Noch bevor Duncan seinen letzten Satz richtig beendet hatte, schrillten die Alarmsirenen des Palastes los. Sekunden später stürmte ein Soldat der Wache herein und salutierte: "Majestäten, bitte entschuldigen Sie die Störung!" Der Soldat wartete bis der König Ihm erlaubte zu sprechen: "Was ist passiert? Sprecht schnell!" forderte Randor Ihn auf: "Hoheit. Wir haben soeben eine große Streitmacht am Horizont entdeckt! Es sind viele Landfahrzeuge und Fußsoldaten. Wir konnten Ihre Anzahl nicht ausmachen, aber bei der aktuellen Geschwindigkeit werden Sie unseren Verteidigungsperimeter spätestens in zwei Stunden erreichen!" Randor dankte dem Soldaten und befahl Ihm seine Position wieder einzunehmen. Als der Wachmann den Raum verlassen hatte herrschte das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit Stille.
"Teela wird für mich das Kommando über die Wachen und die Masters übernehmen und vom Palast aus die Verteidigung aufstellen und koordinieren!" Mit dieser Aussage beendete Duncan die Stille.
Teela und die anderen sahen Duncan ungläubig an. Sie glaubten Ihren Ohren nicht zu trauen. Duncan war immer noch Eternias Man at Arms und hatte sich noch nie vor einem Kampf gedrückt und nun übergab er Teela einfach das Kommando. Niemand zweifelte an Teela's Fähigkeiten, dennoch war es eine Überraschung, die niemand erwartet hatte. "Was ist mit Dir Vater? Wirst Du uns nicht helfen?" Teela war total überrumpelt. Sicher hatte Sie sich hin und wieder mehr Verantwortung gewünscht und fühlte sich bereit das Kommando über die Masters und alle anderen Truppen des Königreiches zu übernehmen, doch dass Ihr Vater sich vor einem Kampf drückte war Ihr fremd.
"Ich werde mit Adora zusammen versuchen Hilfe zu holen Teela. Wir werden sobald wie möglich zurückkehren, aber Du wirst das Kommando über alle Truppen haben, auch wenn ich wieder zurück bin." - "Aber Vater! Wo wollt Ihr jetzt noch Hilfe finden?" - "Das ist richtig Duncan. Keiner unserer Verbündeten kann innerhalb von 2 Stunden Hilfe schicken. Wir sind auf uns alleine gestellt!" meinte Randor zu seinem Freund. "Selbst wenn ich Avion rechtzeitig erreichen würde, es würde Tage dauern bis mein Volk eine Streitmacht aufstellen könnte", fügte Stratos zur Erklärung des Königs hinzu.
Duncan überlegte zuerst, ob er den anderen seinen Plan mitteilen sollte und entschied sich schließlich dafür: "Wir werden nach Grayskull fliegen und dort um Hilfe bitten!" erklärte er.
"Grayskull? Wen oder was willst Du dort finden, Vater? Einen Haufen Steine?" Teela war entrüstet. Früher hatten Sie gemeinsam gekämpft um Grayskull zu verteidigen, aus Gründen die keiner von Ihnen heute noch richtig nachvollziehen konnte, doch seitdem Skeletor verschwunden war hatten Sie nie wieder ein Lebenszeichen von dort vernommen. Sowohl Teela wie auch die Masters versuchten sich zu erinnern warum Skeletor versucht hatte Grayskull einzunehmen, doch ein Schleier des Vergessens lag über jenen Erinnerungen und verhinderte jedweden Gedanken daran.
Mehrere der Masters stimmten Teela zu doch Duncan ließ sich nicht davon beeindrucken. Er antwortete schlicht: "Hilfe." Sowohl Teela als auch die anderen wussten, dass es keine Möglichkeit mehr geben würde Ihn umzustimmen, es sei denn König Randor würde es Ihm befehlen. "Lasst uns keine Zeit verlieren", meinte Fisto. Er sprang auf, sah zu Teela, wartete auf Ihre Anweisungen. Die anderen Masters blickten ebenso erwartungsvoll zu der jungen Frau, die im Krankenhausnachthemd auf dem Bett saß und nun das Kommando über alle Streitkräfte des Palastes hatte. "Helft den Wachen beim Aufbau der Stellungen. Ihr kommandiert die Verteidigungstrupps", befahl Teela. "Sobald mir jemand meine Kleidung gebracht hat werde ich die Stellungen inspizieren und genaue Anweisungen bei den Trupps hinterlassen. An die Arbeit!
Die Masters verließen das Zimmer, eilten in verschiedene Richtungen davon, zu Ihren Stellungen. Duncan, Randor und Marlena warteten vor dem Zimmer, während eine Magd frische Kleider hineinbrachte, und sofort wieder verschwand.
Denkst Du wirklich, dass Du in Grayskull Hilfe finden kannst, alter Freund?" Randor war skeptisch, was Duncans Beweggründe betraf, machte dies aber nicht deutlich. Er kannte Grayskull nur als ein altes Schloss, mehr eine Ruine. Weder wusste er noch über das Geheimnis, noch über die Vergangenheit des Schlosses. Er holte tief Luft: "Duncan, was ich sagen wollte ist ... Dass ... nun, ... ich bin Dir dankbar dafür dass Du Adora in Sicherheit bringen willst, aber es besteht kein Grund Teela deshalb hier in eine aussichtslose Schlacht ziehen zu lassen ... Ich meine ... Nimm Sie mit nach Grayskull oder wohin immer Du Sie bringen möchtest. Ich werde die Truppen selbst führen.
Als die Magd die Kleider hereingebracht hatte, zog Teela den Vorhang zwischen Ihrem und Adora's Bett zu. "Hast Du eine Ahnung, warum mein Vater mit Dir nach Grayskull fliegen will?" fragte Teela Ihre Zimmernachbarin durch den Vorhang. "Er hofft wohl dort etwas oder jemanden zu finden, was uns vor der Horde schützen kann", antwortete Adora, ohne dabei so recht auf die Frage Ihrer Freundin einzugehen. Beide entledigten sich Ihres Nachthemdes, und zogen die frischen Kleider an, ehe Sie das Zimmer nun auch verließen.
Das wird nicht notwendig sein", sprachen 2 Personen zugleich.
Fortsetzung folgt ...