He-Man.de17.05.2012
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Future Imperfect - Teil 18

   

by ZeroCool
 

Adora schlug die Augen auf. Es dauerte einen Moment, bis Sie Ihre Umgebung wieder wahrnehmen konnte, doch schließlich bemerkte dass Sie auf dem Rücken liegend auf dem weichen Waldboden des Evergreen Forrest befand. Benommen versuchte Sie sich aufzusetzen, was Ihr aber nicht zu gelingen vermochte. Panik breitete sich in Ihr aus, als Sie sich an den Absturz des Wind Raiders erinnern konnte. ‚Mutter! Teela! Ich kann mich nicht bewegen! Was ist wenn Ihnen etwas zugestoßen ist? Ich bin die einzige die Ihnen helfen kann, und nun kann ich nicht einmal aufstehen….’ Adora atmete tief durch, versuchte die Panik und Benommenheit, die Sie erfasst hatten abzuschütteln. Ohne klar denken zu können, konnte Sie niemandem helfen, so viel war Ihr klar.
Sie schloss die Augen, versuchte sich auf Ihre Umgebung zu konzentrieren, und die Irrationalen Empfindungen von Panik und Schuld aus Ihrem Gedächtnis zu schieben, was Ihr zumindest zu einem Teil zu gelingen schien…

Als Sie die Augen wieder öffnete, erkannte Sie, was Sie daran hinderte sich aufzusetzen. Erleichtert bemerkte Sie, dass Ihre Mutter und Teela zu einem großen Teil auf Ihrem Körper lagen, und alleine deren Körpergewicht Sie in Ihrem geschwächten Zustand am aufsetzen gehindert hatte. Einen Moment lang blieb Sie einfach so liegen, genoss es Ihre Mutter und Teela, zwei der Menschen die Sie am meisten liebte, so nah bei sich zu spüren, und lauschte dem Rauschen der Blätter inmitten des Sturmes. Das grollen des Donners lenkte Ihre Gedanken wieder auf den Absturz des Wind Raiders, und Adora musste mit einem gewissen erschrecken feststellen, dass Sie sich an den Absturz nicht mehr erinnern konnte. So sehr Sie sie es auch versuchte, so versagte Ihr die Erinnerung an alles was nach dem Rütteln an den Schultern Ihrer Mutter vorgefallen war. Es dauerte einige Zeit, bis Adora sich wieder kräftig genug fühlte, um Teela und Königin Marlena sanft von Ihrem Körper herab zu schieben, um selbst aufstehen zu können. Nachdem Sie aufgestanden war, sah Sie sich in der Gegend um, und versuchte sich anhand der Sterne, oder anderer bekannter Elemente, die sich vielleicht durch die Blätter und Bäume des Evergreen Forrest hindurch erkennen konnte, zu orientieren. In der Dunkelheit des Unwetters, fiel es Ihr schwer, außer den Blitzen etwas anderes zu erkennen, bis Sie ein Geräusch hinter sich vernahm. Blitzschnell wirbelte Adora herum, bereit das Schwert des Schutzes hervorzuziehen.

Bereit sich zu verteidigen wirbelte Adora herum, und blickte in die Augen Ihrer Mutter, die Ihr direkt gegenüber stand. „Adora, ist alles in Ordnung mein Kind?“ Mit besorgter Mine musterte Marlena Ihre Tochter. Einen Augenblick lang herrschte Stille zwischen Mutter und Tochter, und Marlenas Frage stand unbeantwortet zwischen beiden. Ihre Blicke trafen sich, beide hingen an den Augen der anderen, und Marlena glaubte für einen winzigen Moment tief in Adora’s Seele blicken zu können. Ein Bildnis im inneren Ihrer Tochter zu sehen, dass sie unweigerlich erschaudern ließ, Sie zutiefst ängstigte, und zugleich die Frage nach Adora’s Gefühlszustand in Ihr aufkommen ließ. Eine Frage, die Sie vielleicht nie wirklich würde beantworten können. Ebenso plötzlich wie das Fenster zur Seele Ihrer Tochter aufgestoßen wurde, schloss es sich wieder, als Adora sich urplötzlich wegdrehte, und den Blickkontakt abbrach: „Ich denke schon Mutter. Ich bin soweit wohlauf, und soweit ich das erkennen kann, geht es Teela den Umständen entsprechend auch gut.“
‚Auch wenn ich keine Ahnung habe, warum dem so ist… Aber vielleicht sollte ich einfach glücklich darüber sein?’

„Du hast recht“, meinte Marlena, und unterbrach Adora damit in Ihren Überlegungen. Zuerst verstand Adora nicht, was Ihre Mutter meinte, doch als Sie sah, dass diese neben der bewusstlosen Teela kniete, und Ihren Zustand überprüfte, wurde Ihr die Bedeutung dieser Worte klar. Erleichterung machte sich in Ihr breit. Erleichterung darüber, Ihrer Freundin zumindest nicht noch mehr geschadet zu haben, als Sie eh schon getan hatte. „Was hast Du jetzt vor Adora? Sollen wir per Funk Hilfe aus dem Palast anfordern?“ Marlena sah die Reaktion Ihres Mannes schon vor Ihrem geistigen Auge. Randor würde toben, wenn er erfahren würde, dass seine Tochter alleine mit einer Verletzten aufgebrochen war, aufgrund einer vagen Vermutung, und er würde toben, weil Sie selbst Ihre Tochter bei diesem Vorhaben begleitete anstatt Sie davon abzuhalten. Doch vielmehr wäre es die Sorge um Sie beide, die Ihn auffressen würde, bis Sie zurück wären. Eine Sorge die Ihn von seinen Pflichten ablenken würde. Marlena wusste, dass dies gerade jetzt fatal sein würde. Randor musste die Verteidigung von Eternos koordinieren, musste sein Volk schützen, wenn nicht alles verloren sein sollte. Nichts und niemand durfte Ihn davon ablenken, nicht einmal das Schicksal seiner Frau und Tochter. ‚Wir müssen es alleine schaffen. Auf keinen Fall dürfen wir um Hilfe rufen.’ Sie wollte gerade ansetzen, um Ihre eigene Idee zu widerrufen, als Adora Ihr bereits zuvor kam: „Nein. Wir werden nach Grayskull gehen! Wie ich es von Anfang an vorhatte.“ Sie musterte den Himmel, schien anhand einiger weniger vom Gewittersturm nicht verdeckter Sterne Ihre ungefähre Position ermittelt zu haben, und deutete auf eine Richtung: „Ich weiß zwar nicht wo wir sind, aber ich kenne die Richtung in die wir gehen müssen“, erklärte Sie in entschlossenem Tonfall. Als ob der Sturm Ihre Worte bestätigen wollte, ertönte ein mächtiges Donnergrollen im Hintergrund, mächtige Blitze durchzuckten den dunkeln Himmel über dem Evergreen Forrest. Marlenas Augen weiteten sich, als Sie in die Richtung in die Adora zeigte blickte: „Ich glaube wir haben bereits gefunden, wonach du gesucht hast Adora“, flüsterte Sie Ihr in fast ehrfürchtigem Tonfall zu.

Inmitten des Irrlichterns aus den verschiedensten Blitzen stand Castle Grayskull einsam auf einem Felsen am Rande des Evergreen Forrest. Durch das Unwetter wirkte die Fassade des Schlosses um ein vielfaches martialischer, und Furcht einflößender als sonst. Umso verwunderlicher musste es erscheinen, dass eine Gruppe aus drei Frauen, zwei von Ihnen trugen eine dritte, sich nun einen Weg durch den Evergreen Forrest bahnte, um das seltsam anmutende Schloss zu erreichen. Als die seltsame Gruppe endlich den felsigen Steg erreichte, der über den schier bodenlos wirkenden Abgrund hin, zur Zugbrücke des Schlosses führte, öffnete sich diese wie von Geisterhand für die Besucher. Mit skeptischem Blick musterte die Königin das Schloss von außen. Ihr Blick wanderte von der Furcht einflößenden Fassade, hin zum bodenlosen Abgrund, der sich nunmehr beinahe unter Ihr befand. Ihr Griff um Teela hatte sich längst gelockert, und so trug nunmehr Ihre Tochter die junge Frau alleine in das Schloss hinein, und wo Marlenas Mut und Kraft zu versagen schienen, schien die Prinzessin von Eternia mit jedem Schritt den Sie näher an den Eingang des alten Gemäuers tat, dynamischer, und schneller zu werden. Ein letzter Blick zurück ließ Marlena zweifeln, doch hatte Sie nun keine Wahl mehr. Adora war beinahe in den Gängen dieses mystischen Schlosses verschwunden, und sie konnte Ihr nur folgen, in ein ungewisses Schicksal. Egal was Sie hinter den Mauern dieses Schlosses erwarten würde, Sie war sich sicher, dass es alles was Sie bisher kannte, wusste oder gesehen hatte in den Schatten stellen würde. Vielleicht würde Sie hier die Antworten auf Fragen bekommen, die Sie Adora nie zu fragen gewagt hatte. Instinktiv umklammerte sie den Griff des Schwertes, welches Sie an Ihrer Seite trug, und folgte Adora in die dunklen Gänge von Castle Grayskull.


Castle Grayskull

Mit immer größer werdender Verwunderung hastete Königin Marlena hinter Ihrer Tochter her. Nicht nur, dass Ihr erst jetzt die ganzen Ausmaße dieses Schlosses klar wurden, welches von außen längst nicht so groß und weiträumig wirkte, vielmehr wuchs Ihre Verwunderung wie Adora sich in diesem scheinbar Jahrhunderte alten, wenn nicht sogar älterem Gemäuer so gut auskennen konnte. Ihre Gedanken wurden unterbrochen, als Sie Adora durch einen Torbogen folgte, und sich plötzlich in einem riesigen Raum, den sie augenblicklich als Thronsaal identifizierte, wieder fand. Die gewaltige Treppe in der Mitte des Raumes, an deren Spitze sich ein Thron befand, untermauerte Ihre Einschätzung was diesen Raum betraf. Zu Ihrer Überraschung jedoch hielt sich niemand in diesem Raum auf, und doch schien es so, als wäre dieser Raum Adora’s Ziel gewesen.

Erschöpft ließ Adora, den bewusstlosen Körper von Teela vor der Treppe zum Thron des Schlosses auf den Boden sinken. Anders als Sie es erwartet hatte, saß die Sorceress nicht auf Ihrem Thron. Vielmehr schien es so, als wäre die mystische Magierin gar nicht hier. Adora blickte sich um, versuchte ein Anzeichen der Hüterin Grayskull’s zu entdecken, einen Hinweis auf Ihren Verbleib.

Aus den Augenwinkeln heraus konnte Marlena eine Bewegung ausmachen. Mit einer schnellen Bewegung tastete Sie zum Griff Ihres Schwertes, als ein Falke an Adora vorbei flog, und scheinbar auf der Spitze der Treppen landete. Sie bemerkte die sichtliche Erleichterung Adora’s, als diese den Falken bemerkte, wollte Ihre Tochter gerade nach den Gründen fragen, als die Erscheinung des Vogels sich in purem Licht ausdehnte, und Momente später, eine Frau, mit Flügeln auf dem Rücken den Platz des Falken an der Spitze der Treppe einnahm. Sie strahlte eine Aura der Weisheit und Macht, aber auch von Einsamkeit und emotionaler Kälte aus, die Marlena sofort als solche deuten konnte. Ehrfürchtig blickte Marlena zu Ihr hoch, fragte sich, ob diese Frau es verlangte, dass man vor Ihr niederkniete, oder wie Sie erwartete angesprochen zu werden. Sie nahm sich vor, sich in dieser Frage voll und ganz auf Adora zu verlassen, und wartete im Hintergrund. In der Überraschung des Augenblickes war Sie von der ausladenden Aura dieser Frau vollkommen überrumpelt worden. Auch jetzt, nachdem Sie sich an die plötzliche Anwesenheit dieser seltsamen Erscheinungsform, die sich wie aus dem nichts vor Ihnen materialisiert hatte, gewöhnt hatte, war Sie immer noch total überwältigt von den Eindrücken. Marlena merkte, dass es Ihr zunehmend schwerer fiel, sich auf die äußeren Umstände zu konzentrieren, die Frage nach dem Warum und Weshalb. Zu sehr nahmen die neuen Eindrücke Ihr Denken ein.

 

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Die Gewissheit, dass die Sorceress Castle Grayskull nicht verlassen hatte, gab Adora neuen Mut. Sie wartete bis die Zauberin Ihre menschliche Gestalt angenommen hatte, und setzte dann zu einem Gruß an: „Ich grüße Euch Sorceress! Es ist lange Zeit her, dass ich Euch zuletzt besucht habe, und ich bedaure dass der Anlass meines Besuches kein besserer ist, doch ich brauche Eure Hilfe!“ Erwartungsvoll blickte Sie zur Hüterin von Castle Grayskull, konnte die Blicke Ihrer Mutter, die sich unweigerlich über Ihre Verbindung mit der Sorceress und Castle Grayskull Gedanken machen musste, in Ihrem Rücken spüren.

Einen Augenblick lang herrschte vollkommene Stille im ganzen Raum, wobei die Blitze von draußen das einzige Geräusch, welches zu hören war darstellten, doch dann antwortete die Sorceress Adora: „Ich grüße auch Euch Prinzessin Adora. Ebenso wie ich euch, Königin Marlena hier auf Castle Grayskull begrüße.“ Sie warf der Königin einen wohlwollenden Blick zu, ehe sie sich wieder Adora, und auch der bewusstlos vor Ihr liegenden Teela zuwandte. „Die Hilfe, die Du von mir benötigst, betrifft zu einem Teil Teela nicht wahr Adora?“ Mit jedem Wort, war sie die Treppe einen Schritt hinab geschritten, stand nun direkt vor Teela, zu der Sie sich nun hinab beugte, und mit einer Hand sanft über Ihre Stirn strich.

Adora schluckte. Sie hatte mit vielem gerechnet, auch damit, dass die Sorceress Ihr Anliegen kannte, aber dass Sie über Teela’s Stirn strich, war mehr als nur ungewöhnlich. Noch nie hatte die Prinzessin Eternias erlebt, dass die Sorceress jemanden ohne erkennbaren Grund berührt hatte. Etwas war seltsam an der Art der Berührung, ebenso wie mit dieser an sich. „In der Tat Sorceress. Teela wurde verletzt, als Sie… als Sie mich gerettet hat. Unsere Heiler wissen nicht, ob Sie Teela retten können, und da ist noch etwas anderes….“ Bilder Ihres Traumes durchfluteten Adora’s Gedanken, ließen Sie erschaudern bei dem Gedanken was passieren könnte, als Sie die Vision noch einmal durchlebte. Doch diesmal war etwas anders.

Sie sah wieder zu der Gestalt unter der Kutte hoch, und diese öffnete nur Ihre Arme. Adora fühlte dass es Ihre einzige Möglichkeit war.

Im Hintergrund hörte Sie einen lauten Schreit der Sorceress: „Nein!“ Adora konnte nicht erkennen, ob es an Erschöpfung, Ignoranz oder Unwissenheit lag, doch obwohl Sie den Schrei der Sorceress deutlich vernahm, stand Sie unter Einsatz Ihrer letzten Kraftreserven auf, fiel der unbekannten Gestalt in die Arme.

Zwei starke Arme umschlossen den erschöpften und geschundenen Körper der Prinzessin, und gaben Ihr ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Alles andere um Sie herum verfiel in die Bedeutungslosigkeit, und es war als ob alle Last von Ihren zarten Schultern genommen worden wäre. Ein entspanntes Seufzen entkam Ihren Lippen.

Doch dieses Mal bemerkte Adora die Veränderung, die um sie herum geschah. In einem Moment noch waren es Wärme und Geborgenheit, die Sie in den Armen des Fremden verspürt hatte, im nächsten Moment fühlte Sie eine Aura aus Kälte und Hass, die von Ihrem Retter ausging. Sie sah auf, bemerkte wie Grayskull hinter Ihr zu einer Staubwolke verfiel. Die Sorceress, einst ein beständiger Pol von Ruhe und Weisheit, lag an der Stelle, an der einst die Tore des stolzen Schlosses waren. Die erhabene Hüterin von Grayskull war kaum mehr als ein Schatten Ihrer selbst. Mit stechendem Blick musterte Sie die Prinzessin Eternias. Ihr Blick stellte nur eine einzige Frage: Was hast Du getan?

Ein schallendes, bösartig klingendes Lachen breitete sich aus, ertönte auf ganz Eternia, und ließ die Welt, wie sie bisher gekannt war, im Chaos versinken. Erschrocken versuchte Adora sich aus den Armen des unbekannten zu befreien, doch dessen starke Arme verhinderten jeden Versuch der Prinzessin sich von Ihm zu befreien. Verzweifelt blickte Sie zu der Kapuze hoch, versuchte mit aller Kraft sich aus dem eisernen Griff zu befreien. Ein glühendes Paar Augen ließ Sie erstarren, als Sie es schaffte die Kapuze zurück zu schlagen. Sie versuchte den Schreck zu überwinden, Ihren Blick auf das Gesicht des unbekannten zu richten, als Sie die Sorceress wieder vor sich sah. Verwirrt und verunsichert blickte Adora zur Hüterin von Schloss Grayskull, unsicher ob diese die Inhalte Ihres Traums ebenfalls kannte, oder nicht. ‚Ist Sie vielleicht dafür verantwortlich, dass ich diese Vision hatte?’

Stille. Das Geräusch des Donners ertönte, ließ Marlena unwillkürlich zusammenzucken. Mit einer seltsamen Mischung aus Neugierde, und Besorgnis betrachtete die Königin das eigenartige Minenspiel, welches sich nun zwischen Ihrer Tochter und der mysteriösen Zauberin von Castle Grayskull abspielte.

„Du hattest einen Traum, nicht wahr Adora?“, durchbrach die Sorceress schließlich das Schweigen. Adora nickte zustimmend.
„Und nun fragst Du Dich was der Traum zu bedeuten hat? Ob ich dafür verantwortlich bin, dass Du diese Vision hattest?“ Wiederum nickte Adora.
„Ich bin es nicht junge Prinzessin“ entgegnete die Sorceress Ihr nach einer schier ewigen Zeit.
„Auch ich hatte diese Vision, und ebenso Wie Du kenne ich weder Ursprung, noch genaue Bedeutung.“

Stille. Marlena konnte die Anspannung zwischen beiden förmlich fühlen, doch wusste Sie auch nicht worüber Sie sprachen.

„Eternia ist in großer Gefahr Adora! In größerer Gefahr als es vielleicht jemals war!“ Eindringlich blickte die Sorceress in Adora’s Augen.
„Ich fürchte dieses Mal reicht meine Macht nicht aus, um Eternia vor dem Untergang zu bewahren, Prinzessin.“ Ohne es aussprechen zu müssen, hatte die Sorceress Adora eine Botschaft deutlich übermittelt:
> Ich brauche Deine Hilfe Adora! Nimm das Schwert des Schutzes, und rufe die Macht von Grayskull ein letztes Mal! <

„Ich… ich kann nicht Sorceress. Ich habe es versucht, doch ich bin gescheitert! Ihr müsst mir helfen! Ihr müsst mir die Kraft geben, die ich alleine nicht erreichen konnte!“ Mit flehentlichem Blick sah die Prinzessin zur Hüterin von Grayskull auf, hoffte von Ihr die Macht sich in She-Ra verwandeln zu können, zurückzuerhalten.

„Bist Du deshalb hier her gekommen Adora? Damit ich Dir die Kraft gebe, die Du verloren hast?“ Die Worte der Sorceress schnitten durch den Raum, wirkten wie ein Schlag auf Adora.

„N.. nein.. Es geht auch um… Teela…. Mein Traum, … ich sah wie Teela…Und die Heiler! Sie wussten nicht, ob Teela jemals wieder genesen würde! Nie.. nie hätte ich mir selbst verzeihen können, wenn Teela meinetwegen….“ Unsicher gestand Adora der Sorceress vor den Augen Ihrer Mutter, warum Sie Schloss Grayskull aufgesucht hatte. Vereinzelte Tränen rannen über Ihre Wangen, und sie konnte Ihren Satz mehrmals nicht beenden. Zu tief waren die Emotionen in Ihr verwurzelt, die Sie nicht loslassen zu schienen, nicht einmal in der Sicherheit des mystischen Schlosses.

„Du bist also vor der Verantwortung für das Leben Deiner Freundin davon gelaufen Adora? Du hast Sie zu mir gebracht, damit ich mich um Teela kümmere? ... Warum? Um Dich von aller Schuld frei waschen zu können? Bist Du genauso geflohen wie vor 15 Jahren Adora? Denkst Du es würde die Schuld, die Du an Deinem Bruder auf Dich genommen hast lindern, wenn Du Teela heute zu mir bringst?“ Mit jedem Ihrer Worte, wurde die Stimme von Teelana etwas schärfer, und obwohl Sie erkannte, wie Sie sehr sie Adora mit Ihren Worten verletzte hörte sie nicht auf weiter Ihre Fragen zu stellen.

Mit wachsendem Missmut verfolgte Marlena das Gespräch zwischen der Zauberin und Ihrer Tochter. Schien Ihre Tochter anfangs noch stark und zielstrebig so verblasste dieses Bild mit jedem Wort der mystischen Wächterin mehr und mehr, und zurück blieb Ihr kleines Mädchen, das nun verletzlicher denn je wirkte. Marlena konnte nicht mehr einfach zusehen, wie Adora zu zerbrechen schien. „Verzeiht, wenn ich mich einmische, Sorceress, aber denkt Ihr nicht…“ Weiter kam Marlena nicht. Ein eisiger Blick der Wächterin des Schlosses ließ Sie abrupt verstummen. Noch nie hatte Marlena solche Entschlossenheit im Blick einer anderen Frau gesehen. Sie wusste nicht, ob sie Ihren Satz aus Angst oder Respekt vor der Herrin des Schlosses abgebrochen hatte, doch sie fühlte sich wie gelähmt als Sie dem Gespräch weiter folgte.

Nachdem Sie Königin Marlena mit einem einzigen Blick zum Schweigen gebracht hatte, fuhr Teelana fort: „Denkst Du wirklich, Du würdest keine Verantwortung mehr tragen für Teela, jetzt wo Sie hier, innerhalb der Mauern Grayskull’s in Sicherheit ist? Was willst Du von mir Adora? Vergebung?!?“

Fortsetzung folgt ...

 

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