen, was es ist, aber ich habe das Gefühl dass wir Zeuge eines Umbruchs werden, wie Ihn Eternia vielleicht nie zuvor erlebt hat."

"Ihr sprecht wirr…" wollte Kittrina sagen, wurde jedoch Roboto unterbrochen.

"König Randor! Es ist mir Gelungen die Kommunikation mit einigen der Masters wieder herzustellen! Ich erhielt soeben eine Nachricht aus Avion."

"Das ist phantastisch Roboto. Was sagt die Nachricht aus?" Sorgenfalten waren immer noch auf der Stirn von Randor zu sehen, dennoch war diese Entwicklung sehr erfreulich. Die Nachricht, dass es Roboto gelungen war eine Kommunikationsverbindung herzustellen wirkte sich positiv auf die Moral aus, das bemerkte er auch an sich selbst. Endlich mussten sie nicht mehr über das Schicksal Ihrer Freunde und Verbündeten spekulieren, sondern konnten Gewissheit erlangen. Was auch immer dies bedeuten würde.

"Die Horde hat Avion angegriffen!"

Erschrocken schlug Kittrina eine Hand vor Ihren Mund. Beinahe hätte sie einen überraschten Schrei ausgestoßen, hatte sich aber gerade noch rechtzeitig gefangen.
"Sie… sie wurden doch besiegt?", fragte die junge Quadianierin unsicher.

"Ich konnte Man - E - Faces kontaktieren", fuhr Roboto fort.
"Er berichtete mir, dass der Angriff der Luftstreitkräfte der Horde abgewehrt werden konnte. Den Kriegern Avions ist es sogar gelungen Vultak, den Anführer der Streitmacht gefangen zu nehmen. Er wird zurzeit in den Kerkern Avions verhört, doch noch konnten unsere Verbündeten nicht hilfreiches von Ihm erfahren."

"Es ist beruhigend zu erfahren, dass es der Horde nicht gelungen ist, ganz Eternia einfach mit Ihrer schieren Anzahl zu überrollen", kommentierte Randor das geschilderte.
"Ist der Kommunikationskanal noch offen Roboto? Ich muss mit Stratos sprechen!"

"Bitte folgt mir Hoheit. Ich bringe euch zum Langstreckenkommunikator."

Zusammen mit Roboto verschwand Randor in einem der Zelte, ließ einen nachdenklichen Sy-Clone und eine mehr als nur stille Kittrina zurück…


Castle Grayskull - in der Morgendämmerung, 30 Minuten später

Donnernde Schritte deuteten die ersten Horde-Trooper an, die über die letzte Anhöhe auf Grayskull zu liefen.
Momente später überquerte der Anführer der Armee, Hordak, dunkler Hexenmeister und Kriegsherr die kleine Anhöhe. Überrascht blieb er stehen, deutete den Troopern und seinen Generälen an das gleiche zu tun.
Die Sonne war hinter Castle Grayskull in Stellung gegangen, warf lange Schatten und blendete den Kriegsherrn. Schwarzer Schatten bewegte sich vor der Festung und Hordak fragte sich wer sich Ihm in den Weg stellen würde.
"Ich kam hierher um zu vollenden wozu ich vor Äonen nicht in der Lage war. Nie hätte ich gedacht hier auf Widerstand zu treffen, doch wie es scheint ist heute ein guter Tag um Rache für einst zu üben", rief er dem Schatten selbstsicher entgegen.
"Gebt euch zu erkennen. Ich möchte wissen wer dumm genug ist, sich mir in den Weg zu stellen…"

Langsam löste sich eine Gestalt aus dem Schatten. Mit sicherem Schritt, Ihr wallendes Haar im lauen Wind des Morgens wehend trat Marlena ins Licht vor.
"Ihr habt dies Schloss einst nicht zerstört Hordak, Ihr werdet es auch heute nicht schaffen!"
Noch während Marlena sprach traten Man at Arms und Teela aus dem Schatten an Ihre Seite. Ihren Kobra-Stab fest umklammernd blickte Teela unsicher zu Ihrem Vater.

"Damals wie auch heute stellten sich tapfere Männer und Frauen euch und Euren Armeen entgegen. Wir werden euch aufhalten, koste es was es wolle!"

"Große Worte, die Ihr sprecht Marlena!", warf Hordak Ihr entgegen: "Seid Ihr auch gerüstet Euren Worten taten folgen zu lassen?"

Überrascht zog Marlena eine Augenbraue hoch. Dass er Feind Sie kannte hatte Sie nicht erwartet.
"So bereit wir je sein könnten Hordak", entgegnete Man at Arms dem Kriegsherrn.

"Hat es euch die Sprache verschlagen? Seid Ihr so überrascht, dass ich Euren Namen kenne, frühere Königin von Eternos, dass Ihr Euren Waffenmeister für euch sprechen lassen müsst?"
Mit starrem Blick fixierte Hordak die Regentin von Eternos, doch Marlena hielt seinem Blick stand.

"Wie Ihr wünscht", grummelte Hordak: "Troopers! Greift Sie an! Bringt Sie mir … lebend!"

Auf Befehl Ihres Anführers stürmten zwanzig Horde Trooper auf die kleine Gruppe vor Castle Grayskull zu…

"Duncan? Teela?" - "Ich bin bereit Majest… Marlena", antwortete Teela. Noch immer konnte sie sich nicht daran gewöhnen, die Königin bei Ihrem Vornamen zu nennen.
"Ich bin ebenfalls bereit Marlena und wie steht es mit Dir?"

"Ich bin es auch Duncan", antwortete Sie Ihm, während sie Ihren Blaster aus dem Halfter an Ihrem Gürtel zog. Mit einem schnellen Blick überprüfte Marlena die Einstellungen der Waffe, die auf tödliche Emission justiert war und richtete Sie auf die angreifenden Trooper.
Ein kurzer Blick zu Teela um sich zu vergewissern, das auch die Anführerin der königlichen Garde bereit war zu feuern genügte der Königin. Sie wusste dass der Waffenmeister bereit war, ebenso wie Sie selbst.
"Feuer!" befahl Sie, als sich Ihr Finger um den Abzug der Strahlenwaffe krümmte.

Todbringende Strahlen entluden sich, trafen die ersten Trooper.
Erneut visierten die drei Verteidiger neue Gegner an, feuerten Ihre Waffen ab, noch ehe die getroffenen Soldaten zu Boden gingen.

Pures Adrenalin durchströmte die Adern von Marlena als der letzte Trooper wenige Meter vor Ihr durch einen Schuss aus Ihrer Waffe niedergestreckt wurde. Keiner der Angreifer hatte Sie erreicht, doch waren diese zwanzig nur ein Bruchteil der Truppen, die Hordak hinter sich hatte, waren, so hatten Sie Ihm die Stirn geboten.. Vorerst.

Amüsiert beobachtete Hordak wie die wenigen Verteidiger sich gegen seine Trooper zur Wehr setzten. Er hatte keinerlei Zweifel sie alleine durch die zahlenmäßige Überlegenheit seiner Truppen in die Knie zu zwingen. Ein Sieg alleine war zu wenig für Ihn. Er wollte seine Gegner zermürben, Ihnen seine absolute Überlegenheit beweisen.

"Grizzlor! Leech! Mantenna!"
Mit einer Handbewegung schickte er seine drei Generäle in den Kampf, während schwere Belagerungsmaschinen der Horde in Stellung gingen um den finalen Schlag gegen Castle Grayskull auszuführen.

Mit roher Wildheit warfen sich Hordak's Generäle dem Feind entgegen. Geschickt wichen Sie den Strahlen der auf Sie abgefeuerten Energiewaffen aus, kamen innerhalb Sekundenbruchteilen auf Nahkampfdistanz heran…

Brüllend stürzte sich Grizzlor auf Man at Arms, der gerade noch genügend Zeit hatte seine Keule zwischen sich und die Axt des Angreifers zu bringen.
Die Wucht des Aufpralls warf den Waffenmeister zurück. Nur mit Mühe konnte Duncan sich abrollen, doch blieb Ihm kaum die Zeit sich richtig aufzurichten. Ohne Vorwarnung griff Grizzlor erneut an, ließ die todbringende Axt auf den Waffenmeister herab fahren.
Duncan fühlte den Windstreich, als er der Waffe des Feindes auswich und seinerseits zu einem Schlag ausholte, der das Biest in der Magengegend treffen sollte.
Mit einem dumpfen Schlag traf die Keule das Monster in der Magengegend, betäubte Grizzlor für einen Moment lang.
Ein weiterer Schlag des Waffenmeisters warf den Kontrahenten zurück, erlaubte Duncan einen Blick auf Teela und Marlena zu riskieren.

 

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Während die Königin zuerst gute Erfolge erzielte Mantenna mit Hilfe Ihres Schwerts zurückzuhalten, hatte Teela wesentlich größere Schwierigkeiten Leech abzuwehren.
Bereits einmal hatte das Sumpfwesen die Kriegerin packen können, und nur mit sehr viel Glück hatte die Befehlshaberin der Garde es geschafft sich aus seiner Umklammerung zu befreien, bevor er es geschafft hatte Sie mit Ihren saugknopfartigen Krallen zu ergreifen.
Eine schnelle Drehung brachte Teela hinter den Gegner. Bevor Leech sich umdrehen konnte, traf Teela's Kobrastab von hinten auf seine Schulterpartie, warf den Echsenkrieger nach vorne.

Der Boden erzitterte als die Hordak befahl Castle Grayskull anzugreifen. Mehr als ein halbes Dutzend schwere Belagerungsmaschinen feuerten Ihre Todbringenden Ladungen, brachten dabei Grund und Boden zum erzittern.

Durch die Erschütterungen aus dem Gleichgewicht gebracht stürzten sowohl Teela, wie auch Marlena zu Boden. Lediglich Duncan konnte sich auf beiden Beinen halten, da Grizzlor als sein Konkurrent durch einen weiteren Schlag von Ihm zu Boden fiel, hatte er genug Zeit sich auf die Erschütterungen zu konzentrieren.
Geschockt blickte er auf Castle Grayskull, erwartete das schlimmste… doch die Geschosse zerbarsten wirkungslos am Kraftfeld vor Grayskull.
‚Teelana… der Göttin sei Dank! Du konntest den ersten Angriff abwehren… Halte durch, solange es nötig ist.'

"Dies ist nicht die verlassene Ruine, die ich glaubte vorzufinden… Ist es möglich dass Deine Festung nach all dieser Zeit noch immer Zuschlupf für die Bürger von Eternia ist, alter Rivale? Doch nicht mehr lange, ich werde Sie zerstören! Nichts und niemand kann sich mir in den Weg stellen", sprach Hordak vor sich hin. Die Abwehr der Belagerungsgeschütze durch ein Kraftfeld hatte Ihn zuerst überrascht, doch schnell war die Überraschung einer Art innerer Befriedigung auf gewichen. Mit verschränkten Armen stand der dunkle Kriegsherr vor seinen Armeen und betrachtete mit wachsender Genugtuung den Verlauf des sehr ungleichen Kampfes.

Entschlossenheit blitzte in den Augen von Marlena auf, als Sie mit Mantenna um den Sieg rang. Durch die Erschütterungen war Sie gestürzt, hatte Ihr Schwert verloren, und musste sich nun mit bloßen Händen den Angriffen des Insektenähnlichen Wesens erwehren.
Ihre Haare hingen wirr in Ihre Stirn. Blutende Wunden zeichneten sich unter Marlenas zerrissener Kleidung ab, deuteten auf Stellen hin, an denen Mantenna sie getroffen hatte.
‚Auf welches Wunder auch immer wir warten, es wird Zeit dass es bald geschieht… lange halte ich das nicht mehr durch.'

Während Duncan den ersten Angriff auf Grayskull mitverfolgen konnte, hatte sich Grizzlor von den Folgen des vorherigen Angriffs erholt. Mit unverminderter Rohheit sprang er dem Waffenmeister entgegen, schaffte es Ihn zurück und in eine defensive Position zu drängen.

Teela's Vorteil gegen Leech war dahin. Durch den Sturz hatte Sie wertvolle Zeit verloren, die Hordak's Untergebener genutzt hatte, um sich auf Ihren nächsten Angriff vorzubereiten. Trotz Ihrer Schnelligkeit, konnte Teela diesmal keinen Treffer landen. Überrascht wich Sie zurück, als Leech den Kobrastab abblockte, und seinerseits beinahe einen Treffer landen konnte. Im zurückweichen holte Sie erneut aus, ließ den Stab auf die Beine Ihres Gegner herabrasen.
In einem Dumpfen Ton landete dieser unsanft auf dem Boden vor Grayskull. Teela stand neben Ihm, Ihre Waffe erhoben, bereit den Kampf vorerst zu beenden, als die Belagerungsmaschinen erneut auf Grayskull feuerten.
Obwohl Sie auf die Erschütterungen gefasst war, kamen Sie zu unvorbereitet für Teela, um das aufspringen von Leech zu verhindern….

Trotz der Erschütterungen durch den erneuten Beschuss von Grayskull versuchte Marlena die Situation zu Ihren Gunsten zu nutzen, doch Mantenna war bestens vorbereitet. Seine Insektenartigen Beine boten Ihm eindeutig besseren Halt. Mühelos wehrte er einen hohen Tritt der Königin ab, um seinerseits zum Angriff überzugehen. Marlena an einem Arm packend riss er Sie zu sich heran, um Sie in einen Haltegriff zu nehmen. "Hordak wäre bestimmt erfreut wenn ich Ihm die Königin lebend als Gefangene präsentiere", murmelte er vor sich hin.
"Lass mich los, Du elendes Monster", schrie Marlena den Späher der Horde an. Sie wand sich hin und her, versuchte mit Ihren Beinen nach Ihrem Feind zu treten. Doch es war zu spät. Mantenna hatte Ihre Arme fest umklammert, verhinderte so jedwede Gegenwehr. So sehr Marlena sich auch anstrengte, Ihre Bemühungen waren zum Scheitern verurteilt.

Ein grausames Lachen entkam der Kehle von Hordak als er erblickte dass die Bemühungen seiner Krieger allmählich Erfolg zeigten. Die beiden Frauen waren bereits niedergerungen und auch der Waffenmeister müsste sich seiner Macht beugen, wenn er das Leben beider schützen wollte.
Voller Genugtuung beobachtete Hordak wie Mantenna und Leech die Regentin von Eternos und die Befehlshaberin der Garde vor Ihm auf die Knie zwangen, als sich die Ereignisse überschlugen. Das Lachen erstarb in seiner Kehle…

Wie auch die Königin wand und sträubte sich Teela gegen den festen Griff von Leech. Tiefe Benommenheit, die Sie seit dem Gegenangriff, bei dem das Sumpfmonster seine Saugknopfartigen Pranken gegen Ihre Schläfen gepresst hatte, verspürte, erschwerte Ihr Vorhaben zunehmend. Dennoch wollte sich die junge Frau nicht geschlagen geben. Mit all Ihrer Kraft sträubte sie sich gegen Ihre Gefangenschaft, opponierte gegen den Zwang vor Hordak niederzuknien, solange Ihre Kräfte dies zuließen. Mit aller Kraft stemmte sie sich gegen den Gegner. Auf keinen Fall wollte Sie zulassen, vor Hordak auf die Knie gezwungen zu werden. Ihr Widerstand schien endgültig gebrochen, als Sie aus weiter Ferne ein lautes Brüllen vernahm…

Das Klirren von Metall ertönte, als die Keule des Waffenmeisters erneut auf Grizzlor's Axt traf. Ein weiteres Mal griff Eternias' Man at Arms an, drängte den Kämpfer auf Seiten der Horde zurück, schaffte es aber nicht sich einen eindeutigen Vorteil zu seinen Gunsten zu erkämpfen. Schnellen Schrittes schloss Grizzlor wieder zu Ihm auf. Nur mit Mühe konnte Duncan einem schweren Hieb ausweichen, geriet ins taumeln. Sofort nutzte sein Gegner die Gelegenheit Ihm einen Stoß zu versetzen.
Schwer atmend traf der Waffenmeister mit dem Rücken auf einem Felsen auf, blieb einige Sekunden reglos liegen. Sekunden die seinem Opponenten ausreichten, um erneut mit seiner Axt auszuholen, um den Kampf endgültig zu seinen Gunsten zu entscheiden. Surrend raste die Waffe auf den scheinbar wehrlosen Krieger hinab, doch im letzten Moment konnte Duncan sich noch zur Seite werfen. Knirschend bohrte sich die Klinge in den Felsen, bescherte Man at Arms wertvolle Sekunden sich auszuruhen. Sekunden später hatte der Kämpfer auf Seiten der Horde die Waffe wieder in Händen. Der Kampf zwischen den beiden Kontrahenten war wieder offen…

Marlena richtete Ihren Blick direkt auf Hordak. Keinesfalls würde Sie Ihrem Feind die Genugtuung verschafften seinem Blick auszuweichen. Ihr war klar, dass Sie diesen Kampf verloren hatten, doch der Stolz gebot Ihr dem Schicksal aufrecht entgegen zu blicken.
Was nun mit Ihr, Teela und Duncan geschehen würde, daran mochte Sie gar nicht denken. Für viele Menschen von Eternia war Hordak nur eine Fabelfigur, ein Dämon aus ferner Vergangenheit, der Eternia einst heimgesucht hatte. Dennoch erschreckten Erzählungen über seine Grausamkeit noch heute jeden der Sie hörte. Marlena fing langsam an sich Gedanken darüber zu machen, wie viele der Erzählungen tatsächlich zutreffend waren. Die Erkenntnis, die Sie zog gefiel Ihr ganz und gar nicht. Hoffnungslosigkeit breitete sich in Ihr aus. Noch immer fühlte Sie wie die Klauen von Mantenna, die Sie unbarmherzig nach unten drückten, sich in Ihr zartes Fleisch bohrten, Widerstand oder Flucht verhinderten, spürte den fahlen Atem der Kreatur in Ihrem Nacken.
Um Sie herum waren noch immer Geräusche eines Kampfes zu hören, doch Marlena wagte nicht sich umzusehen bis Sie bemerkte wie das bösartige Lachen auf den Lippen des Kriegsherrn erstarb…

Fortsetzung folgt ...

 

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