He-Man.de05.02.2012
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Future Imperfect - Teil 6

   

by ZeroCool 

 

Wenig später erreichte Duncan den Palasthof, wo er auf die anderen Masters, und einige von Teela's Offizieren, sowie eine komplette Einheit der Garde traf. Er begrüßte die Anwesenden freundlich, unterbrach damit aber auch die teilweise schon laufenden Gespräche. "Es ist gut, dass Ihr euch alle hier versammelt habt. Ihr habt sicher schon gehört, dass es unsere Aufgabe gewesen wäre Prinzessin Adora zu suchen, die gestern Nacht aus dem Palast verschwunden ist." Duncan pausierte kurz: " Das ist aber nicht mehr notwendig. Teela ist noch nachts mit einem Wind Raider aufgebrochen, um die Prinzessin zu suchen, und Sie und Adora sind heute Morgen zurückgekehrt." Er hörte einige erleichterte Worte von den Masters und bewundernde Worte für seine Tochter, vor allem von Ihren Soldaten. "Dann können wir uns ja einen schönen Tag machen", warf Ram Man ein, und erntete dafür einen tadelnden Blick von Duncan: "Leider ist bereits ein neues Problem aufgetaucht Ram Man", meinte er mit düsterer Stimme: "Die beiden wurden von einem unbekannten Feind angegriffen, und verletzt." Plötzlich kam Unruhe auf, und vor allem die Soldaten tuschelten untereinander.
"Konnte eine von den beiden den Feind erkennen? War es einer der ehemaligen Untergebenen von Skeletor?" wollte Buzz Off wissen. "Wir konnten Sie bisher nicht befragen Buzz Off. Beide liegen zur Zeit in der Krankenstation, und erholen sich von Ihren Verletzungen. Die Ärzte sind der Meinung, dass es sich nicht um ernsthafte Verletzungen handelt, und beide spätestens morgen wieder entlassen werden können", beantwortete Duncan die Frage des Andreniden. "Wir sollten nicht bis morgen warten, sondern versuchen selbst herauszufinden wer Sie angegriffen hat", meinte Stratos. Der Herr von Avion hoffte, dass es keine neue Bedrohung für Eternia sein würde, denn auch sein Volk wäre davon betroffen gewesen. " Genau das sollten wir tun Stratos", antwortete Eternias Man at Arms. "Buzz Off und Stratos nehmen sich den Luftraum vor. Man E Faces und Syclone, Ihr solltet versuchen Teela's Wind Raider zu finden. Wenn ich die Verletzungen richtig interpretiere solltet Ihr im Evergreen Forrest anfangen zu suchen. Mit etwas Glück findet Ihr an der Absturzstelle Hinweise auf die Angreifer. Fisto und Mekaneck werden die Grenzen aufsuchen, und nach allem Ausschau halten, was in irgendeiner Weise Verdächtig ist. Ram Man, Du wirst in den Evergreen Forrest gehen, und versuchen Moss Man zu finden. Ich selbst werde zusammen mit den Offizieren der Garde die Wachen an den Palastmauern verstärken und alle Verteidigungsanlagen überprüfen. Noch irgendwelche Fragen?" Duncan sah fragend in die Runde: "Dann an die Arbeit. Zögert nicht, die anderen zu benachrichtigen, wenn Ihr etwas Verdächtiges bemerkt." Duncan war sichtlich besorgt, doch er war bei weitem nicht der einzige. Auch wenn sich die Masters nichts anmerken lassen wollten, und einen zuversichtlichen Eindruck machten, als Sie zu Ihren Aufgaben aufbrachen, so wusste Duncan es besser.

Während die Masters Ihren Aufgaben nachgingen, wachten Königin Marlena und an Ihrer Seite König Randor über den Schlaf Ihrer Tochter. Mit sorgenvollem Blick konnten beide mitverfolgen wie Adora, sich immer wieder von einer Seite auf die andere drehte. Schweißperlen glänzten auf Ihrer Stirn, und immer wieder sprach Sie leise im Schlaf. Marlena versuchte zu verstehen, wovon Ihre Tochter sprach, was Ihre Tochter so sehr quälte, dass es sogar Ihre Träume heimsuchte. Sie hielt den Atem an, als Sie realisierte wie Adora den Namen ‚Adam' immer wieder wiederholt hatte. Sie ergriff die Hand der jungen Frau, die unruhig vor Ihr lag, und streichelte zärtlich darüber. Mehr als je zuvor wünschte Sie sich zu erfahren, was damals wirklich passiert war, doch weder Adora noch Teela, die nun im Nebenbett schlief, hatten jemals wirklich darüber gesprochen. Damals hatte Sie geglaubt Adora würde über den Verlust Ihres Bruders hinwegkommen. Obwohl Adora Ihr deutlich gemacht hatte, dass Sie dieses Ereignis nie verwinden würde, so hatte Marlena die Hoffnung nie aufgegeben, dass Ihre Tochter irgendwann wieder ein normales Leben führen könnte. Sie merkte wie diese Hoffnung zu zerbröckeln begann. Adora litt. Mehr als Sie es zugeben wollte, oder konnte. Sie fragte sich, was Ihre Tochter wohl träumen würde, was Sie selbst in Ihren Träumen so quälen könnte?
"Ist etwas nicht in Ordnung?" fragte Randor seine Frau, als er Ihr Sorgenvolles Gesicht sah. Sie blickte zu Ihm, hörte dabei nicht auf, die Hand Ihrer Tochter zu streicheln. "Ich weiß nicht Randor. Sie wirkt so verletzlich, wie Sie da liegt, und noch erst vor kurzem soll Sie gekämpft ... und Teela gerettet haben. Was hätte Ihr alles passieren können?" Sie hatte Ihm nicht erzählt, dass Sie gehört hatte, wie Adora den Namen Ihres Bruders erwähnt hatte. Vielleicht würde Sie es später tun, aber erst musste Sie sich darüber klar werden, wie sie selbst damit umgehen würde, ob Sie Ihre Tochter darauf ansprechen sollte, oder auf Sie warten sollte.
"Du hast Recht. Aber Sie hat Ihren eigenen Kopf." Beinahe hätte Randor Ihr 'So wie Adam' geantwortet, verschluckte diese Worte aber noch rechtzeitig. Er wollte seine Frau nicht an Ihren gemeinsamen Sohn erinnern, vor allem nicht, da Adora gerade verletzt nach einem Kampf in der Krankenstation lag. Er legte seine Hände um Ihre Hüfte, drückte Sie an sich und küsste Sie.
"Sie ist stark, so wie Du.", flüsterte er Ihr zu. Eine Weile hielt er Sie einfach fest, während Sie Adora's Hand hielt.
"Die Konferenz von der ich Dir erzählt habe, beginnt in einer Stunde. Ich muss noch Vorbereitungen treffen. Es tut mir Leid, dass ich euch beide alleine lassen muss Marlena", sprach er mit festerer Stimme als er sich von Ihr löste. "Es ist in Ordnung. Ich bleibe bei Adora, und selbstverständlich auch bei Teela", antwortete Sie Ihm. Er bedauerte es zutiefst, seine Frau und Tochter nun alleine lassen zu müssen, doch er hatte Verpflichtungen, die er nicht einfach ignorieren konnte.
Verständnisvoll, aber dennoch traurig sah Marlena Ihrem Gatten hinterher als dieser die Krankenstation verließ und Sie und die beiden jungen Frauen alleine ließ. Nicht das erste Mal wünschte Sie, nicht die Königin zu sein, sondern einfach nur eine normale Frau, ohne die Bürde der Verpflichtung, die auf Ihr und Randor lastete. Sie wünschte einfach nur für Ihre Familie, zu der Sie in gewisser Weise auch Teela zählte, da sein zu können.
Besorgt sah Sie zu Adora und drückte Ihre Hand fester, als Sie merkte wie Ihre Tochter anfing leicht zu zittern und wieder den Namen Ihres Bruders erwähnte.

 

Adora stand auf einer grünen Wiese. Um herum war alles sehr friedlich und idyllisch. In einiger Entfernung sah Sie ein strahlendes Schloss auf einer Anhöhe stehen. Castle Grayskull.
Wenige Schritte von Ihr entfernt saß ein junges Mädchen mit rotbräunlichem Haar im Gras, und pflückte Blumen. Als Adora sich Ihr näherte stand Sie auf, und steckte Ihr eine wundervolle weiße Blume ins Haar. Sie lächelte, und Adora lächelte Sie ohne zu zögern auch an. Die andere ergriff Ihre Hand, und gemeinsam, Hand in Hand liefen Sie auf das Schloss zu. Beide waren fröhlich und lachten, als Sie dem Schloss näher und näher kamen. Beide beschleunigten Ihren Schritt als Sie einen blonden Jungen aus dem Schloss kamen sahen, der ein Schwert lässig in der Hand trug.
Beide beschleunigten Ihren Schritt und rannten schließlich auf den Jungen zu, der anfing freudig zu grinsen, und sein Schwert in einer Scheide auf seinem Rücken verstaute, als er die beiden Mädchen auf sich zukommen sah. Beide Mädchen rannten immer schneller werdend auf Ihn zu, und als Sie Ihn erreicht hatten, fielen Ihm beide um den Hals. Sie waren dabei so stürmisch, dass Sie Ihn beinahe zu fall brachten, doch der blonde Junge konnte sich auf den Beinen halten. Die beiden Mädchen lagen in den armen des blonden Jungens. Für einen Moment empfanden die drei vollkommenes Glück. Sie lösten die Umarmung nach schier endlosen Momenten. Die beiden Mädchen ergriffen je eine andere Hand des Jungen. Gemeinsam liefen die drei in Richtung der untergehenden Sonne, hin zu einem kleinen See, unweit entfernt von Castle Grayskull. Zeitgleich ließen Sie die drei sich nach hinten ins Gras fallen. Gemeinsam beobachteten Sie den Sonnenuntergang. Als die Sonne unterging und es langsam kälter wurde, kuschelten sich die beiden Mädchen an den Jungen zwischen Ihnen. Ein Gefühl der Wärme und Geborgenheit breitete sich in Adora aus, und sie lächelte als Sie Teela und Adam neben sich im Gras liegen sah. Teela schmiegte sich ebenso sehr wie Sie selbst an den Körper Ihres Bruders. Beide hatten Ihre Augen geschlossen und genossen es, einfach die Anwesenheit des anderen zu spüren. Das blonde Mädchen spürte eine Hand durch Ihre Haare streichen, und langsam aber sicher wurde Sie müde, und Sie schlief in den Armen Ihre geliebten Bruders ein.
Mitten in der Nacht wachte Sie auf. Mit Schrecken bemerkte Sie, dass Sie alleine am Ufer des Sees lag. Von Ihrem Bruder oder Teela war nichts zu sehen. Schnell stand Sie auf, und rief nach den beiden: " Adam! Teela! Wo seid Ihr? Adam? Adam!

Alleine stand Adora mitten in der Dunkelheit. Alles um Sie herum war so dunkel, dass Sie nicht einmal Ihre eigene Hand vor Ihren Augen erkennen konnte. Sie war alleine, das wusste Sie ganz genau. Nach einer Zeit gewöhnten sich Ihre Augen an die Dunkelheit. Trotzdem konnte Sie nichts erkennen. Sie befand sich in absoluter Dunkelheit. Vorsichtig tastete Sie sich weiter, bemerkte dass Boden unter Ihren Füssen war, auch wenn Sie diesen nicht sehen konnte. Stundenlang irrte Sie in der Dunkelheit herum, aus der es keinen Ausweg zu geben schien, bis Sie erschöpft zu Boden sank. Sie fühlte sich einsam und verlassen. Sie schreckte auf, als Sie plötzlich eine Berührung an Ihrer Hand spürte. Sie sah hoch, und konnte eine Gestalt erkennen, die neben Ihr stand. Zwar konnte Sie nicht sehen, um wen es sich handelte, aber Sie spürte dass es sich bei der unbekannten Person um Ihren Bruder handelte. Behutsam ergriff Sie die dargebotene Hand. Sie hatte Angst, die Hand würde einfach wieder verschwinden wenn Sie versuchen würde sie zu ergreifen. Sie spürte wie Kraft und Zuversicht Sie durchströmte, als Sie Ihre Finger um die von Adam schloss. "Komm mit mir Adora. Ich hole Dich hier raus.
 

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(hier klicken für eine größere Darstellung) 
 
Deutlich vernahm Sie seine Worte, und Sie vertraute Ihm. Mit Ihm fühlte Sie sich sicher. Sie folgte Ihm ohne jeden Zweifel und bald konnte Sie seine Konturen erkennen. Er wirkte zuversichtlich und glücklich, als Sie beide die Dunkelheit verließen. Adora blickte zurück, um zu sehen was Sie hinter sich gelassen hatten, doch als Sie wieder nach vorne sah, war Adam verschwunden. "Adam? Adam!Adam, wo bist Du?" Sie rief nach Ihm, so laut sie konnte. Doch er war verschwunden. Sie war wieder alleine. Das Gefühl des Verlustes erfasste Sie, intensiver denn je zuvor, und auch so bekannt, als hätte Sie es jeden Tag Ihres Lebens erlebt. Und Sie konnte fühlen, dass es nicht das Ende war ...
 
Fortsetzung folgt ...

 

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