He-Man.de17.05.2012
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Future Imperfect - Teil 9

   

 

by ZeroCool

 


Das wird nicht notwendig sein", sprachen 2 Personen zugleich. Verwirrt blickten Randor, Duncan und Marlena zu Adora und Teela, die beide das Krankenzimmer verlassen hatten und sich ebenfalls ansahen. Teela war es, die als erste weiter sprach: "Ich werde meine Pflicht erfüllen und die Soldaten in die Schlacht führen, Majestät. Ihr werdet hier gebraucht! Wenn die Schlacht zu Ende ist, braucht Eternia seinen König und seine Königin mehr als zuvor!" - "Aber Du kennst Deinen Gegner doch gar nicht Teela. Du hast keinerlei Erfahrungen im Kampf gegen die Horde!", warf Adora ein. "Dennoch ist es Teela's Aufgabe die Verteidiger anzuführen", mischte sich Duncan ein. Obwohl er es sehr gut verbarg, sah Marlena Ihm an, dass Ihm sehr unwohl dabei war seine Tochter als Anführerin statt seiner in die Schlacht zu schicken. Ihm war klar, dass Sie dadurch das bevorzugte Ziel war, aber es war die einzige Möglichkeit. Es wäre unverantwortlich den König selbst an die Spitze der Verteidiger treten zu lassen und würde Eternia ins Chaos stürzen, falls er fallen sollte. Marlena legte Ihre Hand auf Duncan's Schulter, um Ihm zu zeigen, dass Sie seine Entscheidung für richtig empfand und Ihn unterstützte. "Dann ist es entschieden!", bekräftigte auch Randor die Entscheidung seines Freundes. "Nein! Das ist es nicht!" Adora trat in die Mitte. "Die Männer sind unerfahren und die Horde ist ein gefährlicher Gegner den Teela nicht im mindesten kennt." Überrascht sahen alle zu Adora, die jedoch fortfuhr bevor jemand anderes Sie unterbrechen konnte: "Ich werde die Truppen anführen! Ich kenne die Horde wie niemand sonst. Es wäre mir aber eine Ehre, wenn Du an meiner Seite in die Schlacht ziehen würdest Teela!", meinte Sie versöhnlicher zu Ihrer Freundin.
"Bist Du verrückt Adora?!?", Randor war außer sich und schrie seine Tochter überrascht an. "Adora, das kann nicht Dein Ernst sein?!?", meinte Marlena gleichzeitig. "Du hast keinerlei Erfahrung im Kampf, Adora. Du würdest keine fünf Minuten überleben." Randor versuchte Sie, inzwischen selbst wieder etwas ruhiger, von Ihrem Vorhaben abzubringen. "Das ist nicht richtig, Vater! Ich habe es ohne Hilfsmittel mit vier Hordesoldaten aufgenommen und bin unverletzt. Und ich bin die einzige, die die Horde kennt! Wer sollte die Truppen sonst an Deiner Stelle kommandieren?", Adora redete sich in Rage und es schien, als sei Sie gar nicht zu bremsen. Randor schien über Ihre Worte nachzudenken. Marlena schlug entsetzt die Hände vor Ihr Gesicht. Sie mochte sich gar nicht ausmalen was passieren könnte, wenn Randor Ihrer Tochter erlauben würde in den Kampf zu ziehen. Sie hatte bereits eines Ihrer Kinder verloren. Die Erinnerung an Adam wurde mit mehr Schmerz ausgefüllt, als Sie daran dachte, dass Adora dasselbe Schicksal drohen könnte. Teela war verwirrt über das Verhalten der Prinzessin, mischte sich aber in die Diskussion vorerst nicht ein. Sie wusste, dass Adora's Argumente stichhaltig waren, dennoch wollte Sie nicht an Adora's Seite kämpfen. Obwohl Sie gesehen hatte, dass Sie durchaus in der Lage war zu kämpfen, fürchtete Teela im Kampf nicht für Ihre Sicherheit sorgen zu können.
 

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Während dieser kurzen Pause packte Duncan Adora am Arm und zog Sie hinter die nächste Ecke des Palastganges. "Bist du übergeschnappt Adora?", fuhr er Sie im Flüsterton an. "Du musst mit mir kommen, damit ich Dir ein Alibi verschaffen kann und Du Dich in She-Ra verwandeln kannst!", Duncan atmete tief durch. "Adora, Du kannst diesen Kampf nicht zu unseren Gunsten entscheiden! She-Ra kann das sehr wohl... Du hast eine schwere Bürde zu tragen und ich wünschte, ich könnte Dir wenigstens einen kleinen Teil der Last, die Du zu tragen hast abnehmen Adora ... Aber das kann ich nicht."
Adora seufzte: "Ich weiß Man at Arms, und ich Danke Dir, aber Du irrst in einer Sache!" Duncan sah Sie fragend an: "Und in welcher?" - "Ich kann mich nicht mehr in She-Ra verwandeln." Duncans Kinnlade fiel fast zu Boden: "Wie ... was ist passiert? Warum kannst Du Dich nicht mehr verwandeln? Hast Du das Schwert verloren?" - "Ich weiß es nicht", antwortete Sie Duncan, während Sie mit der Hand nach dem Schwert des Schutzes auf Ihrem Rücken griff und es ein Stück hervorzog, damit Duncan es sehen konnte. "Ich habe es erst bemerkt als Teela von den Spähern angegriffen wurde. Ich wollte Sie als She-Ra befreien, konnte mich aber nicht mehr verwandeln."
Duncan runzelte die Stirn. "Versuch es nochmals Adora, bitte!" Duncan schielte um die Ecke des Ganges und sah wie Randor, Teela und Marlena nun doch Adora's Vorschlag diskutierten und dadurch von Ihnen beiden abgelenkt waren. "Du kannst es hier versuchen. Teela und Deine Eltern sind momentan beschäftigt."
Adora nickte und zog das Schwert des Schutzes aus der Scheide an Ihrem Rücken und streckte es in die Luft, während Sie: "FÜR DIE EHRE VON GRAYSKULL!" rief. Erwartungsvoll sah Duncan zu Ihr um die Verwandlung von Adora zu She-Ra zu sehen, doch nichts geschah. Frustriert ließ Adora das Schwert zu Boden sinken. "Es klappt nicht! Ich kann die Macht von Grayskull nicht mehr fühlen."
"Umso wichtiger ist es, dass Du mit mir nach Grayskull kommst, Adora! Vielleicht kann die Sorceress Dir helfen!" Duncan sah die junge Prinzessin eindringlich an. "Bei Gott, ich hoffe Sie kann Dir helfen Dich wieder in She-Ra zu verwandeln oder Eternia ist verloren." "Es ist zu spät Man at Arms! Wir haben nicht einmal mehr zwei Stunden bis die Horde hier eintrifft und ich bin die einzige, die Sie gut genug kennt, um Sie effektiv bekämpfen zu können. Ich muss die Verteidiger anführen, ob nun als Adora oder als She-Ra." Sie sah Ihn eindringlich an und er wusste, dass Sie Recht hatte. Weder Teela, König Randor, noch er selbst konnten auf die Erfahrungen mit der Horde zurückgreifen, die Adora gemacht hatte. Sie war die beste Wahl als Anführerin und im Gegensatz zu Teela oder Ihren Eltern wusste Duncan, dass Sie durchaus kämpfen konnte. Dennoch konnte er die Bedenken die er gegen diese Konstellation hatte, nicht einfach abschütteln.
Adora bemerkte sein Zögern: "Geh nach Grayskull Man at Arms. Bitte die Sorceress um Hilfe. Wenn Sie mir helfen kann und der Kampf schlecht für uns verläuft, verwandle ich mich auf dem Schlachtfeld in She-Ra!" Duncan blickte in Ihr Gesicht, und nickte. "Dieses Geheimnis hat schon genug Leid verursacht, Adora." Es tat Ihm weh zu sehen, wie die junge Prinzessin sich für die Erfüllung Ihrer Pflicht aufopfern würde, ebenso wie Ihr Bruder es zu seinen Lebzeiten getan hatte. Er wusste aber auch, dass Sie tun musste was Sie tat, um für die Freiheit Eternias einstehen zu können. So leid es Ihm auch tat, aber Sie war alles was zwischen Freiheit und Frieden und der totalen Unterdrückung stand. Einen Moment lang schloss er Sie in seine Arme: "Ich hoffe, dass Sie uns auch so helfen kann und Du die Chance hast dein Geheimnis zu bewahren, aber ich stehe hinter Dir, egal welche Entscheidung Du auch treffen magst." Dankend blickte Adora zu Duncan hoch. Worte waren nicht nötig. Er verstand was Sie sagen wollte und nickte nur.

Gemeinsam schritten Sie um die Ecke und traten vor Randor, Marlena und Teela, die ein heftiges Streitgespräch über Adora's Beteiligung an der Schlacht führten. Als die beiden vor Ihnen standen unterbrachen Sie Ihren Disput und blickten erwartungsvoll zu Man at Arms.
"Ich gehe alleine nach Castle Grayskull", meinte der Waffenmeister Eternias trocken: "Adora wird die Verteidiger gegen die Horde in die Schlacht führen." Verblüfft und sprachlos blickten alle drei zu Duncan und Adora. Sie konnten nicht glauben was Sie gerade gehört hatten. Als sich der erste Schock wieder gelegt hatte, versuchten Randor und Marlena gleichzeitig zu widersprechen, wurden von Adora jedoch unterbrochen: "Vater, Mutter, Ich werde gehen. Es gibt keine Alternative. Niemand kennt den Feind so gut wie ich es tue. Ich bin die einzige die uns zum Sieg führen kann und bei Gott ich werde für die Freiheit unseres Planeten kämpfen!" Noch nie hatten die beiden Ihre Tochter so entschlossen gesehen. "Pass auf Dich auf Adora", war das einzige was Marlena Ihr noch sagen konnte. Sie hatte begriffen, dass der Entschluss Ihrer Tochter feststand und wenn Sie Ihr verbieten wollte in den Kampf zu ziehen, so hätte Sie Sie betäuben oder einsperren müssen. Marlena zog Teela zur Seite und flüsterte Ihr etwas zu, bevor Sie den Gang so schnell wie möglich in Richtung Ihrer Gemächer verließ. Teela vermeinte Tränen in Ihren Augen gesehen zu haben, erwähnte aber nichts.
Es musste der Königin sehr schwer fallen Ihre Tochter gehen zu lassen und Teela nahm sich vor, alles zu tun was nötig war, um die Prinzessin zurückzubringen. Sie wurde aus Ihren Gedanken gerissen, als Ihr Vater Ihr viel Glück wünschte und Sie umarmte.
König Randor tat dasselbe mit Adora ehe die beiden Männer in Richtung des Hangars verschwanden, von wo aus sich Duncan auf den Weg nach Castle Grayskull machen würde.


Fortsetzung folgt ...

 

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