He-Man.de17.05.2012
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Future Imperfect - Teil 12

   

by ZeroCool

 

 
Benommen fand Adora sich auf dem harten Boden des Schlachtfeldes vor. Unsicher versuchte Sie aufzustehen und stützte sich dabei auf Ihr Schwert. Sie konnte sich nicht erinnern, wie Sie gefallen war und erst jetzt bemerkte Sie, dass Sich ein kleiner Krater vor Ihr befand, an dessen Rand ein blutüberströmter Körper lag. Die Luft blieb Ihr weg, als Sie erkannte um wen es sich dabei handelte. "Teela! Neeeeiiiinnnnnnn!"
 
Die Welt schien einen Moment lang still zu stehen, als alle Kämpfer Ihre Aufmerksamkeit auf die Prinzessin von Eternia richteten, die schreiend inmitten des Kampfgeschehens stand und verzweifelt auf den blutüberströmten Körper zu Ihren Füßen blickte. Ebenso plötzlich wie der Kampf unterbrochen war begann er wieder. Die Trooper griffen mit noch höherer Intensität an.
 
"Teela!" Duncan konnte von seiner Position aus nicht sehen was mit seiner Tochter geschehen war, doch er konnte fühlen, dass etwas nicht stimmte und die Reaktion der anderen und die ausbleibende Antwort bestätigten dieses schlechte Gefühl. Zu viele Trooper waren zwischen Ihm und seiner Tochter. Duncan versuchte so viele wie möglich zu eliminieren, doch kamen immer wieder neue nach und verhinderten ein Durchkommen.
 

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Von den Fenstern des Palastes aus hatten Randor und Marlena gesehen, wie Teela sich gegen Ihre Tochter geworfen hatte, dieser damit das Leben gerettet hatte und nun selbst blutüberströmt am Rande eines kleinen Kraters lag. Marlena schlug die Hände vors Gesicht und wollte die Schlacht am liebsten nicht mehr weiter beobachten, während Randor mit stoischer Mine das Geschehen verfolgte.
Entsetzen machte sich auf beiden Gesichtern breit, als Sie den Koloss bemerkten und sahen wie dieser weiterhin Kurs auf Adora hielt. Verzweifelt krallte Marlena sich am Arm Ihres Gemahls fest.
"Randor, können wir nichts tun?" Randor konnte Ihr nicht antworten und starrte gebannt auf das Schlachtfeld und harrte der Dinge, die er befürchtete.

Verzweifelt kniete Adora vor dem scheinbar leblosen Körper von Teela. Tränen bahnten sich Ihren Weg über die Wangen von Eternias' Prinzessin und tropften auf den Körper von Teela herab. Seltsamerweise wurde Adora nicht von Troopern angegriffen, was Ihr nach einigen Momenten der Agonie auch auffiel, wenngleich Ihr der Grund hierfür verborgen blieb.
Erst als Sie ein leichtes Beben des Erdbodens spürte und schweres Stampfen hörte, sah Sie auf.
"Nein." Ihre Gesichtszüge entgleisten, als Sie den nahezu acht Meter großen Roboter sah. An der Stelle an der Sie einen Kopf erwartete war ein seltsam abstrakter, dem Kopf eines Drachen oder eines Reptils ähnlicher Schädel. Dämonisch aufblinkende Augen bohrten sich regelrecht in Adora hinein.
Inmitten des Brustpanzers des Roboters prangte die Fratze von Hordak, als Insignie der Zugehörigkeit des Roboters, gleichwohl als mahnende Konsequenz jedweden Widerstands gegen die Horde.

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Geschockt versuchte Adora aufzustehen und dem Roboter entgegenzutreten, auch wenn Ihr klar war, dass dies wohl ein letztes verzweifeltes Aufbäumen sein würde, und das unvermeidliche wohl nur hinauszögern würde. Schritt für Schritt trat die Prinzessin dem Roboter entgegen, der seinen Weg durch die Reihen der Trooper fortsetzte, und wenige Meter vor Ihr stoppte. Adora's Augen weiteren sich, als der Roboter seine Energiewaffen hochfuhr und direkt auf Sie zielte. Sie hatte gesehen was die Waffen anrichten konnten, und nun sah Sie sich den todbringenden Waffen direkt gegenüber, ohne jegliche Möglichkeit auszuweichen oder den Beschuss abzuwehren. Selbst wenn Ihr das möglich wäre, so wusste Sie dass sie gegen die mächtigen Metallscheren, die die Hände des Evil-Robot darstellten, mindestens ebenso machtlos war.
Aus den Lautsprechern des Roboters vernahm Sie Catra's Stimme: "Rrrr, ergib Dich Adora, oder Du wirst sterben!" Die Stimme der feindlichen Truppenführerin klang seltsam verzerrt, was Ihr noch eine zusätzliche Gefährlichkeit anmuten ließ.
"Niemals werde ich mich ergeben, Catra! Eher sterbe ich!", antwortete Adora trotzig, wissend, dass Sie damit Ihr Schicksal besiegelt hatte. Sie hatte keinerlei Hoffnung, diesen Kampf zu überleben, aber schon im Interesse der Verteidiger durfte Sie nicht aufgeben. Sie bedauerte Ihren Eltern den Schmerz Ihres Verlustes zumuten zu müssen und gleichzeitig durchflutete Sie eine gewisse Erleichterung.
'Adam! Gleich werden wir uns wieder sehen!', dachte Sie als Sie das aufflackern der Waffen bemerkte.
Sie schloss die Augen und hörte wie die Strahlenwaffen auf Sie abgefeuert wurden.

Sekunden später riss eine massive Explosion einen Krater in den Boden und wirbelte eine große Staubwolke auf, die nur langsam wieder verschwand.

Catra triumphierte als Sie die Explosion sah. Endlich hatte Sie gesiegt! Adora, Ihre große Rivalin war besiegt und mit Ihr die Hoffnung der eternischen Truppen. Es gab nichts mehr was Ihrem Sieg im Wege stand.

"Adora! - Prinzessin! - Hoheit! - Prinzessin Adora!" Von überall her ertönte Adora's Name. Soldaten, Masters und auch Ihre Eltern riefen Ihren Namen voller Entsetzen, wohl wissend, dass dies nichts an der Lage der jungen Prinzessin ändern würde. Man at Arms, Mekaneck und Man-E-Faces hatten bis zu letzt versucht, sich mit letzter Kraft zu Adora durchzukämpfen, um Sie notfalls unter Einsatz Ihres Lebens zu schützen, doch all Ihre Anstrengungen hatten sich als sinnlos erwiesen.
Fassungslos starrten Sie auf die Staubwolke, die nun dort aufgewirbelt worden war, wo Adora Sekunden zuvor noch gestanden hatte. Tausende von Gedanken schossen den Anwesenden durch den Kopf. Manche erinnerten sich an Adora in glücklicheren Zeiten, andere dachten an den Fortgang der Schlacht, nun wo Ihre Anführerin gefallen war. Wieder andere haderten mit dem Schicksal, während sich in Randor und Marlena nur ein intensives Gefühl der Trauer und des Verlustes breit machte.

Während die Schlacht weiterging begann die Staubwolke sich langsam aufzulösen und gab einen Blick auf den neu entstandenen Explosionskrater frei. Ungläubig starrten die Kämpfenden und das Herrscherpaar Eternias auf die Reste der Staubwolke. Viele von Ihnen hatten schlimmes vermutet und befürchtet, aber niemand von Ihnen war auf das vorbereitet was Sie sahen ...

Fortsetzung folgt ...

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